Gästebuch für Juli 2002, Teil 1

Gästebuch Juli 2002 Teil 2 (hier klicken)

 

Datum:

1. Juli 2002 

Zeit:

01:04:41

Bemerkung:

Linda, Woher hast du die vierte Auflage von Der Gewissenskonflikt bekommen? Alles, was ich finden konnte, was die dritte Auflage. Age00


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

02:36:52

Bemerkung:

Ich möchte dir so sehr für diese Website danken. Ich habe auch eine schreckliche Missbrauchsgeschichte aus meiner Kindheit, als ich bei den Zeugen aufwuchs. Leider muss ich sagen, dass einer der Verantwortlichen heute Ältester in derselben Versammlung ist! Ich bin so froh, dass es endlich einen Ort gibt, wo die Opfer Hilfe empfinden, nachdem sie so viele Jahre „eingeschlossen“ waren. Wenn die Medien nur die Hälfte von dem wüssten, was vor sich geht und viele Jahre lang vor sich gegangen ist, würde es das Programm eines ganzen Monats füllen. Ich glaube wirklich, dass es einen Aufstand geben wird. Man kann die Leute nur eine gewisse Zeit im Finstern halten und sie mit nichts abspeisen, ehe sie revoltieren. Wenn sie dann revoltieren, wird es die Säuberung sein, die schon seit 100 Jahren nötig ist. Dann können die Beschützer der Pädophilen ihre eigene Gesellschaft gründen und die wahren Gläubigen so anbeten lassen, wie es rein und recht ist. Es ist wunderbar, dass es im September einen Marsch auf die Zentrale geben soll. Ich würde gern dabei sein und mich den anderen mit einer ähnlichen Geschichte anschließen. Ich habe nie gebettelt, aber ich denke, dies ist eine Frage wert. Ich bin seit 10 Jahren invalide und habe nur einen kleinen Sozialhilfescheck jeden Monat. Ich möchte im September beim Marsch dabei sein, aber ich habe kein Geld dafür. Wenn es Leute gibt, die mir helfen, beim Marsch dabei zu sein, wäre ich auf ewig dankbar. Wenn ich zufällig nicht genug zusammenbekomme, um dabei zu sein, werde ich jeden Cent an die zurückgeben, von denen ich sie bekommen habe. Wenn ihr irgendwie helfen könnt, nehmt bitte Verbindung mit mir auf. Wenn nichts sonst, dann würden Treffen mit anderen mit ähnlicher Vergangenheit uns beide aufmuntern. Ich freue mich darauf, von allen möglichen Leuten zu hören. Danke. K. Henderson khenderson@lionco.com


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

02:40:00

Bemerkung:

An Linda Thoman: Ja, Linda, ich habe bemerkt, dass ich das Y bei deiner [your] Verlobung vergessen habe, aber da war es zu spät. Da hatte ich die Nachricht schon abgeschickt! Ich dachte daran, sie noch einmal zu schreiben, aber ich rechnete mir aus, du würdest es verstehen!!!! Also nochmal ... GLÜCKWÜNSCHE ZU DEINER VERLOBUNG!!!!! Europa


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

06:47:38

Bemerkung:

K., ich denke, du hast in allem recht, außer dass es nicht die Pädophilen und ihre Unterstützer sein werden, die gehen und „ihre eigene Gesellschaft gründen“. Ich denke, die Leute hier werden das tun müssen. Viel Glück für deine Reise.


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

08:48:29

Bemerkung:

Betreffs deine Bemerkung: – „Wir sprechen offen untereinander, unter Freunden, Angehörigen, in der Gemeinde, mit Priestern und anderen“. – Das ist meiner Meinung nach eine sehr aufschlussreiche Aussage. Ihr sprecht unter euch – nicht öffentlich wie in dieser Website. Du gehst von der Annahme aus, dass ich keine Katholiken kenne. Ich kenne sie seit über 50 Jahren aus verschiedenen Bundesstaaten und Ländern, darunter eine Frau, die von ihrem Priester ausgenutzt wurde, als sie in einer seelischen Notlage wegen ihrer Ehe zu ihm ging. Doch das war Anfang der 1970er Jahre, und ich habe sie aus den Augen verloren. Sie vertraute sich mir an, aber sie hatte Angst, es jemand anderem zu erzählen, so versprach ich ihr, es nicht weiterzuerzählen, und ich habe es nicht getan. Nachdem, was ich in einem Programm der Public TV Station sah, ist dies innerhalb der katholischen Kirche etwas Ungewöhnliches, aber da es Mädchen und Frauen sind und allgemein angenommen wird, dass Mädchen und Frauen „darum bitten“ (das haben sie im Fernsehprogramm gesagt), mangelt es an der kritischen Aufmerksamkeit, die dieser heterosexuelle Missbrauch erfordert. Du versuchst den Eindruck zu erwecken, als hätten die Katholiken keine Probleme, weil sie offen reden, aber das stimmt einfach nicht. DU magst die  Erfahrung haben oder unter Umständen leben oder eine Gruppe haben, wo du Gelegenheit hast, frei zu sprechen, aber das bedeutet nicht, dass das für die überwiegende Mehrzahl der Katholiken zutrifft. Es gibt eine Menge von Leuten – aus deiner und aus anderen Religionen – die nichts gegen ihre Religionsgemeinschaft sagen würden, und sie leiden mit der Zeit auch unter den seelischen, gefühlsmäßigen und körperlichen Problemen, unter denen jeder leidet, der wichtige Dinge in sich verschlossen hält. Die Probleme mögen für jemand anderen nicht wichtig sein, sie sind es Aber für denjenigen. Ich meine, es ist schrecklich, dass jemand kein verstehendes Ohr findet, selbst wenn es etwas ist, das nur für ihn wichtig ist. Ich brauche nicht auf diese Website zu kommen, um offen zu reden. Doch die Tatsache, dass Zeugen Jehovas und ehemalige Zeugen Jehovas WIRKLICH frei und ÖFFENTLICH reden, ist an sich schon lobenswert – und nicht schändlich. Die Ironie dessen ist, dass dies DICH und andere deinesgleichen zu dem Gedanken führt, es gebe ein unverhältnismäßiges Problem unter den Zeugen Jehovas, das es in anderen Religionen einschließlich bei den Katholiken nicht gibt. Das stimmt, offen gesagt, einfach nicht. Es ist auch sehr unrealistisch. Alle Menschen auf dieser ganzen Welt sind der Sünde unterworfen. Es gibt zu viele Einflüsse, die zu groben Sünden und abscheuliche Taten gegen andere ermutigen. Viele Leute sind schuldig, einen oder mehrere verletzt zu haben, auch durch sexuellen Missbrauch. Es gibt sogar Gesetze gegen Männer, die ihre Frauen vergewaltigen! Wen versuchst du, an der Nase herumzuführen? Die Zeugen Jehovas versuchen durch ihre Publikationen, den Leuten zu helfen, sich dieser Fallen BEWUSST zu werden, sie Leute und Situationen erkennen zu helfen und in diesen Situationen angemessen zu handeln, auch in ihrer eigenen Organisation. Ich selbst suche keine Entschuldigungen für Fehlverhalten, doch ich weiß auch, dass man sich zwar ein Etikett geben kann, dass es aber Dinge gibt, die ein „Etikett“ nicht ändert – das persönliche, innere Wesen eines jeden. Man muss daran arbeiten, diese Änderungen vorzunehmen. Die katholische Kirche verbirgt sogar Verbrechen in den Mauern ihrer Kirchen und weigert sich, sie den Justizbehörden zu übergeben. Das nennt sich „Kirchenasyl“. Priester weigern sich aufgrund des Beichtgeheimnisses, die Identität derer preiszugeben, die ihnen schwere Verbrechen bekennen. Sie geben daher die Informationen nicht preis, selbst wenn sie wissen, dass sie einer polizeilichen Untersuchung weiterhelfen können, und von den Behörden gebeten werden, ihnen zu helfen und den Namen und Aufenthaltsort des Verbrechers anzugeben. Das scheint sogar dann zuzutreffen, wenn ein Unschuldiger im Gefängnis sitzt und eines Verbrechens beschuldigt wird und ein Priester weiß, dass es von jemandem anders begangen wurde. Das ist ALLGEMEIN BEKANNT. Spiel also nicht den Selbstgerechten und tu nicht so, als sei in der katholischen Kirche oder in einer anderen Kirche alles besser. Die katholische Kirche hatte JAHRHUNDERTE, um die Probleme in ihrer Kirche zu bereinigen. Wenn die Bibel in dem, was sie über den Bereich der Moral lehrt, sehr eindeutig ist, warum dauert es dann JAHRHUNDERTE, dass sich die katholische Kirche das Problem ENDLICH ansieht? Anscheinend waren es polizeiliche Untersuchungen, Gerichtsfälle und schlechte Publicity, die diese Probleme an die Öffentlichkeit brachten, bis die katholische Kirche das Problem nicht mehr ignorieren konnte – und das sind nur die Priester, die Knaben missbrauchen. Wegen des sexuellen Missbrauchs von Mädchen und Frauen ist bis jetzt noch nichts unternommen worden. Wir sind alle ein Haufen Auswurf (selbst wenn wir ein „gutes“ Leben führen, kein einziger von uns ist vollkommen) in den Augen des einen und einzig wahren Gottes, und NUR durch Christi Loskaufsopfer und sein beständiges Flehen vor seinem Vater in den Himmeln hat JEDER von uns eine Chance vor dem allmächtigen Gott. Ich persönlich glaube nicht, dass es IRGEND JEMANDEN gibt, der einen ehrlicheren oder offeneren Dialog führt als die Zeugen Jehovas – selbst jetzt. Dateline hat es zweimal gesagt – die Zeugen Jehovas sind die EINZIGE Religion, die ein Rechtssystem in ihrer Organisation haben. Das einzige, was sich gezeigt hat, ist, dass das Rechtssystem der Zeugen Jehovas manchmal ebenso versagt wie die weltlichen Rechtssysteme. Damit heiße ich die Fehler im Rechtssystem der Zeugen Jehovas oder der Welt nicht gut und entschuldige sie nicht. Doch ich bin zuversichtlich, dass das Rechtssystem der Zeugen Jehovas werden wird als die Rechtssysteme der Welt. Nein, Jehovas Zeugen sind nicht unterdrückt. Meistenteils sind es sehr ehrliche Leute. Du wirst niemanden sehen, der versucht, die eine oder andere Website von Zeugen Jehovas zuzumachen. Es wäre jedoch interessant zu erfahren, was in anderen Religionen passieren würde, wenn die Leute so wie hier schrieben – wo die GANZE WELT, die es will, es auch im Geheimen tun kann. Da es keine anderen Webseiten wie diese für andere Religionen gibt, auf die JEDER zugreifen kann, weiß man auch nicht, wie die jeweilige Kirche reagieren würde. Daher ist deine GANZE Argumentation in dieser Sache nichtssagend.


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

09:34:52

Bemerkung:

HABEN ALLE BILLS E-MAIL ERHALTEN??? Er erwähnte eine weitere Einreichung einer Klage am Dienstag. Und er wird auf der Pressekonferenz sein. Ich werde auch da sein. Ich werde ihn für euch alle umarmen!!! Ich kann nicht sagen, wo es diesmal sein wird, ich bin sicher, jeder versteht, warum. Ich mag euch alle – redet weiter, wir können etwas bewirken!!! Liebe Grüße, Jesika Thoman


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

09:51:36

Bemerkung:

BROOKLYN DAILY EAGLE – 29. OKTOBER 1911, zu C. T. Russells Skandal: MÄDCHEN KÜSSTE PASTOR UND SASS AUF SEINEM KNIE. Doch Herr Russell im Tabernakel: Das habe ich nur aus Freundlichkeit gemacht. VIELLEICHT HAT ER IHREN PULS GEFÜHLT. Er kümmerte sich manchmal um die Kranke, die unschuldig in einem anderen Mädchenzimmer eingeschlossen war. (Sonderbericht des Eagle) BROOKLYN DAILY EAGLE – 29. OKTOBER 1911, Pittsburgh, 27. Oktober – Die Scheidungsklage von Martha (sic) F. Russell gegen Charles Taze Russell, ihren Mann, bekannt als Pastor Russell, der gerade eine Verleumdungsklage gegen den Brooklyn Eagle angestrengt hat, lebt hier in der Erinnerung als eines der sensationellsten Gerichtsverfahren in der Geschichte von Allegheny County. Pastor Russells Verkündigungsmethoden hatten bereits eine menge Aufmerksamkeit auf ihn selbst gelenkt, und während viele ihn als „den verschrobenen Prediger von Allegheny“ bezeichneten, haben seine ungewöhnlichen Ansprachen und wirkungsvollen Publikationsmethoden eine ziemlich große Menge in sein Bibelhaus in der Arch Street gezogen. Als die Tatsache, dass Pastor Russells Frau ihn auf Scheidung verklagte, bekannt wurde, erregte das viel allgemeines Interesse, und der Gerichtssaal war während des Verfahrens dicht gedrängt. Die Zeugenaussage, die die meisten Kommentare hervorrief, betrafen die Beziehungen von Pastor Russell zu Rose Ball, einer jungen Frau, die er als Stenografin im Bibelhaus in der Arch Street beschäftigte. Diese Aussage machte Frau Russell am Dienstag, den 26. April 1906, auf direkte Befragung. Sie wurde vom Gericht nicht zugelassen, weil die Vorfälle, auf die sie sich bezog, zu einem Zeitpunkt geschehen sein sollen, der vor den in Frau Russells in der Klageschrift erwähnten Zeitpunkten lag. Pastor Russell brachte die Vorfälle noch einmal ins Gedächtnis zurück, als er ein paar Tage später in den Zeugenstand ging, und gab seine Version der Ereignisse. Rose Ball wurde nicht in den Zeugenstand gerufen, da sie nach Australien fuhr, kurz bevor der Fall zur Verhandlung kam. Die wörtlichen Aufzeichnungen dieser Aussage aus den offiziellen Gerichtsakten im Büro des  Protonotars von Allegheny County lauten wie folgt: Frage: Ich möchte, dass Sie uns sagen, was Ihr Mann in Gesellschaft dieser Frau Rose tat, in Ihrer Gegenwart und in Ihrem Haus. Antwort: Anfangs betrachtete ich es als – (Einspruch und Zeugin durfte nicht den Satz beenden) Frage: Sagen Sie uns, was Sie sahen und was er sagte, was er tat. Antwort: Eines Abends verbrachte er den Abend unten, und die Bibliothek und das Schlafzimmer lagen nebeneinander oben in der ersten Etage, und ich verbrachte den Abend unten mit Lesen, und ich ging etwa um 10 Uhr nach oben in mein Zimmer und nahm an, dass er entweder in der Bibliothek war oder sich zurückgezogen hatte, und als ich nach oben ging, fand ich, dass er weder hier noch dort war, und ich ging hinaus in die Diele und fand, dass er in seinem Nachthemd war und neben Miss Balls Bett saß, und sie war im Bett. Bei anderen Gelegenheiten sah ich, wie er dort hineinging, und ich hörte, wie sie in hereinrief und sagte, es gehe ihr nicht gut und er solle hereinkommen, und ich protestierte und sagte, das sei höchst unanständig, und ich sagte: „Wir haben Leute im Haus, und in welchen Ruf kommt dieses Haus, wenn du so etwas tust?“, und er wurde wütend. Frau des Pastors berichtet von seinen angeblichen nächtlichen Besuchen. Frage: Sie sagen, dass Sie ihn auch zu anderen Zeiten so handeln sahen. Wie oft danach? Antwort: Ich fand ihn eine ganze Anzahl von Malen; ich erinnere mich nicht mehr, wie oft. Frage: In ihrem Zimmer? Antwort: Ja. Und ich fand ihn auch im Zimmer des Dienstmädchens. Und ich fand ihn eingeschlossen im Dienstmädchenzimmer. Frage: Hat er irgendwie erklärt, warum er im Zimmer des Mädchens war? Antwort: Nein, er wurde nur wütend. Frage: Was haben Sie ihm zu seinem Verhalten gesagt, und was sagte er. Antwort: Ich sagte zu ihm: „Wir haben ein großes Werk zu tun“, und: „In diesem Werk müssen du und ich sehr umsichtig vor der Welt vorgehen, und wenn du Dinge wie diese tust, was wird dann geschehen? Angenommen, du hast ganz recht, meinst du nicht, die Leute werden über Dinge wie diese reden?”, und ich sagte: „Ich bin nicht zufrieden damit“, und er sagte, er wolle sich von mir keine Vorschriften machen lassen. Doch mir bereitete das Kummer. Frage: Was hat Rose beim Wachtturm gemacht. Antwort: Sie kümmerte sich um die Korrespondenz. Frage: Wo war ihr Schreibtisch im Hinblick auf den Schreibtisch von Herrn Russell bei der Wachtturm-Gesellschaft? Antwort: Er war nicht neben seinem; er war im Büro. Frage: Wann ging er morgens zum Wachtturm? Antwort: Ich erinnere mich nicht; gewöhnlich ging er allein hinunter. Frage: Wer kam dann mit ihm zurück? Antwort: Sie kam Abends mit ihm, und sie kamen etwa um 11 Uhr, und die jungen Männer, die im Büro waren – sie war das einzige Mädchen, und die jungen Männer gingen nach Hause, er hat nicht zugelassen, dass sie mit ihnen nach Hause ging, und sie musste warten und immer mit ihm gehen. (Einspruch.) Frage: Ich will nur die Tatsache, ging dieses Mädchen Rose mit Ihrem Mann nach Hause? Antwort: Ja. Frage: In welchem Jahr war das? Antwort: Im Herbst 1894. (Von Herrn Porter, Anwalt der Klägerin.) Frage: Haben Sie zu Ihrem Mann bei diesem Treffen von irgendwelchen  Kosenamen geredet? Antwort: Ja. Frage: Was waren das für welche? Antwort: Ich sagte: „Sie sagt mir, dass du eines Abends nach Hause kamst –“ Ich fragte sie, wann diese Dinge geschahen. Ich sagte zu ihm: “Sie sagt, sie geschahen unten im Büro, als sie am Abend dort unten bei ihm blieb, nachdem die Übrigen gegangen waren, und immer dann im Haus, wenn ich nicht dabei war.“ Frage: Jetzt zu den Kosenamen. Antwort: Sie sagte, eines Abends kam sie mit ihm nach Hause, und gerade als sie in die Diele kamen, es war spät am Abend, etwa 11 Uhr, da legte er den Arm um sie und küsste sie. Das war in der Eingangshalle, ehe sie in die Diele kamen, und er nannte sie seine kleine Frau, aber sie sagte: „Ich bin nicht Ihre Frau“, und er sagte: „Ich werde dich Tochter nennen, und eine Tochter hat fast alle Vorrechte einer Frau.“ Frage: Welche anderen Begriffe wurden benutzt? Antwort: Dann sagte er: „Ich bin wie eine Qualle. Ich treibe hierhin und dorthin. Ich berühre dieses und jenes, und wenn sie reagiert, nehme ich sie zu mir, und wenn nicht, treibe ich zu anderen“; und sie schrieb das auf, so dass ich mich sicher daran erinnern konnte, wenn ich mit ihm darüber sprechen würde. Und er gestand, dass er diese Sachen gesagt hatte. Frage: Und die jungen Männer kamen vor ihnen nach Hause? Antwort: Ja. Frage: Sagen Sie dem Gericht und der Jury, welches Gespräch, wenn eines, sie mit diesem Mädchen Rose in Bezug auf ihre Beziehung zu Ihrem Mann hatten, was Sie Ihrem Mann mitteilten? Gegen diese Frage wurde Einspruch erhoben, und sie wurde wie folgt geändert: Frage: Sie müssen sagen, Was Sie Ihrem Mann erklärten, was Rose gesagt hatte, und seine Erwiderung an Sie. Frau Russell sagt, das Mädchen habe ihr von den Zärtlichkeiten des Pastors erzählt. Antwort: Ich sagte ihm, dass ich etwas erfahren hatte, das sehr schwerwiegend sei, und ich sagte es ihm nicht direkt. Ich ließ einen Tag verstreichen, ehe ich meinte, ich hätte die Kontrolle über mich und könnte reden, und dann sagte ich ihm, ich müsste ihm über diese Sache etwas Schwerwiegendes erzählen, und er sagte: „Was ist es?“, und ich sagte: „Rose hat mir erzählt, dass du intim mit ihr gewesen bist, dass du sie umarmt und geküsst hast und dass sie auf deinem Schoß saß und ihr euch gestreichelt habt, und sie sagt mir, du hättest  sie gebeten, es mir unter keinen Umständen zu erzählen, aber sie konnte es nicht mehr bei sich behalten. Sie sagte, wenn ich bekümmert darüber sei, meinte sie, sie müsste zu mir kommen und es mir gestehen, und das hat sie getan. (Vom Gericht.) Frage: Was sagte er? Antwort: Er versuchte zuerst, es als unbedeutend hinzustellen, und ich sagte: „Mann, das kannst du nicht tun. Ich kenne das Ganze. Sie hat es mir offen gesagt, und ich weiß, dass es stimmt.“ Nun, er sagte, es täte ihm leid; es stimme, aber es täte ihm leid. Er sagte, er wollte mich nicht verletzen. Ich sagte: „Ich erkenne nicht, wie du so etwas tun konntest, ohne mich verletzen zu wollen.“ Linda Thoman Linthoman0705@aol.com


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

09:54:38

Bemerkung:

An alle, die Interesse haben, die 4. Auflage von Der Gewissenskonflikt zu kaufen ... geht hierhin: http://www.freeminds.org/sales/books.htm Linda Thoman


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

10:36:08

Bemerkung:

Ich las gerade den Eintrag von jemandem, der sich über Dateline, diese Website und Bill geärgert hat. Eine Bemerkung war, der Schaden, den Bill den 6 Millionen Zeugen Jehovas zugefügt habe, könne wahrscheinlich nicht wieder ungeschehen gemacht werden. Frage, lieber Kommentator: Verstehst du, dass Bill versuchte, dieses Problem intern zu behandeln, aber nur Straßensperren von der Gesellschaft aufgestellt bekam? Verstehst du nicht, dass ihr und die Missbrauchten die Opfer seid, weil die Gesellschaft KEINEN HANDSCHLAG TAT, UM DIES ZU LÖSEN, sondern mehr an Vertuschungen interessiert war? Wir sehen hier ein typisches Mitglied, das auch nicht auf das Thema eingeht, sondern gleichfalls bemüht ist, die Wachtturm-Körperschaft zu schützen. Ist dir je der Gedanke gekommen, dies könne ein Zeichen von Jehova sein, dass die Menschen ihr Vertrauen mehr auf ihn als auf diese selbsternannten Sprecher in New York City setzen sollen? Ich habe das Gefühl, deine Sorge ist es, die Religion zu schützen, nicht die Kinder. Du liebst zuerst die Gesellschaft und dann erst die eigentlichen Opfer. Ich wäre nicht überrascht, wenn du dich über die Berichterstattung über den Skandal in der katholischen Kirche freust (der auch verkehrt ist), aber jetzt müssen sich auch andere den Schuh anziehen. Es ist eine einfache Tatsache, dass die Führer der Wachtturm-Gesellschaft nicht inspiriert sind, und ja, wie du sagst, wenn Dinge nicht nach Plan gehen, DANN SIND ES UNVOLLKOMMENE MENSCHEN. NUN, DANN FANG AUCH AN, SIE WIE UNVOLLKOMMENE MENSCHEN ZU BEHANDELN, und höre auf, alles, was sie sagen, ihnen als von Gott kommend abzukaufen. FJ


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

11:16:10

Bemerkung:

Hallo ihr alle, seht euch den Statistikbericht der Zeugen Jehovas an! http://www.jwic.com/stat.htm Linda Thoman


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

12:44:04

Bemerkung:

(Siehst du? Es ist nicht so klar und eindeutig, wie du denkst ...) Doch, das ist es. Zuerst möchte ich gerne sagen, dass ich viele Freunde aus unterschiedlichen Religionen habe (Katholiken, Baptisten, Juden, Protestanten, Zeugen Jehovas, Moslems usw. … und ich bin glücklich, dass ich sagen kann, dass ich niemanden von ihnen wegen seines Glaubens diskriminiere oder hasse … Sodann: Es ist eine TATSACHE, dass die Katholiken, als sie erwischt und bloßgestellt wurden, versuchten, jedem außer sich selbst die Schuld zu geben … Geh mal zur Website des Boston Globe, da sind FAKTEN und BEWEISE … Es ist auch eine TATSACHE, dass die katholischen Bischöfe in Dallas enttäuschten und nicht ihr großes Problem beim Pädophilenskandal, nämlich sich selbst, behandelten … Wenn ein Bischof einen BEKANNTEN KINDERSCHÄNDER schützt und das Gesetz bricht, dann gehört er ins GEFÄNGNIS ... Wer leugnet und ignoriert da wohl seinen eigenen SKANDAL??? Wer manipuliert hier??? Wer hat noch viel über den katholischen Skandal zu lernen??? Und du scheinst eine Menge Hass und Wut auszudrücken, wenn du die Wachtturm-Gesellschaft beschreibst … WARUM??? ANGEL31


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

13:05:31

Bemerkung:

Der letzte Eintrag erweckt den Eindruck, als sei die Wachtturm-Gesellschaft eine liebevolle Gruppe wie jede andere Religion. Hier ein kleines Beispiel für ihre Liebe. „Sie dürfen nicht die Haltung der profitliebenden Geistlichkeit der Christenheit annehmen oder ihrem sündigen Lauf folgen, die die „Schafe“ misshandeln oder vernichten, die Herde zerstreuen, und sogar die Häuser der Witwen rauben und verzehren, um ihren lüsternen und gierigen Appetit zu befriedigen.“ (Watchtower, 15.4.1950, Seite 121.) Weitere Beispiele für Liebe? Fragt nur. Es gibt sie.


