Gästebuch März 2003

Samstag, 1. März 2003 9:56 Uhr

Thema: Missbrauch. Ich war so froh, diese Webseite gefunden zu haben. Ich bin jetzt 56 Jahre alt und habe die Hölle erlebt. Ich wurde von meinem Stiefvater sexuell missbraucht, als ich noch sehr klein war. Ich wurde als Zeugin Jehovas erzogen, und er war angeblich ein aufrechter Diener in dieser Religion. Bis ich aus dem Haus war, behielt ich dieses sehr dunkle Geheimnis für mich Ich habe es niemandem erzählt. In all den Jahren bewahrte ich dieses Geheimnis und hatte deshalb ein entsetzliches Leben. Vor etwa 15 Jahren "erzählte" ich schließlich, was mir zugestoßen war. Den Ältesten der Versammlung wurde von diesem Mann berichtet, und sie taten NICHTS! NICHTS wurde gegen diesen Pädophilen unternommen, der angeblich ein Vater und ein Diener war!!! Ich bekomme wegen all dieser Jahre immer noch Medikamente gegen meine Depression. Von 10 ab, bis ich 18 war, wurde ich von diesem Monster missbraucht!!!!!!!!. Er ist immer noch ein Zeuge Jehovas!!! Ach du meine Güte, mein Leben war die reinste Hölle, und dieser Mann lebt immer noch.

Natürlich habe ich als Teenager vieles getan, dessen ich mich schäme, aber wenn man im jungen Alter missbraucht wird und es niemandem sagt, weil man so viel Angst hat, dann tut man Dinge, weil der Verstand sich gegen den Missbrauch verrammelt hat. Ich bin wegen des schrecklichen Alptraums in meinen Jahren, wo ich heranwuchs, nie zu einer glücklichen Beziehung mit jemandem in der Lage gewesen. Dieser Alptraum kann nicht gelöscht werden. Ich wache immer noch nachts wie versteinert auf, und die Alpträume wollen nie enden.

Wenn ich einen Zeugen Jehovas an meine Tür kommen sehe, ist die Wut so real. Ich kann nicht mit ihnen reden, und ich weiß, es sind nicht sie, sondern er. Aber ich kann ihnen nicht ins Gesicht sehen, denn sie haben ihn für das, was er getan hat, nicht bestraft. Einige von euch können das nicht verstehen, aber die meisten von euch schweigenden Lämmern können es. Ich hoffe, dass alle, die belästigt oder missbraucht wurden, sich melden und kämpfen, damit ihr ein glückliches Leben führen könnt, nicht wie meins - Entsetzen, Schmerz, Alpträume, Depression, Wut, Schlaflosigkeit, körperliche Krankheiten, Gemütsschwankungen, und die Liste geht immer weiter, alles wegen eines schrecklichen Mannes. Ich werde an euch alle denken und hoffe, dass ihr keine schweigenden Lämmer seid, sondern freimütige Löwen!

Sonntag, 2. März 2003 18:01 Uhr

Thema: Missbrauch. Hallo, du hast den richtigen Ort gewählt, um deine persönliche Erfahrung zu berichten - viele, viele Leute hier können mit deinem Schmerz und Trauma etwas anfangen. Die Leute hier verstehen das, komm also weiterhin hierher! Ich hoffe, die Unterstützung und das Mitgefühl, das du hier bekommst, wird dir beim Heilungsprozess helfen. Es hat Mut und Stärke erfordert, den Ältesten zu erzählen, was dein Stiefvater dir angetan hat! Erhebe weiter die Stimme. Vielleicht könntest du deine Informationen über deinen Missbrauch jemandem aus dem Justizbereich geben. Natürlich wäre das etwas, das zusammen mit Bill Bowen zu prüfen wäre, da er es ist, der sich mit der Pädophilenlage auskennt. Ich hoffe allerdings, dass es ein paar Möglichkeiten für dich gibt, so dass etwas wegen der Person unternommen werden kann und wird, die im Grunde dein Leben ruiniert hat. Bitte bleibe weiter dran, und umso mehr Kraft für euch alle und für Bill Bowen, der solchen Mut hat, diesem Thema soviel Zeit und Energie widmet. Ihr alle habt Mut. Es ist nicht leicht, das zu tun, sich den Ältesten und anderen zu stellen und euch in den Vordergrund zu stellen und zu hoffen, dass sie euch zuhören und glauben und euch die Unterstützung und Ermutigung geben die ihr alle so braucht. Gebt nie auf. Ihr alle tut das Richtige. Ihr alle, glaubt an euch selbst und passt gut auf euch auf.

Dienstag, 4. März 2003 12:46 Uhr

Thema: Gästebucheintrag. Ich bin eine ehemalige Zeugin Jehovas. Ich wurde i die Versammlung hineingeboren und wuchs mit ihr auf, und viele, viele meiner Familienmitglieder sind weiterhin aktive Zeugen. Ich bin nie in der Lage gewesen, eine wichtige Beziehung in meinem Leben zu haben, und habe mich immer isoliert und allein und voller Scham gefühlt. Ich wurde viele Jahre lang sowohl sexuell missbraucht als auch seelisch misshandelt, und obwohl meine Eltern von dem Missbrauch wussten, haben sie nichts getan aus Furcht vor Vergeltung seitens der Wachtturm-Gesellschaft. Die Wut, die in mir ist, und das Gefühl von Verrat sind enorm. Wenn ich den Missbrauch, der im Königreichssaal stattfindet, vor die Familie bringe, haben sie immer di gleichen Antworten, als ob der Wachtturm ihnen genau erzählt hätte, wie sie auf solche Fragen antworten sollen: "Ja, ich habe solche Geschichten gehört, aber sie stimmen nicht. Der Wachtturm heißt Missbrauch nicht gut und wird die Sache untersuchen und sehen, dass jeder, der ein Kind missbraucht, bestraft wird." Jetzt erkenne ich, dass diese Mitglieder nicht mehr die Fähigkeit haben, eigenständig zu denken, und zur Wachtturm-Gesellschaft aufschauen müssen, was sie denken oder glauben sollen. Vielleicht werde ich eines Tages in der Lage sein, meine Geschichte zu erzählen, jetzt noch nicht, aber vielleicht eines Tages. Danke, dass du uns ein Forum für unsere Gedanken und Gefühle gibst.

Dienstag, 4. März 2003 23:11 Uhr

Thema: Missbrauch. Ich bin froh, dass ich diese Webseite gefunden habe. Es war sehr gut für meinen Heilungsprozess, herauszufinden, dass ich nicht allein war. Ich habe dieses Gästebuch gelesen, als ich zum ersten Mal hier war, und es war sehr fördernd für mich. Ich weiß nicht, ob es das für dich wäre, aber du warst sehr tapfer, dass du zu den Ältesten gegangen bist. Sie machen es einem nicht leicht, und sie sind nicht sehr freundlich, wenn man es tut. Du musst nur wissen, wenn man in der Kindheit Dinge tut, die man bedauert, das ist Ausagieren. Ich bin wegen meines Onkels, der mich missbraucht hat, zur Therapie gegangen. Ich hoffe, du findest jemanden, wo du das herauslassen kannst, es hilft. IIch hoffe, du empfindest dies als guten Ort, um zu reden und sich auch mitzuteilen. Ich werde hereinschauen, um zu sehen, ob es dir gut geht. Liebe Grüße, Jesika Thoman, Dallas, Texas

Mittwoch, 5. März 2003 18:14 Uhr

Thema: Missbrauch. Ich wuchs auch als Zeugin Jehovas auf und wurde von meinem Vater missbraucht, seit ich vier war, bis ich neun wurde. Leider habe ich es niemandem erzählt, bis ich 23 war. Ich war damals aktiv in der Organisation, aber ich bat die Ältesten um Hilfe. Es war ein seelisches Chaos. Ich ging zu meiner Schwester und berichtete ihr von dem dunklen Geheimnis, und sie wies mich zu den Ältesten. Die Ältesten behandelten mich freundlich und erwiesen mir Barmherzigkeit. Ich wurde nicht ausgeschlossen, sondern nur wegen unmoralischen Verhaltens privat zurechtgewiesen. Ich war mit ein paar weltlichen Jungen zusammen und gestand alles. Was mich ärgerte, war die Tatsache, dass sie gegenüber meinem Vater deutlich machten, dass er nicht ausgeschlossen würde, weil er mich missbrauchte, sondern wegen seines exzessiven Trinkens. Mein Vater ist Alkoholiker, und er war es, seit ich mich entsinnen kann. Ich versuchte, weiter zu den Zusammenkünften zu gehen, aber da war der Gedanke, dass sie es für richtig halten, wenn jemand Kinder missbraucht, dass er aber nicht trinken darf. Die Ausrede, dass sie ihm nicht wegen des Missbrauchs die Gemeinschaft entzogen war, es sei ja schon so lange her. Was ist das! Verrückt! Mein Vater gab es sogar vor den Ältesten zu! Und sie haben immer noch nichts unternommen! Ich bin so froh, dass Leute die Stimme erheben. Es werden jeden Tag so viele Kinder missbraucht, und die Zeugenorganisation ist davon bestimmt nicht frei. Mach so weiter! Ich glaube tief in mir, dass du dem Schöpfer wohl gefällst (wenn es einen gibt ... ich kämpfe mit Zweifeln), wenn du unschuldige Kinder schützt und Opfern, die jetzt erwachsen sind, hilfst, dass sie an Herz und Sinn gesund werden. Liebe Grüße, melancholyblue

