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Silentlambs hat sich gefreut, bei diesem Fall helfen zu können, da es
noch viele weitere gibt. Wieder einmal ist ein Zeugenältester gehindert
worden, Zugang zu Kindern unter der augenblicklichen
Verfahrensvorschrift der Zeugen Jehovas, die Pädophile schützt, zu
haben. Viele Zeugen Jehovas haben gegenüber der Öffentlichkeit erklärt,
die Vorschrift sei geändert worden und Kinder seien nicht mehr in Gefahr.
Dieser Artikel beweist wieder, dass sich nichts geändert hat. Wie
ein Ältester sagte: “Um der Beschuldigung eines Kindes zu glauben, sind
zwei Augenzeugen nötig.” Keine Änderung, dieselbe Verfahrensweise.
Wir bei Silentlambs schätzen, dass in den vergangenen sechs Jahren
dreihundert Kinder schändende Zeugen Jehovas aufgrund der Hilfe und
Aufklärung durch diese Webseite vor dem Strafrichter gelandet sind.
Staatsanwälte, Anwälte, Richter und Opfer sind gleichermaßen in der Lage
gewesen, zu erfahren, wie die Vorschrift funktioniert und wie Kinder in
Gefahr gebracht werden, während Pädophile wie Colon mit Zugang zu
Kindern verhätschelt und beschützt werden. Wie viele Kinder sind im
Ergebnis bewahrt worden? Statistiken zeigen, dass ein
durchschnittlicher Kinderschänder in seinem Leben über 200 Kinder
missbraucht. Wenn diese Zahlen stimmen, dann würde das bedeuten, dass
Tausende von Kindern durch das Aufklärungsprogramm von Silentlambs
geschützt worden sind. Wenn ihr denkt, der Schutz von Kindern sei
eine wertvolle Aufgabe, dann denkt daran, dass Silentlambs mit
eurer Spende sein Werk fortsetzen kann. Silentlambs.
Kirchenältester bekennt sich des Sexmissbrauchs
schuldig.
Montgomery Advertiser, AL
http://www.montgomeryadvertiser.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20061205/NEWS/612050348/1001
...
sagte Ward. "Mein
Onkel war Ältester der Zeugen Jehovas. Sie haben
gesagt, ich brauchte noch einen Zeugen, damit sie meiner Geschichte
glauben.". Hector Rivera
...
5. Dezember 2006. Kirchenältester bekennt sich des Sexmissbrauchs
schuldig. Von Pat Lewandowski
Montgomery Advertiser. Die Zeit vergeht. Sie stumpft Erinnerungen ab. Sie heilt Wunden.
Für Teresa Rivera Ward geschah nichts dergleichen. Über 25 Jahre,
nachdem ihr Schänder sie befummelt und erniedrigt hatte, fand Ward wenig
Trost in der Gerechtigkeit. Roberto Soto Colon, 64,
bekannte sich am Montag des sexuellen Missbrauchs dritten Grades für
schuldig und gab zu, seine Nichte unsittlich berührt und ihr seelische
Schmerzen zugefügt zu haben. Die Geschworenen wurden gefragt, ob sie den
Fall aufgrund der Aussage und der Fakten 25 Jahre nach dem Fall
beurteilen könnten. Viele konnten es nicht. Jennifer Jordan,
Staatsanwältin im 19. Bezirk, sah es auf den Gesichtern der
Geschworenen: sie zögerten, als sie gefragt wurden, ob die lange Zeit
seit dem Verbrechen ihr Urteilsvermögen trüben würde. Vor allem
aber wollte Jordan, dass Colon ins Gefängnis kam. Aufgrund des
Geständnisses ist das so gut wie sicher. "Er ist nun sein Leben
lang ein registrierter Sexualstraftäter", sagte Jordan. "Die
Familie wollten den Kreis von Missbrauch durchbrechen, der über 30 Jahre
lang existierte. Er wird seine Zeit hinter Gittern verbringen, auch wenn
