Antonie Dixons Schwester sagt vor Gericht aus

Carla Dixon-FoxleyCarla Dixon-Foxley

Dienstag, 22. Juli 2008, 18:28 Uhr

 

Als Antonie Dixon den Geschworenen eine erstaunliche Geschichte über sexuellen Missbrauch durch seine Mutter und Schläge von den Zeugen Jehovas erzählte, fragten sie sich, ob etwas davon glaubwürdig sei.

 

Heute hörten sie die Aussage einer anderen Person, die zu dem Zeitpunkt dabei war, und sie bestätigte vieles von dem, was er sagte.

 

Gemäß Dixons Schwester Carla, wurde er von seiner Mutter "Teufelsbrut" genannt.

Carla Dixon-Foxley sagt, sie sei seine beste Freundin und Verbündete gewesen, aber von klein auf habe sie gewusst, dass etwas mit ihrem kleinen Bruder nicht stimmte.

 

"Er hat immer mit dem Kopf gegen die Couch geschlagen, und dann saß er da und schlug immer wieder dagegen", sagt Frau Dixon-Foxley.

 

Frau Dixon-Foxley sagt, Dixon sei von ihrer Mutter missbrauch wurden, sie hat ihn draußen vor ihrem Haus in Grey Lynn mit einer Wäscheleine festgebunden und Mitverbundene der Zeugenkirche aufgefordert, ihn zu schlagen.

 

"Es war wie das Leben in einem Irrenhaus", sagt Frau Dixon-Foxley.

 

Sie erzählte den Geschworenen, Dixon sei von Mitgliedern der Kirche auch sexuell missbraucht worden. Unter seinen Schändern sei ein Mann gewesen, der immer einen Fotoapparat bei sich hatte.

 

"Jetzt wissen wir natürlich, warum er die Kamera dabei hatte", sagt Frau Dixon-Foxley. "Er hat pornografische Bilder von meinem Bruder und seinen Freunden aufgenommen."

 

Im Kreuzverhör befragte der Kronanwalt Antonie Dixons Schwester, ob sie je gesehen habe, wie er gewalttätig war - insbesondere gegen seine Mutter. Sie erwiderte, soweit sie es betreffe, sei jede Gewalt gegen ihre Mutter gerechtfertigt.

 

"Wenn man lang genug in eine Ecke gedrängt und lange Zeit verletzt wird, muss man einfach zurückschlagen", sagt Frau Dixon-Foxley. "Man muss sich verteidigen, und das, so glaube ich, war es. Es war Selbstverteidigung."

 

Frau Dixon-Foxley, die in London erfolgreich als Ernährungsberaterin arbeitet, erinnerte sich an ein Familiengespräch, bei der ein Psychiater sie fragte, wie sie es geschafft habe, im Hause Dixon geistig gesund zu bleiben. Sie sagt, sie wisse es nicht.

 

Zum Ende der Aussage warf Frau Dixon-Foxley ihrem Bruder einen Kuss zu, ehe sie zu ihm ging und ihn umarmte.

 

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