Wie sehr kontrollieren die leitende Körperschaft und die Führung der Wachtturm-Gesellschaft die einfachen Zeugen Jehovas?
The Watchtower, 15. Juni 1957, Seite 370:
Reagiere auf die Anweisungen der Organisation, wie du es auf
die Stimme Gottes tun würdest.
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Der Wachtturm, 15. September 2002, Seiten 16-18:
Bewahren wir uns eine gesunde,
gottgefällige Einstellung zu dem Aufschluss, der uns durch das persönliche
Bibelstudium und die Versammlungszusammenkünfte vermittelt wird, statt an allem
etwas zu beanstanden.
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Der Wachtturm, 1. Oktober 2002, Seite 16:
Ein starker Glaube veranlasst uns
wiederum dazu, Jehova zu gehorchen, selbst wenn das, was er verlangt,
menschlichen Schlussfolgerungen zu widersprechen scheint.
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The Watchtower, 1. Oktober 1967, Seite 590:
...[Jehovas Zeugen] müssen diese Ernennung des
"treuen und verständigen Sklaven" anerkennen und sich ihm unterordnen.
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The Watchtower, 1. Januar 1942, Seite 5 (im Krieg nicht in Deutsch erschienen):
Gott benutzt den Wachtturm, um mit seinem Volk in
Verbindung zu treten: Er enthält nicht die Meinungen von Menschen.
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The Watchtower, 1. Mai 1957, Seite 274:
Wir müssen nicht nur Jehova Gott als unseren Vater anerkennen, sondern auch seine Organisation als unsere Mutter.
Seiten 283-285:
Respekt vor Jehovas Organisation zu zeigen läuft wirklich auf unsere Einstellung gegenüber Gottes sichtbarem Kanal und das Vertrauen hinaus, das wir zu unseren erprobten, treuen Brüdern haben. Wenn wir gründlich überzeugt worden sind, dass dies Jehovas Organisation ist, dass er sein Volk leitet und führt, dann werden wir durch nichts aus der Ruhe gebracht, was passieren mag
Wir wollen die Lehre unserer Mutter nicht aufgeben, indem wir sofort zu kritisieren und Fehler zu suchen beginnen ...
... Wir zeigen dankbar und bereitwillig unseren Respekt vor
Jehovas Organisation, denn sie ist unsere Mutter und die geliebte Ehefrau
unseres himmlischen Vaters ...
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Der Wachtturm, 1. September 1982, Seite 20:
Manchmal machen einige die „Sklaven"klasse auf verschiedene Lehrpunkte oder organisatorische Angelegenheiten aufmerksam, die sie für änderungsbedürftig halten. Verbesserungsvorschläge sind bestimmt angebracht, auch Fragen, die der Klärung bedürfen.
Wer sich, nachdem er Vorschläge
unterbreitet hat, damit zufriedengibt und die Sache der gebetsvollen Überlegung
der Brüder überläßt, die das Werk in der Organisation Jehovas leiten, hat
die richtige Einstellung. Was aber, wenn sich jemand nicht damit zufriedengibt
und die Sache in der Versammlung weiterhin diskutiert in der Absicht, andere zu
veranlassen, ihn zu unterstützen? Das würde Spaltungen hervorrufen und könnte
den Glauben einiger untergraben. Daher schrieb Paulus: „[Behaltet] die im Auge
. . ., die Spaltungen hervorrufen und Ursachen zum Straucheln geben entgegen der
Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie." Titus gab er den Rat, „die
Widersprechenden zurechtzuweisen", und er fügte hinzu: „Es ist nötig,
diesen den Mund zu stopfen, da gerade diese Personen fortfahren, ganze Haushalte
zu untergraben, indem sie . . . Dinge lehren, die sich nicht gehören. . . .
Deswegen fahre fort, sie mit Strenge zurechtzuweisen" (Römer 16:17, 18;
Titus 1:9-13).
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The Watchtower, 1. August 1967, Seiten 469-470:
Es stimmt, dass einige Punkte am Anfang schwer zu verstehen sind, aber anstatt uns zu beklagen oder über sie zu streiten ... mag es besser sein, sie für eine Weile beiseite zu legen und auf weitere Klärung zu warten...
... wir müssen vermeiden, uns selbst über kleine Dinge zu
beklagen ...
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The Watchtower, 1. Februar 1952, Seiten 79-80:
Wenn wir etwas zuerst nicht verstehen, sollten wir weiter versuchen, es zu begreifen, anstatt zu widersprechen und es abzulehnen und anmaßend den Standpunkt einzunehmen, wir hätten wahrscheinlich eher recht als der verständige Sklave.
Wir sollten uns demütig an die theokratische Organisation
des Herrn halten und auf weitere Klärung warten ...
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Qualified to be Ministers Book (1955), Seite 156:
Wenn wir Liebe zu Jehova und der Organisation seines Volkes
haben, werden wir nicht argwöhnisch sein, sondern wie die Bibel sagt, 'alles
glauben'; nämlich alles, was der Wachtturm herausbringt, weil er uns seit jeher
treu Erkenntnis über Gottes Vorhaben gibt ...
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The Watchtower, 1. Juni 1955, Seite 333:
... heute liegt die Autorität zur Ernennung aller Diener
in Versammlungen zu Recht bei der leitenden Körperschaft der Klasse des
"treuen und verständigen Sklaven", der unter direkter Aufsicht durch
Jesus Christus im Tempel steht.
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The Watchtower, 1. Juni 1956, Seite 345:
Neue
müssen lernen, sich an die Grundsätze und Vorschriften der
Neuen-Welt-Gesellschaft zu halten und in Übereinstimmung mit ihnen handeln.
Manchmal wird es für einige unserer Neuverbundenen ziemlich schwierig, die
Änderung vorzunehmen. Sie sind anfällig für etwas Rebellion und
Aufsässigkeit. Um aber wirklich zur Neuen-Welt-Gesellschaft zu gehören, ist es
unabdingbar, angemessenen Respekt vor der theokratischen Ordnung zu zeigen. Eine
demütige, gehorsame geistige Einstellung ist erforderlich.
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The Watchtower, 1. November 1956, Seite 666:
Wer kontrolliert die Organisation, wer leitet sie? Wer ist
das Haupt? Ein Mensch? Eine Gruppe von Menschen? Eine Geistlichenklasse? Ein
Papst? Eine Hierarchie? Ein Konzil? Nein, nichts von alledem. Wie ist das
mögliche? Ist es nicht in jeder Organisation nötig, dass es eine Leitung gibt
oder jemanden, der Vorschriften erlässt, der die Organisation kontrolliert und
leitet? Ja. Ist der lebendige Gott, Jehova, der jenige, der die christliche
theokratische Organisation leitet? Ja!
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The Watchtower, 1. Oktober 1967, Seite 587:
... die Bibel kann ohne Jehovas sichtbare Organisation
nicht richtig verstanden werden.
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Der Wachtturm, 1. Juni 1985, Seite 20:
Obwohl es manchmal nicht einfach
sein mag, im Vertrauen auf Jehovas Führung zu wandeln ... Sich
von Jehova und seiner Organisation abzuwenden, die Leitung durch den „treuen
und verständigen Sklaven" zu verschmähen und sich einfach auf das
persönliche Bibellesen und die eigene Auslegung zu verlassen würde dazu
führen, daß man gleich einem einsamen Baum in einem ausgetrockneten Land wird.
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Der Wachtturm, 15. April 1983, Seite 22:
Vermeide unabhängiges Denken
Vermeide ... der Rat, den Gottes sichtbare Organisation gibt, in Frage [zu stellen].
Wie macht sich dieses unabhängige
Denken bemerkbar? Im allgemeinen dadurch, daß der Rat, den Gottes sichtbare
Organisation gibt, in Frage gestellt wird.
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Der Wachtturm, 15. April 1983, Seite 27:
Der Kampf gegen unabhängiges Denken
... Es gibt jedoch einige, die darauf hinweisen, daß die Organisation in gewissen Punkten Änderungen vornehmen mußte. Deshalb sagen sie: „Das zeigt, daß wir uns selbst eine Meinung über das bilden müssen, was wir glauben sollten." Das ist unabhängiges Denken. Warum ist es so gefährlich?
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Der Wachtturm, 15. März 1986, Seite 17:
Nimm dich vor Personen in acht,
die ihren eigenen, andersartigen Meinungen Geltung zu verschaffen suchen.
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Der Wachtturm, 1. Juli 1994, Seiten 12-13:
Warum sollten wir als loyale
Diener Jehovas auch nur einen Blick auf die Propaganda der Leute werfen wollen,
die sich vom Tisch Jehovas abgewandt haben ...?
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The Watchtower, 1. August 1960, Seite 474:
Jehovas Zeugen sind zwar international, doch 'ein Herz und
eine Seele', 'desselben Sinnes' und 'im selben Gedankengang'.
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The Watchtower, 1. Juni 1967, Seite 338:
... in Jehovas Organisation ist es nicht nötig, viel Zeit
und Kraft beim Nachforschen zu verbringen, denn es gibt Brüder in der
Organisation, die genau dazu bestimmt sind ...
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Der Wachtturm, 1. November 1972, Seite 652:
... Der Wachtturm-Studienleiter,
der bei dieser Zusammenkunft den Vorsitz führt, hat daher eine wichtige Aufgabe
zu erfüllen. Durch dieses Studium werden alle in demselben Gedankengang fest
vereint.
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Der Wachtturm, 1. November 1980, Seite 19:
Wer
also mit seinen Zweifeln so weit geht, daß er abtrünnig wird, schwingt sich
zum Richter auf. Er denkt, er wisse es besser als seine Mitchristen und auch
besser als der „treue und verständige Sklave", durch den er das meiste,
wenn nicht sogar alles, gelernt hat, was er über Jehova Gott und seine
Vorsätze weiß.
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Der Wachtturm, 15. März 1986, Seite 12:
Vernichtest du wohlweislich die Schriften Abtrünniger?
Seite 14:
Warum
ist das Lesen der Schriften Abtrünniger mit dem Lesen pornographischer
Literatur vergleichbar?
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Der Wachtturm, 1. Februar 1987, Seite 19:
Zunächst einmal geht es darum, gehorsam zu sein und bereitwillig auf Ermunterung einzugehen. Wenn Anleitung und Ermunterung von der richtigen Quelle kommen, ist es recht und billig, bereitwillig darauf einzugehen.
Wir behalten auch im Sinn, daß
ein Merkmal der „Weisheit von oben" darin besteht, „zum Gehorchen
bereit" zu sein (Jakobus 3:17). Alle Christen werden ermuntert, diese
Eigenschaften zu entwickeln. Aufgrund der Lebensumstände und der Erziehung
mögen einige mehr zu unabhängigem Denken und zum Eigensinn neigen als andere.
Vielleicht ist das ein Gebiet, auf dem wir uns selbst in Zucht nehmen und ‘unseren
Sinn neugestalten’ müssen, damit wir noch deutlicher wahrnehmen können, was
der „Wille Gottes" ist (Römer 12:2).
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Der Wachtturm, 15. September 1989, Seite 23:
In der Welt herrscht eine
Abneigung gegen die Führung durch andere. So sagte ein Dozent: „Das steigende
Bildungsniveau hat den Talentpool stark verbessert, und die Schüler sind
deshalb dermaßen kritisch, daß sie fast nicht mehr zu führen sind." Aber
in Gottes Organisation herrscht kein unabhängiges Denken vor, und wir haben
gute Gründe, den Männern zu vertrauen, die unter uns die Führung übernehmen.
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