Gästebuch Januar 2005

Watchman Montag, 3. Januar 2005
@ 10:05 Uhr
Erfahrungen
Hallo Freunde, ich bin gerade dabei, ein Buch für Jehovas Zeugen mit einem Kapitel über Silentlambs zu schreiben. Ich hoffe, die meisten Erfahrungen und Einträge im Gästebuch zu lesen, so wie es meine Zeit zulässt, aber ich bin besonders interessiert an speziellen Fällen, wo Missbrauchsopfern von Ältesten der Rat gegeben wurde, nicht zur Polizei zu gehen. Wenn jemand mich in die richtige Richtung weisen kann, würde ich das sehr wertschätzen. Danke im Voraus.

Deborah W Montag, 3. Januar 2005
@ 11:59 Uhr
Erwiderung auf Watchman
Ich bin aus Großbritannien, und ich habe viele Dinge, die ich dir für dein Buch mitteilen würde. Ich habe bei ein paar Gelegenheiten über Silentlambs geschrieben, jedes Mal habe ich meinen angeheirateten Namen benutzt. Mir ist bewusst, dass meine E-Mail-Adresse hier nicht wiedergegeben wird, aber mit meiner Erlaubnis kannst du dich an den Silentlambs-Bearbeiter wenden. Alles Gute zu deinem Buch. Deborah ---- Antwort von Silentlambs: Deborah, schreibe bitte direkt an Bill und schicke deine Kontaktinformation. Watchman, ich schlage vor, du wendest dich auch an Bill Bowen, um seine Billigung zu erhalten, diese Webseite zu benutzen, um Aussagen für dein Projekt zusammenzubringen.

DJB Montag, 3. Januar 2005
@ 13:44 Uhr
Watchman
Mir haben die Ältesten gesagt, ich solle nicht zur Polizei gehen ... mehr als einmal. Sie wollten mich nicht Hilfspionier werden lassen. Als ich darauf bestand und nach dem Grund fragte, sagten sie, sie enthielten mir Vorrechte vor, weil ich zur Polizei ginge. Mir wurde befohlen, nicht mehr zur Polizei zu gehen ... Sie beschuldigten mich, ich würde ihnen sagen, was sie zu tun hätten ... Ich sagte den Ältesten, ich fühlte mich wie Hiob mit seinen drei falschen Tröstern ... Dann hat man mir gesagt, ich solle LEIDEN ... Mein Mann hat die Kinder und mich misshandelt, und mit Hilfe der Polizei verließen wir die eheliche Wohnung ... Zweimal gingen wir mit ihrer Hilfe ... Nicht nur meine drei Kinder, sondern auch seine 16-jährige Tochter kam mit uns ... zwei von den Kindern waren Teenager!!! Mir wurde befohlen, den Kontaktsperrebefehl, den ich beantragt hatte, zu ändern, sonst würde ich ausgeschlossen ... Am Ende bekam ich den gerichtlichen Befehl; er sollte 500 Dollar Strafe zahlen, wenn er ihn verletzte ... Aus meiner Erfahrung ist die offizielle Haltung ganz anders als das, was sie tatsächlich mit den Mitgliedern tun und ihnen sagen ... DJB

QB Montag, 3. Januar 2005
@ 19:26 Uhr
Watchman
Es mag ein Zufall sein, aber ein Forum, das den Namen 'Watchman' enthält, ist Gegenstand von vieler Kontroverse im Internet. Eine der Anschuldigungen, die meiner unmaßgeblichen Meinung nach nicht erhärtet wurde, ist, dass diese Webseite und die, die sie betreiben, Verbindung zur Wachtturm-Gesellschaft und zur Wachtturm-Rechtsabteilung haben. Ich habe gelegentlich die kontroverse Seite gelesen und fand nicht viel, über das man schreien müsste. Mein Punkt ist, wenn ihr früher in irgendeiner Weise oder Form mit rechtlichen Maßnahmen zu tun hattet oder künftig haben werdet, übt alle übliche Vorsicht und auch, wenn ihr mit Fremden sprecht, nicht zuletzt, dass ihr zuerst mit einem Anwalt sprecht. Ich wünsche jedem das Beste, der ein Buch schreibt, das in positiver Weise das Werk von Silentlambs unterstützt oder befürwortet oder bekannt macht, es kann nie genug davon geben.

KATQUEENS Dienstag, 4. Januar 2005
@ 10:25 Uhr
HILFE BEI MISSBRAUCH??
EIN MITGLIED GEHT HERUM UND HILFT ALLEN BEI MISSBRAUCH. WAS IHR ALLE NICHT WISST, IST, DASS SIE IHR EIGENES BLUT DIE FAMILIE HAT MISSBRAUCHEN LASSEN, HAT SICH ZURÜCKGELEHNT UND NICHTS UNTERNOMMEN. SIE KOMMT ALS WUNDERBARER HELFENDER MENSCH DAHER, ABER WIE GROSSARTIG IST MAN, WENN MAN SEIN EIGENES BLUT MISSBRAUCHEN LÄSST?

DJB Dienstag, 4. Januar 2005
@ 21:23 Uhr
Catqueens, eine Erwiderung ...
CQ, du hast vergessen, wo die Schuld für kriminelles Verhalten wirklich liegt. Der Täter trägt die Schuld am Missbrauch. Die Personen um einen herum tun oft ihr Bestes nach Kräften, s wie sie Zeit haben, und/oder ihnen fällt der Missbrauch erst viel später auf. Täter halten die Erwachsenen oft zum Narren, und nur die Opfer, die Kinder, wissen es wirklich!!! GIB DIE SCHULD AN KRIMINELLEM VERHALTEN DEM, DER SIE TRÄGT ... DEM TÄTER. DJB

M.A.N. Mittwoch, 5. Januar 2005
@ 16:05 Uhr
An DJB
Es tut mir leid um das, was dir zugestoßen ist. Ich war von deiner Geschichte nicht überrascht. Ich habe das schon zu oft gehört. Natürlich kenne ich nicht alle Fakten, aber wenn diese Ältesten den Opfern weiterhin sagen, sie sollen nicht zur Polizei gehen, dann werden sie sich eines Tages selbst verhaftet finden, weil sie sich in laufende Ermittlungen eingemischt haben. Ich werde NIE verstehen, warum diese Idioten ihre Nase weiter in Dinge stecken, die sie nichts angehen. Haben sie für diesen Zweck nicht genug Kreisaufseher?? Wenn ich einen Unfall habe, weil ich ein Stoppschild übersehen habe, bezweifle ich ernstlich, dass sie auf der Polizeistation erscheinen und meine Freilassung fordern würden oder schreien "Wir werden wegen Jehovas Namen verfolgt". Und wenn jemand mein Auto anfährt, selbst wenn es ein Zeuge war und ich wegen der Versicherung Anzeige erstatten muss, bezweifle ich, dass sie das etwas kümmern würde. Und sie würden mir nicht sagen, ich täte etwas Falsches, wenn ich vor Gericht Schadensersatz verlangte. Die Bibelstelle, dass man mit einem Bruder nicht vor Gericht gehen sollte, hatte zu tun mit Streitigkeiten, die unter Gottes Vorkehrung beigelegt werden konnten. Wir leben nicht mehr in solch einer Welt, so dass die Bibelstelle nicht zutrifft, tatsächlich ist sie sinnlos. Und noch einmal, welche Heuchler. IST DIESE WEBSEITE NICHT VOLLER GESCHICHTEN, WIE DIE WACHTTURM-GESELLSCHAFT IM GERICHT AUFKREUZT, UM OPFER ZU VERUNGLIMPFEN UND SCHÄNDER ZU SCHÜTZEN?? Was zum Teufel geht hier vor?? Warum haben sie diese Vollzeitanwälte, wenn es falsch ist, vor Gericht zu gehen? Fordert die Schrift Christen nicht auf, sich eher selbst Unrecht zuzufügen lassen, als einen Bruder zu verklagen? Dann ist mein Rat an die Wachtturm-Gesellschaft, wenn all die Tausende von Opfern sie auf Milliarden Dollar verklagen, sollte sie einfach zahlen und den Mund halten. Es gibt eine Redensart: "Besser den Mund halten und die Leute fragen sich, ob man ein Narr ist, als ihn aufzumachen und alle Zweifel zu beseitigen". Hört ihr zu, Wachtturm-Gesellschaft?? Mit all dem Geld, das ihr ausgebt, um vor Gericht gegen Opfer zu kämpfen, könntet ihr Tausende Hungriger speisen, indem ihr all die Suppenküchen benutzt, die ihr NICHT habt, weil ihr eine liebevolle christliche Religion seid und die, die Suppenküchen betreiben, sind es nicht. Es muss den Kirchen in New York City viel Spaß bereiten, die wenige Speise, die sie haben, zu spenden, damit die Armen in den alten Gebäuden ohne Herz und Trost gefüttert werden. Ich würde meinen, wenn die Wachtturm-Leute schnell einmal einen Blick auf die luxuriösen, mehrstöckigen Gebäude des Bethels werfen, dann könnten sie einen guten Blick auf die Armen und Obdachlosen haben, die auf den Straßen gehen. Und DJB, was das angeht, dass man ihnen sagt, was sie tun sollen, du weißt, dass sie vollkommen sind, nicht wahr??? Ha!!! Hier haben wir Stolz und Arroganz bei Männern, die keine Ausbildung haben. Das hier gezeigte Ego ist von der Art, das Jesus deutlich kritisierte. Diese Ältesten brauchen niemanden, der ihnen sagt, was sie tun sollen, sie wissen ALLES, frag sie nur!! Dir wurde gesagt, du solltest LEIDEN?? Ich frage mich, wie viel Leid sie ertrügen, wenn ihre Frau oder Tochter missbraucht würde. Ich frage mich, wie viel Leid sie ertragen würden, wenn der Vater eines dieser armen Opfer ihnen das Lebenslicht ausbläst?? Ich bin kein Anwalt, aber ich wette, wenn du dem Richter sagst, was sie mit einem Kontaktsperrebefehl machen und dass du ausgeschlossen wurdest, würde er etwas dagegen unternehmen. Richter mögen auch NICHT, dass man ihnen sagt, was sie tun sollen. Aber da gibt es einen Unterschied. Verärgere einen Ältesten, und alles, was du hast, ist ein dummer, wütender Mann. Verärgere einen Richter, und du bekommst für ein paar Tage Kost und Logis kostenlos. Du hast Recht, wenn du siehst, dass sie Heuchler sind. Ich hoffe, du bleibst sicher und tust, was nötig ist, um dich und deine Familie zu schützen. Ich wünsche dir das Beste. Gib nicht auf, je mehr Leute ihnen auf die Füße treten, desto mehr kostet es sie das. Wie die Geschichten, die Silentlambs hier veröffentlicht, zählt jedes Lamm. Halte durch.

