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Pädophile - brauchen sie ein Paradies?
Zweiter kanadischer Ältester überführt
Pädophile - brauchen sie ein Paradies? Siehe Zeugen Jehovas. Der unten stehende Artikel stellt einen zweiten kanadischen Ältesten in den Mittelpunkt, der des Kindesmissbrauchs überführt wurde.  Es ist interessant zu bemerken, dass das Zweigbüro der Zeugen Jehovas in Kanada öffentlich erklärt hat, Kinderschändung werde nicht vertuscht. Im Jahre 1988 wurde ein Brief an alle Ältesten in Kanada geschrieben, in dem es hieß, dass jeder Missbrauchsverdacht gemeldet werden müsse. Lest den Brief hier: http://www.silentlambs.org/education_de/WeaknessorWickedness_de.htm. Doch in dem Programm “Fifth Estate” wurde von einem Mitglied des Zweigbüros, der am Telefon war, darauf hingewiesen, dass normalerweise keine Anzeige erstattet werde, wenn ein Missbrauch dem Hauptbüro gemeldet werde. Hier die Mitschrift des Programms, in dem der Zeuge am Telefon ungenannt blieb: ---------------------------------------- MCKEOWN: Er bat uns, wegen der möglichen Wirkung auf die Zeugen Jehovas in seiner Familie nicht sein Gesicht zu zeigen. Aber er sprach mit uns über das, was er hier sah, in der kanadischen Zentrale der Kirche. Sie nennen sie Bethel, Haus Gottes; ein weit gestreckter, 65 Hektar großer Komplex in Georgetown , Ontario, außerhalb Torontos. Drei Jahre lang arbeitete er Anfang der 90er Jahre in der Rechtsabteilung. Schreibmaschine, Aktenregistratur, Telefondienst. Manchmal nahm er Anrufe von Ältesten entgegen, die Missbrauchsanschuldigungen meldeten. Da sind also Älteste der Kirche, die von einem möglichen Sexmissbrauchsfall erfahren haben, und ihr erster Anruf gilt ... UNGENANNT: Der Rechtsabteilung im Bethel. MCKEOWN: Der Zentrale. UNGENANNT: Richtig. MCKEOWN: Sie rufen nicht die Jugendbehörden oder die Polizei an? UNGENANNT: Nein. In Briefen an die Ältestenschaft wird ihnen gesagt, bevor sie etwas unternehmen, sollen sie die Rechtsabteilung im Bethel anrufen. MCKEOWN: Obwohl die Kinderschutzgesetze von Provinz zu Provinz etwas unterschiedlich sind, ist das Gesetz in ganz Kanada doch ganz klar. Wenn es vernünftige Gründe gibt, Kindesmissbrauch zu vermuten, muss jeder, auch Geistliche, das den Jugendbehörden melden. Aber dieser Mann sagt, so funktioniere das nicht immer. Wissen sie von einem oder mehreren Fällen, wo jemand wegen einer Missbrauchsvermutung anrief und demjenigen wurde gesagt, er solle keine Anzeige erstatten? UNGENANNT: Ja. Es gab mehrere Fälle, von denen ich Kenntnis erhielt, als ich in der Rechtsabteilung war, wo den Leuten gesagt wurde ... Ältesten wurde gesagt, sie sollten keine Anzeige erstatten, weil es dafür keine Grundlage gebe. MCKEOWN: Sie haben diese Anrufe bekommen. Sie haben die Fragen gestellt. Ist Ihnen jemals der Gedanke gekommen, das Telefon zu nehmen und die Jugendbehörden oder die Polizei anzurufen? UNGENANNT: Das käme jemandem, der im Bethel dient, nie in den Sinn, denn damit würde er völlig gegen Gottes Organisation handeln. Das wäre ein Akt der Rebellion, ein Akt eigenständigen Denkens, alles Dinge, von denen den Zeugen Jehovas abgeraten wird. MCKEOWN: Doch zurück zur Kirchenzentrale in Georgetown, Ontario, die Zeugen Jehovas bestehen darauf, dass sie immer dem Buchstaben des Gesetzes folgen. Tatsächlich wurden die Ältesten bereits 1988 schriftlich angewiesen, sich an die Anzeigepflicht zu halten. --------------------------------------- Wie der Leser sehen kann, war der Brief an die Ältesten in Kanada nicht mehr als ein juristischer Winkelzug, um sich vor Prozessen zu schützen. Doch andererseits drehten Zeugenvertreter im Privaten den Behörden regelmäßig eine Nase und wiesen die Ältesten an, sexuellen Kindesmissbrauch in der Organisation nicht zu melden. Man nennt es "Behinderung der Justiz", wenn eine Person oder Gruppe die Strafverfolgung eines Verbrechers behindert oder verhindert. Die Zeugen Jehovas erklären zwar öffentlich und in ihren Artikeln, dass sie "Caesars Gesetz" gehorchen, wie es ihre Lehren fordern, wenn es aber um den Schutz eines Kindes geht, beugen sie sich dem Schutz des Pädophilen. Dies ist eine sehr gute Nachricht für Kinderschänder in dem von Jehovas Zeugen geschaffenen Pädophilenparadies. Pädophile können sich sicher fühlen, weil sie wissen, wenn sie beschuldigt werden, werden die Ältesten nicht gegen sie aussagen und nicht der Strafverfolgung helfen, des weiteren wird dem Opfer mit dem Rauswurf gedroht - eine Form der Erpressung, um den Pädophilen den Zugang zu Kindern offen zu halten. Das wird in dem unten stehenden Artikel deutlich gesagt. "In ihrem Urteil bemerkt Richterin Linda