Gästebuch für April 2002
Datum:
1. April 2002
Zeit:
00:23:04
Antwort auf: 29. März, 14:13:12, Schreiben an DJB und nicht unterzeichnete Bemerkungen.
Du hast Anstoß an meinem Schreiben genommen und daran, dass ich mich gegen deine grundlosen Bemerkungen verteidige. Wer da war, identifiziert sich mit anderen, die da waren. Du identifizierst dich nicht mit mir, und ich identifiziere mich nicht mit dir. Deine Bemerkungen erinnerten mich an die belästigenden Briefe, die mein Ex mir schrieb. Es ist, was du durch deine Kommentare zu unterstellen versuchst, wie du Dinge aus dem Textzusammenhang in meinen Bemerkungen reißt und sie verdrehst. Ich weiß, dass mein Ex einen Computer hat und alle Bücher über den Missbrauch an Frauen (Selbsthilfe) liest. Im Schutzhaus wurde er von einem der Ratgeber als „Baracuda“ bezeichnet. Da dies ein öffentliches Gästebuch ist, hat selbstverständlich jeder Zugang zu dieser Seite, auch mein Ex. In diesem Licht sehe ich diese Kommentare. Über meine heutigen Anmerkungen hinaus werde ich nicht mehr auf die Kritik dieser Person antworten ... DJB
PS. Es wird gesagt: „Wir haben genügend Gesetze, unsere Kinder zu schützen.“ Nur durch die Verwendung dieser Gesetze werden Kinder geschützt. Wenn Einzelpersonen (Organisationen) versuchen, dies durch Drohungen, Isolierung oder durch ihre Politik und ihre Vorschriften, wie die Dinge zu handhaben sind, verhindern, wird das Gesetz zum Schutz der Kinder unwirksam. Gesetze sind sehr wichtig. Und es muss über das Thema Missbrauch aufgeklärt werden. Das ist der Grund, warum ich glaube, dass diese Website so wichtig ist. Sie klärt die Öffentlichkeit darüber auf, was wirklich vor sich geht.
Datum:
1. April 2002
Zeit:
14:16:22
Ich studiere jetzt schon seit langer Zeit. Es ist verwirrend zu wissen, wer recht hat und wer nicht. Alles, was ich weiß, ist, dass ich durch Gott das Rechte tun will. Ich bin nicht schockiert über deine Website. In jeder Organisation gibt es schreckliche Leute! Ich habe Webseiten von Ex-Zeugen geprüft, um zu festzustellen, was, verdammt nochmal, die Wahrheit ist. Weiß jemand es wirklich?
Datum:
1. April 2002
Zeit:
15:22:00
Auf dieser Website gibt es so viele unterschiedliche Meinungen. Ich habe dieselbe Frage wie im Eintrag vor diesem. Wie weiß man, was die „WAHRHEIT“ ist? Eines der Dinge, die ich an der Wahrheit mochte, war, dass alle einer Meinung waren und alles einheitlich gelehrt wurde. Dass die Wahrheiten der Bibel so leicht zu verstehen waren. Ich habe herausgefunden, dass die Zeugen nicht anders sind als andere Leute. Beispiel: Wir gingen zu einer Zusammenkunft in einer Wohnung und hatten einen Platten. Zufällig kam der vorsitzführende Aufseher vorbei, er redete mit uns und sagte: Tut mir leid, ich muss zur Zusammenkunft. Ein paar Minuten später kam ein einfacher Verkündiger vorbei und hielt an und half uns. Eine große Versammlung in Texas hatte viele wohlhabende Verkündiger. Da hatten wir ein weiteres Mal Probleme mit dem Auto; es wollte nicht anspringen. Niemand bot uns Hilfe an. Ein Fremder kam vorbei und half uns. Ich dachte, diese Leute setzen Jehova in ihrem Leben an die erste Stelle, aber ich vermute, das gilt nur so lange, wie es nicht das durchkreuzt, was sie gerade tun. Wir sind auch durch einen Pädophilen zu Opfern gemacht worden; er war ein aktiver Verkündiger, und jeder mochte ihn. Das war vor vielen Jahren, aber ich verlor für viele Jahre die Liebe meiner Kinder. Sie machten mich für seine Taten verantwortlich; ich hätte es wissen müssen. Man hat ihm auf die Hände geklopft, aber da er bereute, wurde er nur öffentlich zurechtgewiesen. Etwa ein Jahr später war meine Tochter in unserem Haus. Wir waren im Urlaub, und mein Mann kam als erster nach Hause. Er kletterte zu ihr ins Bett, sie kletterte auf der anderen Seite heraus und verließ unser Haus. Sie kam nie mehr zurück.(Ich habe mir nie Mühe gegeben, etwas zu sagen. Was hätte dadurch bewirkt werden können?) So trage ich also zweimal an einer Schuld, einmal als Mutter und einmal als Frau. Was hätte ich tun können, um das zu verhindern? Ich ließ mich scheiden, aber das war so, als wollte ich den Brunnen zudecken, nachdem das Kind hineingefallen war. Ich bin nicht mehr in der Lage gewesen, die Vergangenheit abzuschütteln und mein Selbstvertrauen wiederzuerlangen. Um es kurz zu machen: Warum der Unterschied in der Behandlung von Schwestern gegenüber Brüdern. Die Brüder sagen, sie haben den Heiligen Geist. Wie das? Joan
Datum:
2. April 2002
Zeit:
00:45:02
Hallo, DJB – geisteskrank und jammernd. Ich glaube nicht, dass es die Idee dieser Website ist, das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Leitung zu besänftigen, nach dem einige Leute zu verlangen scheinen. Tut euch selbst leid, alles was ihr wollt – aber erst, wenn ihr den ersten Schritt tut und von diesen Clowns weggeht. Das ist alles, was ihr erreichen werdet.
Seht die Dinge für einen Augenblick mit den Augen eines Dritten – was würdet ihr von jemandem halten, der dorthin zum Gottesdienst geht, wo ihn Schmerz und Gefahr erwarten?
Datum:
2. April 2002
Zeit:
07:06:04
Ich schreibe aus Rom in Italien. Ich studiere Theologie und habe immer Sekten untersucht ... und ich dachte immer, die Zeugen Jehovas seien wirklich eine Sekte, weil sie nichts anderes tun, als in der Gruppe zu bleiben und der Gruppe Stärke zu verleihen, auch wenn sie schreckliche Verbrechen begehen wie diese ... Ich fühle mit euch allen.
Datum:
2. April 2002
Zeit:
11:09:34
Eine Antwort an Joan: Die Zeugen Jehovas SIND WIRKLICH NICHT viel anders als jeder andere, außer dass sie in der Lage sind, ihre Fehler in solch einer unverdächtigen Weise zu vertuschen und dann Ausreden zu erfinden, wenn einige Leute herausfinden, was sie tun. Im übrigen: Zu einer Zusammenkunft zu müssen, ist wirklich keine gute Entschuldigung für einen vorsitzführenden Aufseher, euch nicht bei eurem Platten zu helfen. Da stimmt ganz eindeutig etwas nicht. Schließlich war es, glaube ich, der Wachtturm vom 1. Februar, in dem stand, dass Christen bereit und glücklich sein sollten, ihren Brüdern zu dienen. Und das heißt, EGAL WOBEI, auch wenn man zu einer Zusammenkunft muss. Ich bin sicher, dass es nicht schadet, wenn man ETWAS zu spät kommt.
Was den Unterschied in der Behandlung von Brüdern und Schwestern angeht, das liegt wahrscheinlich an dem zweierlei Maß, mit dem Paulus gemessen hat: dass Frauen still sein und die Männer die Arbeit tun sollten (Ich habe vergessen, wo genau er das gesagt hat).
Datum:
2. April 2002
Zeit:
12:53:38
Ich wuchs als Zeuge Jehovas auf. Diese Religion hat bei mir bewirkt, dass ich nichts als Widerwillen gegenüber organisierten Religionen empfinde. Ich ging in die Versammlung in Phoenixville, Pennsylvania. Auch die war voller Heuchler.
Datum:
2. April 2002
Zeit:
16:53:07
Ich weiß nicht. Jetzt studiere ich schon so lange. Ich bin nicht sicher, ob das der richtige Weg ist! Ich bin auf einer Menge Webseiten gewesen, und ich kann euch von meinem alten Glauben (katholisch) sagen, dass der seelische Schaden ... der Zeugen Jehovas – Viele haben geschrieben, dass sie noch in der „Wahrheit“ sind. Wie kann das sein? Wer weiß wirklich, was recht ist!!!! Gerate ich in eine Sekte? Ich möchte sagen (und das ist albern), ich hasse die Tatsache, dass meine schönen Hosenanzüge nicht angemessen für den Königreichssaal sind.
Datum:
2. April 2002
Zeit:
17:56:50
Nachdem ich sehe, wie sich die Leute in den großen Kirchen kleiden, habe ich keine Probleme damit, Kleider anzuziehen. Männer in Anzügen. Es gibt eine Zeit und einen Ort für alles. Als ich im Norden lebte, war ich im Dienst und erfror fast. Die Leute sagten: „Bist du verrückt?“, weil ich ein Kleid anhatte. Das war es dann für mich; ich war mit einer Pionierschwester draußen und in der Kälteperiode trugen wir alle Hosenanzüge oder lange Kleider mit langer Unterwäsche darunter, und die Leute waren viel aufnahmebereiter. Ich hatte niemals eine erfülltere Zeit in meinem Leben als damals im Dienst. Ich meine, der Schlüssel ist Angemessenheit. Vor etwa 30 Jahren trugen die Schwestern farbige Nylonstrümpfe, und die Brüder wurden verrückt. Sie rieten von der Bühne herab davon ab, sie zu tragen, dann hielten sie eine Ansprache über Geschwätz und gaben eine sehr deutliche Ermahnung dazu und wiesen direkt auf unsere Versammlung. Ich ging mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause. Die Versammlung hatte die Ansprache über Geschwätz nötig, aber das andere ist eine strikt persönliche Entscheidung, und ich empfand, dass die Brüder irgendwie damit nicht einverstanden waren. So ist es immer geblieben. Die Hirten versuchen, die Schafe in der Hürde zu halten, aber Schafe müssen geleitet und nicht geschlagen werden. Ich glaubte nicht, dass sie eine Sekte waren; Jim Jones war eine Sekte. Aus dem, was ich auf diesen Seiten gelesen habe, scheint es so zu sein, dass die meisten Leute zu dem Schluss kommen, das Verbrechen nicht länger hinnehmen zu können. Denn meistens sind die Täter gegenüber den Kindern Angehörige oder enge Freunde. Sie haben überhaupt nichts zu tun mit Lehren. Wie ihr alle gesagt habt: Es ist die Pflicht der Ältesten, schnell etwas zu unternehmen, die Verbrecher zu entfernen und darauf zu achten, dass sie nach dem Gesetz bestraft werden. Wenn sie schnell genug handeln, dann werden die Leute sich wahrscheinlich aufsetzen und erkennen, dass dies ein Volk ist, das Gott wirklich liebt. Tut mir leid, dass es sich so gezeigt hat.
Datum:
2. April 2002
Zeit:
21:28:44
Diejenigen Ältesten oder Verkündiger, die nicht anhalten konnten, um jemandem zu helfen, der in Not ist, leben in der Angst, in Bezug auf ihre Pflichten im Königreichssaal keine gute Leistung zu zeigen; sie machen sich mehr Sorge, wie sie vor Gott aussehen, anstatt ihn zu lieben. Nicht anzuhalten, um JEMANDEM zu helfen, der in Not ist, ist eine Lieblosigkeit.
Sekten oder Kulte sind geistliche Missbrauchssysteme, die Gott und das Evangelium zur Seite rücken und sich selbst in den Mittelpunkt stellen. Die Einheit, die viele dieser geistlichen Missbrauchssysteme empfinden, ist nur das Beiwerk eines Kontrollsystems, das errichtet wurde, um die Organisation unter der Kontrolle derer zu halten, die sie schufen. Jehovas Zeugen benutzen die Ächtung, um die Mitglieder bei der Stange zu halten, und auch wenn es nicht genauso genannt wird: Mormonen gebrauchen den Ausdruck: „Ein von einem Baum abgebrochener Zweig“, um einen verlorenen Menschen zu beschreiben, der zu ächten ist.
Heute gibt es in der Welt Hunderttausende von spirituellen Systemen. Zweifellos ereignet sich in den Grenzen aller dieser bis zu einem gewissen Maß Unrechtes. Im Gehorsam gegenüber den „Gesetzen eines Landes“ gebietet Gott uns, das Unrecht anzuzeigen und Schritte zu unternehmen, um Kinder zu schützen. Schulrektoren, Lehrer, Anwälte, Berater und Pastoren müssen einen Missbrauch melden. Das nicht zu tun heißt, einen moralischen Imperativ wie auch das Gesetz des Landes zu ignorieren. Und das wäre Ungehorsam gegenüber Gottes Gebot, dem Gesetz eines Landes zu gehorchen.
Wer glaubt, er sei mit sexueller Belästigung, Mord, Manipulation und anderen Dingen davongekommen, sollte sich daran erinnern, dass Gott das, was im Finstern geschieht, ans Licht bringen wird, und er dann vor dem Jüngsten Gericht erscheint.
Datum:
2. April 2002
Zeit:
22:17:02
Ich bin eine ehemalige Zeugin Jehovas mit einem Gemeinschaftsentzug. Ich habe versucht, alles, was ich kann, über sexuellen Missbrauch in der Organisation zu erfahren, da ich von einem Fall in meinem Königreichssaal wusste und versuchte, ihn zu melden, aber gesagt bekam, ich solle ruhig sein. Kürzlich habe ich einer Ex-Zeugin geholfen, indem ich für sie eine eidesstattliche Erklärung für ihren Prozess vor Gericht abschickte. Ihr Vater ist Ältester, und er hat sie mehrere Jahre lang vergewaltigt. Gelegentlich gehe ich zu Selbsthilfegruppen, und wir versuchen, anderen dabei zu helfen, vorzutreten. Wenn mir jemand etwas mitteilen möchte, womit ich vielleicht jemand anderem helfen kann, auch wenn es nicht um sexuellen Missbrauch geht, würde ich mich sehr darüber freuen. Danke. Shirley Jackson. E-Mail unter: jpjackspn2@juno.com
Datum:
3. April 2002
Zeit:
13:55:11
Wann wird Dateline endlich senden?
