Gästebuch für September 2002
Datum:
1. September 2002
Zeit:
04:24:29
Ich wurde persönlich von Bill missbraucht. Was mich fragen lässt, warum er diesen Kreuzzug veranstaltet. Vielleicht um seine eigenen Unzulänglichkeiten zu überdecken. Vielleicht um den Anschein zu erwecken, er habe sich nie eines Missbrauchs schuldig gemacht oder dass er sich den Behörden stellen sollte. Der Missbrauch kann nicht wirklich als sexuelle Belästigung bezeichnet werden, aber für einige könnte es dennoch ein Missbrauch sein. Es gibt andere, die ich kenne, denen Bill die Gemeinschaft entzogen und so auch ihr Leben ruiniert hat. Er hat Rat gegeben, der mich daran hinderte, die nötige Ausbildung zu erlangen, die ich finanziell brauchen würde. Er zeigte auch die Einstellung, warum sollte ich in diesem System der Dinge etwas verfolgen, wenn es doch sowieso zu Ende geht, oder warum Kinder in diesem bösen System bekommen. Wenn ihr denkt, ich lüge, dann los, fragt ihn, ob er je im Herzen Ehebruch begangen hat. Fragt ihn, ob er meint, er habe je das Leben von Personen ruiniert, weil er für ihren Gemeinschaftsentzug verantwortlich war, was sogar dazu führte, dass andere Angehörige mit dem Ausschluss bedroht wurden, wenn sie ihnen Guten Tag sagten. Seid vorsichtig vor ihm, er ist selbst ein Wolf im Schafspelz und ein Heuchler.
Datum:
1. September 2002
Zeit:
10:46:38
An: LR - Barcelona, Spanien. Du sagst, diese Lämmer seien „unterschwellig“ als dämonisiert gebrandmarkt. Meine Erfahrung war nicht so unterschwellig. Ich konnte nicht ausgeschlossen werden, weil ich nie getauft wurde, stattdessen wurde ich als „nicht verbunden“ bezeichnet, und jedem, den man mit mir reden sah, wurde informiert, dass ich dämonisiert sei. Alles, weil ich deutlich gesagt habe, was mit mir geschah, und mich weigerte, die Schuld für den Missbrauch zu übernehmen. Ich bin Jahrzehnte später immer noch als dämonisiert gebrandmarkt. Ich habe gelernt, das „Brandmal“ mit Stolz zu tragen. Ich weiß, dass Gott mit mir ist und mich liebt. Der hasserfüllte Gott, dem die Zeugen Jehovas blind folgen, ist nicht der wahre Gott der Bibel. CJV – Ontario, Kanada
Datum:
1. September 2002
Zeit:
10:49:24
An die Person, die sagte, sie sei von Bill „missbraucht“ worden. Wenn das, was du sagst, stimmt, dann ist es ein Beispiel dafür, wie kontrolliert von der Wachtturm-Gesellschaft wir alle waren. Als Ältester musste er unterstützen, was die Wachtturm-Gesellschaft forderte oder „deutlich nahe legte“ === Wir alle wissen, wie die Wachtturm-Gesellschaft über höhere Schulbildung denkt. Als ich 53 war, ging ich wieder zur Schule, da ich geschieden war und eine schwere Zeit hatte, meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Selbst in meinem Alter wurden Bemerkungen über mich gemacht, weil ich wieder zur Schule ging. === Das Fazit aus allem: SELBSTGERECHT == Gewöhnlich muss etwas Dramatisches passieren, um Zeugen Jehovas für Gedankenkontrolle usw. wach zu machen. Bei mir tat es der Kindesmissbrauch ... doch die meisten Zeugen Jehovas, die ich kenne, wollen es einfach nicht glauben. Sie sind zu sehr von der Wachtturm-Gesellschaft umfangen, und ihre Gedanken sind so kontrolliert und konditioniert, dass sie einfach bei sich nicht zulassen, es zu glauben. Wie können Älteste, die Kinder haben, die Wachtturm-Politik, Schänder zu schützen, akzeptieren? GEDANKENKONTROLLE!! Tatsächlich STARKE GEDANKENKONTROLLE. Wie können wir als Älteste auf Missbrauch (unseres eigenen Kindes oder das eines anderen) aufmerksam werden und nicht einmal daran zu denken, zu den Behörden zu gehen? GEDANKENKONTROLLE! Ich weiß es, weil ich es getan habe. Ich weiß von einem kleinen Mädchen, das von ihrem Vater missbraucht wurde, und ich ging zu den Ältesten. Als sie mir sagten, er habe es geleugnet und ich dürfe mit niemandem darüber reden, sonst machte ich mich der Verleumdung schuldig, hielt ich den Mund. Wenn ich darauf zurückblicke (vor 10 Jahren), kann ich nicht glauben, dass ich es getan habe. – Was immer also Bill als Ältester getan hat; Gemeinschaftsentzug, schlechter Rat usw., hat der als guter Anhänger der Wachtturm-Gesellschaft getan. Und wenn du seinem Rat gefolgt bist, dann hast du das getan, was von dir als gutem Zeugen Jehovas erwartet wurde. Es brauchte ein Problem wie den Kindesmissbrauch, ihm die Augen zu öffnen, die Scheuklappen abzulegen und die Wachtturm-Politik zu untersuchen. === Ich hoffe, du hast jetzt in deinem Leben Glück und Frieden gefunden. === Dies ist meine Meinung über die Situation ... Ich kenne Bill nicht einmal, aber ich war fast 35 Jahre lang Zeuge Jehovas, also denke ich, ich bin befähigt, darüber zu sprechen, wie die meisten Zeugen Jehovas denken ... meistens denken sie nicht nach ... zumindest nicht über die Wachtturm-Gesellschaft. jazbug55
Datum:
1. September 2002
Zeit:
11:47:11
Wenn Bill dich persönlich missbrauchte, warum verklagst du ihn dann nicht? Du wirst es nicht, weil du ein Lügner bist. Du hast keine moralischen oder ethischen Grundsätze. KEIN Zeuge Jehovas hat sie! Du bist namenlos. Du bist ein typischer Zeuge Jehovas, ein Gauner im Dienste der Wachtturm-Gesellschaft. Du verdienst nicht das Brot, das du isst. Du bist im Dienst gegen Gott, und daher bist du vollständig verurteilt! RMK
Datum:
1. September 2002
Zeit:
12:40:13
SLC, wenn ich gesagt habe, dass du diesen Artikel nie finden wirst, bezog ich mich auf den, wie der Wachtturm Anwälte zum Gericht schickt usw., um Schänder zu schützen und all die Aussageverbote, die sie auferlegen, nachdem sie in den Fällen Geld bezahlt, wo der Wachtturm weiß, dass er vor Gericht verlieren würde. In christlicher Liebe, John
Datum:
1. September 2002
Zeit:
12:59:29
An Namenlos, der Bill Bowen des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Ich mag mit dem einen Teil, den du sagst, übereinstimmen, dass er wahrscheinlich darin verwickelt war, Leuten die Gemeinschaft zu entziehen, aber Tatsache ist, als es um das Thema Kindesmissbrauch ging, da hat er Haltung gezeigt und wurde ausgeschlossen. Das sind Tatsachen, der Rest deiner Bemerkungen hört sich für mich nicht nach mehr an als nach Wadenbeißerpolitik im Königreichssaal. Deine Fähigkeit, den Leuten den Mund zu verbieten, um dein unethisches Verhalten gegenüber den Leuten zu verbergen, zieht nicht, wir sind keine Dummköpfe wie die, die du suchst ... NP
Datum:
1. September 2002
Zeit:
14:59:14
Ich fand das Folgende unter JW.com und dachte, ich sollte die Idee an euch weitergeben *** Großartige Idee, die wir alle tun können – Dazu noch leicht! 1. September 2002, 14:37 – Auf jeden Umschlag, den ihr ab jetzt bis ins nächste Jahr verschickt, setzt zum Beispiel irgendwo „silentlambs.org“ und auch „freeminds.org“. Herausgegeben von - Nancee Park am 1. September 2002, 14:37:21 [Profil oben] Betreff: Großartige Idee, die wir alle tun können – Dazu noch leicht! 1. September 2002, 14:41 – Oder silentlambs.org und jehovahs-witness.com. Jedenfalls ist die Idee, dass es, wenn wir das auf die Briefumschläge setzen, mit denen wir unsere monatlichen Rechnungen bezahlen usw., mehr Leute veranlassen wird, darauf aufmerksam zu werden, dass die Wachtturm-Gesellschaft zum Schaden der Opfer Vorschub bei Pädophilie leistet.*** Nur ein Gedanke von einem derer im Gästebuch von JW.com, und ich dachte, das sei eine großartige Idee.
Datum:
1. September 2002
Zeit:
15:00:52
UPS!!! Ich vergaß, zu unterschreiben <seufz>. Die Idee von JW.com habe ich unterbreitet –Jesika Thoman, Dallas, Texas *** War nicht meine Idee, ich habe sie nur weitergegeben. Liebe Grüße, Jesika
Datum:
1. September 2002
Zeit:
15:26:25
JEMAND AUS TORONTO, INDIANA, MICHIGAN??? Von SILENT LAMBS, 30.8.2002: Joe und Barbara Anderson werden Silentlambs.org bei dem Kindesmissbrauchsprozess von Victoria Boer in Toronto, Kanada, vertreten, der am 9. September beginnen wird. Die Andersons benötigen eine Unterkunft für etwa einen Tag in Toronto während des Prozesses, wo Barbara zu einer Zeugenaussage gegen den Wachtturm aufgerufen werden wird. Wenn sie überdies eine Unterkunft irgendwo im Norden Indianas oder in Michigan finden könnten, auf dem weg von Tennessee zum Prozess, und eine Unterkunft für ihre Rückkehr, würde das Silentlambs Motelkosten ersparen. Es dauert ungefähr zehn Stunden, von dort, wo sie in Tennessee leben, nach South Bend, Indiana, zu fahren. Ihre erste Nacht würden sie eine Stunde oder weniger an South Bend verbringen, vielleicht acht Stunden vor der Reise nach Toronto. Die Andersons haben vor, über Detroit nach Kanada einzureisen. Augenblicklich steht das Datum für Barbaras Zeugenaussage noch nicht fest, aber höchstwahrscheinlich wird es in der zweiten Septemberwoche sein, jeden Tag ab dem 13. Sie sollte das genaue Datum wissen, wenn das Verfahren am 9. September eröffnet wird. In der Hoffnung, Ausgaben zu sparen, woollen die Andersons nur eine Nacht in Toronto bleiben und dann nach Hause zurückfahren. – Wenn jemand etwas für die Reise der Andersons spenden möchte, möge er sich bitte mit Silentlambs in Verbindung setzen. Barbaras Aussage im Interesse von Vickie Boer sollte sich als „Hammer“ erweisen, und alle interessierten Parteien sollten genau achtgeben. – Silentlambs
Datum:
1. September 2002
Zeit:
15:32:35
ZWEI HEUTIGE ZEITUNGSARTIKEL, TORONTO!!! Hier ist der erste. SLC – Toronto Sun – http://www.canoe.ca/TorontoNews/29n1.html, 1. September 2002 – Sturm im Saal – Jehovas Zeugen leugnen Heimlichtuerei bei der Behandlung von Sexualtätern in der Familie – von Brodie Fenlon – Toronto Sun – Jehovas Zeugen verurteilen nachdrücklich Kindesmissbrauch. Aber mehrere Opfer aus der Sekte sind in den vergangenen Monaten an die Öffentlichkeit gegangen und haben behauptet, „Monster“ versteckten sich hinter der Art und Weise, wie die Kirche mit Kindesmissbrauch umgeht. – Kritiker sagen, die Politik begünstige Heimlichtuerei und die Rettung der Sünder auf Kosten der Opfer. – Die Politik schaffe ein „Pädophilenparadies“, sagte Bill Bowen aus Kentucky, ein früherer höherer Geistlicher der Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft, der nach 43 Jahren aus Protest ging. – „Da geschieht etwas Hinterhältiges und Böses ... und die Zeugen wissen es nicht einmal“, sagte Bowen, der im Jahre 2000 eine Opferselbsthilfegruppe namens Silentlambs gründete. – Clive Thomas, Sprecher der kanadischen Kirche, sagte, die Anschuldigungen seien unfair. Während sich die Kirche um das geistige Wohl der Kinderschänder kümmert, sagte er: „Uns liegen die Kinder am Herzen. Wir billigen keinen Missbrauch von Kindern oder anderen Missbrauch und nehmen auch keine weiche Haltung ein.