Silentlambs ALERT!

Ein Hilferuf an alle, die in der Organisation der Zeugen Jehovas noch ein Gewissen haben.

Die neueren Gerichtsentscheidungen in NAPA, Kalifornien, haben den Behörden das Recht auf Zugang zu den Versammlungsunterlagen in Rechtskomiteefällen gegeben, die Informationen enthalten, die Beweise für Kindesmissbrauch liefern. Gestern erhielt Silentlambs einen Bericht aus Kalifornien. Zeugen Jehovas enthüllten im Internet, dass "die Ältesten in ihren Familien sehr wütend sind, weil sie meinen, dass ihnen ihre religiösen Rechte weggenommen würden." Sie enthüllten auch, dass "die Ältesten die Unterlagen in den Versammlungen in NAPA vernichteten", um die Justiz vom Zugang zu Material abzuhalten, das Kinderschänder unter den Zeugen Jehovas aufdecken könnte. Dies ist etwas, von dem Silentlambs meint, dass es eine wirkliche Bedrohung ist und vielleicht gerade im Augenblick geschieht. Die obige Bemerkung legt nahe, dass Älteste in Kalifornien Verbrechen begehen, um Kinderschänder zu schützen. Es ist definiert als Behinderung der Justiz, wenn man Beweise für kriminelles Verhalten vernichtet. Das wird bestätigt in en Anweisungen im Brief an die Ältestenschaften aus dem Jahre 1989. Damals hieß es: "Die rechtlichen Folgen einer Verletzung der Vertraulichkeit durch die Ältesten können erheblich sein. Wenn die Ältesten bei der Handhabung vertraulicher Dinge nicht genau die Anweisungen der Gesellschaft befolgen, könnte so etwas zu einer erfolgreichen Klage gegen die führen, deren Vertraulichkeit verletzt wird. Gegen Älteste oder die Versammlung könnten erhebliche Schadensersatzklagen erhoben werden. In einigen Fällen, wo die Behörden betroffen sind, könnten bestimmte Komplikationen zu Geldstrafen oder Gefängnishaft führen. Diese Möglichkeiten unterstreichen, wie nötig es ist, dass Älteste Unterscheidungsvermögen bekunden und genau die Anweisungen der Gesellschaft befolgen." "Jedes Mal, wenn einem Ältesten ein Durchsuchungsbefehl vorgelegt wird (ob im Voraus oder nicht), sollte der Älteste zuerst darum ersuchen, den Befehl lesen zu dürfen. Danach sollte er fragen, ob er sich Rechtsbeistand holen kann; und dann sollte er die Rechtsabteilung der Gesellschaft anrufen. Wenn diese aus irgendeinem Grund nicht zu erreichen ist, sollte der betreffende Älteste alles unternehmen, um die Hilfe eines örtlichen Anwaltes zu erhalten, damit die Vertraulichkeit der Unterlagen gewahrt bleibt. Vielleicht ist es unmöglich, entschlossene Beamte davon abzuhalten, die Suche nach dem Gerichtsbefehl durchzuführen. Gewissenhafte Älteste werden alles tun wollen, was sie vernünftigerweise und friedlich tun können, um den Vertraulichkeitsschutz der Versammlung zu wahren, und das in Übereinstimmung mit dem Grundsatz aus Apostelgeschichte 5:29. "Es mögen Vorladungen ergehen, von einem Gericht oder in manchen Fällen von einer Behörde oder einem Anwalt. Wenn ein Ältester eine Vorladung erhält, sollte er sich sofort an die Rechtsabteilung der Gesellschaft wenden. Gebt niemals Berichte, Notizen oder Dokumente aus der Hand oder offenbart eine vertrauliche Sache, wie es die Vorladung verlangt, ohne Anweisung der Rechtsabteilung." Ihr könnt den Brief unter folgendem Link ganz lesen: http://www.reexamine.org/BOE/1989-07-01.pdf Den obigen Bemerkungen habt ihr sicher entnommen, dass die Ältesten nicht etwa angewiesen werden, mit der Justiz zusammenarbeiten, sondern vielmehr aufgrund von Anweisung der Rechtsabteilung zu handeln. Welche Anweisung erteilt die Rechtsabteilung? Beachtet die Bemerkungen n einem Brief an alle Ältestenschaften in Großbritannien vom 1.1.2001, als die Behörden versuchten, Zugang zu Rechtskomiteeunterlagen zu bekommen: "Zwischen März und August 2000 besprachen Kreisaufseher mit Ältestenschaften, wie persönliche und Versammlungsunterlagen dem Datenschutzgesetz angepasst werden können. Inzwischen solltet ihr alle in der 'Prüfliste