Datum:
3. April 2002
Zeit:
19:53:53
Das ist LÄCHERLICH!!! Würdest du wirklich den Zeugen Jehovas ANGEHÖREN ... das Gegenteil stimmt. Das ist die EINZIGE Religionsgemeinschaft, die ich kenne, die tatsächlich Unrechttun anspricht und Gewohnheitstäter ausschließt und ihre Bestrafung durch die „Behörden“ völlig billigt. Ich bin mit jemandem aus dem Libanon verheiratet (jetzt ist er amerikanischer Staatsbürger), ein Moslem, der mich regelmäßig geschlagen, beschimpft und allgemein misshandelt hat. Meine Töchter sind Inzestopfer von VERSCHIEDENEN Mitgliedern der islamischen Familie. Ich bin zu den Religionsführern und zur Gemeinde im Allgemeinen gegangen und habe über die Vertuschungen gesprochen ... das vollkommene Verbergen der Fakten und des Schadens ... und NIEMAND WIRD ZUR REDE GESTELLT ODER MUSS SICH ÄNDERN!!!!! Verdreh nicht die Tatsachen ... du bist wirklich ein „BÖSER SKLAVE“.
Datum:
4. April 2002
Zeit:
01:55:05
Nun, gute Frau, mach dich auf noch mehr gefasst! Tut mir leid, aber du bist vom Regen in die Traufe gekommen. Unzweifelhaft würdest du dich einer anderen repressiven Religion anschließen, die ebenfalls Frauen in eine untergeordnete Rolle steckt, wie es einige Moslemsekten tun. Für dich als Missbrauchsopfer ist es das, womit du bequem leben und es noch einmal erleben kannst, so dass du in irgendeiner Weise deine Situation regeln kannst. Leider sind es auch die Missbrauchsopfer, die mit größter Wahrscheinlichkeit zulassen, dass ihre Kinder aus demselben Grund missbraucht werden. Wenn deine Töchter dein Opferverhalten annehmen, werden sie ebenfalls Hauptziele für Schänder im Königreichssaal sein. Du bist offensichtlich eine neue Zeugin und möchtest dieser Website nicht glauben, da du etwas gefunden hast, von dem du glaubst, dass du dazugehören kannst. Aber für mich ist offensichtlich, dass du es irgendwo in einem Hinterstübchen DOCH glaubst, sonst würdest du dich nicht so wütend und verletzt anhören. Was die Bemerkung mit dem bösen Sklaven betrifft: Es gibt so viele Webseiten, bei denen es nur darum geht, auf die Zeugen Jehovas einzuprügeln, die das WEITAUS besser erledigen als diese Website. Diese spricht die TATSACHE an, dass die Zeugen Jehovas ganz allgemein Kinderschändung vertuschen, um nicht „Schmach auf die Organisation“ zu bringen. Mir ist es passiert, meinem Bruder und auch mehreren Freunden in verschiedenen Versammlungen. Überall im Leben gibt es Missbrauchstäter, aber nicht mehr als in einer Organisation, die planlos jeden annimmt und ihm tatsächlich nachläuft, um ihn zu kriegen, und die die Tatsachen verbirgt. Durch den defensiven Tenor deines Briefes zeigst du immer noch Anzeichen von Opferverhalten. Bitte lass dir draußen sofort Rat geben, wenn nicht um deinetwillen, dann um deiner Kinder willen. avishai@hotmail.com: Schreib, wenn du willst, ich möchte helfen.
Datum:
4. April 2002
Zeit:
10:55:28
An die Frau, die sich zwei Stellen vor mir hier eingetragen hat ... Sehe ich dass richtig, dass du sagst, alle diese Geschichten seien Lügen? Sollte jemand aus dem Moslemglauben die geistlichen Führer deines Mannes fragen, würden sie nicht „lügen“, da sie nichts getan haben, diese Männer zu bestrafen, aber statt dessen die Sache vertuscht haben? Ich gehörte wirklich zu den Zeugen Jehovas und kam aus einer sehr glaubensstarken Familie, und ich weiß, was die Bibel sagt, was mit diesen Leuten und denen, die lügen, geschehen wird. Wenn ich, wie du sagst, der „böse Sklave“ bin, weil ich hier meine wahren Geschichten eintrage, dann danke. Aber ich kenne die Wahrheiten der Zeugen Jehovas gut genug, um zu wissen, dass du nicht einmal Umgang mit uns haben solltest, dass du den bösen Sklaven nicht einmal grüßen oder mit ihm sprechen solltest – wir tragen nämlich ein schrecklicheres Etikett als Leute mit einem Gemeinschaftsentzug. Macht dich das in ihren Augen also geistig schwach?? Oder macht es dich zu jemandem, der schlau genug ist, tatsächlich die Art, wie die Dinge getan werden, in Frage zu stellen; genug, um eine Suche nach der „Wahrheit“ zu beginnen, auch wenn das gegen ihre Lehren und Wege ist?
Jenn
Datum:
4. April 2002
Zeit:
15:21:51
In Ordnung, ich habe die Bemerkungen von allen gelesen. Ich habe immer noch dieselbe Frage. Was ist Wahrheit? Ich weiß, dass die Zeugen Jehovas die Tatsachen richtig haben. Die Flut, die Geschichte der Juden, und da ist ein roter Faden durch die ganze Bibel, der zu Christus und der Erfüllung in Harmagedon führt. Ich glaube aus vollem Herzen, dass das wahr ist. Warum werden diese Widerwärtigkeiten zugelassen? Die Bibel spricht von Wölfen in Schafskleidern. Man hat mich glauben gemacht, das seien die Leute, die andere aus der Wahrheit herausführen, so wie diejenigen auf dieser Website, die die Macht der Ältesten anzweifeln. Ich meine, anzuzweifeln ist nichts Schlechtes. So habe ich anfangs die Bibel kennen gelernt. Jetzt brauche ich die Weisheit, um Wahr von Falsch zu unterscheiden. Joan
Datum:
4. April 2002
Zeit:
19:01:09
Am 1. Mai des vergangenen Jahres gab es einen Eintrag, in dem festgestellt wurde, es gebe einen Pädophilenring, der in der Wachtturm-Organisation wirke, und dass sie Kinder zum Sex mit bekannten Vertretern der Wachtturm-Gesellschaft vorbereiteten. Ich war eines dieser Kinder zwischen 1959 und 1962.
Ich wurde von drei männlichen Zeugen Jehovas in ein Auto gezwungen. Zwei davon waren Teenager, älter und viel größer als ich – M.W. und M.D. Der Fahrer war ein hochrangiger Zeuge Jehovas – T.J. Ich wurde mit einer Pistole bedroht.
Das Entsetzen, das ich empfand, war unglaublich. Es gab keinen Ausweg für mich. Das Leben meiner Brüder wurde bedroht. Es gab nichts, was ich tun konnte, außer mich tief in mich zurückzuziehen. Man kann diese Art von Trauma und Doublebind-Situation nicht bewusst ertragen. Hier war Satanismus im Spiel.
Es tut mir leid, dass ich im Augenblick nicht weiterschreiben kann, weil meine Gefühle mich überwältigen.
Bitte, ich flehe alle von euch, die ihr so wie ich verletzt wurdet, an: Es ist Zeit, „von den Hausdächern zu rufen, was im Geheimen geschah.“ Dass wir das tun, will Jehova Gott, und Er verheißt, uns zu stützen.
Wir erinnern uns, wie die Schriftstellen benutzt wurden, uns zum Schweigen zu bringen. Aber deshalb hat Er sie nicht niederschreiben lassen!
Jetzt sterbe ich an Krebs. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Ich werde die Geheimnisse erzählen. Ich weigere mich, nicht reden zu dürfen! Schließt euch mir in lautem Rufen an!!!
P.
Datum:
5. April 2002
Zeit:
01:35:10
Hallo, da bin ich noch einmal. Einige Leute können einfach nicht verstehen, warum einige in einer Religion bleiben möchten, die dieses Problem hat/in der kriminelles Verhalten praktiziert wird.
Ich sehe das so an wie die Beispiele, von denen ich gehört habe: In einer Stadt kämpfen Nachbarn darum, dass ihr Nachbarschaftsgebiet von Drogendealern und kriminellen Elementen befreit wird. Wenn alle an einem Strick ziehen, sind schon ganze Nachbarschaften gesäubert worden, und die Leute haben ihre gute Nachbarschaft zurückerhalten.
Wenn Gerechtigkeit geschehen soll, muss man sehen, dass ihr Genüge getan wird. Diese Gerichtsfälle zu gewinnen kommt der Aufklärung der Öffentlichkeit, dass diese Verbrechen nicht hingenommen werden, ein weites Stück entgegen. DJB
Datum:
5. April 2002
Zeit:
12:14:02
Ich habe eine E-Mail an Dateline geschickt ... Hoffentlich senden sie die Geschichte.
Datum:
5. April 2002
Zeit:
14:04:46
Als ich anfing, in den Königreichssaal zu gehen, dachte ich, die Leute seien fast vollkommen, sie können wirklich nach außen als gerecht erscheinen. Dann sah ich Vorurteile, Klassenunterschiede, Schwindeleien, eine selbstgerechte Haltung, usw. Nebenbei: Die ganze Arbeit, die sie zu tun haben, ist für Neue überwältigend; für diejenigen, die als Zeugen aufwuchsen, ist sie, nehme ich an, die Norm. Sie sind wie die Taliban; ich bin froh, dass ich das Studium abgebrochen habe. Sie können mich so nennen, wie sie wollen. Ich bin fertig mit ihnen.
Datum:
5. April 2002
Zeit:
14:42:19
Joan, die Wahrheit ist etwas, von dem niemand genau weiß, was es ist. Aber hier ist meine Version davon, wenn du bereit bist, genug zuzuhören.
Gemäß der Bibel ist Wahrheit das, was dich vom Bösen freimachen sollte. Mir scheint jedoch, wenn das der Fall ist, dann haben die Zeugen Jehovas offensichtlich nicht die Wahrheit. Alles, was die Organisation tut, ist, dich an sie zu binden, nicht, dich frei zu machen.
Diese Version mag richtig sein oder auch nicht, aber wie ich zuvor gesagt habe: Niemand hat die genaue Antwort.
Datum:
5. April 2002
Zeit:
23:56:54
Auf sieben Wegen zum Sonnenuntergang missbraucht … sowohl LINDA als auch LISA … wenn etwas Liebevolles passiert. Es ist etwas schwer, die richtigen Worte zu finden, aber ich bin gefühlsmäßig sehr tief berührt worden. Die Halsketten sind so hübsch. RANDY, ICH LIEBE DICH !!!! Persönlich werde ich meine bis ins Bett tragen !!
Datum:
6. April 2002
Zeit:
01:13:37
Hallo, es gibt viel zu reden über Politik und Vorgehensweisen, wie Jehovas Zeugen mit dem Verhalten von Mitgliedern und/oder der geistlichen Führung umgegangen sind.