Donnerstag, 6. März 2003 17:09 Uhr

Thema: Der Maulwurf. Der Maulwurf ... ein Ältester in Sacramento ist zurückgetreten ... nichts Neues, aber hierum geht es ... der Älteste in unserem Gebiet wurde dabei erwischt, wie er sich mit einer jungen Schwester zu verabreden versuchte, und als die Freundinnen des jungen Mädchens es herausfanden, begannen sich viele z fragen, was da los sei ... der Älteste hatte gelogen und gesagt, es sei nur Freundschaft ... nach diesen beiden Wochen, wo Gerüchte die Runde machten, kam mir zu Ohren, dass er mit dem jungen, 17-jährigen Mädchen schlief ... dieser Bruder ist 34 Jahre alt und hat sich gerade von seiner Frau getrennt ... das Mädchen und dieser Bruder haben sich fast zwei Jahre lang gesehen, und niemand von uns wusste davon ... Ich, der Maulwurf, habe nachgefragt, ob dieser Mann wegen Vergewaltigung verhaftet werden oder eine Geldstrafe erhalten sollte, weil das Mädchen minderjährig war ... den Eltern hat man gesagt, das sei eine Rechtssache allein für die Versammlung, das gehe die Polizei nichts an ... das ist ein Beispiel dafür, wo man im Königreichssaal rechtliche Dinge in die eigene Hand nimmt ... die Brüder versuchen es zu vertuschen, indem sie in ihrem Saal Ansprachen über Geschwätz halten ... ihr alle, die ihr zu dieser Webseite kommt, sollt wissen, dass es viele Formen von Missbrauch gibt, besonders durch solche, die in der Kirche die Führung übernehmen und diese Macht benutzen, um die Kleinen zum Straucheln zu bringen ...  ***Der Maulwurf***

Samstag, 8. März 2003 2:30 Uhr

Thema: Aus Dänemark. Ich lese diese Webseite schon seit dem 21. Dezember 2001. Sie ist ein Ort, wo man Heilung finden kann. Meine Frau wurde von ihrem Vater vergewaltigt, seit sie 4 war, bis sie 12 wurde. Es endete mit einer Schwangerschaft, und ihr Vater brachte das neugeborene Mädchen um. Meine Frau hat die Vergewaltigung verdrängt, so auch unser Sohn, die Schwester meiner Frau und deren Tochter. Die Ältesten versuchen, uns Angst zu machen, so dass wir nicht zur Polizei gehen, der Vorsitz führende Aufseher sagte, also, ich meine nicht, ihr wollt zur Polizei gehen, denn wenn ihr das tut, kommen die Reporter scharenweise. Meine Frau hat die Polizei gerufen, und sie brauchten ein halbes Jahr, konnten das Baby aber nicht finden, sie gruben auf dem Bauernhof, 30 Männer in 3 Tagen, und auf einem Friedhof, aber sie konnten die Leiche nicht finden. Und der Inzest war verjährt. Dann haben die Ältesten sich die Sache angesehen, und sie sagen, der Vater meiner Frau sei unschuldig und ein feiner Mensch. Und meine Frau und ihre Schwester seien Lügnerinnen. HT

silentlambs Dienstag, 18. März 2003
@ 20:03 Uhr
Gästebuch repariert
Wir hatten ein paar Probleme mit dem Gästebuch, seit die neue Webseite geöffnet ist, und es ist repariert worden. Wenn ihr seit vergangenem Donnerstag Einträge gemacht habt: sie sind verloren. Tragt sie noch einmal ein, wir werden sie gern hier einstellen. Danke für eure Geduld, während wir an den Fehlern der neuen Webseite arbeiten. Silentlambs

Will Dienstag, 18. März 2003
@ 20:08 Uhr
Ich studierte 7 Monate lang mit den Zeugen Jehovas. Sieben Monate sind eine sehr lange Zeit, aber sie waren lang genug für mich, einen Suizid zu erwägen. Ich verliebte mich in eine Zeugin Jehovas und hielt das ein Jahr lang vor den Brüdern und Schwestern ihrer Gemeinschaft geheim. Es gab mir das Gefühl, der geringste Mensch auf Erden zu sein. Ich habe mich immer nur gefragt, wie das ein Erweis der Liebe Gottes sein kann? Ich habe meiner Freundin Fragen gestellt, die sie nicht beantworten konnte, und der einzige Weg, Antworten zu erhalten, war, selbst zu einem Studium zu gehen und zu sehen, ob ich es besser verstehen könnte. Und das habe ich getan. Ich glaube, ich wurde manipuliert und belogen. Nichts ergab einen Sinn. Ich habe Fragen über bestimmte Glaubenssätze gestellt, und es wurde im Kreis herumgeredet, bis ich sprachlos war. Man hat mir nur gesagt, bleib dran, es wird einen Sinn ergeben, "es ist wie ein Puzzle, du arbeitest dich von den Rändern her nach innen". Die Zeugen gaben mir keine Grundlage für ihren Glauben an. Ich studierte weiter und ging in den Königreichssaal, weil ich sehr in meine Zeugenfreundin verliebt war. Ich glaube, dass sie auch als Kind missbraucht wurde und den ganzen Schmerz bei sich behält. Jesus Christus ist das Licht der Welt, aber leider haben die Glaubenssätze der Zeugen Jehovas das Licht aus der Welt genommen und sie irgendwie verfinstert. Ich werde für alle Leute beten, die sexuell, seelisch und geistlich missbraucht wurden.

Lee Dienstag, 18. März 2003
@ 20:12 Uhr
Missbrauch
Ich war so froh, diese Webseite gefunden zu haben. Ich bin jetzt 56 Jahre alt und habe die Hölle erlebt. Ich wurde von meinem Stiefvater sexuell missbraucht, als ich noch sehr klein war. Ich wurde als Zeugin Jehovas erzogen, und er war angeblich ein aufrechter Diener in dieser Religion. Bis ich aus dem Haus war, behielt ich dieses sehr dunkle Geheimnis für mich Ich habe es niemandem erzählt. In all den Jahren bewahrte ich dieses Geheimnis und hatte deshalb ein entsetzliches Leben. Vor etwa 15 Jahren "erzählte" ich schließlich, was mir zugestoßen war. Den Ältesten der Versammlung wurde von diesem Mann berichtet, und sie taten NICHTS! NICHTS wurde gegen diesen Pädophilen unternommen, der angeblich ein Vater und ein Diener war!!! Ich bekomme wegen all dieser Jahre immer noch Medikamente gegen meine Depression. Von 10 ab, bis ich 18 war, wurde ich von diesem Monster missbraucht!!!!!!!!. Er ist immer noch ein Zeuge Jehovas!!! Ach du meine Güte, mein Leben war die reinste Hölle, und dieser Mann lebt immer noch. Natürlich habe ich als Teenager vieles getan, dessen ich mich schäme, aber wenn man im jungen Alter missbraucht wird und es niemandem sagt, weil man so viel Angst hat, dann tut man Dinge, weil der Verstand sich gegen den Missbrauch verrammelt hat. Ich bin wegen des schrecklichen Alptraums in meinen Jahren, wo ich heranwuchs, nie zu einer glücklichen Beziehung mit jemandem in der Lage gewesen. Dieser Alptraum kann nicht gelöscht werden. Ich wache immer noch nachts wie versteinert auf, und die Alpträume wollen nie enden. Wenn ich einen Zeugen Jehovas an meine Tür kommen sehe, ist die Wut so real. Ich kann nicht mit ihnen reden, und ich weiß, es sind nicht sie, sondern er. Aber ich kann ihnen nicht ins Gesicht sehen, denn sie haben ihn für das, was er getan hat, nicht bestraft. Einige von euch können das nicht verstehen, aber die meisten von euch schweigenden Lämmern können es. Ich hoffe, dass alle, die belästigt oder missbraucht wurden, sich melden und kämpfen, damit ihr ein glückliches Leben führen könnt, nicht wie meins - Entsetzen, Schmerz, Alpträume, Depression, Wut, Schlaflosigkeit, körperliche Krankheiten, Gemütsschwankungen, und die Liste geht immer weiter, alles wegen eines schrecklichen Mannes. Ich werde an euch alle denken und hoffe, dass ihr keine schweigenden Lämmer seid, sondern freimütige Löwen!

 


Carl Dienstag, 18. März 2003
@ 20:14 Uhr
Missbrauch
Hallo, du hast den richtigen Ort gewählt, um deine persönliche Erfahrung zu berichten - viele, viele Leute hier können mit deinem Schmerz und Trauma etwas anfangen. Die Leute hier verstehen das, komm also weiterhin hierher! Ich hoffe, die Unterstützung und das Mitgefühl, das du hier bekommst, wird dir beim Heilungsprozess helfen. Es hat Mut und Stärke erfordert, den Ältesten zu erzählen, was dein Stiefvater dir angetan hat! Erhebe weiter die Stimme. Vielleicht könntest du deine Informationen über deinen Missbrauch jemandem aus dem Justizbereich geben. Natürlich wäre das etwas, das zusammen mit Bill Bowen zu prüfen wäre, da er es ist, der sich mit der Pädophilenlage auskennt. Ich hoffe allerdings, dass es ein paar Möglichkeiten für dich gibt, so dass etwas wegen der Person unternommen werden kann und wird, die im Grunde dein Leben ruiniert hat. Bitte bleibe weiter dran, und umso mehr Kraft für euch alle und für Bill Bowen, der solchen Mut hat, diesem Thema soviel Zeit und Energie widmet. Ihr alle habt Mut. Es ist nicht leicht, das zu tun, sich den Ältesten und anderen zu stellen und euch in den Vordergrund zu stellen und zu hoffen, dass sie euch zuhören und glauben und euch die Unterstützung und Ermutigung geben die ihr alle so braucht. Gebt nie auf. Ihr alle tut das Richtige. Ihr alle, glaubt an euch selbst und passt gut auf euch auf.

