Gästebuch für Dezember 2001


Datum:

1. Dezember 2001

Zeit:

19:14:02

Bemerkung:

Ich heiße Michelle Truett und habe bei den Zeugen Jehovas einen Gemeinschaftsentzug. Nach ihrer liebevollen Zuwendung versuchte ich einen Suizid. Gott sei Dank hatte ich keinen Erfolg; anscheinend liebt Gott mich, weil ich nach 14 Jahren, in denen ich kein Kind bekommen konnte, schwanger wurde und mein Wunderbaby Noah gebar. Meine E-Mail-Adresse ist michelletruett@aol.com


Datum:

2. Dezember 2001

Zeit:

21:34:10

Bemerkung:

Großartige Website! In der Kirche gib es mehr Missbrauch, als wir meinen, sowohl in Sekten als auch in der wahren christlichen Kirche! Mach weiter so. Linda aus Barrie, Ontario.

P.S. So wie die Welt mehr und mehr zerbricht, wie Jesus seine Wiederkehr verzögert, so werden Websites wie die deinige immer wichtiger. Gott ist in der Lage, zu heilen und frei zu machen! Danke, Jesus!


Datum:

3. Dezember 2001

Zeit:

02:55:08

Bemerkung:

Danke, dass du unsere Geschichten wiedergibst und uns unterstützt. Randy Watters hat meine Geschichte vor Jahren bekannt gemacht. Er schuf eine Kategorie Sexueller Missbrauch/ sonstiger Missbrauch. Sonst wollte niemand meine Geschichte veröffentlichen. Rick Ross, ein selbsternannter Sektenberater, wies meine Geschichte zurück. Er erzählte mir, ich sei Opfer meiner „falschen Erinnerungen“. Randy war der erste, der mich Ernst nahm. Ich bin ihm dafür sehr dankbar. Ich habe als Erwachsene sexuellen Missbrauch überlebt. Ich bin Rechtshelferin und habe keine „falschen Erinnerungen“. Meine Erinnerungen sind sehr real und traumatisch.


Datum:

3. Dezember 2001

Zeit:

03:09:40

Bemerkung:

Mein bester Freund wurde von seinem Vater sexuell belästigt. Jeder in der Versammlung wusste davon. Den Ältesten hat man das gesagt, aber nichts ließ sich mit dem Schlagen einer Frau vergleichen. Der Vater meines Freundes schlug nämlich auch seine Frau, und deshalb verlangte sie die Scheidung. Das Schlagen der Frau wurde bekannt gegeben, aber nicht die Kinderschändung. Mein Freund hörte auf, mit mir zu reden. Die Kinderschändung geht weiter.


Datum:

4. Dezember 2001

Zeit:

16:58:11

Bemerkung:

Ich fühle mit all denen mit, die Opfer solch krankhaften Missbrauchs sind! Ich wuchs als Zeugin Jehovas auf und heiratete dann einen Zeugen Jehovas. Mein Mann hat mich körperlich, seelisch und verbal misshandelt. Die Ältesten der Versammlung weigerten sich, etwas zu unternehmen, und erzählten mir, ich sei herzlos, weil ich meinem Mann nicht vergebe, als ich schließlich zu dem Entschluss kam, das nicht länger mehr ertragen zu wollen. Jeder dachte, er sei doch ein so guter Christ. Schließlich habe ich mich von ihm scheiden lassen, als ich merkte, dass ich eine sehr schwere Depression bekam. Seit der Scheidung fühle ich mich, als sei ein schweres Gewicht von mir genommen. Von vielen so genannten Freunden werde ich heute geächtet, auch wenn man mir nicht die Gemeinschaft entzogen hat. Ich meine, die Ältesten sollten auch solch eine Art von Missbrauch ernst nehmen. Ich kenne jemanden, der sich aus genau diesem Grund selbst umgebracht hat. Man hat sie glauben lassen, es sei ihr Fehler! Diese Vorschriften müssen sich ganz gewiss ändern! – Anonym


Datum:

4. Dezember 2001

Zeit:

20:52:36

Bemerkung:

Was für ein großartiger Dienst an den schweigenden Lämmern in der Organisation. Stück für Stück liefert diese Website eine Menge Antworten und wirft eine Menge weiterer Fragen über diese Organisation auf. Es ist wirklich interessant, wie Geschichten über Missbrauch an die Oberfläche kommen, sowie die Geschichte dieses selbsternannten Kanal Gottes. Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis sich diese Organisation auflöst. Oder was sie so fest wie bisher zusammenhalten wird. Mir scheint es, als werde diese Organisation zuerst an ihren Lehren ersticken. Gott segne euch. Randawg35@home.com


Datum:

5. Dezember 2001

Zeit:

01:12:24

Bemerkung:

Meine Tochter geht nun schon seit einiger Zeit zu den Zeugen Jehovas. Nach einem Besuch bei ihrem Vater verkündete sie, sie werde kein Weihnachten mehr mit mir feiern. Sie ist 12. Seit etwa sechs Monaten benimmt sie sich sehr seltsam. Sie hat eine Stiefschwester, und ich weiß, dass auch mit der etwas nicht stimmt. Ich kann nichts beweisen, und meine Tochter sagt mir nichts. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Mir dreht sich der Magen um. Alle meine Mutterinstinkte sagen mir, dass an diesem Wochenende etwas sehr Schlimmes passiert ist, weil die Frau ihres Vaters nicht in der Stadt war. Beide Mädchen werden so merkwürdig. Wo kann ich Hilfe erhalten? Ich habe heute Vormittag versucht, mich an einen Anwalt zu wenden, aber er hat bis jetzt noch nicht zurückgerufen. Soweit ich weiß, haben die Zeugen Jehovas einen Haufen von der Kirche bezahlter Anwälte, und der Anwalt in einer kleinen Stadt will nicht um so etwas kämpfen. Noch etwas mehr als eine Woche, und dann soll sie wieder zurückgehen. Ich habe nicht vor, hier zu sein, wenn er kommt und sie abholt. Ich möchte das Besuchsrecht ändern oder ganz abschaffen. Aber ich kann im Augenblick nichts beweisen. Wie kann ich für meine Tochter Hilfe erhalten?


Datum:

5. Dezember 2001

Zeit:

17:21:11

Bemerkung:

Danke, dass ihr uns darauf aufmerksam macht. Sybil, sybiljerryinc@aol.com 


Datum:

5. Dezember 2001

Zeit:

20:28:30

Bemerkung:

Ich respektiere die Meinung jedes Menschen. Aber ich bin nicht einverstanden mit dem Zeug, das ihr hier habt. Wir sind „Menschen“, und Menschen machen Fehler. Weil wir dank Adam und Eva unvollkommen sind. Einige Menschen machen Fehler und geben es nicht zu. Man begeht einen Fehler und bezahlt dafür. Ehe ihr über jemanden redet, müsst ihr erst einmal einhalten und genau nachdenken, warum ihr zulasst, das euch jemand so lange verletzt. Sagt nicht, die Religion habe euer Leben durcheinander gebracht. Wir haben die freie Entscheidung, was wir tun können und was nicht. NIEMAND bedroht euch mit einer Waffe, einem Messer usw., dass ihr das mit eurem Leben tut, was ihr tut. Ich habe so wie ihr gedacht, Leute, aber JETZT weiß ich, dass wir ALLE Fehler machen, auch wenn wir wissen, dass etwas nicht richtig ist. Wenn ihr einen Augenblick lang nachdenkt, dann wird immer jemand da sein, der sagt: „Tu es nicht auf diese Weise, du könntest Schaden nehmen“, und WIR hören nicht zu. Man kann leicht sagen: „Schau, was sie mir angetan haben“, MIR ARMEM MENSCHEN. Nicht Jehova oder seine Zeugen sind das Problem, sondern WIR SELBST. Man kann leicht über Nahrung reden, wenn wir sie aufessen und nichts bleibt übrig.


Datum:

7. Dezember 2001

Zeit:

21:23:50

Bemerkung:

Es ist tröstlich zu wissen, dass Jehovas himmlische Engelheere kommen und die Bösen töten werden, die nicht das Siegel Gottes empfangen! „Und es wurde ihnen gesagt, keine Pflanzen der Erde noch irgend etwas Grünes, noch irgendeinen Baum zu beschädigen, sondern nur die Menschen, die das Siegel Gottes nicht an ihrer Stirn haben.“ (Offb. 9:4) Offenbar meint das auch die schmutzigen kleinen Pädophilen, die wie Vampire Jagd auf kleine Kinder machen. Wenn du pädophil bist und dies liest und eine menschliche Seele besitzt, die tief drinnen noch zur Liebe fähig ist, dann kannst du jetzt sofort in ein Auto steigen und zu einem psychiatrischen Krankenhaus fahren. Sag ihnen, dass du aufgrund deiner Pädophilie seelisch krank bist und eine Gefahr für Kinder darstellst, und dann bitte sie, dich zur Behandlung anzumelden! Andernfalls wirst du während der weltweiten Säuberung in Harmagedon einen schrecklichen und wohlverdienten Tod erleiden, weil du nicht Jehovas Siegel des Schutzes erhältst. Du wirst nie wissen, wie es ist, wenn man in einer friedlichen Welt lebt, wo es keine krankhaften Triebe wie Pädophilie gibt, die jedermanns Seelenfrieden stören. Du wirst schnell vergessen sein, tot für immer, ohne jede Hoffnung, wenn du pädophil bist und nicht etwas unternimmst, ehe es zu spät ist. Möge Jehova die Bemühungen all derer segnen, die diese Website unterhalten.


Datum:

8. Dezember 2001

Zeit:

22:27:00

Bemerkung:

Ich heiße Ian. Ich wuchs bei den Zeugen Jehovas auf. Schließlich bin ich entkommen; entkommen in eine Welt, von der ich nichts wusste. Ich möchte nicht das Opfer spielen, aber ich brauche Hilfe. emasculatedpeach@onebox.com


Datum:

9. Dezember 2001

Zeit:

15:56:39

Bemerkung:

Ich jedenfalls bin zufrieden mit deiner Website, weil sie die Wachtturm-Gesellschaft als das entlarvt, was sie wirklich ist: ein Haufen verlogener Heuchler; Gedanken kontrollierender, einschüchternder Miststücke!


Datum:

10. Dezember 2001

Zeit:

02:02:12

Bemerkung:

Es ist schrecklich, dass du Lügen wie diese von dir geben kannst. Nichts von dem, was du behauptest, ist erhärtet.


Datum:

10. Dezember 2001

Zeit:

23:22:26

Bemerkung:

Im Erwachet! vom 22. Juni wird auf Seite 6 gesagt, einige Leute würden andere schmähen, die anderer Meinung sind als sie selbst, indem sie den Charakter oder die Beweggründe anzweifelten, statt sich auf die Tatsachen zu konzentrieren. Beschimpfungen klebten jemandem einer Gruppe oder einer Idee ein negatives, leicht zu erinnerndes Etikett auf. Der Schmäher hoffe, das Etikett werde halten. Würden Leute die Person oder Idee auf der Grundlage des negativen Etiketts ablehnen, anstatt selbst die Beweise abzuwägen, würde die Strategie des Schmähers funktionieren. Ich glaube, dies sagt es der obigen Person besser, als ich es kann.

Silentlambs


Datum:

11. Dezember 2001

Zeit:

22:03:38

Bemerkung:

Die langen Artikel über Missbrauch bei den Zeugen Jehovas, die im vergangenen Sommer bei Yahoo veröffentlicht waren, haben viele Menschen erreicht. Nachdem ich das gelesen hatte, hatte ich meine Zweifel an der Organisation. Solchen Missbrauch kann man nicht vertuschen oder wegerklären. Das ist verkehrt! Ich habe nach anderen Dingen geforscht, wo ein zweifacher Maßstab angelegt wurde oder wo etwas vertuscht wurden. Ich war die letzten 17 Jahre untätig und davor 20 Jahre lang aktiver Zeuge Jehovas. Ich bin kein Anhänger mehr. Ich unterstütze deine Arbeit, Schweigen ist nicht immer Gold.

e-mail: alderpatch@yahoo.com


Datum:

13. Dezember 2001

Zeit:

11:56:02

Bemerkung:

Ich bin über einiges hier überrascht und ziemlich schockiert, dass niemand etwas tut, um dagegen anzugehen.

Ich teile nicht Ihren Glauben, aber ich glaube dem, was hier angeführt wird, und ich fühle mit Ihnen. Das einzige, wie man diesen reihenweisen Missbrauch bekämpfen kann, ist, Anzeige zu erstatten. Sie müssen das tun und darauf beharren, dass etwas getan wird. Was mich am meisten schockiert, ist, wie naiv Sie alle sind, wenn Sie meinen, Ihre „Ältesten“ könnten oder wollten etwas tun. Warum um alles in der Welt gehen Sie nicht sofort zur Polizei?

Hier ist alles, was Sie brauchen:

Schreiben Sie an folgende Adresse:

Federal Bureau of Investigation, J. Edgar Hoover Building, 935 Pennsylvania Avenue, N.W. Washington, D.C. 20535-0001 (202) 324-3000

www.fbi.gov 

Schildern Sie alles, was Ihnen persönlich oder ihrer Familie angetan wurde; alles. FORDERN Sie, dass nicht nur dies untersucht wird, sondern auch alle Behauptungen und diese Sekte und ihre Methoden. Ein oder zwei Briefe werden keinen großen Eindruck hinterlassen, aber wenn Sie ALLE das tun, wird jemand Hochgestellter schließlich zuhören und diesen merkwürdigen Haufen untersuchen und infiltrieren. Da sind die besten Leute, die damit umgehen können, denn einzelne Justizbehörden aus den jeweiligen Gegenden werden immer nur Teile des Bildes erhalten, nie das Gesamtbild. Sie werden auch nicht die Schlagkraft haben, damit umzugehen, so wie es sie das FBI hat. Schreiben Sie Briefe, E-Mails, rufen Sie an, gehen Sie Leuten auf die Nerven, lassen Sie jeden wissen, was da vor sich geht. Hören Sie auf, es zu verbergen, erzählen Sie es der ganzen Welt. Sie müssen Namen nennen, Sie müssen jeden wissen lassen, wer was getan hat. Vielleicht werden Sie verklagt, aber wenn genügend Leute davon erfahren, dass sie verklagt werden, weil Sie jemanden in dieser Sekte öffentlich einen Kinderschänder genannt haben, dann können Sie anderen, die durch diesen/diese Narren missbraucht wurden, helfen vorzukommen.

Zum Schluss lassen Sie nicht zu, dass Sie verbittert oder negativ werden. Seien Sie positiv, nehmen Sie sich zusammen und KÄMPFEN Sie! Für Ihre Rechte, für Ihren Anstand. Leute, die so etwas tun, sind nicht immer Monster, manchmal kann man ihnen helfen, das zu überwinden, sehen Sie unter www.stopitnow.org  für weitere Informationen nach. Auch diese Stelle kann Ihnen helfen.

Sie müssen stark sein und anderen weiter davon erzählen, bis etwas dagegen getan wird. Sie ändern nichts dadurch, dass Sie hier etwas schreiben, sagen Sie es dem FBI! Sie alle.

Auf Wiedersehen. J. jacob_march@hotmail.com


Datum:

13. Dezember 2001

Zeit:

15:38:54

Bemerkung:

Interessante Aussicht. Doch das Problem ist in anderen Religionen nicht anders. Vielleicht kann eine Untersuchung der tatsächlichen Zahlen weiterhelfen. Und bitte nicht vergessen: auch die Zahlen anderer Religionen angeben, so dass man genauen vergleichen kann.


Datum:

13. Dezember 2001

Zeit:

15:41:19

Bemerkung:

Interessante Aussicht. Doch das Problem ist in anderen Religionsgemeinschaften nicht anders. Vielleicht kann eine Untersuchung der tatsächlichen Zahl der Fälle weiterhelfen. Und bitte nicht vergessen: auch die Zahlen von anderen Religionsgemeinschaften angeben, so dass man einen genauen Vergleich ziehen kann. Leider leben wir in einer GESELLSCHAFT, die die Rechte von Verbrechern schützt und fördert. Was kann man DAGEGEN unternehmen?


Datum:

15. Dezember 2001

Zeit:

02:52:50

Bemerkung:

Das ist ein Thema, mit dem alle Religionen zu tun haben: der Missbrauch durch Leute, die die Aufsicht haben.


Datum:

16. Dezember 2001

Zeit:

16:22:11

Bemerkung:

Ich wuchs seit meiner Geburt, bis ich 18 Jahre alt war, als Zeugin Jehovas auf. Ich hatte eine entsetzliche Kindheit. Ich wurde von meinem Vater missbraucht, während meine Mutter und die „Ältesten“ dabeistanden und nichts unternahmen. Ich wurde auch unnachsichtig geschlagen, wenn ich nicht zu den Zusammenkünften ging! Ich wurde als schlechter Same angesehen, weil ich Freundinnen aus der Welt hatte und mir Rockmusik anhörte! (Was für ein Witz!) Mich haben Drogen und Saufen getröstet. Schließlich entkam ich im Alter von 18 Jahren, als meine Mutter starb. Ich dachte, für mich geht die Welt zu Ende. Zwei Wochen nach dem Tod meiner Mutter hatte mein Vater bereits wieder eine neue Freundin (eine Schwester), und wieder standen die Ältesten da und haben nichts unternommen. Sobald ich weg war, fühlte ich mich besser und frei; ich musste nicht mehr high oder betrunken sein. Jetzt bin ich 37 und sehr glücklich. Aber ich brauchte eine Therapie; es ist schwer, ohne Geburtstage oder Weihnachten aufzuwachsen, das bringt ein Kind durcheinander. Wer also meint, sich dieser Religionsgemeinschaft anzuschließen: die Wunden brauchen Jahre, um zu verheilen. HÜTET EUCH VOR DIESEN SPITZBUBEN, SIE WERDEN EINE GEHIRNWÄSCHE VORNEHMEN. Meine 18 Jahre Alptraum hatte ich in New York City in der Versammlung East Manhattan. Wenn jemand einen Rat braucht, dann mag er sich frei fühlen, sich an mich zu wenden. Rebecca Ulloa rebeccaulloa@hotmail.com 


Datum:

18. Dezember 2001

Zeit:

09:38:21

Bemerkung:

Ich bin so wütend!!! Es ist so, als ob mein ganzes Leben eine gottverdammte Lüge gewesen ist (bitte entschuldige meine Wortwahl). Ich mache meinen Abschluss an der High School, und alles, was ich von meinen Eltern und den so genannten „Brüdern und Schwestern“ aus der Versammlung höre, ist, ich sollte in den Pionierdienst gehen und Sekretärin werden, anstatt meinen Traum zu verwirklichen und Schriftstellerin zu werden, was natürlich weitere vier Jahre im College erfordert!! ICH MÖCHTE FREI SEIN!!!


Datum:

18. Dezember 2001

Zeit:

21:47:13

Bemerkung:

Ich habe einen Kerl mit Sorgen betrachtet, der immer mit den Kindern zusammen war. Mein Freund schlug vor, ich solle www.verysafechild.net  aufrufen, was ich dann getan habe. Jetzt weiß ich, dass er pädophil ist, und daher lassen wir unsere Kinder nicht mehr in seine Nähe.


Datum:

18. Dezember 2001 

Zeit:

21:48:27

Bemerkung:

Entschuldigung, ich habe zu sagen vergessen, wenn ihr einen Pädophilen in schlauer Verstellung entdecken wollt, dann ruft www.verysafechild.net  auf. Ich hoffe, das hält diese bösen Männer davon ab, Kindern Schaden zuzufügen.


Datum:

19. Dezember 2001

Zeit:

00:54:48

Bemerkung:

Im Web gibt es so viele Seiten wie diese, die das Böse an den Zeugen Jehovas bloßstellen, und leider hat die Botschaft die meisten Menschen auf der Welt gar nicht erreicht. Nun, in sehr kurzer Zeit wird es das. Eine Sache wird in den Anti-Zeugen-Jehovas-Seiten nicht erwähnt: die ungesetzlichen Methoden dieser Sekte, die Leute zu ihrer Religion zu bekehren. Täuschung, Angst, Bestechung, Lügen, Einschüchterung, seelischer Missbrauch und Erpressung, soziale Techniken, stillschweigende Duldung und alle Formen von Manipulation werden benutzt, um Ahnungslose dazu zu bringen, ein Bibelstudium mit ihnen zu akzeptieren. Ich bin ein Opfer dieser Sekte. Eure Angehörigen mögen auch Opfer dieser Sekte sein.


Datum:

19. Dezember 2001

Zeit:

19:09:54

Bemerkung:

Ich habe die Geschichten gelesen, die Sie hier veröffentlicht haben, und ich finde es merkwürdig, dass eine Menge dieser „Opfer“ von ihren Vätern vergewaltigt oder belästigt wurden. Ich finde die ganze Website fragwürdig, weil der Webmaster angeblich ein Ältester war, dem „unrecht“ getan wurde. Fassen Sie das nicht falsch auf. Ich verabscheue jede Art von Kindesmissbrauch. Aber ich weiß auch, dass Gott einen Lügner verabscheut. Jeder wird für sich selbst Rechenschaft vor Gott ablegen. Gott hasst falsche Zungen, wie er auch den Missbrauch kleiner Kinder hasst. Ich kann nicht erkennen, welchen Zweck Ihre Seite hat, außer Ihrer Abneigung gegen die Zeugen Jehovas freien Lauf zu lassen. Sie können nicht zu dem Schluss kommen, dass die Zeugen Jehovas schlimmer sind als andere Religionen oder Gruppen. Wenn ich etwas gegen die Zeugen hätte, könnte ich Ihnen hundert erfundene Briefe schreiben, die Sie dann hier veröffentlichen können und denen nur Narren glauben würden. Das Internet ist für einiges gut, aber in vieler Hinsicht ist es ein Werkzeug des Teufels. Nein, ich werden nicht meinen Namen nennen oder meine E-Mail hinterlassen. Dies ist das erste und letzte Mal, dass ich so etwas wie dies hier kommentiert habe, und die ganze Sache, die Website und die Briefe, und auch nur dies zu schreiben, widert mich an.


Datum:

19. Dezember 2001

Zeit:

19:29:43

Bemerkung:

Eben, am 19. Dezember, habe ich etwas veröffentlicht. Ich möchte nicht, dass jemand den Eindruck erhält, in den Versammlungen der Zeugen Jehovas könne so etwas nicht passieren und passiere es auch nicht. Tut mir leid!


Datum:

19. Dezember 2001

Zeit:

20:36:43

Bemerkung:

Ich mag diese Seite wirklich. Sie ist sehr informativ.


Datum:

20. Dezember 2001

Zeit:

00:54:02

Bemerkung:

Der Zweck dieser Website ist es, Lügner zu entlarven. Denn Personen in führenden Personen bei der Wachtturm-Gesellschaft haben eindeutig gesagt, es gebe kein Problem mit missbrauchten Kindern und die Wachtturm-Vorschriften genügten, um sie zu schützen. Das ist unwahr, und diese Website soll die Wahrheit über diese Sache aufdecken. Der Name silentlambs bedeutet genau das, er ist eine Bezeichnung für die Tausende, die still geschwiegen haben und nun ein Forum haben, ihre Meinung zu sagen, getröstet zu werden und zu wissen, wir glauben, dass sie die Wahrheit erzählen. Wenn dabei lügende Heuchler entlarvt werden, dann mag es so sein, wie jeder bloßgestellt werden sollte, der ohne Reue zulässt, dass Kindern Schaden zugefügt wird.

silentlambs


Datum:

22. Dezember 2001

Zeit:

18:43:32

Bemerkung:

Ich kann sehen, dass das stimmt. Mein Mann wurde dabei erwischt, wie er einen Scheck über 6.000 Dollar fälschte, und ich meldete das den Ältesten, und sie bestanden darauf, dass ich SCHWEIGEN solle. Ich kenne auch Frauen, die von ihren Männern geschlagen wurden und denen gesagt wurde, sie müssten bei ihren Männern bleiben und KEINE Anzeige erstatten. Ist es nicht merkwürdig, dass dieselben Männer Woche für Woche im Predigtdienst sind und für andere Menschen so unschuldig aussehen? Ich habe eben beschlossen, noch in dieser Woche die Organisation zu verlassen. Ich glaube nicht, dass Gott eine Organisation hat, in der so viel Schmutz zu finden ist.

Khayton@mediawave.com 


Datum:

24. Dezember 2001

Zeit:

15:37:09

Bemerkung:

Wie können wir unsere Deprogrammierung in Angriff nehmen, nachdem wir in dieser Organisation groß geworden sind? Ich bin schon seit ein paar Jahren untätig, aber ich befinde mich immer noch in ihrer Mitte ... verwirrt. Ich weiß nicht einmal, wo ich in Bezug auf die Feiertage stehe! Ich habe immer noch eine Menge Schuldgefühle und fühle mich wertlos ... und ich denke an die Kinder, die ich großziehe. Was sage ich denen? Ich kann schon erkennen, warum es so viele Depressionen in der Organisation gibt!


Datum:

26. Dezember 2001

Zeit:

23:15:00

Bemerkung:

Danke für deine liebevolle, aufmerksame Sorge, ganz zu schweigen von deiner Zeit, der Mühe und den Kosten. Du hast so vielen Missbrauchsopfern geholfen, indem du ihnen Unterstützung und Hoffnung gegeben hast.

Mein Schwiegervater hat schließlich zugegeben, dass er seine Enkelin missbraucht hat – gerade nachdem zwei seiner erwachsenen Töchter damit ankamen, dass er sie von Kindheit an sexuell missbraucht hat. Natürlich vergoss er Tränen, und das Rechtskomitee revidierte seinen Beschluss, ihn auszuschließen. Statt dessen haben sie ihn privat zurechtgewiesen. Und die Eltern in der Versammlung wurden nicht gewarnt, so dass sie ihre unschuldigen Kinder schützen konnten!!

Es braucht nicht extra gesagt zu werden, dass die Familie zerstört war. Übrigens, er lebt mit seiner Frau im Südosten von Alabama. Seine älteste Tochter und ihr Mann (beides Zeugen Jehovas) haben ihn aufgenommen. Meine Schwiegermutter behauptet, sie hätte nichts gewusst, aber die Mädchen haben ihr nicht geglaubt.

Als die Ältesten mit uns zusammenkamen, damit wir sie über die Situation aufklären konnten, war das erste, was ein Ältester sagte: „Wir möchten nicht, dass die Polizei eingeschaltet wird.“ Er lebt in Tallahassee, Florida (wo meine Schwiegereltern lebten, als das Verbrechen aufgedeckt wurde).

Danke, dass du uns erlaubt hast, unsere Geschichten zu erzählen und etwas unserem Ärger freien Lauf zu lassen. Es braucht nicht extra gesagt zu werden, dass wir keine Zeugen mehr sind (und die beiden missbrauchten Töchter und ihre Familien auch nicht mehr). Bonwalksnowman@aol.com 


Datum:

27. Dezember 2001

Zeit:

13:49:02

Bemerkung:

Ich heiße Jack Davis. Ich gehörte zu den Zeugen Jehovas, seit ich sieben Jahre alt war, im Jahre 1965, als mein Vater begann, die Zusammenkünfte der Versammlung in Bridgeport, Michigan, zu besuchen. Vor sechs Jahren habe ich die Gemeinschaft verlassen.

Dies hier ist nicht mein Computer; er gehört einem Freund. Und ich muss ihn erst fragen, ob ich die E-Mail-Adresse angeben darf.


 

Datum:

30. Dezember 2001

Zeit:

14:02:39

Bemerkung:

Wow, als jemand, der in der Organisation groß geworden ist, kann ich mir das Entsetzen einiger der Geschichten auf der Website nicht vorstellen. Aber ich fühle mit euch allen mit. CB


Datum:

30. Dezember 2001

Zeit:

18:47:08

Bemerkung:

Hallo. Als ich 15 war, wurde ich  von einem Lehrer vergewaltigt. Ich wurde nicht angegriffen, ich habe es geschehen lassen, hauptsächlich aus Angst und Unsicherheit. Jedenfalls haben die Ältesten mich öffentlich zurechtgewiesen, weil sie sagten, ich hätte weglaufen und es nicht geschehen lassen können. Sie behaupteten auch, das bringe die Versammlung in ein schlechtes Licht. Ich habe meine Freundinnen verloren, meine Eltern machten mich ebenfalls für den Vorfall verantwortlich, sie konnten sich selbst keine Schuld an der Situation eingestehen, auch wenn ich die ganze Kindheit über verbal und auch körperlich misshandelt wurde. Die Ältesten ermutigten sie, mich für das, was passiert war, gut zu verhauen. Ich wurde bestraft, sie nahmen mir meinen Führerschein weg, sie nahmen mein Make-up weg, ließen mich sieben Monate lang schinden. Sie schrieen mich an und sagten mir, was für eine Versagerin ich ein paar Jahre lang war. Ich muss nicht auch noch sagen, dass ich bis heute kein gutes Verhältnis mit meinen Eltern habe.

Diese Organisation hat mich nicht im Mindesten getröstet, zumindest damals nicht. Die Ältesten schrieen mich bei der Rechtskomiteesitzung buchstäblich an. Auch als ich weinte, boten sie mir KEINE Unterstützung an. Die einzigen, die mich in den Arm nahmen und trösteten, waren die Polizei und die Beamten, die den Fall untersuchten. Sie boten mir sogar an, mich zur Sozialberatung zu bringen, was meine Eltern mit den Worten ablehnten, die einzige Hilfe die ich brauchte, sei die der Ältesten und der Organisation.

Widerlich. Wirklich widerlich. Ich bin heute 32 und kann sagen, dass ich die Sache überlebt habe. Ich bin jetzt im College und sehr glücklich. Ein Wort an die aktiven Zeugen Jehovas, die hier schreiben und sagen, diese Geschichten seien ohne Grundlage: Vielleicht können wir euch in diesem Forum keine greifbaren Beweise anbieten, aber diese Dinge können passieren und PASSIEREN AUCH. Ich verurteile nicht die ganze Organisation, und ich hasse die Zeugen Jehovas auch nicht. Ich habe immer noch gute Freundinnen bei den Zeugen Jehovas! Aber warum lässt Gottes heiliger Geist solche Ungerechtigkeit in seiner Organisation zu?? Fälle wie diese haben nichts mit „menschlicher Unvollkommenheit“ zu tun, wie Jehovas Zeugen zu sagen pflegen. Die Menschen treffen eindeutige Entscheidungen. Älteste treffen ganz klar solche Entscheidungen. Und wenn die Gesellschaft solch merkwürdige Vorschriften über Pädophile hat, dann vergrößert das noch ihren Wahnsinn. Ich denke, die leitende Körperschaft sollte bei allen Formen von Missbrauch sehr schnell handeln und nach Zeichen bei Missbrauchsopfern suchen. Sie sollten etwas über Pädophilie, und wie man damit umgeht, in Erfahrung bringen, auch dass man solche Dinge bei den Behörden anzeigen muss. Dann gäbe es vielleicht viel weniger Kopfzerbrechen. Die Gesellschaft sollte besser ENTSCHEIDENDE Änderungen bei ihrer Haltung zu diesen Dingen vornehmen. Merkwürdig, aber die Gesellschaft war immer darum besorgt, ob Versammlungen schlecht aussehen und dass man angeblich Jehovas Namen rein erhalten müsse. Warum bereinigt sie das andere dann nicht?? Vielleicht gäbe es dann keinen Grund mehr für Webseiten wie diese und wir hätten nicht die Gespräche über Tragödien wie die unsrigen. Nur einmal ein Gedankenanstoß.

Danke, dass ihr meine Erfahrung gelesen habt.