In einem alten, von der Wachtturm-Gesellschaft veröffentlichten Buch mit dem Titel Wahrer Friede und Sicherheit—Woher zu erwarten?, herausgegeben 1973, heißt es zu dem Thema [Anm.d.Übersetzers: in der deutschen Ausgabe Seiten 28, 29]: „Wenn du einer Religionsgemeinschaft angehörst, so frage dich: „Wie zuversichtlich bin ich und wie sicher fühle ich mich in bezug auf die sittlichen Maßstäbe ihrer Mitglieder? Wenn alle Menschen auf Erden so leben würden wie die Glieder meiner Religionsgemeinschaft, würde das dem Verbrechertum, dem unehrlichen Geschäftsgebaren, dem Streit und der sexuellen Unsittlichkeit ein Ende bereiten?“ Offenbar beruht die Warnung der Bibel auf Wahrheit, wenn sie sagt: „Ein wenig Sauerteig durchsäuert die ganze Masse“ und: „Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten.“ Darum schrieb der inspirierte Apostel den Christen: „[Habt] keinen Umgang mehr mit jemandem . . ., der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer ... ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen ... ,Entfernt den bösen Menschen aus eurer Mitte.‘ “ ... Was aber ist von denen zu sagen, die der Apostel als Personen bezeichnet, die solche Dinge treiben, indem sie sie zu einem Teil ihres Lebens machen? Wenn solche Personen behaupten, Gott zu dienen, sind sie Heuchler. Sicherlich verabscheust du Heuchelei, und die Bibel zeigt, dass Gott nicht nur Heuchelei hasst, sondern auch alle Heuchler. Wie steht es denn um deine Religionsgemeinschaft? Schützen deren religiöse Führer die Mitglieder derselben vor der geistigen Gefahr, indem sie Personen, ‘die Sünde treiben, vor den Augen aller zurechtweisen’? Entfernen sie diejenigen aus ihrer Mitte, die im Unrechttun verharren und keine echte Reue darüber bekunden? Oder gestatten sie, dass solche Personen Mitglieder von gutem Ruf bleiben und andere anstecken können? Bringen sie der Sittlichkeit nur „Lippendienst“ dar, während sie in Tat und Wahrheit stillschweigend zuschauen, wie Unrecht verübt wird, oder indem sie dabei ein Auge zudrücken?“ ... Weiter wird gefragt [Seite 31]: „Du magst das Empfinden haben, dass die Führer deiner Religionsgemeinschaft fest für sittliche Maßstäbe eintreten. Hast du aber je persönlich deinen Prediger (oder Pfarrer) gefragt, was seine Ansichten über diese Dinge sind? Du hast das Recht, sie zu kennen, und solltest sie kennen, denn deine Hoffnung auf Leben ist direkt damit verknüpft.“
Die Organisation muss sich diese Fragen stellen und sich im Lichte der Art und Weise betrachten, wie sie mit Pädophilie umgeht. DJB
Datum:
6. April 2002
Zeit:
13:47:43
Als ich etwa 13 Jahre alt war (heute bin ich 38), studierte meine Mutter mit einer Frau, die eine Tochter von etwa vier oder fünf Jahren hatte. Hin und wieder ging diese Frau zu den Zusammenkünften, und ein Bruder, der denselben Königreichssaal besuchte, widmete ihr viel Aufmerksamkeit. Dieser Bruder und die Frau wurden Freunde, und er pflegte sie oft zu Hause zu besuchen (alleine), um ihr Unterstützung und Ermunterung anzubieten (sie war eine alleinerziehende Mutter mit nur wenigen Freunden und nahm einfach die Aufmerksamkeit dieses Bruders auf). Gelegentlich pflegte der Bruder auch uns zu Hause zu besuchen. Mein Vater, der die „Wahrheit“ verlassen hatte, als er noch jung war, konnte diesen Kerl nicht ausstehen und sagte zu meiner Mutter, dieser Bruder sei bei uns zu Hause nicht willkommen. Ich erinnere mich, wie mein Vater sagte, der Kerl sei etwas merkwürdig und er würde ihm nicht über den Weg trauen. Mein Vater pflegte zu sagen, er verbringe irgendwie zu viel Zeit mit den Kindern, und „Zeuge oder nicht“, er dürfe nicht herkommen. Meine Mutter kämpfte deshalb mit Klauen und Zähnen mit meinem Vater und sagte zu ihm, wenn er den Typ nicht in unserem Haus haben wolle, dann müsse er ihm das schon selbst sagen. Dieser Bruder war ein paar Jahre älter als ich und pflegte herzukommen, um mich zu ermuntern. Wir hatten beide dieselben Interessen, und meine Mutter dachte, da mein Vater nicht in den Königreichssaal gehe, wäre es gut für mich, wenn ich so eine Art „großen Brüder“ hätte. Ich erinnere mich an den Tag so genau, als sei es erst eben geschehen. „Bob“ kam herüber zu mir, und mein Vater stand an der Tür. Bob fragt, ob ich zu Hause sei, und mein Vater sagt: „Ja, aber er hat augenblicklich keine Zeit.“ Bob sagt dann zu meinem Vater, ich solle ihn anrufen, wenn ich die Möglichkeit hätte. Ich hatte mich hinter dem Eingang zur Küche versteckt und konnte alles hören, zeigte mich aber nicht. Mein Vater hatte ihn die Auffahrt heraufkommen sehen und mir gesagt, ich solle mit dem Kerl nicht reden und still und außer Sichtweite bleiben. Dann sagt ihm mein Vater (dies sind die genauen Worte, ich werde sie nicht vergessen): „Bob, ich werde dir jetzt etwas sagen, was du vielleicht nicht hören willst, aber du darfst KEINE Kontakt mit meiner Familie haben. Das heißt, mit meiner Frau und dem Jungen. Die Wahrheit ist, Bob, dass ich dir nicht traue und denke, dass du etwas verbirgst. Ich kann mich irren, aber ich bin vor allem meiner Familie gegenüber verantwortlich, und wenn das bedeutet, dass ich deine Gefühle verletzte, dann tut mir das leid.“ Bob stand nur da und stammelte etwas und sagte etwas, dass er nur versuche, mein Freund zu sein und mir zu helfen. Und wenn er etwas getan habe, womit er bei meinem Vater Anstoß erregt habe, bla bla bla. Mein Vater sagt zu ihm (Zitat): „Nein, ich traue dir nicht über den Weg, und wenn du möchtest, dass ich ganz aufrichtig bin: Ich mag dich auch nicht. Das ist mein Recht als Ehemann und Vater, und so ist es nun einmal.“ Und um es dann noch einmal ganz klarzustellen, sagt er zu Bob: „Damit keine Missverständnisse aufkommen, du darfst KEINERLEI KONTAKT mit meiner Familie haben. Sag nicht einmal ‚Guten Tag’, weil ihnen von diesem Tag an verboten ist, Kontakt mit dir zu haben.“ Bob dreht sich um und geht. Mein Vater, der ein sanfter Mensch ist, ruft mich dann ins Wohnzimmer. Er zittert und hat ein rotes Gesicht. Ich habe ihn bis zu jenem Tag NIE so gesehen. Dann sagt er zu mir: „Wenn du nur auf eins in deinem Leben hören willst, dann sage ich dir, dass du nichts mehr mit Bob zu tun haben darfst!!!“ Mein Vater spricht sehr sanft, und als er in dieser Weise sprach, konnte ich nicht in Frage stellen, was er sagte. Dann legt er seinen Arm um mich und drückt mich an sich und sagt: „Vielleicht irre ich mich hier, aber mein Bauch sagt mir, dass ich recht habe.“ Etwa zwei Wochen später ruft die Frau, die mit meiner Mutter studierte, bei ihr an und sagt ihr, sie möchte mit ihr reden. Anscheinend hat Bob auf das kleine Mädchen der Frau aufgepasst, und als er ging, sagte das kleine Mädchen: „Da unten tut es mir weh.“ Die Frau zählte erst zwei und zwei zusammen, als Bob ein paar Tage später wieder in das Haus der Frau kam. Das kleine Mädchen sah Bob in der Tür stehen und fing sofort an zu weinen. Da ging ihr ein Licht auf, sie entschuldigte sich, dass sie beschäftigt sei, und Bob ging wieder. Das kleine Mädchen erzählte meiner und ihrer Mutter, was Bob getan hatte, und in wahrer Zeugenmanier berichtete meine Mutter es den Ältesten. Weil keine zwei Augenzeugen dabei waren, wurde NICHTS unternommen, und die Sache wurde zurückgestellt. Schließlich verließ Bob die „Wahrheit“ ( heute nenne ich sie „die Lüge“), und man hörte nichts mehr von ihm, bis er fünf Jahre später unter der Anklage des Kindesmissbrauchs bei der Polizei vorgeführt wurde. Anscheinend hatte er sich in einer anderen Kirche mit einer Frau und ihrer kleinen Tochter angefreundet und war erwischt worden, als er das Mädchen belästigte. Es war der Priester, der dachte, etwas stimme nicht, und ihn nach einer Untersuchung anzeigte. Meine Mutter sah seinen Namen in der Zeitung und rief bei der Polizei an, um Informationen über seine Vorgeschichte anzubieten. Die Polizei sprach dann mit den Ältesten und unterrichtete sie, SIE könnten vor einem Zivilgericht verantwortlich gemacht werden, wenn die Familie des zweiten kleinen Mädchens sie verklagen wolle. Er wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, und seither hat man nichts mehr von ihm gehört.
Datum:
6. April 2002
Zeit:
22:07:51
Hallo, ich habe wirklich sehr viel Freude an deiner Website gefunden. Ich bin keine Zeugin Jehovas und war es auch nie. Ich bin eine wiedergeborene Christin, die Gott mit ganzem Herzen liebt, die glaubt, dass Jesus der einzige Weg zum Himmel ist, und die darauf vertraut, dass der Heilige Geist sie in die ganze Wahrheit leitet. Ich habe zwei Angehörige, die bei den Zeugen Jehovas sind. Mein Schwager und jetzt auch seine Frau (meine Schwester) sind Zeugen Jehovas. Was mir an meinem Schwager auffiel, war seine Wut gegenüber „wiedergeborenen Christen“ und sein stolzer Geist. Zwei Dinge, vor denen die Bibel warnt! Ich bete darum, dass sie schließlich „herauskommen“. Die „Religion“ hat noch niemanden vor der Hölle bewahrt. Gottes Segen.
Datum:
7. April 2002
Zeit:
12:34:37
Hallo noch einmal, Deine Quelle über die 23.720 Pädophilen in den Akten der Rechtsabteilung scheint mir richtig zu sein – wenn es für jeden Vorfall zwei Zeugen gibt, erwachsene und keine jugendlichen Täter, mögliche Überführte, und schließlich, WENN DIE ÄLTESTEN BEREIT SIND, DIE DINGE ZU UNTERSUCHEN UND DIE RECHTSABTEILUNG ANZURUFEN. Hier kommen sie darum herum, ohne die Dinge zu untersuchen. Mein Vater hat vorgeschlagen, dass die wirkliche Anzahl viermal so hoch liegt.
In Kanada muss alles über das hiesige Zweigbüro laufen. Wir dürfen nicht mit New York schreiben oder sprechen. Mein Onkel hat gesagt, es habe einen Brief an die Ältesten mit einer solchen Anweisung gegeben. Aus diesem Grund glaube ich, die Zahl, die du angibst, gilt nur für die USA.
Die Ältesten hier am Ort nehmen keine Untersuchung vor, selbst wenn es Anschuldigungen gibt. Die Regel mit den zwei Augenzeugen gilt nur, wenn es sich dabei um zwei Zeugen Jehovas handelt. Ein Nichtzeuge wird nicht akzeptiert. Sie akzeptieren auch keine Aussage von einer Frau, es sei denn, sie gesteht etwas oder untermauert das, was ihr Mann sagt.
Die Ältesten hier am Ort nehmen nur das an, was der Täter sagt, wenn er gesteht, und dann gibt es eine private Zurechtweisung (das sagen sie wenigstens). Wir sind mit einer Liste von Personen zu ihnen gegangen, mit denen sie reden können, aber sie gehen nicht zu ihnen.
In der Versammlung, in der ich jetzt bin, sind, wie ich aus persönlicher Kenntnis anderer weiß, 1/4 praktizierende Pädophile. Von dieser Zahl sind möglicherweise drei oder vier überführt. Ich denke mir, dass die Hälfte der Versammlung die Dinge vertuscht und/oder diese Leute unterstützt. Das ist das, was ich aus persönlicher Erfahrung weiß und was mein Vater und ich gesehen haben und was uns gesagt wurde. Die Durchschnittszahl der Besucher unseres Königreichssaales liegt bei 80 und 90.
Die Zahl, die die Rechtsabteilung nennt, ist die Spitze des Eisbergs. Mein Vater glaubt aus seiner Erfahrung, dass die Zahl der Pädophilen in der Organisation viel höher als in der allgemeinen Bevölkerung und höher als in der katholischen Kirche ist.
Der Grund, warum ich das glaube, ist, dass uns geboten wird, erst zu den Ältesten zu gehen. Die entscheiden dann, wer lügt und was unternommen werden muss. Wenn der Pädophile die Tat bestreitet (egal wie viele Zeugen es gibt), heißt es, man lügt.
Sie fragen uns, ob wir zur Polizei gehen wollen, und wenn wir Ja sagen, werden wir bedroht und uns wird gesagt, sie beobachteten unsere Einstellung. In meinem Fall haben sie vor, einen Bruder zu ernennen, der uns die ganze Zeit beobachtet, weil mein Exmann die Kontaktsperreanweisung gebrochen hat und ich zur Polizei ging. Früher wurde uns geboten, nicht zur Polizei zu gehen. Vor fünf Jahren hat man mir Vorrechte weggenommen und Einschränkungen auferlegt, weil ich zur Polizei ging und eine Kontaktsperre beantragte und erhielt. Ich habe den Ältesten gesagt, ich fühlte mich wie Hiob mit seinen drei falschen Tröstern. Daraufhin sagte ein Ältester zu mir: „Dann leide auch.“
Vor zehn Jahren wurde ich von einem Mann, der kein Zeuge Jehovas war, (ziemlich schwer) vergewaltigt, und ich habe mich gewehrt. Man hat mich öffentlich zurechtgewiesen und meinem Mann, von dem ich damals schon entfremdet war, eine bibelgemäße Scheidung gewährt. Mir hat man zwei Jahre lang Einschränkungen auferlegt, und als ein anderer Bruder an mir interessiert war, warnten sie ihn vor mir. Das wurde nie bei der Polizei angezeigt. Ich hatte Zeugen, die von dem Ereignis hörten. Später fand ich heraus, dass es eine abgekartete Sache mehrerer Zeugen Jehovas war.
Die Pädophilengemeinde hat bei den Zeugen Jehovas leider eine sehr starke Lobby. Ich blieb Opfer, bis ich eine Kontaktsperreanordnung erhielt und bereit war, davon Gebrauch zu machen. Mein Rat: Wartet nicht erst damit, zur Polizei zu gehen, sucht sofort den Schutz. DJB tango_sheba@hotmail.com
Datum:
7. April 2002
Zeit:
13:02:00
Gut, dass dieses Forum besteht. Schlimm, dass das Böse zunimmt, und noch schlimmer, dass die Organisation die eigene Geschichte leugnet. Sie biegen sie so hin, dass sie heute so ausschauen, wie sie gesehen werden möchten.
Datum:
8. April 2002
Zeit:
16:25:45
Aus Norwegen ... Nachdem ich dies gelesen habe, will ich nur einen Fall aus unserem Land erwähnen, wo ein geständiger Pädophiler in die Versammlung zurückkommen wollte. Natürlich mussten die Ältesten ihn wieder aufnehmen, aber sie gaben ihm folgende Anweisung: Er musste vorne im Königreichssaal sitzen, und er musste in das Buchstudium gehen, das am Tag stattfand (Dort gab es keine Kinder). Was können die Ältesten tun, wenn ein Überführter zurückkommen möchte – er hat seine Strafe abgesessen – sie müssen ihn annehmen, ob ihnen das passt oder nicht. sailer66@hotmail.com
Datum:
8. April 2002
Zeit:
21:48:32
Es stimmt, dass die Versammlung versuchen muss, einen reuigen Sünder anzunehmen und zu stützen – selbst Sünder der schlimmsten Sorte. Es ist nicht die Aufgabe der Ältesten, die Bestrafung des Sünders fortzusetzen. Aber das bedeutet nicht, dass sie so tun müssen, als habe der Betreffende nie gesündigt. Im Gegenteil, es macht nur Sinn, dass die Führer einer Organisation für die Sicherheit der Mitglieder dieser Organisation arbeiten – besonders für die Kinder.