QB Donnerstag, 6. Januar 2005
@ 8:07 Uhr
Fürsprecher und Unterstützer
Mein Empfinden ist, dass zwei der am meisten motivierenden Faktoren, Missbrauchsüberlebende zu unterstützen und ihre Fürsprecher zu sein, sind, dass sie selbst oder jemand, den sie lieben, missbraucht wurde. Ergibt das keinen Sinn? Und viele Schänder haben ein Radar und können sich die Individuen und Familien heraussuchen, die verletzlich sind, und es ist erstaunlich für mich, dass selbst junge Kinderschänder 18,19,20 Jahre alt, das tun können. Es ist wichtiger, dass Familien und Einzelne Hilfe erhalten, und manchmal machen sie sich über sie her und helfen anderen, als herumzusitzen und sich für den Rest des Lebens selbst die Schuld zu geben. 'Dem Opfer die Schuld geben' ist nicht mehr politisch korrekt. Und sicher ist es für Menschen, die verletzt wurden, nicht hilfreich.

M.A.N. Donnerstag, 6. Januar 2005
@ 18:35 Uhr
An QB
Du hast Recht, manche Kinderschänder können mögliche Opfer "spüren". Für alle, die bereits missbraucht wurden, kommt dieser Rat nicht rechtzeitig, aber für die, die sich gegen Missbrauch zu wappnen versuchen, ist er hier. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein sehr großer Prozentsatz an Missbrauchsopfern zu Hause nicht die Liebe und die Aufmerksamkeit erhielten, die sie brauchten, oft von ihrem Vater. Viele junge Mädchen werden Opfer dessen, was man tatsächlich "Verführung" durch ältere Kinderschänder nennen kann, die spüren können, dass das junge Mädchen verletzlich ist. Sie suchen nach Familien, wo der Vater beschäftigt ist, zu oft von zu Hause weg ist oder gleichgültig gegenüber den Bedürfnissen der Kinder. Viele junge Mädchen werden Opfer von Kinderschändern, weil sie sich verzweifelt nach Liebe und Zuneigung sehnen. Tief drinnen fühlen sich viele schlecht und/oder wissen, dass es verkehrt ist, oder sie fühlen sich ungemütlich, aber sie haben Schwierigkeiten, sich aus der Situation zu befreien. Mein Rat an die Eltern, besonders an die Väter, ist, genügend Zeit mit den Kindern zu verbringen, besonders mit den Töchtern. Junge Mädchen stellen sich die Welt ihrer Väter vor, und wenn die Anbetung nicht erwidert wird, wenden sie sich woanders hin. Mit den Kindern Zeit zu verbringen wird nicht nur ein festes Band schmieden, es wird sie auch dazu bringen, euch so sehr zu lieben, weil sie wissen, dass ihr sie liebt, und dann ist ein Missbrauch weniger wahrscheinlich. Das ist auch ein zusätzlicher Schutz, denn je mehr Zeit ihr mit euren Kindern verbringt, desto weniger Zeit gibt es, wo sie vielleicht allein sind oder in einer Situation, wo es zum Missbrauch kommen könnten. Ich stimme zu, dem Opfer die Schuld zu geben, ist nicht mehr richtig, tatsächlich war es nie richtig. Viele Leute, manchmal sogar das Opfer, denken, es sei ihre Schuld, aber das ist nicht der Fall. Du hast Recht, es hilft denen nicht, die verletzt sind. Ich will mit der Erinnerung daran schließen, was die Bibel über die "zwei Zeugen" sagt, die Ausrede, die die Wachtturm-Gesellschaft benutzt. In 5. Mose 22:25-27 wird erklärt, dass ein unschuldiges Mädchen NICHT zu bestrafen ist, sondern der Angreifer. Ich weiß nicht, wie die Wachtturm-Gesellschaft diese Schriftstelle übersehen kann, aber ich denke, sie ist so offen, dass jeder sie sehen kann. Ich möchte gern all daran erinnern, dass ihr jedes Mal, wenn ihr eine E-Mail schreibt oder jemandem von dieser Webseite erzählt oder ihr ihnen von den Gerichtsfällen berichtet, die die Opfer über sich haben ergehen lassen, einen weiteren Nagel in den Sarg der Wachtturm-Gesellschaft treibt. Bill und der Silentlambs-Bearbeiter leisten eine gewaltige Arbeit, um diese Webseite aufrecht zu erhalten und zu betreiben. Gegenwärtige Ereignisse werden per E-Mail bekannt gemacht, wenn ihr auf der Liste steht, und sie erscheinen auf der rechten Seite der Webseite. Lasst uns alle vollen Gebrauch von diesen Dingen machen. Es macht es leicht und bequem, diese feine Webseite zu unterstützen und die Arbeit, die hier geleistet wird. Leute, die Opfer schützen und ihnen helfen, werden eine Belohnung erhalten. Eure Hilfe wird bemerkt, und sie bewirkt etwas. Das Internet wird zusammen mit der wirklichen "WAHRHEIT" die Lügen und Täuschungen, die aus dem Bethel kommen, besiegen. "Das Böse triumphiert, wenn gute Menschen nichts tun." Sitzt nicht da und tut nichts. Helft dieser Sache. Das Kind, dass ihr rettet, könnte euer eigenes sein.

M.A.N. Donnerstag, 6. Januar 2005
@ 18:43 Uhr
An alle
Ich habe ein paar Bitten. Vielleicht habe ich sie schon zuvor geäußert, aber ich habe die Informationen darüber verloren. Gab es bei einem Kongress eine Ansprache, wo der Redner in etwa sagte: "Wenn ein Engel kommt mit etwas anderem als dem Muster der gesunden Lehre, würden wir ihn ignorieren" oder etwas in diesem Sinne? Gibt es einen Link? Zweitens, ich habe gehört, dass die Leute neulich in einer Ansprache ermuntert wurden, "den alten Groll loszulassen, vielleicht über Missbrauch usw., und voranzuschreiten"? Auch dazu irgendwelche Links? Und ein letztes, ich habe gehört, die Wachtturm-Gesellschaft veröffentlicht eine Broschüre oder ein Faltblatt über Missbrauch oder hatte einen Feldzug über das Thema, zweifellos um die Hitze von sich abzulenken auf jemand anderen, möglicherweise die katholische Kirche? Ich war seit einem Jahr in keinem Königreichssaal mehr und glaube nicht, dass ich etwas, das gedruckt wurde, bekommen kann, ohne an den Literaturtisch zu gehen und das Gerede über "Willkommen zurück, armes verlorenes Schaf" zu ertragen. Jede Information über diese Dinge würde ich begrüßen. Allen eine gute Gesundheit.

Freitag, 7. Januar 2005
@ 13:57 Uhr
An M.A.N.
Hallo, ich wollte nur sagen, dass du sehr motivierend warst! Mach weiter so, und danke! Ich habe es begrüßt, dass du die Schriftstelle aus 5. Mose angebracht hast. Jetzt suche ich nach einem Weg, die Schriftstelle in eine Gespräch mit Familienmitgliedern einzubauen. Irgendwie ist es eine komplizierte Situation. Verflixt. Jedenfalls sind deine Einträge sehr hilfreich! Nochmals danke.

M.A.N. Freitag, 7. Januar 2005
@ 15:52 Uhr
An unbekannten Schreiber
Danke für deine Gedanken. Ich versuche mein Bestes. Wie ich zuvor gesagt habe, eine der größten Ängste, die Leute haben, wenn sie hier schreiben oder Missbrauch melden oder anderer Meinung sind als die 'Wachtturm-Gesellschaft, ist, dass sie bestraft werden. Den Ehegefährten, Die Kinder, "Freunde" usw. zu verlieren kann eine machtvolle Drohung sein. Da niemand in meiner Familie außer meiner Frau und meiner Tochter ein Zeuge Jehovas ist, und sie sich von mir scheiden lässt und mich das nicht kümmert (tatsächlich bin ich im Augenblick froh darüber), und da meine Tochter nicht mit mir reden will, hat die Wachtturm-Gesellschaft nichts in der Hand, was sie mir nehmen könnte. Mit anderen Worten, ich habe nichts zu verlieren. Das macht mich also frei, zu sagen und zu tun, was nötig ist. Sie können mich nicht mehr verletzen, aber in Wirklichkeit kann ich sie sehr, sehr schlimm verletzen. Ich weiß mehr, als sie denken, ich habe die Zeit, das Geld und das Wissen aus dem Internet und in Psychologie. Würde ich heute Nacht sterben, habe ich bereits Vorkehrungen getroffen, damit meine Geschichte erzählt wird. Ich habe es also ganz konkret gemacht. Ich gewinne, die Opfer gewinnen, die Wachtturm-Gesellschaft verliert. Was deine Situation angeht, da möchte ich, dass du sie etwas fragst: "Du glaubst doch an die Bibel, oder?" Wie können sie nein sagen? Dann zeige die Bibelstelle und frage sie, wie sie sich von einem Kind, dass missbraucht wird, unterscheidet. Wenn sie den Kinderschänder verteidigen, frage sie, ob in der Bibelstelle der Schänder geschützt wird. Offensichtlich nein. So lass die Falle zuschnappen. Und wenn du auf etwas zurückfallen musst, erinnere sie daran, dass das Alte Testament mit dem Tod Jesu seine Gültigkeit verloren hat. Sie werden das bestreiten, aber es gibt Schriftstellen, von denen viele Leute meinen, dass sie etwas anderes zeigen. Es ist ihr Wort gegen deines. Am Ende sind sie zahlenmäßig übertroffen, ihr Verstand ist besiegt und die Welt ist es leid, dass Vergewaltiger verteidigt werden. Kinderschänder zu schützen ist keine populäre Einstellung. Lass es ihnen selbst zum Hals heraushängen. Wenn sie mit gezinkten Karten spielen, und dies ist meine Meinung, aber vielleicht kannst du es nicht tun, aber wenn die Vergewaltiger verteidigen, weil ihnen das die Wachtturm-Gesellschaft gesagt hat, willst du sie dann wirklich als Familie haben? Hat Jesus nicht gewarnt, er würde ein Schwert auf die Erde bringen, Vater gegen Sohn, Bruder gegen Bruder usw.? Frage sie, warum sie nicht ihren eigenen Regeln der Logik folgen können. Erinnere sie daran, dass sie sich die Rosinen aus dem Kuchen picken wollen. Benutze Google und suche auf Zeugenwebseiten, die von Widersprüchen handeln. Es gibt Hunderte. Du hast das Recht auf deiner Seite. Sie haben nichts als Propaganda. Zumindest wirst du dich besser fühlen, weil du für das Rechte aufstehst. Ich beende es mit meiner Lieblingsstelle. Frage sie, ob Jesus mitten in einer Menge stehen und Kinderschänder verteidigen würde, und dann erinnere sie daran, was er sagte, was mit jedem geschehen würde, der diese Kleinen verletzt. Wenn sie es nach alldem immer noch nicht begreifen, dann überlasse ich es dir zu entscheiden, was sie sind und wie sie behandelt werden sollten. Viel Glück.

