Gästebuch Dezember 2002

21. Dezember 2002

Bemerkung: Dies ist ein Test, um zu sehen, ob das Gästebuch funktioniert … aber ich wollte auch alle Neuen willkommen heißen, und ich hoffe, ihr findet hier Heilung. Liebe Grüße an alle, Jesika Thoman, Dallas, Texas
21. Dezember 2002

Bemerkung: Hallo alle, ich hoffe, im neuen Jahr wird viel Neues passieren in der Sache von Silentlambs. Frohes Neues Jahr aus Dänemark.
22. Dezember 2002

Bemerkung: Ich werde Weihnachten allein verbringen ... wenn es also jemandem um Weihnachten schwer wird, ich werde die Einträge hier nachsehen und antworten. Ich möchte nicht, dass jemand hier zu einsam ist, das ist nicht gut. Bei mir gilt die Westküstenzeit, und vielleicht helfe ich im Seniorenclub, das Weihnachtsessen zu servieren – ansonsten werde ich hier sein, wenn jemand Gesellschaft braucht. Liebe Grüße, Claudine
22.
Dezember 2002

Bemerkung: Wo ist der Video/Medien-Link?
22. Dezember 2002

Bemerkung: Ich wollte mich eigentlich diesen Sommer taufen lassen. Mich haben auch Männer missbraucht. Keine Zeugen Jehovas, sondern fünf aus der Welt. Ich denke nicht, dass ich weiter studieren werde. Danke. Joy.
23. Dezember 2002

Bemerkung: Hallo, ich freue mich über all die Arbeit, die Silentlambs getan hat, um den Wachtturm zu entlarven und all denen zu helfen, die Missbrauch erlitten haben. Wen es interessiert, ich habe einen christlichen Rechtfertigungsdienst namens Prove All Things. Er ist erreichbar unter http://proveallthings.8m.com. Er bietet Antworten und Informationen über Jesus Christus und den christlichen Glauben. Wer mit den Zeugen Jehovas studiert oder ein Studium mit ihnen ins Auge fasst, kann uns jederzeit anrufen (alle Anrufe sind vertraulich). (937)832-3971
23. Dezember 2002

Bemerkung: Danke für eure harte Arbeit und eure Hingabe! Danke, dass ihr unsere Stimmen benutzt, um die Stimme zu erheben, und dass ihr unsere Augen und Ohren seid. Christy
23. Dezember 2002

Bemerkung: Ich wurde von meinem Vater und meinem Bruder missbraucht – beide Zeugen Jehovas. Ich nahm mit der Versammlung meines Vaters wegen seiner Sünden Kontakt auf. Ich habe keine Antwortanschrift angegeben, da ich wusste, wie schrecklich erleugnen würde und wie ich von den Zeugen Jehovas behandelt würde.
23. Dezember 2002

Bemerkung: Ein Hallo und Willkommen an alle neuen Schreiber hier. Eure Kommentare sind sehr wichtig, und nicht mehr zu schweigen hilft erheblich der Heilung. Willkommen bei Silentlambs. Ihr seid hier unter Freunden und Menschen, die genau dasselbe erlebt haben.
24. Dezember 2002

Bemerkung: Ich bin in letzter Zeit nicht hier gewesen, daher bin ich schockiert, wenn ich sehe, dass RJ hier immer noch rumhängt und Schwierigkeiten macht! /SLC
25. Dezember 2002

Bemerkung: Jemand möge bitte die New York Daily News vom 24.12.2002 über die Lehrerin aus Brooklyn nachschlagen, die ihre Schüler keine Urlaubszeichnungen aufhängen ließ ... scheint, sie wurde gefeuert >>> ich hoffe, sie verliert ihren Job. Ich dachte, der Wachtturm lehrt Respekt vor dem Glauben anderer Leute ... merkwürdig, wie sich jetzt zeigt, dass der Wachtturm wirklich keine Toleranz vor anderen lehrt. Ich sehe hier einen Zivilprozess kommen!!! Schön, dass es in den Zeitungen, im Radio und im Fernsehen hier in New York war ... so konnten Millionen jetzt lebender Menschen sehen, dass die Zeugen Jehovas wirklich geistige Terroristen sind ... für diese Bemerkung warte ich mit Freunden auf eine Klage ... Hi RJ, schön zu sehen, dass du immer noch nach der „Wahrheit“ suchst ... John
26. Dezember 2002

Bemerkung: Sehr interessante Webseite. Ich bin ein Exzeuge und hatte immer Probleme mit den „Vorschriften“. Besonders diese (Missbrauch nicht anzeigen) zeigt, wie Frauen und Kinder in dieser Organisation abgewertet werden. Die Leute sollten darüber informiert werden, damit sie vernünftige Entscheidungen treffen. Danke.
26. Dezember 2002

Bemerkung: An EXZEUGE: Es zeigt auch einen Mangel an Liebe, die auf das Gesetz anzuwenden ist. Mit anderen Worten, Gesetz ohne Liebe. Genau der Grund, warum Jesus sagte, gegen Liebe gebe es kein Gesetz. Die Zweizeugenregel ohne Liebe hat dazu geführt, dass Pädophile das Gesetz „auf ihrer Seite“ haben und die Opfer keine Liebe erfahren. Gut, dass du diese Leute verlassen hast. Liebe Grüße, Claudine
26.
Dezember 2002

Bemerkung: In den Religionen sollte mehr betont werden, dass Pädophilie eine Krankheit ist – eine Krankheit, für die es keine Heilung gibt. Es ist wichtig, dass man daran denkt, wenn man mit Pädophilen zu tun hat. Wenn Menschen den Drang zu einem bestimmten Verhalten haben, können sie nicht einfach sagen, es tut mir leid, ich bereue, es wird nie wieder geschehen, weil es eine unheilbare Krankheit ist. Und Täter geben den Kindern die Schuld für ihren Missbrauch??? Ein Therapeut sagte mir, ein Kind könne völlig nackt vor einem Mann stehen und es gebe keine Entschuldigung dafür, das Kind anzufassen. Ich meine, wir reden hier von KINDERN. Ein Kind ist nicht dafür verantwortlich, wenn es missbraucht wird. Niemals. Das ist alles so frustrierend. Ich bewundere euch alle, die ihr gegen dieses Problem juristisch ankämpft und die Dinge vor Gericht bringt usw. Umso mehr Kraft für euch. Ihr habt so viel Mut und Entschlossenheit. Bleibt dran! Wenn es neben der Pädophilie andere Themen gibt, die Leute an der Zeugenreligion ansprechen wollen, wo ist ein wirklich guter Ort dazu? Ich habe nicht das Bedürfnis, aufzuwiegeln oder Debatten oder Konflikte zu erregen. Es ist nur so, dass es einiges gibt, das ich, als ich Zeugin wurde, auf eine Art sah, aber jetzt, als Exzeugin, sehe ich die Dinge im Rückblick so ganz anders. Ich muss einiges an die Leute bringen und brauche Rückmeldungen. Ich würde mich auch sehr über die Meinungen anderer freuen. Karen
26. Dezember 2002

Bemerkung: Karen: Ich glaube nicht, dass deine Fragen oder Kommentare oder aufwieglerisch wären. Versuch es erst hier bei uns. Als ich am Anfang hierher kam, dachte ich, ich wäre mit meinem Denken allein, aber davon hat mich Silentlambs geheilt. Wir alle meinten, wir seien allein, sündig, illoyal, hatten Schuldgefühle wegen dem, was wir sahen, oder weil unser Denken getrübt war. Sag uns, warum du die Wachtturm-Gesellschaft verlassen hast. Ich würde auch gern mitteilen, dass ich die Zeugen Jehovas nicht hasse ... Ich glaube, dass sie getäuscht werden, so wie ich es einmal wurde, und mir ist geboten, jeden zu lieben, indem ich ihm die Liebe erweise, die Christus mir erweist. Aber zuerst musste ich wütend sein und das herausfinden. Aber es ist nichts verkehrt daran, das zu diskutieren oder zu kommentieren, was an der Wachtturm-Gesellschaft nicht stimmt. Es ist nicht einmal falsch, wütend zu sein und das hier zu äußern. Hier braucht man kein schweigendes Lamm mehr zu sein. Es gibt nichts, was du sagen kannst, was hier nicht schon gesagt wurde oder was wir übrigen gedacht oder empfunden haben, versichere ich dir! Liebe Grüße, Claudine
26.
Dezember 2002

Bemerkung: Danke, Claudine. Du hast mich gefragt, warum ich die Gesellschaft verlassen habe. Ich denke nicht, als ich ging, hätte es wirklich irgendeinen speziellen, KONKRETEN Grund dafür gegeben. Ich hatte als Zeugin Jehovas einfach ein unangenehmes Gefühl und war unglücklich. Und damals war ich auch ziemlich verwirrt. Ich wusste damals nicht, dass ich unter einer Angstneurose litt, etwas, das ich schon mein ganzes Leben lang hatte. Es ist einfach so, dass diese Störung erst in den letzten Jahren erkannt wurde (es wurde vor zehn oder elf Jahren diagnostiziert). Ich hatte also eine seelische Krankheit und wusste es nicht. Ich wusste, das etwas nicht stimmte, aber ich wusste nicht, was es war. Ein Teil des Problems lag vielleicht in mir selbst. Ich war als Zeugin einfach nicht mehr glücklich. Ich war nicht gern im Königreichssaal. Der Fairness halber muss ich sagen, dass es wichtig ist, dass ich erkenne, dass zumindest ein Teil des Problems in meiner seelischen Krankheit lag. Aber nicht alles. Ich erinnere mich, dass mir als Zeugin einige Dinge aufstießen. Bestimmte Bemerkungen oder Einstellungen. Was mich auch im Rückblick irritiert, sind die Tauffragen. Wenn jemand in der Bibel getauft werden wollte, dann sagte er das einfach. Dieser Person wurden nicht eine Reihe von Fragen gestellt, um sicher zu stellen, dass sie für die Taufe „bereit“ ist. Es war eine Herzenssache, eine geistige Sache, nicht, ob man auf einen Haufen Fragen die richtigen Antworten hatte. Des weiteren, wenn es stimmt, dass die Watchtower and Bible Tract Society so etwa 900 Millionen Dollar Gewinn pro Jahr macht, dann erscheint es verdächtig, dass die Leute, die ins Bethel zum Arbeiten kommen, ein Armutsgelübde ablegen. Jemand hat mir gesagt, das ist so, wie wenn in der katholischen Kirche Leute in ein Konvent oder Kloster eintreten. Nun, wenn es der leitenden Körperschaft finanziell so gut geht, während alle Arbeiter so wenig haben, dann muss ich an eine Bienenkönigin denken, die fetter und fetter wird, während alle Arbeitsbienen sich verrückt arbeiten – um sie zu mästen. Das kommt mir fast wie ein Betrugsgeschäft vor. Klingt das verleumderisch? Ich muss mich schon fragen, was hinter den Kulissen vorgeht; ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, den ich aufgrund dessen, was ich über die Gesellschaft höre, kriege. Was ich so erfahren habe, ist beschränkt, aber ich muss mich doch über bestimmte Dinge wundern. Es gibt noch weitere Probleme, aber hier will ich erst einmal aufhören. Nochmals danke, Claudine, für deine Antwort. Passt auf euch auf. Karen
26. Dezember 2002

