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Erster Verfassungszusatz falsch ausgelegt
US-Verfassung benutzt, um Kinder zu missbrauchen

Erster Verfassungszusatz:

 

"Der Kongress soll kein Gesetz erlassen, das sich auf die Gründung einer Religion bezieht oder ihre freie Ausübung verbietet oder die Freiheit der Rede und der Presse oder das Recht des Volks, sich friedlich zu versammeln oder Petitionen an die Regierung zu richten, um Klagen abzuhelfen, verkürzt."  

 

Erster Verfassungszusatz falsch ausgelegt

Aufgrund der neueren Kontroverse über religiöse Rechte und das Gesetz könnte es hilfreich sein, den historischen Hintergrund der Verfassung der Vereinigten Staaten zu überprüfen, um die Bedeutung des Ersten Verfassungszusatzes bezüglich der Religionsfreiheit richtig zu verstehen. Es scheint, dass die bis heute verstrichene Zeit zum Verlust der ursprünglichen Bedeutung und Absicht beigetragen hat.

Als die dreizehn Kolonien gegen England revoltierten, geschah dies aufgrund der Tatsache, dass die Kolonisten nicht als freie Menschen behandelt wurden. Während die meisten Leute heute von der ökonomischen und militärischen Unterdrückung der amerikanischen Kolonisten wissen, scheint es, dass viele das Element religiöser Unterdrückung vergessen haben, die Amerikaner auch erfahren haben.

Patrick Henry sah einmal, dass ein Mann so erbarmungslos ausgepeitscht wurde, dass er später starb. Dieser Mann war ein Prediger, der sich weigerte, eine Lizenz zum Predigen zu kaufen. William Penn war einmal in einem Prozess, wo es um sein Leben ging, weil er die Lehre der Kirche von England ablehnte.

 

Religionsfreiheit für den Einzelnen war das, was die frühen Amerikaner im Sinn hatten, als sie die Verfassung und ihren ersten Zusatz entwarfen, nicht die Religionsfreiheit für Organisationen. Das religiöse Establishment damals hatte einen sehr bedeutsamen Unterschied im Vergleich zu heute. Die meisten Länder genießen heute einen Zustand relativer religiöser Toleranz. Wo es etablierte Kirchen dort gibt, gilt normalerweise die Religionsfreiheit auch für andere Überzeugungen. Vor zweihundert Jahren waren die etablierten Kirchen überhaupt nicht gegen Abweichler tolerant. Die Seiten der Geschichte sind voll mit den Details von religiöser Tyrannei und Verfolgung. Die Lehre der etablierten Kirche war Teil des Gesetzes des Landes. Ablehnung dieser Lehre war ein Verbrechen und unterlag sogar der Todesstrafe.

 

Während die anglikanische Kirche als die etablierte Kirche in England weiter besteht, wurde welche Religion in den Vereinigten Staaten etabliert? Natürlich keine. Warum? Weil der Erste Verfassungszusatz dem Kongress verbot, irgendein Gesetz bezüglich der Gründung einer Religion zu erlassen.

 

Wenn erkannt wird, dass nur eine staatssanktionierte Kirche etabliert genannt werden kann, und wenn beachtet wird, dass die Vereinigten Staaten kein religiöses Establishment entsprechend der richtigen Bedeutung des Ausdrucks haben, dann wird klar, dass der Erste Verfassungszusatz völlig unnötig gewesen wäre. Wie konnte der Kongress irgendein Gesetz bezüglich der Gründung einer Religion machen (regulieren oder sich einmischen), wenn es nirgendwo in den Vereinigten Staaten ein religiöses Establishment gibt, in das er sich einmischen könnte?

 

Wenn weltliche Gerichte alle religiösen Organisationen als Gründungen einer Religion frei von staatlicher Regulierung behandeln, schaffen sie ernste Widersprüchlichkeiten im Gesetzes, lassen sie zu, dass unveräußerliche Rechte den amerikanischen Staatsbürgern entfremdet werden. 

 

In Wirklichkeit hat Kongress zwar kein Gesetz erlassen, noch kann er dies tun, das eine religiöse Organisation zur offiziellen Staatskirche macht, doch die Gerichte haben Gesetze fortgeschrieben, die alle Religionen zu offiziellen machen. Alle Religionen haben vom Staat Sanktionen erhalten, um ihre eigenen Mitglieder ganz so zu misshandeln, wie es die mittelalterlichen Kirchen mit ihren Mitgliedern taten, außer dass es nicht erlaubt ist, sie auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen oder sie anderweitig hinzurichten, weil sie nach ihrem Gewissen gehandelt haben. Andererseits können sie Kirchensanktionen verhängen, die Familien zerstören, Unschuldige bestrafen, und absolute Kontrolle über ihre Mitglieder ausüben.