JM Dienstag, 18. März 2003
@ 20:16 Uhr
Gästebucheintrag
Ich bin eine ehemalige Zeugin Jehovas. Ich wurde i die Versammlung hineingeboren und wuchs mit ihr auf, und viele, viele meiner Familienmitglieder sind weiterhin aktive Zeugen. Ich bin nie in der Lage gewesen, eine wichtige Beziehung in meinem Leben zu haben, und habe mich immer isoliert und allein und voller Scham gefühlt. Ich wurde viele Jahre lang sowohl sexuell missbraucht als auch seelisch misshandelt, und obwohl meine Eltern von dem Missbrauch wussten, haben sie nichts getan aus Furcht vor Vergeltung seitens der Wachtturm-Gesellschaft. Die Wut, die in mir ist, und das Gefühl von Verrat sind enorm. Wenn ich den Missbrauch, der im Königreichssaal stattfindet, vor die Familie bringe, haben sie immer di gleichen Antworten, als ob der Wachtturm ihnen genau erzählt hätte, wie sie auf solche Fragen antworten sollen: "Ja, ich habe solche Geschichten gehört, aber sie stimmen nicht. Der Wachtturm heißt Missbrauch nicht gut und wird die Sache untersuchen und sehen, dass jeder, der ein Kind missbraucht, bestraft wird." Jetzt erkenne ich, dass diese Mitglieder nicht mehr die Fähigkeit haben, eigenständig zu denken, und zur Wachtturm-Gesellschaft aufschauen müssen, was sie denken oder glauben sollen. Vielleicht werde ich eines Tages in der Lage sein, meine Geschichte zu erzählen, jetzt noch nicht, aber vielleicht eines Tages. Danke, dass du uns ein Forum für unsere Gedanken und Gefühle gibst.

JT Dienstag, 18. März 2003
@ 20:17 Uhr
Missbrauch
Ich bin froh, dass ich diese Webseite gefunden habe. Es war sehr gut für meinen Heilungsprozess, herauszufinden, dass ich nicht allein war. Ich habe dieses Gästebuch gelesen, als ich zum ersten Mal hier war, und es war sehr fördernd für mich. Ich weiß nicht, ob es das für dich wäre, aber du warst sehr tapfer, dass du zu den Ältesten gegangen bist. Sie machen es einem nicht leicht, und sie sind nicht sehr freundlich, wenn man es tut. Du musst nur wissen, wenn man in der Kindheit Dinge tut, die man bedauert, das ist Ausagieren. Ich bin wegen meines Onkels, der mich missbraucht hat, zur Therapie gegangen. Ich hoffe, du findest jemanden, wo du das herauslassen kannst, es hilft. Ich hoffe, du empfindest dies als guten Ort, um zu reden und sich auch mitzuteilen. Ich werde hereinschauen, um zu sehen, ob es dir gut geht. Liebe Grüße, Jesika

Melancholyblue Dienstag, 18. März 2003
@ 20:19 Uhr
Missbrauch
Ich wuchs auch als Zeugin Jehovas auf und wurde von meinem Vater missbraucht, seit ich vier war, bis ich neun wurde. Leider habe ich es niemandem erzählt, bis ich 23 war. Ich war damals aktiv in der Organisation, aber ich bat die Ältesten um Hilfe. Es war ein seelisches Chaos. Ich ging zu meiner Schwester und berichtete ihr von dem dunklen Geheimnis, und sie wies mich zu den Ältesten. Die Ältesten behandelten mich freundlich und erwiesen mir Barmherzigkeit. Ich wurde nicht ausgeschlossen, sondern nur wegen unmoralischen Verhaltens privat zurechtgewiesen. Ich war mit ein paar weltlichen Jungen zusammen und gestand alles. Was mich ärgerte, war die Tatsache, dass sie gegenüber meinem Vater deutlich machten, dass er nicht ausgeschlossen würde, weil er mich missbrauchte, sondern wegen seines exzessiven Trinkens. Mein Vater ist Alkoholiker, und er war es, seit ich mich entsinnen kann. Ich versuchte, weiter zu den Zusammenkünften zu gehen, aber da war der Gedanke, dass sie es für richtig halten, wenn jemand Kinder missbraucht, dass er aber nicht trinken darf. Die Ausrede, dass sie ihm nicht wegen des Missbrauchs die Gemeinschaft entzogen war, es sei ja schon so lange her. Was ist das! Verrückt! Mein Vater gab es sogar vor den Ältesten zu! Und sie haben immer noch nichts unternommen! Ich bin so froh, dass Leute die Stimme erheben. Es werden jeden Tag so viele Kinder missbraucht, und die Zeugenorganisation ist davon bestimmt nicht frei. Mach so weiter! Ich glaube tief in mir, dass du dem Schöpfer wohl gefällst (wenn es einen gibt ... ich kämpfe mit Zweifeln), wenn du unschuldige Kinder schützt und Opfern, die jetzt erwachsen sind, hilfst, dass sie an Herz und Sinn gesund werden. Liebe Grüße, melancholyblue

Der Maulwurf Dienstag, 18. März 2003
@ 20:20 Uhr
Der Maulwurf
Der Maulwurf ... ein Ältester in Sacramento ist zurückgetreten ... nichts Neues, aber hierum geht es ... der Älteste in unserem Gebiet wurde dabei erwischt, wie er sich mit einer jungen Schwester zu verabreden versuchte, und als die Freundinnen des jungen Mädchens es herausfanden, begannen sich viele z fragen, was da los sei ... der Älteste hatte gelogen und gesagt, es sei nur Freundschaft ... nach diesen beiden Wochen, wo Gerüchte die Runde machten, kam mir zu Ohren, dass er mit dem jungen, 17-jährigen Mädchen schlief ... dieser Bruder ist 34 Jahre alt und hat sich gerade von seiner Frau getrennt ... das Mädchen und dieser Bruder haben sich fast zwei Jahre lang gesehen, und niemand von uns wusste davon ... Ich, der Maulwurf, habe nachgefragt, ob dieser Mann wegen Vergewaltigung verhaftet werden oder eine Geldstrafe erhalten sollte, weil das Mädchen minderjährig war ... den Eltern hat man gesagt, das sei eine Rechtssache allein für die Versammlung, das gehe die Polizei nichts an ... das ist ein Beispiel dafür, wo man im Königreichssaal rechtliche Dinge in die eigene Hand nimmt ... die Brüder versuchen es zu vertuschen, indem sie in ihrem Saal Ansprachen über Geschwätz halten ... ihr alle, die ihr zu dieser Webseite kommt, sollt wissen, dass es viele Formen von Missbrauch gibt, besonders durch solche, die in der Kirche die Führung übernehmen und diese Macht benutzen, um die Kleinen zum Straucheln zu bringen ...  ***Der Maulwurf***

Hans Dienstag, 18. März 2003
@ 20:21 Uhr
Missbrauch
Ich lese diese Webseite schon seit dem 21. Dezember 2001. Sie ist ein Ort, wo man Heilung finden kann. Meine Frau wurde von ihrem Vater vergewaltigt, seit sie 4 war, bis sie 12 wurde. Es endete mit einer Schwangerschaft, und ihr Vater brachte das neugeborene Mädchen um. Meine Frau hat die Vergewaltigung verdrängt, so auch unser Sohn, die Schwester meiner Frau und deren Tochter. Die Ältesten versuchen, uns Angst zu machen, so dass wir nicht zur Polizei gehen, der Vorsitz führende Aufseher sagte, also, ich meine nicht, ihr wollt zur Polizei gehen, denn wenn ihr das tut, kommen die Reporter scharenweise. Meine Frau hat die Polizei gerufen, und sie brauchten ein halbes Jahr, konnten das Baby aber nicht finden, sie gruben auf dem Bauernhof, 30 Männer in 3 Tagen, und auf einem Friedhof, aber sie konnten die Leiche nicht finden. Und der Inzest war verjährt. Dann haben die Ältesten sich die Sache angesehen, und sie sagen, der Vater meiner Frau sei unschuldig und ein feiner Mensch. Und meine Frau und ihre Schwester seien Lügnerinnen.

Tabithah Dienstag, 18. März 2003
@ 20:22 Uhr
Deine Webseite
Diese Webseite ist erstaunlich geschmackvoll. Ich bin jetzt 5 oder 6 Jahre aus der Organisation raus, und ich verachte die Schlammschlachten, die Rache und das Wehklagen, das die meisten Webseiten beherrscht. Ihr bleibt am Punkt und konzentriert euch auf das für eure Sache wichtige Thema. Ich weigere mich, eine Form des Fanatismus gegen eine andere auszutauschen. Ich bewundere eure Fähigkeit, dasselbe zu tun. Ihr seid besser darin, als ich es wäre. Danke für diese Webseite für Menschen, ohne die Flammen ihrer eh schon lodernden Pein noch anzufachen. Ich wurde auch als Zeugin missbraucht. Ich habe mir nie Webseiten angesehen, weil ich Angst vor dem Melodrama hatte. Leider kannte ich da diese noch nicht. Tabithah

Dienstag, 18. März 2003
@ 20:23 Uhr
Nur eine Unterschrift im Gästebuch
Susan K. Weidenbach

Cheri Dienstag, 18. März 2003
@ 20:24 Uhr
Deine Webseite
Vielen Dank für diese Webseite. Es gibt so viele Missbrauchsfälle in meiner weiteren Familie. Meine Nichte wurde von den Ältesten einer Versammlung in Toledo, Oregon, auf die gleiche Weise behandelt wie eine Menge junger Leute hier. Es war einfach abscheulich. Meine Schwestern sind aufgrund des Missbrauchs und der Vergewaltigungen ihrer jungen Körper im zarten Alter von 4 oder 5 Jahren seelisch krank. Eine weitere Nichte wurde in West Virginia von einem Vorsitz führenden Aufseher missbraucht. Bitte sag mir, was ich tun kann, um zu helfen. Danke, Cheri

Dienstag, 18. März 2003
@ 20:25 Uhr
Ihre Bemühungen
Ich bin Erzieherin für häusliche Gewalt und Behinderungen für Pierce County, Washington, und ich meine, Ihre Webseite ist ein wirklicher Schritt in die richtige Richtung gegenseitiger Unterstützung, Selbstfürsprache und Lebensänderung bei denen, die Opfer sexuellen Missbrauchs geworden sind. Ich bin selbst Opfer sexuellen Missbrauchs gewesen. Vielleicht interessiert es sie, dass Statistiken zeigen, dass zwischen 75 und 99% von Personen mit Behinderungen in ihrem Leben sexuellen Missbrauch erfahren haben. Ich hatte den Vorteil dreier Jahre in einer Selbsthilfegruppe, die zum Programm des Sexual Assault Center von Pierce County gehörte. Dort war in in der Lage, die Gefühle zu verarbeiten, die mich davon abhielten, normale sexuelle Erfahrungen zu machen. Ich bewundere Selbsthilfeorganisationen. Meine andere Aufgabe ist die der Programm-Managerin des Mental Health Resource Center der Tacoma Area Coalition of Individuals with Disabilities. Wir sprechen sexuellen Missbrauch nicht direkt an, weil niemand aus unserem Team ein Diplom als Therapeut oder Vermittler auf diesem Gebiet hat. Doch wir sprechen das Problem in unseren Hilfsgruppen für Menschen mit bipolarer Störung an, unserer Gruppe Hoffnung für Depressive, unserer Hilfsgruppe für Angstgestörte und unserer Hilfsgruppe für Schizophrene. Meine Erfahrung mit den Zeugen Jehovas ist, dass viele von ihnen mit Behinderungen der einen oder anderen Art leben. Ich begrüße Ihre Bemühungen.