“ – Bowen sagte, er habe bereits von über 5.000 Missbrauchsopfern gehört, seit er seine Website gründete (www.silentlambs.org). – Die Kirche unterhält in ihrer Weltzentrale in Brooklyn, N.Y., eine Datenbank mit allen des Missbrauchs beschuldigten Mitgliedern, sagte Bowen. Quellen aus der Kirche hätten ihm erzählt, die Datenbank enthalte über 23.700 Namen aus den USA, aus Kanada und aus Europa. Die Kirche gibt zu, dass es die Datenbank gibt, wollte aber keine genaue Anzahl angeben. Sie sagt, die Zahl sei viel niedriger. – Einige Geschichten der Opfer – Geschichten von Verrat und Vertuschungen durch die Kirchenführer – hätten Schlagzeilen in den USA und in Großbritannien gemacht. Bowen sagte, die amerikanische Kirche stehe vor sieben Prozessen wegen der Behandlung mutmaßlichen Missbrauchs. – Wie der Toronto Sun erfahren hat, ist die kanadische Kirche nicht immun gegen den wachsenden Skandal. – Eine Frau aus New Brunswick soll nächste Woche in ihrem Prozess gegen den kanadischen Zweig und zwei Älteste im Zeugenstand eines Gerichtes in Toronto stehen. Sie hätten den erlittenen Missbrauch vertuscht, als sie Jahre später als Erwachsene an sie herantrat. Die Kirche streitet die Anschuldigungen ab. – Auch der kanadische Zweig unterhält eine Datenbank. Obwohl Thomas nicht sagen wollte, wie viele darin enthalten sind, bestätigte er, dass in den letzten zwei Jahren 12 Schänder in Ontario identifiziert wurden. – In seinem Buch Die Berührung des Vaters beschreibt Donald D’Haene, wie sein Vater wiederholt Analverkehr mit ihm hatte, ihn befummelte, und missbrauchte. Der Vater nannte das „ein Spiel“. – 1973 teilte ein Familienmitglied das Geheimnis einem Ältesten in der Versammlung der Familie in Aylmer mit. Nach den Kirchenvorschriften untersuchten Älteste die Sache und sprachen mit den D’Haene-Kindern. Die gestellten Fragen waren „kalt und unverblümt und sachlich“, erinnert sich D’Haene, 41, in seinem Buch. – Sein Vater gestand. Die Ältesten gaben in der Versammlung bekannt, dass ihm die Kirche „die Gemeinschaft entzogen“, also ihn exkommuniziert habe, aber es wurde kein Grund angegeben. D’Haenes Mutter wurde auch öffentlich zurechtgewiesen, weil sie nicht zu den Kirchenführern gekommen war. – Niemand rief die Polizei oder die Jugendhilfe. – Donald D’Haene ging mehrere Jahre später zur Polizei. 1982 wurde sein Vater in drei Fällen wegen grober Unzucht verurteilt; der Richter nannte es „unbeschreiblich widerwärtige Taten“. – „Die Religion schafft keine Monster“, sagte D’Haene. „Monster benutzen die Religion.“ – Shirley Hardiman aus Winnipeg war 1963 11 Jahre alt, als der Freund ihrer Mutter sie, wie sie sagt, sexuell missbrauchte. Ihre Mutter meldete es den Ältesten in ihrer Montrealer Versammlung. – „Sie sagten meiner Mutter, sie solle schweigen und mich wegschicken“, sagt sie. – Hardiman verbrachte die nächsten fünf Jahre bei einer Pflegefamilie, bis sie im Alter von 16 Jahren wieder mit ihrer Mutter vereint wurde. Ihr Schänder, der vor 10 Jahren starb, wurde nie von der Kirche zurechtgewiesen, sagte sie. – „Da gibt es diesen wirklich starken Glauben, dass man nichts tun oder sagen kann, was Schande über die Organisation bringt“, sagte Hardiman, 50, die heute als Missbrauchsberaterin arbeitet. – Die Zeiten haben sich geändert. Kirchenälteste in Kanada müssen jetzt per Gesetz mutmaßlichen sexuellen Missbrauch den Behörden melden, und die Kirche wies sie 1988 an, sich an das Gesetz zu halten. – „Wir verabscheuen den Missbrauch von Kindern“, sagt die Kirche in einer Presseerklärung. „Es ist nicht nur eine schreckliche Sünde, sondern auch ein Verbrechen ... Wir schützen keinen Täter solch widerlicher Handlungen.“ – Während weltlichen Behörden die Anschuldigungen gemeldet werden, wird der Missbrauch auch intern von den Ältesten, die als Anwender des Gesetzes Gottes betrachtet werden, untersucht. – Älteste müssen zuerst Verbindung mit der Kirchenzentrale in Georgetown aufnehmen, wo ein Rechtsanwalt ihnen Anweisungen erteilt, wie sie mit den Beschuldigungen umgehen sollen. Dann werden zwei Älteste ernannt, die die Sache untersuchen sollen. Familienmitglieder, das Opfer und der Angeklagte werden interviewt, manchmal zusammen, und man sucht ausdrücklich nach Einzelheiten. – Wenn der Beschuldigte leugnet, dass der Missbrauch stattgefunden hat, wird die Anklage fallen gelassen, wenn nicht ein weiterer Zeuge die Geschichte untermauern kann. – Diese Regel gründet sich auf das Bibelbuch 5. Mose: „Kein einzelner Zeuge sollte gegen einen Mann wegen eines Irrtums oder einer Sünde aufstehen.“ – Praktisch wird die Anklage des Kindes abgewiesen, wenn nicht jemand anderer den Missbrauch sah oder sich ein Kind mit einer Anschuldigung gegen dasselbe Kirchenmitglied meldet. – „Wir sind durch die Schrift gebunden“, sagte Thomas. „Aber wir würden es auch mit nur einem Zeugen immer noch den Behörden melden“, so dass das Opfer „den Schutz der weltlichen Behörden“ erhält. – Aber Missbrauch wird selten in Gerichtsbezirken gemeldet, wo eine Anzeige keine Pflicht ist, sagte Bowen. – Wenn der Pädophile die Sünde gesteht, wird er bestraft, oft durch einen Gemeinschaftsentzug. Ein ständiger vertraulicher Bericht wird von den Ältesten festgehalten, und dass Büro in Georgetown wird benachrichtigt. Aber der Versammlung erzählt man nicht von dem Verbrechen – nur von der Strafe. – Familienmitgliedern und Opfern ist es auch verboten, mit anderen Versammlungsmitgliedern über den Missbrauch zu reden. – Ein Gemeinschaftsentzug oder eine Exkommunikation beinhaltet, von der Gemeinde und der Familie wenigstens ein Jahr lang geächtet zu werden. Von dem geächteten Mitglied wird dennoch erwartet, dass es die Zusammenkünfte besucht. – Sollte ein Pädophiler in eine andere Versammlung umziehen, werden die Ältesten benachrichtigt und die Berichte weitergeschickt. – Thomas sagte, die Ältesten müssten die Privatsphäre eines Beschuldigten schützen, besonders wenn er bereut hat, doch sie seien angewiesen, ihn sorgfältig zu überwachen und daran zu hindern, alleine mit Kindern zu sein. – Bowen, der letzten Monat ausgeschlossen wurde, nachdem er für schuldig befunden wurde, „Spaltungen zu verursachen“, brandmarkte den Prozess und merkte an, der Mantel Vertuschens erlaube es den Pädophilen, im „Zeugniswerk“ von Haus zu Haus zu gehen, ohne dass jemand außer den Ältesten etwas weiß. Das Erfordernis der zwei Zeugen sei in Fällen von sexuellem Missbrauch lächerlich, sagte er. Und obwohl Älteste wohlmeinend sein mögen, seien sie nicht geschult, Opfer zu befragen oder mit ihnen umzugehen, sagte er. – JEHOVAS ZEUGEN – · Eine christliche Sekte mit 6 Millionen Mitgliedern (110.000 in Kanada). – · Gegründet in den 1870er Jahren als Bibelstudiengruppe von Pastor Charles Taze Russell. – · Die Zeugen feiern weder Weihnachten noch Ostern. Sie glauben, Harmagedon stehe bevor und sie überlebten. – · Die Zeugen glauben, durch den Mund oder die Venen Blut in den aufzunehmen, verletze Gottes Gesetz, und so meiden sie Bluttransfusionen. – · Sie schwören keiner Organisation oder Nation Loyalität. Daher gehen die Zeugen nicht zum Militär, singen nicht die Nationalhymne, wählen nicht und bewerben sich nicht um öffentliche Ämter.
Datum:
1. September 2002
Zeit:
15:35:49
ZWEITER HEUTIGER ZEITUNGSARTIKEL!!! – TORONTO!! SLC – Toronto Sun – http://www.canoe.ca/TorontoNews/04n1.html – 1. September 1, 2002 – Frau verklagt Kirche – Sie behauptet, Zeugen Jehovas vertuschten sexuellen Missbrauch – von BRODIE FENLON – Toronto Sun – Eine Frau aus New Brunswick behauptet, zwei Älteste der Zeugen Jehovas und die kanadische Kirche hätten den sexuellen Missbrauch vertuscht, den sie, so sagt sie, durch ihren Vater erlitt. – Die Frau, deren Prozess nächsten Montag in Toronto beginnt, verklagt die Watchtower Bible and Tract Society of Canada und zwei Älteste ihrer früheren Versammlung in Shelburne, nördlich von Orangeville, auf 700.000 Dollar. – Die Kirche und die Ältesten Brian Cairns und Steve Brown leugnen jedes Fehlverhalten und planen, sich dagegen vor Gericht zu wehren. – Die 32-jährige Hausfrau und Mutter, deren Namen die Sun nicht nennen wollte, sagt in ihrer Klageschrift, sie sei von 11 bis 14 Jahren von ihrem Vater sexuell missbraucht worden. Der Missbrauch wurde nie angezeigt. – Jahre später, als sie in Toronto als Tagesmutter arbeitete, litt sie, so macht sie geltend, unter Schuldgefühlen und schweren Depressionen. – Sie trat an die Ältesten in ihrer Versammlung der Zeugen Jehovas heran, die sich um Rat an die Kirchenzentrale in Georgetown wandten. – INTERNE BEHANDLUNG – Sie sagt in ihrer Klageschrift, der Zweig habe den Rat gegeben, dass der Fall intern von der Versammlung in Shelburne behandelt werde, und „die Versammlung in Toronto drei Mal angewiesen, den Fall nicht der Kinderhilfsgesellschaft zu melden.“ – In ihrer Klageschrift sagt die Frau, Cairns, Brown und die Wachtturm-Gesellschaft: – · hätten sich geweigert, den Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch der Kinderhilfsgesellschaft zu melden, wie es das Gesetz in Ontario fordere. – · hätten sich verschworen, die Beschuldigung intern zu vertuschen oder zu begraben. – · hätten der Frau gesagt, sie brauche keinen psychiatrischen oder psychologischen Rat, weil „Gottes Wege allein zum Segen“ seien. – · hätten die Frau gezwungen, sich ihrem Schänder zu stellen und durch wiederholte Befragung den Missbrauch noch einmal zu durchleben, was einen „ständigen seelischen Schaden“ verursacht habe – Kirchensprecher Clive Thomas sagte, die Kirche fühle zwar in ihrem Fall mit, die Klage richte sich aber gegen die Falschen. – „Die Ältesten versuchten, ihr während einer schwierigen Zeit seelische Hilfe zu geben, und meinten, im Grunde beiße sie jetzt die helfende Hand“, sagte er. – In ihrer Gegenerklärung bestehen die Beklagten darauf, die Ältesten „seien dienlich gewesen, sicherzustellen, dass die Sache der Kinderhilfsgesellschaft gemeldet wurde“. Es wurde nie Anklage erhoben. – Niemand habe die Frau daran gehindert, Hilfe bei Psychologen oder Psychiatern zu suchen, heißt es in der Gegenerklärung. – Die Kirche argumentiert auch, die Frau habe nie ihren Vater verklagt und sich nie bei den ältesten oder der Kirche beklagt, wie ihr Fall gehandhabt wurde, bis 1998 Klage erhoben worden sei. – Keine der Behauptungen in der Klageschrift oder der Gegenerklärung wurde vor Gericht bewiesen. – BEREIT, GEGEN SIE ZU KÄMPFEN – „Ich habe so viel Wut ... dass ich bereit bin, bis zum Ende gegen sie zu kämpfen“, sagte die Frau in einem Interview mit der Sun. – „Sie erkennen den Schaden nicht, den sie anderen und mir zugefügt haben“, sagte sie. „Mir ist es egal, ob Sie Zeuge Jehovas sein wollen. Alles, was ich sage, ist, dass die Art, wie sie mit Kindesmissbrauch umgehen, falsch ist und aufhören muss.“
Datum:
1. September 2002
Zeit:
15:37:52
KOSTENLOSE REKLAMEIDEE für Silentlambs (Hat Jesika das schon veröffentlicht???) – Auf jeden Briefumschlag, den ihr losschickt (um eure Rechnungen zu bezahlen oder was auch immer), schreibt: www.silentlambs.org!!! – Ein Stück Kuchen! Und macht uns auch bekannt! Großartige Idee, oder? SLC
Datum:
1. September 2002
Zeit:
16:16:02
BITTE SCHREIBT EINEN DANK an den Reporter der Toronto Sun, die die beiden obigen Artikel schrieb! DANKE! SLC – Hier ist seine Adresse: Mr. Fenlon: brodie.fenlon@tor.sunpub.com – http://www.canoe.ca/TorontoNews/04n1.html [Frau verklagt Kirche] – http://www.canoe.ca/TorontoNews/29n1.html [Sturm im Saal]
Datum:
1. September 2002
Zeit:
16:17:45
EINE WEITERE ZEITUNG DRUCKT DEN ARTIKEL! SLC – Die gleiche Geschichte unter einer anderen Überschrift („Frau verklagt Kirche wegen Haltung bei sexuellem Missbrauch. Behauptet Verschwörung der Zeugen Jehovas“) erscheint auch in der Ottawa Sun. http://www.canoe.ca/OttawaNews/19s1.html
Datum:
1. September 2002
Zeit:
16:19:49
UND NOCH EINMAL! Ein ähnlicher Artikel wurde in der WINNIPEG SUN veröffentlicht: „Frau verklagt Kirche; behauptet, Missbrauch werde vertuscht“ – SLC – http://www.canoe.ca/WinnipegNews/09n2.html
Datum:
1. September 2002
Zeit:
16:25:37
Wir können das Anliegen von SILENTLAMBS in der Öffentlichkeit wach halten, indem wir LESERBRIEFE an die obigen Zeitungen schreiben. HIER EINE IDEE, WAS IHR SAGEN KÖNNT (von J-W.com kopiert). SLC – Dankt ihnen für die Zeit und den Raum, den sie dem Thema widmen, und stellt den Punkt näher dar, dass es Pädophilen frei steht, sich am Haus-zu-Haus-Dienst zu beteiligen. Die Öffentlichkeit – ihre Leser – hat das Recht, dies zu wissen. Es ist diese Art von Aufklärung über die Wachtturm-Gesellschaft, die einen öffentlichen Aufschrei verursachen wird, so dass Politiker etwas unternehmen. – Schickt also Leserbriefe!! Je mehr wir rufen, umso mehr helfen wir allen „schweigenden Lämmern“, gesund zu werden.