Mich interessiert, wie die Versammlung in – war es Norwegen? – mit dem Problem umging. Ich wäre beruhigt, wenn ich sicher sein könnte, dass ich alle Pädophilen in einem Königreichssaal kenne – und auch andere Ausschau halten. Aber das ist das erste, was ich von dieser Methode gehört habe.
Was ich aber sagen möchte: Ein Opfer – oder noch schlimmer: Eltern eines Opfers – zu sein, wäre etwas völlig anderes. Es gibt nichts auf diesem Planeten, was mich trotz einer solchen Unterstützung in meiner Entschlossenheit hindern könnte, solch eine Person das Gesetz spüren zu lassen – nachdem ich die Chance hatte, es „privat“ mit ihm zu besprechen.
Aber das ist natürlich der Grund, warum sie auf den Schwachen und Vertrauensvollen herumhacken.
Datum:
8. April 2002
Zeit:
22:00:28
An den Jungen, dessen Vater ihn vor „Bob“ schützte: Es ist doch sicher schön, wenn man eine Kraft auf seiner Seite hat? Einen Vater zu haben, der aufsteht und solche Entscheidungen trifft und sie auch durchsetzt – das ist es, was den Führer einer Familie ausmacht. Mein Vater war wenigstens ebenso fürsorglich und bereit zu handeln. Er wurde nie ein Zeuge. Oder anders gesagt: Er wurde nie zu einem dieser übersozialisierten Automaten, die bereit sind, alles für die Organisation zu opfern, selbst die eigenen Kinder.
Es ist in brutaler Weise traurig, dass so jemand sich nur ein weiteres verletzliches Opfer aussucht.
Wie auch immer, ich werde die Dinge im Auge behalten – nur für den Fall, dass ich für meine Kinder aufstehen muss.
Datum:
8. April 2002
Zeit:
22:46:59
DJB: Ich werde versuchen, freundlich zu sein – Versprochen. Hast du eine Vorstellung davon, wie es um deine Glaubwürdigkeit steht, wenn du behauptest, dass 1/4 der Mitglieder DEINER Versammlung praktizierende Pädophile seien? Bei 80 bis 90 Mitgliedern sind das 20 und mehr. Das muss da oben bei euch in den kanadischen Wintern recht einsam zugehen. Im Ernst: Auf dieser Website stehen Leute mit wirklichen Problemen und Interessen, und wenn sie eine Nachricht mit einem solch absonderlichen Inhalt wie diesem sehen, können sie nur zu dem Schluss kommen, dass diese Website von Leuten mit einer reichlich verbogenen Sicht der Dinge bevölkert wird.
Wenn du wirklich glaubst, was du sagst, dann brauchst du mehr, als du auf dieser Seite finden kannst. Ich habe den Verdacht, dass du mehr Aufmerksamkeit brauchst, als sie dir jemand in einer Versammlung mit 80 oder 90 Mitgliedern geben kann.
Noch etwas: Ich möchte gerne wissen, warum du zur Anbetung in die Löwenhöhle deines missbrauchenden Exmannes und von 20 und mehr praktizierenden Pädophilen gehst? Darauf hast du noch nicht geantwortet. Du kannst doch wohl nicht glauben, dass Jehova möchte, dass du das erträgst.
– Buster (aufgewachsen in einer Versammlung in Massachusetts. Wo es gerade einmal einen überführten Pädophilen gab)
Datum:
9. April 2002
Zeit:
00:40:39
Hallo noch einmal. Von dem Gebiet, in dem ich lebe, heißt es, das sei die Hauptstatt der Pädophilen von Ontario, und das bezieht sich nicht nur auf die Zeugen Jehovas. Einer der untersuchenden Beamten sagte, es gebe einen Ring von Pädophilen, der bis in die Gemeinde hineinreiche. Meine Tochter, die keine praktizierende Zeugin ist, war mit Freunden aus in einer Bar hier am Ort – einer davon ein Polizeibeamter, der sexuellen Missbrauch untersucht –, und der wies sie darauf hin, dass er die Hälfte der Personen in der Bar schon einmal wegen sexuellen Missbrauchs festgenommen hatte (er erkannte sie). Es waren Sexualstraftäter. Meine Tochter sagte ihm, was ich immer sage, und er stimmte dem zu.
Die Leute mögen sagen, die hohen Zahlen seien irrsinnig und die Opfer jammerten, aber wenn sie das tun, leugnen sie die Tatsachen. Das ist ein Grund für die rapide Ausbreitung und für Pädophile mit so vielen Opfern. Die Leute leugnen die Tatsachen und lehnen es ab, den Opfern zu glauben.
Wenn sie glauben, das Opfer lügt oder hat etwas getan, dass es dies verdiente, dann fühlen sie sich sicher und denken, ihnen könne das nicht passieren (falsches Sicherheitsgefühl).
Es gibt viele Gründe, warum jemand einen Pädophilen nicht erkennt. Viele Polizeibeamte sind besonders geschult. Wenn jemand wenig Erfahrung hat, kann das bedeuten, dass er ein ungenaues Bild von dem hat, was vor sich geht.
Dass jemand glaubt, das geschehe nicht, ändert noch lange nichts an dem, was vor sich geht. Pädophile sind Meister der Manipulation. „Manchmal kann man jeden zum Narren halten, aber nicht jeden immer.“ Eine Redensart, an die sich zu erinnern dann gut ist, wenn man im Zweifel ist. DJB
P.S.: Ein Zeichen lautet: 5% lassen es geschehen; 5% beobachten, wie es geschieht; 80% fragen, was geschehen ist? In Bezug auf die Situation der Pädophilie muss man fragen, wo wir da stehen? Eine weitere Redensart: „Die Wirklichkeit ist merkwürdiger als ein Roman.“
Datum:
9. April 2002
Zeit:
14:39:01
Ich mag die Website von Silentlambs. Es gibt so viele Leute, die durch ihre Erfahrungen und den Missbrauch bei den Zeugen Jehovas so negativ betroffen sind und/oder auch durch die erbärmliche Behandlung, die sie bei den Beschlüssen und Lehren dieser Organisation ertragen haben. Ich habe die Organisation vor etwa 15 Jahren verlassen. Eine Reihe von Jahren danach habe ich mich immer noch ihrem missbrauchenden Wesen angeschlossen und viel von ihrer giftigen Rhetorik behalten. Ich glaubte, Gott liebe mich nicht mehr und ich würde sicher beim so genannten Ende dieses Systems der Dinge vernichtet. Doch durch eigenes Forschen, Anstrengungen und Webseiten wie diese (und www.freeminds.org) fand ich schließlich wahren Seelenfrieden und Klarheit. Ich vergleiche den Missbrauch, den jemand in der Sekte der Zeugen Jehovas erleidet, sei es sexuell oder sonstwie, mit den Schalen einer Zwiebel. Es kann wirklich Jahre dauern, bis man die „Zwiebel geschält“ und den tief sitzenden Schaden an Psyche, Selbstachtung und konsequenter Lebenseinstellung aufgedeckt hat. Und das auch nur, wenn man erkennt, dass man geschädigt ist! Was ich zu sagen versuche: Nicht jeder hat dasselbe Werkzeug oder Geschick, mit dem entsetzlichen Missbrauch, den er ertragen musste, umzugehen. Wahrscheinlich braucht es Jahre, sich durch die Schalen des Missbrauchs durchzuarbeiten. Diese Website ist ein gutes Werkzeug, um andere darin zu unterstützen, sich dieses Werkzeug anzueignen. Deshalb hoffe ich, dass andere Besucher dieser Seite nicht zu kritisch mit den so genannten „weinerlichen“ Bemerkungen sind, die gewisse Besucher hier hinterlasen. Wir suchen alle ein gewisses Maß an Unterstützung und an Antworten, sonst würden wir Seiten wie diese nicht besuchen. Frieden, Gene.
Datum:
9. April 2002
Zeit:
18:35:00
In einer Sekte, in der es Missbrauch gibt, können die meisten Mitglieder, die Pädophile sind, besonders die Ältesten, leicht oder eine Zeitlang mit ihren Verbrechen ungeschoren davonkommen. So funktioniert das. Weil sie (und auch die anderen Mitglieder) sicher wissen, wenn sie etwas sagen, kann das angezweifelt und in Frage gestellt werden, kann man dem widersprechen. Was immer sie sagen, sollte unter den Mitgliedern weitergegeben werden. So verbreiten Pädophile einfach Geschwätz und Gerüchte, dass andere gläubige, arglose und verletzliche Mitglieder solche Verbrechen verüben. So einfach ist das. Die meisten Aussagen ausgeschlossener Mitglieder können dieses Problem bei den Zeugen Jehovas bestätigen. Einige von ihnen berichten Geschichten, wie sie fälschlich des Missbrauchs und der Pädophilie beschuldigt wurden. Die wirklichen Pädophilen lachen darüber und machen jeden glauben, sie gehörten zur himmlischen Elite der 144.000. Sie können leicht dem Arm des Gesetzes ausweichen. Die Justiz hat die Augen verbunden. Wie auch immer, es gibt keine Hölle, über die man sich Sorgen machen müsste. Seelen sterben, und das war’s dann. Die „Lasst uns heute trinken denn morgen werden wir sterben“-Einstellung ist bei den Tätern ersichtlich. Durch das Ablehnen der Lehre von einer Hölle wurden Probleme geschaffen, mit denen die Zeugen Jehovas nicht umgehen können.
An die Mannschaft von Silentlambs: Macht mit eurer guten Arbeit weiter. Soll die Gerechtigkeit siegen! Stellt die Wölfe unter den Schafen bloß.
Datum:
10. April 2002
Zeit:
04:22:31
Ich wusste, dass es noch weitere gibt, die wie unsere Familie sind. Mir war nur nicht klar, wie viele. Mein Exmann belästigte meinen ältesten Sohn, als er 11 Jahre alt war. Natürlich ging ich zu den Ältesten, denn das zu tun, wenn ein Problem auftaucht, hatte man mich gelehrt. Das war in den frühen achtziger Jahren, und über den sexuellen Missbrauch in dem Gebiet, in dem ich lebte, wurde nicht geredet. Die „Ältesten“ klopften ihm auf die Hand. Er wurde privat zurechtgewiesen. Mich hat man ermuntert, ihm zu vergeben. Man hat mich nicht ermuntert, draußen Hilfe für meinen Sohn zu suchen. Ich habe ihn zu seinem Vater geschickt, dass er dort lebt und vor weiterem Missbrauch geschützt ist. Ein paar Jahre später belästigte er meinen jüngsten Sohn, als er 10 war. Dasselbe Szenario. Da damals die Möglichkeit einer Scheidung nicht bestand, habe ich mein Bestes getan, meinen Sohn abzuhalten, JEMALS alleine mit ihm zu sein. Mein Exmann wurde wieder zurechtgewiesen, und wiederum wurde nicht angeregt, dass wir Hilfe suchten. Ich hatte solche Angst, meine Kinder an den Staat zu verlieren, dass ich ruhig blieb. Meine Jungen sind heute 31 und 24. Der Älteste wandte sich Drogen zu und ist süchtig. Der Jüngere hat oft versucht, sich das Leben zu nehmen. Offensichtlich bin ich keine aktive Zeugin Jehovas mehr, ich habe aber auch nicht den Wunsch, das zu sein. Ich weiß nicht, wie ich einer Organisation angehören soll, die Kindesmissbrauch durch ihr Schweigen billigt. MP
Datum:
12. April 2002
Zeit:
09:15:45
Vicki, früher Gefangene der Zeugen Jehovas
Datum:
12. April 2002
Zeit:
13:00:48
Deine Website sieht großartig aus, und ich hoffe, sie wird allen helfen, die Angst haben, vorzutreten! Ich wünsche dir sehr, sehr viel Erfolg.
Ellen van de Flier
Datum:
12. April 2002
Zeit:
13:16:47
23.720 Kinderschänder in den Akten sind entlarvend. Schreie wie die Titelzeilen einer Boulevardzeitung. Wo ist Dateline? Wo ist das FLEISCH?
Datum:
12. April 2002
Zeit:
15:52:49
*** Rbi8 2. Petrus 3:1-7
***
3 Geliebte, dies ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe, in
welchem ich, wie in meinem ersten, durch Erinnerung euer klares Denkvermögen
aufwecke, 2 damit ihr der zuvor von den heiligen Propheten geredeten
Worte und des durch eure Apostel [mitgeteilten] Gebotes des Herrn und Retters
gedenkt. 3 Denn dies wisst zuerst, dass in den letzten Tagen Spötter mit
ihrem Spott kommen werden, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen 4
und sagen: „Wo ist diese seine verheißene Gegenwart? Ja, von dem Tag an, da
unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie
von Anfang der Schöpfung an.“ 5 Denn ihrem Wunsch gemäß entgeht diese
Tatsache ihrer Kenntnis, dass es von alters her Himmel gab und eine Erde, die
kompakt herausstand aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort
Gottes; 6 und durch diese [Dinge] wurde die damalige Welt vernichtet, als
sie mit Wasser überflutet wurde. 7 Aber durch dasselbe Wort sind die
Himmel und die Erde, die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind
aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.
silentlambs
Datum:
12. April 2002
Zeit:
17:31:13
MP: Die Geschichte, die du erzählst, ist traurig. Ich habe eine Ahnung, würdest du sagen, dass du bei deinem Herrn des Hauses bleibst – und in der Wahrheit, weil man dir das gesagt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sein muss, wenn du deinem jüngeren Sohn ins Gesicht schaust. In dem Alter war alles, was er hatte, das ihn schützen konnte, du – und du hast es nicht getan.