Carl Dienstag, 18. März 2003
@ 20:40 Uhr
Ich stimme zu: einige Webseiten ehemaliger Zeugen scheinen melodramatisch zu sein. Ich denke, das arbeitet einfach gegen uns. Es ist leicht, die Gefühle zu verstehen, aber abhängig davon, wie sie geäußert werden, können sie dem Zweck dieser Webseiten entweder förderlich oder hinderlich sein. Wie eine Boulevardzeitung daherzukommen, wird frühere Zeugen nur bitter und rachsüchtig machen, und das ist diesen Seiten kontraproduktiv, deren Sinn es doch ist, andere Exzeugen zu unterstützen und gegenwärtigen Zeugen zu helfen, denjenigen, die taumeln und abdriften. Die Webseiten flacher zu halten, und doch direkt, scheint weitaus wirkungsvoller zu sein als die Seiten, die eine Art "Mobmentalität" erregen. Auf lange Sicht geht man ihnen lieber aus dem Weg. Jedenfalls, das wollte ich nur sagen. Ich denke auch, dass es eine geschmackvolle Seite ist.

Hans Dienstag, 18. März 2003
@ 10:10 Uhr
Das neue Aussehen
Ich habe gerade gesehen, wie die Webseite jetzt ausschaut, und sie ist großartig. Nordic.

SLC Dienstag, 18. März 2003
@ 23:54 Uhr
MEINEN GLÜCKWUNSCH!!!
. . . an silentlambs.org zu dieser neuen großartigen Webseite! Sie hat ein sauberes, nettes Layout, man findet sich leicht darin zurecht, sie ist gut aufgeteilt, sieht gut aus und ist auch funktional! Ganz zu schweigen von all den aufklärenden Informationen auf den vielen Seiten! Macht weiter so! Und Grüße an alle früheren Lämmer, an die heutigen und an künftige Lämmer, die in Zukunft hierher kommen. Passt alle auf euch auf, ich sehe euch dann bei den Lämmerfesten, den Märschen der Lämmer usw.! SLC

MPH Mittwoch, 19. März 2003
@ 8:28 Uhr
Glückwunsch!
Meinen Glückwunsch zu der neuen Webseite!

tk Mittwoch, 19. März 2003
@ 12:43 Uhr
Danke an alle
Die neue Webseite von Silentlambs ist so fantastisch! So viel leichter für mich ... aber ich bin computersüchtig. Ich bin auch Opfer jahrzehntelanges sexuellen Missbrauchs - mein Vater und seine Freunde. Ich wurde Zeugin Jehovas und freundete mich mit einem Dienstamtgehilfen mit fünf Kindern und einer guten Frau an. Ich habe ihre Familie überprüft, ehe ich mein Kind zu ihnen nach Hause zu Besuch ließ. Wir kannten sie schon eine Weile. Ich war Mutter von drei Kindern und hatte einen ausgeschlossenen Ehemann - ich wollte "guten christlichen" Umgang für meine Kinder. Mein Kind ging zu ihnen nach Hause und wurde von diesem Dienstamtgehilfen sexuell missbraucht. Jahre später hat mein Kind es mir erzählt. Ich rief die Ältesten an (ich war aus dem Bundesstaat weggezogen) - sie sagten mir, die Ältesten versuchten, mit diesem Mann zusammenzukommen, weil seine eigene Tochter ihnen gerade Einzelheiten über Jahre des Missbrauchs durch ihren Vater geschrieben hatte. Innerhalb eines Monats rief ich noch einmal den Vorsitz führenden Aufseher an. Er sagte, er habe nicht mit dem Bruder gesprochen. Warum nicht? Die Wachtturm-Gesellschaft hatte gesagt, sie sollten es "fallen lassen". Das haben sie getan. Meine Tochter hat nie gesehen, wie der Mann seine Tochter vergewaltigt hat - und seine Tochter hat auch nicht behauptet, sie habe ihn mein Kind vergewaltigen sehen. Also, keine "zwei Augenzeugen" für dieselbe Tat - was damals Wachtturm-Gesetz war. Maria, seine Tochter, war vor 10 Jahren zweimal ausgeschlossen worden. Mein Kind einmal. Der Vergewaltiger/Schänder dieser Kinder hatte völlig freie Hand in dem Königreichssaal, andere Kinder zu verletzen. Schließlich starb er ... immer noch "in gutem Ansehen". Ich meldete ihn der Polizei - wenn sonst nichts, meldet bitte jeden Missbrauch, auch wenn er unbewiesen ist. Eine "Spur auf dem Papier" beginnt, mit einem Namen. Vielleicht tun einige Eltern/Kinder dasselbe - und die Spur lässt sich leichter verfolgen. Viele Grüße an alle Mitopfer/-überlebenden.

waiting (Forumname) Mittwoch, 19. März 2003
@ 13:08 Uhr
Großartige Webseite
Habe mir diese neue Webseite durchgesehen - überwältigend! Ich bin nicht gut mit einem Computer ... und hier findet man sich so viel leichter zurecht. Danke! Bin bald wieder da ... warte.

CP Mittwoch, 19. März 2003
@ 16:51 Uhr
Ted Jaracz - Warum sein Schweigen?
Warum antwortet er nicht auf Pat Garzas öffentlicher Erklärung gegenüber der Presse, dass er (das Mitglied der leitenden Körperschaft, das weltweit den Spitznamen "der Boss" in Brooklyn trägt) sie und andere missbraucht hat, als er Bezirksaufseher der Zeugen Jehovas in Los Angeles war? Wenn es nicht stimmt, sollte er es sagen. Wenn es stimmt, dann kein Wunder dass er solch ein Feigling ist. Die Wachtturm-Gesellschaft sollte ihn rausschmeißen, anstatt dass er bleiben kann und  dass sie örtliche Älteste gegen die feuern lässt, die die Stimme erheben gegen die Vertuschung von Pädophilie, die Verbindung mit den UN, während dagegen gepredigt wurde, usw.!

CP Mittwoch, 19. März 2003
@ 16:54 Uhr
Noch etwas
Ich will noch etwas sagen. Ich denke, du solltest die fragen, die helfen wollen, sie sollten dir Adressen von Personen geben, die noch Zeugen Jehovas sind, dann kann Silentlambs ihnen einen Informationsbrief schicken und sie ermuntern, wiederum Kindesmissbrauch anzuzeigen.

smokeybear aus Louisiana Mittwoch, 19. März 2003
@ 20:47 Uhr
Mein erster Besuch
Ich habe mich über die Webseite gefreut, und man kann viele Informationen aus der Seite erfahren. Ich wollte eigentlich nur wissen, warum haben die Zeugen kein Fernsehprogramm für sich selbst, wie andere. Jehova sagte, am Ende der Zeiten würden alle seinen Namen kennen. Die Leute auf dieser Welt müssen mehr Fakten und Informationen über die Zeugen wissen, und ich meine, es wäre eine großartige Gelegenheit, wenn man sich die wirklichen Ansichten der Zeugen anschauen könnte, was die Zeugen glauben und wie das aus der Bibel bewiesen wird. Jeder, der dies beantworten kann, möge sich frei fühlen, dies zu tun, er kann es unter smokeybear49@juno.com tun. Ich bin stolz, ein Zeuge zu sein, und ich möchte, dass die Welt weiß, dass wir die wahre Religion sind und alles, was wir sagen, Tatsachen sind.