Datum:
1. September 2002
Zeit:
16:27:16
Die katholische Kirche ist wieder in Newsweek. Zwei Priester werden beschuldigt, fortgesetzt Kinder missbraucht zu haben. Warum ist uns das voraus, sollten Zeugen Jehovas nicht besser als Katholiken sein? Wir sollten wenigstens vier Älteste nennen können, die dieses schreckliche Verbrechen gegen die Menschheit vertuschen. An die Arbeit, Leute. LAUTES LACHEN. polyfiber@yahoo.com
Datum:
1. September 2002
Zeit:
17:15:41
An die Person, die behauptet hat, von Bill missbraucht worden zu sein: Wir haben kürzlich über Verleumdung gesprochen, die dem, was du gesagt hast, sehr nahe kommt. Beschuldigungen abzudrucken, für die es keine Grundlage gibt. Ich persönlich denke, dass du nur versuchst, Schlamm aufzuwühlen. Bill war Ältester, offensichtlich hat er nie behauptet, vollkommen zu sein. Als Ältester muss er sehr an das geglaubt haben, was er tat, um sich so lang im Amt zu halten. Was geschah, ist das, was wir in der Gesellschaft Epiphanie nennen, und Epiphanie ist, wenn plötzlich „alle Teile im Lebenspuzzle zusammenfallen“. Wenn man danach weitermacht, obwohl man es WEISS, ist es falsch, aber ist Bill nicht zurückgetreten und hat gewirkt, auf das Problem aufmerksam zu machen? Man kann es auch so ansehen: Man geht zur Schwangerschaftsuntersuchung, und nachdem man das Baby auf dem Ultraschall gesehen hat, hat man eine „Epiphanie“, die einen bewegt, seine Ansicht um 180° von der früheren zu ändern. Bill hat viele, die ihn unterstützen, und Berichte, die seinen Kreuzzug untermauern. Wenn du dich zu Unrecht behandelt fühlst, nimm Verbindung mit Bill auf, sag ihm, wie du empfindest. Aber ich denke, du protestierst zu viel. Was das angeht, dass er in seinem Herzen Ehebruch begangen haben soll, ich kenne KEINEN EINZIGEN, der es im Sinne der Definition nicht getan hat. Ich weiß, wenn Sean Connery (der Schauspieler) angefahren käme, habe ich meinem Mann bereits gesagt: Vorsicht, ich bin weg. LAUTES LACHEN. Ihn dessen anzuklagen, ist also eine Bagatelle. Ich glaube, du sprichst von seinem Macht missbrauch, nun, er war doch wohl nicht der einzige Älteste. Zumindest versucht Bill, das zu tun, was recht ist. Wie gehen diese beiden anderen oder mehr mit der Situation um? Sieh das Leben perspektivisch richtig, ehe du solch eine Schaden stiftende Aussage machst. Frieden, Sheila M
Datum:
1. September 2002
Zeit:
17:37:49
An alle ... Druckt diese Information aus und verbreitet sie, soviel ihr könnt, in Lebensmittelläden, an städtischen Schwarzen Brettern, in Büchereien, auf Autos usw. Helft, sie bekannt zu machen! >>>>Kinderschänder klopfen an Ihre Tür. Das nächste Mal, wenn ein Zeuge Jehovas an Ihre Tür kommt, sollten Sie sich der Tatsache bewusst sein, dass viele Kinderschänder von dieser Religion ermuntert werden, sich am Missionieren von Tür zu Tür zu beteiligen. Sehen Sie sich die Wiederholung der Fernsehsendung NBC Dateline an, die dieses Problem anspricht. Es betrifft die Zeugen Jehovas und ihre haarsträubende Kindesmissbrauchspolitik. Das ist auch in einem neueren Artikel im TIME Magazine veröffentlicht worden. Um mehr über die Tausende von missbrauchten Kindern in der Religion der Zeugen Jehovas zu erfahren, gehen Sie zu: www.silentlambs.org oder rufen Sie an unter 1-877-WT-ABUSE.
Datum:
1. September 2002
Zeit:
18:10:28
Großartige Idee mit dem Flugblatt, und Danke. Aber wann war Silentlambs je im TIME Magazine? Nicht dass ich wüsste. Wenn ja, lass uns wissen, wann, da ich es übersehen habe. (Zu eurem Interesse: Silentlambs WAR in Newsweek, aber NICHT in Time). Danke, SLC
Datum:
1. September 2002
Zeit:
18:24:05
Diese Webseite ist großartig für Leute, die die Welt wissen lassen möchten, dass Kindesmissbrauch offensichtlich vertuscht wurde und einzelne Zeugen bestraft wurden, weil sie die Behörden über die verbrecherischen Taten informiert haben. Aber: Wenn die leitende Körperschaft eine Kehrtwendung macht, Bill Bowen wieder zulässt und einen unschuldigen Mann wieder aufnimmt, weil er keines der Gesetze Gottes gebrochen hat, nur das von Menschen, und alle anderen Zeugen, die deswegen gegangen sind, wieder aufnimmt, dann was? Würden alle Leute einschließlich Bill zurückkehren, um wieder aktive Zeugen Jehovas zu sein, oder haben die Leute den Glauben an die Wachtturm-Gesellschaft völlig verloren? Nehmen jetzt die anderen Dinge überhand, und ist diese Webseite zu einem sozialen Ereignis für Exzeugen geworden? Ich verlor meinen Glauben an die Gesellschaft, die einzelnen Zeugen, aber ich habe jetzt meinen eigenen Glauben und glaube nicht, dass irgendeine Religion Gott dient, außer dass ein paar Einzelne die Wahrheit finden, aber allein dastehen und warten. Weil ich keinen Glauben an eine organisierte Religion habe, habe ich meine eigene Webseite www.antijehovahswitness.com geschaffen, um aufzudecken, was ich für die Probleme, Lügen und Unwahrheiten einer Religion halte, von der ich einmal dachte, dass sie die Wahrheit wäre. Ich weiß, warum ich meine Webseite habe. Zu was wird sich diese Seite entwickeln? Ich schuf auch meine eigene Webseite, um aufzudecken, was ich erfahren habe und wohin die Leute schauen sollen, um Gott wieder zu finden. Ich glaube nicht, dass die Leute, wenn die Kindesmissbrauchsproblematik in Ordnung kommt, dann glücklich sein werden. Ich denke, hier sind nicht nur eine Menge Leute schweigende Lämmer, sondern auch verlorene Lämmer – sie haben eine Religion verloren und keinen Ersatz oder eine Antwort gefunden, vielleicht sollte es daher eine Schwesterseite geben, für Leute, die einfach ihren Kummer loswerden wollen. Was meint ihr? Jede Kommentare können hier eingetragen werden oder per E-Mail geschickt werden an webmaster@antijehovahswitness.com. Danke, Bas.
Datum:
1. September 2002
Zeit:
20:47:48
Hallo Lämmer: Wollte mich bei euch allen anmelden, um euch wissen zu lassen, dass meine Liebe und meine Gebete in eurem Heilungsprozess mit euch sind. Mir ist der Eintrag aufgefallen, in dem auf BILL eingedroschen wurde, das erinnert mich irgendwie daran, als JESUS verhört wurde. Man versuchte, einen Fehler zu finden, wo es keinen gab. An die TROLLE, die sich hier eintragen: Ihr habt meine aufrichtige Sympathie, es gab eine Zeit, da unterlag ich einer ähnlichen Gehirnwäsche. Das einzige, was euch helfen wird, die wirkliche Wahrheit zu erkennen, ist JEHOVA GOTT. Nur ER kann euch die Augen öffnen, wenn ihr die WAHRHEIT wissen wollt. Nur um es euch wissen zu lassen, ich war in einer Menge von Chaträumen, besonders um die Sache bekannt zu machen, in den Geistigen sind die Leute bereiter zuzuhören. Meine Liebe an euch alle, möge GOTT euch segnen. Searchin50@aol.com
Datum:
1. September 2002
Zeit:
22:34:26
Ich glaube, ich brauche einfach einen Ort, wo ich meine Gefühle rauslassen kann. Gewöhnlich gehe ich zu JWD und schreibe dort über meine Gefühle, aber ich glaube einfach, dies ist der Ort, um ein paar Dinge zu sagen. Ich wuchs als Zeugin Jehovas auf, und mein Vater war ein Ältester; er hat uns sehr misshandelt, viele Schläge, Bestrafungen, Verbalinjurien und Gedankenspiele, um unser Selbstwertgefühl zu erniedrigen. Mein Mann denkt, dass er uns vielleicht noch auf andere Weise missbraucht hat, dass ich es nur mir selbst eingestehen müsse, aber das Profil ist so klar, dass ich es nicht leugnen kann. Ich kann die Worte immer noch nicht sagen, ich habe keine klare Erinnerung, aber ich kann sagen, dass etwas bei uns zu Hause überhaupt nicht stimmte. Meine Mutter war medikamentensüchtig, und wir hatten ein gespanntes Verhältnis, seit ich ein sehr kleines Mädchen war. Ich meinte, sie war eifersüchtig auf mich, und ich versuchte, sie glücklich zu machen, aber sie schien mich zu hassen. Jetzt frage ich mich oft, ob sie etwas über das Zwangsverhalten meines Vaters wusste, über mein Denken und Handeln vollständig Macht zu haben. Ich kann sie das heute nicht fragen, sie brachte sich um, als ich 18 war. Sie wurde von meinem Vater seelisch misshandelt und von der Zeugenorganisation missbraucht. Sie kam wegen ihrer Medikamentensucht in Reha, und sie schlossen sie wegen Rauchens aus, und sie versuchten nie, nie, ihr wegen der Medikamente zu helfen. Sie kehrten es unter den Teppich, damit Vater Ältester bleiben konnte. Ich sage die Wahrheit; ich habe keinen Grund, meine Eltern zu verletzen; beide sind heute für mich tot wegen ihrer Handlungsweise. Ich frage mich nur, ob Silentlambs eine Selbsthilfegruppe für Personen hat, die an Selbstmord denken, weil ihnen die Gemeinschaft entzogen wurde. Jemand erzählte mir, dass meine Mutter ein schweigendes Lamm war, und ich brach weinend zusammen, als ich eingestehen musste, dass es die Wahrheit war. Ich war ein schweigendes Lamm, einfach wegen der Misshandlungen durch Schläge und wegen dem, woran ich mich erinnern kann, dass man es mir als kleinem Mädchen angetan hat. Ich bin voller Wut und weiß nicht, wie ich es schaffe, dass sie vergeht. Wie kommt ihr darüber hinweg, wenn beide Elternteile euch in solcher Weise misshandeln? Ich weiß, einige werden sagen, lebe einfach dein Leben weiter, aber ich habe eine wunderbare Familie. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich immer so fühlen werde; es ist schon 16 Jahre her, dass Mutter starb, und es tut immer noch weh. Ich nehme an, die einzige Art, damit fertig zu werden, ist, wenn ich anderen helfe. Nur eine Freundin sein, zuhören, für sie da sein. Ich werde alles tun, um jemanden aufzuhalten, der sich so allein und traurig fühlen mag, dass er sich das Leben nehmen will. Ich meine, wenn ich jemandem helfen könnte, würde ich meine Mutter retten, ich war so jung, 18 Jahre, als es passierte, ich sah es nicht kommen. Ich denke, die Wachtturm-Gesellschaft sollte aufhören, Leuten die Gemeinschaft zu entziehen und Familien und Leben zu zerstören. Das ist überhaupt nicht das, was Jesus tun würde. Wenn jemand reden möchte … Meine E-Mail ist ddb300@hotmail.com ... zu jeder Zeit ...
Datum:
2. September 2002
Zeit:
13:04:02
WOW!! ddb300@hotmail.com. Es ist herzerwärmend, jemanden zu finden, der beriet ist zu helfen. Jemand, der trotz seines Missbrauchs freundlich und fürsorglich ist. Du mögest gesegnet sein!
Datum:
2. September 2002
Zeit:
16:47:30
HILFE, HILFE, HILFE, KÖNNT IHR HELFEN??? Von B. Bowen: Wir haben für folgende Städte eine Pressekonferenz vorgesehen; wenn ihr die Bemühungen unterstützen möchtet, den Marsch bekannt zu machen, unterstützt bitte diejenigen, die die Konferenzen veranstalten. Wenn ihr da sein und bei der Gruppe stehen könnt, wird das aussagekräftiger sein. Ihr müsst nichts tun, nur da sein. Wenn ihr dazugehören möchtet, lasst es mich bitte wissen; ich werde euch die E-Mail der örtlichen Vertreter zuschicken. Leute, wir machen Geschichte, verpasst bitte nicht die Gelegenheit. Die Pressekonferenz ist um 10:30 Uhr am Donnerstagmorgen. Silentlambs – Kansas City, MO – Los Angeles, CA – Seattle, WA – Portland, OR – Salt Lake City, UT – Tuscon, AZ – Atlanta, GA – Dallas, TX – Orlando, FL – Louisville, KY (Ich werde die Konferenz in Louisville veranstalten, bis jetzt bin ich alleine, möchte jemand kommen?) – St Louis, MO – Dayton, OH.
Datum:
2. September 2002
Zeit:
16:49:03
Schickt BILL eine E-MAIL unter info@silentlambs.org, wenn ihr bei einer dieser Pressekonferenzen am kommenden Donnerstag, 5.9.2002, 10:30 Uhr, anwesend sein könnt. Er wird euch dann eine E-Mail schicken, wer in der jeweiligen Stadt für die Konferenz verantwortlich ist.