Ilidio Freitag, 7. Januar 2005
@ 17:41 Uhr
Man
Man, ich komme gerade aus dem Urlaub in Calgary, Kanada, und war froh zu sehen, dass das Gästebuch sehr aktiv ist. Einer der Links, nach denen du suchst, ist: http://www.silentlambs.org/education/districttranscript2.htm ---- und auch http://www.silentlambs.org/education/Districtconventiontalk.htm ---

M.A.N. Samstag, 8. Januar 2005
@ 8:02 Uhr
An Ilidio
Danke für die Links. Ich wusste,, dass ich sie schon hatte, aber ich bin mitten in einer Million Dinge und habe sie verlegt. Viel Glück.

Ilidio Samstag, 8. Januar 2005
@ 11:26 Uhr
AN ALLE
LASST EUCH NICHT ZUM NARREN HALTEN, INDEM IHR E-MAIL-ANTWORTEN AN MR.RAIDER@COMCAST.NET SCHICKT; MANCHMAL TUN SIE DAS, DAMIT SIE EURE E-MAIL-ADRESSE KRIEGEN UND EUCH EINE MENGE MÜLL SCHICKEN KÖNNEN. SEID SCHLAU! IGNORIERT DEN IDIOTEN.

David W Samstag, 8. Januar 2005
@ 19:39 Uhr
Die Sache bekannt machen
Damit alle es wissen, es gibt eine christliche Webseite, die ein Diskussionsforum hat. In diesem Forum ist ein Zeuge Jehovas, der versucht, anderen zu predigen. Ich schrieb einen Eintrag unter einem ihrer Punkte, "Kindesmissbrauch und Zeugen Jehovas", und ich werde die Mitglieder in dem Gästebuch über das Pädophilieproblem bei den Zeugen Jehovas aufklären. Ich habe auch Leute ermuntert, wegen der Webadresse für diese Seite mit mir in Kontakt zu kommen, damit sie informiert werden können.

G. Kripalani Sonntag, 9. Januar 2005
@ 6:33 Uhr
Schurken!
Führt euer gutes Werk, diese Schurken zu entlarven, fort!

mr.raider@comcast.net Sonntag, 9. Januar 2005
@ 14:35 Uhr
Missbrauch der E-Mail-Adresse
ICH ENTSCHULDIGE MICH FÜR DAS, WAS AUF DIESER WEBSEITE VON JEMANDEM GESAGT WURDE, DER MEINE EMAILADRESSE BENUTZT HAT. ICH WEISS NICHT, WAS SIE ODER ER GESAGT HAT, ABER ICH HABE EINE EMAIL VON CHERI ROMERO ERHALTEN, SIE WAR VERÄRGERT. WENN DIE PERSON, DIE DIESE EMAILADRESSE BENUTZT, EUCH WÜTEND GEMACHT HAT, DANN WILL ICH ÜBER DEN DINGEN STEHEN UND MICH ENTSCHULDIGEN. ES GIBT EINE MENGE TROTTEL. ICH "HASSE" AUCH SEHR PÄDOPHILE. WIR SOLLTEN DIE TODESSTRAFE FÜR MEHRFACHTÄTER VERHÄNGEN. DAS IST MEINE MEINUNG. DANKE, UND NOCHMALS ENTSCHULDIGUNG FÜR DIE BEMERKUNGEN VON DIESEM A**LOCH

Sonntag, 9. Januar 2005
@ 17:36 Uhr
An G. Kripalani
Schurken! Also, das ist eine Untertreibung.

KLS Sonntag, 9. Januar 2005
@ 19:56 Uhr
An M.A.N.
Um eine deiner Fragen zu beantworten, au dem Kongress letztes Jahr haben wir eine neue Broschüre mitgenommen, "Wachsamkeit dringend nötig!", in der das ZWEITE unter der Überschrift "Nachrichten über schwere Krisen und schockierende Ereignisse sind weltweit alltäglich geworden. Was hat das alles zu bedeuten?" beleuchtete Thema war: "Priester vergreifen sich an Minderjährigen — die Kirche vertuscht". Und natürlich ist der Hauptpunkt der ganzen Sache der, Leute dahin zu führen, Zeugen zu werden, damit man diese Dinge nicht erlebt. Was für ein Haufen Scheiße!!!!!! Ja, die Wachtturm-Gesellschaft lenkt immer noch von ihrer eigenen Schuld ab, indem sie die Aufmerksamkeit auf andere lenkt. Und gerade erst vergangenen Monat hatten sie einen Wochenendfeldzug, um diese Broschüre in jedem Haushalt auf der WELT abzugeben. Ich bin zu Hause geblieben ...

Cheri Romero Montag, 10. Januar 2005
@ 4:32 Uhr
Vielen Dank
An den Herrn, der sich für die Bemerkungen dessen entschuldigte, wer immer seine E-Mail-Adresse benutzte. Ich BIN wirklich wütend geworden und habe ihm eine E-Mail geschickt. Er hat sofort geantwortet und versucht, die Quelle aufzuspüren und zu sehen, was geschrieben wurde, aber ich denke, der Bearbeiter hat es bereits gelöscht. Illidio, ich habe deinen Eintrag nicht rechtzeitig gesehen und dem Typ bereits eine E-Mail geschrieben. Jedenfalls nochmals meinen Dank an die Person, dass sie so schnell geantwortet hat.

Cheri Romero Montag, 10. Januar 2005
@ 4:42 Uhr
Hallo Ken
Kumpel, ruf mich an. Wie ist es dir ergangen? Nett, dich wieder zu sehen.

M.A.N. Montag, 10. Januar 2005
@ 8:58 Uhr
An KLS
Vielen Dank für die Information. Ich sehe sie nie an meiner Entwicklung arbeiten, wo ich jetzt lebe. Ich hatte nicht die Möglichkeit, Literatur zu erhalten. Ich ziehe bald nach Florida um und werde bei Verwandten leben. Sie sagen den Zeugen Jehovas, die an ihren Türen schellen, immer, dass sie bereits jemanden in der Familie haben, der ihnen Literatur gibt, da sagen die Zeugen dann Guten Tag und gehen. Ich warte nur darauf, dass sie bei mir an der Tür stehen, wenn ich dort bin. Ich werde ein interessantes Gespräch mit ihnen haben und ihnen all die richtigen Fragen stellen, um sie in die Enge zu treiben. Ich bin sehr neugierig, wie sie den Themen ausweichen werden. Es sollte ein interessanter Tag werden. Nochmals danke.

DJB Montag, 10. Januar 2005
@ 22:51 Uhr
Das Problem umgehen??
Hier können wir ausgeschlossen werden, wenn wir unsere Verbindung zu dieser Webseite enthüllen ... hier haben sie nach Personen gesucht, die diese Webseite besuchen ... Wie sie dem Thema aus dem Weg gehen? Sie beschuldigen einen der Abtrünnigkeit ... sie sehen es als Verunglimpfung an, andere davor zu warnen ... Meine Kusine warnte andere Mitglieder mit Kindern, sie sollten auf eine bestimmte Person achten, wenn ihre Kinder dabei sind, und die Ältesten redeten mit ihnen und befahlen ihnen, aufzuhören ... Sie sahen es als Verleumdung an und drohten mit dem Gemeinschaftsentzug ... Meiner Erfahrung nach umgehen sie die Themen, indem sie es nicht glauben, bis sie natürlich selbst dadurch verletzt werden ... und dann wissen sie es besser!!!!! Nur eine kleine, interessante statistische Zahl ... In unserer Nachbarschaft von etwa 350 Häusern oder so, die um eine öffentliche Schule herum stehen, gibt es im Umkreis nur um diese eine Schule 50 registrierte Sextäter ... Und diese Zahl beinhaltet nur diejenigen, die in den letzten fünf Jahren erwischt wurden, und nicht die Dunkelziffer und die jungen Täter und die, die noch nicht erwischt wurden ... Die tatsächliche Zahl ist viel höher ...I Etwa in jedem dritten Haus lebt ein Sextäter ... Wie traurig ... DJB

jd Mittwoch, 12. Januar 2005
@ 10:24 Uhr
Schwester verklagt Wachtturm?
Nur eine Frage. Die Schwester hat gegen die Wachtturm-Gesellschaft Klage eingereicht wegen des Schadens, den sie verursachte, nachdem sie von einer Schwester überfahren wurde? Warum ist das die Schuld der Wachtturm-Gesellschaft? Versteht mich nicht falsch, die Wachtturm-Gesellschaft hat viel zu berichtigen. Es ist nur so, hätte sie nicht die Versicherung der äußerst nachlässigen Person verklagen sollen, die den Unfall verursachte? Ich meine, man muss sich schon fragen, ob sie hinter der Wachtturm-Gesellschaft her waren, weil die tiefere Taschen hat. Ich bin nur neugierig, ob ich etwas verpasse.

jd Mittwoch, 12. Januar 2005
@ 10:27 Uhr
An KLS
Wo ich wohne, war das kein Wochenendfeldzug, sondern dauerte den ganzen Monat. Von Mitte Oktober bis Mitte November.

Dave Donnerstag, 13. Januar 2005
@ 13:59 Uhr
www.addictionsresources.com
Für Hilfe bei Süchten.

AM Donnerstag, 13. Januar 2005
@ 15:38 Uhr
Falsche Anschuldigungen
Ich bin 12 Jahre alt und ein Zeuge Jehovas. Ihr macht alle falsche Anschuldigungen, und die Webseite ist entsetzlich! Die ganze! Kindesmissbrauch ist entsetzlich, aber die Zeugen Jehovas tragen NICHT die Schuld! Ihr alle seid entsetzliche Leute.