Claudine Donnerstag, 20. März 2003
@ 10:52 Uhr
Webseite sieht großartig aus
Wow! Welch eine Überraschung! Die Webseite sieht sehr, sehr schön aus. Großartiges Bild, äußerst professionelles Aussehen. Schön! Ich habe mich überanstrengt, so muss ich mich zurückziehen und so wenig wie möglich tun. Ich hoffe, es geht allen gut, bleibt dran. Ich werde jetzt einmal so herumschauen ... bis später. Liebe Grüße, Claudine

Charles Donnerstag, 20. März 2003
@ 10:58 Uhr
Gesetze im Bundesstaat Washington
Ich möchte gern, dass alle wissen, im Bundesstaat Washington ist ein Gesetz in Arbeit, das eine Anzeige zur Pflicht macht, es hat das Haus durchlaufen, jetzt geht es zum Senat, wo alle meinen, dass es auch durchkommt. Der einzige Nachteil ist, sie müssen nicht nach einer Beichte anzeigen, hoffentlich wird das Loch gestopft. Und als Nebenbemerkung, vergangenen Juni 2002 trat ein weiteres Gesetz in Kraft, jetzt ist es ein Vergehen, ein Kind der Obhut einer Person zu überlassen, die als Kinderschänder bekannt ist. Jetzt frage ich mich also, wenn ein Ältester, oder Älteste, wussten, jemand in ihrer Versammlung war überführt und sie haben es niemandem erzählt, und sie wussten, dass das Kind in seiner Obhut war, ob sie damit das Gesetz übertreten haben. Ich glaube, das wäre eine Frage für Kim. :) - Charlie

Dawn Donnerstag, 20. März 2003
@ 16:27 Uhr

Jehovas Zeugen sind moralisch aufrechte Menschen!!!
Mich widert diese Webseite mit all ihren Falschinformationen an. Ich bin eine 30-jährige Frau und habe einen Gemeinschaftsentzug bei den Zeugen Jehovas. Ich wurde als Zeugin Jehovas in Massachusetts geboren und aufgezogen. Ich habe NICHTS als Gutes zu sagen über meine Erziehung als Zeugin Jehovas und über die Leute, mit denen ich aufwuchs. Solch in Verhalten würde bei den Zeugen Jehovas KEINESFALLS toleriert werden. Jeder, der so etwas täte, würde sofort exkommuniziert oder aus der Versammlung ausgeschlossen. Die Zeugen Jehovas glauben nicht einmal an Sex vor der Ehe, geschweige denn Sex mit Minderjährigen oder Kindesmissbrauch!!! Sie sind freundliche Menschen mit HÖCHSTEN moralischen Maßstäben, die sich jemand von euch vorstellen kann. Ich war 15, als ich aus eigenem Antrieb Sex mit meinem Freund hatte (der war 17 und KEIN Zeuge Jehovas, sondern ein Junge, den ich in der Schule traf). Ich habe dieses Verhältnis vor allen verborgen, dann gab ich es schließlich vor meiner Mutter zu und dann vor den Ältesten meiner Versammlung. Damals sah ich nicht, wie wichtig es ist, keinen vorehelichen Sex zu haben; ich wollte einfach nur so sein wie alle meine Freundinnen in der Schule. Die Zeugen Jehovas haben mir nur geholfen und mich in die moralisch richtige Richtung geführt. Ich war damals rebellisch und wollte bei meinem Freund bleiben (das Verhältnis dauerte nur noch weitere 6 Monate). Ich sagte den Ältesten der Versammlung, meine Handlungsweise täte mir NICHT leid und ich wolle weiter bei meinem Freund bleiben. Sie gaben mir die Gelegenheit zu bereuen, meinen Freund zu verlassen und eine Zeugin Jehovas zu bleiben, oder nicht zu bereuen und von der Versammlung exkommuniziert zu werden (Gemeinschaftsentzug). Ich zog es vor zu gehen und ausgeschlossen zu werden. Die einzigen Zeugen Jehovas, die noch Umgang mit mir haben durften, waren natürlich meine Familie. Meine Mutter ist IMMER NOCH eine Zeugin Jehovas, und ich habe bis heute eine wunderbare Beziehung zu ihr. Ich respektiere die Zeugen Jehovas und ihren Glauben und ihre strengen Moralvorstellungen streng. Sie sind freundliche, aufrechte und wunderbare Menschen mit hoher Moral und gebefreudigen Herzen. Sie würden ein Verhalten wie Kindesmissbrauch nicht tolerieren. Ich finde diese Anschuldigungen gegen die Zeugen Jehovas absurd und widerlich. Nachdem ich persönlich mit William Bowen gesprochen habe, bin ich von seinen Ansichten am Telefon noch angewiderter. Am Ende des Gesprächs fand ich, dass ich mich auf sein Niveau herab begeben hatte und begann, mich so schlecht zu machen wie er. Ich beschloss, das Gespräch zu beenden, ehe ich vielleicht etwas sagte, was ich bereuen würde, und versuchte, meine Würde wiederzuerlangen. JA, es gibt einige SCHLECHTE Menschen auf der Welt. Und ich kann nicht sagen, dass es in der Zeugenreligion keine davon gibt angesichts dessen, wie viele Zeugen Jehovas es auf der Welt gibt. Seht euch zum Beispiel Jesus an: seine Apostel waren nicht alle gut ... JUDAS hielt alle zum Narren und verriet JESUS am Ende. Wir werden immer wieder auf schlimme Dinge und schlechte Menschen treffen ... aber das ist NICHT der Fehler der Lehren der Zeugen Jehovas. Man kann ihnen nicht die Schuld geben, sie tolerieren ein solches Verhalten nicht, wenn es aufgedeckt wird. Wir wollen uns lieber die Personen hier anschauen und nicht den Zeugen Jehovas die Schuld geben. -- (Ich sprach mit dieser Person am Telefon und versuchte, mit ihr über das Thema zu argumentieren. Nachdem ich ihr meine langjährige Tätigkeit als Ältester erklärt hatte, und auch, wenn es gut über 1000 Geschichten auf der Webseite gibt, dass es dann ein Problem geben muss, sagte Dawn, das seien alles Lügen und laufe auf eine Art von Rassismus gegen die Zeugen Jehovas hinaus. An diesem Punkt sagte ich, wenn sie so argumentieren, scheine sie ein dummer Mensch zu sein. Meiner Meinung nach ist jeder dumm, der die über 1000 Geschichten über Missbrauch in der Zeugengemeinde lesen kann und sagt, das sei nichts als Rassismus. Da diese Person aber andererseits schon seit 14 Jahren aus der Organisation heraus ist, versuchte ich in freundlicher Weise zu erklären, wie die Wachtturm-Verfahrensweise funktioniert. Ich bot ihr an, mit einer Missbrauchsüberlebenden in ihrer Gegend zu reden, die einen neueren Fall vor Gericht hatte. Ich erklärte ihr sogar, wohin auf der Webseite der Wachtturm-Gesellschaft sie gehen könnte, um die dort zu lesenden Vorschriften zu finden. Als ich sie bat, sie sorgfältig zu lesen, damit sie versteht, wie die vom Hauptbüro verfassten Vorschriften zum Schaden von Kindern wirkten, bat sie mich, in der Leitung zu bleiben, meldete sich aber nicht mehr zurück. Ich bringe gern Kommentare wie diese, habe aber freundlicherweise ihren Nachnamen weggelassen. Es hilft der Öffentlichkeit zu sehen, wie engstirnig und irregeleitet Leute sind, und wenn Dawn sich eines Tages über das Thema kundig macht, mag sie ihre Bemerkungen recht albern finden. silentlambs)

Cynthia Donnerstag, 20. März 2003
@ 18:04 Uhr
Diese Webseite sieht großartig aus!
Also, Bill, ich meine, dieses Mal hast du dich selbst übertroffen. Die Webseite ist fabelhaft und sieht großartig aus. Gut gemacht!

Yehhidah Donnerstag, 20. März 2003
@ 20:00 Uhr
Fabelhaft!
Bill, ich mag das neue Aussehen! Großartige Arbeit. Gott segne all deine harte Arbeit.

Andrew Donnerstag, 20. März 2003
@ 20:35 Uhr
Wach auf, Dawn!
Vor nicht allzu vielen Jahren hätte ich noch Sympathie für Dawns Bemerkungen aufgebracht, diese Webseite enthalte Falschinformationen. Doch da ich mit eigenen Augen die hässliche Wirklichkeit eines entsetzlichen Kindesmissbrauchs durch meinen Vater, einen Zeugen Jehovas, an all seinen Kindern und Enkeln sah, während er Verkündiger, Dienstamtgehilfe und dann Ältester war und de Schutz der Wachtturm-Vorschriften und der Ja-Sager von Ältesten und Kreisaufsehern genoss, bin ich jetzt ganz anderer Meinung. So viele Missbrauchsopfer auf dieser Seite haben so erstaunlich viele ähnliche Erfahrungen mit Tätern und Ältesten, die die Täter schützten, berichtet, dass ich ihnen nur völlig glauben kann. Ihre Geschichten haben den schmerzenden Klang der Authentizität. Ich bin mir nun vieler weiterer Fälle bewusst, wo >Missbrauch in der Versammlung vertuscht wurde. Ich meine, als Zeugen Jehovas sind wir geschult, in dieser Weise dumm zu sein, und wir denken oft nicht eigenständig wegen der Konformitätsmentalität, die ständig in den Zusammenkünften gepredigt wird. Wir neigen sogar dazu, vernünftige Argumente auszublenden, wenn sie nicht völlig auf der Linie der Wachtturm-Lehre sind. Geschwollene und dogmatische Wachtturm-Lehre ist eine andere Geschichte. Jedenfalls begrüße ich diese Webseite und alle, die mutig genug sind, um die Wahrheit über das Thema zu sagen. Und falls Dawn meint, das seien Falschinformationen, dann nennt sie mich praktisch einen Lügner. Das mag ich nicht. Aber das ist ja schließlich die Parteilinie, die wir so oft gehört haben, oder?

John Donnerstag, 20. März 2003
@ 23:09 Uhr
ERFRISCHENDE WEBSEITE
Grüße an alle Menschen Gottes. Ich habe die Webseite www.Charts4Christ.com zu eurem Gebrauch und eurer Freude ins Leben gerufen. Bitte besucht und schreibt in mein Gästebuch. John

L. B. Donnerstag, 20. März 2003
@ 23:38 Uhr
Den Zeugen Jehovas helfen
Jemand schlug vor, Adressen von Zeugen Jehovas anzugeben, damit ihnen Informationsbriefe über die Kindesmissbrauchsproblematik zugeschickt werden könnten. Ich halte das für eine großartige Idee. So viele von uns wurden nach den ersten Worten schon wütend abgeschnitten, aber wenn jemand anders die "schmutzige Arbeit" :-) macht, dann könntem an diesen Leuten vielleicht helfen. Vielleicht werden sie dann hören und acht geben. Bitte lass uns wissen, ob wir damit anfangen können. Danke!