zum Befolgen des Datenschutzgesetzes' enthaltenen Anweisungen befolgt haben." Dies umfasste die Vernichtung der meisten Rechtskomiteeunterlagen, Sitzungsprotokolle und Zeitpläne von Ältestenzusammenkünften, die persönliche Informationen enthielten, Einführungsbriefe, Briefverkehr mit Einzelpersonen usw." Ihr könnt diesen Brief unter folgendem Link lesen: http://www.silentlambs.org/education/1101boe.cfm Hätten sie die Rechtskomiteeunterlagen behalten, wären dies schriftliche Beweise für kriminelles Verhalten, aufgrund dessen die Behörden handeln konnten. Dieser Brief nutzte eine Gesetzeslücke aus, damit dies nicht geschieht. Die Tatsachen zeigen, dass die Rechtsabteilung der Zeugen Jehovas zu jedem Täuschungsmanöver greifen wird, um die Wachtturm-Körperschaft zu schützen, und örtliche Älteste benutzt, um ihr dreckiges Werk zu verrichten. Wir würden uns sehr über die Hilfe gewisser mutiger Ältester freuen. Zum Beispiel wurde der Mordbrief von einem mutigen früheren Ältesten eingesandt; der Brief an die Ältestenschaften betreffs der Medien vom 25.4.2001 von einem anderen Ältesten, der helfen wollte; der oben zitierte Brief an die britischen Ältestenschaften von einem weiteren tapferen Ältesten, der ihn alle wissen lassen wollte. Diese Personen waren bewogen, etwas zu unternehmen, und das war uns eine große Hilfe. Aufgrund der obigen Ereignisse benötigen wir diese Hilfe wieder. Hier geht es nicht um unsere Einstellung, sondern um das, was recht ist. Opfer haben ihr Äußerstes gegeben, um dies bekannt zu machen, Männer in hohen Stellungen, die Mitgefühl für diese Sache haben, müssen uns helfen. Es wird sich von innen her ändern, wenn ihr etwas bewirken wollt, müsst ihr für das aufstehen, was recht ist. Das ist es, jetzt ist die Zeit dafür; wenn ihr meint, ihr müsst auf Jehova warten, wie könnt ihr da nicht wissen, ob dies ein von Jehova gelenktes Bemühen ist, das Erfolg haben wird? Als Jehu zum Fenster hochsah und fragte: "Wer ist mit mir?", mussten Männer in "hohen Stellungen" eine Entscheidung treffen. Entweder mussten sie tun, wovon sie im Herzen wussten, dass es richtig ist, oder sie hätten auf Jehova warten können. Manchmal muss man das Böse packen und hinauswerfen. Wir behaupten zwar nicht, besondere Gaben zu haben, aber jetzt steht Silentlambs vor euch und fragt: "Wer ist mit uns?" Ihr Männer in hohen Stellungen müsst eine Entscheidung treffen. Unterstützt irregeleitete Menschen oder steht für die Kinder ein. Wir bitten niemanden, Jehova zu verlassen, aber wir fragen: Tut ihr das, was ihr als recht erkennt? Wenn es in eurer Macht steht, etwas zu bewirken, und ihr wollt lieber warten, könnt ihr das dann guten Gewissens tun in dem Wissen, dass aufgrund eures "Wartens auf Jehova" vielleicht ein Kind leidet? Wenn ihr helfen könnt, schickt Silentlambs eine E-Mail: info@silentlambs.org, lasst uns darüber reden, wir werden das vertraulich behandeln, wie wir es schon viele Male zuvor getan haben, lasst uns sehen, ob wir zusammen etwas Wichtiges tun können, um die Sache zum Abschluss zu bringen. Wir benötigen jeden Brief oder schriftliche Anweisungen, die auf die Vernichtung von Unterlagen hinweisen können, wie auch jede mündliche Anweisung von einem Vertreter der Rechtsabteilung. Was mündliche Anweisungen angeht, versucht, eine Bandaufnahme oder einen Mitschnitt mit Ort und Zeit zu bekommen, mit Namen aller Anwesenden, um Beweise für eine Behinderung der Justiz zu bekommen. Wir bitten jeden, dessen Gewissen sich regt, darüber nachzudenken, was er von jetzt ab tun wird, ihr könnt etwas bewirken, damit die notwendigen Änderungen schnell kommen, um Kindern zu helfen. Wir haben aus dem Herzen gesprochen; und wozu bewegt euch euer Herz jetzt? Werdet ihr den schweigenden Lämmern helfen? Wir warten auf eure Antwort.

(Wir bitten darum, dass dieser Brief an alle Versammlungen der Zeugen Jehovas in den USA weitergegeben wird.)