Jehovas Zeugen sinken wieder tief, wenn sie in Australien einen Pädophilen schützen.  Man beachte die Bemerkungen eines Bruders vor Ort bezüglich Thomas Thorne, einem beschuldigten Kinderpornosammler aus derselben Versammlung wie Souter, einem kürzlich verurteilten Pädophilen, der zahllose Kinder missbrauchte.  Es scheint, als blieben beide während ihres Prozesses Zeugen in gutem Ansehen.

 

Silentlambs

 

 

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Kommentar eines Zeugen Jehovas:

 

Einige Eltern missbrauchter Kinder waren empört über die Art und Weise, wie dies gehandhabt wurde. Sie besuchen immer noch die Zusammenkünfte. Daher schreibe ich anonym.

Hauptsächlich um zu zeigen, wie die Versammlung in Unwissenheit gehalten wird, auch um diese "allzu vergeben bereite Haltung" zu zeigen, die in dieser Versammlung gegenüber dem Missbrauch von Kindern herrscht.

 

Sie würden mir wahrscheinlich weniger vergebungsbereit sein, wenn ich zu einer Geburtstagsfeier ginge, als wenn ich ein Kinderschänder wäre.

 

Thorne war allgemeiner Pionier in der Versammlung Corrimal. Derselben Versammlung, zu der Robert Souter gehörte, als er eine Anzahl Jungen missbrauchte. Ihr habt eine Reihe beleidigender Bemerkungen zu dem Fall auf eurer Webseite. Anfang dieses Jahres wurde Thorne zurechtgewiesen und als Pionier gestrichen. Niemand wusste, warum. Ein paar Wochen später erschien der unten stehende Zeitungsartikel in der örtlichen Zeitung.

 

Einige in der Versammlung waren enttäuscht, dass die Ältesten nicht strenger vorgegangen waren oder eine Ansprache über die Gefahren von Kinderpornografie usw. gehalten haben. Thorne kam weiter in die Zusammenkünfte und wurde umarmt, er saß mit seiner Frau, einer Pionierin, vorne im Königreichssaal. Er hat auch diejenigen mitgebracht, mit denen er die Bibel studierte.

 

Gegenüber den Betroffenen gab es Bemerkungen von Freunden von Thorne, das Ganze hätten die Medien aufgebauscht. Und in dem Zeitungsbericht würden Lügen verbreitet.

Es gab auch weitere Kommentare, die di Runde machten;

 

‘Die Frau war betrunken, als er zufällig auf ein Bild stieß. ‘

‘Er war betrunken und klickten zufällig auf den falschen Link.’

‘Die Polizei schickte einen Brief, in dem sie sich entschuldigten, es sei ein Fehler gemacht worden, und die Anklage würde fallen gelassen.’

 

Einer der Ältesten besuchte einige ältere Schwestern, die geäußert hatten, wie widerlich das sei, und er sagte ihnen, Kinderpornografie beinhalte nicht unbedingt Bilder von nackten Kindern, möglicherweise waren sie angezogen und es gebe verschiedene Grade von Kinderpornografie.

 

Wie auch immer, mehrere Mitglieder der Versammlung beschlossen, den Prozess gegen Thorne zu besuchen, weil sie die Wahrheit wissen wollten und es nicht in ihrem Sinne war, dass die Dinge unter den Teppich gekehrt wurden. Der Fall wurde mehrmals vertagt.

 

Sie waren nicht überrascht, als sie sahen, dass ein Ältester bei allen Sitzungen dabei war.

 

Vor ein paar Monaten und einige Zeit, nachdem die letzte Sitzung vertagt wurde, wurde bekannt gegeben, Thorne sei kein Zeuge Jehovas mehr. Man konnte nicht erkennen, warum.

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Artikel über Thorne:  

 

Kinderpornobilder "ganz widerlich"

von PAUL MCINERNEY

13.11.2008 4:00:00 Uhr

 

http://www.illawarramercury.com.au/news/local/news/general/child-porn-images-utterly-disgusting/1359039.aspx

 

Ein Verteidiger gab gestern zu, dass im Beitz eines Mannes aus Corrimal Bilder mit Kinderpornografie gefunden worden seien und die Bilder "hardcore und ganz widerlich" waren.

Während der Verfahrenssitzungen vor dem Gericht in Wollongong gegen Shane Thomas Thorne sagte die Anwältin Jane Healy, die Gemeinde nehme zu Recht Anstoß an der Tat der Kinderpornografie.

Thorne, 34, aus der Carroll Rd, hat sich schuldig bekannt, in einem Fall das Internet zum Zugang zu Kinderpornografie benutzt zu haben und in einem Fall zwischen dem 24. August und dem 27. September letzten Jahres Kinderpornografie besessen zu haben.

Das Gericht vernahm, dass Thorne schon seit langem nach Pornografie mit Erwachsenen süchtig war und Zehntausende an Bildern besaß, als die Bundespolizei am 7. Januar sein Haus durchsuchte.