Mag Freitag, 21. März 2003
@ 19:26 Uhr
Schöne Arbeit
Ich mag das Aussehen dieser wichtigen Webseite. Halte das Schwert der Wahrheit weiter hoch. Das Böse wird nicht der Sieger sein.

Dan Freitag, 21. März 2003
@ 20:13 Uhr
Großartige neue Webseite
Ich meine, du tust ein großartiges Werk, und besonders die neue Webseite sieht großartig aus. Ich war ab dem Alter von 15 Jahren acht Jahre lang Zeuge. Mit 32 habe ich immer noch Alpträume, und ich wurde nicht sexuell missbraucht. Ich kann mir den Schmerz vorstellen, den die "schweigenden Lämmer" erleiden. Dir viel Glück in all deinen Unternehmungen.

Cheri Sonntag, 23. März 2003
@ 13:47 Uhr
Eine arrogante und ignorante Person
Dawn, du bist einfach nur eine arrogante und ignorante Person. Wie kannst du guten Gewissens sagen, nur weil DEINE Kindheit großartig war (was wirklich ein Segen ist) und es nach DEINER Erfahrung keine solchen Vorfälle bei den Zeugen Jehovas gab, dass all die Tausende an Geschichten hier Lügen sind? Glaubst du wirklich, dass deine EINE schäbige Geschichte und Erfahrung die Tausende hier überschatten kann? Fühlst du dich wirklich wohl dabei, wenn du so arrogant bist, ehrlich sagen zu können, alle die Geschichten seien von Lügnern verfasst? Und dass, da DEINE eine Geschichte wahr sei, der ganze Rest falsch ist? Wenn du diese Fälle in aufgeschlossener Weise untersuchst, kannst du ehrlich sagen, dass du nicht den Schmerz, die Scham, die Tränen, die Wut und die Trauer all dieser Überlebenden fühlst? Ich schäme mich für dich!! Wie alt bist du? Ich würde wagen zu sagen, dass du zu alt bist, so sehr wie eine Heranwachsende zu handeln und zu klingen. Ich muss dir sagen, junge Frau, ich bin eine dieser Überlebenden! Ich habe drei Geschwister, UND JEDE VON UNS war Opfer sexuellen Missbrauchs und körperlicher Misshandlungen durch einen Ältesten (Freund der Familie), einen Dienstamtgehilfen (Stiefvater), einen Verkündiger (mein Vater) und noch eine Verkündigerin (unsere Mutter). In jedem Fall wurden wir Kinder totgeschwiegen. Ich bin die jüngste und sturste, und mit 14 ging ich zur örtlichen Polizei in Lake Tahoe, Kalifornien, wegen des erlittenen Missbrauchs, mir wurde die Gemeinschaft entzogen, weil ich "Schande auf den Namen Jehovas brachte". Ich möchte dich wissen lassen, dass eine meiner Schwestern so sehr seelisch krank ist, dass ihr kein Mensch mehr helfen kann. Sie bekam eine Multiple Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, sie ist paranoid schizophren (das direkte Ergebnis ihres extremen sexuellen Missbrauchs als 4-jähriges Kind), und meine andere Schwester ist auch etwas psychisch krank (kann sich aber mit Erfolg selbst helfen), und mein Bruder hat sich so sehr in sich zurückgezogen, dass niemand ihn erreichen kann. Ich habe Gott sei Dank diese wunderbare Webseite gefunden und finde dadurch etwas Heilung und Hilfe. Also, Dawn, sei nicht so arrogant und ignorant, dass du sagst, du als Einzige hättest im Gegensatz zu den vielen hier ehrlich geschrieben. Es macht dich wirklich zu einem dummen Menschen und lächerlich. Werde erwachsen.

L. B. Montag, 24. März 2003
@ 12:41 Uhr
Mitgefühl
Hallo alle - - äh, ich meine, dass alle Menschen manchmal "dummes Zeug" sagen oder tun, aber das macht ihn nicht zu einem dummen Menschen. Und Gefühle können so stark und überwältigend sein, dass sie die Fähigkeit einer Person überlagern können, wirklich vernünftig und rational zu sein. Ich glaube nicht, dass Dawn "dumm" ist. Ich meine, sie ist nur so sehr in die Zeugenlehren eingetaucht, so gefangen in den Gedankenspielereien der Organisation usw., dass es fast unmöglich für sie ist, Dinge anders zu sehen als in der Schwarzweißwelt ihrer Religion. Den Zeugen wird gesagt, dass Exzeugen lügen, und dann können sie wegen der Art, wie sie von der Wachtturm-Gesellschaft indoktriniert, konditioniert und manipuliert sind, sich leider nicht vorstellen, dass es Fehler in ihrer Religion geben könnte. Ich glaube, es ist so wichtig, geduldig, tolerant und sogar auf den Punkt genau sanft und freundlich mit diesen Leuten zu sein. Es ist schwer, den Schaden ungeschehen zu machen, wenn Leute für sich argumentieren. Es kann lähmend, frustrierend und zeitweise ärgerlich sein, Dinge in winzigsten Schritten mit Mitgefühl und Verständnis und Einfühlungsvermögen zu tun, aber es ist wichtig, die Zeugen mit Samthandschuhen anzufassen. Es ist wirklich nicht ihre Schuld, dass sie nicht richtig wahrnehmen können, was anderen so klar erscheint. Sie benötigen zarte, liebevolle Hilfe, um die richtige Perspektive zu gewinnen. Ich halte diese "Religion" wirklich mehr oder weniger für eine Art Schneeballsystem. Bei mir schleicht sich auch der Verdacht ein, dass auf dem Grund von allem ein betrügerischer, einschüchternder Beschiss liegt. Ich halte es für möglich, dass die so genannten "Führer" dieser Organisation sich eigentlich einen Dreck um die Menschen kümmern. Die Art, wie Menschen eingefangen wurden, ist sehr traurig, so dass sich, wenn sie Zeugen werden, ihre Art zu denken, ihre Art der Wahrnehmung, sogar die Art, wie sie empfinden, irgendwie ändern. Irgendwie verrückt. Bitte, wir wollen doch alle geduldig miteinander sein. Jeder meint, er müsse sich Luft machen, und wo immer Leute mit ihrem Denken und Fühlen sich befinden, die Redefreiheit ist eine wunderbare Sache. Aber wenn wir diese Gabe benutzen, um die Stimme zu erheben, ist es keine gute Sache, zu Beschimpfungen, Unfreundlichkeit und geistiger Misshandlung Zuflucht zu nehmen. Das bringt uns nicht weiter. Es facht die Flammen nur weiter an. Bitte, wir wollen niemandem auf die Füße treten. Es ist so verletzend und gemein, und demoralisierend. Und so viele Menschen sind sowieso erniedrigt worden. Wir müssen ihr Selbstwertgefühl aufbauen. Ihr seid alle wertvolle Menschen, egal welche Ansicht ihr habt. Und passt bitte alle gut auf euch auf.

Sheri Montag, 24. März 2003
@ 13:16 Uhr
Danke
Danke für deine Hilfe. Ich sah ein Fernsehprogramm über diese Webseite. Das Programm brachte auch eine Freundin von mir, die als Kind sexuell missbraucht wurde, was ich nicht wusste. Ich dachte, zusammen mit ein paar Freundinnen sei ich die Einzige, ich habe aber immer vermutet, dass es mehr wären. Als Kind hatte ich den Traum, dass ich eines Tages aus der Welt, in der ich war, herauskäme. Es war die Hölle auf Erden!!! Sie haben meine ganze Familie zerstört. Bis heute ist meine Mutter psychisch krank. Sie lachen über psychisch kranke Menschen. Ich weiß, es ist nicht ihre Schuld, aber das muss aufhören! Ich habe eine Menge Leute gesehen, die litten und niemanden hatten, an den sie sich wenden konnten, weil ihre ganze Familie dabei ist. Wem können sie trauen? Mein Vater hat erkennen lassen, dass er sich wie schlechtes Unkraut fühlt, mein Bruder ist noch dabei, und ich habe zwei Jahre Therapie durchgemacht. Ich bin sehr glücklich. Ich habe einen guten Mann gefunden, und ich habe entdeckt, dass ich wie eine Blume in der Erde bin. Ich habe fast mein ganzes Leben damit verbracht, Selbsthilfebücher zu lesen und habe auf medizinischem Gebiet einen guten Abschluss gemacht. Ich fühle mich stark ... ich helfe Menschen ... ich habe immer noch einen TRAUM ... Mein Traum ist noch nicht zu Ende.

J. J. Dienstag, 25. März 2003
@ 3:29 Uhr
Jehovas Zeugen ermuntern zu allen möglichen Arten von Missbrauch
Als ich neulich eines Donnerstagabends die Theokratische Predigtdienstschule der Zeugen Jehovas besuchte, hatte ein Ältester einen Teil, und er befragte einen Zeugen, der erst vor etwas über einem Jahr getauft worden war. Der neue Zeuge war Vollzeitvater, Vollzeitarbeiter für einen Arbeitgeber und Hilfspionier für viele Monate an einem Stück. Der Zeuge wurde als Vorbild für die Versammlung angesehen. Der Älteste ermutigte alle, dieselbe Handlungsweise an den Tag zu legen. Ja, verbringt so viel Zeit wie möglich im Predigtdienst, jeder Schaden, weil ihr eure Familie vernachlässigt habt, wird im neuen System ungeschehen gemacht. Als ich da saß und zuhörte, konnte ich nicht anders, als Trauer um die Kinder dieses Zeugen zu empfinden. Ich bin sicher, jeder, der ganztags arbeitet und Kinder hat, kennt die Schwierigkeit, vernünftig viel Zeit für sie und ihre Interessen aufzubringen. Und da umso mehr, wenn man dann noch weitere 50 Stunden oder so im Monat im Predigtdienst verbringt. Das erinnerte mich wieder schmerzlich na meine Kindheit mit seelischer Misshandlung und Vernachlässigung. Sieh mal mein Vater war so ein Zeuge, der jede freie Minute in irgendeinem Dienst für die Wachtturm-Organisation verbrachte. Ich war allein gelassen mit den Zeitschriften Wachtturm und Erwachet und Jehova, an den ich mich halten konnte, aber die meiste Zeit ohne meinen Vater. Aber als Zeuge Jehovas wurde ich gelehrt, dass das Predigtwerk das Wichtigste sei, viel wichtiger als Zeit für die Kinder. Ja, ich erkenne wohl, dass dies nicht so ernst sein mag wie sexueller Missbrauch, aber es hat in meinem Leben viele schmerzliche Momente verursacht und mich unglücklich gemacht. Also ja, was die Zeugen Jehovas in ihren Veröffentlichungen über das Familienleben schildern und was dann tatsächlich passiert, vielleicht nicht in allen Familien, das sind zwei verschiedene Dinge. Mein Vater kennt die Wachtturm-Gesellschaft auswendig bis auf den Tod, aber er muss erst kennen lernen, was wirkliche Liebe ist.

L. B. Dienstag, 25. März 2003
@ 13:27 Uhr
Bücher zur Selbsthilfe
Hallo, ich würde allen ein paar wirklich gute Bücher empfehlen. Eins davon ist "Please Stop Laughing at ... One Woman's Inspirational Story", von Jodee Blanco. Frau Blanco ist sehr erfolgreich in ihrer Karriere, aber sie hatte eine erbärmliche Kindheit, weil sie von den Klassenkameraden von der Grundschule an bis zur Highschool tyrannisiert wurde. Es scheint ein wirklich gutes Buch zu sein für Leute, die in irgendeiner Weise in der Religion der Zeugen Jehovas missbraucht wurden. Das andere Buch ist "Surrendering To Yourself ...You Are Your Own Soul Mate", von Iris Krasnow. Auf der hinteren Umschlagseite des Buches heißt es: "Wenn man einmal weiß, wer man wirklich ist, ist man für alles bereit". Dies ist ein gutes Buch für alle! Es ist ein anregendes Buch für Menschen allen Alters, egal wer sie sind usw. Ich hoffe, ihr prüft sie alle nach! Amazon.com könnte euch Informationen darüber geben. Passt auf euch auf und bleibt dran.

L. B. Dienstag, 25. März 2003
@ 14:44 Uhr
Ups!
Ich habe vorhin einen Eintrag über ein paar Bücher gemacht. Es ist besser, wenn ich E-Mails, ehe ich sie verschicke, noch einmal durchlese! Das Buch von Jodee Blanco heißt "Please Stop Laughing at Me ... One Woman's Inspirational Story". Das andere Buch ist "Surrendering To Yourself ... You Are Your Own Soul Mate", von Iris Krasnow. Nochmals, ich empfehle diese Selbsthilfebücher sehr!

Dienstag, 25. März 2003
@ 18:20 Uhr
Die Sache bekannt machen
Ich habe eine Nichte, die Zeugin Jehovas ist. Ihr Mann ist kein Zeuge und scheint für diese Religion nicht sehr offen zu sein -- bis jetzt zumindest. Mir ist "verboten" worden, ihm etwas zu sagen, das sein Misstrauen und sein Widerstreben, sich auf die Zeugen Jehovas einzulassen, fördern könnte. Meine Nichte hofft, dass er eines Tages doch mitkommt, und ich "darf keinen" Kontakt zu ihm haben. Ich meine, wenn er von Silentlambs wüsste, wenn er mehr Tatsachen über die Religion kennen würde, könnte er ihr vielleicht helfen! Wenn er vielleicht mehr Informationen hätte, um seine Haltung zu begründen, könnte er ihr zu einer klareren Sichtweise verhelfen. So sehr sie möchte, dass er nicht von Exzeugen beeinflusst wird, möchte ich, dass er nicht von den Zeugen beeinflusst wird! Für mich hört sich das nicht recht an. Ich sitze irgendwie fest und fühle mich hilflos und frustriert. Ist es möglich, dass jemand ihm oder anderen Leuten, mit denen man keinen Kontakt aufnehmen darf, schreiben, denn es gäbe Vergeltungsmaßnahmen, wenn ein Familienmitglied oder Freunde, die ehemalige Zeugen sind, sich an ihn wenden sollten. Ich weiß wegen dieser Situation manchmal nicht mehr weiter. Hilfe!

LM Dienstag, 25. März 2003
@ 21:21 Uhr
GEBRAUCHTWAGEN
Stell dir vor, ich sei ein Verkäufer an einem Autoplatz. Der Mann deiner Nichte kommt zu meinem Autoplatz. Ich erzähle ihm diese erstaunlichen Dinge über meine Gebrauchtwagen und über ihre Vorgeschichte und über ein bestimmtes Auto, das ich ihm verkaufen möchte. Wenn er sagt, er wolle es sich überdenken und andere Autoplätze sehen, sage ich ihm sofort, er solle das nicht tun. Ich denke an alle möglichen Gründe, warum er sofort ein Auto von meinem Platz kaufen muss. Du wirst eine Menge verlieren und auf lange Sicht enttäuscht sein. Vergeude nicht deine Zeit, sie werden dir nur Negatives über meinen Autoplatz sagen. Wenn nun jemand ein Auto bei mir kauft, ohne meine Geschichte nach allen Seiten hin zu prüfen, ist diese Person dann ein Idiot? Du siehst, die Wahrheit ändert sich nie, egal was ich sage oder was du sagst oder was jemand anders sagt. Wahrheit ist Wahrheit. Wenn ich nun die Zuversicht hätte, dass meine Autos wirklich das beste Geschäft in der Stadt seien, dann würde ich dich aller Wahrscheinlichkeit ermuntern, zu gehen und zu sehen, ob du irgendwo ein besseres Geschäft machen kannst. Ich wäre stolz, wenn du nach vergeblichen Versuchen wiederkämst. Hätte ich aber kein Vertrauen zu meinen Geschäften, würde ich alles mir Mögliche tun, würde ich dir davon abraten, etwas Negatives in dem zu hören und zu denken, was ich sage, und dich sofort auf ein Geschäft festlegen. Das mag dann in Wirklichkeit nicht das beste Geschäft für den Mann deiner Nichte sein. Worauf es aber ankommt, ist, Entscheidungen zu treffen, nachdem man sich informiert hat, und ie einzige Möglichkeit, das zu tun, ist, das Gute, das Schlechte und das Hässliche zu hören.

Mittwoch, 26. März 2003
@ 18:22 Uhr
Gebrauchtwagen
Wow, du bist gut! :-) Danke. Ich stimme zu, Wahrheit ist Wahrheit, egal wie sie aussieht. Wenn jemand so sicher ist, so zuversichtlich, dass das, was er hat, die Wahrheit ist, dann hätte er kein Problem damit, andere Möglichkeiten zu prüfen. Ich denke, der Mann meiner Nichte ist sehr vernünftig, so zu handeln. Nochmals danke für diese großartige Antwort!

LM Mittwoch, 26. März 2003
@ 23:03 Uhr
Es tröstet, wenn man weiß, dass man nicht allein ist. Danke
Ich wurde auch von jemandem in der "Organisation" missbraucht. Ich erinnere mich, wie ich mit 13 Jahren zu einem Kongress ging, wo darüber geredet wurde, wie man Komplize wird, wenn man wusste, dass jemand etwas Falsches getan hatte, und es bei sich behielt. Ich wurde getauft, als ich 12 war, so empfand ich die "riesige" moralische Verpflichtung, den Ältesten zu erzählen, was mir zugestoßen war. Die Person, die mich missbrauchte, war mein Onkel; so erwartete ich einen großen Riss in der Familie, weil ich die Stimme erhoben hatte, aber auch, dass ich beschützt würde. Sehr zu meinem Erstaunen war er es, der geschützt wurde. Ich finde keine Worte, um zu beschreiben, welches Gefühl von Demütigung und Scham man mir gab. Ich suchte eine Sozialberatung auf und erstattete Anzeige bei der Polizei, und daraufhin wurde der Täter verhaftet, nur von dem Ältesten herausgeholt zu werden, dem ich am meisten vertraut hatte, dem mich anzuvertrauen ich den Mut hatte. Wie bei jedem Trauma überwindet man es nicht, man lernt nur, damit zu leben. Das ist zwar schon vor 20 Jahren passiert, aber damit fertig zu werden ist schwerer als der Missbrauch selbst.

Ian Donnerstag, 27. März 2003
@ 10:08 Uhr
Bewunderung
Es erfordert wirklichen Mut,. das zu tun, was du getan hast, Bill. Es erfordert noch größeren Mut von den Missbrauchten, sich zu melden und ihre Geschichten zu erzählen. Meine Familie und ich sind glücklich, wir haben nie solchen Missbrauch erlebt. Meine Frau und ich waren 15 Jahre lang Zeugen Jehovas. Wir erzogen unsere vier Kinder in den Lehren. Vor sechs Wochen, nach so vielen Beweisen in Massen für Täuschung, Lügen und falschen Prophezeiungen haben meine Frau, zwei Söhne und ich die Organisation verlassen. Unsere beiden Töchter sind jedoch geblieben. Die ältere ist verheiratet, und die jüngere verließ unser Haus wegen unserer Einstellung. Nicht zu glauben, und es bricht mir das Herz, aber die beiden ächten uns, und nicht einer unserer "Freunde" hat sich an uns gewandt! Die Wachtturm-Gesellschaft ist eine böse Organisation, die Familien zerstört. Meine eigene Familie, früher so stark und liebevoll, ist auseinander gerissen. Ich bewundere und begrüße, was hier erreicht wird - und anderswo -, um die Organisation als das zu entlarven, was sie in Wirklichkeit ist. Ich lebe in England, aber die Liebe, die wir Exzeugen zueinander haben, durchdringt die ganze Erde. Und wisst ihr, was, es ist WIRKLICHE Liebe. Gott segne euch alle. Vereint WERDEN wir siegen.