Ilidio Donnerstag, 13. Januar 2005
@ 16:09 Uhr
Habt ihr etwas gehört, dass die Wachtturm-Gesellschaft ein paar Webseiten schließen will?? Wie jemand sagte, hat die Wahrheit Angst vor der Wahrheit?? Was ist mit der Meinungsfreiheit geworden, für die sie so sehr gestritten haben?? Heuchler, sage ich.

KN Samstag, 15. Januar 2005
@ 19:34 Uhr
Ich fühle mich völlig alleine
Ich bin 18 Jahre alt und wurde von 2 bis 15 Jahren von einem Zeugen Jehovas missbraucht. Ich fühle mich so alleine. Niemand weiß, wie sie sind, bis man mit ihnen zu tun hatte.

Leslie Sonntag, 16. Januar 2005
@ 13:27 Uhr
Besseres Leben auf der anderen Seite.
Hallo, ich bin Leslie. Ich habe eine lange Geschichte zu erzählen. Früher lebte ich mit meiner Mutter und meinem Steifvater und dem kleinen Bruder in Kentucky. Mein Stiefvater hat mich körperlich misshandelt, nicht sexuell missbraucht. Er hat geschrieen und geflucht und alles getan, was ein Zeuge Jehovas nicht tun sollte. Was soll's, er hat alles getan, was niemand tun sollte. Ich war das ganze Leben lang ein stilles Mädchen, sehr still und introvertiert. Ich habe mich nicht geöffnet, ging nie aus, und hatte Angst vor Männern. Das einige Sexuelle, was mein Steifvater getan hat, war zu sagen, meine Brüste würden größer, und einmal zeigt er mir seinen (ihr wisst schon was) und sagte mir, ich solle daran saugen. Mit 14 ging ich in die Küche, um etwas zum Trinken zu holen, und er bar beschissen darauf, weil ich ihm keinen holte. Ich diagnostizierte ihn als narzisstisch. Verrückt. Jemand, der sich selbst und niemand anderen liebt. Er steht also auf und schreit Drohungen und kommt mir nach, da nehme ich ein Messer und sage ihm, ich bin das leid und würde ihn töten, wenn er mich wieder schlägt. Also, er lachte und kam noch näher, da habe ihn ihm ein paar Mal in den Bauch gestochen. Ich lief dann zur Tür raus und ging zu meinem Lieblingsbaum auf einem Hügel und schrie ein Gebet zu Gott. Ich sagte ihm, wenn du dem keinen Einhalt gebietest, werde ich meinen Bruder und mich selbst töten, damit wir das nicht mehr durchmachen müssen. Also, ich hatte nicht vor, meinen Bruder zu töten, das konnte ich nicht, aber ich hatte vor, mich selbst zu töten. Nun, danach änderte sich nicht viel. Was mich noch depressiver machte. Ich war gerade 16, und mein Stiefvater war von einem Dämon besessen. Meine Mutter und mein Bruder wussten es, selbst der Nachbar konnte sehen, dass er sich zum Bösen gewandelt hatte und besessen war. Eine Nachbarin sagte uns das auch wirklich, weil sie einen Freund hatte, der es war. Er wurde immer böser und jagte uns mit seinen unheimlichen Stimmen, die er von sich gab, und wie er die Augen verdrehte, Angst ein. Er hat in verschiedenen Sprachen geredet, und seine Hautfarbe änderte sich. Ich befürchtete unseren Tod. Dann, des Nachts, hat er stundenlang das Schlafzimmer verschlossen und kam nicht heraus. Er hat in verschiedenen Sprachen mit einer Frau und mit einem Mann geredet. Die Tür war kalt, und unter dem Türspalt kam ein unheimliches grünes Licht hervor. Manchmal habe ich zugehört und aufgeschrieben, was sie gesagt haben. Später fand ich in einer Bibliothek heraus, dass sie vietnamesisch sprachen. Ich habe nur ein paar Wörter übersetzt bekommen, alles, was es besagte, war ein Plan von etwas. Während all dies geschah, haben meine Mutter und mein Bruder und ich männliche Schattenfiguren gesehen, die ums Haus schlichen. Sie bewegten sich schnell, immer in den Ecken der Wände. Die Beleuchtung flackerte und wurde dunkler, einmal war es eiskalt im Haus, dann sengend heiß. Wir hatten alle Alpträume, aber manchmal hatten wir dieselben zur selben Zeit. Irgendetwas Böses sagte uns, wir sollten gehen, sonst würden wir sterben. Meine Mutter hat nichts getan; sie war wie eine Ulkschachtel. Verließ ihn nicht, rief nicht die Polizei gegen ihn, wenn er mich geschlagen hatte, tat nichts, außer mit ihm zu streiten. Ich hasste sie dafür und tue es heute noch. Ich werde ihr nie vergeben. Meinen armen Bruder traf dies alles im Bett so wie mich, jede Nacht hat er geschrieen und wollte sich umbringen. Es ist schwer, ihm zu sagen, er solle das nicht tun, wenn ich mich auch umbringen wollte. Aber wir machten uns eines Tages das Versprechen, dass wir uns nicht umbrächten. Dass das alle besser werden würde. Meines Wissens hat er nie etwas versucht. Ich bin froh darüber. Ich begann zu erkennen, dass ich nichts anderes tun konnte als beten. Ich hatte keine andere Kraft. Warum also nicht? Ich begann mich zu ändern, ich habe ständig gebetet, den ganzen Tag über, jeden Tag. Ich fühlte mich wie ein Hindumönch. Ich begann, in meinen Träumen die Zukunft vorherzusehen, ich sah Dinge wie, dass ich einen Man hatte und glücklich war. Ich sah sogar im Traum, wie mein Mann mir über das Gesicht rieb und sagte, wie schön ich sei. Ich weiß nicht, ob es die Macht Gottes war, die mir half, dies zu sehen, oder ob es meine Hoffnung war, dass ich bald in der Zukunft glücklich sein würde. Aber jetzt erkenne ich, dass es Gott gewesen sein muss. Ich habe mit meinem Bruder gebetet und Gott gebeten, er möge mir helfen, die Kraft zu haben, meinen Vater und das Böse in ihm loszuwerden. Ich betete so sehr, dass ich Migräne bekam. Aber das ist alles, was ich tun konnte, da wir nie oft das Haus verließen; wir waren sehr arm, und dank unserem Stiefvater war niemand unser Freund, er hat ihnen allen Angst eingejagt, so dass niemand kam. Ich hatte ein nettes Mädchen, das zu mir nach Hause kam, wir redeten miteinander und sahen uns Filme an, aber dann hat mein Steifvater ihr Angst gemacht, indem er keifte und sagte, sie werde zur Hölle fahren und er werde sie umbringen. Ich fühlte mich machtlos, als ob es kein Ende gäbe. Mein Bruder sagte fast jede Nacht, es gebe keinen Ausweg, und ich wollte sterben. Aber ich hatte immer noch die Hoffnung, dass ich etwas tun konnte. Ich war so verdammt entschlossen, und ich hatte solchen Glauben an Gottes Macht, ich wusste, ich könnte dem für uns ein Ende machen. Und  das tat ich. Ich begann zu lernen, die Angst unter Kontrolle zu halten. Ich hatte keine Angst mehr vor diesen Schatten und auch nicht vor meinem Vater. Ich begann, ein paar Worte vietnamesisch zu lernen, wie: Verlasst uns! und: Verschwindet aus diesem Haus!, ich habe die Dämonen bedroht, ich würde sie töten, und ich hatte keine Angst. Ich habe es auch meinem Bruder beigebracht, und jedes Mal, wenn wir etwas sahen, haben wir gesagt: Verschwindet, geht weg, ihr macht mir keine Angst mehr! Dann endlich verließen sie uns! Wir hatten uns vier Jahre an diesen Mist gewöhnt. Aus blauem Himmel heraus waren sie verschwunden! Ich war 18, als alles aufhörte. Mein Stiefvater tat so, als sei nichts geschehen, ich glaube nicht, dass er erkannte, was in diesen Jahren in ihm war. Er schrie weiter, aber er sah mich nicht mehr an und sprach auch nie mehr mit mir. Es ist, als würde er mich nicht sehen. Da war immer noch der Streit, den meine Mutter und mein Stiefvater hatten, was ich hasste, aber es war nicht mehr so schlimm wie früher. Meiner Mutter machten die Streitereien immer noch nichts aus, wir haben sie immer wieder gebeten aufzuhören, aber sie sagte mir und meinem Bruder: Das geht euch nichts an, haltet den Mund. Aber wisst ihr, was? An alle Eltern dort draußen, wenn ihr vor euren Kindern lauter werdet, dann geht es sie auch etwas an, weil sie zuhören. Daher haltet den Mund oder geht nach draußen, damit sie es nicht hören, denn wenn sie unter lauter Streitereien groß werden, dann tun sie, was ich und mein Bruder getan haben, sie hassen sie. Seit ich mit 20 das Haus verließ, habe ich meine Mutter nicht mehr gesehen. Ich möchte es nicht, aber eines Tages werde ich es müssen, weil ich meinen lieben Bruder vermisse, der bei ihr lebt. Meine Mutter verließ meinen Stiefvater und zog zu einem anderen Typen, den mein Bruder mag. Und ich bin glücklich um ihn. Wir haben noch keinen Suizid versucht. Ich bin so froh. Als ich 19 war, traf ich online einen Mann, redete mit ihm und ließ bei ihm mein Probleme heraus, er half mir, mich zu beruhigen und den Stress herauszulassen. Er war mein bester Freund, mein einziger Freund. Meine Mutter mochte es nicht, wenn ich mit ihm redete, und dachte, er wäre drauf aus, mich zu töten. Aber ich wusste in meinem Herzen, dass dieser Mann gut war und sich um mich kümmerte. Er mochte sogar meinen Bruder und redete auch mit ihm. Wir verliebten uns ineinander, ehe wir uns in Person trafen, und dann kam er herunter, um mich  zu sehen. Wir wussten sofort, dass wir zueinander passten. Ich ging schnell, ich wollte so bald wie möglich weg sein. Heute bin ich mit dem Mann verheiratet. Ich sage ihm immer wieder, dass er mein Held, mein Ritter ist, der mich aus einer Hölle errettete. Ich bin nie so verdammt glücklich gewesen. Alles Gute begegnet mir. Bald werde ich meinen Bruder sehen und den neuen Mann im Leben meiner Mutter treffen, eine gute männliche Gestalt für ihn. Ich bin eng befreundet mit der Mutter und der Großmutter meines Mannes. Ich bin in einem Paradies. Manchmal denke ich, dass das neue Leben, das Paradies, von dem die Zeugen Jehovas reden, in Wirklichkeit eine Zeit im Leben eines jeden ist, wenn alles plötzlich besser läuft. Ich glaube nicht, dass es für die Menschheit in der Zukunft liegt, aber wenn doch, großartig! Im Augenblick schreibe ich ein Buch über mein Leben. Aber ich bin nicht die Einzige mit einer schlimmen Vergangenheit, mein Mann hat als Kind zugesehen, wie seine eigene Mutter jeden Tag von ihrem Mann blutig geschlagen wurde; er hatte nie eine Vaterfigur wie ich. Er war arm und lebte in Obdachlosenunterkünften. Wie ich hat er eine Menge durchgemacht. Ich denke, wir beide haben einander das Leben gerettet. Er war einsam und suchte verzweifelt eine Frau, die er lieben konnte; ich suchte verzweifelt einen Freund. Ich habe ihn gefunden, und ich bin erstaunt. Ich danke Gott für seinen besonderen Plan mit mir. Gott ist gut. Sehr gut. Ich erzähle es jedem, der keinen Ausweg aus seinem Schmerz sieht. Ich sage ihnen, dass ich die körperlichen und seelischen Schmerzen ertragen habe, aber gut daraus hervorging. Ich sage ihnen, wie gut es ist, auf der anderen Seite zu sein. Im Augenblick bin ich 22 Jahre alt und jetzt schon seit fast einem Jahr verheiratet. Der 18. Mai 2004 war das Datum. Bald werde ich meinen ersten Hochzeitstag genießen. Es gibt immer noch ein paar Dinge, mit denen ich versuche, fertig zu werden. Alpträume. Sie kommen und gehen. Das alles sind nur Erinnerungen an das, was ich durchgemacht habe. Ich nehme an, mit der Zeit wird das heilen. P.S.: Ich kannte diese Webseite schon seit ein paar Jahren, ich habe auch meiner Mutter davon erzählt. Diese Seite hat mir geholfen, die Zeugen Jehovas völlig zu verlassen und eigenständig zu denken. Mit 15 hörte ich auf, eine Zeugin zu sein. So wie sie sind, das ist nicht heilig, ist nicht menschlich, es ist einfach kaltherzig gegenüber Kindern und Frauen. Sie haben sich nie um meine Familie gekümmert, weil wir arm waren. Ihnen geht es nur ums Geld. Alle reichen Familien hatten Treffen untereinander, und sie hatten Spaß. Es ist traurig, wenn man ohne Freunde aufwächst. Wenigstens hatte ich meinen Bruder. An alle, die Missbrauch durchgemacht haben: Alles, was ihr braucht, ist ein Freund im Leben. Findet ihn, und ihr werdet Frieden finden. Und denkt daran, das Leben ist gut auf der anderen Seite, wartet nur, bald werdet ihr dort sein. Geduld ist sehr wichtig.