Despots vom Strafgericht, dass das Opfer Klage eingereicht hatte, als es 16 oder 17 war, die Klage aber später wieder zurückzog, 'weil sie sich unter Druck seitens der Gemeinde und unter der Drohung, (aus dem Königreichssaal) hinausgeworfen zu werden, fühlte." Diese Woche wird gekennzeichnet durch einen zweiten Ältesten, der über einen langen Zeitraum Kinder missbrauchte, wobei die Sache nicht angezeigt wurde. Im ersten Zeitungsartikel, der über den Ältesten Martin berichtete, hieß es: "Der Staatsanwalt kritisierte die Führer der Versammlung als 'völlig unkooperativ' bei der polizeilichen Ermittlung. Mitglieder der Familie des Mädchens haben gesagt, sie glaubten, die Ältesten wollten die Sache unter den Teppich kehren, als sie sich, ehe sie zur Polizei gingen, zuerst an sie wandten." Lest die Geschichte hinter dem Artikel hier: http://www.silentlambs.org/canadamolester_de.htm. Zweifellos werden weitere Berichte folgen, während Vertreter der Zeugen Jehovas fest entschlossen bleiben, die Bibel in verdrehter Weise anzuwenden, um Pädophile zu schützen und zuzulassen, dass Kinder vergewaltigt werden. Kinder werden zu Opfern gemacht, während die Zeugen Jehovas stolz die Schrei ihrer Nachkommen ignorieren und dabei noch behaupten, ihr Verhalten beweise, dass sie die allein wahre Religion auf Erden seien. Siehe den Link: http://www.silentlambs.org/courtrulingnapa_de.htm. Wir können nur darum bitten, dass die Zeugen Jehovas und die Öffentlichkeit den Wahnsinn dieser Vorschriften erkennen und die Strafverfolgung der Zeugenvertreter wegen Behinderung der Justiz fordern. Überdies sollte von den Zeugen Jehovas verlangt werden, dass sie ihre Politik ändern und ab sofort nicht mehr die Rechtsabteilung eingreift, sondern dass alle Missbrauchsanschuldigungen sofort den zuständigen Behörden gemeldet werden. Lest den unten stehenden Artikel. ----------------------------------------------------------------------- http://www.hebdos.net/lsc/edition22007/articles.asp?article_id=155860. Der sexuellen Aggression für schuldig befunden. Marcel Simonin, 66, wurde am vergangenen 19. Dezember vom Gericht in Valleyfield für schuldig befunden, zwischen 1985 und 1992 eine Minderjährige angegriffen zu haben. Dies begann, als das kleine Opfer 11 Jahre alt war. Die Mutter des Opfers war dem Täter erstmals begegnet, als er den Titel eines Ältesten im Königreichssaal der Zeugen Jehovas in Chateauguay trug. Er sprach während der Gottesdienste, lehrte Lebensgrundsätze und unterstützte Mitglieder der Versammlung in geistiger Hinsicht. Nachdem er erfolgreich das Vertrauen der Frau und ihrer Tochter gewonnnen hatte, wurde der Mann später süchtig nach intimem Kontakt mit dem Kind, einem Kontakt, der von bloßem Berühren bis zu einer völligen sexuellen Beziehung ging. In diesen acht Jahren kam es an mehreren Orten zu Akten sexueller Aggression, vor allem in seinem Haus, in seinem Auto, bei dem Mädchen zu Hause und im Königreichssaal von Chateauguay. In ihrem Urteil bemerkt Richterin Linda Despots vom Strafgericht, dass das Opfer Klage eingereicht hatte, als es 16 oder 17 war, die Klage aber später wieder zurückzog, 'weil sie sich unter Druck seitens der Gemeinde und unter der Drohung, (aus dem Königreichssaal) hinausgeworfen zu werden, fühlte. Ein weiterer Ältester in der Region von Quebec City, wohin die Mutter und das Kind gezogen waren, überzeugte sie, einen Brief an die Verantwortlichen der Versammlung der Zeugen Jehovas zu schreiben und darin darüber zu berichten, was sie mit dem Beklagten erlebt hatte. Nach dem Erhalt des Briefes telefonierte Simonin mit dem Opfer, um sich für seine Taten zu entschuldigen, nachdem er den Wahrheitsgehalt bestätigt hatte. Die Klägerinnen vergaben ihm daraufhin offensichtlich. Doch als das junge Mädchen im Jahr 2003 den Beschuldigten bei einem Kongress der Zeugen Jehovas im Olympiastadion in Montreal sah, riss seine Anwesenheit alte Wunden auf, und sie lebte die Erinnerungen, die sich in den Jahren, als sie Opfer war, angesammelt hatten, noch einmal durch. Danach machte das Mädchen schwere Jahre durch, während derer sie bei drei Gelegenheiten einen Suizidversuch unternahm und sich therapeutischer Behandlung durch einen Psychologen unterzog. Im Jahr 2005 entschloss sich das Mädchen, um ihren therapeutischen Prozess fortzuführen und sich von der Vergangenheit zu befreien, wiederum, eine offizielle Klage gegen den Beschuldigten zu erheben. Die Glaubwürdigkeit des Beklagten - der die Taten immer bestritten hatte - war aus mehreren Gründen befleckt, daher erklärte das Gericht Simonin der sexuellen Aggression nach drei Artikeln des Strafgesetzbuches für schuldig (Tr: D.R.).