Bemerkung: Jemand hat gesagt, Pädophilie sei eine unheilbare Krankheit. Ich freue mich über den Kommentar dieser Person, aber in diesem Punkt muss ich bei aller Höflichkeit widersprechen. Ich würde sagen, jemand, der Kinder schändet, ist IN DER TAT „krank“, aber zu sagen, solch eine Handlungsweise sei unheilbar, ist fast so, als würde man sagen, der Pädophile habe keine Schuld (sondern die Krankheit sei Schuld). Es hört sich ähnlich an wie jemand, der sagt, Alkoholismus sei eine Krankheit. Niemand wird als Pädophiler geboren. Niemand wird als Alkoholiker geboren. Viele komplizierte Faktoren können zu abweichendem Verhalten beitragen. Dasselbe stimmt für jemanden, der Mitglied der Wachtturm-Gesellschaft wird und 50 Jahre oder länger in der Falle dieser Organisation sitzt. Pädophilie ist ein Unrecht, sie ist eine Sünde, und es gibt Hoffnung, aus diesem widerwärtigen Lebensstil freizukommen. Etwas anderes, das auch gesagt wird, ist, dass Menschen als Homosexuelle geboren werden. Das stimmt nicht. Viele waren einmal homosexuell, die durch Jesus Christus von ihrer Sünde befreit wurden. Das ist kein leichter Prozess, aber Menschen haben Vergebung und Befreiung davon erfahren, und ich bin sicher, dasselbe ist bei Pädophilen möglich. Würde man das bloß als unheilbare Krankheit ansehen, dann würde man damit die Missbrauchsopfer entwerten. Ich möchte sicher nicht respektlos sein, aber ich meinte, das musste gesagt werden. David Race P.O. Box 340773 Beavercreek, Ohio 45434-0773 (937)832-3971 chalkman15@cs.com, http://proveallthings.8m.com
27.
Dezember 2002

Bemerkung: Hallo Karen: Ich habe posttraumatischen Stress – die größte aller Angstneurosen. Ich musste erst 50 werden, um zu wissen, was mit mir nicht stimmte!!! Ich „verließ“ die Zeugen Jehovas, weil ich mich dort nicht „sicher“ fühlte, das war im Oktober 2001. Dann, nachdem ich gegangen war, fand ich heraus, warum das so war. Nicht wegen der Angst, sondern Lügen, Täuschung, Misstrauen ließen mich unsicher fühlen ... und das kann jemand, der posttraumatischen Stress hat, nicht hinnehmen. Gott sei gepriesen!!! Menschen mit Angstneurosen können Lügen und Täuschung und nicht sichere Umgebungen schärfer erkennen als eine Durchschnittsperson. Das ist ein Segen, den ich gelernt habe, wertzuschätzen. Hast du das Buch Der Gewissenskonflikt gelesen? Und hast du von patiencepress.com gehört? Patience hat eine Webseite, die ich für ausgezeichnet halte. Danke, dass du einen Teil deiner Geschichte mitgeteilt hast, du bist nicht allein!! Liebe Grüße, Claudine
27.
Dezember 2002

Bemerkung: HI KAREN!!! Du wolltest doch einen Ort wissen, wo du Dinge über die Zeugen Jehovas besprechen kannst. Ein großartiger Ort dafür ist http://www.jehovahs-witness.com/forum/default.asp?site=3. Ich bin dort Mitglied und habe dort viele Freunde gewonnen. Die meisten sind Exzeugen, aber es gibt da auch Zeugen, und wir reden über ALLES!!! Schön, euch alle wieder zu sehen … Jesika Thoman
27. Dezember 2002

Bemerkung: Wenn jetzt „eine Generation“ nicht mehr 70 oder 80 Jahre bedeutet, wie wird sich das auf die Lehre von 1914 auswirken? Mit jedem Jahr, das vergeht, scheint 194 unwichtiger zu werden als im Jahr zuvor, und das ohne Schluss. Leute, denkt dran, ohne Vision vergeht das Volk. Die Wachtturm-Vision über das Jahr 1914 wird immer unwichtiger.
27. Dezember 2002

Bemerkung: Ich bin Christin und entsetzt über das, was ich auf Ihrer Webseite lese. Meine Tochter ist seit kurzem Zeugin Jehovas. Können Sie mir bitte sagen, was ich tun kann, um ihren Sinn über diese bösen Menschen zu ändern? Ich würde mich sehr über Ihre Kommentare freuen.
28. Dezember 2002

Bemerkung: Der Wachtturm wirbt immer noch für die Idee mit der Generation ... Jetzt sagen sie, das Ende komm, solange noch die letzten sogenannten Gesalbten am Leben sind. Es gab einen Wachtturm, ich glaube August 2001, wo sie sagten, in der Generation der Gesalbten von 1935 bis zu ihrem Tod käme das Ende. Sie kramten wieder in dem Gerede über die 70 Jahre usw. Wenn man sich diese Zeitschrift genau ansieht, wird einen das bei 70 Jahren ins Jahr 2005 oder für 80 Jahre ins Jahr 2015 bringen. Sie drucken immer noch, dass Millionen jetzt Lebender nie sterben werden ... Wachtturm, 1.1.1997, Seite 11 usw. Würde heute also ein Kind geboren und 100 Jahre alt werden, dann würde die Welt zu seinen Lebzeiten enden ... Lest einfach die neuen Wachttürme, und wenn ihr wisst, wonach ihr zu suchen habt, werdet ihr allen möglichen Mist finden ... Freiheit in Christus ... John
28. Dezember 2002

Bemerkung: An: Ich bin Christin, deren Tochter bei den Zeugen Jehovas ist: Das Gebet wird helfen. Beten Sie fest. Vielleicht können Sie sie dazu bewegen, ein Buch über Sekten zu lesen ... Ich habe den Titel des Buches vergessen, vielleicht erinnert sich hier jemand daran. Es gibt ein Buch Der Gewissenskonflikt – das ist ein Muss. Und jwinfoline.com und Tower to truth sind beides Webseiten von Exzeugen, die Christen sind, die die Zeugen Jehovas nicht hassen und einen sehr liebevollen Dienst leisten. Dort kann man sich Audiodateien anhören und sehr hilfreiche Informationen bekommen. Vielleicht können Sie einige Geschichten von Silentlambs ausdrucken und ihr zum Lesen geben. GEGNERSCHAFT ist eines der ersten Dinge, die zu erwarten man ihr beigebracht hat. Zeigen Sie ihr die Liebe Christi, streiten Sie nicht mit ihr. Lassen Sie sie wissen, dass Sie ihre Entscheidung „respektieren“, aber dass Sie wollen, dass sie vor allem informiert ist. Man hat ihr bereits beigebracht, alles andere als die Wachtturm-Gesellschaft und ihre Literatur sei aus Satans Welt. Unterschätzen Sie nie die Macht des Heiligen Geistes, der Ihnen helfen kann, Ihre Tochter zu erreichen. Diese mächtige Kraft von Gott haben die Zeugen Jehovas nicht. Gottes Segen, Claudine
28. Dezember 2002

Bemerkung: Hallo alle da draußen! Ich hoffe, 2003 wird all denen Heilung bringen, die sie brauchen, und uns allen alles Gute. Großartig, noch jemanden aus Dänemark zu sehen, ich dachte schon, ich sei die einzige Person!
28. Dezember 2002

Bemerkung: ***Der Maulwurf*** Jetzt habe ich mich an die letzte Webseite gewöhnt, und schon ändert sie sich wieder ... Ich habe gehofft, jeden hier auf den neuesten Stand zu bringen. Ich habe die anderen Webseiten besucht und gefunden, dass sich die meisten auf Verleumdungen konzentrieren. Ich möchte die Tatsachen über meine Religion präsentieren, und warum so viele davon untätig werden. Die vorgestellten Zahlen für das Wachstum sind überhaupt nicht genau. Für fünf, die sie rekrutieren, gehen drei wieder. Aber sie sagen nicht, wie viele denn untätig sind und ihren Glauben an die Organisation aufgegeben haben und stattdessen anfingen, Gott anzubeten. Sie wollen, dass wir die Organisation und nicht Jehova anbeten; sie machen uns glauben, sie hätten das Wort Gottes, wohingegen die Wirklichkeit zeigt, dass sie uns belogen haben ... ***Maulwurf***
28. Dezember 2002

Bemerkung: Danke, dass ihr das neue Format wieder aufgegeben und zum Gästebuch zurückgekehrt seid. Ich habe schon gesagt, das würde die Diskussion abwürgen, und das hat es auch (meiner Meinung nach). Nochmal Danke.
28. Dezember 2002

Bemerkung: HALLO MAULWURF: Du hast den Punkt getroffen!!! Das mit der Anbetung der Wachtturm-Gesellschaft statt Gottes! Du hörst dich gut an! Liebe Grüße, Claudine
28.
Dezember 2002

Bemerkung: JOHN AUS DEN BRONX: Kannst du dir vorstellen, wie deprimiert die älteren Zeugen Jehovas sind, die erlebt haben, zu wie viel „bestimmten Zeitpunkten“ das Ende kommen sollte? Ich habe viele Zeugen Jehovas gehört, die diejenigen fertig gemacht haben, die 1974 ihre Häuser verkauften, um mehr von Haus zu Haus zu gehen, ehe im Oktober 1975 ganz sicher das Ende kommen sollte ... nicht gerade liebevoll, oder? *** Ich empfinde mit allen Zeugen Jehovas mit, die das geglaubt haben und im Glauben so gehandelt haben, nur um dann verhöhnt zu werden, als 1975 kam und ging. Liebe Grüße, Claudine
28.
Dezember 2002

Bemerkung: Es ist viel heimeliger hier ohne all die Foren und das Brimborium. Irgendwie direkter und wie wir. Liebe Grüße, Leute!
28. Dezember 2002

Bemerkung: AN: „Bemerkung: Es ist viel heimeliger hier ohne all die Foren und das Brimborium. Irgendwie direkter und wie wir. Liebe Grüße, Leute!“ Dezember 28, 2002 – ANTWORT: SOVIEL ZUR DANKBARKEIT! Ich erinnere mich noch, dass IHR EUCH IMMER NUR BEKLAGT HABT, weil (1) das Gästebuch zu langsam war; (2) die Einträge zu lang waren; (3) die Leute immer nur hin und her debattierten; (4) die langen Info-E-Mails von Silentlambs-News und/oder neue Berichte zu lang waren und alle zu faul waren, sich durch sie durchzuscrollen, alle haben sich also IMMER NUR BEKLAGT, usw., usw. Aber dafür sind Foren nun einmal da (Debatten, all die langen Informationsartikel, viele Themen, weitere Leute treffen). Ein Gästebuch sollte und SOLL IMMER ein Buch für GÄSTE sein. Wenn sich niemand die MÜHE macht zu fragen, wie man mit dem Gästebuch umgeht (also den TECHNISCHEN SUPPORT zu gebrauchen), und/oder den Webmeister direkt um Hilfe bittet: Wer hat da wohl die Schuld? IHR SELBST. Jaja. Alles zu seiner Zeit. Aber die einzigen, die die Diskussionen „abgewürgt“ haben, sind Silentlambs und seine Mitglieder selbst. Ich denke, auf neuem Gebiet findet man sich immer zuerst schwer zurecht. Was für eine Schande. So viel harte Arbneit. So wenig Wertschätzung. Und alles wegen Leuten, die nicht bereit sind, sich weiterzubewegen, NEUES zu lernen, und wegen unberechtigter Verdächtigungen und Paranoia. Wirklich traurig. – Hier bei Silentlambs, sollen eigentlich KEINE Links zu Exzeugen veröffentlicht werden, aber da Jesika es getan hat, tue ich es auch: Neue Foren nur für Lämmer: http://www.lambsroar.com/board/viewactive.php – und/oder – http://www.lambsroar.com/ – und – http://pub76.ezboard.com/blambsmarch – Unterzeichnet: Ihr wisst, wer ich bin! (Und ich bin nicht der, den ihr vielleicht MEINT!)
28. Dezember 2002

Bemerkung: Hi. Danke für diese Webseite. Ich habe gelesen, dass einige der früheren Einträge von jemandem für die Wachtturm-Gesellschaft zerstört wurden, und ich bin nicht überrascht. Wegen des Geredes über den Irakkrieg nach dem 11. September und ihre Kinderschänderschande denkt die Organisation an nichts anderes als an Harmagedon. Macht so weiter mit eurer guten Arbeit. Ich wette, irgendwelche Leute wollten Silentlambs-Kapitel beginnen, aber die Wachtturmleute haben auch das sabotiert. Bleibt ihnen auf den Fersen, Bill und Freunde.
29. Dezember 2002

Bemerkung: Hi Volksrednerin, Maulwurf, Jesika usw. Ich bin froh, dass wir jetzt wieder das alte Gästebuch haben. Und das Brüllen der schweigenden Lämmer ist auch nicht schlecht ... Aber dies ist besser, weil es leicht ist für alle und die schnelle Hilfe für alle Missbrauchten kann auf ein Gästebuch gelangen ... die Mädels sind sehr aufschlussreich, und die Männer bringen die Trolle dazu, den Fuß in den Mund zu stecken ... Ich bin der erste, der sagt, wir sollten nicht zu sehr auf die Trolle eingehen, sollen sie sich doch durch ihre eigenen Worte verurteilen ... Schön zu sehen, dass es allen gut geht ... Das ist Bill zu verdanken, aber jetzt wollen wir wieder an die Arbeit gehen ... John
29. Dezember 2002

Bemerkung: AN „Und ich bin nicht der, den ihr vielleicht MEINT!“: Lange Artikel sollten in der Abteilung „Presse“ geschrieben werden. Vielleicht bestand das Problem darin, dass zu viele dies so benutzten, als sei es ein Forum und kein Gästebuch. Die meisten, die hier schreiben, sind keine „Forengroupies“, sie sind nur an einem Thema interessiert: sexuellem Missbrauch. Die meisten, die hierher kommen, suchen nach Hilfe und Antworten, nicht nach viel Diskussion. Ich hatte keine Vorstellung davon, dass ein ganz neues Format nötig ist, um die Ordinären und Groben auszusperren. Ich hatte keine Vorstellung davon, dass man ein „Forum“ brauchte, um die sexuell Missbrauchten vor weiteren Missbrauch zu schützen. Wenn die Leute mit Silentlambs auf diese Weise zufrieden sind, was geht es dann dich an? Lämmer brüllen die Forengroupies an, nicht die sexuell Missbrauchten. Du meinst also, sie müssten beschämt werden, weil sie nicht computersicher sind und ein Gästebuch vorziehen? Und du meinst, sie sollten auch dankbar sein? Was ist los mit dir? Warum sind so viele Exzeugen so rechthaberisch, warum wollen sie andere beschämen und meinen, ihnen gebühre ein „besonderer Platz“ und alles muss nach ihrem Kopf gehen? Du beschämst dich selbst dadurch, dass du hierher kommst und den sexuell Missbrauchten, die nun einmal Silentlambs mögen, Schuld einimpfst ... das ist nicht sehr lustig. Zwischen einem sexuell Missbrauchten und einem Forengroupie besteht ein Unterschied. Du solltest einmal außerhalb deines virtuellen Raums leben. Du verströmst hier schlechte Energie und bist nicht sehr einlandend. Hör auf damit.
29. Dezember 2002

Bemerkung: Noch ein Eintrag. Jemand hat gesagt, die Wachtturm-Gesellschaft würde „wachsen“, und das stimmt nicht, weil die Statistik eine Lüge ist. In Wirklichkeit ist es so, dass sie überall weltweit unterhalb des Nullwachstums ist, aber am Sonntag nach dem Terrorangriff vom 11. September kamen eine Menge untätiger Zeugen Jehovas (aber die meisten seither nicht mehr), und die Wachtturm-Gesellschaft konnte in dem Monat einen Spitzenausschlag zählen und ihn für die weltweite Statistik in Anspruch nehmen. Das Wachstum ist zwar gut in Brasilien und recht gut in Mexiko, aber die wahre Zahl wird bei 5% bis 1% Rückgang pro Jahr liegen. Im Augenblick wird den Ältesten gesagt, sie sollten die Untätigen aufsuchen, auch wenn sie schon seit bis zu 30 Jahren nicht mehr zur Versammlung gegangen sind. Das ist der verzweifelte Versuch, die Statistik für das kommende Jahr aufzublähen. Brooklyn hofft auch, wenn Krieg ausbricht, werden auch einige der Untätigen in den Königreichssaal strömen. Aber wirkliches Wachstum gibt es einfach nicht. Die Politik, Pädophilie zu verbergen und überführte Pädophile in allen Gemeinden an die Türen zum Predigen zu schicken; die geheime 10 Jahre währende formelle Mitgliedschaft in der UN als Nichtregierungsorganisation und dergleichen: das hat Älteste und einfache Mitglieder schwer demoralisiert. Ich glaube, wenn die Kreisaufseher das nächste Mal durch die Kreise gehen, werden einige Köpfe rollen und mehr Härte und die Abwärtsbewegung werden andauern. Brooklyn könnte auch die Statistiken fälschen.
29. Dezember 2002

Bemerkung: Maulwurf: Ich möchte dir etwas mitteilen, was mich auf dramatische Weise verändert hat. Als ich in den Königreichssaal ging, war ich immer entmutigt und mir fehlte die Freude. Ein Jahr lang habe ich, als ich ging, damit gekämpft, Jesus in mein Herz zu bitten. Als ich schließlich auf die Knie fiel und betete, verließ mich die Mutlosigkeit, und langsam, aber sicher kam Freude in mein Leben. Ich hatte solche Angst, Jesus zu bitten, in mein Leben zu kommen, dass ich ein Jahr dafür brauchte!! Andere bemerkten bei mir eine Veränderung, und ich merke sie auch. Jetzt bin ich nie mehr allein. Ich kann überall hingehen und habe die Liebe Christi. Es gibt eine Schriftstelle und ein Kapitel in der Bibel, wo es heißt, wir sollten Jesus in unser Herz bitten ... JOHN AUS DEN BRONX, WIE LAUTET DIE BIBELSTELLE??? Wie auch immer, Maulwurf, wir mögen dich sehr. Oh, und als ich Jesus einmal gebeten hatte, in mein Herz zu kommen, öffneten sich mir die Bibel in unglaublicher Weise. Versuche es, wenn du bereit bist. Es ist etwas so falsch an der Wachtturm-Gesellschaft, dass sie uns Angst davor gemacht hat, Jesus in unser Herz und Leben zu bitten. Du wirst über alles, was du dir vorstellen kannst, hinaus ernährt und hast ein persönliches Verhältnis zu Gott ... und wirst dir den Kopf kratzen und sagen: Wovor hatte ich eigentlich Angst? Liebe Grüße, Claudine
29.
Dezember 2002

Bemerkung: Hallo Volksrednerin; ich glaube, Maulwurf denkt aufrichtig ... ich werde dir ein paar Verse angeben, dass man Christus in sein Herz holen soll. Epheser 3:14-21, Galater Kapitel 4-5 usw., usw., usw. Als ich in meiner Studienbibel nachschlug, merkte ich, dass ich eine stärkere Brille brauche oder dass der Herr meine Augen heilt ... LACHEN. Aber es gab zwei ganze Seiten mit Versen und Bezügen, den Herrn in sein Herz zu lassen ... das ist etwas, das die Wachtturm-Gesellschaft nicht in der richtigen Weise lehrt. Frage den MAULWURF, denn ich bin sicher, er kennt die Bibel besser als ich. Etwas kann ich aber ganz sicher sagen ... Weder der Wachtturm noch eine andere Kirche können mir das ewige Leben geben. Das kommt nur vom Herrn und von niemandem sonst ... Freiheit in Christus ... John
30. Dezember 2002

Bemerkung: Helft mir zu verstehen, warum ihr mich anschuldigt, ich würde mich nur beklagen. Ich habe nur einen Kommentar gegeben, das war an dem Abend, als ich das neue Forum ankündigte. Und wo ich gesagt habe, das würde es abwürgen. Und das hat es getan. Punkt. Ich habe im neuen Forum nichts geschrieben. Und so, wie ihr mich aufgenommen habt, wird dies mein letzter Kommentar in irgendeinem Silentlambs-Forum oder -Gästebuch sein.
30. Dezember 2002

Bemerkung: Ich denke, es ist sehr wichtig, im Gästebuch freundlich zueinander zu sein. Wenn Leute anfangen, andere zu kritisieren und für sie zu sprechen, führt das nur zu Reiberei und Feindseligkeit. Niemand von uns kann Gedanken lesen. Wir können nicht dafür sprechen, woher andere Menschen kommen. Wir können nicht sagen, was sie denken oder fühlen. Es erscheint so wichtig, dass Leute nur über ihre eigenen Gedanken oder Empfindungen reden. Es erscheint so wichtig, jemand anderem das Recht auf Zweifel zuzugestehen. Dies sollte eine Webseite voller Geduld und Mitgefühl sein, nicht ein Ort des Hohns und der Gemeinheit. Spott und Unfreundlichkeit können diese Webseite nur zerstören, so dass sie bis auf ihre Grundfesten zerbröckelt. Silentlambs hat eine gute Grundlage, eine, die sehr segensreich sein kann und es auch war, wenn das Gästebuch nicht missbraucht wird. Missbrauch jeder Art ist nicht konstruktiv, und Missbrauch anderer durch das Gästebuch kann nur den wunderbaren Zufluchtsort austrocknen, zu dem Silentlambs für so viele Menschen geworden ist. Anstelle aller negativen Kritik sollte es Mitgefühl und das Bemühen geben, einander zu verstehen und zu stützen. Bitte lasst uns dies nicht zu einem Ort machen, wo Hass geschürt wird, wo Leute nicht mehr hingehen, wenn er niedergerissen wird. Dies hier ist eine gute Sache, und wir sollten vor allem die unterstützen und achten, die Zeit und Mühe aufgewandt haben, Silentlambs zu gründen. Sie alle arbeiten hart und haben es sich zur Aufgabe gemacht, anderen zu helfen. Bitte lasst uns dies nicht zu einer Boxarena für Feindseligkeiten machen. Uns allen liegt hieran. Passt auf, seid gut zu euch selbst und zu einander. Okay? Ich wusste nicht, dass wir boxen, ich dachte nur, es sei eine gesittete Diskussion. Eben so wie es Erwachsene tun. Das muss einmal gesagt werden, und ich meine, diese Person sollte einmal über diese Anschuldigungen nachdenken. Wenn sie wahr sind, müssen wir es wissen. Wenn nicht, machen wir einfach weiter. Ich bin jedenfalls sehr neugierig, wie Bill Missbrauchsopfer noch einmal zu Opfern gemacht haben soll. Es ist wichtig für mich, dass zu wissen. Ich bin ein Missbrauchsopfer und hoffe, es stimmt nicht; aber sicher habe ich das Recht, es zu wissen.
30. Dezember 2002

Bemerkung:

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Ich bin auf keiner Postliste, was ist passiert?
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„Zu diesem Zeitpunkt hatte ich niemanden, um die Foren zu betreiben, außer nach meinem Eindruck für eine Zeitlang, und ich musste auch einen neuen Webmeister finden. Ich begann auch darüber nachzudenken, was die Foren in den sechs Wochen erreicht hatten, und dabei sah ich, dass wenig Positives erreicht wurde. Ich überdachte diese Tatsache mit Schlüsselpersonen, mit denen ich von Tag Eins von Silentlambs an zusammengearbeitet hatte. Alle stimmten zu, die Foren mussten aufhören. Also schickte ich Matt am Freitag, den 13., eine E-Mail und setzte ihn von der Entscheidung in Kenntnis und setzte die Entscheidung danach ins Silentlambs-Forum. Ich gab allen bis Sonntagnacht Zeit, alles zu kopieren, was sie von dem Forum behalten wollten. Kurz darauf erhielt ich von Matt eine E-Mail, er würde mir nicht erlauben, das Forum zu beenden. Meine E-Mail-Antwort war, dies sei mein letztes Wort. Wieder schrieb er mir, das werde nicht geschehen; praktisch wurde das Silentlambs-Forum gekidnappt. Da war ich gezwungen, das Zugeständnis zu machen, Matt könne mit dem Forum fortfahren, aber ohne Verbindung zu Silentlambs. Wenn er sein eigenes Forum gründen wollte, konnte ich nicht viel dagegen unternehmen.“

Wenn das stimmt, dann hat doch Matt Unrecht und Bill nicht, oder?

30. Dezember 2002

Bemerkung: Wenn Leute diesen Ort hier mögen, und wenn etwas für Missbrauchsopfer durch Bills Einsatz und harte Arbeit erreicht wurde, dann ist das eine gute Sache. Wenn andere woanders hingehen wollen und sie dort bessere Hilfe erhalten und jemanden haben, der sich mehr einsetzt als Bill (was ich bezweifle), dann sollen sie doch dorthin gehen. Bill ist kein Lügner. Das weiß ich. Wir wollen Größe zeigen und es fallen lassen.
30. Dezember 2002

Bemerkung: An David Race, danke für deinen Kommentar über Pädophilie als unheilbare Krankheit. Du bist der zweite, der mir das in kurzer Zeit gesagt hat. Jetzt bin ich verwirrt. Einmal sagt man mir, das sei unheilbar, und dann wieder, es sei behandelbar (wenn diese Person die Hilfe will), dass es heilbar ist, hat mich ratlos gemacht. Ich würde gern mehr über Pädophilie wissen und wie die Chancen der Heilung sind, was die Erfolgsrate für Heilung ist usw. Doch ob sie heilbar ist oder nicht, behandelbar oder nicht, das ändert überhaupt nichts an der Tatsache, dass Pädophile, wenn sie andere missbrauchen, diese zu Opfern machen. Sie ist ein schweres Verbrechen, das sehr tiefe Langzeitauswirkungen hat, und ich denke, man sollte die Pädophilen in psychiatrische Krankenhäuser stecken, wo die richtigen Leute ihre Krankheit behandeln und sich damit befassen können – Fachleute, die geschult sind, ihnen zu helfen –, und gleichzeitig werden andere dadurch davor geschützt, zu Opfern zu werden. Nochmal danke für deinen Beitrag. Ich freue mich über die Rückmeldung. Karen
30. Dezember 2002

Bemerkung:
Wisst ihr was?

Ich bin gegen niemanden hier, weder gegen Bill noch gegen jemand anderen. Ich versuche nur Antworten zu finden, das ist alles. Ich meine nicht, wir sollten etwas fallen lassen, und ich meine auch nicht, das sei die einzige Art, Stil zu zeigen. Ich war viele Jahre bei den Zeugen Jehovas, und in all den Jahren kamen Dinge zum Vorschein, die mich an meinem Glauben zweifeln ließen. Damals habe ich Dinge unter den Tisch fallen lassen, ich habe versucht, damit aufzuhören, mir darüber Sorgen zu machen. Und wohin hat mich das gebracht? Nirgendwohin. Ich lasse nicht mehr zu, dass man Dinge unter den Tisch fallen lässt, nur um anderen zu gefallen. Wenn Bill etwas Verkehrtes tut, dann müssen wir das wissen. Dies hier ist kein Königreichssaal, und Bill ist kein Ältester mehr, also muss ich das nicht unter den Teppich kehren. Ich bin wegen der Sache beunruhigt und möchte Antworten haben, und niemand muss mir sagen, wann ich es gut sein lassen soll, weder du noch jemand anderer. Wenn dich das so interessiert, werde ich dich wissen lassen, wann ich zufrieden gestellt bin. Danke.
BR>
30. Dezember 2002

Bemerkung:
Wow
Was ist heute mit der Seite passiert, sie war den ganzen Tag lang außer Betrieb?
31. Dezember 2002

Bemerkung: Wo ich wohne, hatten wir 24 Stunden lang keinen Strom ... vielleicht war aus demselben Grund die Webseite außer Betrieb. Bezüglich: unter den Tisch fallen lassen. Bill hat in seiner E-Mail gesagt, was geschehen ist. Ich glaube ihm. Wenn du Opfer bist und dir wirklich Sorgen machst, wäre es besser, direkt mit Bill Kontakt aufzunehmen und ihn zu fragen, was geschehen ist. Seine E-Mail war in Bezug darauf sehr direkt. Wir sollten hier nicht mehr über Bill oder jemand anderen reden. Nein, Bill ist kein Ältester, er ist ein Mann, der sein Amt als Ältester geopfert hat, um gegen das, was verkehrt ist, Stellung zu beziehen. Bill hat meinen Respekt verdient. Rufe Bill und dann Matt an, dann wirst du die Wahrheit erfahren. Es ist sinnlos, zu spekulieren/reden/diskutieren/Geschwätz zu verbreiten. Wenn das, was Bill erreicht hat, nicht genug darüber aussagt, was für ein Mensch er ist, dann wird nichts das tun. Was genau hat dich eigentlich erschüttert? Silentlambs.org ist hier, war drei Tage lang außer Betrieb, und das wurde uns allen in der E-Mail erklärt. Wenn du Bill nicht vertraust, das er die Wahrheit sagt, dann kannst du niemandem vertrauen, dass er dir die Wahrheit sagt. Ich schlage vor, du nimmst Kontakt zu Bill auf, denn das brauchst du, anstatt zu spekulieren, besonders wenn du Missbrauchsopfer bist. Da Bill kein Ältester ist, kannst du offen an ihn herantreten, ohne Angst haben zu müssen, dass dir „die Gemeinschaft entzogen“ wird. AUF DIESER WEBSEITE GEHT ES NICHT DARUM, „WIE MAN EIN FORUM BETREIBT“, SONDERN DARUM, DASS DIE SEXUELL MISSBRAUCHTEN GERECHTIGKEIT ERFAHREN, UNTERSTÜTZUNG UND INFORMATION, UND DASS MAN SIE MIT IHREM MISSBRAUCH ANHÖRT. Bill hat eine 800er-Nummer genau zu diesem Zweck.
31. Dezember 2002

Bemerkung: Karen: Ich habe ein Programm über ein Krankenhaus in Kalifornien für psychisch kranke Straftäter gesehen. Es hat die Sexualtäter aufgenommen, nachdem sie ihre Strafe in gewöhnlichen Gefängnissen abgesessen haben, weil man nicht weiß, was man sonst mit ihnen tun soll. Sie werden 90 Tage lang behandelt. Die Einrichtung betrachtet sie nicht als „krank“, und sie versuchen, ihr Verhalten mit Therapie zu ändern, sie bringen ihnen Mitgefühl bei und behandeln sie medikamentös. Wir haben eine Gesellschaft, die unseren Mangel an moralischem Urteilsvermögen als Krankheit behandelt, wenn die Grenze zum Verletzen anderer einmal überschritten ist. Wir sind ein Land ohne Richtig und Falsch geworden. So bezeichnet man „Falsch“ als Krankheit. Wenn wir etwas Verkehrtes tun, können wir behaupten, wir seien krank, anstatt verantwortlich zu sein. Ich meine auch, dass einige Pädophile/Sexualtäter andere seelische Probleme haben, die Krankheitswert besitzen, und das alles wird in einen Topf geworfen. Ich weiß, dass ich nicht den Nerv habe, mit Sexualtätern umzugehen oder sie zu verstehen versuchen. Ich musste mich von einigen meiner Angehörigen wegen dieses Themas trennen. Meine Loyalität, Liebe, Verständnis und Unterstützung gelten den Opfern – mehr Kraft habe ich nicht. Mein Vorschlag: Würden unsere Gesetze Sexualtäter lebenslänglich wegsperren, würden wir sehen, dass eine Menge von ihnen geheilt wird/aufhört!!! Liebe Grüße, Claudine
31.
Dezember 2002

Bemerkung: Immer noch für dich da, Bill. Was höre ich da über einen Silentlambs-Marsch für 2003?
31. Dezember 2002

Bemerkung: Von: „Silentlambs“, Datum: Dienstag, 31. Dezember 2002, 23:09:03 -0600 An: Thema: Pressekonferenz in Las Vegas – Wenn ihr am 9. Januar 2003 an einer Pressekonferenz in Las Vegas teilnehmen könnt, nehmt bitte Verbindung mit mir auf.  Wir hätten gerne, dass Missbrauchsüberlebende an Interviews teilnehmen. Wenn ihr nichts sagen wollt, ist das auch in Ordnung, aber eure Unterstützung würden wir wertschätzen. Grüße, Bill
31. Dezember 2002

Bemerkung: KIM, die Anwältin, sucht nach RECHERCHEUREN ... wenn ihr ihr helfen könnt, nehmt direkt mit ihr Kontakt auf: – Kimberlee Norris auf kdnorris@airmail.net schrieb am 30.12.2002, 16:15: Ich brauche Hilfe bei einem landesweiten Zeitungsrechercheprojekt, Leute, die nach Tätern in Versammlungen der Zeugen Jehovas suchen. Kennt ihr jemanden mit Sachkenntnis auf diesem Gebiet? kdn
31. Dezember 2002

Bemerkung: Von: „silentlambs“ info@silentlambs.org Datum: Mittwoch, 2. Januar 2003, 08:18:28 -0600 Thema: Presseveröffentlichung – kostenlose Verbreitung – PRESSEVERÖFFENTLICHUNG – Dienstag, 1. Januar 2003 – Kontakt: William H. Bowen: KY 270-527-5350, Mobil 270-559-7791 silentlambs.org – Heidi Meyer: MN 763-360-2680 – Sexskandal bei den Zeugen Jehovas erlangt weltweite Aufmerksamkeit – Gründer einer amerikanischen Selbsthilfegruppe tritt in Fernsehsendungen in sechs Ländern auf – Während der sexuelle Missbrauch durch katholische Geistliche die Titelzeilen in Amerika beherrscht, enthüllen Fernsehprogramme in sechs das Problem des Missbrauchs durch Zeugen Jehovas. – Ein Mann aus Kentucky, der eine Selbsthilfegruppe für Männer und Frauen gründete, die von Führern der Zeugen Jehovas zu Opfern gemacht wurden, trat kürzlich in Fernsehsendungen in Dänemark, Deutschland, England und Australien auf und wird Ende Januar bei einer Dokumentation in Kanada mitmachen. –William H. Bowen, ehemaliger Ältester der Zeugen Jehovas, gründete „silentlambs“ – www.silentlambs.org, eine Selbsthilfegruppe für Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch, die als Zeugen oder von Zeugen missbraucht wurden – und sprach am 28.5.2002 im NBC-Programm Dateline darüber, wie Kindern durch Wachtturm-Vorschriften Schaden zugefügt wird. – Heidi Meyer, 22, aus St. Paul, Minnesota, die am 14. August 2002 auf CNN in Connie Chung Tonight auftrat, hat Klage gegen ihre örtliche Versammlung der Zeugen Jehovas und gegen die Weltzentrale der Watchtower Bible & Tract Society mit Sitz in Brooklyn, NY, eingereicht, weil sie von Ältesten zum Schweigen gebracht wurde, als sie sich meldete und berichtete, sie sei von einem Mitglied der Versammlung missbraucht worden. „Man hat mir gesagt, ich würde ausgeschlossen, wenn ich es jemandem sagte.“ Sie sagt: “Die leitende Körperschaft verletzt Missbrauchsüberlebende und weigert sich, die Vorschriften zu ändern. Damit setzt sie Kinder der Gefahr aus.” – Das australische Programm Sunday sendete im September 2002 eine einstündige Dokumentation, die einen Fall beleuchtete, bei dem von einem Zeugen Jehovas über 40 kleine Jungen missbraucht wurden. Im November brachte das dänische Programm Dags/Dato einen Fall, in dem ein Vater ein Baby ermordete, das seine 12-jährige Tochter nach einer Vergewaltigung zur Welt brachte. Der größte Sender in Slowenien brachte im August eine Dokumentation über Jehovas Zeugen und Kindesmissbrauch. Das deutsche Programm Kontraste brachte ein Interview mit zwei Missbrauchsüberlebenden, und der deutsche Sender WDR wird bald eine einstündige Dokumentation ausstrahlen, in dem ein 17-jähriges Mädchen, das von ihrem Vater, einem Ältesten der Zeugen Jehovas, missbraucht wurde, in einem Interview das Problem kommentiert. – Ende dieses Monats wird das kanadische Programm CBC 5th Estate eine einstündige Dokumentation senden, in der auch ein Interview mit Bowen und auch ein neurer Gerichtsfall enthalten sein werden; in dem Fall geht es darum, wie Älteste falsch mit Missbrauchsanschuldigungen umgegangen sind. – Das BBC-Programm Panorama hat in Sendungen in über 30 Ländern beleuchtet, wie Älteste der Zeugen Jehovas in England bei Kindesmissbrauch keine Anzeige erstatten, einem Land, in dem eine Anzeige Pflicht ist. – Während das Problem weiter dargestellt wird, haben einige Funktionäre der Zeugen Jehovas ihren Mitgliedern erzählt, die Medien seien von Satan kontrolliert, und ihnen unter der Drohung mit einem Gemeinschaftsentzug verboten, die Medienberichte zu sehen oder darüber zu sprechen. – Bowen aus Calvert City, Kentucky, USA, ist sein Leben lang Zeuge Jehovas; er ist Kerzenhersteller.
1. Januar 2003

Bemerkung: Folgende Geschichte war auf Seite B1 des Boston Globe am 1.1.2003 zu lesen. – Klage wegen Vertuschung durch Kirche – Gruppe der Zeugen Jehovas Schuld für Missbrauch an Mädchen gegeben – von Kathleen Burge, Redakteurin des Globe, 1. Januar 2003Ein 14-Jähriges Mädchen aus Dorchester und ihre Eltern verklagen die Zeugen Jehovas. Sie argumentieren, die Religionsgemeinschaft habe den sexuellen Missbrauch an dem Mädchen durch einen Bibelstudienleiter vertuscht und den Eltern davon abgeraten, den Missbrauch bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft anzuzeigen. Das Mädchen, mutmaßlich sexuell belästigt bei sich zu Hause durch den Sohn eines Kirchenältesten der Versammlung Columbus Park der Zeugen Jehovas in Dorchester, wurde durch den Missbrauch derart traumatisiert, dass sie die meiste Zeit in den letzten drei Jahren unfreiwillig in psychiatrischen Krankenhäusern verbrachte, heißt es in der Klageschrift. Ihre Mutter sagt, während die Kirchenältesten den Schänder ihrer Tochter verhätschelten, hätten sie diese sozial geächtet, weil sie die Justizbehörden informierte und, so Gerichtsdokumente, Strafanzeige erstattet habe. – Die Klage, eingereicht vergangene Woche beim Suffolk Superior Court, wirft ein Schlaglicht auf einen sexuellen Missbrauchsskandal, der begonnen hat, eine andere Religionsgemeinschaft als die katholische Kirche einzuhüllen: Jehovas Zeugen, die eine Million Anhänger in den Vereinigten Staaten und sechs Millionen weltweit geltend machen. – Personen, die Klagen gegen die Kirche angestrengt haben – sie nennen sich „silentlambs“, weil sie sagen, die Kirche haben ihnen davon abgeraten, Hilfe zu suchen – argumentieren, die Lehre, die von mutmaßlichen Opfern sexuellen Missbrauchs fordere, Zeugen für den Missbrauch vorzubringen, erzeuge eine Umgebung, die Schänder begünstige und zulasse, dass Missbrauch gedeiht. Sie erheben auch die Anschuldigung, die Politik der Kirche, Klagen auf eigene Faust zu untersuchen und von einer Anzeige bei den Behörden abzuraten, sei ungesetzlich. – Vertreter der Versammlung Columbus Park waren gestern nicht zu erreichen. Bei derhe Watchtower Bible and Tract Society of New York Inc., auch Beklagte in dem Verfahren in Suffolk, verwies ein Angestellter im Medienzentrum gestern auf die Website der Kirche, wo Kirchenvertreter in allgemeinen Begriffen über ihre Politik zum Kindesmissbrauch sprechen. – Am drittwichtigsten nach dem Schutz der Opfer und der Hilfe für die Täter sei für die Kirche, darauf zu achten, dass die weltlichen Behörden über die Anschuldigung informiert würden, sagt Philip Brumley, Anwalt der Zeugen Jehovas, in einem Video auf der Website. Ein Sprecher des Büros in New York hat gestern Nachmittag nicht auf Anrufe geantwortet. – Die Gruppe wurde auch in einem Prozess im Jahre 2001 beim Superior Court von New Hampshire genannt, wo es um zwei Halbschwestern ging, die einen Mann beschuldigten – den Vater der einen, Stiefvater der anderen – sie als Kinder in den 1980er Jahren missbraucht zu haben. Der Mann, der jetzt eine 56-Jährige Strafe wegen sexuellen Missbrauchs absitzt, gehörte der Versammlung der Zeugen Jehovas in Wilton (N.H.) an. – Obwohl die Mutter der Frauen wiederholt gegenüber Kirchenältesten den Verdacht auf sexuellen Missbrauch äußerte, sagten diese ihr, sie solle es innerhalb der Kirche halten, heißt es in der Klageschrift. Die Frauen erheben die Anschuldigung, das Gesetz des Bundesstaates New Hampshire habe von den Kirchenführern gefordert, den Missbrauch bei den Behörden anzuzeigen. – Die Klage in Suffolk umreißt ähnliche Anschuldigungen, dass Kirchenälteste in Dorchester versucht hätten, über den mutmaßlichen sexuellen Missbrauch Schweigen zu wahren. Die Klage macht geltend, dass William Broadard, ein Ältester der Versammlung Columbus Park der Zeugen Jehovas, seinem Sohn zum „Pionier“ in der Kirche ernannt habe, obwohl er wusste, dass sein Sohn eine Bedrohung für Kinder darstellte. – Die Klage macht geltend, dass Ronald Broadard bereits zuvor Kinder sexuell missbraucht und körperlich misshandelt hatte. – Ronald Broadard ging in die Wohnung des Mädchens in Dorchester und bat ausdrücklich darum, „mit den Kindern über Gott zu sprechen“, so die Klage. Als die Eltern des Mädchens einverstanden waren, begann er 1998, als sie etwa 19 Jahre alt war, sich mit dem Mädchen in der Wohnung zu treffen. Aber während er sie von 1998 bis 2000 besuchte, belästigte er sie, so ihre Anklage. Die Eltern des Mädchens machten im Herbst 2000 die Behörden aufmerksam. Der Globe nennt normalerweise nicht die Opfer sexuellen Missbrauchs, es sei denn, sie sind einverstanden. – Obwohl Massachusetts damals von Geistlichen nicht forderte, mutmaßlichen Kindesmissbrauch anzuzeigen – vergangenes Jahr wurde ein entsprechendes Gesetz erlassen, nachdem der Skandal wegen sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester hochgekommen war argumentiert die Familie des Opfers, die Kirchenältesten seien „Leitung oder Familienratgeber“ und als solche verpflichtet gewesen, möglichen Kindesmissbrauch anzuzeigen. – Die Eltern des Mädchens erfuhren von dem Missbrauch erst, als der Therapeut ihrer Tochter ihnen erzählte, das Mädchen habe versucht, sich umzubringen. Das Mädchen, das immer gut in der Schule war, begann, Probleme zu bekommen. „Sie wurde selbstmordgefährdet und begann mit dem Ausagieren und war nicht mehr das engelhafte, wohlerzogene Kind, das sie immer war“, so Stephen M. Born, der Anwalt der Familie. – Im Oktober 2000 wurde Broadard verhaftet und beschuldigt, sich in zwei Fällen an einem Kind unsittlich vergriffen zu haben und in einem Fall jemand angegriffen zu haben. Aber die Anklagen wurden im folgenden Jahr abgewiesen. Die Klageschrift macht geltend, die Anklagen seien fallen gelassen worden, weil Broadard für nicht prozessfähig erklärt worden sei. Staatsanwälte von Suffolk County konnten gestern Nachmittag nicht feststellen, warum die Anklagen fallen gelassen wurden. – In der Zwischenzeit, so die Klage, beschlossen die örtlichen Ältesten der Zeugen Jehovas, darunter Broadards Vater, ihn nur „zurechtzuweisen“. Er behielt Amt und Verantwortung in der Kirche, heißt es in der Klageschrift. – Und als die Mutter des Mädchens Kirchenführern von dem Missbrauch berichtete, sagten sie ihr, sie solle nicht darüber reden. Die Kirchenältesten sagten ihr, sie würden die Sache behandeln, und forderten sie dringend auf, „die Situation gebetsvoll zu erwägen“, heißt es in der Klageschrift. – Das Mädchen wurde in psychiatrische Einrichtungen eingeliefert, nachdem bei ihr eine schwere posttraumatische Belastungsstörung aufgrund des Missbrauch diagnostiziert wurde, sagte Born. „Das ist fast wie eine frische Wunde“, sagte er. „Die Auswirkung, das Trauma, ist dramatisch.“  – Kathleen Burge ist zu erreichen unter kburge@globe.com. – © Copyright 2002 Globe Newspaper Company.
1. Januar 2003

Bemerkung: Als Kind wurde ich von einem Zeugen Jehovas, einem verheirateten Mann mit drei Kindern, missbraucht ... Die Ältesten haben nichts unternommen. Sie haben mir tatsächlich gesagt, ich solle mich an die Vorstellung gewöhnen, dass Männer mich begehrten, weil ich so hübsch sei ... ich war 13 Jahre alt! Heute bin ich 41, verheiratet, habe eigene Kinder … Ich bin dieser Gedanken kontrollierenden Organisation entkommen, als ich in den 20ern war. Das Beste, was ich je in meinem Leben getan habe. Ich habe mich gerettet. Heute kann ich, wenn ich sterbe, wirklich sagen: „Ich bin frei. Die Wahrheit hat mich frei gemacht.“
1. Januar 2003

Bemerkung: Liebe „Die Wahrheit hat mich frei gemacht“: Danke für deinen Eintrag. Es hilft den Opfern wirklich, wenn sie wissen, dass sie mit ihrer Erfahrung nicht allein sind. Tapferes Mädchen! DANKE.*** JOHN WALSH hat eine Sendung im Daytime TV, und ich habe ihm per E-Mail Informationen über Silentlambs geschickt. Erregt vielleicht Aufmerksamkeit, wenn andere dasselbe tun. Bitte beachte, dass es da eine Verzichtserklärung gibt; die sollte man lesen, ehe man ihm eine E-Mail schickt. Ich gab ihm die Webseitenanzeige, Bills Name und die 800er-Nummer, um mit Bill zu reden. Ich würde Opfern nicht raten, ihre Geschichten zu schreiben, denn wenn man die Verzichtserklärung gelesen hat, versteht man, dass sie die Geschichte und den Namen von einem ohne Erlaubnis benutzen. NBC/John Walsh kann sie dort lesen. Ich habe auch Bill Bowen als „Helden aus der Nachbarschaft“ gewählt; etwas, das sie auf ihrer Webseite haben. Je mehr von uns mit John Walsh Kontakt aufnehmen, umso wahrscheinlicher wird er es beachten. Danke, Claudine
1. Januar 2003

Bemerkung: Hi Claudine, ich freue mich auch über deine Kommentare, über Pädophile und Opfer. Du hast so recht, dass die Opfer Unterstützung brauchen. Alle Unterstützung, die sie kriegen können! Ich bin so froh, dass Bill Bowen Silentlambs gegründet hat, dass er alles ihm Mögliche tut, um Opfern zu helfen. Ich respektiere und bewundere ihn dafür wirklich! Er scheint wirklich „die Sache ins Rollen gebracht“ zu haben! Es ist aufregend, die ganze Aufmerksamkeit in den Medien zu sehen, die durch ihn und andere kommt, nicht nur in den USA, sondern weltweit. Diese Leute haben soviel Mut gebraucht, und auch die Opfer, die Stimme zu erheben und sich zu melden, und das der Watchtower Bible and Tract Society und anderen Zeugen Jehovas ins Angesicht. Zur rechten Zeit können Zeugen Jehovas überall kommen und sehen, wie sie irregeführt wurden. Ich bin auch so froh, dass du mit John Walsh Kontakt aufgenommen hast! Was für eine großartige Idee!! Ich möchte dir danken, dass du mir von der Webseite erzählt hast, die Patience über das Posttraumatische Stresssyndrom eingerichtet hat. Ich habe sie mir angesehen und war sehr beeindruckt. Da gibt es so viele Informationen! Ich habe den „Gewissenskonflikt“ noch nicht gelesen, würde es aber gern. Nochmal danke. Karen
1. Januar 2003

Bemerkung: Hi Claudine, ich wollte dich wissen lassen, dass ich deinem ausgezeichneten Beispiel und Rat gefolgt bin und Bemerkungen an John Walsh geschickt habe. Ich freue mich, dass du da führend vorangegangen bist! Ich muss zugeben, dass ich sehr nervös war, als ich ihm die E-Mail geschickt habe. Mein Herz machte bumbum, teilweise, weil ich selbst nicht von einem Zeugen Jehovas missbraucht wurde, und wahrscheinlich auch zum Teil aufgrund meiner ärgerlichen Angstneurose. Ich nehme täglich 80 Milligramm Paxil, und das hilft eine Menge, meine Störung zu dämpfen. Ein dreimal Hoch auf Paxil! Ein dreimal Hoch, dass du John Walsh kontaktiert und andere ermuntert hast, dasselbe zu tun! Danke. Karen
1. Januar 2003

Bemerkung: Also, ich bin froh, dass dies wieder im Gästebuch steht. Ich versteh, warum es die „Foren“ gab. Ich habe das nicht unterstützt. Ich empfinde wirklich keine Bitterkeit gegenüber “Zeugen Jehovas”; wie ich sie auch nicht gegenüber dem „irakischen“ Volk habe. Aber ihre Führung ist grausam. Ich weiß, dass sie keinen anderen möglichen Lebensweg kennen. Ich weiß, dass sie denken, ich sei das Böse an sich. Das Leben außerhalb des Kollektivs ist schlimmer, als mit Vergewaltigern und Ehebrechern zu leben, selbst ein Leben voller Gewalt zu führen. Sage ich damit, dass jeder “Zeuge Jehovas” eines von diesen dreien ist? Nein, nicht unbedingt. Was ist sage, ist, dass eines (Oder alle) von diesen drei Dingen zu ertragen ein Preis ist, der es wert ist, im sogenannten „Bienenkorb“ zu leben. Und ich sage hier, dass die Ideologie, die die „Zentrale“ euch eintrichtert, sagt, „ich“ (Jay) bete „Satan“ an, er habe meine Unterstützung. „Es“ (Satan) hat meine Unterstützung ...? Also das bezweifle ich. Das Böse macht für mich keinen Sinn. Und das gilt auch für Leute wie die Zeugen Jehovas. Ich lehne es ab, Leute mit böser Absicht zu verletzen. Ich weigere mich, Böses zu tun. Ich weigere mich, „Kontrolle“ Liebe zu nennen. Ich weigere mich, mich kontrollieren zu lassen. Und wenn wir uns je begegnen, ist es Liebe, die du dann empfängst. Eine Liebe, die du anfangs vielleicht nicht verstehst. Ich hege die Hoffnung, dass eines Tages „Liebe“ im Gegensatz zu Gier die Menschen befähigen wird. Alles, was du tun musst, um auch nur anzufangen, mich zu verstehen, ist aufzuhören, dich und andere zu zerstören. Verletze keine Menschen. Weder mit Worten noch mit Taten. (Manchmal ist das wirklich schwer.) Fordere ich da nicht nach Pazifismus? Überhaupt nicht. Manchmal muss man dem Bösen mit Gewalt begegnen. Gerechtigkeit muss das sein, wonach wir streben. (Und das bedeutet, in der Gemeinde vom Glauben Gebrauch zu machen.) Mein Weg ist vielleicht ein anderer als deiner, und das geht in Ordnung. Aber dies sollst du wissen ... Ich bete, dass alle die von euch, die hierher kommen und Opfer entsetzlicher Verbrechen sind, die immer wieder geschildert wurden – ich bete dass du eines Tages jemand bist, der bedingungslos liebt. Ich weiß, dass diese Dinge nicht wieder gutzumachen sind. Aber es ist der Schleier der Heimlichtuerei, unter dem das weitergehen kann. Und man braucht nur zu sagen: Nein, ich werde nicht schweigen oder mich kontrollieren lassen. Punkt. Jesus hat das getan, und du kannst es auch. – Jay
1. Januar 2003

Bemerkung: Karen: ich freue mich, dass du Patience als hilfreich empfunden hast ... Ich hatte doch auch etwas Bammel, an John Walsh zu schreiben! Die Verzichtserklärung war eine „Ausnutzung“, und einer der größten Auslöser für das posttraumatische Stresssyndrom ist, ausgenutzt und verraten zu werden. Ich nahm jeden Tag 10 Milligramm Paxel, und das war zu viel. Ich bin wirklich mager geworden, ich hatte nicht einmal Hunger auf Schokolade!!! Aber ich habe mich eines Tages auch dabei erwischt, dass ich zornig war, ohne Gefühle oder Mitleid oder auch nur den „Hauch“ des Wunsches, mich an andere zu wenden ... nur gemein und hässlich. Also habe ich mich entwöhnt. Aber nach einer besonders entsetzlichen Woche verschwand wunderbarerweise ... zum ersten Mal in meinem Leben die Angst. Gelegentlich benutze ich ein Aromaöl, das macht mich benommen, aber entspannt. Ich habe Valium für den Notfall. Jedenfalls mag ich deine ansteckende Begeisterung. ***CLAUDINE
2. Januar 2003

Bemerkung: Danke für deine Webseite. Ich habe dir auch eine E-Mail geschickt, weil ich Hilfe brauche.
2. Januar 2003

Bemerkung: ***Maulwurf*** Ein Gespräch, das ich mit einem arglosen Zeugen führte, der in meine Wohnung kam … Besucher: „Bruder, du bist unregelmäßig im Versammlungsbesuch und nimmst deine Pflichten nicht zur Kenntnis.“ ... Antwort: „Ich habe so viel gesehen, und man hat mir gesagt, ich solle das übersehen, weil das das Werk Satans sei. Diese Dinge geschehen in unserem eigenen Königreichssaal, ich bin mir jetzt einfach nicht sicher.“ … Bruder: „Mache dir über solche Dinge keine Sorgen, denn Jehova wird das zu seiner Zeit richtig stellen.“ ... Antwort: „Du sagst mir also, man solle zu Unrecht erfolgte Gemeinschaftsentzüge und die Gerüchte über die Vertuschungen ignorieren?“ ... Besucher: „Ja, diese Dinge sind vorhergesagt worden, und deine alleinige Sorge sollte dein Glaube an Jehova sein.“ ... Antwort: „Ich bin verwirrt. Sollen wir nicht eigentlich die Versammlung rein erhalten?“ ... Besucher: „Ja, aber wir müssen den Blick auf die wichtigen Dinge richten, und die Klasse des treuen Sklaven weiß, was zu tun ist. Du aber solltest weiter am Predigtwerk teilnehmen und das Übrige vergessen, was du gehört hast, weil diese Dinge beabsichtigt sind.“ ... DAS IST DAS BESTE BEISPIEL, WAS UND WIE DIE LEUTE IN DER ORGANISATION DENKEN UND WIE SIE INFORMATIONEN VERARBEITEN. DAS SOLLTE BEANTWORTEN, WARUM LEUTE IN UNSEREM SAAL VERGEWALTIGT UND VERLETZT WERDEN, UND DAS STAMMT VON EINEM KREISAUFSEHER, DER BEI MIR EINEN HIRTENBESUCH GEMACHT HAT. EINIGE NENNEN ES GEHIRNWÄSCHE, ODER ANDERE SAGEN VIELLEICHT, DIESE PERSON SEI VOLL MIT DER GROSSEN LÜGE UND FALSCHDARSTELLUNG MEINES GOTTES JEHOVA INDOKTRINIERT WORDEN. SIE BENUTZEN DEN NAMEN MEINES GOTTES IN UNWÜRDIGER WEISE UND IGNORIEREN SEINEN SOHN CHRISTUS ... ***Der Maulwurf***
2. Januar 2003

Bemerkung: Lieber Maulwurf: Falls du mir eine E-Mail schicken willst: realsimple@mchsi.com - wenn du sprechen möchtest. Ich sehe, dass du zu Recht empört bist. Mit John aus den Bronx kann man wirklich gut reden – er hat mir so sehr geholfen. Wir haben per Telefon die Bibel studiert. Ich kann seine E-Mail-Adresse nicht ohne seine Zustimmung weitergeben. Schicke mir, wenn du Unterstützung brauchst, eine E-Mail – okay??? Es ist wunderbar, dass du die Wahrheit erkennst und was du darüber sagst, wie der Name Jehovas in unwürdiger Weise benutzt und sein kostbarer Sohn ignoriert wird. Dein Besucher ist ein Mann der Wachtturm-Gesellschaft. Ich danke Gott dafür, dass er dich so sehr liebt, und ich hoffe, du tust es auch. Liebe Grüße, Claudine/Volksrednerin. PS: Ich mag den Namen Volksrednerin nicht mehr, so werde ich ihn nicht mehr benutzen. Ich will nicht mehr auf der Seifenkiste stehen und Reden halten!
2. Januar 2003

Bemerkung: NEUES LICHT: Zu meinem Heilungsprozess gehörte, dass ich aufgehört habe, mich ständig zu erklären. Erklären, warum ... ich das posttraumatische Stresssyndrom habe oder warum ich zu etwas Nein sage, was so offensichtlich ist, dass man dazu Nein sagt. In dem Moment, wo ich mit Erklärungen beginne, ist meine Energie verflossen, weil ich eine Verteidigungshaltung einnehme. BILL schrieb uns zwei E-Mails, in denen er „erklärte“; was passiert ist, und ich erkenne, wenn wir ihn bitten, zu erklären, setzten wir ihn auch in die Defensive und nehmen ihm seine Energie. Er hat es bereits erklärt. So ziehe ich meine Aussage zurück, ihr solltet euch mit euren Zweifeln an Bill wenden. „Wir“ schließt mich ein, die Missbrauchten, diejenigen, die streiten. Wir müssen lernen, unseren Instinkten zu trauen, selbst eine Situation einzuschätzen, eigenständig zu denken und in der Lage zu sein, eine Situation so abzuschätzen, dass wir sicher sind.*** Ich weiß, was Bill getan und erreicht hat, zweifle also nicht an seinen Absichten oder dem Kern der Sache oder den Prioritäten. Ich kenne Matt nicht, er erschien so einfach aus dem Nichts und ist über zwei Jahre lang nicht für Silentlambs da gewesen.*** Ich bitte andere nicht mehr, es mir zu „erklären“, so wie ich mich auch ihnen gegenüber nicht erkläre. Wenn jemand mich anlügt, dann hat er bei mir ausgespielt. Wenn jemand meine Integrität in Frage stellt, dann hat er bei mir ausgespielt. Ich kann lesen, was in Menschen vorgeht, und habe zu dieser Fähigkeit genug Vertrauen ... ich habe 55 Jahre dafür gebraucht. Wenn jemand nicht das Verständnis hat, aus mir zu lesen, dann nehme ich das nicht persönlich, und wenn meine Handlungsweise nicht fragwürdig ist, erkläre ich mich nicht. Das zu lernen brauchte eine Menge Arbeit.*** Es tut mir leid, dass ich gesagt habe, du solltest Kontakt zu Bill aufnehmen. Er hat es bereits erklärt. Wenn du deinem eigenen Urteil nicht traust ... dann kannst du damit anfangen. JW.com hat Revs Seite, und du kannst sie lesen. Lerne, deinem Denken zu trauen. Bring es zum Funktionieren, denke hart. Ich weiß, dass du das tun kannst!!! Wenn du ein verkehrtes Urteil abgibst, was soll’s???? Wir lernen aus Fehlern der Vergangenheit. Gib deine Macht nicht weg, indem du erklärst oder andere bittest, etwas zu erklären ... das ist eine Wachtturm-Art, aber es ist auch eine Sache des Lebens. Entwickle deine eigenen Gedanken, bitte darum ,dass dir die Wahrheit offenbart wird, und sie wird es. Ich weiß, wie es ist, wenn man absolut nichts und niemandem traut. Ich kenne die Einsamkeit und die Furcht, wenn man niemandem vertraut. Tut mir leid, dass ich so rüde und gedankenlos mit deiner Angst umging. Ich hatte einen Freund, Rip, und er hat mir vor vielen Jahren etwas gesagt, was ich nicht verstand: Wenn ich einmal lerne, mir selbst zu vertrauen, ist es kein Problem mehr, auch anderen zu vertrauen. Ich brauchte über 20 Jahre, das zu verstehen. Ich würde noch hinzufügen, dass das Vertrauen zu Gott zuerst kommt, und von da aus vertrauen wir uns selbst. Ich erkläre dir das, weil ich Unrecht hatte. Liebe Grüße, Claudine
2.
Januar 2003

Bemerkung: Von: „silentlambs“ info@silentlambs.org, Datum: Dienstag, 2. Januar 2003, 22:00:31 -0600 An: info@silentlambs.org Thema: Las Vegas – Nur eine kurze Aktualisierung, wir haben wenigstens sechs Personen, die ihr Interesse ausgedrückt haben, an der Pressekonferenz teilzunehmen. Das wird eine große Ermunterung sein für die Missbrauchsüberlebenden, die Klage führen. Wir meinen, wir könnten am Donnerstag, den 9., nach der Pressekonferenz um 10:30 Uhr zusammen frühstücken. Am 7. wird eine Presseerklärung mit allen Einzelheiten herausgehen. Wir freuen uns darauf, in den örtlichen Königreichssälen ein paar „Lämmer“ abgeben zu können. Zusammen mit einer neuen Überraschung. Für jeden, der dabei sein kann, wird es eine gute Gelegenheit sein, Mitlämmer kennen zu lernen und zu ermutigen. Wir hoffen, ihr könnt dabei sein! Viva Las Vegas! Bill – Wow, wenn ich das nur lese, wünschte ich, ich könnte in ein Flugzeug springen und mit diesen Leuten bei der Pressekonferenz und der Abgabe der Lämmer dabei sein! Ich hoffe, ihr alle, die ihr in der Gegend von Lag Vegas lebt, werdet dabei sein! /SLC
2. Januar 2003

Bemerkung: SLC: Du hast falsch verstanden, was ich gesagt habe, und meine Pointe aus dem Zusammenhang gerissen. Du musst meinen Eintrag noch einmal lesen, die ganze Sache, um den Witz an dem, was ich gesagt habe, zu begreifen. Mir macht viel mehr Sorge, wie ich mich selbst enttäuscht habe, als ob ich dich enttäuscht habe. Ich habe Leute enttäuscht, die mir wirklich am Herzen liegen ... deine Enttäuschung ist für mich nicht wichtig. Ich möchte nicht grob sein, aber  wirklich, warum sollte es so wichtig für mich sein, dass mir deine Enttäuschung am Herzen liegt? ***Claudine***
2. Januar 2003

Bemerkung: Kann mir jemand sagen, was btw bedeutet ... bitte? Lange Zeit dachte ich, dass sei jemandes „Namenskürzel“, LAUTES LACHEN ... und dann habe ich angefangen zu erkennen, dass es etwas bedeutet. Ein Code?
3. Januar 2003

Bemerkung: Wer immer nach BTW gefragt hat ... es bedeutet By The Way [übrigens] ... Ein weiteres gutes ist FWIW (For What It’s Worth [wozu immer das gut ist]). Und noch eins ist OTOH (On the Other Hand [andererseits]), usw. :) /SLC
3. Januar 2003

Bemerkung: Hallo alle! Schön, euch alle wieder da zu haben, Claudine, Jay, Jesika usw. Willkommen, Karen! Willkommen alle Neue, die ihre Einträge machen. Linda Thoman Linthoman@hotmail.com
3.
Januar 2003

Bemerkung: Neues Lamm: nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich. Vielleicht magst du deine Geschichte unter „Missbrauchte Lämmer“ schreiben oder Bill anrufen, dann kann er „weitere Lämmer“ dokumentieren ... aber du bist nicht stumm!!! Und das ist das Ziel. Halte uns auf dem laufenden. Denke daran, wie du auch behandelt worden bist, du bist nicht allein. Die meisten hier haben es durchgemacht.
3. Januar 2003

Bemerkung: Betreff: Der Eintrag von Maulwurf über das Gespräch mit seinem „Besucher“. Ich habe versucht, die Argumentation des Zeugen gegenüber Maulwurf zu verstehen. Die Denkweise, in die die Zeugen Jehovas gezogen wurden, erscheint bizarr. Die “Logik”, mit der sie manipuliert werden, erscheint (mir) so gewunden, ich kann sie einfach nicht begreifen. Ich kann sie nicht auf die Reihe bekommen. (Mir) scheint, dass die Zeugen Jehovas so indoktriniert wurden, dass sie nicht klar sehen können. Lehrt man sie, dass die Versammlung rein erhalten werden muss, und andererseits müssen die Zeugen Jehovas auf Jehova warten? Einen Augenblick – die Versammlung rein zu erhalten ist Teil des Hinauswerfens der Opfer, und das Warten auf Jehova ist Teil des Behaltens der Täter? Habe ich das richtig begriffen? Wenn ich ein Zeuge Jehovas wäre, würde ich nicht wissen, was kommt und geht, was oben oder unten ist. Als ehemalige Zeugin fühle ich mich so befreit, dass ich aus der ganzen Sache raus bin. Diese armen Menschen. Ich bin so froh, dass es Silentlambs für sie gibt. Karen
3. Januar 2003

Bemerkung: Danke für deine Ermunterung. Ich bin ein neues Lamm und unterzeichne mit ...uk..., weil ich aus Großbritannien komme. Wahrscheinlich werde ich meine Geschichte niederschreiben. Ich glaube an glückliche Ausgänge, also warte ich, dass die Polizei ihre Arbeit macht!!! Es ist eine angsterfüllte Zeit für mich, weil ich in derselben Stadt wie diese Person lebe und zu denselben Zusammenkünften gehe!! Aber nicht mehr lange, das alles hängt mir zum Hals heraus. Ich möchte nur mit mir und meiner kleinen Familie im Frieden sein. Nochmal danke. Jetzt weiß ich, dass ich nicht alleine bin!!! ...uk...
3. Januar 2003

Bemerkung: Um die Macht Satans in eurem Leben zu brechen, müsst ihr die „Waffenrüstung Gottes“ anlagen, einschließlich des „Gürtels der Wahrheit“.
3. Januar 2003

Bemerkung: Opfer von LELAND ELWYN DAVIES aus Boulder, COLORADO??? – Wenn ihr Informationen über Opfer von Leland Elwyn Davies habt, einem überführten Sexualverbrecher aus Boulder, Colorado, nehmt bitte mit Kim Kontakt auf. Sie hat diese Bitte am 1.1.2003 in JWD geschrieben. – Kimberlee D. Norris, Rechtsanwältin, E-Mail: kdnorris@airmail.net – /SLC
4. Januar 2003

Bemerkung: Karen: Dies ist, was ich denke, wozu immer es auch gut ist. Wir wissen, dass Gott einen Lügner hasst und dass Satan der Vater der Lüge ist. Jesus ist die Wahrheit usw. ... Die Bibel spricht von unserem Wahrnehmungsvermögen. So macht uns die Wahrheit frei, und Lügen machen uns zu einem Sklaven eines Lebens in Lüge. So etwas wie eine einzige Lüge gibt es nicht. Lüge folgt auf Lüge, bis jemand sein Wahrnehmungsvermögen zerstört hat. Das ist, was nach meinem Dafürhalten mit den Zeugen Jehovas passiert. Und sie lieben auch das Gesetz und nicht Gott oder die Menschen. Ihr Wahrnehmungsvermögen ist völlig zerstört, und das ist dioe Wurzel ihres verdrehten Denkens. Es fehlt ihnen an Liebe zu den Brüdern und Schwestern und zu den Menschen in der Welt. Jeder, der Kinder nichtvor Pädophilen schützt und das auch noch mit Bibelstellen untermauert ... hat keine Liebe zu Gott und dem Nächsten. Das ist so finster, wie es nur sein kann!!! Ich kann nicht glauben, dass ich mich darauf einmal eingelassen habe ... Junge, ich schäme mich.*** Claudine
4. Januar 2003

Bemerkung: Ich möchte euch und dieser Webseite danken. Sie hat mir geholfen, mit dem Missbrauch, den ich als Kind erlitt, fertig zu werden, und endlich erkenne ich, dass es nicht meine Schuld war. Ich hätte nie gedacht, dass es Tausende weitere gibt, die mit solchen Gefühlen wie ich aufwachsen mussten und nicht die Hilfe bekamen, die wir wirklich verdienen. Danke und Gottes Segen an euch alle.
4. Januar 2003

Bemerkung: „Ich bin ein neues Lamm, also Hallo an alle. Meine Versammlungsältesten wissen nicht, dass ich über ihre Köpfe hinweg wegen meines Schänders zur Polizei gegangen bin. Ups!! So wie ich den Eindruck gewinne, werde ich dafür wahrscheinlich ausgeschlossen, weil das andere Opfer, das meine Aussage stützt, keine Zeugin mehr ist. Habe ich da recht? ...uk...“ Wenn ich das wäre, würde ich sofort mit einem Anwalt sprechen wollen.
4. Januar 2003

Bemerkung: Richtig. Nimm so schnell wie möglich Kontakt zu einem Anwalt auf!
4. Januar 2003

Bemerkung: Claudine, es hat den Anschein, dass das Wahrnehmungsvermögen bei Menschen oft abnimmt, sobald sie Zeugen Jehovas sind! Ich denke, viele von ihnen sind liebevolle Leute, es ist nur einfach so, dass sie irregeleitet sind. Ich glaube beispielsweise wirklich, dass meine Schwester Menschen echt liebt und sich für sie interessiert (ich erwischte sie dabei, wie sie mich lächelnd ansah und viel Liebe  in den Augen zeigte, obwohl sie nicht mit mir spricht und auch nicht will, dass ich mit ihr spreche), sie ist nur zu pflichtbewusst von der Religion durchdrungen, dass sie total abhängig ist von dem, was man sie lehrt, und diese Lehren ohne zu fragen annimmt, weil sie in „der Wahrheit“ ist. Es ist herzzerreißend, dass so viele liebe, freundliche, fürsorgliche Leute in dieser Falle gefangen sind. Satan muss sich kaputtlachen, wenn er sieht, dass Opfern die Gemeinschaft entzogen wird und Täter verhätschelt werden (sozusagen). Was für ein Jux das für ihn sein muss! Ich kann ihn mir vorstellen, wie er sich hämisch die Hände reibt und grinst und sich über den ganzen Mist einen ablacht. Bleibt alle dran. Karen
4. Januar 2003

Bemerkung: „Claudine, es hat den Anschein, dass das Wahrnehmungsvermögen bei Menschen oft abnimmt, sobald sie Zeugen Jehovas sind! Ich denke, viele von ihnen sind liebevolle Leute, es ist nur einfach so, dass sie irregeleitet sind.“ Karen, ich weiß von einer ganzen Versammlung, die genauso ist. Die liebevollsten Menschen, die man sich vorstellen konnte. Sie ist klein, nur 30-40 Verkündiger, aber wirklich gute Menschen. Alles „Flüchtige“ aus Ostküstenversammlungen. Eine Schande, dass sie so blind sind.
4. Januar 2003

Bemerkung: Karen und Schreiber betreffend: 30-40 liebevolle Zeugen Jehovas: Denkt an folgendes: Satan lacht sich wirklich kaputt über die, die BLEIBEN! Jemand, der ausgeschlossen ist, hat etwas, das für sie spricht ... sie können sehen und haben sich nicht auf den Weg gemacht, um Fortschritte zu machen. Als ich aufhörte, zu den Zusammenkünften zu gehen, hatte ich wirklich Angst, Gott zu beleidigen. Ein Zeuge sagte zu mir: Satan will nicht, dass du zu den Zusammenkünften kommst. Ein Nachbar sagte: Jesus will dich nicht bei den Zusammenkünften dabei haben!!! Ich war nicht ganz überzeugt, aber ich lachte herzlich und ging nie mehr zu den Zusammenkünften. Satan gefällt es, was die Wachtturm-Gesellschaft Familien antut ... eine Schwester, die nicht mit einem sprechen darf; freundliche Menschen, die isoliert sind und Lügen glauben; die Anteil am Gemeinschaftsentzug haben, indem sie die ächten, die sie lieben ... gute Menschen, die zu hässlichen wurden. Das lässt sicher nicht die Engel frohlocken. Ich habe gefunden, dass Exzeugen, die Christus finden, absolut die besten Christen sind, die mir je begegnet sind – soweit klar. Was mir nicht klar ist: warum das so ist, aber ich kann mir keinen vorstellen, der nicht intelligent ist, der nicht äußerst lauter und liebevoll ist. Ich bin froh, dass ihr hier seid, Karen und der andere Schreiber, der interessiert ist. ***Claudine*** UK: Hast du Bill Bowen eine E-Mail geschickt? Eine gute Idee. Er kann dich mit Leuten in Verbindung bringen, die bei Gericht Klagen eingereicht haben. Vielleicht kennt er jemanden in Großbritannien für dich, um mit ihm zusammenarbeiten. Du musst selbst beurteilen, ob eine Klage den seelischen Preis wert ist. Ich ging einmal vor Gericht, war nicht vorbereitet, und es hat mich fertig gemacht. Aber du klingst sehr angriffslustig!! Und nicht depressiv, so könnte es eine große Bestätigung geben und auch ein paar Dollar ... Ich würde erst eine Menge Fragen über das Procedere von Klage und Prozess stellen und dann entscheiden. Wegen posttraumatischem Stresssyndrom war ich schon immer sehr zerbrechlich, das also ist mein Werdegang. Ich bin bei so etwas nicht standhaft – mich nehmen die Leute auseinander. Was immer du tust, es gibt niemanden von uns, der dich nicht unterstützt. Und noch etwas: Es besteht en Unterschied zwischen Straf- und Zivilprozess. Lies die Mitschriften von den Gerichtsfällen, die wir hier bei Silentlambs haben. Sie werden dich krank machen ... aber es gibt auch Siege. Liebe Grüße, Claudine
4.
Januar 2003

Bemerkung: Claudine, ich stimme da zu, aber Satan liegen sicher nicht die gutherzigen Menschen in der Organisation am Herzen. Denke daran, das Neue Testament sagt, dass Gott am Ende die Herzen liest, so glaube ich, dass diese gutherzigen Menschen (wie meine Eltern) gerettet werden. Das Einzige, über das ich mir manchmal Sorgen mache, ist, wenn in ihnen irgendwelche Fragen oder Zweifel aufkommen und sie nicht nachforschen ... nun, dann wird Gott das wahrscheinlich gegen sie vorbringen. Natürlich ist das nur eine Vermutung, und nur Gott kennt diese Dinge. Aber ich frage mich ... ist die „Wahrheit“ unbarmherziger mit denen, die freundlich sind? Macht ihnen Satan in der Organisation mehr Schwierigkeiten? Ich gehörte nie zu den wahren Gläubigen, daher habe ich selbst keine Ahnung. RevMalk
5. Januar 2003

Bemerkung: Hallo Rev: Das stimmt, Gott sei Dank, dass Er die Herzen lesen kann! Mit fällt es wirklich sehr schwer, daran zu denken, dass Leute, die lieb sind, nicht Gottes Billigung haben, und doch sagt die Bibel klar, dass der Weg eng ist und dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Aber wir wissen, dass der Räuber neben Jesus am Kreuz im Paradies sein wird!!! Ich hörte 18 Jahre lang so viel über die Vernichtung der “Bösen” von der Wachtturm-Gesellschaft, dass ich keinen vernünftigen biblischen Gedanken zu dem Thema habe. Aber wir wissen, dass Menschen, die sich nicht demütigen, die gedemütigt werden, anstatt demütig zu sein, genau das sind, was Satan will. Jesus sagte noch am Kreuz: „Sie wissen nicht, was sie tun.“ Und Er war sehr verärgert über Leute, die andere weg von Gott führen, nicht über die, die weggeführt wurden.*** Du siehst, dass ich gedanklich noch zu keiner abschließenden Lehrmeinung gekommen bin. Ich habe sehr viel Liebe gegenüber den Zeugen Jehovas und weiß, dass sie von der Wachtturm-Gesellschaft getäuscht werden. Jeder Christ sollte ausgerüstet sein, einem Zeugen Jehovas Zeugnis zu geben, wenn er an der Tür klopft. Ich sage den Leuten, sie sollen die Liebe Christi zeigen; es schmerzt, Leute zu sehen die bedrückt sind und einer Lebenslüge folgen und ein „Etwas“ wie die Wachtturm-Gesellschaft anbeten. Gott fühlt Kummer um sie.***Claudine***
5.
Januar 2003

Bemerkung: Ich habe das Gästebuch für diesen Monat gelesen, und mir hat die Diskussion gefallen. Ich bin eines von diesen „Forengroupies“. Ich möchte eine Bemerkung zu dem Besuch von „Maulwurf“ machen und was er gesagt hat. Ich habe mein ganzes Leben zu den Zeugen gehört, daher weiß ich, dass die meisten von solchen Dingen nichts wissen. Man sagt ihnen, sie sollen nicht auf negatives Reden und Medienberichte über die Zeugen Jehovas hören. Ich hätte den Fernseher abgeschaltet, ich hätte nicht für EINEN Augenblick eine negative Anschuldigung gegen die Zeugen Jehovas angehört. Und das trotz der Tatsache, dass ich selbst schlimm missbraucht wurde. Ich musste so depressiv werden, dass ich nicht mehr funktionierte, und eine Therapie aufsuchen. Und es dauerte zwei Jahre, bis ich meinem Therapeuten zuhörte. Jedes Mal, wenn er etwas sagte, erwiderte ich, „aber die Ältesten sagen, die Wachtturm-Gesellschaft sagt“. Schließlich öffnete ich die Augen und konnte aus der Therapie Hilfe erhalten. Selbst dann dachte ich noch nicht daran, die Organisation zu verlassen. Bis dann eines Tages ein Kreisaufseher den Namen meines Schänders von der Bühne herab erwähnte und ihm im Prinzip einen guten Ruf nachsagte. Ich denke, das war es. Ich konnte kaum an mich halten. Ich bin gegangen und selten zurückgekommen. Ich war deswegen sehr unverblümt mit den Ältesten, niemand hat uns in den Jahren besucht. Das hat mich sehr bitter gemacht. Es hat mein Leben und meinen Ruf in meiner Gegend zerstört. Ich erhalte nie irgendwelche Achtung seitens der Zeugen Jehovas in dieser Gegend. Ich bin immer noch in Therapie und versuche, es hinter mich zu bringen, aber Hass und Verbitterung können einen umbringen, buchstäblich. Übrigens, ich bin nicht ausgeschlossen oder habe die Gemeinschaft verlassen. Ich bin Bill sehr dankbar, dass er den Mut hat, diese ganzen Missbräuche an die Öffentlichkeit zu bringen. Würde Bill sonst weiter nichts tun, wäre das schon mehr, als jeder andere getan hat. Wer konnte wissen, als er begann, WIE VIELE Leute sich melden würden? Wow, alle diese Leute, und wie man helfen kann! Ich selbst freue mich auch über einige andere Foren von Exzeugen – obwohl ich mich noch nicht als einen betrachte. Ich meine nicht, dass Silentlambs jedem alles sein muss. Zuerst ist es für Missbrauchsüberlebende da. Die ganzen Gesprächsforen werden nicht helfen, wenn wir nicht die Medien/Anwälte eingeschaltet bekommen. Ich warte, dass Silentlambs einen Spot bei Oprah oder Dr. Phil bekommt. Bei allem, was ich gesagt habe, glaube ich doch, dass sich Jehova zu seiner Zeit der Dinge annehmen wird. Wie wissen wird, dass das nicht Seine Hand ist, die die Verderbtheit in der Organisation entlarvt? Nur so ein paar Gedanken.
5. Januar 2003

 


Bemerkung: O HERR, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens. Wo Hass ist, lass mich Liebe säen; wo Unrecht ist, Verzeihung; wo Streit ist, Einheit; wo Zweifel, Glaube; wo Irrtum, Wahrheit; wo Verzweiflung ist, Hoffnung; wo Traurigkeit, Freude; wo Finsternis, Licht. O göttlicher Meister, gib, dass ich nicht so sehr danach strebe, getröstet zu werden, als vielmehr selbst zu trösten; verstehe, als selbst verstanden zu werden; liebe, als geliebt zu werden. Denn im Geben empfangen wir; im Vergeben vergibt man uns; im Sterben werden wir zu ewigem Leben geboren. Amen. Dem hl. Franz von Assisi zugeschrieben: „Wenn wir keinen Frieden haben, dann, weil wir vergessen haben, dass wir einander gehören.“ - Mutter Teresa
5.
Januar 2003