Während der Durchsuchung der Räume nahmen die Beamten einen Computer und CDs mit, auf denen sich später Bilder mit Kinderpornografie fanden.

"Es war im Verlaufe dieser Sucht, dass er nach Material suchte, dass, erregender und härter war", sagte Ms Healy dem Gericht.

Sie sagte, Thorne habe keinen Versuch unternommen, seine Identität zu verschleiern, als er Angaben zu seiner eigenen Kreditkarte benutzte, um für mehr als 1000 Bilder einer Webseite aus dem Ausland zu zahlen.

Das Gericht vernahm, dass es keinen Hinweis gab, dass Thorne sich am Verkauf von Kinderpornografie beteiligt hatte oder dass er pädophil sei.

Richter Paul Johnson wird am 17. November das Urteil gegen Thorne sprechen.

 

 

 

 

 

 

Zu weiteren Informationen über Souter hier klicken:

http://www.silentlambs.org/Souter_de.htm

Jehovas Zeuge wegen Missbrauchs von Jungen im Gefängnis

Bellinda Kontominas
27. November 2008 - 14:18 Uhr

http://www.smh.com.au/news/national/jehovahs-witness-jailed-for-molesting-boys/2008/11/27/1227491709541.html

Ein Mitglied der Kirche der Zeugen Jehovas, der drei männliche Kirchenmitglieder missbrauchte, nachdem er sich bei ihren Familien "einschmeichelte", ist zu mehr als zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Robert Leslie Souter bekannte sich in acht Fällen des sexuellen Übergriffs gegen Jungen für schuldig, die zur Zeit des Missbrauchs zwischen 14 und 16 Jahren alt waren. Er tat dies nach ausgedehnten Verhandlungen mit der Staatsanwaltschaft.
Zwei der Opfer waren Brüder, deren Eltern Souter getroffen hatten, als die Familie erstmals 1970 mit der Kirche in Berührung kam.
Der ältere Bruder, 14, hier CT genannt, wurde zum ersten Mal missbraucht, als er eine Woche Praktikum bei Souter hatte, einem gelernten Zimmermann.
Als CT eine Leiter hochkletterte, folgte Souter ihm hinauf und ließ seine Hand in die Hose des Jungen gleiten und rieb an seinem Penis, ehe er hinunterkletterte und selbst ejakulierte.
Später, als CT ihm bei einer Zimmermannsarbeit half, rieb Souter seinen Körper gegen den Jungen und simulierte Sex und sagte ihm, er solle an die Frau denken, der das Haus gehöre. Dann masturbierte er CT, nachdem er ihm gesagt hatte, er solle die Strümpfe der Frau anziehen.
CTs jüngerer Bruder, NT, war etwa 10 Jahre alt, als er Souter erstmals sah, der ihn bei ihnen zu Hause beim Essen und Grillabenden der Familie traf und mit ihnen an den Strand ging.
Vier Jahre später, während NT Souter half, einen neuen Kirchensaal zu errichten, fragte Souter ihn: "Soll ich dir zeigen, wie man ein Mann wird?", ehe er den Jungen dazu brachte, sexuelle Handlungen auszuführen.
Später, als Souter ihn zu einer Motorradtour mitnahm, bat er den Jungen: "Lass uns zu den Sanddünen gehen. Ich kann dir zeigen, wie man Kinder macht." Er hielt dem Jungen den Mund zu, während er Analsex mit ihm hatte.
NT erzählte Mitarbeitern des Gesundheitsamtes von dem Missbrauch, nachdem er Angstanfälle hatte, während er bei einem Kongress der Kirche in Alice Springs war.
Souter wurde aus der Versammlung hinausgeworfen und dann wieder aufgenommen, nachdem er sich bei Kirchenältesten entschuldigt hatte.
Souter missbrauchte den dritten Jungen, der für ihn arbeitete, mehrere Male, darunter, als der Junge schlief, während sie von der Arbeit nach Hause fuhren.
Souter saß mit gesenktem Kopf in der Verhandlung, während die drei Opfer, heute erwachsen, und ihre Familie und Freunde hinten im Gerichtssaal saßen.
Er sitzt wegen eines weiteren sexuellen Übergriffs gegen einen weiteren Bruder von CT und NT im Gefängnis, vernahm das Gericht.
Richter David Freeman sagte, die Fakten in diesem Fall seien "auf ernüchternde Weise den Fällen ähnlich, für die er bereits im Gefängnis sitzt".
"Dass er alle drei Söhne der einen Familie verführt hat, hat schlimmen Schaden angerichtet", sagte Richter Freeman. "Die Schuldgefühle der Eltern, weil sie einem Mitglied ihrer Kirche erlaubt haben, ihre Söhne zu besudeln, sind greifbar."
Souter wird zu maximal 10 1/2 Jahre verurteilt werden, davon sieben Jahre und neun Monate ohne Bewährung.
Erst 2015 wird er für eine Bewährung in Frage kommen.
Außerhalb des Gerichtsgebäude sagten die Opfer, sie seien über das Urteil erleichtert und jetzt könnten sie anfangen, weiterzuleben.