L.L.B. Sonntag, 16. Januar 2005
@ 15:14 Uhr
Betreff: Erwiderung auf Bemerkung von Ältesten
Meine Meinung ist, dass er wie viele andere Zeugen Jehovas, besonders wie die, deren Job es ist, öffentliche Angelegenheiten zu kommentieren, sehr versiert ist in der theokratischen Kriegsführung, auf die zurückzugreifen in der Wachtturm-Literatur gelehrt wurde.

DL Montag, 17. Januar 2005
@ 12:23 Uhr
Ältestenbrief
Unglaublich, dass jemand behaupten kann, dass in über 6000 Anrufen an Bill Bowen, mehreren Dokumentationen in verschiedenen Ländern und zahlreichen Gerichtsverfahren ALLES GELOGEN ist! Hat er die Verwegenheit zu denken, nur weil jemand etwas selbst angesichts der empörenden und verdammenden Beweise leugnet, würden alle Opfer einfach abklingen? Unglaubliche Unverschämtheit! Das ist meine Antwort. Bitte korrigiert die Rechtschreibung.

Ilidio Montag, 17. Januar 2005
@ 12:31 Uhr
JD
JD, ja, es ist die Schuld der Wachtturm-Gesellschaft! Male dir aus: Wenn ich einen Kopierer habe, der nicht funktioniert, und ich rufe dein Unternehmen an, um ihn zu reparieren, und während du ihn reparierst, beschließt du, ihn dir anzueignen und noch ein paar Dinge. Wer glaubst du, ist für den Diebstahl haftbar? Du oder das Unternehmen, das dich geschickt hat?? ES IST DAS UNTERNEHMEN!! Du machst deine Arbeit, aber du vertrittst dein Unternehmen, daher ist das Unternehmen haftbar, nicht du, bis du die Arbeit beendet hast. Dasselbe gilt für jemanden, der eine Schwester überfährt, da sie sich im Königreichssaal versammelt haben, wo ihnen gesagt wurde, welche Artikel sie benutzen sollten, und wo ihnen ein Gebiet zugeteilt wurde. Sie haben daher die Wachtturm-Gesellschaft vertreten.

Leslie Dienstag, 18. Januar 2005
@ 1:24 Uhr
Haha
Armer AM. Ich erinnere mich, als ich 12 war, sieh, ich wurde als Zeugin Jehovas geboren. Und zuerst dachte ich, ihr Lebensstil sei gut und richtig. Aber ich wurde schlau, ich lernte, dass es nicht normal ist, wie sie leben. Du bist so unschuldig und naiv im Augenblick, natürlich meinst du, das sei eine gute Religion. In gewisser Weise ist sie das auch, aber meistens nicht. Glaubst du wirklich, die Brüder und Schwestern handeln auf die gleiche Weise, wie sie es zu Hause tun? Du bist nicht dort und siehst nicht, was sie wirklich tun. Nicht jedes Kind wird auch missbraucht, ich wurde es nicht, aber ich wurde körperlich misshandelt und habe viel geschrieen.

K.S. Dienstag, 18. Januar 2005
@ 10:47 Uhr
Bemerkung eines Ältesten
Hallo. Wenn dieser Älteste ein so guter Ältester wäre, würde er nicht auf dieser Webseite sein. Der Satan hat diesen Ältesten blind gemacht für die Tatsachen über die Zeugen Jehovas und ihre Kindesmissbrauchsvorschriften. Ich wäre überhaupt nicht überrascht, wenn dieser Älteste in der Zentrale der Zeugen Jehovas arbeitete. Vielleicht sollten wir alle für diesen Ältesten beten, damit seine Augen für die Wahrheit über die Zeugen Jehovas und den Kindesmissbrauch geöffnet werden. Vielleicht wird er eines Tages die Wahrheit wissen, wie ich es jetzt tue (Ich bin Exältester). ---- Antwort von Silentlambs: Die Bemerkungen des Ältesten wurden aus einem öffentlichen Forum in Großbritannien an Silentlambs weitergeleitet.

ML Mittwoch, 19. Januar 2005
@ 10:20 Uhr
ERSTAUNT
Ich habe gerade die Sendung Fifth Estate gesehen und kann nicht glauben, was ich sah. Mir war nicht bewusst, dass es so viel Kindesmissbrauch in der Zeugenkirche gibt. Es hat mich angewidert. Selbst Missbrauchsüberlebende durch meinen Schwager, war ich wirklich beeindruckt von den Leuten, die gegen diese Schweine aufstanden, die dies unseren Kindern antun. Ich weiß, wenn das nächste Mal ein Zeuge Jehovas das Wort Gottes predigend an meine Tür kommt, dann weise ich ihn mit ein paar ausgesuchten Worten seines Weges. Ich hoffe wirklich, eine Menge anderer Leute haben gesehen, was ich heute gesehen habe, und wurden auf das aufmerksam gemacht, was im KÖNIGREICHSSAAL los ist. Aus Kanada.

Mittwoch, 19. Januar 2005
@ 12:51 Uhr
An Leslie
Meine Güte, dein Leben klingt, als ob es aus einem Horrorfilm käme!!! Ich bin so froh, dass du jetzt glücklich bist, dass du einen guten und liebevollen Ehemann hast. Ich hoffe, dass die Dinge für dich und auch für deinen Bruder immer besser werden. Ich wünschte, deine Mutter hätte sich dieser entsetzlichen Lage schon lange entzogen. Es tut mir so leid um alles, was du durchgemacht hast! Pass gut auf dich auf, und sei sehr glücklich.

Mittwoch, 19. Januar 2005
@ 13:17 Uhr
Betreff: Ein Ältester schreibt
Dieser Älteste, so scheint mir, gründet das Pädophilieproblem bei den Zeugen Jehovas auf seine eigene Erfahrung. Das funktioniert nicht; so kann man es nicht machen. Nicht, wenn buchstäblich Tausende sich an Bill Bowen gewandt haben aus dem verzweifelten Bedürfnis nach Hilfe und Unterstützung, entweder weil sie von Zeugen Jehovas missbraucht oder vergewaltigt wurden oder weil sie solche Leute kennen. Das ist das Problem, dem man sich stellen und das man angehen muss, das epidemische Ausmaß an Pädophilen in der Zeugenreligion, nicht die sehr minimalen Erfahrungen einiger weniger Ältester im Königreichssaal, die positive Erfahrungen haben. Gut für sie. Leider ist die Pädophilie in riesiges Problem, und so viele Leute leugnen sie, das macht einen verrückt. Ich möchte den Pädophilen sagen: Lasst die Kinder IN RUHE! Sie sind nicht zu eurem Gebrauch und Spaß da! Sie leben für sich selbst, für ihr eigenes Glück und für ihre eigene glückliche und erfüllte Zukunft! Sie sind nicht dazu da, dass ihr sie missbraucht oder vergewaltigt! Lasst sie IN RUHE!!!

kl Mittwoch, 19. Januar 2005
@ 13:36 Uhr
Ältestenbrief
Alles, was du gesagt hast, war entweder irreführend oder hat sich wiederholt als falsch erwiesen. Entweder du bist blind, oder du hilfst, die Wahrheit zu vertuschen. Ich bete, dass Gott bekannt macht, was alle reuelosen Kinderschänder, Perverse und Schwerverbrecher getan haben und tun. Ich verstehe, dass viele von denen, die diese kaltblütigen, grausamen Taten des Missbrauchs begehen, selbst einmal Opfer waren. Was ich aber nicht verstehe, ist, wenn sie den Schmerz, die Depression und das Zerstören des Lebens kennen, das Missbrauch verursacht, wie sie dann dasselbe anderen antun können. Es kommt eine Zeit, wo der Täter Rechenschaft geben muss. Wenn jemandem "vergeben" wird, dass muss er erst mit den Verbrechen aufhören, gestehen und bereuen und so gut wie möglich den Schaden beim Opfer wiedergutmachen. Dass ein Kinderschänder sein Verbrechen leugnet, auch wenn es stichhaltige Beweis gegen ihn gibt, macht ihn noch nicht "unschuldig", es macht ihn zu jemandem, gegen den ermittelt wird, und er sollte von seinen Opfern und möglichen weiteren Opfern fern gehalten werden. Das, so glaube ich, ist Gerechtigkeit.