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

13:30:09

Bemerkung:

Bezüglich des Eintrags über Pastor Russell: Damals wurden Frauen in Arbeit als „Mädchen“ bezeichnet, um ihren Status im Vergleich zu arbeitenden Männern zu senken. Obwohl die Bezugnahme auf das Mädchen, das auf seinen Knien saß und ihn küsste, sich nach Kind anhörte, nicht nach Frau. Habe ich das falsch gelesen? Larry ldsommer@hotmail.com


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

15:10:31

Bemerkung:

ANGEL31 – Hallo, hier ist wieder Jesika. Ich habe auch eine Menge Freunde aus verschiedenen Religionen, und ich lege ihnen ihren Glauben nicht zur Last. Der Katholikenskandal wurde nur angeführt (zumindest von mir), um zu zeigen, was geschehen kann, wenn wir nicht mehr schweigen. Die Wut, die viele gegenüber der Wachtturm-Gesellschaft zeigen, hat (meiner Meinung nach) ihre Wurzeln in Verletzung und Verrat. Was vielen Zeugen Jehovas (auch mir) seit ihrer Geburt beigebracht wurde, ist, wie ehrlich und offen sie seien. Wie recht sie hätten und wie unrecht jede andere Religion auf Erden habe. Sie sollten und schützen und bewahren vor den bösen Menschen in dieser Welt. Sie haben vergessen, Gott an die erste Stelle zu setzen und was er für alle seine Kinder will – Vorurteil und Missbrauch sind nicht darunter. Alles, was ich will, ist, dass die Wachtturm-Gesellschaft die Verantwortung für ihre eigene Politik übernimmt und zugibt, dass sie falsch war – oder sie zumindest ändert und zeigt, dass sie dazu stehen wird. Keine weiteren Kinder – in keiner Religion – sollten mehr leiden. Ich konzentriere mich auf die Zeugen Jehovas, weil das die Religion ist, die mich verletzt hat. Ich wünschte, ich könnte dem überall Einhalt gebieten, aber ich bin nicht Gott – und ich würde nie versuchen, er zu sein. Danke, Jesika Thoman, Dallas, Texas


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

15:33:28

Bemerkung:

Linda Thoman … Wie auf dieser Website gesagt wurde: „Wir würden gerne wissen, was du von unserer Website hältst. Bitte hinterlasse deine Kommentare in diesem öffentlichen Gästebuch, so dass wir deine Gedanken anderen Besuchern mitteilen können“ … Also, Linda, wir wollen sehen, wessen obige Kommentare eindeutig eine gewaltige Ignoranz bezüglich meiner Einträge, besonders über die Organisation der Zeugen Jehovas, zeigen … Am 19. Juni 2002 BEANTWORTETE ICH eine VON EINEM REPORTER GESTELLTE Frage, zusammen mit einer eigenen Frage, über die MISSBRAUCHSBESCHULDIGUNGEN in der Organisation der Zeugen Jehovas … Danach haben einige, darunter JESIKA, Kommentare zu meiner Frage abgegeben … Wer ist also ignorant??? Ich habe eine Menge über diese und andere Religionen nachgeforscht, und zwar aufgeschlossen und ohne VOREINGENOMMEN zu sein … Ich habe alle Fakten und noch viel mehr, daher habe ich das Bedürfnis, einen Eintrag zu machen, wenn ich die Gelegenheit dazu habe … So wie DU und jeder andere auf dieser und auf vielen weiteren Webseiten … Wenn du nicht mit den TATSACHEN einverstanden bist, dann kann ich nicht viel daran tun … O.K., hier ist die erste Lektion des Tages … Prüfe die Website www.religiousfreedomwatch.org, einige Informationen aus dieser Website … „Hasspropaganda wird nur aus einem Zweck verbreitet: um den Uninformierten Angst einzujagen. Wer so handelt, ist sich wohl bewusst, dass seine Lügen, wenn sie nicht angezweifelt werden, weitere Taten des Hasses, sogar der Gewalt, propagieren und heranziehen wird. In der ganzen Menschheitsgeschichte sind Männer und Frauen aus Religionen gegen Tyrannei aufgestanden und haben für das Naturrecht aller Menschen gekämpft, ihren Glauben auszuüben, frei von Schikane, Unterdrückung und Verfolgung.“ … O.K., jetzt die zweite Lektion des Tages … „Wenn ein Zeuge Jehovas des Kindesmissbrauchs beschuldigt wird, wird von den Ältesten der Ortsversammlung erwartet, dass sie dies untersuchen. Zwei Älteste kommen getrennt mit dem Beschuldigten und mit dem Ankläger zusammen, um zu sehen, was jeder dazu zu sagen hat. Wenn der Angeklagte die Beschuldigung abstreitet, mögen die Ältesten ihm die Gelegenheit bieten, dem Ankläger in ihrer Gegenwart gegenüberzutreten. Wenn der Angeklagte bei diesem Treffen die Beschuldigung immer noch abstreitet und es keine weiteren Personen gibt, die sie bestätigen können, können die Ältesten zu diesem Zeitpunkt nichts in der Versammlung unternehmen. Warum nicht? Als Organisation, die sich auf die Bibel stützt, müssen wir uns an das halten, was die Bibel sagt, nämlich: ‚Kein einzelner Zeuge sollte sich gegen einen Mann hinsichtlich irgendeines Vergehens oder irgendeiner Sünde erheben, im Falle irgendeiner Sünde, die er begehen mag ... Auf die Aussage zweier Zeugen oder auf die Aussage dreier Zeugen sollte die Sache feststehen.’ (5. Mose 19:15) Jesus bestätigte diesen Grundsatz nochmals, wie in Matthäus 18:15-17 aufgezeichnet ist. Doch wenn zwei Personen Zeugen getrennter Vorfälle derselben Art von Unrecht sind, mag ihre Aussage als hinreichend angesehen werden, um etwas zu unternehmen“ … Linda, wie du sehen kannst, habe ich mehr als mein Teil an NACHFORSCHUNG betrieben … Ich jedenfalls werde mich an die FAKTEN und BEWEISE halten, die ich erforscht habe … Versteh mich nicht falsch, wenn in den anhängigen Fällen gefunden wird, dass die Wachtturm-Gesellschaft des Gesetzesbruchs schuldig ist, WIRD sich meine Meinung ÄNDERN. … Danke für deine Kommentare, Linda … ANGEL31


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

15:40:20

Bemerkung:

1.7., 8:48: Der Herr helfe deinem Kind. Es ist unmöglich für mich, jemanden zu erreichen, der sich so in Leugnen VERSCHANZT hat. Nur Gott kann das tun. Ich bete, dass ER es tut.


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

15:42:47

Bemerkung:

HEY LARRY – vielleicht habe ich diese Zeile in dem Eintrag übersehen (ich musste zurückgehen und es nochmals lesen, nachdem ich deinen Eintrag gelesen habe). „Die Zeugenaussage, die die meisten Kommentare hervorrief, betrafen die Beziehungen von Pastor Russell zu Rose Ball, einer jungen Frau, die er als Stenografin im Bibelhaus in der Arch Street beschäftigte.“ Sie wird als junge Frau bezeichnet, und ich denke nicht, sie würden ein Kind nach Australien überfahren lassen. Aber auch wenn es kein Kind war, zeigt es doch, dass er nicht praktizierte, was er predigte. Liebe Grüße, Jesika Thoman, Dallas, Texas


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

16:00:42

Bemerkung:

ANGEL31 – O.K., Nachforschungen betreiben ist großartig – da stimme ich dir zu. Die Sache mit den zwei Zeugen – DA NICHT!!!! Mein Onkel (Lindas Bruder) hat mich missbraucht, und weil er es (soweit ich weiß) mit niemand anderem getan hat, bin ich im Unrecht, dass ich mich gegen einen anderen Bruder melde!!! Nichts in der Welt könnte mich davon überzeugen!!! Meine Schwester hatte FÜNF ZEUGEN – aber die Ältesten ließen sie nicht reden!!! Wie ich schon anderen gesagt habe – wenn niemand Zeuge war, wie jemand ermordet wurde – gibt derjenige nur vor, tot zu sein??? Der einzige Zeuge ist das Opfer!!! Mir wurde meine Unschuld geraubt, und da ich keinen weiteren Zeugen habe, wird die Sache abgewiesen!!! DAS IST FALSCH!!! Mich interessiert nicht, wie viel Nachforschung du betreibst – es ist dennoch falsch und wird es immer sein. Selbst wenn die Fälle gegen die Wachtturm-Gesellschaft nicht so ausgehen, dass du deine Meinung änderst, wie das Beispiel, das ich oben anbrachte – wenn der Mörder nicht erwischt wird oder es genug Beweise gibt, so wurde das Verbrechen doch begangen und jemand ist TOT!!! So, wie mir meine Unschuld nie mehr zurückgegeben werden kann!!! Mich interessiert nicht die Meinung von jemandem – ich weiß, was recht und was unrecht ist!!! Jesika Thoman, Dallas, Texas


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

16:09:17

Bemerkung:

Betreffs: Pastor Charles Taze Russell … Interessant, aber wenn das, was du schreibst, wirklich wahr ist, wo sind die Zitate? – Anders als bei den Borg (die AUF RÄTSELHAFTE WEISE begeistert sind, nicht unterschiebene Stücke einseitigen Geschwätzes ohne Fußnoten als HÖCHSTE Form von Journalismus anzunehmen) schlägt diese Form des „Rätselschreibens“ bei DENKENDEN Menschen auf dieser Website nicht an. AUCH WENN, es könnte etwas sein, das wir glauben MÖCHTEN. Also spuck es aus. Wahrheit oder Quatsch?


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

16:38:46

Bemerkung:

5. Mose 19:15 – Ein Zeuge reicht nicht, um einen Mann zu überführen, der eines Verbrechens oder einer tat beschuldigt wird, er begangen haben mag. Eine Sache muss durch die Aussage zweier oder dreier Zeugen feststehen. – Warum besteht die Wachtturm-Gesellschaft darauf, dass diese vor Tausenden von Jahren geschriebenen Verse buchstäblich genommen werden müssen, doch andere Verse wie Offenbarung 7:5-8, die alle 144.000 aus den Stämmen Israels nennen, Israel, können in den Haufen der Neuformulierung geschubst werden, damit sie zu ihrer Theologie passen. Und all das leuchtende „Neue Licht“, das die vergangenen 120 Jahre auf uns hernieder gekommen ist, ist zur Vertuschung von „Prophezeiungen“ benutzt worden, die nie Wirklichkeit geworden sind. Sicher sollte der gesunde Menschenverstand mit ein bisschen „neuem Licht“ dreinschlagen, wo es hier wirklich nötig ist. Ich bin jedoch der Meinung, dass es in Wirklichkeit darum geht, das Image der Gesellschaft zu schützen. Schließlich haben sie um jeden Preis die Wachtturm-Behauptung geschützt, die einzig wahren Christen auf Erden zu sein. Hier ist ein Beispiel, wie sie sich rühmen: „Und welche Religion ist nun die wahre? In aller Demut und Aufrichtigkeit kann von Jehovas Zeugen gesagt werden, dass sie eine internationale Gemeinschaft bilden, die auf dem ‚eingeengten Weg’ geht.“ (Wachtturm, 1. Dezember 1991, Seite 8.) So hat die ganze Welt unrecht, nur sie nicht! Bringt sie in eine ziemlich peinliche Situation, wenn die Dinge verkehrt laufen.


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

16:39:46

Bemerkung:

An Angel ... Du hast geschrieben – „Hasspropaganda wird nur aus einem Zweck verbreitet: um den Uninformierten Angst einzujagen. Wer so handelt, ist sich wohl bewusst, dass seine Lügen, wenn sie nicht angezweifelt werden, weitere Taten des Hasses, sogar der Gewalt, propagieren und heranziehen wird. In der ganzen Menschheitsgeschichte sind Männer und Frauen aus Religionen gegen Tyrannei aufgestanden und haben für das Naturrecht aller Menschen gekämpft, ihren Glauben auszuüben, frei von Schikane, Unterdrückung und Verfolgung.“ Hasspropaganda? Lügen? Welche Propaganda, welche Lügen? Vielleicht gibt es Leute, die hasserfüllte Kommentare abgeben, aber ich habe auf niemanden Hass. Lügen? Welche Lügen? Nur das Opfer und der Beschuldigte wissen, ob Lügen erzählt werden. Der Rest deines Kommentars bedeutet absolut nichts für mich, weil Täter keine Zuschauer einladen!!! Dieser Missbrauch ist ein Verbrechen! ÄLTESTE SOLLTEN SICH NICHT EINMAL mit solchen Situationen ABGEBEN, sondern dazu ermutigen, dass die ZUSTÄNDIGEN Behörden eingeschaltet werden und die Sache von der Polizei behandelt wird, und nicht Opfern und Familien von Opfern mit dem Gemeinschaftsentzug drohen, wenn sie außerhalb der Versammlung reden!!! Älteste/Versammlungen sind NICHT die zuständigen Behörden für diese Art von Dingen!!! Wenn es um so etwas wie die Vorschrift gegen Rauchen geht, fein, fordere zwei Zeugen für eine Anklage. Rauchen ist nicht gegen das Gesetz, aber wenn Erwachsene sexuelle Kontakte mit Kindern/Minderjährigen haben, DANN IST DAS EIN VERBRECHEN!!! Dann sollten die Ältesten sich zurückziehen und zulassen, dass polizeiliche Untersuchungen ihren Lauf nehmen und die schuldige Partei dahinkommt, wo sie hingehört, ins Gefängnis. Wer traf die blödsinnige Entscheidung, dass die leitende Körperschaft und die Gesellschaft Richter, Jury und Henker für alles sind? Oh ja, ich weiß bereits die Antwort darauf ... Ich habe die 4. Auflage von Der Gewissenskonflikt von Ray Franz gelesen! Entschuldigung, Angel, dieser Unsinn, dass zwei Zeugen benötigt werden, um eine Anklage zu machen, ist lächerlich, wenn es um Verbrechen geht. Ich meine, jeder Älteste oder Dienstamtgehilfe oder Angehöriger der leitenden Körperschaft usw., der Kenntnis oder Beweise, dass Verbrechen begangen werden, und der diese Informationen nicht an die zuständigen Behörden weitergibt, damit sie sich der Sache annehmen, ist fast so schuldig wie der Täter und sollte wegen Beweisunterdrückung in einem Strafverfahren oder so etwas belangt werden. Und ich denke, jeder Älteste/Dienstamtgehilfe usw., der Kenntnis von gegenwärtigen oder früheren Verbrechen hat und sie nicht den zuständigen Behörden meldete und schnell etwas unternahm, um andere vor dem Täter zu schützen, gehört selbst ausgeschlossen! Wer wird die „Herde“ schützen, wenn die verdammten „Hirten“ alles tun, um die Täter und das Image und die Bankkonten der Gesellschaft zu schützen? Grrr!!! Linda Thoman


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

17:04:51

Bemerkung:

„Betreffs: Pastor Charles Taze Russell … Interessant, aber wenn das, was du schreibst, wirklich wahr ist, wo sind die Zitate?“ Deine Bemerkung, dass es „interessant“ war, war meine einzige Absicht, als ich die Information/den Link auf diese Seite eintrug. Wo sind die Zitate? Ich habe nur angegeben, was ich bisher gefunden habe … Linda Thoman


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

17:08:29

Bemerkung:

„HASSPROPAGANDA WIRD NUR AUS EINEM ZWECK VERBREITET: UM DEN UNINFORMIERTEN ANGST EINZUJAGEN.“ Weitere Liebesbeweise aus dem Wachtturm: „Sie [die Geistlichkeit] hat tatsächlich den Teufel vertreten, weil sie [die Kirche] die Organisation des Teufels ist.“ (J. F. Rutherford, Life, 1929, Seite 292.) “So sahen die Dinge zur Zeit Konstantin des Großen aus, der die Basis für die katholische Kirche im vierten Jahrhundert legte, und die Jahrhunderte hindurch bis jetzt haben die vielfältigen Sekten der Christenheit schafähnliche Personen in ihrer Gemeindehürde gehalten, wo sie zum Vergnügen und Profit der falschen Hirten ausgeplündert, ausgebeutet, geschröpft und verzehrt werden.“ (Watchtower, 15.4.1950, Seite 119.)


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

18:07:24

Bemerkung:

Frage: Wenn ein Versammlungsmitglied hinter dem Königreichssaal tot aufgefunden wird und es keine zwei Zeugen für das Verbrechen gab, würde dann jeder Tschüs sagen und nach Hause gehen? Natürlich nicht. Ein Verbrechen wurde begangen. Die Polizei würde gerufen werden! Die Zwei-oder-drei-Zeugen-Regel BEDEUTET NICHTS!!! Oder wenn ein Kind meldet, von einem Erwachsenen missbraucht worden zu sein, und – welche Überraschung! – niemand gibt es zu, würde dann jeder Tschüs sagen und nach Hause gehen? Nein … ich meine ja. Und das ist das Problem. Es ist leichter, die Bewiese in einem hilflosen Opfer zu vertuschen und so zu tun, als gehe das Leben weiter. Das ist auch ein Verbrechen! Nehmt es als das, was es ist. Hier geht es nicht um ein Mitglied, dass raucht, was das Gesetz nicht verbietet. Es ist in den Augen der Zeugen Jehovas allerdings eine Sünde. Damit mögen sich die Ältesten abgeben. Aber in der Dateline-Sendung wollte der Älteste sich vor Gericht nicht zwingen lassen, ein Verbrechen zu melden, aus Furcht, niemand werde mehr beichten. Das ist richtig, wenn man Kriminellen Zuflucht gewähren möchte. Lasst euch von eurem Gewissen führen.


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

19:33:27

Bemerkung:

Was für ein Gewissen??? In Jehovahs-witnesses.com (oder so ähnlich) gibt es einen sehr interessanten Eintrag – es geht darum, WARUM die Leute zurückkommen, nachdem sie ausgeschlossen wurden. Die wichtigsten Gründe (in zufälliger Reihenfolge): a) Sie vermissen ihre Familie und würden eher Reue heucheln, als weiter allein ohne ihre Familie zu sein. b) Sie mögen es, wenn die Gesellschaft ihnen sagt, was sie zu tun haben, da müssen sie sich nicht der komplizierten Aufgabe stellen, Dinge selbst zu durchdenken – sie mögen Schwarz-Weiß und Gefüttertwerden. c) Sie haben kein anderes System, das sie stützt. d) Sie kennen es, auch wenn sie wissen, es ist falsch. e) Sie haben etwas zu tun.


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

19:35:59

Bemerkung:

Linda ... Danke für die Suche nach der Geschichte über C. T. Russell, aber ich kann das erst glauben, wenn du vielleicht weiteres solideres Material hast. Selbst die Geschichte über Rose ist recht vage. Zu schlimm. Schau weiter nach. Wenn er pädophil war, würde das ganz gut ALLES erklären, nicht wahr? Danke für das Suchen.


Datum:

1. Juli 2002

Zeit: 

22:43:13

Bemerkung:

Ein weiterer Vorschlag: Was wird getan, um auf die anderen Bundesstaaten Einfluss zu nehmen, wo eine Anzeige keine gesetzliche Pflicht ist? Und weiß jemand, wie das Gesetz in Kanada ist? Die katholische Kirche hat Jahre, bevor es in den Vereinigten Staaten mit den Katholiken und den Zeugen Jehovas hochkam, eine schlechte Presse bekommen.


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

22:56:01

Bemerkung:

Ich bin so schockiert, und das wenige, was ich gelesen habe, reicht – als wenn man eine fremde Welt betritt. Sarote


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

22:57:53

Bemerkung:

An ANGEL 31… Es tut mir sehr leid, wenn du so verärgert wirst, aber wenn du meinst, „Hasspropaganda“ sei verkehrt, was hältst du dann von der Ansicht der Wachtturm-Gesellschaft über die Christenheit? NIMM DIR NUR EINEN WACHTTURM ODER EIN ERWACHET!, UM ZU SEHEN, WAS SIE ÜBER DIE “CHRISTENHEIT” SAGEN, SPASSIG! Gemäß Webster Dictionary bedeutet das Wort „Christenheit“ Christentum. Daher sollten auch Jehovas Zeugen „Christenheit“ sein, wenn wir Christen sind. Aber ich muss sagen, dass ICH SIE (DIE WACHTTURM-GESELLSCHAFT) NIE VIEL ÜBER BUDDHISTEN ODER HINDUS HABE SAGEN HÖREN … nur so ein Gedanke, um fair zu sein …


Datum:

1. Juli 2002

Zeit: 

23:46:26

Bemerkung:

Mein Neffe und sechs meiner Nichten wurden wiederholt von ihrem Vater missbraucht, und die Väter missbrauchten die Kinder eines jeden anderen. Sie beschworen bei ihren Taten den Namen Jehovas und sagten ihnen, Jehova habe ihnen gesagt, es zu tun, um sie zu bestrafen, oder Jehova habe ihnen gesagt, es zu tun, um sie auf ihre Rolle als Frau vorzubereiten. Dem Jungen wurden widerwärtige Dinge angetan, und doch ist niemand für ihn eingetreten. Zwei Mädchen beschuldigten die Väter, aber sie handelten einen Vergleich aus, anstatt auf einem Prozess zu bestehen, unter der Bedingung, dass keine weiteren Beschuldigungen wegen Kindesmissbrauchs gegen sie im Bundesstaat Florida vorgebracht werden könnten. Das Zeugenaufgebot kreuzte bei der Urteilsverkündung auf, und obwohl die Kinder weinend versuchten, zu erzählen, wie sich das auf sie auswirkte, wie sie behandelt wurden, sahen weder die Zeugen noch der Vater die Kinder an, als sie ihre Geschichten herausschluchzten. Herr Hagens von der Abteilung für Sexualmissbrauch des Staatsanwaltsbüros in Daytona Beach, Florida, wie auch die Polizeibeamten, die Material über einen der Männer sammelten, sagten, das sei der widerwärtigste Fall gewesen, den sie je gesehen hätten. Der Polizeibeamte fand etwa 750 Seiten Berichte über sexuelles Fehlverhalten (oder mutmaßlich) über einen der Männer im Bundesstaat Florida. Doch die Sexualverbrechen, die er in neuerer Zeit im Staate Alabama beging, überwiegen an Schwere bei weitem das, was er in Florida tat, doch unter dem Schutz der Zeugen Jehovas war er in der Lage, seine Taten verborgen zu halten. Ein Zeuge Jehovas im Kinderschutzdienst rief ihn sogar an und warnte ihn, der Kinderschutzdienst sei dabei, seine Kinder von der Schule zu holen, und er war in der Lage, sie zu holen, ehe sie die Chance hatten, mit den Kindern zu reden. Er hatte den Kindern wiederholt gesagt, wenn sie es je erzählen würden, würde er ihre Mutter, seine von ihm entfremdete Frau, umbringen. Diese Männer sind draußen und stellen ihre Freiheit zur Schau, und sie erinnern ihre Kinder daran, dass sie immer noch Opfer sind, weil sie nie bereuen oder widerrufen mussten, und tatsächlich haben sie nie zugegeben, was sie getan haben. Diese Kinder brauchen das Gefühl, dass jemand auf ihrer Seite ist. Niemand außer ihrer Mutter und zwei Tanten ist für sie eingetreten. Ich würde mich über eure Hilfe freuen. Susan K. Johnson, okee_dokey@yahoo.com


Datum:

1. Juli 2002

Zeit:

23:51:22

Bemerkung:

Ich freue mich, dass ich deine Website herausgefunden habe. Ich hatte keine Zeit, im Internet zu suchen. Doch es gibt Leute, die hoffentlich sehen werden, dass sie Unterstützung haben. Susan K. Johnson, okee_dokey@yahoo.com


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

02:30:07

Bemerkung:

Hallo wieder. Der Brief, den ich schrieb, war meine persönliche Meinung, aber ich denke doch, dass die Ältesten ihre Mitglieder vor Pädophilen schützen sollten, die den Königreichssaal besuchen, und wenn sie wissentlich einen Pädophilen zur Zusammenkunft kommen lassen, ist die logische Folge, dass ein Kind missbraucht wurde/wird/werden wird oder schlimmer … Das liegt in der Natur dieser Art von abweichendem Verhalten … alle Zitate aus den Gesetzen ändern nichts an dieser TATSACHE … Wenn die Ältesten ihnen (den Pädophilen) erlauben, den Königreichssaal und/oder gesellschaftliche Zusammenkünfte zu besuchen, denken Kinder, dass sie sicher sind, nur weil sie da sind … Wenn ihre Eltern und/oder andere den Täter anlächeln und ihm Guten Tag sagen, nehmen Kinder an, derjenige sei in Ordnung … Kinder sind von Natur aus sehr vertrauensselig … Damit Pädophile Anschluss an unsere Kinder bekommen, brauchen sie nur Zugang (vielleicht auch nur „unser Kind anlächeln, wenn sie vorbeigehen“) … Später können sie dann anhalten und unseren Kindern eine Nachhausefahrt anbieten, wenn sie vorbeigehen. Die Ausrede ist: “Ich kam gerade vorbei”, oder sie geben den Kindern Süßigkeiten, oder sie gehen zufällig an ihrer Schule vorbei (in einer anderen Stadt), um dein Kind zu sehen, oder sie belästigen das Kind einfach direkt vor dem Saal, oft im Blick der anderen … Wie lange braucht das? Diese Situationen gab und gibt es in der Versammlung … Wenn sie unsere Kinder am Saal treffen, wird angenommen, dass sie SICHER seien … Man sagt uns ja, wir lebten in einem geistigen Paradies ... wie ich in einem früheren Eintrag schon aus den Psalmen zitierte ... Wenn wir diese Argumentation anzweifeln, haben wir eine schlechte Einstellung, die sich ändern muss ... Hegt keinen übermäßigen Verdacht gegen unsere Brüder … Denkt darüber nach … Ja, die Ältesten sind unseren Kindern etwas schuldig, ob vor Gericht, in einem Vergleich oder vor Jehova Gott. Und der ist nicht so tolerant … DJB


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

06:54:55

Bemerkung:

DIESE FESTSTELLUNG, DASS DIE MENSCHEN UNVOLLKOMMEN SIND, IST MIST. EINE MENGE VON LEUTEN SIND UNVOLLKOMMEN UND LAUFEN NICHT HERUM UND BELÄSTIGEN KINDER. SIE LASSEN ES AUCH NICHT ZU UND SAGEN NICHTS, UM ES ZU STOPPEN. HÖRT ALSO MIT DER VERDAMMTEN ENTSCHULDIGUNG AUF, DASS DIE ZEUGENFÜHRER UNVOLLKOMMENE MENSCHEN SIND. ICH BIN LEUTE LEID, DIE ENTSCHULDIGUNGEN BENUTZEN, UM DIE SÜNDEN ANDERER ZU VERTUSCHEN. SELBST DIE BIBEL SAGT, DASS DIE SÜNDE AUFGEDECKT WIRD, UND DASS IST ES, WAS HIER GESCHIEHT. DIE LEUTE WERDEN IM KÖNIGREICHSSAAL BLOSSGESTELLT. Für jetzt habe ich genug gesagt. Penny


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

09:21:19

Bemerkung:

Ich habe an die Quelle für die Informationen geschrieben, die mir für meinen Eintrag über C.T. Russells Scheidungsverhandlung gegeben wurden. Sobald ich weitere Beweise über den Wahrheitsgehalt höre, werde ich sie hier eintragen. O.K.? Linda Thoman


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

12:35:57

Bemerkung:

Ich freue mich so, dass es Organisationen wie deine gibt, die die tiefe Leere füllen helfen, die die fanatischen Lehren einer Religion hinterlassen haben, die versucht, Gott zu besitzen. Es ist eine solche Sünde, durchs Leben gehen und wissen zu müssen, dass die eigene Familie denkt, man sei böse, weil man für sich selbst denkt. Warum kapiert man nicht, dass es kein Kompliment ist, ein Schaf genannt zu werden? Es gibt so häufig Warnungen wie: Pass auf, dass du nicht zum Straucheln gebracht wirst, weil du mit jemandem Umgang hast, der ein Gegner ist oder die Lehren anzweifelt, das Internet ist schlechter Umgang – pass auf! Wirklich, man soll nicht für sich selbst denken! – Lass uns für dich denken! Und dafür werden wir dich als Schaf bezeichnen! Was geschah mit „Die Wahrheit wird euch frei machen“? In ihrer Anmaßung wagen sie es, sich selbst als Stimme Jehovas aufzuspielen. Warum können sie das nicht erkennen? Als ich sie fragte, ob sie einige der bösen Taten des Alten Testamentes begehen würden, sagten sie ständig nein, aber sie lieben den, der Leute tötet, sogar unschuldige Kleinkinder und Tiere. Was ist es, das sie an ihrem Jehova lieben? Das mosaische Gesetz ist böse und voller sadistischer Lehren, so dass man seinen Sohn, wenn er Gott lästert, töten muss, indem man die Leute aus der Stadt versammelt und ihn mit Steinen niederschlägt, bis er langsam stirbt. Da gibt es blutrünstige Tieropfer, die jedes zivilisierte Gesetz gegen das unmenschliche Behandeln von Tieren verletzen. Ich bin ein schlechter Mensch, denn obwohl ich übermäßig ehrlich bin und viel Zeit aufwende, um Leuten zu helfen, von Drogen und Alkohol abzukommen, bin ich kein Zeuge Jehovas, daher bin ich aus der Welt, also böse. Ich rauche auch, was meine Boshaftigkeit beweist. Ich habe 38 Jahre allein in dieser Welt zugebracht, ohne Familie, Brüder, Schwestern, Mutter, weil ich kein Zeuge Jehovas bin. In stillen Momenten fühle ich mich zutiefst einsam wegen dieser Religion. Wenn sie nur wüssten, welches Leid sie für Jehova verursachen. Danke für dein gutes Werk. Jim L.


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

15:24:19

Bemerkung:

Brief Nr. 1 vom Juni 2002 der Worldwide Christian Community – An alle Ältestenschaften der Zeugen Jehovas – Ein siebenseitiger Brief vom Zweigbüro in Patterson, NY (15. Februar 2002) an „ALLE ÄLTESTENSCHAFTEN IN DEN VEREINIGTEN STAATEN“. Doch ihr werdet aus der Bibel wissen, dass alle älteren Männer eingeschlossen sind. (1. Petrus 5:1-4) Daher beleuchten wir die wichtigen Worte aus dem Schlusssatz: „Bitte seid unserer ständigen Gebete für EUCH versichert, während IHR EURER wichtigen Verantwortung nachkommt, die Herde zu hüten, die Gott EURER Fürsorge anvertraut hat.“ – Warum konzentriert sich die leitende Körperschaft zu dieser Zeit auf „Verantwortung“? Alle Zeugen Jehovas wissen, dass die Organisation gegenwärtig in erheblichem Maße dem prüfenden Blick der Medien ausgesetzt ist und die „Schafe“ verwirrt sind. Was sind die Tatsachen? Wir führen nur ein paar an: 1) In den USA wurde breit über zwei Mehrfachmorde unter Zeugenfamilien in Oregon berichtet. 2) In Schottland hat Alison Cousins mutig über die Jahre des sexuellen Missbrauchs durch ihren Zeugenvater gesprochen. Das wurde berichtet in Woman’s Own (25. März 2002) unter „Kirche der Schande“. Die Zeitschrift deckte auch einen schändlichen Vertuschungsversuch durch örtliche Älteste auf. 3) Dateline (Amerikas Aktualitätsprogramm) ist auf beiden Seiten des Atlantik gesehen worden. Es konzentrierte sich auf das Vorherrschen von Kindesmissbrauch in der Organisation. Aufrichtige gegenwärtige Zeugen erhoben freimütig die Stimme; sie stellten das Ideal der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Gesellschaft der schonungslosen, entsetzlichen Realität gegenüber, die in den Versammlungen besteht! 4) In Großbritannien hat die BBC belastende geheime Briefe der Gesellschaft gesehen, in denen ihr angewiesen werdet, Stillschweigen über Pädophile in eurer Versammlung zu wahren. Ihr kennt diese Anweisung. Daher klingen Klischees über das „Reinhalten der Versammlung“ ziemlich verlogen, wenn das, was unrein ist, „unter den Teppich gekehrt“ wird. Dies veranlasst bisher loyale Anhänger, sich angewidert abzuwenden, und wenn sie „die Alarmglocken klingen lassen“, werden sie eilig aus euren Reihen geschickt (Jesus hat „die Alarmglocken klingen lassen“. Seht, was man mit ihm getan hat!) 5) Der Guardian von Oktober 2001 (englische Zeitung) enthüllte einen krassen Akt von Heuchelei der Gesellschaft. 1992 schloss sie sich den Vereinten Nationen an! Einzelheiten sind direkt von der UNO erhältlich. Die Gesellschaft hat eine Standardantwort aufgesetzt. (siehe Organisationsbuch, Seite 151.) 6) In Frankreich schuldet die Gesellschaft riesige Summen unbezahlter Steuern und Strafen. Addiere dies zu den anwachsenden Gerichtskosten und Schmerzensgeldern, vor denen sie auf der ganzen Welt steht, und die Gesamtsumme ist astronomisch! Ihre Gemeinnützigkeitsstand steht auch in Gefahr. Aber was ist mit DEINEM Stand vor Gott? – Güte oder Gerechtigkeit: Wem wirst DU folgen? Würde dein Kind nachts krank, du würdest sofort etwas unternehmen. Du wirst dich nicht einfach umdrehen und sagen: „Jehova wird das in Ordnung bringen!“ Oder wenn du nur den Verdacht hättest, dass in dein Haus eingebrochen wurde, du würdest die Polizei rufen ... und sie käme, nicht wahr? Stell dir vor, sie sagt: „Tut uns leid! Ohne zwei Augenzeugen können wir nichts tun.“ Doch dies veranschaulicht genau die Politik der Gesellschaft! Aber was sind die Grundsätze in DEINER Versammlung? Einfach „Anweisungen zu befolgen“, selbst wenn sie von Leuten kommen, denen du vertraust, heißt in Wirklichkeit, sich vor der Verantwortung zu drücken, der du dich verpflichtet hast. Das wäre so als sinke die Titanic, und einer der Stewarts versuchte, Passagiere der Dritten Klasse daran zu hindern, durch den Bereich der Ersten Klasse zu entkommen. Das ist, wenn man gedankenlos den „Anweisungen der Organisation“ folgt. Kostbares Leben steht auf dem Spiel! Ihr zitiert oft aus Matthäus 18:16, um die „Zwei-Augenzeugen“-Politik zu untermauern. Lest bitte den Rest der Worte Jesu in diesem Kapitel und vergleicht den relativen Wert, den er „Güte“ im Gegensatz zu „Gerechtigkeit“ beimisst. Ihr seid wiederholt gelehrt worden, dass es bei den Problemen, auf die sich Jesus konzentrierte, nicht um Verbrechen, sondern um weniger wichtige Dinge zwischen Brüdern ging. Ganz recht! Es ist also verachtenswert, wenn man die entsetzlichen Taten, die Pädophile an kindlichen Opfern begehen, in diese Kategorie tut, ganz abgesehen davon, dass das auch noch eine eklatante Verdrehung der Schriften ist. Das reduziert dieses Böse auf das Gewöhnliche und ist gleichbedeutend mit einem erneuten Missbrauch des Kindes! In Freundlichkeit und Liebe fordern wir euch dringend auf: Habt Güte als euren Meister und Gerechtigkeit als euren Knecht. (Bitte lest Hesekiel Kapitel 34.) Weitere Informationen siehe unter: www.silentlambs.org – ENDE  DES BRIEFES – http://www/exjws.net/letter1boe.htm


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

15:32:56

Bemerkung:

Entschuldigung, die Adresse der oben erwähnten Worldwide Christian Community sollte lauten: http://www.exjws.net/letter1boe.htm.


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

16:19:38

Bemerkung:

ÜBER BUDDHISTEN ODER HINDUS … nur ein Gedanke, um fair zu sein … Wütend? Warum meinst du, dass ich wütend bin? Bitte sieh dir meine Einträge noch einmal an, meine Bemerkungen waren respektvoll und ohne Anzeichen von Wut. Darüber lasse ich dich eine Zeitlang nachdenken … Ich werde in ein paar Tagen auf deine Frage antworten … Übrigens, hinterlass wenn möglich deinen Tarnnamen … ANGEL31


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

17:27:10

Bemerkung:

An Jim L. ... Ich freue mich wirklich über deine Bemerkungen, und ich verstehe nur zu gut dein Empfinden von Einsamkeit in diesen stillen Momenten, wie du sagtest. Ich weiß, wie es ist, keine „Familie“ zu haben, da ich 1995 von den Zeugen Jehovas ausgeschlossen wurde and und nur unbedeutende Gespräche mit Familienangehörigen gehabt habe. Das war nur, wenn jemand in der Familie oder in der erweiterten Familie gestorben ist oder wenn jemand schwerkrank wurde. Ich finde es ironisch, dass meine Mutter und meine Schwägerin, als meine Tochter im letzten Jahr im Krankenhaus war, plötzlich im Zimmer auftauchten. Meine Mutter wie auch meine Schwägerin umarmten mich. Meine Hände blieben unten, ich erwiderte die Umarmung nicht. Ich fühlte mich äußerst merkwürdig und ungemütlich. Dass sie in Krisenaugenblicken auftauchen und dann wieder völlig verschwinden, bis die nächste Krise, Tod usw. da sind, ist so merkwürdig für mich. Ich wünschte, sie wären überhaupt nicht im Krankenhaus aufgekreuzt, weil es die Situation sehr ungemütlich für jeden machte, der weiß, wie meine Familie Exzeugen behandelt. Es erscheint mir auch merkwürdig, sie als meine „Familie“ zu bezeichnen. Ich weiß, was eine Familie eigentlich sein soll, aber seit 1995 verschwand das in einer einzigen Bekanntmachung meines Ausschlusses. Ich habe viele Male gefunden, dass ich tatsächlich gelegentlich vergessen habe, dass ich Angehörige dieses oder jenes Namens habe. Plötzlich höre ich, wie ein Name aufkommt, und dann muss ich einhalten und augenblicklich nachdenken ... Oh ja, das ist mein Bruder, oder das ist meine Kusine usw. So merkwürdig und einsam, wie ich mich fühlte, als die Bekanntmachung über mich gegeben wurde, die Zeit hat mir Frieden gebracht. Ich habe wunderbare Freunde, wirkliche Freunde. Es ist traurig, ja ... dass die Familie einen an einem Tag anerkennen und am nächsten verstoßen und einen behandeln kann, als sei man tot ... das heißt, bis zu einer anderen Krise, dann lebt man plötzlich wieder und wird umarmt!! Jim, ich kann nachempfinden, was du gesagt hast. Ich weiß wirklich nicht, woher ich meine “Stärke” oder Energie habe, ich weiß nur, ich werde nie mehr zulassen, dass ich unterdrückt werde oder dass auf mir herumgetrampelt wird, und ich bin sicher nicht tot! Und hey! Ich rauche auch ... sieh, wie meine Rauchkringel hochsteigen! Mir ist egal, was meine Familie noch über mich denkt oder was ich mit dem Leben anfange. Ob es „verkehrt“ ist für mich, wenn ich rauche, oder nicht, ist immer noch meine Entscheidung, und niemand hat das Recht, mich zu richten, außer Gott selbst. Die Zeugen haben keine Macht mehr über mich. Halte durch, Jim! Linda Thoman


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

17:38:24

Bemerkung:

An alle, die behaupten, aufgeschlossen zu sein UND gegenwärtig Zeugen sind … Ich habe keinen Hass auf irgend jemanden von euch. Wenn ihr so aufgeschlossen seid, wie ihr behauptet, dann empfehle ich euch sehr ein gründliches Lesen des neuen Buches Der Gewissenskonflikt, 4. Auflage, von Ray Franz. Er war neun Jahre lang Mitglied der leitenden Körperschaft, sein eigener Onkel war Vizepräsident unter Knorr. Ray Franz schrieb dieses Buch aus Liebe und einem wirklichen Empfinden von Verpflichtung, die Wahrheit über das zu erzählen, was in den Sitzungen der leitenden Körperschaft geschah, und (mit Dokumentation als Beweis) wie über die Lehre entschieden wurde, wie auch über die „Vorschriften“, um ein Zeuge in gutem Ansehen zu sein. Wer von euch NICHT vertraut ist mit der Situation der Brüder in Malawi im Gegensatz zu den mexikanischen Brüdern, erweist sich meiner Meinung nach wirklich einen schlechten Dienst, wenn er nicht selbst, durch eigenes Studium, herausfindet, was die Wahrheit ist. Einige sagen, das Buch sei abtrünnig. Das ist es nicht, und so wurde es auch nicht geschrieben. Es wurde geschrieben, um einfach die Tatsachen festzustellen, so wie sie geschahen, und es überlässt es dem Leser, selbst zu entscheiden, was er mit der Information anstellt. Ray Franz sagt genau das sogar direkt zu Beginn seines Buches. Er sagt dem Leser nicht, was er in Bezug auf Lehren glauben sollte oder nicht. Er stellt einfach die Tatsachen fest, wie sie sich ereigneten, und zeichnete sie auf. Die meisten Leute außer denen in dem Raum bei den Sitzungen wussten ERST seit Rays Buch, was wirklich bei diesen Sitzungen vorgeht. Ältesten sagt man es nicht, Kreisaufsehern sagt man es nicht usw. Diese Sitzungen/Treffen sind sehr privat. Diese Sitzungen/Brüder sind es, die über jeden einzelnen Aspekt im Leben der Zeugen entscheiden. Selbst was im Schlafzimmer eines Zeugenpaares passieren sollte und was nicht. Solltet ihr nicht SELBST die Beweise sehen und SELBST entscheiden? Lehren die Zeugen nicht, man solle sich aller Dinge vergewissern? Linda Thoman


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

18:17:51

Bemerkung:

Ich war drei Tage lang weg! Ich habe den Stecker für den Saft zerbrochen, um E-Mails zu verschicken ... jetzt muss ich viel aufholen, um die Einträge zu lesen usw. ... Ich habe euch vermisst, Leute! Ich muss zuerst die Arbeit aufholen spielen, und dann bin ich bald wieder zurück. Liebe Grüße, Claudine alias Volksrednerin


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

18:40:11

Bemerkung:

Ich werde deine Familie sein, wenn du meine sein wirst. Vielleicht können wir über unsere „Exeltern“ reden (oder etwas anderes?), da wir sie alle zu haben scheinen. Deine Worten klingen in mir wider. Ich weiß, worüber du redest – ich war auch da. Wie können es diese Leute wagen, sich Eltern zu nennen?


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

19:17:33

Bemerkung:

Susan: du musst an die Wachtturm-Gesellschaft schreiben und dann an CBS, NBC, Oprah und alle, die du dir vorstellen kannst. Wir helfen dir dabei. Leute wie du sind sehr wichtig, da die Wachtturm-Gesellschaft dich nicht beschuldigen kann, „abtrünnig“ zu sein oder Leichen im Keller zu haben. E-Mail-Adressen für Medienkontakte stehen in früheren Einträgen. Bitte lade die Opfer ein, die Einträge hier zu lesen – damit sie wissen, dass sie nicht allein oder verrückt usw. sind. … und vielleicht finden sie die Kraft, rauszugehen. C. E.


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

19:59:37

Bemerkung:

Seid gesegnet. Ich gehöre nicht mehr zu den Zeugen Jehovas, bin endlich frei und ohne Schuld. Ich habe seit der NBC-Sendung deinen Chatroom besucht. Seit neuerem kann ich in deinem Chatroom keine Leute mehr zum Reden finden. Aber ich werde weiterhin meine Zeit anbieten, um zu helfen.


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

20:26:31

Bemerkung:

Hallo wieder. Erwiderung auf einen früheren Eintrag, dass B.R. die Ältesten nicht vor Gericht zur Verantwortung ziehen konnte (unsigniert). Gemäß der Presseveröffentlichung, die ich erhielt, war Larry Baker früher Ältester und wurde abgesetzt, weil er ein Kind belästigte. Das versetzt die Ältesten in den Stand, dass sie um diesen Mann wissen. Der Stiefvater von Bryan Rees war ein Ältester, der es wusste. Ich kenne die Gesetze in den Staaten nicht, und vielleicht ist es erlaubt, dass Kirchenführer von einem Schänder wissen und ihn weiterhin als Mitglied die Versammlungszusammenkünfte mit Kontakt zu Kindern besuchen lassen dürfen. Doch ich sage, das ist falsch. Es gibt Sünden der Unterlassung und der Veranlassung. Dies sind eindeutig Unterlassungssünden. Er litt, weil sie nichts unternahmen. Das war so GRAUSAM von ihnen. In Kanada gibt es so etwas wie mittelbare Haftung. Das Verwaltungskomitee, in dem ich arbeite, könnte von Opfern verantwortlich gemacht und verklagt werden, wenn wir, sagen wir einmal, unwissentlich jemanden einstellten, der mit einem Kind arbeiten sollte, und dieses Kind wird missbraucht (besonders wenn die Arbeitsbeschreibung ausführlich war und z.B. das Baden des Kindes einschloss oder anderer enger Kontakt zu dem besagten Kind bestand usw.). Wir könnten sogar dann verantwortlich gemacht werden, wenn wir nicht wussten, dass derjenige ein Kinderschänder ist. Selbst wenn er ein Freiwilliger war und das Kind unter unserer Obhut stand und das Kind wurde von jemand anderem belästigt, den wir bei dem Kind sein ließen, könnten wir verantwortlich gemacht werden. Die Ältesten hätten die Versammlung zumindest vor dem Pädophilen warnen müssen, aber das haben sie nicht getan. Wie können wir unsere Kinder schützen, wenn uns nicht die Werkzeuge dazu gegeben werden??? Z.B. Namen von Schändern und Zugangsverbote zu Königreichssälen. Irgendwie sehe ich, dass die Gesellschaft insgesamt hier eine Verantwortung hat. Die Gesellschaft insgesamt ist für viele Zeugen Jehovas der Königreichssaal mit seinen Besuchern. Ich glaube, Bryan Rees hatte das Recht, die Ältesten verantwortlich zu machen. Es stand in ihrer Macht, sie hätten so viel Schmerz und Leid verhindern können, wenn sie ihn gewarnt und seinen Kontakt zu Larry Baker verhindert hätten (ein Ältester war ja sein Stiefvater). Wenn in Kanada (Ontario) ein gefährlicher Täter, der ein Kinderschänder ist, in die Gemeinde zieht, veröffentlicht man ein Bild von ihm. Es erscheint in den Nachrichten, um die Gemeinde zu warnen. So ist jeder auf der Hut und achtet auf Probleme, und das schützt die Gemeinde in gewissem Maße. Einige Gegenden sind in dieser Hinsicht eifriger als andere. Oft, wenn dies geschieht, ist der Täter gezwungen, umzuziehen, da ihn niemand in seiner Gegend haben will. Ich weiß von einem Fall, wo eine junge Frau das Bild eines Täters sah und ihn am Gesicht als den erkannte, der sie auf ihrem Nachhauseweg angefallen hatte. Sie ging zur Polizei und ließ ihn anklagen, und er ging wieder zurück ins Gefängnis. Das hat viele andere davor bewahrt, Opfer dieses Mannes zu werden. Dass die Ältesten in Bezug auf Bryan Rees ungeschoren davonkommen, ist keine Gerechtigkeit. Die Gesetze müssen offensichtlich geändert werden, damit sie mehr Sorge für das Opfer widerspiegeln, was sie als Entschädigung brauchen, um ihr Leben wieder zusammenzubekommen. Diese Straßensperren für die Gerechtigkeit sollten entfernt werden. Mittelbare Haftung der Ältesten hier ist sehr klar für mich. DJB


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

21:54:40

Bemerkung:

Hier habe ich meine Information über C.T. Russells Scheidungsverhandlung her: http://64.4.8.250/cgi-bin/linkrd?_lang=EN&lah=eb427ae4943df82707ff9e1470bd2ef3&lat=1025664706&hm_action=http%3a%2f%2fwww%2epaulblizard%2ecom%2fruss1%2ehtml,  Linda Thoman


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

21:57:09

Bemerkung:

http://64.4.8.250/cgi-bin/linkrd?_lang=EN&lah=e4999772f94c8a20b38e0489f85235a5&lat=1025664875&hm_action=http%3a%2f%2fwww%2epaulblizard%2ecom%2fruss1%2ehtml Informationen über C.T. Russells Scheidungsverhandlung sind aus: www.watchthetower.com. Linda Thoman


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

22:06:10

Bemerkung:

Verflixt, hier versuche ich, den verdammten Link einzutragen, woher ich meine Information über C.T. Russell hatte! Also, sie ist aus www.watchthetower.com. O.K.? Jiiih! Linda Thoman


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

22:12:46

Bemerkung:

Zwei weitere Gerichtsverfahren gegen die Zeugen Jehovas: http://krd.realcities.com/ads/media/network/home/popup2.htm. Zwei Leute reichen Klage wegen sexuellen Missbrauchs gegen Versammlung der Zeugen Jehovas ein, VON STEPHEN SCOTT, Redakteur für den Bereich Religion. Zwei Frauen reichten am Dienstag Zivilklage ein, sie behaupten, sie seien als junge Mädchen von einem Mitglied der Versammlung der Zeugen Jehovas in Annandale, Minnesota sexuell missbraucht worden. Die Frauen, beide heute 22 und in Twin Cities wohnend, sagen, die Grundsätze der Religion machten es Opfern praktisch unmöglich, sich zu melden, weil wenigstens zwei Zeugen erforderlich seien, um ein Fehlverhalten zu untermauern. – Nach diesen Vorfällen seien diese Frauen, sagte der Anwalt der Klägerinnen, Jeffrey Anderson aus St. Paul, zu den Ältesten gegangen und man habe ihnen gesagt: „Wir glauben euch wirklich nicht, weil wir zwei Zeugen dafür brauchen, dass es passiert ist, und wenn es keine zwei gibt, macht ihr eine Falschaussage.“ Zur Frage steht das Verständnis der Zeugen Jehovas der Bibel, besonders von 5. Mose 19:15, wo es heißt, ein einzelner Zeuge genüge nicht, um jemand eines Verbrechens oder Fehlverhaltens zu überführen. Obwohl die zeugen Jehovas nicht jede Bibelstelle wörtlich auslegen, gründen sie ihren Glauben allein auf die Prinzipien der Bibel. Wenn der Beschuldigte die Anschuldigungen abstreitet und es keine weiteren Personen gibt, die sie untermauern können, können die Ältesten zu der Zeit innerhalb der Versammlung nichts unternehmen, heißt es in der offiziellen Erklärung der Gruppe, Jehovas Zeugen und der Schutz der Kinder. – Beide Klägerinnen machen geltend, sie seien, als sie zwischen 10 und 12 Jahren alt waren, von einem männlichen Mitglied der Versammlung, der acht Jahre älter war, gestreichelt worden. Als Beklagte werden genannt: Derek Lindala, 30, aus South Haven, Minnesota, der die Mädchen mutmaßlich bei verschiedenen Gelegenheiten im Haus seiner Familie oder während kirchlicher Tätigkeiten befummelt hat, die Versammlung Annandale und die Watchtower Bible and Tract Society of New York, die eingetragene Körperschaft der Zeugen Jehovas … Die Quelle für diese Information war Woman-Awake@yahoogroups.com.  O.K.? Jiiih! Linda Thoman (Nun muss ich wohl alle meine Quellen angeben, oder?) Lautes Lachen


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

22:38:12

Bemerkung:

Linda, als ich mit meiner Mutter (sie hatte gerade Bibelstudien begonnen) über Russell sprach, erklärte sie sofort, nach dem Tod von Russell habe Rutherford die „Mitteilung“ erhalten, in der Organisation gäbe es immer noch falsche Glaubensansichten. Dann las ich kürzlich, wie die Zeugen Jehovas Russells Buch als inspiriert bezeichnen. Es gibt einen Wachtturm-Artikel auf watchtowerobserver.com mit dem 1. Juli 2003 als Datum, dort wird viel über das Umbringen von Abtrünnigen geredet. Weißt du, ob dieser Wachtturm auf dieser Website nur falsch datiert ist oder ob das künftig kommen soll??? Ich muss das wissen, es wird mir und meiner Mutter helfen, die Situation bei den Zeugen Jehovas besser zu verstehen. Sie hat seit über einem Jahrzehnt keine Verbindung mehr mit ihnen, und ich glaube, sie hat entscheidende Informationen verpasst. Bitte hilf uns! Bon


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

22:51:01

Bemerkung:

Helfen und Vorschub leisten ist ein Verbrechen und erscheint wie eine „Verschwörung“ zur Begehung eines Verbrechens. Haben die Ältesten, die dies geschehen lassen, ein perverses Ersatzvergnügen in dem Wissen, dass sie andere Männer die Kinder in der Versammlung sexuell anfassen lassen? Ich würde einen Pädophilen nicht einmal Bilder meiner Kleinkinder ansehen lassen! Geschweige denn eine Zusammenkunft besuchen, wo eines anwesend ist. Ich erinnere mich an den Blick, den mir eine Schwester zuwarf, die mit mir studierte, als ich ihr sagte, was ich nie akzeptieren könnte, sei ein Pädophiler im Königreichssaal, einen Mörder vielleicht, aber nie einen Pädophilen. Das war lange bevor ich etwas wusste. Aber das war schon ein Blick, den sie mir zuwarf. Ich habe heute aus Protest gegen das, was die Wachtturm-Gesellschaft den Malawis angetan hat, die amerikanische Fahne rausgehängt – ein sehr kleines Zeichen des Protests. Ich bin voller Kummer. C. E.


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

23:01:11

Bemerkung:

Ich wollte nur alle wissen lassen, woran ich gearbeitet habe. Ich selbst und ein weiteres Mädchen, das im Augenblick anonym bleiben möchte, reichten Klage gegen die Person ein, die uns als Kinder belästigte, gegen die Ältesten, die ihn schützten und es ihm ermöglichten, und gegen die Organisation (Wachtturm-Gesellschaft), die ihnen Anweisungen gab. Lest die Geschichte unter diesem Link. http://www.startribune.com/stories/462/3033760.html


Datum:

2. Juli 2002

Zeit:

23:36:46

Bemerkung:

An ANGEL 31 ***Entschuldigung, Angel31. Habe ich dich beleidigt? Wenn du all die Großbuchstaben siehst, dann ist das, weil ich sie nicht als Betonung fettgedruckt wiedergeben konnte. Ich hoffe, du fasst es nicht so auf, als habe ich dich anschreien wollen. Ich war es, Alter00, der die Buddhisten und Hindus erwähnte. Sie beten sogar geschnitzte Bilder und KÜHE (ich schreie nicht) an. ***Ich vermute, das größte Problem mit der Wachtturm-Politik war für mich, dass sie die beschuldigten/geständigen Pädophilen immer noch von Haus zu Haus gehen ließen (und lassen). Wenn man einen Freund hat, der Alkoholiker ist, würde man ihn dann in eine Bar gehen lassen? Ich habe kürzlich mit einem Ältesten gesprochen, und er bestätigte: „Sie gehen jetzt immer noch von Haus zu Haus.“ Würdest du mit deinem Kind mit diesem Pädophilen (Bruder oder Schwester) von Haus zu Haus gehen? Und mit ihm im Königreichssaal sitzen? ***Ich sage nicht, dass er keine weitere Chance verdient. Ich denke nur, wenn er ohne zwei oder auch nur einen Zeugen beschuldigt wird, ist es das Kind, das mutmaßliche Opfer, das einen Psychologen braucht. Geschulte Kinderpsychologen können Dinge erkennen, die wir nicht sehen können. Mit dem Vorspielen eines Missbrauchs kommt man bei ihnen nicht weit … Wenn jemand eine Kinderschändung gesteht, denke ich (glaube ich fest), dass er/sie isoliert und von Versammlungsmitgliedern und dem Dienst ferngehalten werden sollte, bis er/sie Hilfe erhält. Aber ich weiß, dass es nicht sicher ist, ob er/sie geheilt werden kann. Was können wir tun? Wir müssen es bei uns so sicher wie möglich machen und versuchen, mit dem Problem zurechtzukommen, bis Gottes Königreich da ist … Alter00


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

00:51:03

Bemerkung:

Leute, wenn ihr die Zeugen Jehovas nicht an euren Türen haben wollt, schreibt eine Notiz an den Königreichssaal in eurer Gegend und sagt, dass sie sich von eurem Haus fernhalten sollen. Ich erfuhr dies vom Stadtaufseher, es funktioniert. Bill in MN


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

01:00:50

Bemerkung:

Das scheint die Art zu sein, wie die Zeugen Jehovas ihre Bibel ändern, damit sie zu ihrem Glauben passt und ihre von anderen Religionen verschiedenen Glaubenssätze rechtfertigt. Vielleicht ist es keine Belästigung, wenn man an genügend Türen hämmert und alle Buchstudien für ein Jahr macht. Stellen wir uns der Sache: Gott ist vollkommen, Menschen sind es nicht, und wenn der Mensch denkt, er sei Gott, dann hat man eine sehr erschreckende Situation wie diese lügenden Bastarde in der Wachtturm-Gesellschaft. Bill in MN


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

01:46:16

Bemerkung:

EIN WEITERER GERICHTSPROZESS!!! Jetzt weiß jeder davon, so kann ich darüber reden! Ich war in Minnesota (bin es noch, später heute bin ich wieder in Dallas), als gestern die Pressekonferenz stattfand. Ihr Name ist Heidi Meyer. Sie ist ein sehr tapferer und anregender Mensch. Ich wohnte während meines Besuchs bei ihr zu Hause und wurde durch ihre Darstellung vor der Kamera und ihre Interviews mit den Zeitungen gestärkt. Sie war sehr zuversichtlich und entschlossen, die Sache bekannt zu machen. Oben steht ein Link zu einer der vielen Zeitungen, die über die Geschichte berichteten. Es war unglaublich, Zeuge der Haltung sein zu können, die sie eingenommen hat – ETWAS ZU UNTERNEHMEN!!! Das andere an dem Prozess beteiligte Mädchen hat allen gezeigt, dass man etwas tun kann, ohne enthüllen zu müssen, wer man ist, aber man kann sagen, wer der Schänder ist, und juristische Schritte wegen dem unternehmen, was er einem angetan hat. Bill Bowen war auch da, und es war eine Freude, sich hinsetzen und mit ihm reden zu können. Er ist so bestrebt, die Wahrheit zu erzählen und die Kinder zu schützen. Er erzählte uns einige Geschichten über verschiedene Erfahrungen, die er mit den Medien und Leuten, mit denen er redete, hatte – er hatte Tränen in den Augen, als alle zuhörten. Jeder, der meint, er täte das nur wegen des Profits, liegt TOTAL FALSCH!!! Seine Absichten sind die reinsten, die ich je in meinem Leben gesehen habe!!!! Heidi hat sich gemeldet, und auch die Frau, die eine Jane Doe bleiben möchte. Das muss überall geschehen – landes- und weltweit!! Die Leute hören zu, REDET WEITER!!! Liebe Grüße, Jesika Thoman, Dallas, Texas


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

07:11:48

Bemerkung:

An alle Opfer: Bitte erzählt eure Erfahrungen und macht sie bekannt! Ich sprach gestern mit einem Ältesten, der die Dateline-Geschichte sah, und er sagte, sie sei „einseitig“ gewesen. Ich glaube, nicht einmal Älteste verstehen die Größe des Problems, wie viele Menschen verletzt wurden! Ich sagte ihm, die Dateline-Geschichte sei kein isolierter Fall, es gebe viele weitere Geschichten wie sie. Ich sagte ihm, ich könnte keiner Organisation angehören, die Pädophile schützt und sie neben uns in den Königreichssälen sitzen lässt. Ich fragte: „Wie sollen wir unsere Kinder vor Pädophilen schützen, wenn ihr sie in unserer Gegenwart sein lasst?“ Er hatte keine Antwort! Das hat ganz gut meine Gebete beantwortet! An den Maulwurf, der mir sagte, ich solle weiter Fragen stellen. Ich tat es und kam nicht mit einem warmen, wuscheligen Gefühl heraus! Berichte weiter von drinnen und halte uns auf dem Laufenden! An Bill Bowen, kämpfe weiter für die, die verzweifelt deine Hilfe brauchen! Jemand in Texas


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

08:08:37

Bemerkung:

Wann wird diese Seite endlich aktualisiert? Es scheint, dass sie eingeht.


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

09:29:12

Bemerkung:

O.K., zuerst meine Entschuldigung an alle, dass ich weder den Schmerz noch das sehe, was ihr tut. Zweitens, hier sind einige Schritte, die ich unternehme, und ein paar Ideen, über die Bill und die Herausgeber dieser Website nachdenken können. Meine Schritte: 1) Ich schicke an alle meine E-Mail-Kontakte (Zeugen und andere) wöchentliche Updates über die Ereignisse, über die in dieser Sache berichtet wird. (d.h. den Gerichtsfall in Minnesota, was in Großbritannien geschieht usw.) 2) Mein Sohn und ich basteln einen schnellen Anhang zu meiner persönlichen Website, der für euch eine kostenlose E-Mail-Seite schaffen wird, wo ihr euch eintragen könnt. Ich werde das auf dieser Seite veröffentlichen, wenn Bill es fordert. 3) Ich verlasse die Wachtturm-Organisation – wie bereits gesagt, besteht keine Hoffnung … Gedanken für die Website: 1) Wie wäre es mit einem Link zu Jeff Anderson, dem Anwalt der beiden jungen Frauen aus Minnesota? Nicht schwer zu verwirklichen, und es wäre ein großartiger Schritt, rechtliche, finanzielle und psychologische Hilfe zu bieten, die so viele, die hierher kommen, brauchen. 2) Gibt es auch irgendwelche Therapeuten, die für die zu erreichen sind, die Hilfe benötigen? Nach Prüfung ihrer Legitimation (ich denke, das ist ein Muss) könnte ein Link eingerichtet werden, um Verbindung zu ihnen aufzunehmen. Ziellose Gedanken und Vorstellung von Jericho und Rahab. Ich werde das später weiter ausführen, wenn ich den Klang der Posaunen höre und eine Truppe marschieren sehe. Hier ist … Dronj


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

10:24:17

Bemerkung:

Jesika und Bill Bowen waren gestern in Minnesota auf einer Pressekonferenz wegen eines Prozesses zweier Frauen. Hier ist ein Link, um einen der Artikel zu lesen. http://www.twincities.com/mld/pioneerpress/3588212.htm


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

10:26:52

Bemerkung:

Hier ist ein weiterer Link auf einen weiteren Artikel über die Pressekonferenz, auf der Jesika und Bill Bowen gestern waren. http://www.miami.com/mld/miami/news/breaking_news/3588930.htm


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

10:28:29

Bemerkung:

Noch ein Link zu einem Artikel über die Pressekonferenz, auf der Jesika und Bill Bowen gestern waren. http://www.cnn.com/2002/LAW/07/02/jehovahs.witness.lawsuit.ap/index.html


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

10:35:56

Bemerkung:

An BON ... Es tut mir leid, ich habe zwar von dem gehört, was du angeführt hast, aber ich habe augenblicklich keine Informationen darüber. Ich will sehen, was ich herausfinden kann. Linda Thoman


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

10:38:31

Bemerkung:

Hallo, ich bin es, die kleine Verlorene. Ich habe alles hier gelesen, und es hat mir so sehr geholfen, Vertauen in meine Entscheidung zu haben, die Gemeinschaft der Zeugen zu verlassen. Ich habe keinen Anteil mehr an meiner Familie, weil das Zeugen sind, und meine so genannten besten Freundinnen sind nicht mehr meine besten Freundinnen. Ich habe gestern Abend die Nachrichten gesehen, und das bestätigt, dass es kein isolierter Fall ist und dass ich nicht unvernünftig bin. Denn das hat mir der Älteste gesagt. Ich bin so dankbar für jeden auf dieser Seite, und ich bin sehr stolz auf die Opfer, die sich outen und ihre Geschichte erzählen. Macht so weiter. Ich habe eine Freiheit gefunden, die ich nie zuvor hatte, weil Leute ins Fernsehen gingen und diese Seite die WAHRHEIT sagt!!! Ich mag euch alle, und möge Jehova eure Ehrlichkeit segnen und euch viel Frieden schenken. Eure Freundin, die kleine Verlorene


 

Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

10:48:48

Bemerkung:

An Bon ... Ich habe an Kent@observer.org eine E-Mail geschickt, um ihm deine Frage über den Artikel mit dem Datum von 2003 zu stellen. Wenn ich etwas höre, lasse ich es dich wissen. Linda Thoman


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

11:43:15

Bemerkung:

Ich sehe immer das Wort „mutmaßlich“ in diesen Artikeln über die Silentlambs-Fälle. Wie viele sind des Missbrauchs für schuldig befunden und zu Gerichtsstrafen verurteilt worden? … Weiß das jemand?


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

11:56:43

Bemerkung:

SO EINE HÄSSLICHE WIRKLICHKEIT. ALS EHEMALIGER ZEUGE BIN ICH ZWAR ENTSETZT, ABER NICHT ÜBERRASCHT.


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

12:17:47

Bemerkung:

Ich sehe hier die Watchtower-Ausgabe vom 1. Juli 2002 … hmm … Da sind Artikel wie ‚Religiöse Ikone’, ‚Gott im Geist anbeten’, ‚Jehova schmückt sein Volk mit Licht’, ‚Jehovas Herrlichkeit scheint auf sein Volk’, ‚Ist dein Lehren wirkungsvoll?’, ‚Gestärkt durch unsere weltweite Bruderschaft’, ‚In den Wegen Jehovas wandeln bringt reiche Belohnung’, ‚Internationaler Kongress 2003’ und ‚Lass dich nicht täuschen’. Im letzten Artikel heißt es: „Öffne deinen Sinn und dein Herz für die eine unleugbare Quelle religiöser Wahrheit, die Bibel“, und NICHTS über ‚Abtrünnige’ … Wenn der oben erwähnte Artikel falsch ist, DANN HILFT ER NICHT DEN SCHWEIGENDEN LÄMMERN. Er lässt sie vor der ganzen Welt schlecht aussehen und gibt der Gesellschaft eine weitere Entschuldigung, diese Opfer „Abtrünnige“ zu nennen … Alter00


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

13:10:47

Bemerkung:

Hier ist die Erwiderung von Kent zu dem Artikel mit dem Datum von 2003: Ich vermute, der Artikel, den du meinst, ist ein Spaß. Ich erinnere mich nicht, wer ihn eigentlich machte – aber ich bin sicher, das ist er. Er steht da seit anderthalb Jahren. Kent -- Originalnachricht – Von: Lin *** [mailto:linthoman@hotmail.com Abgeschickt: 3. Juli 2002, 17:46, An: kent@observer.org, Thema: Bezüglich deiner Website. Eine Frage. Hallo Kent, mein Name ist Linda Thoman. Ich hörte von jemandem von deiner Seite, der einen Link ins Gästebuch von Silentlambs setzte. Derselbe, der den Link setzte, hat mich nach einem möglichen Druckfehler auf deiner Seite gefragt und danach, ob ich etwas darüber weiß. Derjenige sagte, da gebe es einen Artikel auf deiner Seite über einen Wachtturm von 2003 ... nicht 2002. War das ein Druckfehler oder ist die Organisation mit einer „Prophezeiung“ Für das nächste Jahr herausgekommen? Ich hoffe, dass du schnell antwortest, obwohl ich mir sicher  bin, dass du viel zu tun hast. Danke im Voraus. Linda Thoman


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

14:00:43

Bemerkung:

Danke für deine Website. Ich bin erleichtert, dass mein Ehemann nicht allein ist! Er wuchs in der Religion der Zeugen Jehovas auf und kannte nicht einmal sein Geburtsdatum, bis er vor Gericht eine Aussage über den wiederholten sexuellen Missbrauch machte, unter dem er durch seinen Stiefvater (einen Zeugen Jehovas) litt. Er hat nie ganz verstanden, warum seine Mutter (auch Zeugin Jehovas) diesem Mann beistand. Der Mann wurde auch nie verurteilt, trotz der sexuellen und körperlichen Misshandlungen an meinem Mann, seinen zwei Brüdern und den drei Töchtern, die seine Mutter mit diesem Mann hatte. Ich treibe Forschung für meinen Abschluss bei der RN und stolperte über deine Seite. Nochmals danke, Jenni


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

14:12:49

Bemerkung:

HALLO, HIER IST WIEDER JESIKA. Es war erstaunlich, auf der Pressekonferenz in Minnesota zu sein!!! Die Stärke, die die beiden Frauen zeigten, war etwas, das man nicht mit Worten beschreiben kann. An DROJI – Danke für die Entschuldigung, obwohl ich meine, sie ist nicht nötig. Zu wissen, dass jemand gesehen hat, wie tief das Problem ist, und den Schmerz derer von uns versteht, die diese Verfolgung durch die Wachtturm-Gesellschaft erlebt haben, genügt mir. An die KLEINE VERLORENE – Du hast dich dafür entschieden, die Organisation zu verlassen, das ist nicht etwas, wozu wir die Leute bringen wollen. Wenn es deine Entscheidung ist, die du für dich getroffen hast, dann möchte ich bloß, dass du weißt, dass wir ALLE dich unterstützen. Ich hoffe, die Politik wird sich ändern und sie werden zugeben, dass sie falsch war (ich kreuze meine Finger). An die Person, die nach den Zitaten von MUTMASSLICH fragte – die Klageschrift in Minnesota wurde gestern eingereicht, bis der Mann also für schuldig befunden wird – den Rest kennst du. Wir müssen alle die Haltung feiern, die so viele einzunehmen beginnen, wie sie die Wachtturm-Gesellschaft nicht mehr fürchten. Und der Grund, dass sie sich melden, ist nicht, dass sie vor Wut um sich schlagen, sondern weil dies DAS RICHTIGE ist!!! Sieh in die Augen der Kinder um dich und sage dir, sie zu schützen ist dein Grund, dich zu melden und die Wahrheit zu sagen. Du kannst dich Joe oder Jane Doe nennen lassen, wenn du anonym bleiben willst, aber du kannst doch das tun, was notwendig ist!!! GRUPPENKLAGEN – Ich habe versprochen, dass ich die Anwälte dazu befragen würde und was dazu nötig wäre. Jeff Anderson persönlich hat mir in seinem Büro gesagt, für das Einreichen einer solchen Klage wäre nötig, dass die Erfahrungen aller dieselben sind. Wenn da beispielsweise eine Gruppe von Leuten ist, die durch dasselbe Produkt geschädigt wurden, dann können sich alle Opfer für eine Gruppenklage zusammentun. Da die Situation hier so ist, dass viele Leute von verschiedenen Personen missbraucht wurden und dies von verschiedenen Ältesten gehandhabt wurde, gibt es zu viele Unterschiede, als dass es ein Szenario für eine Gruppenklage wäre. Ich werde Jeff oder Bill anrufen, um zu sehen, ob ich seine Telefonnummer angeben darf. Über 100 Zeugen oder Exzeugen haben bereits mit ihm (Jeff) wegen der Missbrauchssache Verbindung aufgenommen. Das war vor der Pressekonferenz. Ich werde das, was ich von ihm höre, hier eintragen, wenn ich ihn kontaktiert und sein O.K. habe. Jesika Thoman, Dallas, Texas


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

15:08:22

Bemerkung:

Hallo alle … hier ist ein weiterer Link zu einem weiteren Artikel über die Pressekonferenz in Minnesota: http://www.kmsp.com/news/local/story.asp?content_id=1257723 Linda Thoman


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

15:34:46

Bemerkung:

DU KANNST ES DIR AUF VIDEO ANSEHEN – auf kstp.com ist die Geschichte aus Minnesota auch zu finden, aber du kannst dir auch die Nachrichtensendung ansehen. Ich sah sie, und Heidi und Bill sprachen in dem Interview. Jesika Thoman, Dallas, Texas


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

17:06:45

Bemerkung:

Ich bin die Frau eines Mannes, der in einer Familie von Zeugen Jehovas aufwuchs (sie spendeten sogar Land, damit dort ein Königreichssaal gebaut würde). Vor etwa drei Jahren kam heraus, dass mein Mann als Kind von seinem Stiefvater missbraucht wurde. Was mich noch mehr schockierte, war, zu wissen, dass seine Mutter von dem Missbrauch wusste und wie in der Versammlung damit umgegangen wurde. Ich habe jetzt einen wunderbaren Mann, der noch jetzt mit viel Ärger und Wut und Rückzug umgehen muss, und das wegen einer Sache, mit der man sich schon vor Jahren hätte beschäftigen können. Ich glaube, dies ist eine Organisation, die den Nährboden für Kinderschänder brütet. Es muss etwas getan werden, um diese Leute davon abzuhalten, die Tiere zu schützen, die unseren Kindern nachstellen!!


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

21:26:28

Bemerkung:

Wäre es ein Grund für eine Gruppenklage gegen die Wachtturm-Gesellschaft, wo sie doch die „Zwei-Zeugen-Regel“ vorschreibt und weiterhin Pädophile als Älteste „dienen“ oder Zeugen Jehovas in gutem Ansehen sein lässt? Und sie hält auch Leute davon ab, etwas zu sagen, und nennt es Verleumdung, um die Opfer von der Realität zu isolieren. Die von der Wachtturm-Gesellschaft geschriebenen Artikel über die katholische Kirche waren große Täuschung und Heuchelei, sie erweckten den „Eindruck“, dass es so etwas innerhalb der Versammlung Jehovas nie gäbe. Das „Produkt“ waren die „geistige“ Speise, die Anweisung der Ältesten und die Behauptung, das werde vom Heiligen Geist gestützt. Du hast das alles wahrscheinlich mit dem Anwalt durchgesprochen, das ist nur für den Fall, dass du es nicht getan hast. Ich habe heute mit einer Schwester gesprochen, das Gespräch endete damit, dass sie vor mir „floh“ und sagte, sie wolle nichts mehr hören. Ich hörte immer wieder das Wort „unvollkommen“. Sie gibt den naiven Eltern die Schuld. Sie zeigte keine Liebe für die Malawis – sie nannte sie einen Dreck, der aufgezogen wurde. Sie sagte mir, die Versammlung werde von Jehova gesegnet, weil sie am Sonntag jetzt über 100 Leute dort haben. Sie fragte, wie ich „gespeist“ werde – ich sagte ihr, ich hätte Jehova und die Bibel, und sie sagte, das sei nicht genug. Der überwiegende Eindruck, der bei mir blieb, war der, dass sie absolut kein Mitgefühl zeigte,  nicht für die Opfer von Pädophilen (sie sagte, sie müssten darüber hinwegkommen!), sie zeigte kein Interesse an all meinen Sorgen und sagte, ich sei sehr pingelig. Sie benahm sich so, als würden wir über belanglose Dinge reden, nicht über schwere Sorgen, und ich hätte ein Problem mit meiner Einstellung. Sie verteidigte einfach immer die Wachtturm-Gesellschaft mit ihrer Unvollkommenheit, und dass Jehova wüsste, was hinter geschlossenen Türen vor sich gehe, und das gehe uns nichts an. Mmh …Natürlich weiß sie wirklich nicht, wie ernst die Probleme sind – sie wollte nichts davon hören. Ich bin sicher, dass ich als jemand entlassen wurde, dessen sich Satan bemächtig hat. Sie war sehr wütend, als sie wegging. Ihr fehlt die Liebe für Einzelpersonen, alles gilt der Wachtturm-Gesellschaft. Ich sagte ihr, sie solle vorsichtig sein, dass sie nicht eine Organisation anbete. Na ja, wie wir alle wissen, habe ich keinerlei Taktgefühl. C. E.


Datum:

3. Juli 2002

Zeit:

21:43:02

Bemerkung:

Thema: Königreichssäle und Briefkästen. Neueste Briefkampagne, Königreichssäle der Zeugen Jehovas waren die größte Gruppe beabsichtigter Empfänger einer internationalen Briefkampagne, die alle fünfzig Bundesstaaten der Vereinigten Staaten sowie die Länder Kanada und England umfasste. Die Ergebnisse in den USA waren interessant und könnten weitreichende Auswirkungen auf unser Rechtssystem und die Predigtpraxis der Zeugen Jehovas haben. Vor über hundert Jahren begann eine Gruppe evangelikaler, endzeitbestimmter Personen, die sich „Bibelforscher“ nannten, einen Feldzug, um biblische Literatur in Häusern in den Vereinigten Staaten zu verkaufen. Von Zeit zu Zeit standen sie mit ihren Bemühungen vor rechtlichen Herausforderungen, einige wurden gewonnen, andere verloren, aber im Allgemeinen sind die Feldzüge von Tür zu Tür mit verschiedenen Graden von Erfolg unvermindert weitergegangen (In einigen Jahren berichteten die Zeugen von Wachstum, in anderen nicht). Im September 1979 gab die Wachtturm-Gesellschaft in ihrem nur für Mitglieder bestimmten Bulletin „Unser Königreichsdienst“ bekannt: „Mitunter kommt Post, die an die Adresse des Königreichssaals gerichtet ist, an die Gesellschaft oder an andere Personen, die geschrieben haben, als unzustellbar zurück. Gewöhnlich gibt es keinen Postkasten an der Empfangsadresse. Wir empfehlen daher, dass der vorsitzführende Aufseher diese Sache bei der nächsten Ältestenbesprechung der Ältestenschaft vorlegt, damit eine Lösung gefunden werden kann. Sollte eine Schwierigkeit mit dem örtlichen Postamt aufgetreten sein, kann dies mit einem Postbeamten besprochen werden, um die Angelegenheit zu klären.“ Nun mag man fragen, warum die Zeugen Jehovas plötzlich Briefkästen von ihren Königreichssälen abgenommen haben, so dass die Mutterorganisation eine öffentliche Ankündigung machen muss. Die Antwort findet sich vielleicht in der Ausgabe des „Königreichsdienstes“ vom Dezember 1982 [deutsch: Januar 1983] : „Gelegentlich treffen wir Wohnungsinhaber an, die ausgesprochen gegen unser Werk und unsere Botschaft sind. Einige mögen uns sogar bedroht haben. Sollte jemand ausdrücklich darauf bestehen, dass Jehovas Zeugen nicht mehr bei ihm vorsprechen, dann sollten wir seiner Bitte entsprechen. Wir sollten dem Bruder, der sich um die Gebiete kümmert, den Namen und die Anschrift des Betreffenden geben. Er wird das Datum und den spezifischen Grund für das Problem vermerken. Jeder Verkündiger, der danach gebeten wird, das Gebiet zu bearbeiten, sollte bei dem betreffenden Wohnungsinhaber nicht vorsprechen und somit vermeiden, ihn zu provozieren (siehe Unseren Königreichsdienst für Juni 1974, Seite 7: ‚Fragekasten’).“ In dem „Königreichsdienst“ vom Juni 1974 heißt es auszugsweise: „Wenn wir Personen antreffen, die sehr gegnerisch eingestellt sind und darum bitten, dass wir sie nicht wieder besuchen, werden wir ihren diesbezüglichen Wunsch respektieren.“ Aber dann heißt es weiter: „Wenn man nicht sicher ist, ob die Person immer noch dort wohnt, kann man sich nach einer gewissen Zeit taktvoll danach erkundigen.“ Der Text fährt fort: „Wo ein Schild ‚Betteln und Hausieren verboten’ oder dergleichen angebracht ist, ist es vielleicht am besten, sich als ein Zeuge Jehovas vorzustellen und den Standpunkt einzunehmen, dass solche Schilder nicht auf unser Werk anzuwenden sind. Handelt es sich um ein Schild, auf dem ausdrücklich erwähnt wird, dass keine religiösen Besuche oder keine Besuche der Zeugen Jehovas erwünscht sind, mag es vorteilhaft sein, mit dem Wohnungsinhaber persönlich zu sprechen.“ Diese Aussage von 1974 mag erklären, warum die Mutterorganisation 1979 schriftlich mit ihrer eigenen nicht zugestellten Post kämpfen muss!!! Wie bekommt man Jehovas Zeugen dann dazu, NICHT an seine Tür zu kommen? Ein Schild KEINE ZEUGEN JEHOVAS anbringen? Sie werden TROTZDEM an deine Tür kommen. Ein Schild „Betteln und Hausieren verboten“ anbringen? Sie werden TROTZDEM an deine Tür kommen! Sie höflich bitten, wieder zu gehen? Sie werden nur dann deine Wünsche respektieren, wenn du „unnachgiebig“ oder „sehr gegnerisch“ bist, und auch dann nur für unbestimmte Zeit. Die Alternative ist also, an deinen Königreichssaal einen Brief zu schreiben, in dem du forderst, dass niemand mehr kommt. Das müssen einige Wohnungsinhaber versucht haben. Die örtliche Antwort? KEINE BRIEFKÄSTEN!!! Dein Brief kommt unzustellbar zurück. Es gibt keine Möglichkeit, Respekt für deine Privatsphäre und das Hausrecht sicherzustellen. Die Situation hat sich mit der Zeit nicht verbessert. Seit 1967 schickt die Wachtturm-Gesellschaft bekannte und in manchen Fällen sogar strafrechtlich überführte Kinderschänder und Vergewaltiger an die Türen der Leute. Im Jahre 2002 zeigte eine Episode der Fernsehshow „Dateline“ zwei Kinderschänder (einer davon ein überführter Vergewaltiger), die von Haus zu Haus gingen. Vor ein paar Jahren begann ein Mitglied der Gruppe „Gemeinschaft der Zeugen Jehovas zur Reform in der Blutfrage“ eine Briefkampagne an die Königreichssäle, aber sie musste gestoppt werden, weil viele Briefe zurückkamen, von denen die meisten als „unzustellbar“ gekennzeichnet waren, weil es keine Briefkästen gab. Es besteht kein Zweifel, dass diese Konflikte zu Auseinandersetzungen führen können und werden. Im Mai2001 wurde berichtet, dass eine Frau aus Cleona, Pennnsylvania, über 600 Dollar in einem Urteil gegen zwei Zeugen gewann, die „trotz acht Durchgangsverbots- und acht Hundewarnschildern hundert Meter einen Fußweg hinunterfuhren“. Auf der Website http://www.do-not-call.org/ wird die Geschichte einer Mutter dreier Kinder berichtet, die es so leid wurde, dass Jehovas Zeugen in ihrem Haus vorsprachen, dass sie ihren Sonntagsgottesdienst unterbrach, indem sie an die Kirchentür hämmerte und kostenlose Zeitschriften anbot. Es wird berichtet, dass sie sagte, es sei nicht die Religion, die sie so verärgert habe, sondern das ständige Evangelisieren an ihrer Tür. Das Aufstellen eines Durchgangsverbotsschildes wird das Problem der an den Türen vorsprechenden zeugen jedenfalls nicht lösen, denn einige Grundstücksbesitzer MÖCHTEN gern, dass die Pfadfinderinnen und Greenpeace und ähnliche Organisationen an ihre Türen kommen. Sollte ihr Wunsch nach Privatsphäre eine Angelegenheit von Alles oder Nichts sein? Ist es nur die aus Nichtzeugen bestehende Öffentlichkeit, die nicht sicher vor unaufgeforderten Besuchen der Zeugen ist? Offensichtlich nicht; man bedenke die folgende Erklärung des Anwaltes von William H. Bowen, einem Zeugen Jehovas und früheren Ältesten seiner Versammlung, in einem Brief an seine früheren Kollegen: „Ich stelle auch fest, dass Sie am Freitag, den 24. Mai 2002, telefonisch Verbindung mit meinem Mandanten aufnahmen, obwohl sie mündlich informiert waren, sich in jeder Sache nur an seinen Anwalt zu wenden. Herr Bowen hat seine Forderung klar in einem am 31. Oktober 2001 geschriebenen Brief zum Ausdruck gebracht, in dem er feststellte: 1. Jeder weitere Kontakt hat schriftlich und durch meinen Anwalt zu erfolgen. Jeder mündliche Kontakt wird ab jetzt als Belästigung angesehen, da ihr wiederholt meine Forderungen nach schriftlichen Antworten missachtet habt. 3. Ich fordere formell, dass kein Ältester oder Mitglied der Zeugen Jehovas irgendwann mein Grundstück betritt. Im Februar 2002 wurden zwei Zeugen zum Haus meines Mandanten geschickt. Mein Mandant bat sie höflich darum, zu gehen. Dann hat bei einer weiteren Gelegenheit George Bandarra, der als Vorsitzender des Rechtskomitees mit aller Korrespondenz vertraut ist, die Forderung meines Mandanten ignoriert, indem er ihn am 24. Mai 2002 per Telefon anrief. Mein Mandant wies Herrn Bandarra sehr deutlich an, alle Kontakte hätten über seinen Anwalt zu laufen. Doch wieder ignorierten Herr Bandarra und Jeff Stein die Forderung meines Mandanten, indem sie am 1. Juni 2002 sein Grundstück betraten. Herr Bandarra und Herr Stein näherten sich dem Haus verdeckt, indem sie zur Hintertür kamen und ziemlich laut klopften und damit die Kinder im Haus verschreckten. Mein Mandant informierte die Herren Bandarra und Stein über seine Forderung, alle Kontakte hätten über seinen Anwalt zu laufen, und schloss die Tür, woraufhin Herr Bandarra wiederum die Forderung meines Mandanten missachtete, indem er einen Bri