es nur 365 Tage sind." Eine Verurteilung zu einem Jahr Gefängnis
ist wahrscheinlich. Colon bekannte sich der Taten vor einem
Geschworenengericht für schuldig, wo er im Fall einer Feststellung
seiner Schuld mehr als acht Jahre hätte bekommen können. Kreisrichter
Sibley Reynolds nahm die Schuldanerkenntnis an und bat Colon zu
schildern, was er seiner Nichte angetan hatte. Colon wurde verschwiegen,
es war kaum mehr als ein Flüstern von ihm zu hören, als er Ereignisse
von vor mehr als 25 Jahren schilderte. Nachdem alle Parteien dem
mit dem Geständnis verbundenen Rechtshandel zugestimmt hatten, entließ
Sibley die Geschworenen. Reynolds setzte die Urteilsverkündung auf den
20 Februar fest, bis dahin will der Bezirksstaatsanwalt weiter gegen
Colon ermitteln. Ward verließ den überfüllten Gerichtssaal an den Armen
ihrer Tante und ihrer Mutter und brach weinend zusammen. In all der Zeit
hatte sie die Erinnerung an diesen Verrat durch einen engen Verwandten
nicht vergessen. "Als ich hörte,
dass er in einer anderen Kirche wieder mit Jugendlichen arbeitete,
musste ich mich einfach melden", sagte Ward. "Meine Kusine
bekommt ein Kind. Das Letzte, was ich will, ist, dass der Missbrauch
weitergeht, und wenn das geschähe, könnte ich nicht mehr mit mir leben."
Ein am 7. Januar 1985 erlassenes Gesetz beseitigte die Verjährung von
sexuellem Kindesmissbrauch. Randall Houston, Bezirksanwalt für den 19.
Kreis, entschied, dass die ursprünglich dreijährige Verjährungsfrist in
dem Gesetz ausgesetzt worden war, wodurch Ward aufgrund der
letzten beiden Jahre, in denen sie Intimkontakt mit Colon hatte, Klage
einreichen konnte. Es war nicht das erste Mal, dass sie den Missbrauch
meldete. "Ich habe den Ältesten gesagt, dass mein Onkel mir das
antut, und sie haben gemäß unseren Glaubensgrundsätzen gehandelt", sagte
Ward. "Mein Onkel war Ältester bei den Zeugen Jehovas. Sie sagten, sie
brauchten noch einen Zeugen, um meiner Geschichte zu glauben." Hector Rivera,
ehemaliger Ältester in der Versammlung Prattville, der damals vor 30
Jahren bei der formellen Untersuchung dabei war, erklärte nach der
Anhörung die Vorstellung aufgrund von 5. Mose 17:6: "Auf das
Zeugnis zweier oder dreier Zeugen soll jemand zu Tode gebracht werden,
doch niemand aufgrund der Aussage einer einzigen Person", sagte Rivera. "Wir
glauben, dass zwei Zeugen nötig sind, um etwas zu unternehmen. Wir aben
ihn vor dem unangebrachten Kontakt gewarnt. Wir haben nie wiedr davon
gehört." Bis vergangene Woche. Als Ward, 38, sich in ihrem Haus in
Dothan auf den Prozess vorbereitete, meldete sich ihre Kusine, Hector Riveras
Tochter, mit ähnlichen Anschuldigungen gegen Colon. Der Rechtshandel
ersparte ihr die Qual, vor Gericht aussagen zu müssen. Colons
Verteidigerin, Susan James, sagte, der baldige Großvater bestreite
hartnäckig die Vorfälle, so wie sie von Jordan während der Vorstellung
von Colon anschaulich geschildert wurden. Sie bezweifelte auch den
Beweggrund für eine Klage 23 Jahre nach Beendigung des Missbrauchs. "Wenn
man als Eltern von Missbrauch erfährt, würde man dann seine Kinder nicht
aus der Gefahrenzone bringen?"
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