 

Wenn Gerichte religiösen Organisationen erlauben, zu verletzen, was normalerweise das Gesetz des Landes ist, indem sie sich an den bürgerlichen Freiheiten vergehen und anderen natürliche Gerechtigkeit verweigern, sind sie Parteien dieser illegalen Aktivitäten. Sie helfen und unterstützen.           

 

Man darf nicht vergessen, wenn Gerichte ihr Siegel auf die Satzungen der Körperschaften setzen, tun sie es, nachdem sie sie kontrollieren, um zu sehen, ob sie das Gesetz einhalten oder nicht. Wollte jemand eine Satzung registrieren lassen mit ähnlichen Zielen wie denen einer Religion, zu predigen und die Bibel zu lehren usw., aber dabei anmerken, er wolle sich bemühen, diese Ziele durch Betrug, Täuschung und Unterdrücken der bürgerlichen Rechte und der natürlichen Gerechtigkeit zu erreichen, welches Gericht irgendwo auf der Welt, geschweige denn in den Vereinigten Staaten, würde eine solche Satzung autorisieren?

 

Deshalb hätte der Kontext des "Klerus/Reuigen-Privilegs", wenn er in Konflikt mit Staatsgesetzen bezüglich einer Anzeige gerät, keine Bedeutung, wenn er die Justiz behinderte. Es könnte mit Enron als Körperschaft verglichen werden. Wenn festgestellt würde, dass der Vorstandsvorsitzende von Enron keine Schlüsselmanager innerhalb seiner Gesellschaft angezeigt hat, die Kinder missbrauchten, wäre er in Ketten abgeführt worden, als die Angelegenheit entdeckt worden wäre. Doch wenn festgestellt wird, dass ein Schlüsselkardinal einer katholischen Diözese ähnliche Taten begangen hat, wird er einfach darum gebeten, zurückzutreten, und hält sich auf der Gehaltsliste. Es gibt einen deutlichen Widerspruch in einem Bereichs des Gesetzes, wo es keinen geben sollte. Es sind die Rechte des Kindes als eine "Entität", die über dem Recht einer Religion als eine "Entität" stehen sollten - dem Recht, das Gesetz zu brechen und den verbrecherischen Missbrauch, der die Unschuldigen gefährdet, nicht anzuzeigen.       

 

Wenn die Religion dem Einzelnen mit Hilfe des Ersten Verfassungszusatzes als Grundlage sein Recht wegnimmt, ist das schon einmal eine Kompromittierung des eigentlichen Grunds, warum der Erste Verfassungszusatz geschrieben wurde. Der Erste Verfassungszusatz wurde geschrieben, um das Recht der Menschen zu schützen, nicht das Recht einer Religion, die Menschen zu unterdrücken. Freiheit von religiöser Unterdrückung war der Grund für viele, in dieses Land zu kommen, und jetzt stellen wir fest, dass die Religion in Wirklichkeit die Oberhand gewonnen hat, indem sie die Verfassung der Vereinigten Staaten auf eine Weise verdreht, wie das nie beabsichtigt war Wenn NAMBLA (nordamerikanischer Männerjungenliebesverband) sich einfach als Religion reorganisieren sollte, dann würde er auch auf das durch die verdrehte Verfassung gestützte "Klerus/Reuigen-Privileg" als gesetzliche Grundlage zurückgreifen können, um sich dagegen zu verteidigen, sie würden Kindesmissbrauch in ihrer Organisation nicht anzeigen.

 

Um diesen falschen Gebrauch des Gesetzes zu korrigieren, sollten alle Straftaten, von denen sonst verlangt sind, dass sie von jedem Bürger angezeigt werden, dieselbe Anwendung haben, wenn es um einen religiösen Kontext geht. Jede Religion, die den Genuss bürgerlicher Freiheiten und natürlicher Gerechtigkeit unterdrückt, sollte wie jede "Entität" in den Gerichten denselben Strafen gegenüberstehen wie jede andere "Entität", die ähnliche Taten begeht. Erst dann wird die Verfassung der Vereinigten Staaten ihren beabsichtigten Zweck erfüllen, der darin besteht, die individuelle Freiheit eines jeden Bürgers zu schützen.