Alles kann ein erstes Mal geschehen, aber der ältere Sohn muss mit der Tatsache fertig werden, dass du ihn einem Pädophilen ausgesetzt hast, selbst nachdem du es wusstest. Dass dein Mann deinen ersten Sohn missbrauchte, ist sein Fehler. Dass der Mann nach dem ersten Mal nicht bei der Polizei angezeigt wurde, ist die Schuld der Ältesten, der Politik der Gesellschaft und von dir. Dass dein zweiter Sohn missbraucht wurde, ist auch dein Fehler. Wie wäre es, wenn du hier einmal etwas Verantwortung übernimmst?
Datum:
13. April 2002
Zeit:
01:31:25
Hallo noch einmal. MP – Du hast nach bestem Wissen und mit dem Werkzeug, das du hattest, gehandelt. Ich habe in der Organisation zweimal geheiratet und mich scheiden lassen, und beide Männer waren in gutem Ansehen (auch wenn ich später herausfand, dass beide Pädophile waren).
Einige Älteste in der Versammlung lehren uns, Pädophilie sei wie jede andere Sünde, und man sollte sie immer wieder vergeben. Meine Frage ist, wie oft müssen sie gegen unsere Kinder sündigen, ehe die Ältesten erkennen, dass sie keine Reue zeigen? Die Frau, die bleibt, wird von einigen so angesehen, als treffe sie die richtige Entscheidung, auch wenn nur die geringe Möglichkeit einer Änderung bei dem Täter besteht. Wer geht, wird bezeichnet; man hilft ihm nicht, und oft wird er beschuldigt, abtrünnig zu sein. Isoliert zu sein, kann jemanden drängen, die Möglichkeit des Bleibens ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Das lässt einen wirklich an seinem Urteilsvermögen und seiner Einstellung zweifeln, besonders wenn man relativ alleine dasteht. Dazu folgende Erfahrung:.
Eine Freundin von mir vergab ihrem Ehemann, dass er nach sieben Jahren der Ehe ihr Kind belästigt hatte (die Ältesten sagten ihr, sie solle ihm vergeben). Sie blieb, bis sie ihn sechs Jahre später wieder erwischte, und jetzt hatten sie schon zwei Kinder gemeinsam. Durch ihre Bemühungen kam er für fünf Jahre ins Gefängnis, und als er herauskam, durfte er nicht mehr mit Kindern zusammen sein. So hat es, glaube ich, das Gericht beschlossen. Die Versammlung musste auch für die Therapiestunden ihrer Töchter bezahlen (75,00 Dollar pro Stunde). Das Gericht ordnete an, dass die Versammlung die Kosten tragen müsse. Sowohl diese Schwester als auch ihre Freundin erzählten mir davon.
Ich habe beide verlassen, um meine Kinder zu schützen. Ich habe ihrem Vater (mit 8 Jahren) oder ihrem Stiefvater (mit fast 6 Monaten) nicht vergeben. Alle außer meiner Familie stellten sich auf die Seite dieser Männer. Alle meine drei Kinder stellen sich schützend vor mich und ich mich vor sie. Meine Älteste erzählte mir damals immer wieder, es sei viel besser gewesen, nicht bei ihrem Vater zu leben. Sie verteidigt das Aufwachsen in einer Einelternfamilie, wenn das niedergemacht wird. Wir sind gute Freundinnen, und sie ist jetzt 20. Das mit meinen Kindern durchzustehen, war die Sache wert. DJB
Datum:
13. April 2002
Zeit:
12:46:54
Jehovas Zeugen und amishabuse.com haben eine Menge gemeinsam!! Ich bin der Autor der Website über Missbrauch bei den Amish, und ich hoffe, wir können einander helfen! Bitte loggen Sie sich auf meine Website ein!!
Datum:
13. April 2002
Zeit:
13:02:17
Ich bin so froh, dass es diese Website gibt. Ich empfinde sie meistenteils als tröstlichen Ort. Die Geschichten von Leuten, die sexuellen Missbrauch überlebt haben, und von denen, die damit zu tun hatten, sind gut zu lesen/wissen (allerdings ist es nicht „gut“, dass sie passierten). Ich teile ihre Erfahrungen und Empfindungen. Ich vermute, es sind die schroffen Beleidigungen der „Organisationshasser“, die einen etwas verärgern, aber das ist, so nehme ich an, zu erwarten. Ich bin nicht völlig überzeugt, dass die Zeugen Jehovas eine Sekte sind usw., egal was die Sektenhasser sagen. Ich hoffe jedoch SEHR, dass die „Organisation“ sich berichtigen wird und alle Versammlungen/Älteste usw. aufrufen wird, das Richtige zu tun. Wenn sie das nicht tut, WERDEN die Leute selbst oder das Gesetz oder Dateline sie dazu zwingen.
Und ich denke auch, niemand sollte Personen, die sich hier mit ihren Geschichten eintragen, oder das, was sie mitzuteilen haben, verurteilen.
Es tut mir leid zu hören, dass „P“ Krebs hat. Ich hoffe, dass er sich eines Tages stark genug fühlen wird, seine Geschichte zu erzählen.
An die „Schwester“, die schließlich im Dienst im kalten Winter Hosen trug ... in den späten 70er Jahren, als ich in den Rocky Mountains lebte (die Winter dort dauerten 9 Monate), hatte die Versammlung dort kein Problem mit Schwestern, die im Winter im Dienst Hosen trugen, oder auch zu den Zusammenkünften im Winter. Das war eine wirklich gute Versammlung. Ich wette, die würde sich nie mit Pädophilen abfinden.
Mir kommt eine Schriftstelle über das Tragen langer Hosen, über Pädophile usw. in den Sinn: „Lasst eure VERNÜNFTIGKEIT ALLEN bekannt werden.“ (Philipper 4:5a)
Die Geschichte über die farbigen Strümpfe war lustig: Danke dafür, dass die Dinge ein bisschen leichter gemacht werden. Ich selbst denke, die Beine von Frauen, die sie nicht rasieren, sind ekliger als farbige Strümpfe! (Ich bin eine Frau, daher kann ich das sagen.)
Die Information der kanadischen Zeugin – Wow! Ich bezweifle nicht, dass bestimmte Gegenden eine „Zuflucht“ für die Pädophilenbevölkerung sein können. Es ist bekannt, dass sich Schwule San Francisco, San Diego und Key West ausgesucht haben, warum können da nicht auch andere Städte/Gegenden von den Pädophilen „ausgesucht“ sein?
Der Typ mit dem Vater, der „Bob“ sagte, er solle verschwinden ... Mann oh Mann. Ich wünschte, ich hätte so einen Vater! Der war wirklich weise und hat auf seinen „Bauch“ gehört – etwas, das viele nicht gelernt haben. Man soll IMMER zuerst auf sein Gefühl achten, egal in welcher Situation man sich befindet!
Ich glaube nicht, dass sich die Leute vor mehreren Jahrzehnten dieses Problems bewusst waren, aber heute gibt es keinerlei Entschuldigung dafür, „im Finsteren“ darüber zu sein, worauf man achten oder was man tun sollte. In den vergangenen mehr als zehn Jahren hat es im Fernsehen viele, viele Aufklärungssendungen über Kindesmissbrauch gegeben, dazu noch Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, worauf man achten sollte usw.
Ich stimme zu 100% mit denen überein, die schreiben, dass die Pädophilen MEISTER der Manipulation und Täuschung sind und dass sich Pädophile NICHT ÄNDERN.
Meine besten Grüße an alle ...
Ein interessierter Leser
Datum:
13. April 2002
Zeit:
14:15:33
Im Teil Meine Geschichte auf dieser Website, unter Instinkt, schrieb Silentlambs folgendes ... und ich denke, es ist eine sehr gute und schöne (traurige aber wahre) Beschreibung:
„Ja, es gibt einen Kummer, eine Verlorenheit, eine Traurigkeit, die in den Augen derer zu finden sind, die leiden; die Furcht in den Augen derer, die Angst haben, zu kämpfen; die Kälte in den Augen derer, die sich nicht darum kümmern; die Ignoranz in den Augen derer, die nicht verstehen; den Schmerz in den Augen derer, deren Instinkt sie zwingt, die niederzuringen, die ihr Eigen verletzen.“
Datum:
13. April 2002
Zeit:
14:54:17
Im Teil Meine Gedanken schrieb Silentlambs über die 951 Millionen Dollar, die die Wachtturm-Gesellschaft jährlich hat (das ist übrigens nicht das erste Mal, dass ich das gesehen habe). Ich frage mich nun nur, wofür diese Dollar gebraucht werden? Ich habe nie gesehen, dass Kreis- oder Bezirksaufseher in Cadillacs oder ähnlichem herumfahren. Deshalb frage ich mich wirklich, wofür die Dollar gebraucht werden? Ich weiß, dass sie sagen, sie brauchen das Geld immer noch dafür, dass alle nötigen Königreichssäle gebaut werden und dergleichen. – Dies ist eine ernst gemeinte Frage: Sagen sie je, sie sparen das Geld für den Wiederaufbau nach Harmagedon oder so etwas? (Aber zu der Zeit wird man kein Geld mehr benötigen, so macht auch das keinen Sinn.) – Ich bin nur einfach neugierig, ob irgendwelche Mitglieder wissen, wofür das alles gebraucht wird.
Ein Neugieriger.
Datum:
14. April 2002
Zeit:
02:45:51
Ich frage wegen des Artikels vom Mai 2002 über das Schweigen nach. Ist das wahr? Warum sollten sie eine Schriftstelle von Salomo für etwas benutzen, das sich auf den fortlaufenden Missbrauch bezieht oder damit in Verbindung steht? Kannst du den ganzen Artikel einscannen? Ich bin sehr verärgert über das bisschen, das ich gelesen habe. Als eine Freundin von mir das gelesen hat, schüttelte sie einfach den Kopf und sagte ein paar gewählte Worte. Sie sagte, das Lesen widere sie an. Sie fragte: „Bringt man damit nicht Schande auf Gottes Namen?“ Ein Gott der Liebe würde so etwas nicht sagen. Wie ist das mit Leuten, die sagen, sie seien Zeugen Jehovas, und die für eine Organisation die Stimme erheben, die Bibelstellen wie diese anführt? Man hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass genau das vielleicht der Weg ist, wie Gott die Organisation säubert. Seite 27 vom Mai 2002 bringt keine Ehre auf Gott. Diese Leute, die diese Artikel angeblich schreiben, sagen, sie würden von Gott inspiriert, sie seien ein auserwähltes Volk, sie hätten „die Wahrheit“. Nein, das scheint nicht der Fall zu sein. Ich hoffe, Dateline erhält diesen Artikel. Gott sagt, wir sollten uns freuen und glücklich sein, und der Artikel sagt im Grunde genommen das Gegenteil; das scheint zumindest mein Eindruck zu sein.
Datum:
14. April 2002
Zeit:
17:46:49
Ich freue mich über die Möglichkeit, die du bietest, mehr über die Organisation der Zeugen Jehovas zu erfahren. Ich würde gerne wissen, ob es je einen Ältesten gegeben hat, der für einen sexuellen Übergriff gegenüber einem Kind formal angeklagt und vor Gericht gebracht wurde. Donna Villalobos LaGuera52314@aol.com
Datum:
15. April 2002
Zeit:
01:18:20
Hallo, jemand wollte wissen, ob jemals ein Ältester angeklagt wurde? Die Antwort lautet JA!! Das war, nachdem er aus dem Amt entfernt und bevor er wiederum zum Ältesten gemacht wurde. Freunde berichteten mir, alle Kinder seien missbraucht worden, als er gefasst wurde. Die Versammlung hatte 25 Verkündiger und lag im Norden Ontarios.
Datum:
15. April 2002
Zeit:
08:17:04
Bill Bowen, Schande über dich dafür, dass du Bibelstellen falsch anwendest! Das ist Abfall! 2. Petrus 3:3-7 hat womit zu tun? Mit einer nicht existenten Dateline-Sendung? Um einen Ausdruck von dir zu gebrauchen, DUH! Und das von einem Mann, der sich ständig beklagt, wie falsch informiert und unaufgeklärt die Leute sind? Es ist sehr leicht zu sagen: „Quellen sagen ...“ Quellen sagen, dass du ein Abtrünniger bist.
Datum:
15. April 2002
Zeit:
09:25:56
Ich frage mich, ob sich deine Website auch mit Pädophilen aus anderen Religionsgemeinschaften befassen wird, besonders wenn sie weitaus größer als die Zeugen Jehovas sind (siehe: http://hector3000.future.easyspace.com/pedo.htm ). Heinz hector3001@aol.com
Datum:
15. April 2002
Zeit:
13:23:26
Pauline Spearing aus Somerset, Großbritannien. E-Mail: ybanshibach@yahoo.co.uk
Ich musste alle Briefe auf eine Diskette herunterladen ... und nach über drei Stunden musste ich wieder online zurückkommen und als erstes fragen, ob etwas juristisch unternommen wird, dem Recht bei der Wachtturm-Gesellschaft Geltung zu verschaffen?