Nik Donnerstag, 27. März 2003
@ 19:26 Uhr
Es gibt keine Besserung für Jehovas Zeugen
Ich habe schon zuvor Geschichten wie die von Silentlambs gehört, nicht gerade af dem Schwarzen Brett, sondern von Zeugen Jehovas selbst. Ich habe von Leuten gehört, die missbraucht wurden, und die Zeugen Jehovas melden es nicht, und ich habe sogar von einem Mädchen gehört, das bei einer Party der Zeugen vergewaltigt wurde, aber es wurde vor der Polizei verborgen und kam nie vor Gericht. An Dawn - an alle "Dawns" dort draußen, ich kann nicht glauben, dass jemand solch eine Gehirnwäsche hinter sich hat, dass er so völlig kontrolliert wird, das er nicht das Böse sieht, das gewisse Organisationen hervorbringen können. Ich habe nicht vor, als "Abtrünnige" etikettiert zu werden, denn ich liebe Gott sehr, ich würde nie vorsätzlich gegen Ihn arbeiten. Doch diese Leute nennen einen automatisch so, wenn irgendwelche Zweifel ins Spiel kommen. Als ich Teenager wurde, kurz nachdem ich die "Wahrheit" verließ, kam ich an Drogenmissbrauch, gefährlichen Sex und viele weitere entsetzliche, wirklich weltliche Dinge. Ich betete darum, Gott möge mich finden (obwohl ich jahrelang nicht glaubte, dass es ihn gibt) und mir aus dem Loch heraushelfen, in das ich durch eigene Schuld geraten war. Vergangenen Sommer fand ich Gott wieder und mein Herz wurde rein gewaschen, doch ich meinte, die Zeugen hätten nicht recht, und ging nicht zurück. Ich kann mich zwar nicht genau erinnern, aber bis heute glaube ich, dass ich von jemandem in dieser Organisation missbraucht wurde. Ich habe verzweifelt versucht, mich daran zu erinnern, wer es war, ich habe so schwache Erinnerungen, aber offensichtlich ist es aus meinem Hirn ausgeblendet. Die Tatsache, dass ich missbraucht wurde - damit könnte ich schließlich umgehen. Womit ich nicht umgehen kann, ist die Vorstellung, dass meine Familie und alle, die ich für Freunde hielt, mich hassen, weil ich nicht an diese Lehren glaube, die sich als so falsch erwiesen haben. Meine Mutter wird mich nie akzeptieren, und nicht nur das, sondern all die Jahre, als ich als Zeugin aufwuchs, haben bei mir seelische Narben hinterlassen. Ich fühle mich wie tot. Wenn mein Vater nicht wäre, der kein Zeuge Jehovas ist, mein wunderbarer Verlobter und die Tatsache, dass Gott in mein Leben kam und mir den Glauben an Ihn zurückgab, hätte ich mir bestimmt schon die Pistole an den Schädel gesetzt. Ich habe es jetzt mit meinen Narben als Zeugin Jehovas zu tun, Narben, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gab, bis ich ging, und gegenwärtig versuche ich, Freunde zu finden und eine neue Kirche mit WIRKLICHEN Christen. Egal wie ich mich fühle und wie groß mein Schmerz ist, ich möchte jedem einzelnen Mitglied von Silentlambs und allen anderen sagen, dass ich mit ihnen fühle. Ich glaube, dass jeden Tag mehr und mehr Löcher durch die Lehre der Zeugen geschlagen werden, und ihre Fassade wird immer brüchiger. Hoffentlich wird eines Tages alles für die in der Organisation aufgedeckt und jeder kann dann den Weg zur Gesundung einschlagen und erneut den Glauben an Gott finden, diesmal den richtigen. Nochmals, ich will nicht weg von ihrem Glauben - ich bin kein "Antichrist", ich bin keine "Abtrünnige", ich will nur einfach die Wahrheit haben. Ich will Gott in meinem Leben haben, und keine falsche Hoffnung und leere Propaganda. Ich bete für alle - ich bete für mich. Danke für diese Webseite, sie hat mir geholfen, die Augen zu öffnen.

Claudine Donnerstag, 27. März 2003
@ 22:00 Uhr
Absolut schöne Webseite! Heute bekam ich die deutsche Mitschrift und dachte, ich sollte sie den Ältesten geben, damit sie sehen, wie sie nicht in diese Falle mit den zwei Augenzeugen und einem REUIGEN Kinderschänder laufen! Ich glaube, jemand anders hat das auch vorgeschlagen, ich behaupte also nicht, es sei meine Idee gewesen. Vielleicht kann einer von ihnen das Licht sehen und ein Kind schützen! Die Versammlung ist in Upper Lake, Kalifornien, und ich weiß, dass sie eine Vorgeschichte an Kinderschändung hat - nicht gemeldet, ignoriert, und der Schänder starb ohne Gemeinschaftsentzug. Das hat Leben zerstört. Liebe Grüße und Gottes Segen an jeden von euch! Liebe Grüße, Claudine

P. C. Ireland Samstag, 29. März 2003
@ 17:36 Uhr
Danke
Nur ein Eintrag, um "danke" zu sagen. Dein Mut ist großartig, und du erweist Menschen einen großen Dienst, die nicht für sich selbst die Stimme erheben können, weil sie von dieser betrügerischen Organisation zerstört wurden! Wie können sie es wagen, Gott auf dieser Erde vertreten zu wollen!! Was wohl Jehova von ihren Vorschriften zu Pädophilen hält? Ob er will, dass Schmutz unter den Teppich gekehrt wird, um seine Organisation "REIN" zu erhalten? Warum sollte Jehova das müssen? Was hätte Jesus mit Pädophilen getan? Ich weiß, dass er Kinder liebte. Wir müssen weiterhin die Unschuld und Verletzlichkeit unserer kostbaren Kinder schützen. Wie können sie es wagen, vorzuschlagen, für die Vergewaltigung eines Kindes müsse es zwei Augenzeugen geben!! Und das ist eine der Regeln Jehovas!! Ist Gott selbst nicht von allem Zeuge?? Wird Er nicht als Zeuge angesehen??? Meinen die Leute, die die Organisation betreiben, wir seien alle dumm?? Ihr könnt wahrscheinlich sehen, dass sie mich zum KOCHEN bringen!! Ich schätze mich glücklich, aus ihren Klauen entkommen zu sein. Ich tröste mich mit den Lehren Jesu Christi, mit zwei seiner Lehren insbesondere, als er zu seinen wahren Nachfolgern sagte: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen", und auch meine wirkliche Zuversicht: "Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen" ... und das hat sie getan! Danke. Mit freundlichen Grüßen, P. C., Irland

Paul Samstag, 29. März 2003
@ 22:10 Uhr
Die Zeugen Jehovas haben mir ein junges Mädchen angeboten!
Als ich 19 war, versuchte ein Zeugenältester, mich mit dem Versprechen in die Versammlung zu locken, ich könne ein junges Zeugenmädchen heiraten. Der Älteste wies auf eine 13-Jährige, die neben ihrer Mutter stand. Die Mutter des Mädchens lächelte und sagte: "Der sieht doch gut aus. Meinst du nicht auch, Becky?" Das arme kleine Mädchen wurde nur rot und stimmte ihrer dummen Mutter zu. Ich nannte den Ältesten und die Mutter "Zuhälter". Ich finde, dass die meisten Religionen für die Schwachen da sind, geistig und/oder körperlich. Sie benutzen die Religionen als Knackpunkt, oder sie verstecken sich dahinter, während sie eine Maske tragen, die die Leute daran hindert, sie als das zu sehen, was sie wirklich sind, Monster. Ich habe Freunde, die immer wieder sündigen, und danach bitten sie Gott um Vergebung, damit sie wieder sündigen können ... NIEMAND VON EUCH SOLL JE EIN FEIGLING SEIN! SEID EIFRIG IN DER SELBSTBEHAUPTUNG, UND ZEIGT ALLE PERVERSEN AN.

C. T. Montag, 31. März 2003
@ 1:33 Uhr
Sonst jemand aus der Versammlung Rosemont, Alexandria, VA, um 1967 bis 1971?
Ich habe mein Erwachsenenleben mit dem Versuch verbracht, mit den Auswirkungen meines Missbrauchs durch meinen Vater, einen Zeugenältesten, fertig zu werden. Ich bin schon wieder sehr gesund geworden, aber es hat auch erhebliche Schwierigkeiten gegeben. Ich bin 40 und habe seit Jahren keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern (die mich ächteten, als ich mit 16 die Zeugen Jehovas verließ und mit 17 begann, mit meinem Freund zu schlafen -- und die jetzt sagen, es sei nie etwas geschehen). Ich glaubte, ich hätte Halluzinationen, als ich mit 30 begann, Rückerinnerungen zu bekommen, obwohl sie die Gründe für meinen wiederholten Kampf mit Depressionen und suizidalen/Selbstverletzungsimpulsen klärten. Was ich fragen möchte: Gibt es hier noch jemanden, der Missbrauch durch Zeugen Jehovas aus der Versammlung Rosemont (die es jetzt nicht mehr gibt) in Alexandria, VA, in den späten 60er und frühen 70er Jahren erlitt, oder in der Versammlung Manassas, VA, in den 70ern, oder wenn wir schon dabei sind, in den Versammlungen Longwood oder Altamonte Springs, Florida, in den 80ern? Ich konnte ein paar Einzelheiten aus meinen Rückerinnerungen nachprüfen, aber andere beunruhigende Rückerinnerungen bezüglich der Zeugen Jehovas scheinen zu weit hergeholt, als dass man sie glauben kann.

Montag, 31. März 2003
@ 23:11 Uhr
Guter Gott
Ihr Typen wisst überhaupt nichts über die Zeugen; hört also auf zu meinen, ihr wüsstet es doch. Ihr seid alle blöd.