Datum:
2. September 2002
Zeit:
16:49:29
Wenn ihr euch je gefragt habt, wie viele Bäume die Gesellschaft verbraucht, um das Papier für die Zeitschriften zu bekommen, wenn nicht alles zu 100% recycelt wird, dann geht hierher, um es herauszufinden: http://www.ecopaperaction.org/wizard/ SAB
Datum:
2. September 2002
Zeit:
21:06:15
Meiner Meinung nach ist niemand gefährlicher als jemand, der nichts zu verlieren hat. Dieses Ächten beim Wachtturm geht zu weit; es wurde berichtet, jemanden zu ächten werde ihm irgendwie helfen. Kann mir bitte jemand erklären, wie das funktioniert, oder tut es das mehr bei einigen Mitgliedern, die etwas Wichtiges zu sagen haben? In meinem Fall begann ich, mich gegen Kindesmissbrauch auszusprechen. Dafür bin ich ohne Heilung von der Wachtturm-Gesellschaft verletzt worden. Nun bin ich verrückt und sage euch: Achtet auf eure Kehrseite!!! ... NP
Datum:
2. September 2002
Zeit:
21:56:44
jgibson@hamburg.heartland.net: Du hast geschrieben: „Fliehen, wohin fliehen ... Wer sonst hat Lehren des Lebens? Wird Jehova nicht aufstehen und die Sache beilegen?“ Du zitierst die Nachfolger Christi, als sie ihm versicherten, sie würden bei ihm bleiben. Bemerkst du auch nur, dass du in deiner Frage auf die Wachtturm-Gesellschaft anstatt auf Christus anspielst? Du möchtest, dass jeder denkt, diese von Menschen gemachte Organisation zu kritisieren sei dasselbe, wie Christus den Rücken zu kehren. Deiner Meinung nach rechtfertigt dieser Ersatz, dazustehen und solche Travestien zuzulassen. Jehova wird sich der Sache annehmen? Du musst Witze machen. Betest du einen Gott an, der von dir nicht fordert, dein Bestes zu tun, um zu helfen? Ich wette, du fühlst dich nicht einmal etwas zuviel indoktriniert. – Buster
Datum:
2. September 2002
Zeit:
22:38:50
Bill, ich bin auch aus Kentucky, und ich applaudiere dir für deine Haltung zum Kindesmissbrauch. Ich habe einige der Artikel gelesen, die du geschrieben hast, und es ist schrecklich, dass eine Lehre von Teufeln wie den Zeugen Jehovas dem Einhalt gebieten könnte. Ich bete jeden Tag für dich, und gib nicht auf, egal was sie tun. Gott wird dich für deine Haltung segnen. Mark in Kentucky.
Datum:
3. September 2002
Zeit:
02:43:00
***Der Maulwurf*** An alle. Ich denke, ich muss jetzt weiterziehen. Meine Worte sind auf taube Ohren gefallen. Ich habe die Methoden erklärt, die die aus Ältesten gebildeten Rechtskomitees regelmäßig anwenden. Sie wären keines Justizsystems würdig, aber sie werden häufig angewandt, um sich mit denen zu befassen, die nicht vollkommen mit dem übereinstimmen, was sie sagen. Die Familie, die ich erwähnte, wurde nicht entfernt, sondern direkt ausgeschlossen. Diese Seite ist unempfänglich für die Bedürfnisse der Zeugen geworden, die Einsicht brauchen und Warnung vor den Gefahren des Bösen, das mit hinterhältigen Absichten kommt, aber jetzt sind Verunglimpfung, Verbalinjurien, in diese Seite gekommen. Ich habe weitere Informationen aus einem weiteren Brief von Bruder Franz, aber ich werde sie nicht mitteilen, da diese Webseite ihre Richtung verloren hat. ... Der Maulwurf***
Datum:
3. September 2002
Zeit:
06:30:47
Maulwurf, deine Anwesenheit hier wurde gut aufgenommen; ich wünschte, du würdest bleiben. Nichts und niemand ist in dieser Welt vollkommen. Bitte sei geduldig und bleibe. Wenn du gehen musst, wünsche ich dir Gottes Segen, wenn du weiterhin Sein Werkzeug bleibst, den zu helfen, die gefangen sind. Freiheit in Jesus Christus. RMK
Datum:
3. September 2002
Zeit:
10:18:55
AN DEN MAULWURF: Ich habe deine Kommentare auf dieser Webseite begrüßt, und ich stimme den Dingen zu, die du gesagt hast. Als aktiver Zeuge Jehovas kann ich verstehen, wie du empfindest. Ich bin auch besorgt über die „Femegerichte“, die die Wachtturm-Gesellschaft gegen uns bildet. Absolut niemand bei der Wachtturm-Gesellschaft fühlt sich rechenschaftspflichtig. Bleib stark, Bruder. Rich
Datum:
3. September 2002
Zeit:
12:26:24
Mark in Kentucky: Bist du in der Lage, am kommenden Dienstag, den 5.9.2002, um 10:30 Uhr zur Pressekonferenz in Louisville zu kommen und Bill zu unterstützen??? Wenn ja, dann schreibe ihm so schnell wie möglich eine E-Mail: info@silentlambs.org – Ich bin sicher, er würde dich dafür mögen, denn nach seiner letzten Bemerkung wird er diese Presekonferenz alleine machen. DANKE!!! – Mark in Kentucky schrieb: Bill, ich bin auch aus Kentucky, und ich applaudiere dir für deine Haltung zum Kindesmissbrauch ...
Datum:
3. September 2002
Zeit:
12:33:19
Heute an Silentlambs geschickte Gedichte. DIE LÄMMER ERHEBEN DIE STIMME. Sie müssen dich sehen, es ist jetzt ihre stärkste Waffe. Sagt es laut und sieh sie laufen, das Ende hat gerade für sie begonnen. Die bösen Wege, die du kennen gelernt hast, müssen jetzt Alt und Jung bekannt gemacht werden. Die Zeit für diese bösen Männer ist gekommen. Die Tage sind für sie verkürzt. Vertraut auf den Glauben, vertraut auf Gott, erfreut euch seines Wohlwollens. Der Schmerz, den ihr empfunden habt, die Angst, sie werden vergehen und denen folgen, die fliehen. Sie sind klein und schwach, ihr seid es, die stark sind. Euer Vertrauen auf Gott wird sich nicht als falsch erweisen. Haltet den Kopf hoch, steht fest voll Stolz. Sie sind es, die sich verstecken müssen. Sorgt euch nicht, Lämmer. GOTTES VERGELTUNG BRÜLLT. Ihre bösen Seelen sind vergangen. MTB
Datum:
3. September 2002
Zeit:
12:34:05
Das obige Gedicht stand übrigens bei Jehovahs-Witnesses.com.
Datum:
3. September 2002
Zeit:
12:37:30
Bill, hier ist ein weiteres [Gedicht], gegründet auf ein paar deiner Worte – Ein Pädophilenparadies – Ein Pädophilenparadies. Wie kann das sein? Gottes Organisation ist pädophilenfrei. Wir weigern uns, es zu glauben. Wir wollen es nicht wissen. Verteidiger des Missbrauchs wissen also, wohin sie gehen können. Die wütenden Abtrünnigen erfinden nur ihre Lügen; geben vor, ehrlich zu sein; aber alles ist nur Verstellung. Verdienen, was sie erhielten. Es ist Satan, dem sie folgen. Auf ihr verderbtes Niveau wollen sie uns ziehen. Um die Schänder zu schützen, ignoriert all ihren Schmerz. So schützen wir Gottes Namen. Es sind nur ein paar Älteste, die Fehler begehen. So werden wir keine neue Politik machen. Verschließt eure Ohren; steckt die Köpfe in den Sand; entzieht ihnen allen die Gemeinschaft, ist der Befehl des Wachtturms. Nun hört zu, ihr Brüder, oh hört mich, ihr müsst. Wisst ihr, wer es ist, dem ihr vertrauen könnt? Die Zeugenpolitik lässt Schänder frei herumlaufen; lässt sie dein Kind auf ihren Knien sitzen. Beobachtet sie mit Vorsicht. Vertraulichkeit ist ein Muss. Ihr werdet nie wissen, wer der Bruder ist, dem ihr vertrauen könnt. – Copyright 2002: Lee Marsh – (fand das auch bei J-W.com – Großartiges Gedicht!!!)
Datum:
3. September 2002
Zeit:
12:40:12
Der Maulwurf hat Ratten in diesem Gästebuch gerochen. Meine Meinung ist, dass er entschieden hat, dass ihr so stinkt wie die Zeugen Jehovas, auf die ihr einschlagt. Wer ist besser, die Zeugen Jehovas mit ihren Femegerichten oder dieses Femegästebuch? <***Auf ewig euer Troll***> RJ
Datum:
3. September 2002
Zeit:
12:43:33
TÄGLICHE ERINNERUNG: COUNTDOWN!!! – Wir haben für folgende Städte eine Pressekonferenz vorgesehen; wenn ihr die Bemühungen unterstützen möchtet, den Marsch bekannt zu machen, unterstützt bitte diejenigen, die die Konferenzen veranstalten. Wenn ihr da sein und bei der Gruppe stehen könnt, wird das aussagekräftiger sein. Ihr müsst nichts tun, nur da sein. Wenn ihr dazugehören möchtet, lasst es mich bitte wissen; ich werde euch die E-Mail der örtlichen Vertreter zuschicken. Leute, wir machen Geschichte, verpasst bitte nicht die Gelegenheit. Die Pressekonferenz ist um 10:30 Uhr am Donnerstagmorgen. Silentlambs – Kansas City, MO – Los Angeles, CA – Seattle, WA – Portland, OR – Salt Lake City, UT – Tuscon, AZ – Atlanta, GA – Dallas, TX – Orlando, FL – Louisville, KY (Ich werde die Konferenz in Louisville veranstalten, bis jetzt bin ich alleine, möchte jemand kommen?) – St Louis, MO – Dayton, OH.
Datum:
3. September 2002
Zeit:
12:43:59
AKTUALISIERUNG VON BILL BOWEN von gestern Abend, 2.9.2002: Viele Sprecher [bei den Pressekonferenzen] werden Missbrauchsüberlebende sein. Wir würden sicher jeden willkommen heißen, der ihnen Unterstützung anbieten könnte. Wegen der Örtlichkeiten (der Pressekonferenzen am Donnerstag, 5.9.2002 um 10:30 Uhr) schickt eine E-Mail an Silentlambs unter info@silentlambs.org, und ich werde [eure E-Mails] an die weiterleiten, die sich mit den Pressekonferenzen befassen [ich veröffentliche die Adressen für die Pressekonferenzen nicht online, denn warum sollte ich die Wachtturm-Gesellschaft genau wissen lassen, wo sie sein werden?] – Wir haben uns heute Abend Sacramento, CA und Panama City, FL herausgesucht. Die Pressekonferenzen werden am Donnerstag sein, so haben wir Zeit, für diese Städte eine Gruppe zusammenzubekommen. Silentlambs – (Schickt Bill so schnell ihr könnt eine E-Mail oder ruft ihn an, wenn ihr bei den Pressekonferenzen dabei sein wollt!!!)
Datum:
3. September 2002
Zeit:
12:49:53
http://www.jehovahs-witness.com/forum/thread.aspx?id=35859&site=3 AUSGEZEICHNET ZU LESEN! LASST EUCH FÜR SILENTLAMBS ANFEUERN: Briefe zwischen einem Sohn und seinem Vater (beides Zeugen Jehovas) wegen der Wachtturm-Missbrauchspolitik, zusammen mit Briefen an/von dem anderen Sohn (kein Zeuge) und seiner Tante/seinem Onkel (beides Zeugen). Ausgezeichnete Kommentare und Argumentationen der beiden Söhne an ihre Verwandten (Zeugen) zu dieser Sache. Der Zeugensohn ist mit dem Thema befasst, und er bringt einige ausgezeichnete biblische Punkte, aber sein Zeugenvater hat die Einstellung „Sich zurücklehnen und abwarten“ (Bah, Humbug!).
Datum:
3. September 2002
Zeit:
13:10:51
WIE KANNST DU HELFEN??? HIER WIRD ES GESAGT, JA DU KANNST HELFEN, DIE LEUTE IN DEINEM BUNDESSTAAT auf die Silentlambs-Pressekonferenz in deinem oder jedem anderen Bundesstaat AUFMERKSAM ZU MACHEN, wo eine Pressekonferenz stattfinden soll (siehe die obige Liste der Städte in Bill Bowens Silentlambs-Post). Geh zu http://disc.server.com/Indices/46743.html, einer „öffentlichen“ Liste von Exzeugen. Lies die Liste durch und suche jeden Namen und jede E-Mail-Adresse IN DEM BUNDESSTAAT heraus, den du bearbeiten möchtest (wenn in diesem Bundesstaat eine Pressekonferenz sein wird), und kopiere die folgende Nachricht in eine E-Mail und schicke sie an alle Leute in dem von dir ausgesuchten Bundesstaat. Wir benötigen die Hilfe aller, da nicht mehr viel Zeit bleibt!!! Ich bearbeite Florida, nimm dir also nicht Florida vor, aber es sind noch 10 Bundessaaten übrig, die ihr euch heraussuchen könnt! Danke, SLC: – Kopiert dies in eine neue E-Mail: – Lieber Exzeuge: Ich erhielt Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse aus der öffentlichen Exzeugenliste unter http://disc.server.com/Indices/46743.html. Ich schreibe, um Sie von einem sehr wichtigen Thema wissen zu lassen und um Ihre Unterstützung zu bitten. Sind Sie mit Silentlambs vertraut? www.silentlambs.org. Kurz gesagt, der Zweck von Silentlambs ist es, die schädlichen Vorschriften der Wachtturm-Gesellschaft bekannt zu machen bezüglich Kindesmissbrauch in den Versammlungen der Zeugen Jehovas, des Vertuschens dieser Missbrauchsfälle; dem Beherbergen der Schänder/Pädophilen, die diese Verbrechen an Frauen und Kindern (Zeugen) begingen, zusammen mit der Unterstützung für die einzelnen zum Schweigen gebrachten Lämmer, denen durch die Schänder und die Wachtturm-Politik Schaden zugefügt wurde. Es wird am 27.9.2002 einen Silentlambs-Marsch auf die Weltzentrale der Wachtturm-Gesellschaft zu diesen Themen geben. Um diesen Marsch bekannt zu machen, werden wir am kommenden Donnerstag, den 5.9.2002, um 10:30 Uhr in _______________ (Stadt/Bundesstaat) eine Pressekonferenz haben. Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung durch Anwesenheit bei der Pressekonferenz, wenn Sie dazu in der Lage sind. Sie müssen nichts tun, nur dastehen und Unterstützung zeigen. Wenn Sie helfen können, schicken Sie bitte eine E-Mail an Herrn Bill Bowen, info@silentlambs.org, und er wird Ihnen die genaue Straßenlage der Pressekonferenz angeben. Selbst wenn Sie nicht in der Lage sind, persönlich anwesend zu sein, aber mehr über Silentlambs und/oder den Marsch am 27.9.2002 auf die Zentrale wissen möchten, besuchen Sie bitte die Webseite: www.silentlambs.org. Danke! – Bitte an jeden, den Sie in Ihrem Bundesstaat kennen, weitergeben!
Datum:
3. September 2002
Zeit:
13:12:26
Grüße an alle! Entschuldigung, ich kann nicht sitzen und E-Mails lesen und sie beantworten. Ich gehe nur durch das „Kommentarfenster“, um ein paar Einträge hinzuzufügen. Ich hoffe, es geht allen gut! SLC
Datum:
3. September 2002
Zeit:
14:15:05
Es ist interessant, dass Bill den Medien (zumindest denen, die beschließen ihm die Zeit des Tages zu widmen) erzählen wird, dass es 5.000 Berichte gibt, die er mit den anonymen Einträgen auf dieser Webseite untermauern kann (oder den Einträgen, die nur von zwei Initialen begleitet sind), aber nur ein Zeitungsreporter bei seinem Ausschluss aufkreuzte. Es ist auch interessant, dass er am 2. September 2002, 16:47:30, soweit der einzige war, der bei seiner Pressekonferenz vorgesehen war. Ich bin sicher, wenn der 9.9. kommt, werden ein paar mehr da sein, aber äh, wo sind die 5.000? Wo sind die 15 Regelmäßigen, die auf diese Seite kommen? Maulwurf, wo bist du??? Oh, wartet, er ist vor den Pressekonferenzen abgesprungen. Buster, gehst du hin? Nein? Warum nicht? Du bist zu beschäftigt und mit allen Wassern gewaschen? Sheila, ICH WEISS, du wirst dort sein, richtig? Oh, oh, warte, du musst arbeiten. Übrigens, Sheila, wann wirst DU eine Erscheinung haben? Was ist mit John? Wollen sie dich dabeihaben? Vielleicht treibst du alles hoch, wenn du explodierst und jemandem mit deiner Bibel mit dem Kreuz darauf auf den Kopf haust. Ich dachte, du würdest scheuen ... Bitte geh zurück und weiche aus. Und SLC? Sie vergisst vielleicht, aufzukreuzen, weil sie 300 Einträge beantwortet, die nicht an sie gerichtet sind, und verschläft. Leute, kommt auf den Boden der Tatsachen.
Datum:
3. September 2002
Zeit:
15:10:55
Sheila Carpenter Cclarioncall@aol.com. Vielen Dank für deine ausgezeichnete Webseite. Du bist im Einklang mit dem Herzen Gottes. Wir müssen lieben, was er liebt, und hassen, was er hasst.
Datum:
3. September 2002
Zeit:
15:13:12
ICH HOFFE WIRKLICH, DIE FRAU GEWINNT UND BEKOMMT IHRE 700.000.
Datum:
3. September 2002
Zeit:
15:37:46
Hat jemand kürzlich an Oprah geschrieben? Übrigens, der Use-your-life-Preis ist jetzt 100.000 Dollar. Ich werde meine einträge in Zukunft als Spokane 2 unterschreiben, in der Hoffnung, dass andere aus Spokane sich eintragen. Spokane 2. jazbug55@aol.com
Datum:
3. September 2002
Zeit:
16:10:17
Artikel LÄMMER in der Ausgabe von EVANGELICALS NOW von September 2002, ARTIKEL AUF DER TITELSEITE: – Protest von Silentlambs gegen Zeugen Jehovas – Der 27. September 2002 ist ein Tag, den die Wachtturm-Gesellschaft wahrscheinlich nicht vergessen wird. – Protestmarschierer werden sieben Häuserblöcke in Brooklyn, New York, bis 25 Columbia Heights ziehen, der Zentrale der Zeugen Jehovas, die heute als eine der reichsten Religionen der Welt angesehen wird. – Verglichen mit den meisten Protestmärschen werden es nur wenige Teilnehmer sein. Einige werden Zeugen Jehovas oder Ex-Zeugen sein, andere gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Doch die Marschierer wird ein gemeinsames Thema einen: sie haben alle die Machenschaften der heimlichtuerischen leitenden Körperschaft, die die Sekte führt, erfahren oder waren Augenzeugen, die, so scheint es, der Wachtturm-Politik erlaubt hat, Kinder körperlich zu schädigen oder sie seelisch zugrunde zu richten. – Wollene Lämmer – Draußen vor der Zentrale werden einzelne kurz über den Schmerz sprechen, dessen sie Zeugen wurden oder den sie persönlich erfahren haben. Es ist beabsichtig, dass jeder ein kleines wollenes Spielzeuglamm bei sich hat, das ihn selbst oder jemand anderen vertreten soll. Das Ereignis wird einzigartig sein; zwar sind Protestmärsche unter Zeugen Jehovas äußerst selten, aber Protestmärsche gegen die leitende Körperschaft sind beispiellos. – Die Lämmer sind nicht bloß schmückendes Beiwerk. Sie sind Symbol für eine rapide wachsende Gruppe geworden, die unter der Wachtturm-Gesellschaft litt. Diese Gruppe, sie nennt sich „Silentlambs“, wurde ins Leben gerufen von Bill Bowen, 43 Jahre lang Zeuge, 20 davon als Ältester. Bill bemerkte, dass ein Mitältester mehrere Male ein Kind missbraucht hatte, wollte die Polizei benachrichtigen, fand aber, dass die Sache in seinem Königreichssaal vertuscht wurde. Schließlich rief er die Rechtsabteilung der Wachtturm-Zentrale an und bekam gesagt, er solle sich nicht einmischen. Benommen und gründlich schockiert trat er als Ältester zurück und ging an die Öffentlichkeit. Aber wie den Missbrauchten helfen? – Bill hatte keine Idee, wo sie waren oder wie viele litten. So wurde die Website „Silentlambs“ geboren. Bill mag ein Tröpfeln von E-Mails erwartet haben, doch plötzlich fand er sich überschwemmt. Viele Monate später bekommt er immer noch jeden Tag E-Mails und hatte bis jetzt über 27.000 Besucher auf der Website. – Silentlambs wurde für so viele verletzte Seelen ihre erste Chance, den persönlichen Kummer, die aufgestaute Schuld und Wut zu schreiben und mitzuteilen. Einige, unfähig, über ihre Qual in der Sekte öffentlich zu reden, schrieben lieber Gedichte. Immer wieder wurde das Thema in E-Mails dargestellt, wie man den Kinderschändern oft glaubte und die Kinder von ungläubigen Ältesten als Lügner gebrandmarkt wurden. Die Korrespondenz bestätigte Bill, dass die Vertuschungsmentalität nicht nur in seiner Versammlung herrschte, sondern in der ganzen Sekte weit verbreitet war. Er drückte es so aus, dass die Bewegung ein „Pädophilenparadies“ sei. Seit die Gruppe begann, hat Bill Bowen, so schätzt er, etwa 1.000 Geschichten erhalten, während weitere 5.000 Personen ihm E-Mails geschickt oder per Telefon oder Internet mit ihm Verbindung aufgenommen haben. Im Mai inszenierten Mitglieder eine Kerzenwache vor dem Königreichssaal in Benton, Kentucky. – BBC Panorama – Als die BBC-Sendung Panorama Mitte Juli das Problem untersuchte, behandelte es Fälle in Großbritannien und in den USA. Nach dem Programm wurden in den ersten 24 Stunden etwa 200 E-Mails an die Silentlambs-Website geschickt. Ende Juli waren etwa 50 neue Missbrauchsfälle über das Netzt berichtet worden. Das Interesse an dem Programm kann man auch an den E-Mail-Reaktionen von über 1.000 Briefen an die BBC messen, die zweithöchste Zahl, die Panorama je erhalten hat. – Die Reaktionen auf das Programm waren zu 50/50 geteilt, wobei Zeugen Jehovas hauptsächlich betonten, es gebe keine schwerwiegenden Probleme, andere aber ganz andere Geschichten erzählten. Zuschauerzahlen zeigen an, dass dies die Panorama-Sendung mit der höchsten Quote der letzten zehn Produktionen war. – Sara Poisson – Besonders tragisch war die Geschichte von Sara Poisson. Als Frau verprügelt, mit Töchtern, bei denen sie den Verdacht hatte, dass sie von ihrem Mann, einem Zeugen Jehovas, missbraucht wurden, ging sie zu den Ältesten ihres Königreichssaales und bat um Hilfe. Statt das Problem zu behandeln, sagten sie ihr, sie solle nach Hause gehen, mehr beten und eine bessere Frau sein. Nach einiger Zeit und mit zunehmenden Beweisen für einen ständigen Missbrauch ging Sara immer wieder hin und bat um Hilfe und Schutz. Immer noch wurde sie abgewiesen – mit denselben Anweisungen. Da sie völlig von der Ältestenschaft beherrscht wurde, kam ihr nie der Gedanke, draußen nach Hilfe zu suchen. – Schließlich schritten Sozialarbeiter ein, als von der Schule erhebliche Blutergüssen bei ihren Kindern gemeldet wurden. Das Ultimatum war eindeutig: Verlassen Sie Ihren Mann, oder ihre Kinder kommen zur Fürsorge. In dem Wissen, dass sie aus der Ortsversammlung geworfen würde, wenn sie ihren Mann verließe, tat sie es aber doch. Dies ließ sie ohne Wohnung und Geld sein, und alle früheren Freunde bei den Zeugen Jehovas ächteten sie. – Einige Zeit später ging Holly, eine der missbrauchten Töchter, zur Polizei und erzählte ihr alles, was ihr durch ihren Vater geschehen war. Erst vier Jahre später wurde der Vater, Paul Berry, in 17 Punkten des erschwerten sexuellen Übergriffs angeklagt. Selbst dann noch, nach der Aussage der Familie vor Gericht, kamen etwa zwei Dutzend Zeugen Jehovas vor und boten ein Leumundszeugnis für den Angeklagten an. – Anrufsprogramm – Nach der Panorama-Sendung führte die BBC ein Anrufsprogramm auf Radio 5 durch. Immer wieder riefen Einzelpersonen an (oft benutzten sie Falschnamen), um über ihre eigenen Erfahrungen mit Kindesmissbrauch in der Wachtturm-Sekte zu berichten. Durch die Erzählungen zogen sich wie ein roter Faden Schuld und Schmerz zusammen mit einer Ältestenschaft, die die ihnen vorgelegten Tatsachen nicht zu glauben schienen oder nicht glauben wollten. – Die Antwort der Wachtturm-Bewegung ist, dass es zwei oder drei Zeugen geben muss, ehe jemand einer Sache schuldig ist. Das mag schön und gut sein, aber man muss zugeben, dass Pädophile gewöhnlich nicht in Anwesenheit von Zuschauern agieren, es sei denn, dies sind andere Pädophile. – Es versteht sich von selbst, dass die überwiegende Mehrzahl der Zeugen-Jehovas-Eltern liebevolle, freundliche Menschen sind, die gut für ihre Kinder sorgen, und die Vorstellung von Missbrauch ist für sie ein totales Gräuel. Und die Wachtturm-Bewegung hat dieses Problem auch nicht alleine. Doch ist ganz klar, dass mit einer Organisation etwas ganz und gar nicht stimmt, die sich nicht der Wirklichkeit stellen kann, die in ihren Reihen geschieht. Das Panorama-Programm bemerkte die Zurückhaltung einiger Ältester, selbst dann mit der Polizei zusammenzuarbeiten, wenn Einzelne von ihren Opfern angezeigt wurden. – Ein Beamter sagte über Älteste, sie handelten „in krimineller Weise fahrlässig“, wenn sie Informationen nicht an die Polizei weitergeben. In einigen auf der Silentlambs-Website berichteten Fällen wurden Zeugen Jehovas, die Kinderschänder bei der Polizei anzeigten, von der Sekte ausgeschlossen. – Bedauern? – Etwas war in der Panorama-Sendung sehr bemerkenswert: das Fehlen des einfachen Wortes „Es tut mir leid“. Niemand aus der Bewegung äußerte gegenüber den armen traumatisierten Personen, die voller Schmerz ihre Erfahrungen erzählten, sein Bedauern. Wenn wir das Material auf der Silentlambs-Website nehmen, dann gibt es Hunderte von Menschen, deren Leben durch böse Personen zerstört und geschändet wurde. Was ist mit den Ältesten, die leidenden Kindern nicht geglaubt haben? Kann man Entschuldigungen von ihnen erwarten? Oder kommt eine äußerlich gereinigte Version der Sekte vor Wahrheit und Gerechtigkeit? – Ist es möglich, wenn diese kleine Gruppe Leidender Ende September vor der Zentrale in Brooklyn steht, dass dann wenigstens einige herauskommen und sagen: „Es tut mir leid“? Es wäre freundlich, dass zu tun, aber die Wachtturm-Gesellschaft hat eine sehr lange Vorgeschichte, sich für ihre Irrtümer nicht zu entschuldigen. Es ist zweifelhaft, ob sie das jetzt tun wird. – Richard E. Cotton – info@silentlambs.org <http://www.silentlambs.org/> – Copyright Evangelicals Now – September 2002
Datum:
3. September 2002
Zeit:
16:34:18
An den Troll: Ja, John ist mehr als willkommen, und persönlich hoffe ich, dass er jemandem eine runterhaut. Aber DU WIRST NICHT da sein, oder? LAUTES LACHEN. Ich gehe zu dem in Kansas City, sobald ich die Örtlichkeit erfahre. Hätte ich nicht ein paar persönliche Probleme, wäre ich es in der Tat gewesen, die die Pressekonferenz hier in Kansas City VERANSTALTET hätte. Kommentare von SLC zu allen möglichen Einträgen sind wie immer willkommen. Sheila M
Datum:
3. September 2002
Zeit:
16:38:14
BITTE SCHREIBT EINEN DANK an den Autor, Richard E. Cotton, des obigen Titelartikels in EVANGELICALS NOW bezüglich SILENTLAMBS. Ihr könnt Herrn Cotton hier schreiben: editor@e-n.org.uk – Danke, SLC
Datum:
3. September 2002
Zeit:
16:39:03
Und übrigens, der Artikel ist hier zu finden. SLC – http://www.e-n.org.uk/JWprotest.htm
Datum:
3. September 2002
Zeit:
18:17:57
Maulwurf. Am 12.8. habe ich gesagt, dass du weiterhin tun solltest, was du tust; Hier, dort, wo auch immer. Danke für deinen Verstand hier bei SL. Er blieb NICHT unbemerkt. Ich hoffe, du findest in allem, was du tust, Erfolg. Ich versuche immer noch, zwei Gedanken zu akzeptieren. (1) Ignoriere die 100 Leute, die deine Botschaft nicht hören. Derjenige ist so lieb, der es tut. (2) Wenn 100 Leute deine Botschaft hören, halte dich nicht mit dem einen oder den zweien auf, die sich weigern, ihre Haltung zu ändern. Beide sind Hürden für mich. – Jayson
Datum:
3. September 2002
Zeit:
18:43:14
PRESSEKONFERENZ-AKTUALISIERUNG, Dienstag, 3.9.2002, 18:39 Uhr: – Die Zahl der Städte WÄCHST!!! Alle mögen beten! Und dann dort sein!!! Liebe Grüße, SLC – Von Silentlambs: Wenn ihr Missbrauchsüberlebende in den ganzen USA, die Donnersatg dieser Woche Pressekonferenzen durchführen, unterstützen möchtet, lasst es mich bitte wissen: info@silentlambs.org oder 1-877-WT-ABUSE. Sie haben eine mutige Haltung; werdet ihr sie alleine stehen lassen? – Gegenwärtig haben wir die folgenden Städte in Vorbereitung: – Tampa, FL – Orlando, FL – Panama City, FL – Atlanta, GA – Nashville, TN – Louisville, KY – ST Louis, MO – Dallas, TX – Salt Lake City, UT – Seattle, WA – Tuscon, AZ – Portland, OR – Sacramento, CA – Los Angeles, CA – Virginia – Maine. – Silentlambs – http://www.jehovahs-witness.com/forum/active.asp?site=3&page=2
Datum:
3. September 2002
Zeit:
18:52:48
NEUER ARTIKEL ÜBER BARBARA ANDERSON!!! LEST IHN JETZT HIER, und vielleicht werde ich ihn später hier veröffentlichen, NACHDEM ich ihn selbst fertig gelesen habe! SO WEIT, SO GUT! GROSSARTIG! Liebe Grüße, SLC. Geht hierher: http://www.jehovahs-witness.com/forum/thread.aspx?id=35937&site=3
Datum:
3. September 2002
Zeit:
20:12:01
Barbara Andersons Interview ist HERVORRAGEND. Verpasst es nicht. Ich habe es per E-Mail an einen Reporter der Dallas Morning News geschickt, der mir persönliche E-Mails zu anderen Missbrauchsgeschichten bei den Zeugen Jehovas, die ich ihm gegeben habe, geschickt hat. Leute, schickt eure Geschichte PER E-MAIL an eure ÖRTLICHE PRESSE. Mein Lieblingsauszug: … Obwohl im Wachtturm vom 1. Januar 1997 gesagt wurde: „Ein Mann, von dem bekannt ist, dass er ein Kind sexuell missbraucht hat, eignet sich nicht, eine verantwortungsvolle Stellung in der Versammlung zu bekleiden“, wie Ältester oder Dienstamtgehilfe (Diakon) zu werden, ruderte ein GEHEIMER BRIEF an alle Ältestenschaften drei Monate später, am 14. März 1997, in aller Stille zurück: „Jemand, der als früherer Kinderschänder bekannt ist, steht unter der Wahrnehmung durch die Gemeinde und die Christenversammlung.“ … OHNE WISSEN DER GLÄUBIGEN, die den Wachtturm vom 1. Januar beim Wort genommen hatten, DURFTEN PÄDOPHILE unter dieser Frag-nicht-sag-nichts-Politik auf allen Ebenen der Organisation in Machtstellungen BLEIBEN … Der Inhalt dieses Briefes, der ins Internet durchsickerte, BLEIBT bis heute FÜR DIE EINFACHEN ZEUGEN EIN GEHEIMNIS.
Datum:
3. September 2002
Zeit:
21:53:02
Hey, Namenlos; roll dir einen Wachtturm zusammen und steck ihn in den Hintern!!! Richtig, ich werde beim Marsch in New York sein!!! Sieh dir also an dem Abend die Nachrichten an, du wirst mich und viele andere dort sehen. In der nächsten Woche werde ich also einen verrückten Zombie sehen, der nach mir rennt. Ich weiß, das bist du. Es wird mir ein Vergnügen sein, dich dort festzuhalten, bis der weiße Wagen kommt, um dich ins Irrenhaus zu bringen. Dann wirst du in deinem Paradies sein mit vielen hirntoten Zombies, sich deinem geliebten Gott anzuschließen!!! Ich werde dich tatsächlich selbst ins Irrenhaus in der Bronx bringen!!! John
Datum:
3. September 2002
Zeit:
22:55:00
Maulwurf, danke, dass du das Zeugenfemegericht entlarvt hast. Die meisten, die regelmäßig hier sind, haben es erfahren. Ich weiß, du hast vielen aktiven Mitgliedern des Wachtturms die Augen geöffnet. Selbst wenn sie niemals hierher kommen. Du hast deine Mühe, und ich erkenne sie, denn du hast Angehörige im Wachtturm. Du sagtest, eine Familie wurde ausgeschlossen. Das könnte das Beste sein, vielleicht wenden sie sich Jesus zu. Und sind mit der Zeit glücklicher als alle hier. Wie Gott will!!! Was mich betrifft, ich werde den Wachtturm bei jeder Gelegenheit, die ich kriege, herunterputzen ... aber ich öffne ihnen auf meine Weise die Augen, du und die anderen auf ihre Weise. Das ist der Punkt; was ich sage, mag bei den einen wirken; was du sagst, bei anderen; was andere sagen, bei noch anderen. Keine zwei Leute reagieren auf dieselbe Botschaft. Darum hat Gott uns unterschiedlich gemacht. Jedenfalls freue ich mich auf deine nächste Entlarvung des Wachtturms, ob ich ganz einverstanden bin oder nicht ... Denk daran, Jesus sagte, wenn man sein Werk tut, wird man verfolgt ... Steh immer fest für Jesus ... John
Datum:
3. September 2002
Zeit:
23:01:44
HIER IST BARBARA ANDERSONS ARTIKEL IM GANZEN WORTLAUT – Ein ungleicher David: Barbara Andersons Kampf, Pädophile in der zurückgezogenen Welt der Zeugen Jehovas zu stoppen – vony Michael Morris – http://www.toasted-cheese.com/ezine/2-3/morris.htm – Während die katholische Kirche gezwungen ist, öffentlich mit ihren Pädophiliedämonen einen Kampf auszutragen, weigern sich die Zeugen Jehovas, ähnliche Probleme in ihrer Mitte anzuerkennen. Barbara Anderson, frühere Insiderin aus den höchsten Rängen der heimlichtuerischen Sekte, ist vorgetreten, um aufzudecken, dass derartige Probleme schon seit wenigstens einem Jahrzehnt eine Quelle des Leugnens, der Debatte und der Trennung auf den höchsten Ebenen der Organisation gewesen sind. Die Zeugenführer bestehen zwar darauf, sexueller Missbrauch von Kindern werde in den Versammlungen nicht toleriert oder vertuscht, aber als ehemaliger Zeuge Jehovas und als Elternteil, der kürzlich entdeckte, dass die eigenen Kinder in der Gruppe sexuell belästigt wurden, bin ich ganz anderer Meinung. – In der patriarchalischen Welt der Zeugen Jehovas stieg Barbara Anderson aus Normandy, Tennessee, eine Frau aus New York mit scharfem Verstand, in einen Einflussbereich auf, der für eine Frau beispiellos war. Sie assistierte bei der Zusammenstellung der offiziellen Geschichte der Gruppe und schrieb Artikel, die dazu dienen, die sechs Millionen Zeugen Jehovas weltweit zu belehren, darunter eine Million in den Vereinigten Staaten (ihr Geschlecht würde es unter den Regeln der Zeugen allerdings nicht zulassen, dass sie das, was sie schrieb, in einem Königreichssaal auch nur laut vorlesen dürfte). Sie war ständig auf Tuchfühlung mit der Zeugenelite, den Mitgliedern der leitenden Körperschaft, einem Komitee, das gegenwärtig aus 11 Männern besteht, deren Auftrag es ist, die Gruppe zu beaufsichtigen. – Anderson war auch in die vielen Briefe und Anrufe eingeweiht, die in der Zentrale in den Brooklyn Heights von Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft eintrafen, die auf veröffentlichte Artikel reagierten oder sich nach verschiedenen Punkten erkundigten, die nicht in gedruckter Form angesprochen waren. Dieses Feedback wurde bei Treffen der Schreiber durchgesehen, um den Inhalt künftiger Veröffentlichungen zu formen. Den Zeugen Jehovas liefert das gedruckte Wort aus der Zentrale einen pharisäischen Kanon, eine sich ständig verändernde Linse, durch die sie das Wort und den Willen Gottes klarer sehen. – Das frühere Tabuthema des sexuellen Kindesmissbrauchs betrat den öffentlichen Diskurs in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren, und der in der Zentrale eintreffende Briefverkehr spiegelte die Angst der wider, die sich nun sicher fühlten, mit ihren eigenen Erinnerungen an einen Missbrauch in den abgeschiedenen Gemeinden der Zeugen Jehovas hervorzukommen. Diese Missbrauchsüberlebenden wandten sich an ihre Versammlungsältesten um Rat, und auch diese Ältesten schrieben an die Zentrale und ersuchten um Rat. – Eltern aus den meisten Religionsgemeinschaften würden nicht zögern, zuerst die Polizei zu rufen, wenn ihnen vom sexuellen Missbrauch ihres Kindes berichtet wird. Aber für Zeugen sind alle Außenstehenden – selbst Polizei und Sozialarbeiter – Mitverschwörer Satans, Teil der verurteilten Welt, die bald von Gott vernichtet werden soll. Wenn man es als Zeuge mit Fehlverhalten zu tun hat, „geht man zuerst zu den Ältesten, und dann treffen die Ältesten die Entscheidung, wohin man [von dort aus] geht. Die Organisation zu umgehen wäre Verrat“, sagte Anderson. – Aber diese Ältesten sind „freiwillige und im Wesentlichen ungeschulte Geistliche“, so ein Sprecher der Zeugen Jehovas in der Paducah Sun. Sie besuchen kein Priesterseminar und haben nicht einmal ein Minimum an erzieherischen Erfordernissen über grundlegende Lese- und Schreibkenntnisse. Sie sind für nichts mehr ausgerüstet, als die Richtlinien der Organisation durchzusetzen und biblische Plattitüden und Gebete anzubieten. Wenn sie erstmals auf einen Fall von sexuellem Kindesmissbrauch stoßen, lautet die Anweisung an sie, zuerst in der Zentrale der Gruppe „die Rechtsabteilung anzurufen“. – Die Liste derer, die mutmaßlichen sexuellen Missbrauch anzeigen, variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat. Kirchensprecher behaupten, in den Gerichtsbezirken, wo eine Anzeige durch Geistliche rechtliche Pflicht ist, würden die Ältesten von der Rechtsabteilung angewiesen, solche Anzeigen zu erstatten. Ein neueres Fax an die BBC als Reaktion auf ein Programm, das sexuellen Missbrauch unter den Zeugen aufdeckte, bemerkte, dass „es eine rechte Herausforderung sein kann, mit den Erfordernissen zu einer Anzeige Schritt zu halten, aber unsere Rechtsabteilung unternimmt jede Anstrengung, das zu tun.“ Es sollte ihre Anwälte erleichtern zu wissen, dass das National Clearinghouse on Child Abuse and Neglect Information von der US-Regierung alimentiert wird und die Aufgabe hat, eine Website mit eben diesen Informationen zu unterhalten, die zeigt, dass nur 16 Bundesstaaten eine Anzeige durch Geistliche fordern. Die Hand göttlicher Gerechtigkeit wird offensichtlich jäh unterbrochen durch das Fehlen unterstützender Gesetzgebung in anderen Gerichtsbezirken. – Die Behauptung, Älteste würden solche Anzeigen erstatten, wenn das Gesetz dies fordert, ist in Frage gestellt worden. In zwei kürzlich gegen die Zeugen eingereichten Klageschriften wird behauptet, die Pflicht zur Anzeige werde missachtet und der Missbrauch ginge weiter. In einem Fall soll ein Mitglied ausgeschlossen worden sein, weil es gegen den Rat der Ältesten Anzeige erstattet hatte, nachdem die Ältesten versäumten, zu handeln. Ein mitgeschnittenes Telefongespräch von Anfang 2001 zwischen einem Ältesten, der von sexuellem Missbrauch berichtete, und der Zentrale, ausgestrahlt in einer kürzlichen Ausgabe von NBC Dateline belegte, dass ein Vertreter der Gruppe dem Ältesten den Rat gab, „die Hände davon zu lassen“ und es „Jehova zu überlassen“, obwohl der Älteste aus einem Bundesstaat anrief, wo eine Anzeige durch Geistliche Pflicht ist. – Einige besonders gewissenhafte Älteste suchten ihre restriktive Grenzen als geistige Ratgeber zu überschreiten, indem sie den durch Missbrauch Traumatisierten beizustehen versuchten. Sie hielten Sitzungen ab, die auf eine Gruppentherapie mit Missbrauchsopfern hinausliefen, aber dem wurde durch einen Brief vom 23. März 1992 an alle Ältestenschaften in den Vereinigten Staaten schnell ein Ende gemacht. Es hieß, die Ältesten dürften weder solche Sitzungen abhalten noch „ihre Zeit damit verbringen, Schriften zu lesen, die sich mit weltlicher Psychologie oder Psychiatrie befassen.“ – „Jehovas Zeugen sind eine Regierung, die innerhalb aller Regierungen der Welt wirkt. Ich glaube, das ist das eigentliche Thema hier. Sie möchten entscheiden, wer schuldig ist und wer nicht“, sagte Barbara Anderson. Die Zeugen sind für ihre Missachtung weltlicher Regierungen bekannt. Das Encarta World Dictionary sagt in seiner Begriffsbestimmung zu den Zeugen Jehovas, die Gruppe „lehnt das weltliche Gesetz ab, wo es mit dem göttlichen in Konflikt zu stehen scheint“. – Die Untersuchung des mutmaßlichen Missbrauchs und die Entscheidung, wer schuldig ist und wer nicht, fällt also den Ältesten der Ortsversammlungen zu. Die Last des Beweises, wenn es kein Geständnis gibt, ist, dass es zwei Mitglieder der Glaubensgemeinschaft geben muss, die als Augenzeugen für das Verbrechen dienen können, egal worin das Vergehen besteht. Sonst ist der Beschuldigte entlastet, und der Missbrauchte wird ermahnt, den Beklagten als in Gottes Augen unschuldig zu betrachten und die Beschuldigung niemandem gegenüber zu wiederholen – selbst nicht gegenüber möglichen Opfern wie jüngeren Geschwistern –, sonst besteht die Gefahr eines Rauswurfs aus der Versammlung und die Ächtung durch die anderen Mitglieder, darunter Freunde und Verwandte. Unnötig zu sagen, Kinderschänder suchen gewöhnlich kein Publikum. So geht der Teufelskreis des Missbrauchs weiter, während das Opfer, das den gewaltigen Mut aufbrachte, sich zu melden, nun von seinen geistigen Führern zum Schweigen verdammt wird. – Alle Mitglieder werden durch die beiden grundsätzlichen Veröffentlichungen der Gruppe geleitet, die Zeitschriften Wachtturm und Erwachet!. Jede hat verschiedene Redakteure mit unterschiedlichen Meinungen, was für eine Gruppe problematisch sein kann, die auf ihre Glaubenseinheit als Zeichen göttlicher Gunst hinweist. Erwachet!, in dessen Redaktionsstab Anderson diente, vertritt oft die sanftere Seite der Gruppe, während der Wachtturm die strengen lehrmäßigen Abhandlungen enthält. „Manchmal widersprachen sie einander, besonders in gesellschaftlichen Fragen“, sagte Anderson. – Barbara Anderson und andere hohe Redaktionsmitglieder wussten, dass Alter und weltfremdes Leben der leitenden Körperschaft ihnen keinen Bezugsrahmen gaben, sich in das Elend der Missbrauchsopfer und ihrer Familien einzufühlen. Etwas anderes als eine willkürliche Anwendung altertümlicher Verfügungen war notwendig. – Geschichten über die verheerenden Ergebnisse ähnlicher Vorschriften warteten auf Anderson in ihrem Sommerurlaub 1991. Die Zeugen wandten bestimmte Vorschriften aus dem Alten Testament wörtlich an, wie das Gebot, eine Frau, die während einer Vergewaltigung nicht schreie, sollte als Hure betrachtet werden. „Ich war ernstlich verwirrt, als ich Berichte von Zeuginnen hörte, denen die Gemeinschaft entzogen wurde (rausgeworfen und geächtet), weil sie während der Vergewaltigung nicht schrieen. Zur Veranschaulichung: Ein Zeuge Jehovas kam unerwartet nach Hause, als sein Haus von einer Frau, die auch eine Zeugin war, geputzt wurde. Das Trauma, als er sie vergewaltigte, war damals so schwer, dass sie die Erfahrung völlig verdrängte, bis sie entdeckte, dass sie schwanger war. Erst dann stellte sie sich dem, was geschehen war, und ging zu den Versammlungsältesten. Sie beschuldigte ihren Mitbruder, sie vergewaltigt zu haben; er leugnete jedoch, bis Tests bestätigten, dass er der Vater des Kindes war. Es hieß dann, das sei Sex im gegenseitigen Einverständnis gewesen. Sie bestritt das. Trotzdem wurde sie ausgeschlossen, weil sie sich nicht erinnern konnte, ob sie während der Vergewaltigung geschrieen hatte. Ihr Angreifer sagte, sie habe es nicht getan. Als ich aus dem Urlaub zurückkam, ging ich zu dem Mann in der Schreibabteilung, mit dem ich arbeitete, und erzählte ihm, was ich gehört hatte. Für mich war entsetzlich, dass man das Mädchen ausgeschlossen hatte. Sie wurde zweimal zum Opfer gemacht.“ – Die Implikationen aus einer solchen Politik waren für Anderson klar. „Ich begann zu erkennen, wie Pädophile leicht in den Versammlungen handeln konnten und gut dabei wegkamen“, sagte sie. – Mitglieder der Schreibabteilung begannen, auf eine Änderung zu drängen. Als das Erwachet! vom 8. Oktober 1991 über Kindesmissbrauch frühere Empfindungen gegenüber Psychotherapie und „verdrängte Erinnerungen“ umzukehren schien, gab es weit verbreitete Verwirrung. Als Versammlungsälteste wegen einer Klärung in der Zentrale anriefen, „war sie [die für die Ältesten verantwortliche Dienstabteilung] nicht damit einverstanden“, sagte Anderson. „Der Artikel wurde als Fehler angesehen. Im Bethel [der Zentrale] gab es eine Schlacht zwischen diesen beiden Gruppen. Der Mann an der Spitze der Dienstabteilung und der Mann an der Spitze der Schreibabteilung – beides Mitglieder der leitenden Körperschaft – waren in diesen Dingen nicht einer Meinung“, sagte Anderson. – Eine Lawine von Anrufen und Briefen kam als Reaktion auf das Erwachet! vom 8. Oktober 1991. Selbst die weltfremde leitende Körperschaft bekam Wind von den verbreiteten Behauptungen, Missbrauch werde nicht nur von Laien, sondern auch von Kirchenführern begangen. „Die leitende Körperschaft wusste 1992, dass dies ein sehr reales Problem war, dass Männer an der Macht Schänder waren, und sie schändeten Kinder. Die Anschuldigungen, die sie erreichten, gingen nicht bloß gegen Durchschnittsanwesende, sondern gegen Männer an der Macht, und man kriegte die Dienstabteilung nicht dazu, das zuzugeben. Sie hatte eine schreckliche Zeit”, erinnert sich Anderson. – Barbara Anderson und ihr Mann verließen die Zentrale Ende 1992 nach zehneinhalb Jahren Dienst. Bis 1997 unterstützte sie die Redaktionsmannschaft als außenstehende Forscherin weiterhin. „Es war in meinem letzten Jahr in der Zentrale, während ich für einen hohen Erwachet!-Schreiber Forschungen anstellte, dass ich zu meinem Entsetzen erfuhr, dass die Organisation schwerer Probleme mit sexuellem Kindesmissbrauch hatte. Ich wusste, dass klar war, als ich ging, dass ich weiterhin Informationen über Kindesmissbrauch schicken sollte. Damit sollte versucht werden, Einfluss auf die leitende Körperschaft zu nehmen, dass sie ihre Politik änderte.“ – Anderson war sich auch der Implikationen dieser Politik auf Personen außerhalb der Organisation bewusst. Wenn jemand des Missbrauchs beschuldigt würde, selbst wenn er Vorstrafen wegen Kindervergewaltigung hätte, würde ihn das nicht davon ausschließen, mit den anderen Zeugen von Tür zu Tür Predigen zu gehen. „Ich bat [das Mitglied der leitenden Körperschaft und meinen Freund] Lloyd Barry, bat ihn per Brief im Juli 1993, nicht zuzulassen, dass Kinderschänder von Haus zu Haus gehen“, sagte Anderson. Lloyd Barry, inzwischen verstorben, hat nie geantwortet. Statt dessen erklärt der Wachtturm vom 1. Januar 1997, etwa dreieinhalb Jahre später, über einen Kinderschänder, der vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen sein mag: „Wenn er [in den Augen der ungeschulten Ältesten] reumütig zu sein scheint, wird man ihn ermuntern, geistig Fortschritte zu machen, sich am Predigtdienst [von Haus zu Haus] zu beteiligen.“ – Eine Vorgeschichte als Kinderschänder würde ein Mitglied auch nicht davon disqualifizieren, als Ältester, Führer und Vorbild in der Versammlung ernannt zu werden. Zwar hieß es im Wachtturm vom 1. Januar 1997, ein „bekannter“ Kinderschänder könne „keine verantwortungsvolle Stellung in der Versammlung“ bekleiden, wie Dienstamtgehilfe (Diakon) zu werden, doch ein geheimer Brief an alle Ältestenschaften drei Monate später am 14. März 1997 ruderte in aller Stille zurück: „Jemand, der als früherer Kinderschänder bekannt ist, steht unter der Wahrnehmung durch die Gemeinde und die Christenversammlung.“ Und was die Entscheidung über solche bereits in verantwortlicher Stellung angeht, die eine Vorgeschichte als Kinderschänder haben, gab der Brief die Anweisung: „Die Ältestenschaft sollte Einzelne nicht verhören.“ Unbekannt für die Gläubigen, die den Wachtturm vom 1. Januar beim Wort genommen hatten, konnten Pädophile unter dieser Frag-mich-nicht-sag-mir-nichts-Politik auf allen Ebenen der Organisation in verantwortungsvollen Stellungen bleiben. Man kann sich nur noch wundern, wer da auf eine solche Änderung drängte, was sie zu verbergen hatten, und warum der Inhalt dieses Briefes, dem Internet zugespielt, für den einfachen Zeugen bis heute ein Geheimnis bleibt. – „Ich kann das, was ich weiß, nicht mit ins Grab nehmen.“ Andersons Kampf um eine Änderung aus dem Innern der Gruppe endete, als ein Brief von einem Personalmitglied der Zentrale Anfang 1997 sie darauf hinwies, dass diese symbolischen Änderungen nicht aus Sorge um das Wohl der Kinder vorgenommen wurden, sondern aufgrund einer ansteigenden Prozesswelle. „Ich konnte nicht in den Königreichssaal gehen und hören, wie sie sich von der Bühne herab brüsteten, wie wunderbar die Organisation doch sei, und dasitzen und zuhören. Ich dachte: ‚Ich kann das, was ich weiß, nicht mit ins Grab nehmen.’“ Sie beschloss, von außerhalb der Mauern des Königreichssaales weiterhin auf eine Änderung zu drängen. – Barbara Anderson wurde eines der fünf Mitglieder, denen die Gruppe nach einem Schwall an Medienaufmerksamkeit in den vergangenen Monaten die Gemeinschaft entzog, weil sie wegen des überhand nehmenden sexuellen Missbrauchs und der Vertuschungen bei den Zeugen Jehovas die Stimme erhob. „Ich hatte als Zeugin Jehovas ein sehr, sehr interessantes Leben. Mein Mann und ich brachten acht Personen in die Organisation“, erinnert sie sich. Während sie an der Politik der Führung, die Kindern schadet, Anstoß nimmt, macht sie sich Hoffnungen, dass die Stimmen, die Mitte der 1990er Jahre auf eine Änderung drängten, die Oberhand gewinnen. Unter diesen Stimmen ist die mächtige Rechtsabteilung der Gruppe, die auf ein einheitliches Vorgehen bei Anzeigen unter den Versammlungen in allen 50 Bundesstaaten und im District of Columbia drängte – vielleicht um von der mühsamen Aufgabe, mit all diesen Gesetzen Schritt zu halten, befreit zu werden –, nur um von der leitenden Körperschaft fertiggemacht zu werden. Anderson zitiert auch eine Gruppe von Ältesten in Dallas, Texas, die mit einer psychiatrischen Einrichtung zusammenarbeiteten, um eine Versorgung von Zeugen Jehovas zuzuschneiden, nur um dann en masse von der Führung aus ihren Ämtern entfernt zu werden. Und es gab auch Älteste, die etwas Therapie in ihre Hirtentätigkeit zu bringen versuchten. Sicher waren freundliche Menschen in der Gruppe zu finden. „Es sind gute Menschen. Ich sage nicht, dass sie uns nicht lieb und teuer waren und sind“, sagte sie. – Vielleicht wenn diese Leute Erfolg gehabt hätten, die Organisation dazu zu bewegen, Vorschriften zu erlassen, nach denen bei Kindesmissbrauch zuerst die Polizei zu rufen wäre, so wie sie ja auch kranken Mitgliedern den Rat gibt, einen Arzt aufzusuchen, oder während eines Feuers einen Feuerwehrmann, dann hätten solche Kinder wie meine nicht missbraucht zu werden brauchen, ihr Leben hätte sich nicht geändert. Stattdessen müssen wir wie so viele andere einen schweren und seelisch schmerzlichen Rechtsstreit gegen einen gezierten Täter in einer Machtstellung führen, dem von seiner Kirche der Rücken gestärkt wird. – In unserem Fall strahlt der mutmaßliche Täter weiterhin fromm von der Bühne und hat beim Gottesdienst in unserer ehemaligen Versammlung in einer Vorstadt von Philadelphia mit vollem Wissen der örtlichen Ältestenschaft, dass gegen ihn Straf- und Zivilverfahren anhängig sind, weiter Kinder auf seinem Schoß. – Aber es scheint, die kurzsichtige Bewahrung des Bildes der Gruppe liegt der leitenden Körperschaft über dem Wohl ihrer Herde am meisten am Herzen. Besser, sie scheint zu denken, dass man die Opfer zum Schweigen bringen, Alarmschläger ächten und leugnen, leugnen, leugnen solle. Ich erinnere mich, dass Zeugen Jehovas Fachleute sind, die Sünden der katholischen Kirche zur Sprache zu bringen, darunter das Beschützen von Pädophilen. Vielleicht haben sie jetzt die Demut, auch einmal nach innen zu blicken, Opfer in ihrer Mitte zu schützen, überall zuerst die Polizei zu rufen und mit der De-Facto-Verschwörung des Verschweigens aufzuhören, die Pädophile in ihren Versammlungen und an unseren Türen schützt. – Michael Morris wuchs in den 1980er Jahren als Punkrocker bei den Zeugen Jehovas in einem Vorort von Philadelphia auf. Er verbrachte mehrere Jahre im Vollzeitdienst im Predigtwerk der Zeugen von Haus zu Haus und erfuhr unbeabsichtigt viel über das Leben und den Glauben derer, die zu belehren er sich anmaßte. E-Mail: mikepence@yahoo.com – Michael veröffentlicht in Toasted Cheese als Dances with Cactus. „Ein ungleicher David“ wurde zuerst veröffentlicht in What I Tell You Three Times Is True, unserem Kritiksachforum.