Und nachdem die Knoten in meinem Bauch nachgelassen hatten und ich meine Tränen getrocknet hatte ... fragte ich mich, was ich empfinde ...? Die Wahrheit ist endlich ... FREI ... Unser Herr hatte recht: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ ... und allen meinen Brüdern und Schwestern, die Ähnliches durchgemacht haben, möchte ich für ihren Mut danken, dass sie die Stimme erhoben haben ... Wir haben in den vergangenen Jahren so viel von dem enormen Mut der Brüder und Schwestern gehört, die Verfolgung von Satan und seinen Dämonen unter dem Deckmantel „DER WELT“ zu erleiden hatten ... wenn doch viele von uns die ganze Zeit über von unserer eigenen ... „Familie“ ... gequält und vergewaltigt wurden ... (ich verwende das Wort Familie leichthin ...) Unser „Stamm“ wird von Leuten gebildet, mit denen zusammen wir aufwuchsen und die unsere Zukunft formten ... Ich fürchte, ich habe vor langer Zeit gelernt, um überhaupt zu überleben, musste ich mich von den Gedankenspielen und -kontrollen frei machen ... meine Blutsverwandten machen sich weiterhin „Sorgen, dass ich in Harmagedon sterbe“, und sie sehen meine neu gefundene Zufriedenheit als trügerisch an ... aber das ist in Ordnung, sie fühlen sich mit ihren Ängsten wohl, es ist das, woran sie gewöhnt sind ... Ich meine, wer wären sie, wenn sie nicht die Bezeichnung „Zeugen Jehovas“ hätten ... ? Ich bete jeden Tag zu Jehova ... mehr, als ich früher je in der Lage war, weil ich Ihm sonst nicht ins Gesicht sehen könnte ... aber jetzt weiß ich, dass er in jedem meiner Schritte bei mir ist, und ich kann Seine LIEBE fühlen, weil die Barriere der Furcht nicht mehr da ist und nichts Sein wunderbares leitendes Licht behindern kann ... Ich habe angefangen, ein Buch zu schreiben … Wie kann man eine Religion im Einklang mit seinem Glauben überleben ... wenn mir jemand helfen will, dann möge er mir seine Gedanken zuschicken. Ich verspreche, dass ich sie „zitieren“ und dabei doch seine Privatsphäre wahren werde ... aber ich möchte nicht, dass es ein Buch wird, das auf andere einschlägt ... Ich möchte positiv und erbaulich sein ... um allen mit gebrochenem Herzen zu zeigen, dass es Hoffnung gibt und dass man überleben kann und sich keine Sorge darüber machen muss, Jehova oder seinen Namen in Unehre zu bringen, weil ... er sehr UNGLÜCKLICH ist ... über all das Vertuschen, und weil er IMMER dafür sorgt, dass am Ende doch die WAHRHEIT herauskommt ... Wir wollen also ETWAS TUN ... wir wollen die Stimme erheben ... habt keine Angst, Geliebte ... „Wenn Jehova mit uns ist, wer wird gegen uns sein ... ?“
Alles Liebe aus England, und ich bete , dass ihr alle bald Frieden und neue Kraft aus der Tatsache finden werdet, dass dieser mutige und freundliche Bruder diesen erstaunlichen Schritt unternommen hat, um uns allen zu helfen.
Möge Jehova euch segnen und euch Kraft geben xxxxxxxx „P“
Datum:
15. April 2002
Zeit:
18:15:39
Ich mag deine Website. Ich bin gerade damit fertig geworden, James Kosteniuks Buch zu lesen, und ich war früher Kind von Zeugen Jehovas. Das hat alte Wunden aufgerissen und mich dazu gebracht, ein paar Nachforschungen zu betreiben. Ich denke daran, vielleicht ein eigenes Buch zu schreiben, um mich seelisch frei zu machen. Ich habe das nicht erkannt. Liebe und Frieden euch allen. staceyfriedrich@hotmail.com
Datum:
17. April 2002
Zeit:
02:25:48
In Ordnung. Ich hoffe, hector3000 redet darüber, dass die anderen Religionen insgesamt, und nicht prozentmäßig, mehr Kinderschänder haben. Dieses Problem wird in jeder Religion auftreten. Es geht darum, ob Anzeige erstattet wird oder nicht, und ob man Pädophile an die Haustüren schickt. Ich wünsche wirklich, diese „blinden“ Leute hören auf, über andere Religionen zu meckern. Was würden sie zu den Katholiken sagen, wenn die Katholiken oder die Mormonen anfingen, mit Fingern auf sie zu zeigen und zu sagen: „Und was ist mit den Zeugen Jehovas?“ Sie würden mit dem alten Spruch ankommen: „Sie verfolgen uns!“ Bitte. Schaut erst auf euch selbst. Und dann hört auf mit diesem Scheiß: „Bill ist ein Abtrünniger.“ Das ist nur wieder ein anderer Weg, wie man versucht, den eigentlichen Problemen aus dem Wege zu gehen und andere zu beschimpfen. Bill könnte nach allem, was ich weiß oder was mich interessiert, den Vogel abgeschossen haben. Es sind die Themen, die er so tapfer präsentiert, um die es geht. Also an alle Zeugen Jehovas: Ihr habt wohl zu viel Zeit übrig, steht auf, stellt den Computer aus und fangt an, selbst nachzuforschen, oder geht in den Dienst oder so etwas. Ich bin sicher, ihr habt weit Besseres zu tun, als Gott zu spielen und die Leute zu beurteilen. Oh, ich habe vergessen: Das ist ja genau das, was ihr Typen immer tut.
Datum:
17. April 2002
Zeit:
02:32:09
Der Eintrag gerade wurde geschrieben von avishai@hotmail.com
Datum:
17. April 2002
Zeit:
13:45:33
An alle, die gerne etwas zu diesem Thema lesen möchten: Besorgt euch das Buch Der Gewissenskonflikt von Raymond Franz – dem geächteten Mitglied der leitenden Körperschaft. Es befast sich intensiv mit den Schwierigkeiten, vor denen jemand steht, der versucht, angesichts dogmatischer, diktatorischer Gedankenkontrolle zu Urteilen zu kommen. Es handelt nicht direkt vom Kindesmissbrauch, aber es spricht von der intensiven Kontrolle, die die Gesellschaft über Einzelpersonen ausübt – von den Zweigbüros hinunter bis zu den einzelnen Verkündigern. Es vermittelt eine Einsicht darüber, wie eine solche Kontrolle nicht direkt an biblische Anweisungen gebunden ist – aber an herausgegebene Dogmen. Es zeigt, wie Zeugen, die die Stimme erheben und Kinder in ihrer Organisation verteidigen möchten, eine Entscheidung treffen zwischen ihrem aufrichtigen Glauben und der blinden Gefolgschaft an von Menschen herausgegebene Erlasse. Das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe.
Cliff msmithwa@aol.com
Datum:
17. April 2002
Zeit:
16:30:06
Jehovas Zeugen sind das Letzte in der organisierten Religion. „Normativer“ Irrsinn aufgrund von Mitgliedschaft. Bitte trefft uns auf der Parodieseite jerryfalwell.com zu unserer ständigen Diskussion mit Ren Hoek, offensichtlich einem „Ältesten“ bei den Zeugen Jehovas. Dieser Mann ist sicher der Inbegriff des „bösen“, überall zu sehenden Religionisten.
Danke., Ogden Lafaye ... owlafaye@quik.com
Datum:
18. April 2002
Zeit:
03:06:58
Nachdem ich so viele Briefe auf dieser Website gelesen habe, wurde es nach einer gewissen Zeit sehr leicht, „gegenwärtige“ Zeugen Jehovas auszumachen. Was mich wirklich angewidert hat, waren nicht nur die Briefe der Opfer, sondern der Brief eines gegenwärtigen Zeugen Jehovas, der unterstellte, diese Leute könnten bei ihren Anschuldigungen „vielleicht“ gelogen haben!!!!! Wie können wir es, wenn wir so etwas behaupten, wissen, wenn wir nicht dabei gewesen sind? Das finde ich ziemlich ironisch, weil derselbe Maßstab auch auf den Briefschreiber angewandt werden sollte. Aber offensichtlich ist das nicht so ... außer er war natürlich dabei. Von all den Vertuschungsgeschichten, die ich von Zeugen Jehovas über Kindesmissbrauch gelesen habe, war diese Anschuldigung die bei weitem widerwärtigste. Den Brief dann noch mit „Schande über dich“ abzuschließen ... das war der einzige Ton der Wahrheit in diesem ganzen Vertuschungs- und Billigungsbrief.
Datum:
18. April 2002
Zeit:
08:39:18
Du entscheidest. Kämpfe weiter. Danke für alles, was du getan hast.
Datum:
18. April 2002
Zeit:
09:45:57
Ich freue mich schon auf die Dateline-Sendung zu diesem Thema. Ich habe ihnen auch eine E-Mail geschickt. Ich bin entsetzt, dass so viel über die Katholiken berichtete wird und überhaupt nicht viel über die Zeugen Jehovas. Das stärkt nur meine Ansicht, dass der Teufel hinter ihnen steht und sicherstellt, dass sie wie Licht aussehen – wo sie doch in Wirklichkeit in Finsternis wandeln. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen – das sind sicher faule Früchte. Jetzt ist es sogar noch schlimmer geworden und völlig verwest, voller Würmer und Maden. Ron Owens – Ex-Zeuge aus Princeton, rondoggy2000@yahoo.com
Datum:
18. April 2002
Zeit:
10:24:00
Liebe Brüder und Schwestern,
Ich war wirklich überrascht zu erfahren, dass Fälle von Missbrauch in euren jeweiligen Versammlungen nicht recht gehandhabt werden. Ich fühlte mich so verlassen, als ich einige eurer Berichte las. Ich wusste nicht, dass ausgewiesene Kinderschänder aufgrund biblischer Grundsätze nicht bestraft werden. Ich bin 21 Jahre alt und diene augenblicklich als allgemeiner Pionier und Dienstamtgehilfe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Älteste, Dienstamtgehilfen, Kreisaufseher und sogar Gesalbte so scheußlich handeln. Um euch die Wahrheit zu sagen, ich habe so über die von euch vorgestellten Fälle nachgedacht, dass ich vergangene Nacht nicht genug Schlaf finden konnte. Als Dienstamtgehilfe habe ich viele kleine Freunde, Mädchen wie Jungen. Schwestern in der Versammlung erzählten mir, dass ich ihnen gegenüber wie ein guter Vater handle. Ich gebe ihnen Geschenke, um sie glücklich zu machen, auch wenn kein Anlass dazu besteht. Ihr süßes Lächeln macht auch mich sehr glücklich. Ich habe mir vor Jahren sogar geschworen, dass ich mein Bestes tun werde, um sie zu schützen und sicher zu stellen, dass sie immer sicher sind. Ich mag sie und kann sehen, dass sie auch mich mögen. Es wird sehr schmerzlich für mich sein, wenn sie jemand verletzt. Jeden Augenblick bete ich zu Jehova, dass er sie schütze und immer vor Leuten bewahren möge, die schlechte Absichten ihnen gegenüber haben. Ich bin jedoch dankbar, Älteste, Diener und Kreisaufseher zu haben, die vertrauenswürdig sind. Vergangenes Jahr berichtete unser Kreisaufseher, dass ein Bruder für schuldig befunden wurde, ein 12-Jähriges Mädchen aus einer anderen Versammlung vergewaltigt zu haben. Ihm wurde die Gemeinschaft entzogen, und später kam er ins Gefängnis. Ich habe den Mann gehasst, aber er hat mir auch leid getan, denn in meinem Land (den Philippinen) wird ein überführter Vergewaltiger mit dem Tode bestraft. Wir haben ihm für das, was er getan hat, vergeben, aber er muss die Folgen seiner Verfehlung tragen. König David selbst wurde von Jehova vergeben, als er Ehebruch und Mord beging, aber Gott ersparte ihm nicht die Folgen seiner Sünden. Er ist 65 Jahre alt und hat ein großes Vorrecht in seiner Versammlung. In einem weiteren Fall wurde ein Bruder aus einer anderen Versammlung für schuldig befunden, ein Kind in seiner Versammlung sexuell belästigt zu haben. Er hat das Mädchen nicht vergewaltigt, nur belästigt. Ihm wurde nicht die Gemeinschaft entzogen, aber unsere Ältesten warnten uns, nicht die Kinder „in seine Nähe zu lassen“. Anders als im ersten Fall wurde die Sache nicht bei der Polizei angezeigt. Die Ältesten erlegten ihm nur einige Einschränkungen auf, die er befolgen musste, wollte er in der Organisation bleiben. Es tut mir so leid, dass solche Fälle in euren Versammlungen nicht angemessen für beide Parteien gelöst wurden. Ich glaube jedoch nicht, dass ein Verlassen der Organisation „der weiseste Weg ist, Probleme wie diese zu lösen“. Es gibt so viele Personen in der Organisation, die einen „hervorragenden moralischen Charakter“ haben. Ich glaube, wir dürfen die Organisation nicht einfach verlassen, weil „einige Mitglieder nicht ihre Liebe allen gegenüber gezeigt haben“. Ich kann erkennen, dass die Organisation nach Wegen sucht, um zu verhindern, dass Schmach auf „Jehovas Namen“ gebracht wird, was gelegentlich sehr schwer zu verstehen ist. Es stimmt, dass die Ältesten manchmal ihre „Lieblinge“ haben. Aber gegen die Organisation zu rebellieren, ist nicht der Weg, um die Situation zu bereinigen. Prediger 3:7 sagt: „Es gibt eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden“. Das beinhaltet, dass wir Anregungen zum Guten der Organisation machen können. Es ist richtig, Fragen zu Entscheidungen zu stellen, die getroffen werden und die wir nicht verstehen. Die Organisation als „Ganzes“ ist freundlich, nur die, die nicht „die Wahrheit im Herzen“ haben, verderben sie. Wir müssen uns an die alte Nation Israel und an die Urchristenversammlung erinnern. Da waren Personen, die die Autorität von Moses und Aaron bezweifelten. Sie behaupteten, Jehova habe auch zu ihnen geredet, und daher hätten sie dieselbe Autorität wie Moses. Sie stellten sogar in Frage, warum Moses gestattet war, eine Nichtisraelitin zur Frau zu haben. Es ist richtig, Fragen zu stellen, aber auf freundliche Art. Aber das Gegenteil geschah. Sie rebellierten gegen Moses und bestanden darauf, dass er seine Autorität missbrauche. Jehova vernichtete die rebellischen Männer. Es ist offensichtlich, dass Jehova als unfair erschien, als er Moses eine Nichtisraelitin zur Frau haben ließ, während sie nicht bei ihren ausländischen Frauen bleiben durften. Jehova hat Gründe dafür, die das menschliche Verständnis übersteigen. Die Urchristenversammlung beging auch einige Fehler, aber es wäre unweise gewesen, wenn jemand die Versammlung verlassen hätte. Wer als „superfeiner Apostel“ handelte und später abtrünnig wurde, erhielt nicht die „Krone des Lebens“. Es stimmt, dass wir uns manchmal nicht behaglich fühlen bei Worten wie: „Lass Jehova das Problem zu seiner Zeit lösen.“ Aber dadurch lernen wir, unseren Glauben auf die Probe zu stellen. In Matthäus 24:13 heißt es: „Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.“ Doch das bedeutet nicht, dass wir nicht handeln dürfen. Lasst uns das Beste tun, unsere Kinder zu retten, die das „gute Werk“, das er begonnen hatte, weiterführen werden. Wenn einige Älteste nicht kooperativ sein wollen, können wir immer noch etwas tun. Wir müssen uns nur sicher sein, dass das, was wir tun, in Übereinstimmung mit biblischen Grundsätzen und dem Willen Jehova Gottes ist. Wenn einige Älteste dir damit drohen, dir ohne richtige biblische Gründe die Gemeinschaft zu entziehen, könntest du andere Älteste in deinem Kreis um Hilfe bitten. Ich weiß, dass es immer noch viele Älteste gibt, die rücksichtsvoll sind und in vielen tiefen Dingen ausgeglichene Ansichten haben. Wahre Älteste müssen sich erweisen als „Fürsten, die für das Recht herrschen. Und jeder soll sich wie ein Bergungsort vor dem Wind und ein Versteck vor dem Regensturm erweisen, wie Wasserbäche in einem wasserlosen Land, wie der Schatten eines wuchtigen zerklüfteten Felsens in einem erschöpften Land“ (Jesaja 32:1-2). Ich glaube fest daran, dass Jehova der leitenden Körperschaft helfen wird, rechte und gerechte Entscheidungen in schweren Fällen zu treffen, insbesondere innerhalb der Organisation. Sprüche 4:18 hat sich bereits als wahr erwiesen. Es heißt dort: „Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist.“ Dies unterstellt, dass die Organisation ein immer klareres Verständnis biblischer Grundsätze haben wird. Wir wollen also die Hoffnung nicht verlieren und gleichzeitig unser Bestes für das Wohl der Mitglieder unserer Versammlungen wirken. Verlasst nie, nie, nie die Wahrheit! Die Wahrheit zu verlassen, wird mit Sicherheit eine Katastrophe über unser Leben bringen. Hier ein Zitat aus Kolosser 1:9, 10: „Das ist es auch, warum wir von dem Tag an, da wir es vernahmen, nicht aufgehört haben, für euch zu beten und darum zu bitten, dass ihr in aller Weisheit und in geistigem Verständnis mit der genauen Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet, damit ihr Jehovas würdig wandelt, um ihm völlig zu gefallen, während ihr fortfahrt, in jedem guten Werk Frucht zu tragen und an der genauen Erkenntnis Gottes zuzunehmen.“ Lasst einander persönlich im „Königreich Gottes“ sehen! Möge Jehova Gott uns durch seinen Sohn Jesus Christus segnen und in die „neue Erde der Gerechtigkeit“ führen! Fühlt euch frei, mir eine W-Mail zu schicken: regino_1981@hotmail.com.