Leiterin Silentlambs New York Mittwoch, 19. Januar 2005
@ 16:46 Uhr
Freiwillige Hilfe benötigt
Hallo, wenn es jemanden in der Gegend von Queens, LIC, NYC, LI gibt, der mir hilft, Flugblätter zu verteilen, oder der Vorschläge für ein monatliches Treffen von Silentlambs-Freiwilligen in obigen Gebieten machen kann usw., oder der einfach mit anderen zusammenkommen möchte, der wende sich bitte an Bill, und er wird ihm meine Nummer geben. Leiterin Silentlambs New York.

Leiterin Silentlambs New York Mittwoch, 19. Januar 2005
@ 16:56 Uhr
Hilfe benötigt auf folgenden Gebieten
Wie einige von euch wissen, hat Silentlambs ein Aufklärungsprogramm entwickelt, um vor Gruppen und Einrichtungen Präsentationen zu geben, wie richtige Verfahrensweisen zu entwickeln sind, wenn Missbrauchsbeschuldigungen aufkommen. das Programm bietet ein Bewusstmachungsmodul an, das von jedem in der örtlichen Gemeinde vorgestellt werden kann, der das freiwillig tun möchte. Als Leiterin von Silentlambs New York suche ich nach Freiwilligen, die mir bei diesem Aufklärungsprogramm in den Gebieten vo NYC-LIC-Queens helfen. Bitte kontaktiert Bill Bowen wegen meiner Nummern. Vielen Dank. Leiterin Silentlambs New York.

nws Mittwoch, 19. Januar 2005
@ 22:47 Uhr
Wie schrecklich
Warum gibt es so viele verschiedene Religionen; welche ist die richtige von unserem himmlischen Vater? Und warum so viel Verderbtheit und Missbrauch an Kindern; es kann nur eine wahre Religion von unserem himmlischen Vater geben. Wo ist sie, und warum gibt es so viele falsche? Warum lässt er uns nicht die wahre erkennen, und warum tun Menschen Kindern diese Dinge an, wenn der Mensch im Bilde Gottes gemacht wurde? Gott würde kein Kind verletzen, wie kann dann der Mensch im Bilde Gottes sein? Sie stammen vom Satan, das ist der Grund.

AK Donnerstag, 20. Januar 2005
@ 7:01 Uhr
Ältestenbrief
Ist euch aufgefallen, wie er das Amt eines Ältesten erhöht hat? Mir ist, ganz offen, noch nie ein Ältester begegnet, der "befähigt ist, solche Angelegenheiten zu behandeln". Die meisten gut geschulten Kindertherapeuten finden, dass die Sache der verborgenen Vergewaltigung von Kindern mit zu den schwierigsten gehört, die man richtig handhaben kann, so dass das Kind halbwegs heil die Sache übersteht. Was das angeht, dass sicherzustellen ist, dass die Sache gemäß dem Gesetz abläuft, ich denke, der Älteste hat vergessen zu erwähnen, dass seine erste geschäftliche Anweisung nach dem Ältestenhandbuch die ist, die Rechtsabteilung anzurufen. Sie werden ihm sagen, was er tun soll - und die Tatsache, dass über 6000 Familien (und das ist vielleicht nur die Spitze des Eisbergs) zerstört, belogen, verleumdet, ausgeschlossen wurden und dass Geschwätz über sie verbreitet wurde, zeigt, dass die Rechtsabteilung nicht einmal lang genug die selbstgerechten Köpfe aus ihren Ärschen gezogen haben. Sicher, ein paar Fälle wurden richtig gehandhabt. Selbst Hitler hat nicht alle Juden umgebracht. Diese arroganten, ignoranten Bastarde!!

AK Donnerstag, 20. Januar 2005
@ 12:39 Uhr
An A.M. und Leslie
Zuerst einmal, AM - du bist zwölf Jahre alt, vor dem wirklichen Leben abgeschirmt, und du weißt nichts von dem, was hinter den Kulissen abläuft. Tut mir leid, das ist eine Tatsache des Lebens, die sich erst ändern wird, wenn du älter wirst und die Fakten kennen lernst. Niemand hier ist schrecklich! Viele sind auf eine Weise verletzt worden, die du höchstwahrscheinlich (und ich bete darum) nie kennen lernen wirst. Aber die Welt, und ja, mein Junge, viele Zeugen Jehovas sind nicht das, was sie zu sein scheinen. Ich gehörte der Zeugenorganisation seit meiner Jugend an, und die Wahrheit in diesen Dingen wurde für mich erst ersichtlich, als ich Ende 40 war. Hoffentlich dauert es bei dir nicht so lange ... Leslie, was für entsetzliche Erfahrungen du gehabt hast. Ich denke, du solltest wirklich Hilfe bei einem befähigten Therapeuten suchen. Obwohl ich die Auswirkungen der Zeugenreligion hier nicht beschönigen will, klingt es, als liege das wirkliche Problem viel tiefer. Deine Mutter scheint ein Mensch mit äußerst niedrigem Selbstwertgefühl zu sein, und was sie ertragen hat, mag noch entsetzlicher sein als das, was du weißt. Indem du Hilfe suchst, mit den Problemen klar zu kommen, die du hast, magst du auch das Tor für ein Verständnis ihrer Misshandlungen und Ängste öffnen. Vielleicht kannst du der Angelpunkt sein, der helfen könnte, eine ganze Familie von dem Schmerz zu befreien. Es scheint, dein Vater war tatsächlich von Dämonen besessen, und auch wenn du mit ihm und deiner Mutter nichts zu tun haben willst, sind sie vielleicht nicht in der Lage gewesen, das, was in ihrem Haus geschah, zu kontrollieren. Ich fürchte, das kann auf dieser Webseite nicht näher betrachtet werden. Bitte, meine Liebe, hol dir wirklich professionelle Hilfe, die wahren Dämonen zu behandeln, so wie auch die inneren Dämonen, die noch in dir streiten. Möge Gott dich segnen.

Rise' Johansen Donnerstag, 20. Januar 2005
@ 15:46 Uhr
Endlich!
Kürzlich habe ich die Dokumentation "Geistige Hirten" gesehen und war bewegt, auf dieser Webseite nachzusehen. Ich habe mich von Gott abgewandt wegen der Scheußlichkeiten, die in Religionsorganisationen vor sich gehen (bei so vielen außer den Zeugen Jehovas). Wäre Gott wirklich liebevoll, würde er dies nicht zulassen. Wäre er wirklich so mächtig, würde er die Kinder schützen und die Hilflosen vor denen bewahren, die sie vernichten! Rise' Johansen

KLS Freitag, 21. Januar 2005
@ 17:05 Uhr
Zu Händen Leiterin Sektion Silentlambs
Ich werde im Gebiet von Nordkalifornien helfen.

Juan C. Sonntag, 23. Januar 2005
@ 4:48 Uhr
Missbrauch in der katholischen Kirche
Ich würde gern sagen, dass ich inzwischen schon seit anderthalb Jahren die Vertuschungen von Kindesmissbrauch bei den Zeugen Jehovas untersuche, und ich weiß jetzt mehr Dinge darüber als je zuvor. Ich werde auch vertuschten Kindesmissbrauch zur Gänze in der katholischen Kirche/Religion und bei den Amish untersuchen und Webseiten darüber veröffentlichen, wie ich sie über den Wachtturm gemacht habe, und diese Organisationen bloßstellen. Ich habe gerade die Linkup-Webseite gelesen, dort steht ein Link über Kindesmissbrauch in Institutionen, und ich habe etwas gelesen über, ich glaube, ein psychiatrisches Krankenhaus namens St. John's, das von der katholischen Kirche betrieben wird und wo etwas unter folgendem Link zu finden ist: http://www3.sympatico.ca/ejmundy/woundedboys-escription.htm, und während ich dort durchblätterte und eine Menge Stoff fand, "WAR ICH ANGEWIDERT UND HATTE DIESES KRANK MACHENDE GEFÜHL", besonders bei diesem Artikel: http://www3.sympatico.ca/ejmundy/jonas11.htm. Ich habe Stellengesuche von St. John's nach Psychiatern in der medizinischen Zeitschrift der amerikanischen Psychiatervereinigung gesehen, im Journal of Psychiatry. Ich denke, die katholische Kirche ist in vielerlei Hinsicht ähnlich schlecht und gerissen wie die Wachtturm-Gesellschaft. Und ich bin froh, dass die katholische Kirche verklagt wurde und immer noch wird und verantwortlich gemacht wird für die Art, wie sie mit Kindesmissbrauch in ihrer Organisation umgegangen ist. Ich habe auch zufällige Teile der Geschichte gesehen, die Dateline über Missbrauch in der Amish-Religion brachte, aber ich habe nicht die ganze Sendung gesehen, werde das aber bald nachholen. Und ich habe auch gehört, dass 20/20 darüber berichtet hat.

Jean Sonntag, 23. Januar 2005
@ 16:53 Uhr
Ich muss es gedruckt haben
Als Leiterin von Silentlambs New York erlaubte ich mir zu denken, ich sei völlig genesen. Ich bin es nicht. Heute sah ich einen Film im Fernsehen, und er brachte alte Erinnerungen zurück, schmerzvolle, einige von mir, und andere Erinnerungen, die meiner Tochter und meiner Schwester und anderen gehören. Viele von euch kennen mich. Ich versuche, den Schmerz und den Zorn beiseite zu schieben, aber ich erkenne, dass sie immer zurückkommen, in Wirklichkeit haben sie mich nie verlassen. Ich muss einen Weg finden. Vielleicht kann ich aufgrund der Tatsache, dass es mir nicht gelungen ist, meinen Exmann Jimmy wegen sexuellen Missbrauchs meiner Tochter und meiner Schwester verhaften zu lassen, das Schuldgefühl nicht loslassen. Ich habe meiner Tochter und meiner Schwester geglaubt, aber ich konnte das nicht tun, was ich wirklich tun wollte, und das war, ihren Schänder dafür bezahlen zu lasen, dass er ihnen die Unschuld genommen hat. Es ist schon Jahre her, und trotzdem kann ich nicht loslassen. Ich denke, was auch so sehr wehtut, ist, dass der Mann immer noch Zeuge ist und frei herumläuft, und er hat eine kleine Tochter. Ich möchte Rache, weiß aber nicht, wie ich das anstellen kann, ich habe es jahrelang versucht, auf eine gerechte Weise zu tun, aber nichts funktioniert, das Strafsystem hört nicht zu. Ich möchte, dass alle meine Kinder und meine Schwester sich mit mir treffen und alles ans Licht der Öffentlichkeit bringen, aber ich möchte niemanden verletzen. Ich versuche immer, Gefühle auszusparen. Ich möchte meinen anderen Kindern genau erzählen, was ihr Vater ihrer Schwester und ihrer Tante angetan hat - von der Zeit, als sie acht war, bis sie 13 wurde -, und doch will ich sie nicht verletzen. Ich weiß, manchmal reden sie mit ihm, und das bringt mich um, ich weiß, es ist ihr Vater, und ich meine wirklich, sie leben in einem Zustand des Leugnens. Meine Kinder sind erwachsen und haben eigene Kinder, und ich stehe Höllenängste aus, besonders wenn ihr Vater sie so manipulieren kann, wie er meine Tochter und meine Schwester und mich und andere manipuliert hat. Meine Tochter hat keinen Kontakt mit ihrem Vater. Ich habe schon zuvor versucht, hier etwas darüber zu schreiben, war aber immer vage und habe nur gesagt, ich sei die Mutter und Schwester von Inzestüberlebenden, wenn ich weiter zulasse, dass ich Opfer bin, indem ich den Schmerz und den Zorn nicht loslasse. Heute war der erste von vielen Tagen in vergangenen Monaten, wo ich wieder an Selbstmord dachte, um den Schmerz zu beenden und nicht an den dreckigen Bastard denken zu müssen, der unser Leben ruiniert hat. Ich war früher schon in Therapie, habe Antidepressiva genommen, und eine Zeitlang funktionierte es. Ich schreibe dies nicht aus Sympathie, sondern weil ich mich innerlich befreien will und hoffe, ich werde mich danach besser fühlen. Ich lasse keinen engen Kontakt mehr zu anderen zu, ich gewinne keine Freunde, obwohl ich Freunde brauche, ich habe einfach Angst, dass ich dann beginne, über die Vergangenheit zu reden. Heute ging ich zu meinem Mann, ich habe geweint und nach Hilfe gesucht, aber bekam gesagt, ich solle loslassen, ich wollte schreien, lass es los, wie zum Teufel kann ich loslassen. Aber dann verstand ich, dass er es nicht wirklich verstehen kann, weil sie seine Stieftochter ist und nicht seine leibliche Tochter, und weil er nicht mit mir dabei war, als der Missbrauch geschah, daher muss ich verstehen, warum er es nicht wirklich versteht; es ist nicht sein Fehler. Ich habe versucht, das zu erklären, auch wenn ich nicht weiß, wie es ist, wenn ein Kind gekidnappt wird, ich habe das Gefühl, als suchte ich nach meinem gekidnappten Kind, suche und weiß doch, ich werde es nie finden, es gibt keinen Abschluss. Ich brauche einen Abschluss oder Vergeltung oder einen Weg aus meinem Schmerz. Warum empfinde ich solchen Schmerz, wo er doch nicht mich missbraucht hat, sondern meine Tochter und meine Schwester und andere Mädchens. Ich versuche, Fragen zu stellen, wie ich diesen Mann (meinen Ex) wegtun kann, wie ich ihn für das, was er getan hat, bezahlen lassen kann, ich bin das alles so leid, ich möchte einfach, dass der Schmerz aufhört. Mein Herz und mein Innerstes tun mir weh um alle die, die von jemandem verletzt wurden, und ich bete darum, dass ihr auf eurem Weg der Heilung nicht allein seid, bitte gebt nicht auf. Jean.

HG Dienstag, 25. Januar 2005
@ 16:24 Uhr
Meine Erfahrung
Danke, dass ihr den Mut habt, die Probleme anzusprechen´, von denen die meisten Opfer nicht wissen, wie sie es tun sollen. Ich bin auch Missbruchsopfer durch einen Zeugenältesten. Im Alter von 12 bis 16 Jahren bekam ich "Gitarrenunterricht" und passte auch auf die kleines Tochter des Mannes auf. Meine Eltern weigerten sich zu glauben, was geschehen war. Schließlich wurde die Sache von einer besorgten Frau in der Versammlung ans Licht gebracht, und der Älteste verlor sein Amt und verließ für eine Zeit die Gemeinschaft. Inzwischen hatte ich eine Essstörung entwickelt, zusätzlich zu dem Stress, aufs College zu gehen (noch etwas, wo die Gesellschaft die Nase rümpft). Ich habe gegenüber meiner leiblichen Schwester eingeräumt, dass ich sterben wollte. Ich hätte eine Therapie oder irgendeine Aufmerksamkeit erhalten sollen, aber ich fühlte mich völlig allein. Der "weltliche" Mann, den ich schließlich heiratete, half mir, wieder in die Gänge zu kommen, nachdem ich wegen der Beziehung zu ihm ausgeschlossen worden war. Ich denke jetzt, die eilige Entscheidung wurde getroffen, um eine klebrige Situation zu vertuschen. Jetzt, nach sieben Jahren, beginne ich schließlich zu erkennen, durch Webseiten wie diese, dass ich nicht der böse Mensch bin, wie man es mich glauben gemacht hat. sondern eine intelligente und wunderbare Person, die verletzt wurde. Nochmals danke für eure Bemühungen!

Dienstag, 25. Januar 2005
@ 18:24 Uhr
Ich vermisse die Einträge
Hallo alle, es ist fünf Tage her, seit es hier irgendwelche Einträge gab. Ich vermisse sie. Ich hoffe, jeder hält durch mit seinen Überzeugungen über Pädophilie und unschuldige und sehr verletzliche Kinder. Pädophilie ist eines der widerlichsten, entsetzlichsten Verbrechen, die es gibt. Bitte schickt weiter diese E-Mails!

jd Mittwoch, 26. Januar 2005
@ 7:50 Uhr
Danke
Danke, dass das für mich klargestellt wurde. Das ergibt einen guten Sinn. Ich habe mich schon gefragt, ob mir jemand antworten würde. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Ich konnte es mir nur nicht ausrechnen. Passt auf euch auf!

Nikki Mittwoch, 26. Januar 2005
@ 14:51 Uhr
Ein früherer Zeuge
Hallo, ich habe hier noch nie etwas geschrieben. Ich wollte nur sagen, dass die Person, die sagte: "Wir sind alle entsetzliche Menschen", mich wirklich etwas wütend machte, und ich habe mich etwas beruhigt, ehe ich dies schrieb. Ich bin nicht die Erste, es zu sagen, aber es gibt keine Möglichkeit, dass diese Personen alles Lügner sind, und ich will für mich selbst sprechen, ich bin keine Lügnerin. Tatsächlich, solltest du diese Webesite lesen, könntest du ausgeschlossen werden? Ja, ich verteidige mich. Ich wurde nicht sexuell missbraucht, nur körperlich und seelisch misshandelt, aber nicht bei weitem so schlimm wie bei einigen Geschichten, die ich hier gelesen habe. Ich fühle mit allen, die so sehr leiden. Ich schicke euch meine Ermunterung, meine Liebe und meine Kraft, wenn es möglich ist, sie auf diese Weise zu übertragen. Ich glaube, die Organisation wird am Ende sein, und die Folgen werden verdient sein. Da ich jemand bin, der von draußen hereinschaut, weiß ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, als ich vor fast 13 Jahren gegangen bin. Ich bin fast 31 Jahre alt und habe als ich in den 20ern war, sehr gelitten, ich hatte immer Schuldgefühle, weil ich die Organisation verlassen habe. Es war wirklich tröstlich, Unterstützung zu finden und zu wissen, dass so viele Ähnliches durchgemacht haben, nicht dass ich das allen Leuten wünsche, aber ehe ich die Webseite sah, war ich für mich und habe, wisst ihr, diese Dinge gedacht. Nochmals, ich weiß nicht, was ich getan hätte, wenn ich die Dinge durchgemacht hätte, die hier bei Silentlambs erwähnt werden. Es ist absolut verrückt und verkehrt. Ich weiß, ich sage euch etwas, was ihr bereits wisst. Alles, was ich weiß, ist, dass ich gelitten habe, meine Mutter Cindy hat gelitten, und mein Stiefvater wird immer noch als "geistiger Bruder" in der Organisation angesehen, er hat seit fast 13 Jahren nicht mit mir gesprochen und sich vor, ich denke, weniger als fünf Jahren von meiner Mutter scheiden lassen. Das ist an sich schon verkehrt, auch ohne Missbrauch. Ich kenne Zeugen Jehovas, die missbraucht wurden und immer noch zur Organisation gehören, und sie sagen nichts darüber. Es ist verrückt, dass sie so um ihr Leben fürchten, und es sind Opfer. An die Person, die uns entsetzliche Menschen nannte, du tust mir leid mit deiner Gehirnwäsche, und du musst wirklich deine Augen aufmachen. Ich weiß sicher, dass du die Dinge, die in der Versammlung vorgehen, infrage stellst, du kannst es ja den ganzen Tag leugnen, aber du bist ein Roboter, und du lässt dich von anderen Robotern kontrollieren, deshalb tust du mir leid. Ich fühle mit all jenen, die so viel gelitten haben, redet mit jemandem, holt euch Hilfe, das Leben wird besser, wenn ihr es besser haben wollt.

M.A.N. Donnerstag, 27. Januar 2005
@ 10:26 Uhr
An alle
IIch hoffe, allen geht es gut. Ich kann nicht zu viele Einzelheiten nennen, weil viele Zeugen Jehovas meinen Lebensstil kennen. Ich werde in der Lage sein, innerhalb des Monats mehr zu tun und palne immer noch, hier weitaus aktiver zu werden, obwohl ich woanders leben werde. Ich habe gerade ein Buch gelesen (zum dritten Mal in diesem Jahr), von dem ich glaube, dass es vielen helfen kann, die sich fragen, wie sie in Wachtturm-Denken gefangen wurden, und die Angst haben, einen Ausbruchsversuch zu wagen. Es ist geschrieben von George Orwell (ich meine, um 1949) und es heißt einfach 1984. Es ist die fiktive Geschichte einer künftigen Gesellschaft (Hinweis: "Gesellschaft"), in der die "Partei" alle Gedanken kontrolliert und jedem, der anderer Meinung ist, schnell und mit Gewalt begegnet wird. Aber die Hauptaussage des Buches ist, dass die Leute, die die Partei leiten, sich in Bezug auf das, was sie IN DER VERGANGENHEIT sagten, immer wieder ändern, wann immer gegenwärtige Ereignisse das fordern. (Hört sich vertraut an?) Das Buch kann denen eine große Hilfe sein, die die Widersprüche in den Vorschriften für Missbrauch, die die Wachtturm-Gesellschaft erlässt, zu verstehen suchen. (In der Geschichte wird das als Doppeldenk bezeichnet.) Und anderer Meinung sein als die "Partei" nennt sich Gedankenverbrechen. Die Ähnlichkeiten sind verblüffend. Zuerst dachte ich, das Buch sei vom Autor geschrieben worden in dem Bemühen, die Wachtturm-Gesellschaft zu kritisieren. Aber er stellt in dem Buch keinen Bezug zur Wachtturm-Gesellschaft her. Ich hoffe so viele wie möglich können das Buch so bald wie möglich lesen. Es ist eines von den Büchern, die man nicht zur Seite legen kann, und ein durchschnittlicher Leser kann es innerhalb von ein paar Tagen zu Ende lesen. (Kleines Paperback, etwa 300 Seiten.) Vom psychologischen Standpunkt aus kann es Menschen helfen, zu verstehen und zu heilen von dem, was ihnen zugestoßen ist. Missbrauch ist nicht bloß ein Fall körperlicher Vergewaltigung oder auch seelischen Traumas. Aufgrund der Wachtturm-Regeln und wie viele Opfer behandelt wurden, im Gegensatz dazu, wie viele Zeugen Jehovas mit aufrechtem Herzen guten Gewissens versucht haben, die Bibel zu verstehen, hat sich eine riesige Diskrepanz gezeigt. Dies kann eine riesige offene Wunde werden und bleiben, die nie zuheilen mag. Das Buch zu lesen kann vielen helfen zu sehen, wie und warum sie die Heuchelei der Wachtturm-Vorschriften ertragen haben. Es kann ihnen auch helfen zu genesen, indem sie akzeptieren, dass sie, die Opfer, es nicht sind, die in einem fehlerhaften Denkprozess befangen sind. Ich hoffe, ihr alle könnt weiterhin Trost aus dieser Webseite schöpfen. Obwohl die Einträge sehr viel weniger geworden sind, hoffe ich, dass es nicht daran liegt, dass die Leute Angst haben, ihre Geschichte zu erzählen oder Hilfe zu suchen. Ich bin sicher, dass der Missbrauch nicht so nachgelassen hat, dass es keine neuen Opfer mehr gibt. Ich fordere alle dringend auf, einander weiter zu ermuntern. Ich werde in Kontakt mit Silentlambs bleiben, um sicherzustellen, dass ich so viel wie möglich tue. Wenn meine privaten Aktivitäten (Bücher, Medien usw.) nicht angemessen sind auf dieser Seite, dann werde ich Vorkehrungen für die treffen, die sich beteiligen wollen. Ich lobe Bill und den Silentlambs-Bearbeiter für ihre harte Arbeit. Einige von uns können reisen und Reden halten, andere können nur zu Hause bleiben und Bücher schreiben. Aber wir alle können einander helfen. Nochmals, alle Missbrauchsopfer haben mein Interesse und meine Sorge.

QB Donnerstag, 27. Januar 2005
@ 19:42 Uhr
Orwells Bücher
Der Text beider Bücher von George Orwell, Farm der Tiere und 1984, ist frei im Internet verfügbar, diese Bücher sind von unschätzbarem Wert für alle, die entweder von einer schädlichen Gruppenerfahrung genesen oder die Leute unterstützen, die es tun. (Oder wie in meinem Fall beides.)

David W Freitag, 28. Januar 2005
@ 7:33 Uhr
An Jean
Bist du die Jean, die auf dem Silentlambs-Gipfeltreffen in Nashville war? Wenn ja, dann sind wir uns begegnet. Ich bin der Typ aus Tennessee., der bei dir am Tisch saß. Zuerst möchte ich sagen, dass du jedes Recht hast, wütend zu sein, du bist berechtigt dazu, und lass nicht zu, dass dich jemand als geringeren Menschen ansieht, weil du nicht einfach so weitergemacht hast. Du magst nie darüber hinwegkommen, und das ist vollkommen verständlich. Zweitens, hast du schon einmal daran gedacht, dich vor der Versammlung deines Exmannes aufzustellen? Du könntest ein Schild dabeihaben, auf dem steht: "Bruder Soundso ist ein Kinderschänder". Es könnte so etwas Einfaches und nichts weiter sein. Du wirst dich damit nicht nur zufrieden und gerechtfertigt fühlen, sondern du wirst auch den arglosen Familien in der Versammlung einen Dienst leisten, jeder dort muss gewarnt werden. Ich habe vor mehreren Königreichssälen hier in Knoxville, Tennessee, als Streikposten gestanden, und glaube mir, jedes Zögern oder jede Nervosität ging bald weg, als ich damit begann, und es stellt sich heraus, dass ich es tatsächlich genossen und ein Gefühl der persönlichen Befriedigung erhalten habe. Da du seinen Namen auf eine Tafel schreiben wirst, prüf das zuerst bei einem Anwalt, um zu sehen, ob er dich wegen Verleumdung verklagen kann. Wenn der Anwalt sagt, dass die hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass er dich verklagt, dann schreibe ein Schild, auf dem steht: "In eurem Königreichssaal ist ein Kinderschänder". Auf diese Weise kann dich niemand verklagen. Überlege einmal und sieh, womit du kommen kannst. Wenn du weiteren Rat brauchst, schreibe hier im Gästebuch, und ich werde weiter mit dir reden. Wenn du tatsächlich dieselbe Jean bist, die in Nashville war, dann haben wir einen gemeinsamen Freund, der uns miteinander in Kontakt bringen könnte. Pass auf dich auf, Dave.

PCS Freitag, 28. Januar 2005
@ 14:41 Uhr
Jean, lies dies!
Jean, ich war wirklich berührt durch deinen Schmerzensaufschrei. Da du ihn geäußert hast,  bete ich darum, dass du dich besser fühlst. Denke daran als Seufzer der Erleichterung, weil du weißt, dass du nicht alleine bist. Du hast etwas Gutes getan, indem du andere Missbrauchsopfer von deinem Leiden hast wissen lassen. Du warst ein Opfer, und du weißt es. Du wurdest auch verletzt. Vertraue einfach weiter auf Jehova. Er wird dir seinen Rücken nicht kehren, er hat es auch nicht getan. Also bitte -- gebiete deinem Leiden Einhalt. Wenn du meinst, du musst an die gottlosen Dinge denken, die dein Exmann deiner Tochter und deiner Schwester angetan hat, bete einfach. Gott wird zuhören -- er tut es immer. Glaube daran -- er hört zu. Vergiss nicht, du hast in dieser Sache hier auf der Webseite dein Herz ausgeschüttet; und hier sind wunderbare Menschen, die auf dieser Seite bleiben, um nach solchen Leuten zu suchen wie dir, deiner Schwester, deiner Tochter und auch mir, um uns zu trösten. Die Last wird leichter werden -- vertraue mir. Ich bin dort gewesen. Ich habe jedes Wort in deinem Eintrag genau gelesen, und mein Herz wird mir schwer um dich, deine Schwester und deine Tochter. Indem einer verletzten Seele Trost gebracht wird, wirst du dich besser fühlen, und der Schmerz nimmt immer mehr ab. Es ist jetzt die Zeit, damit zu beginnen, dich selbst ebenso zu lieben wie du deine verletzte Schwester und deine Tochter liebst, und stark für sie zu sein. Ich werde die Webseite täglich nach einer Erwiderung von dir absuchen, sodass ich weiß, dass du auf dich aufpasst. Ich habe viel Missbrauch durchgemacht, aber ich muss diese Seite weiter um der Kräftigung willen besuchen. Du wirst gute wie auch schlechte Tage haben, und wenn du erkennst, welchen von beiden du gerade hast, lächle und denke weiter positiv und hör auf, auf dich selbst einzuschlagen, weil wir alle dich brauchen, damit du stark für uns bist.

Freitag, 28. Januar 2005
@ 15:59 Uhr
Beim Lesen deiner Geschichte hat sich mir der Magen umgedreht. Ich wurde nie von einem Zeugen Jehovas missbraucht, aber ich fühle mich angewidert und erbost um derer willen, die missbraucht oder vergewaltigt wurden. Es ist so ein Gefühl der Hilflosigkeit. Es tut mir leid, dass die Strafjustiz nicht auf dich hörte, dir keine Aufmerksamkeit schenkte. Es ist so wahr. Dieses ganze Missbrauchsproblem DREHT EINEM DEN MAGEN UM! Und es überall so verbreitet. Entsetzlich!!! Bitte, bitte halte durch. Ich weiß, wie schwer es sein muss, wie schrecklich schmerzlich es sein muss und wie gelähmt du dich fühlst. ZORNIG! Aber wir alle müssen zusammen durchhalten. Wir können etwas bewirken. Bitte komm weiter zurück nach Silentlambs, damit du unterstützt wirst und Freunde gewinnst. Du bist nicht allein in deinem Schmerz, und zusammen sind wir so viel stärker! Pass auf dich auf.

JW Samstag, 29. Januar 2005
@ 11:06 Uhr
Jean
Danke für deinen Eintrag. Indem wir unseren Schmerz öffentlich oder in privatem Rahmen anerkennen, sind wir dabei, ihn zu neutralisieren. Es fordert Mut zu einem Therapeuten zu gehen, zu Treffen von SNAP oder ins Krankenhaus. Einige Gegenden haben Opferräte, um unsere Last zu erleichtern. Sieh in den Gelben Seiten nach. Du musst nicht alleine leiden.

K. Samstag, 29. Januar 2005
@ 11:51 Uhr
So froh, dies zu sehen
Ich bin so dankbar, dass ich auf diese Webseite gestoßen bin. Als jemand, die sehr durch Missbrauch in der Gesellschaft betroffen ist, habe ich ein gewisses Gefühl der Befreiung, wenn ich sehe, dass andere dasselbe sehen wie ich. Ich wurde von meinem Vater sexuell missbraucht, als ich jung war. Das Gericht befand ihn für schuldig und gab das Sorgerecht meiner Mutter. Die Ältesten hatten damals im Königreichssaal viele Zusammenkünfte mit meiner unmittelbaren und der erweiterten Familie (die meisten mei