Datum:
3. September 2002
Zeit:
23:10:42
Barbara wird eine professionelle Zeugin gegen den Wachtturm. Wow, einmal habe ich mit ihr gesprochen. Frau Anderson kennt den Wachtturm. Wow, ich habe nie mit einem Zeugen Jehovas gesprochen, der so scharfsinnig ist wie sie … Barbara wird dem Wachtturm die Sache vermurksen. Wenn nicht in Kanada, dann weiter unten … das ist eine Prophezeiung!!! John
Datum:
3. September 2002
Zeit:
23:56:37
Sheila; schön, wieder von dir aus deiner Gegend zu hören. Ich verspreche, ich werde mich als Herr benehmen. Ich werde die schweigenden Lämmer stolz machen!!! Vielleicht muss ich darauf anspringen, wenn ein Wachtturm-Zombie versucht, verrückt zu spielen!!! Aber nur, wenn die Mädels das Zombiegesicht nicht in den Gehweg stoßen, ehe die Bullen kommen! Haha!!! Lass uns aufrichtig sein. Wenn es zum Wachtturm geht, wird niemand herauskommen ... Erinnert mich an eine Geschichte, als ich noch Kind war ... als mein Onkel mich abholte, zeigte er immer auf das Fenster einer Dame. Die versteckte sich hinter den Gardinen, Hundepfoten auf ihrer Schulter. Er fragte mich immer, warum die Dame lächelte. Ich habe so ein Gefühl, wenn wir zum Wachtturm kommen… Ich werd dieselben grinsenden Gesichter aus dem Fenster schauen sehen ... Und das ist eine wahre Geschichte!!! John
Datum:
4. September 2002
Zeit:
00:00:24
Ed Cotton; Ihre Worte sprechen für sich ... Alle Lämmer danken Ihnen ... John
Datum:
4. September 2002
Zeit:
10:57:59
John – du hörst dich wie ein gewalttätiger Mann an, nicht wie ein Mann Gottes. Du besitzt keinerlei Glaubwürdigkeit, egal wie viele Wachtturm-Abtrünnige dir Glauben schenken. Du bist eine Schande für alle Christen. Jesus predigte seine Botschaft mit Liebe, nicht mit Hass oder verhüllten Drohungen wie du. Das zeigt nur, zu was für einem Pseudoschwindel oder Witz diese Webseite geworden ist, mit dir als ihrem Hauptredner. Ich schlage vor, du gehst einen Schritt zurück und schaust dir an, was für ein Beispiel du abgibst. Ich bezweifle sehr, dass Jesus gutheißt, was du tust. Nein, du tust NICHT das Werk des Herrn.
Datum:
4. September 2002
Zeit:
11:07:08
Hallo, ich habe diese Seite einige Monate lang gelesen. Danke, SLC, dass du mir geholfen hast, Ray Franz zu finden. Der Grund, warum ich begann, diese Seite zu lesen, war, dass wir auch schweigende Lämmer gewesen sind. Was ich jetzt gern hätte, wäre jemand, der ernsthaft in die Bibel schaut und die Wahrheiten, die wir bereits kennen, findet oder überprüft. Mein Glauben an Jehova hat nie gewankt, ich bin nicht abtrünnig. An die leitende Körperschaft zu glauben ist ein Akt der Torheit. Nachdem ich herausfand, dass sie 10 Jahre lang Teil der UN waren – das war doch der Tiefpunkt. Viele Jahre lang ein wiederholtes Ärgernis. Haben wir irgendeine Art von Reue von ihnen gehört, wie sie sie von anderen (Tätern) fordern? Ich bin wie so viele andere, mein Leben, wie ich es kenne, war an die Zeugen gebunden, und deshalb habe ich draußen keine Freunde. Ich habe viel zu tun, weil ich meinen Enkel erziehe, teilweise DANK DER LIEBE DER BRÜDER!!! Aber sei es, wie es ist. Ich versuche, die Rode zu sehen und nicht die Dornen. jgibson@hamburg.hearland.net. PS: An alle, die den Eintrag lesen, in dem Bill des Missbrauchs beschuldigt wird. Bitte lest ihn genau, sie hat nie gesagt, da sei etwas Körperliches gewesen. Sie sprach nur von SEELISCHEM MISSBRAUCH. Ein großer Unterschied!!!
Datum:
4. September 2002
Zeit:
11:22:07
„WE WILL ROCK YOU“ ... gesungen von Freddie Mercury von Queen! Jenn
Datum:
4. September 2002
Zeit:
11:35:05
Hallo alle!!! Hier ist Jan ... ich habe mich bloß eingeloggt und wollte Hallo sagen!!! Jetzt wird es aufregend!!!
Datum:
4. September 2002
Zeit:
11:38:51
Mein Herr, wenn Sie John ansprechen und ihm große Gewalt vorwerfen, sind Sie selbst suspekt. Ich stimme nicht mit der Art überein, wie John sich hin und wieder äußert, aber Sie benutzen ihn, um sich über diese Seite lustig zu machen. Ich schlage Ihnen vor, dass Sie darüber nachdenken und die Bedeutung unseres Kummers über die Wachtturm-Gesellschaft erkennen. Vermischen Sie nicht den Stil einiger mit dem Kern des Problems, über das wir hier sprechen. Übrigens, Sie haben Ihren Eintrag nicht unterschrieben. Das stellt Sie in die Kategorie der Wachtturm-Borg-Zombies. Sie sollten verstehen, dass der Wachtturm für uns und für die Öffentlichkeit ein wirklicher Feind ist, und wir versuchen sicherlich, den Teufel umzubringen. Wir verbergen das nicht. RMK
Datum:
4. September 2002
Zeit:
12:28:25
http://jwzone.org/ Betretet die ZEUGENZONE. Tagestext für Mittwoch, 4. September. Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen. – Jakobus 4:8. Wenn wir nach dem Wort Gottes leben, empfangen wir Jehovas heiligen Geist. Wir entwickeln eine christusähnliche Persönlichkeit, die sich durch anziehende Eigenschaften auszeichnet wie Barmherzigkeit und Mitgefühl (Epheser 4:24, 32). Der Geist Gottes bringt in uns auch Frucht hervor: Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, Milde und Selbstbeherrschung (Galater 5:22, 23). Wenn wir unser Leben mit dem Willen Gottes in Übereinstimmung bringen, stärken wir unser Verhältnis zu Jehova. Uns wird immer mehr bewusst, dass er uns versteht und liebt. Aus Erfahrung lernen wir, wie er uns in schwierigen Zeiten beisteht (Psalm 18:18). Wir erkennen, dass er wirklich auf unsere Gebete hört (Psalm 65:2). Wir vertrauen uns schließlich seiner Leitung an, da wir glauben, dass dies gut für uns ist. Außerdem haben wir die wunderbare Hoffnung, dass Gott die Treuen zur vorgesehenen Zeit zur Vollkommenheit bringen und ihnen die Gabe des ewigen Lebens verleihen wird (Römer 6:23). Wachtturm, 1. Juli 2001, Seite 11, Auszug aus „Täglich in den Schriften forschen 2002“. © 2001 WatchTower Bible & Tract Society of PA
Datum:
4. September 2002
Zeit:
13:19:24
Hey, hier ist der Trollmann RJ. Was passiert hier? Wohin ist all die Negativität gegangen? Falls ihr es nicht bemerkt habt, ich habe ein paar Tage lang am Boden gelegen. Denn ihr Typen scheint euch aufzurichten und zu benehmen. Ihr habt mir nichts zum Beantworten gegeben. Sehr ihr, schließlich sind nicht alle Trolle schlecht ... Ich werde aufpassen ... <***Auf ewig euer Troll***> RJ
Datum:
4. September 2002
Zeit:
14:45:31
Hallo, ich bin zulück, jemand schickt NP hässlichen Vilus, sieht zuelst wie schönes Bild aus von bekanntem Zeugen Jehovas, abel wenn NP schönes Bild öffnet, NP hat Plobleme. NP sagt, hütet euch vol schönen Bildeln, kann Computel klank machen! Und NP denkt, John sollte sich setzen! El macht NP nelvös ... LAUTES LACHEN. NP
Datum:
4. September 2002
Zeit:
15:06:25
Danke „selbsternannter“ TROLL, dein Segen bedeutet so viel./// Wenn wir die Teufel und die Trolle haben müssen, vielleicht sollte ich Gott bitten, dass er ein paar Engel und irdische Helfer schickt. „Etwas Hoffnung, Gott, und etwas Hilfe, bitte.“
Datum:
4. September 2002
Zeit:
15:25:11
An: Alle Personen, die mit dem Thema Kindesvergewaltigung bei Jehovas Zeugen zu tun haben. Betreff: Die Perspektive angesichts des Versagens der Organisation bewahren. Perspektive: Durchblicken, klar sehen. Der Zusammenhang, in dem eine Sache oder Teile davon geistig wahrgenommen werden. Die Fähigkeit, Dinge in ihrer wahren Beziehung oder relativen Bedeutung zu sehen. (Webster’s Dictionary) Gewichtige Fragen. Zeugen Jehovas, die sich des Versagens der Wachtturm-Führung bewusst sind, ihre Vorschriften zur Behandlung von Kindesvergewaltigung zu ändern, stehen vor harten Fragen: 1. Wie ist es möglich, dass das religiöse System, das den wahren Gott Jehova vertritt, unempfänglich für das Elend vergewaltigter Kinder ist? 2. Wie können Personen mit gutem Gewissen weiterhin diesem System angehören und es unterstützen – wissend, dass diese Dinge geschehen? Biblische Berichte liefern den Schlüssel: „Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können.“ Zeugen Jehovas, die sich der Krise wegen der Kindervergewaltigung, die jetzt in der Wachtturm-Organisation wütet, gegenübersehen, benötigen eindeutig Trost. Das Ausharren lässt sich schwer verkaufen, wenn Leute keine Hoffnung haben. Bis heute hat die Wachtturm-Führung alle Hoffnung in dieser Sache enttäuscht, und es sieht nicht gut aus für eine baldige Änderung. Römer 15:4, das auf die Dinge anspielt, die „vorzeiten geschrieben“ wurden, liefert nicht nur die nötige Hoffnung, sondern auch solide Antworten. Eine genaue und meditative Betrachtung der „geschriebenen Dinge“ ist der einzige Weg für denkende Zeugen Jehovas, die obigen Fragen zu beantworten und in der Lage zu sein, die Verbindung zu den Zeugen Jehovas und den Glauben, dass Jehova diese Tragödie geschehen lassen kann, zu bewahren. Beispiele der Vergangenheit. Die „geschriebenen Dinge“ zeigen eindeutig, dass der wahre Gott in den irdischen Reihen des erwählten Kanals Gottes Gut und Böse Seite an Seite bestehen lässt. In alten Zeiten gab es nie eine Zeit, wo es neben Schlechten nicht auch Gute gab. Während der Zeit der Könige Israels ließ Gott Kinderopfer auf den Anhöhen der falschen Götter zu. Manasse und andere erfüllten das Land mit dem Blute Unschuldiger. Reformer wie Hiskia waren wenige und vereinzelte, und auch sie versagten zuweilen. Das viel zitierte „gute Beispiel“ Hiskias, auf Gott zu vertrauen, als er vor der Vernichtung durch Chaldäa stand, gab es nur, weil er sonst keinen Ausweg aus der Klemme hatte. Vor und nach der Befreiung durch Gott benutzte Hiskia Diplomatie, um den Feind zu beeindrucken, indem er mit den Tempelschätzen a