Datum:
18. April 2002
Zeit:
14:02:40
In Ordnung, Philippinojunge: Warte einen Augenblick; komm in die Gänge; versuche, zum Ziel der Sache zu kommen, ohne Dogmenphrasen zu wiederholen, die dir aufgedrängt wurden und die du zu glauben scheinst. Dieses ganze Typisieren sieht nur für die wie Unklarheit aus, die wissen, dass deine Logik bei Leuten endet, die akzeptieren, dass „solche Dinge eben passieren“ und die Sache eines anderen Wesens ist, dem ein Ende zu machen.
Du weißt von einem Kinderschänder, der nicht bei der Polizei angezeigt wurde. Diese Tatsache macht dich völlig widerwärtig und entwertet sofort alles, was du sonst noch sagen magst. Ich will es noch einmal sagen: Du kennst einen Kinderschänder in einer anderen Versammlung, der nie angezeigt wurde – und DU hast nichts unternommen. DU bist persönlich verantwortlich, wenn dieser Teufel das nächste Mal ein Kind angreift. Vielleicht macht es dir nicht so viel aus, weil der Kinderschänder ja im Königreichssaal bekannt ist – und das nächste Opfer wahrscheinlich kein Zeuge Jehovas sein wird. Ist es das? Ist es ein geringeres Verbrechen, wenn er es an Nichtzeugen verübt? Verdienen Kinder von Nichtzeugen weniger Schutz?
Es muss nett sein, Pionier zu sein und so gründlich in Selbstgerechtigkeit gehüllt zu sein. Das befreit dich davon, dich auf dein eigenes Gewissen zu verlassen.
Datum:
19. April 2002
Zeit:
02:15:05
Dieser Philippinenjunge, dessen wirklicher Name Regino Estabilo ist, versucht, Leute wiederzubekehren, die die Missbrauchssekte der Zeugen Jehovas verlassen haben. Er gab sogar eine vernichtende Erklärung in Lightbearers Gästebuch ab. Er zitierte: „Es stimmt, dass die Organisation die Bibel in einigen Punkten falsch ausgelegt hat.“ Was für eine Schande! In Ordnung, Regino, wenn du sehr gut weißt, dass die Zeugen Jehovas die Worte Gottes verdrehen, warum verschwendest du dann deine Zeit daran Exzeugen wiederzubekehren?
Auserwählte? Willst du uns weismachen, die Organisation sei auserwählt? Die Zeugen Jehovas sind eine Sekte. Sie legen die Bibel vorsätzlich falsch aus. Sie waren keine Auserwählten, sind es nicht und werden es nie sein.
In diesem Teil lügst du eindeutig und hast diese Geschichte einfach erfunden: „In einem weiteren Fall wurde ein Bruder aus einer anderen Versammlung für schuldig befunden, ein Kind in seiner Versammlung sexuell belästigt zu haben. Er hat das Mädchen nicht vergewaltigt, nur belästigt. Ihm wurde nicht die Gemeinschaft entzogen, aber unsere Ältesten warnten uns, nicht die Kinder ‚in seine Nähe zu lassen’. Anders als im ersten Fall wurde die Sache nicht bei der Polizei angezeigt. Die Ältesten erlegten ihm nur einige Einschränkungen auf, die er befolgen musste, wollte er in der Organisation bleiben.“ Was für eine Art Feststellung ist denn das: „Er hat das Mädchen nicht vergewaltigt, nur belästigt.“
Aus welcher Wachtturm-Veröffentlichung hast du abgeschrieben, welche hat deine Ausführung vorgegeben? Aus der Art, wie du schreibst, könnte ich entnehmen, dass du recht viel von evangelikalen, pfingstgemeindlichen und wiedergeborenen Christen gehört hast.
Genieße dein Herumlungern auf Antizeugenwebsites!
Datum:
19. April 2002
Zeit:
11:03:39
Hallo, Philippinojunge!
Du sagst immer wieder, man soll „die Wahrheit nicht verlassen“. Nur eine Frage: WAS IST DIE WAHRHEIT? Die Organisation verwirrt die biblischen Grundsätze wie auch ihre eigenen Verfahrensvorschriften nur noch mehr. Du weißt nicht, was ich meine? Dann prüf das auf dieser Seite nach:
http://www.jesus-witnesses.com/scream.html
Nachdem ich das selbst gesehen habe, weiß ich nicht, wie Frauen noch in der Organisation bleiben können.
Oh, und was das angeht, dass Jehovas Zeugen „von Gott auserwählt“ sind, prüf das auf dieser Seite nach:
http://www.jesus-witnesses.com/jwviews.html
Diese Leute sind eindeutig NICHT „von Gott auserwählt“! SIE UND DU sind es, die die Wahrheit FINDEN müssen, weil ich weiß, dass die Organisation sie ganz sicher nicht hat! Du hast schon Nerven, Exzeugen zu sagen, sie sollen in die so genannte Wahrheit zurückkommen!
Stef
Datum:
19. April 2002
Zeit:
11:37:44
An den Rassisten. Du kommst nicht in den Himmel. Komm darüber hinweg. Scheinheilig, heiliger als du. Du hast in der Tat deine volle Belohnung. Genieße sie vor deiner Vernichtung. Du wolltest lieber nicht glauben, obwohl man dir jede Gelegenheit gab. Du hast dich durch deine eigenen Worte verurteilt.
Datum:
19. April 2002
Zeit:
12:24:37
Ich bin sehr stolz auf dich, dass du mit dieser Information hervorgekommen bist ... das brauchte eine Menge Mut. Die Bibel sagt uns (umschrieben), ‘wir sollten keinen Anteil an den Werken der Finsternis haben, sondern sie statt dessen aufdecken’, und das ist es, was du getan hast. Mach weiter mit deiner guten Arbeit! Gottes Segen, April
Datum:
19. April 2002
Zeit:
14:50:00
An die Person, die glaubt, ich sei ein Rassist: Du musst damit aufhören, voreilige Schlüsse zu ziehen. Nur weil ich jemanden aufgrund seiner Nationalität anspreche, bin ich noch lange kein Rassist. Ich komme nicht in den Himmel, ich komme in die Hölle. Und weißt du was? DAS IST MIR EGAL! Übrigens: Woher weißt du, dass DU in den Himmel kommst? Ich meine, du verurteilst mich als Rassisten, wo du mich nicht einmal kennst? Sagt die Bibel nicht: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“, oder so etwas ähnliches?
Vielleicht glaube ich nicht an das, was die Zeugen Jehovas tun, aber ich glaube an Gott, Satan, Jesus, den Himmel, die Hölle, Harmagedon und all die anderen Grundtatsachen. Ich glaube nicht, dass 144.000 in den Himmel kommen und der Rest wird auf der Erde festgehalten. Ich glaube nicht, dass der Name Gottes Jehova ist (sie haben den wirklichen Namen zu etwas anderem verdreht). Ich möchte nicht fachlich werden, wenn es um meinen Glauben geht.
Und wenn ich vernichtet werde? Was soll’s. Das übertrifft sicher das Brennen in der Hölle auf ewig. Erspart mir eine Menge Schmerzen. Und wenn nicht, dann wollen wir mal sagen, dass ich eine Menge Gesellschaft bekomme, wenn ich dorthin gehe. Du gehörst wahrscheinlich auch zu dieser Gesellschaft; du und jeder andere, der mich verurteilen möchte, einschließlich ich selbst. Oh nun, das ist mir egal. Noch einen schönen Tag und für dich selbst eine erbärmliche Vernichtung. (Ich werde wahrscheinlich direkt der Nächste sein, der leidet, aber ich werde doch zu glücklich sein, mich um dein Elend zu kümmern.)
Datum:
19. April 2002
Zeit:
16:21:55
Hallo noch einmal! Ich bin der Typ, dessen Vater zu „Bob“ sagte, er solle verschwinden. Ich lebe auch im Norden von Ontario, und eine Person trug sich hier damit ein, dass der Teil Ontarios, wo sie lebt, eine Brutstätte der Pädophilenaktivität sei. Wäre die Person so freundlich, die Stadt zu nennen, in der diese Versammlung liegt? Um zu zeigen, das es mich wirklich gibt: Ich lebe in Thunder Bay, Ontario.
Datum:
20. April 2002
Zeit:
02:35:14
Hallo noch einmal! Die Person, die aus den Philippinen schrieb, hat eine Menge heftiger Antworten bekommen. Meine Frage: Bist du ein ehemaliger Zeuge? Du hörst dich so an, als bist du es nicht. Er ist hier aus demselben Grund wie ich auf dieser Website. Die Pädophilenaktivität, derer er sich bewusst ist, lässt ihn erkennen, dass wir alle die Wahrheit erzählen könnten, und sie ist furchterregend. Die Beschimpfungen gehen einfach zu weit. Ja, er muss erkennen, dass die Situation so schlimm ist, wie wir sagen. Ja, es gibt einige aufrichtige Menschen, die dem ein Ende machen möchten, ABER GUTE ABSICHTEN SIND NICHT GENUG. Dass man denkt, es wird richtig gehandhabt, macht es noch nicht richtig. Das Urteil, das sie den Opfern geben, hat das ganze Leben lang Bestand. Sollte das Urteil über die Pädophilen geringer ausfallen?
In einem Artikel, den ich las, wurde eine Ärztin interviewt, die seit 20 Jahren mit Sexualtätern arbeitet und aufgrund ihrer Erfahrung herausfand, dass sie sich nicht ändern. Sie schaffen es nur immer besser, nicht erwischt zu werden. Aus meiner Erfahrung heraus habe ich niemanden sich ändern sehen (22 Jahre Erfahrung).
An die Person, die wissen möchte, wo die Brutstätte der Pädophilenaktivität liegt ...
Wenn ich das sage, wird man herausfinden können, wer ich bin, und das wäre für mich lebensgefährlich; ich wäre schließlich TOT. Dann wäre ich ein weiteres schweigendes Lamm. Sie hantieren an meinem Auto herum und haben meine Kinder bedroht. Meine Kinder haben auch einige Angehörige ihres Vaters in Thunder Bay und Kakabeka Falls und Dryden. Wahrscheinlich bist du meinem Exmann oder einem seiner Brüder begegnet, wenn du immer noch in den Königreichssaal gehst. Einer von denen hat sich auch zu schaffen gemacht, und er ist Dienstamtgehilfe.
Diese Website erlaubt es mir, zu erzählen, was passiert. Wenigstens bist du wachsam.
Es geht weit über die Grenzen Kanadas oder der USA hinaus. Einige haben aus Dänemark, den Philippinen und Großbritannien usw. geschrieben. DJB
Datum:
20. April 2002
Zeit:
16:40:12
DJB: Der Philippinenjunge hat sich ganz und gar gezeigt. Er troff nur so von Selbstgerechtigkeit und Rechtfertigung irrsinniger Ansichten. Ja, ich bin ein Exzeuge.
– Buster
Datum:
20. April 2002
Zeit:
20:34:29
Hallo, ich fand diese erstaunliche Website ganz zufällig. Eigentlich habe ich nach Informationen gesucht, wie man mit einem Vertreter der Zeugen Jehovas Verbindung aufnehmen kann, um einen Perversen anzuzeigen, mit dem ich in einem Gremium zusammenarbeite. Er ist ein scheußlicher Mensch, der erfolgreich wegen sexueller Belästigung verklagt wurde und widerwärtig in seiner Sprache ist. Er benutzt die Religionsgemeinschaft, um Zeit mit jungen Mädchen zu verbringen, von denen er sagt, dass er ihr „Mentor“ sei. Eines von ihnen ist als Kind missbraucht worden (und es scheint, sein Typ schleift sich auf solche verletzlichen Menschen ein). Seine Angestellten klagen darüber, dass er Zeit auf Pornoseiten im Internet verbringt. Ich habe vermutet, der Prediger (oder was immer die Zeugen haben – ich bin nicht sicher, ob sie eine Religion sind oder was) lässt das zu, weil er ein wohlhabendes Mitglied ist. Jetzt sehe ich, dass die Gruppe so etwas billigt. Was soll ich jetzt tun? Ich kann nichts beweisen, aber es widert mich an, zu sehen, wie ein Mann im mittleren Alter die ganze Zeit mit kleinen Mädchen herumfährt. Seine (kinderlose) Frau macht ihm noch Mut. Sie sagte vor nicht langer Zeit, sie könnten dies oder jenes nicht tun, weil er an dem Nachmittag „mit Kindern spielen“ wollte. Und seine Mutter erzählte mir, dass er „mit den Kindern in der Kirche so schöne Sexgespräche führe“. Er mag diese Sexgespräche. Hat jemand Vorschläge? Danke, Cathy D. cathydo@bellsouth.net
Datum:
20. April 2002
Zeit:
21:11:56
Das meiste von dem, was hier steht, ist Scheiß.
Datum:
21. April 2002
Zeit:
04:36:56
Bei den Zeugen Jehovas gibt es Sextäter. Meine Tochter wurde von einem Zeugen in der Versammlung in Gawler in Adelaide, Südaustralien, missbraucht, und er ist immer noch da und tut das weiterhin. lawman1@dingoblue.net.au
Datum:
21. April 2002
Zeit:
09:16:57
DJB. Wie ich zuvor erwähnt habe, lebe ich in Thunder Bay, Ontario, und du sagst, wenn du mehr Informationen über dich geben würdest, würdest du noch tot enden. Das Problem, das ich damit habe, ist: Ich habe alle deine Einträge auf dieser Seite gelesen, und mir scheint, dass jeder, der dich und deine Vorgeschichte auch nur im Entferntesten kennt, in der Lage gewesen wäre, herauszufinden, wer du bist. Ich gehöre nicht mehr zu den Zeugen Jehovas, aber ich habe immer noch eine Menge Angehörige und Freunde, die es sind, und mit ein paar von ihnen habe ich immer noch Kontakt. Ich habe die Wahrheit verlassen, weil ich nicht innerhalb der Parameter der „Wahrheit“ leben konnte, und mir fällt es schwer zu glauben, dass Gott nur eine Menschengruppe auserwählt hat. (Besonders nicht eine Religion, die von einem Trunkenbold gegründet wurde!) Ich habe eine Menge Groll gegen die Gesellschaft und verpasse nie eine Gelegenheit, andere wissen zu lassen, was mit denen los ist. Nach all den Jahren als Zeuge kann ich jedoch die Zahl, die du angibst, nicht glauben. Wenn wir glauben sollen, was du sagst, dann sind fast 30% Missbrauchstäter! Scheint mir etwas hoch gegriffen zu sein …
Datum:
21. April 2002
Zeit:
22:19:41
Cathy D.: Wenn du nichts beweisen kannst, hast du keine Chance bei den Ältesten. Sie werden dir Schriftstellen zitieren und sagen, dass du zwei Augenzeugen vorweisen musst. Wie du herausgefunden hast, wird die Ehefrau keine Hilfe sein. Vielleicht hat dieser Kerl schon einiges mit den Ältesten zu schaffen gehabt, und wenn das so ist, dann wurde seine Frau „ermahnt“, ihm zu vergeben und ihm weiterhin als Frau untertan zu sein. Natürlich ist es möglich, dass dieser Kerl nur eine gruselige Einstellung hat, dass er keine Vorgeschichte hat und keine Gefahr darstellt. Ich glaube im Allgemeinen an die „Gefühle aus dem Bauch heraus“, so lange sie durch das Wissen gemäßigt sind, dass keine Beweise da sind. Gehe also vorsichtig vor, auf diese Weise kannst du den moralischen hohen Grund bewahren – du wirst ihn brauchen, wenn du dich irrst. Aber vor allem, mach weiter. Diese Raubtiere suchen nach der schwächsten Beute. Du hast das gesehen. Wenn er das Gefühl hat, genau beobachtet zu werden, wird er reagieren, indem er heimlicher vorgeht (ein sicheres Zeichen), oder er wird sich zurückziehen und anderswohin gehen. Aber sei misstrauisch, solche Leute können erstaunlich verschlagen sein. Sie werden sehr erfahren im Verbergen.
Wirf einen Blick auf den Brief von Bob an früherer Stelle in diesem Gästebuch.
– Buster
Datum:
21. April 2002
Zeit:
22:37:59
An den Typen aus Thunder Bay: Ich bin nicht die Sorte Mensch, die sagt, was die Leute hören wollen. Du magst glauben, die Zahl von 1/4, die ich für meine gegenwärtige Versammlung angab, sei zu hoch, aber ich kann Namen nennen. Ich bin in anderen Versammlungen gewesen, und meines Wissens hatten einige nicht so viele Pädophile im Vergleich zu hier. Einige haben mehr, andere haben weniger.
Ja, deine Angehörigen sollten sich Sorgen um ihre Kinder machen, weil sie nach meiner Erfahrung IN GEFAHR sind!! Ich und Angehörige von mir leben und lebten im Norden von Ontario.
Eine Schwester hier ließ ihren Mann überführen, und das stand dann in der örtlichen Zeitung. Er versuchte, ihren Sohn mit dem Auto zu überfahren; der Sohn im Teenageralter sagte vor Gericht gegen seinen Stiefvater aus. Sie waren gezwungen, umzuziehen.
Du musst dir klar machen, dass halbwüchsige Kinder in Einelternfamilien alle in eine verletzliche Lage bringen. Ihre soziale Stellung in der Gesellschaft ist ganz unten. Die Leute tun und sagen Dinge, die sie nicht tun und sagen würden, hätten sie etwas Ansehen in der Gemeinde. Ich weiß, was ich gesehen habe, und kann es nicht ändern.
Als Israel in biblischer Zeit abtrünnig geworden war, konnte man das daran erkennen, wie sie Waisen und Witwen behandelten (nicht jeder wurde schlecht behandelt). Ich denke, heute ist es genauso. Dass schwere Zeiten da sind, merken zuerst die verletzlichsten Glieder der Gesellschaft ... DJB
P.S.: Ich denke wirklich, dass man den Zustand einer Gesellschaft daran erkennen kann, wie sie Frauen und Kinder behandelt ...
Datum:
22. April 2002
Zeit:
13:40:58
Hallo DJB, hier noch einmal Thunder Bay. Ich möchte klarstellen: Du sagst, der Norden von Ontario sei voller Pädophiler und der Königreichssaal sei nur ein Zufluchtsort für solche Leute. Und doch gehst du immer noch dorthin? Du sagst, du seiest eine Verfechterin der Rechte von Kindern und dienst in einer Gruppe, die Kindern hilft, und dass der einzige Weg, dieses entsetzliche Verbrechen zu stoppen, der sei, es bloßzustellen – und dann gibst du vage Einzelheiten an über das, was du weißt. Dieser Vorfall, wo der Stiefsohn fast vom Stiefvater überfahren wurde: Wann geschah das? Mir kommt das vage bekannt vor, aber ich meine, das sei vor etwa 10 Jahren passiert. Ich bin sicher, dass du einiges über Kindesmissbrauch weißt, aber die ganzen Mantel-und-Degen-Geschichten geben deinen Einträgen nicht mehr Glaubwürdigkeit. Ob ich dir glaube ? Ja, aber ich meine nicht, dass du so vertraut mit der Situation bist, wie du andere glauben machen willst. Bist du zu den Behörden gegangen und hast alle „Namen“ angegeben, über die du aus erster Hand weißt? Ich bin das ganze Leben lang zum Königreichssaal gegangen und war vielen Zeugen in Thunder Bay nahe, und außer der Sache mit „Bob“ und ein paar anderen „Brüdern“, die einfach merkwürdig waren, habe ich nie von einem solchen Ausmaß an Missbrauch gehört, wie du behauptest. Ich bin sicher, dass es geschieht, und ich bin mir sogar noch sicherer, dass die Wachtturm-Gesellschaft in dieser Hinsicht ein Problem hat. Aber ich denke nicht, dass die Zahl höher liegt als im landesweiten Durchschnitt. Mach keinen Fehler: Ich verteidige die Wachtturm-Gesellschaft in keiner Weise. Aber ich denke nicht, Statistiken vom grünen Tisch vom Stapel zu lassen und sich auf selbstgemachte Rhetorik zu verlassen, steuert dem Problem nichts Konstruktives bei.
Datum:
24. April 2002
Zeit:
01:27:39
Vielen, vielen Dank für diese Website. Ich wurde mit 11 Jahren von einem „Bruder“ belästigt. Dieselbe Geschichte: Die Ältesten haben nichts unternommen. Ich wurde mit 17 Jahren ausgeschlossen, weil ich Sex mit einem Freund hatte, doch der Kinderschänder war noch in gutem Ansehen. Jetzt bin ich 36, und es macht mir immer noch zu schaffen. Laura Conrad in: Conradrl@aol.com
Datum:
24. April 2002
Zeit:
02:41:03
Typ aus Thunder Bay,
zuerst einmal vergiss deine herablassende Haltung. Ich lebe erst seit 7 Jahren hier (in der gegenwärtigen Versammlung).
Den CAS und den Polizeibeamten wurde erzählt, dass die Vorfälle sich so ereigneten, wie ich sagte. Mein Vater zeigte auch Vorfälle bei den CAS an. Wir leben auch in einem sehr kleinen Ort, nicht so groß wie Thunder Bay. Wie viele Versammlungen habt ihr dort?
Du kannst glauben, was du willst. Diesem Bob wurde vorgebeugt, und du wurdest nicht missbraucht. Ich freue mich für dich, aber nicht jeder hat soviel Glück.
Ich habe nie vorgegeben, ich wäre auf der Höhe der Dinge. Alles, was ich weiß, ist, was ich gesehen habe und was meine Familie weiß. Bei allem, was ich weiß, könnte es eine Menge schlimmer sein. Einige Leute möchten Einzelheiten hören, weil sie beurteilen wollen, ob es wahr ist oder nicht. Es läuft auf die Tatsache hinaus, dass sie nicht dabei waren, als es passierte. Ob etwas nach ihrem Urteil wahr ist oder nichts, ändert nichts daran.
Lass mich meinen Exmann (den Vater der Kinder) beschreiben. Er war sehr großzügig und gastfreundlich (wenn jemand Hilfe benötigte, war er der Erste am Ort) gegenüber Personen, die nicht zur Familie gehörten. Wenn ein Auto mit einer Panne am Straßenrand liegen blieb, hielt er an und half der Person. Er war sehr freundlich und einnehmend. Wie meine Töchter sagen: Zumindest sah er gut aus. Er war sehr religiös, aber er war auch ein SEXTÄTER. So wie die alte Redewendung sagt: „Man kennt jemanden erst, wenn man mit ihm zusammen lebt.“ Es gab eine Seite, die nur die Familie und ein Nachbar sah. Ich stellte bald fest, dass er auch eine dunkle Seite hatte. Er war ein Heuchler und dazu noch ein sehr guter!!
Was ich sagen will: Ich könnte Orte und Namen nennen, und du würdest mir immer noch nicht glauben. Ich weiß, wenn du ihm begegnetest, würdest du ihn wahrscheinlich mögen. Ich habe es auch und ihn geheiratet. Wer sagt, dass du nicht gerade jetzt von jemandem wie meinem Exmann in Thunder Bay zum Narren gehalten wirst. Erinnere dich an die alte Redewendung: „Die Wahrheit ist merkwürdiger als ein Roman.“
Wenn du dich dabei wohler fühlst: Ich lebe 15 Autostunden von Thunder Bay entfernt. Nordontario ist ein riesiges Gebiet.
Eine kurze Bemerkung zu Verwandten. Mein Exschwager und seine Frau, meine Exschwägerin und ihr Mann leben auch dort. Ich habe mich vor 12 Jahren von ihrem Bruder scheiden lassen. Sie hassen mich Fresssack!! Und zwar leidenschaftlich, außer meinem Exschwiegervater, der kein Zeuge ist (und kein Täter)!!! Aber erinnere dich daran: Seine aus Zeugen bestehende Familie deckte ihn.
Würdest du hier leben, würde ich dich wahrscheinlich warnen ... aber ich glaube, ich habe dich schon gewarnt, indem ich dich auf die Situation aufmerksam gemacht habe. Was du mit dieser Information tust, ist deine Sache!!! DJB
P.S. Gewarnt ist gewappnet. Und etwas Vorbeugung ist eine Menge Heilung ...
Datum: