Meine Gedanken

Ein Esel schimpft den anderen Langohr

15. Februar 2002

Unten sind ein paar Zitate der Wachtturm-Gesellschaft über das schreckliche Missbrauchsproblem in der katholischen Kirche aufgeführt. Ich habe das letzte Zitat in der Erwachet!-Ausgabe von Juni 2001 nicht gesehen. Ich frage mich, ob sie jetzt dieselbe Zeit für sich selbst einräumen?

silentlambs

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*** w96 1. 7. S. 6-7 Was hält Gott von der in der Christenheit praktizierten Anbetung? ***

Ohne Zweifel führen viele Priester ein moralisch einwandfreies Leben; von einer großen Zahl kann dies jedoch nicht gesagt werden. Wie das Britannica Book of the Year (1992) berichtet, „sollen Gerichtsverfahren, die wegen sexuellen Mißbrauchs durch Geistliche angestrengt wurden, die römisch-katholische Kirche 300 Millionen Dollar gekostet haben".

*** w90 1. 2. S. 25 Den „Menschen der Gesetzlosigkeit" bloßstellen ***

19 Die weltliche Gesinnung einiger Geistlicher ist in jüngster Vergangenheit sogar in den Medien aufgedeckt worden, so zum Beispiel das ausschweifende und luxuriöse Leben gewisser Fernsehprediger. Ein moderner Liedermacher komponierte einen Song mit dem Titel: „Würde Jesus in seiner Fernsehschau eine [10 000 Dollar teure] Rolex[-Armbanduhr] tragen?" In dem Lied heißt es: „Wäre Jesus politisch tätig, wenn er wieder auf die Erde käme, hätte er ein zweites [luxuriöses] Anwesen in Palm Springs, und würde er verheimlichen wollen, wieviel er verdient?" Außerdem billigen immer mehr Geistliche die Homosexualität oder sind sogar selbst homosexuell. In den Vereinigten Staaten leistet die katholische Kirche gegenwärtig Schadenersatz in Millionenhöhe, weil Priester Kinder sexuell mißbraucht haben (Römer 1:24-27; 1. Korinther 6:9, 10).

20 Solche Verfehlungen können von Gottes Dienern nicht tatenlos hingenommen werden, sondern sie müssen im Interesse anderer aufgedeckt werden. Die große Volksmenge anderer Schafe muß vor Personen geschützt werden, die sie dazu bringen möchten, Gottes Gesetze zu übertreten. Und diejenigen, „die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die . . . getan werden", müssen gesucht und unter die schützende Leitung des großen Hirten, Jehova Gott, und des „vortrefflichen Hirten", Christus Jesus, gebracht werden (Hesekiel 9:4; Johannes 10:16; Sprüche 18:10).

[Hier angegebener Artikel nicht in Deutsch erschienen]

*** g98 8. 10. S. 28 Wir beobachten die Welt ***

„Fälle sexuellen Mißbrauchs von seiten Geistlicher kommen in Afrika langsam ans Tageslicht", das meldet die Zeitschrift Catholic International. Um solchen Übergriffen vorzubeugen, empfehlen einige katholische Bischöfe ein rigoroseres Auswahlverfahren sowie eine Schulung potentieller Seminaristen. Auch in anderen Bereichen gibt es klerikales Fehlverhalten, das afrikanischen Bischöfen Sorgen bereitet. Das betrifft „den Alkoholmißbrauch sowie Aktivitäten, die für den priesterlichen Stand und für die priesterliche Berufung unpassend sind beziehungsweise diesen zuwiderlaufen, wie Geschäftemacherei, Handel und Politik". Warum sind die Fälle erst unlängst ans Licht gekommen? „Weil eine größere Pressefreiheit herrscht und die zuvor bestehende kirchliche Kontrolle der Massenmedien gelockert wurde", antwortet Catholic International, und sie führt weiter aus, daß „anfängliche Versuche von seiten gewisser kirchlicher Stellen in Teilen Afrikas, wenig schmeichelhafte Meldungen zu unterdrücken . . ., fehlgeschlagen sind".

*** g97 8. 4. S. 13-14 Sexuelle Ausbeutung von Kindern Ein weltweites Problem ***

Ein Delegierter von der römisch-katholischen Kirche erklärte auf dem Stockholmer Kongreß, die Ausbeutung von Kindern sei das „abscheulichste aller Verbrechen" und das „Ergebnis einer völligen Verzerrung und eines Verfalls der Werte". Doch die katholische Kirche ist von diesem Problem innerhalb der Reihen ihrer eigenen Geistlichen stark betroffen.

In der Ausgabe vom 16. August 1993 berichtete die Zeitschrift Newsweek in dem Artikel „Priester und Mißbrauch" über den „schlimmsten Skandal in der modernen Geschichte der katholischen Kirche in den USA". Darin wurde ausgeführt: „Seit 1982 sind gegen schätzungsweise 400 Priester Anschuldigungen erhoben worden, doch einige Geistliche gehen von 2 500 Priestern aus, die Kinder oder Jugendliche belästigt haben. . . . Der Skandal kostet die Kirche nicht nur Geld, sondern bringt sie auch in eine äußerst peinliche Lage und tastet ihre Autorität in Fragen der Moral an." Weltweit gesehen, befinden sich auch noch andere Religionsgemeinschaften in derselben Situation.

Ray Wyre, Gutachter für Sexualverbrechen aus dem Vereinigten Königreich, erzählte auf dem Stockholmer Kongreß von zwei Jungen, die von einem Priester auf sadistische Weise mißbraucht worden waren. Der eine leitet inzwischen eine Anlaufstelle für Opfer von Kindesmißbrauch durch Geistliche, der andere ist selbst zum Kinderschänder geworden

*** g96 22. 1. S. 28 Wir beobachten die Welt ***

Erschüttertes Vertrauen

Meldungen über zahlreiche Fälle von Kindesmißbrauch bei Schülern haben das Städtchen Chesterfield Inlet an der Hudsonbai (Nordwestterritorien, Kanada) erschüttert. Wie in der Zeitschrift Maclean’s zu lesen war, geht aus einem kürzlich von der Regierung veröffentlichten unabhängigen Bericht hervor, daß an der Sir-Joseph-Bernier-Federal-Day-Schule und in einem angrenzenden Wohngebäude der katholischen Kirche in den 50er und 60er Jahren über einen Zeitraum von 17 Jahren Kinder der Inuit mißbraucht und mißhandelt wurden. Die Polizei war 21 Monate lang 236 Mißbrauchsmeldungen nachgegangen, doch es wurden keine Anklagen erhoben, weil entweder die Verjährungsfrist abgelaufen war, die Beschuldigten sehr alt oder schon verstorben waren oder ehemalige Schüler die Täter nicht mit Sicherheit bestimmen konnten. In Maclean’s wurde dazu bemerkt: „Durch das Verstreichen der Zeit wird zwar ganz offensichtlich die Bestrafung der Schuldigen erschwert, aber der Schmerz der Opfer nicht ausgelöscht."

*** g94 8. 1. S. 28 Wir beobachten die Welt ***

Kirche versichert sich gegen Mißbrauchsklagen

„Die katholische Kirche in Australien hat eine Versicherung in Millionenhöhe abgeschlossen, um sich gegen Klagen wegen sexuellen Mißbrauchs durch Priester abzusichern", hieß es in der in Sydney (Neusüdwales) erscheinenden Zeitung The Sunday Telegraph. „Wir geben zu, daß es weiterhin zu Fällen von sexuellem Mißbrauch kommt", sagte ein katholischer Bischof in Melbourne (Australien). Er meinte, ein solch hoher Versicherungsschutz sei für „diese Art von Vergehen" gerechtfertigt. Nach Aussagen einer Selbsthilfegruppe für Betroffene ist sexueller Mißbrauch durch Geistliche weiter verbreitet, als die Kirche es zugibt. Ein Sprecher der Gruppe sagte, seiner Ansicht nach sei die Kirche mehr darauf bedacht, die Geistlichkeit in Schutz zu nehmen, als den Opfern zu helfen. Außerdem würden die Versicherungspapiere der Kirche eigentlich die Botschaft übermitteln: „Sage niemandem die Wahrheit."

*** g94 8. 3. S. 28 Wir beobachten die Welt ***

Weitere Opfer verklagen Kirche

Opfer sexuellen Mißbrauchs in religiösen Anstalten, die von katholischen „Brüdern" in Australien geleitet werden, schließen sich jetzt zusammen, um laut der Zeitung The Canberra Times eine der größten Gruppenklagen der australischen Rechtsgeschichte anzustrengen. Eine Organisation, die ehemalige Opfer von Kindesmißbrauch vertritt, reichte unlängst einen Antrag ein, mit dem in über 250 Fällen Anspruch auf Schmerzensgeld erhoben wird. Von den 40er Jahren bis zu den 80er Jahren soll es immer wieder Fälle von Mißbrauch gegeben haben, und die in der Klageschrift genannten Hauptangeklagten gehören zu mehreren katholischen Erzbistümern. Ein Marist wurde bereits wegen sexuellen Mißbrauchs verurteilt. Der Anklagevertreter dieses Falls sagte: „Das ist nur die Spitze des Eisbergs. In den kommenden Jahren werden die Gerichte wahrscheinlich von einer Welle von Klagen überschwemmt werden. Das sollte alle religiösen Einrichtungen beunruhigen."

*** g94 8. 9. S. 29 Wir beobachten die Welt ***

Geistliche des Mißbrauchs überführt

Eine der größten Untersuchungen über sexuellen Mißbrauch im Zusammenhang mit Mitgliedern der katholischen Schulbrüder ist jetzt abgeschlossen. „Über 700 Opfer von der St.-Joseph-Schule" in Alfred (Ontario) und von der St.-John-Schule in Uxbridge (Ontario) „haben inzwischen Klage eingereicht", berichtete der Toronto Star. Verklagt werden „30 Männer; 29 von ihnen sind Mitglieder der Brüder der christlichen Schulen. Weitere 16 würden ebenfalls verklagt werden, wenn sie noch am Leben wären", schrieb der Star weiter. Die Opfer leiden immer noch unter den schrecklichen Erinnerungen an „ihre Kindheit, in der sie von den in schwarze Talare gekleideten Mitgliedern der katholischen Laienkongregation, deren Obhut sie anvertraut worden waren, geschlagen und sexuell mißbraucht wurden". Im Star hieß es dann, daß die Kanadier ohne eine amtliche Untersuchung nie erfahren würden, warum Männer, die vorgeben, Gott zu dienen, kleine Jungen sexuell mißbrauchen.

*** g93 8. 4. S. 31 Opfer pädophiler Priester treten an die Öffentlichkeit ***

Opfer pädophiler Priester treten an die Öffentlichkeit

GEMÄSS der Zeitschrift U.S.News & World Report wurden „in den letzten 10 Jahren etwa 400 katholische Priester wegen sexuellen Mißbrauchs von Kindern bei kirchlichen und staatlichen Behörden gemeldet". Vor kurzem trafen sich Betroffene aus dem ganzen Land in Chicago (Illinois). Viele von ihnen sprachen offen darüber, wie sie von pädophilen Priestern mißbraucht wurden.

Der NCR (National Catholic Reporter) schreibt jedoch, daß die Redner während des Treffens wiederholt einen weiteren Gedanken anklingen ließen: „Der erste Mißbrauch ist sexueller Natur; der zweite, schmerzvollere ist psychologischer Natur." Zu dem zweiten Mißbrauch kommt es, wenn die Kirche die Opfer nicht anhören will, ihre Anschuldigungen nicht ernst nimmt und die einzige Reaktion darin besteht, die beschuldigten Priester in Schutz zu nehmen. „Ob es nun berechtigt war oder nicht, sie stellten die katholische Geistlichkeit als eine irregeleitete Gruppe mit verderblichem Einfluß dar, die unbedingt ihre Privilegien und ihre Macht erhalten will, anstatt auf die Bedürfnisse der Laien einzugehen", heißt es weiter. Mehrere Redner zogen beunruhigende Vergleiche mit der Reformation im 16. Jahrhundert, die zu einer tiefen Spaltung innerhalb der Kirche führte.

Richard Sipe zufolge, einem früheren Priester und heutigen Psychotherapeuten und Experten auf dem Gebiet sexuellen Mißbrauchs durch katholische Geistliche, verrät das Leugnen der Institution Kirche, „daß sie genau weiß, in welcher verzweifelten Lage sie steckt". Er fügte hinzu: „Die Kirche war seit langem über die sexuelle Betätigung ihrer Priester gut informiert. Sie hat gern darüber hinweggesehen, sich tolerant gezeigt, ihre Priester gedeckt und einfach gelogen, was das breite sexuelle Betätigungsfeld ihrer Priester angeht."

Daher überrascht es nicht, daß viele Opfer gegen die Kirche klagen. Der NCR zitiert einen Anwalt, der sich auf solche Fälle spezialisiert hat; er sagte, es gäbe in allen 188 Diözesen der Vereinigten Staaten Gerichtsverfahren, in denen es um pädophile Priester gehe. Außergerichtliche Vergleiche würden die Kirche pro Verfahren bis zu 300 000 Dollar kosten. In der U.S.News & World Report war zu lesen, daß die Kirche für solche Klagen bisher schon 400 Millionen Dollar aufbringen mußte, ein Betrag, der bis zum Jahr 2000 auf 1 Milliarde Dollar ansteigen könnte. Und die kanadische Presse berichtete kürzlich, daß etwa 2 000 Personen, die als Kinder in 22 kirchlichen Waisenhäusern und Nervenheilanstalten in Quebec von Geistlichen mißbraucht wurden, gegen sechs religiöse Orden auf 1,4 Milliarden kanadische Dollar Schadenersatz klagen.

Interessanterweise bemerkte der zuvor erwähnte Anwalt, der 150 Opfer pädophiler Priester in 23 Bundesstaaten vertritt, er habe bisher noch keinen Klienten gehabt, der unbedingt vor Gericht gehen wollte. Jeder habe zunächst versucht, „in der pastoralen Umgebung der Kirche" Gerechtigkeit zu finden. Der NCR kommt zu dem Schluß: „Anscheinend ist ein Prozeß erst der letzte Ausweg für Betroffene."

*** g93 8. 10. S. 5 Wie können wir unsere Kinder schützen? ***

Tragischerweise arbeitet oftmals die Erwachsenengesellschaft den Mißbrauchenden in die Hände. Inwiefern? Indem sie sich weigert, die Gefahr wahrzunehmen, indem sie das Thema unter dem Mantel der Geheimhaltung hält und oft wiederholten Legenden glaubt. Ignoranz, Fehlinformationen und das Schweigen bilden eine schützende Hecke um den Täter, nicht um das Opfer.

Zum Beispiel kam die Kanadische Konferenz der katholischen Bischöfe kürzlich zu dem Schluß, daß es eine „allgemeine Verschwörung des Schweigens" gewesen sei, die jahrzehntelang den ungeheuerlichen Kindesmißbrauch durch katholische Geistliche in großem Umfang ermöglicht habe. Auch die Zeitschrift Time sprach in einem Bericht über die weitverbreitete Geißel des Inzests von der „Verschwörung des Schweigens" und nannte dies einen Faktor, der nur zur Fortdauer der Tragödien in den Familien beitrage

*** g93 8. 11. S. 29 Wir beobachten die Welt ***

Ärger in den Kirchen

„Das Problem des sexuellen Mißbrauchs in Kirchenkreisen dauert an", heißt es im Toronto Star. Häufig kommt es in Verbindung mit Kirchenführern zu Sexskandalen. Sie beschränken sich nicht auf TV-Evangelisten oder auf die katholische Kirche. Wie eine Geistliche der Heilsarmee bemerkte, komme es auch „in den Reihen der Heilsarmee, der United Church und der presbyterianischen Kirche" zu Fällen von Mißbrauch. Der anglikanische Erzbischof von York, Michael Peers, sagte, diese Art Mißbrauch sei ein „tiefverwurzeltes und finsteres" Problem der Kirche. Dem Star zufolge gab Erzbischof Peers zu, daß die Kirche in der Vergangenheit Anschuldigungen wegen sexuellen Mißbrauchs „geleugnet und dafür gesorgt hat, daß die Öffentlichkeit nicht darauf aufmerksam wurde". Timothy Bently vom Familienzentrum in Toronto soll gesagt haben, daß „die Autorität der Kirche, Geschlechtsmoral zu predigen, verlorengeht, wenn sie nicht offen und ehrlich dem ins Auge sieht, was in hohem Maße eine geistige Krise darstellt".

*** g92 8. 5. S. 26 Was sollte getan werden, wenn ein Geistlicher sündigt? ***

Was sagt die Bibel?

Was sollte getan werden, wenn ein Geistlicher sündigt?

FEHLVERHALTEN von Geistlichen erregt heute in noch nie dagewesenem Ausmaß die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Protestanten sind von dem skandalösen Verhalten einiger Fernsehprediger peinlich berührt. Nachdem ein Fernsehevangelist kürzlich zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren mit einer Prostituierten ertappt worden war, ließ er seine Anhänger wissen, Gott habe ihm gesagt, daß sein Verhalten niemand anders etwas angehe.

In einem Bericht über eine 25 Jahre umfassende Studie war in der Zeitschrift Time zu lesen: „Ein früherer Benediktinermönch . . . schätzt, daß die Hälfte der 53 000 katholischen Priester in den Vereinigten Staaten ihr Zölibatsgelübde brechen." In einer Reportage aus dem Jahr 1990 hieß es über eine Anzahl kanadischer Pfarrer, die des sexuellen Kindesmißbrauchs überführt worden waren: „Kirchenführer haben Klagen wegen sexuellen Mißbrauchs entweder ignoriert, zurückgewiesen oder nur schwach darauf reagiert, und das, obwohl solche Klagen von Opfern, Gemeindegliedern, der Polizei, Sozialarbeitern und anderen Pfarrern kamen."

„Bis vor kurzem wurden auf Abwege geratene Pfarrer einfach in eine andere Gemeinde versetzt", schrieb die Time. Doch jetzt, wo die Klageforderungen der Opfer in den Vereinigten Staaten die 300 Millionen Dollar erreicht haben, werden die Pfarrer häufig einer psychiatrischen Behandlung unterzogen, bevor sie wieder in den Dienst zurückkommen.

Was sollte getan werden, wenn jemand, der das Amt eines Pfarrers, Presbyters oder Ältesten innehat, sündigt? Welche Richtlinien für die Vorgehensweise bei einem solch traurigen Fehlverhalten gibt die Bibel? Wir wollen dazu zwei grundlegende Bibeltexte untersuchen: Titus 1:7 und 1. Timotheus 3:2.

*** g91 22. 4. S. 29 Wir beobachten die Welt ***

Entschädigung?

Wie der National Catholic Reporter berichtete, hat die neufundländische Regierung den sexuell mißbrauchten Kindern des Mount-Cashel-Waisenhauses eine finanzielle Entschädigung zugesichert. 1975 war die Polizei ersten Klagen nachgegangen, einige der „Christlichen Brüder", die das Waisenhaus betreiben, würden die Jungen dort körperlich mißhandeln und sexuell mißbrauchen. Die Untersuchungen wurden jedoch eingestellt, und es kam zu keinen Verhaftungen, nachdem zwei der Beschuldigten eingewilligt hatten, Neufundland zu verlassen, und drei andere aus dem Waisenhaus gegangen waren. 1989 wurden die Untersuchungen aber wiederaufgenommen. Diesmal sind acht „Christliche Brüder" des Kindesmißbrauchs angeklagt. (Siehe Erwachet! vom 8. November 1990, Seite 31.) Generalstaatsanwalt Paul Dicks erklärte, die Regierung habe es versäumt, ihrer Verpflichtung nachzukommen, die mißbrauchten Waisen zu schützen. Sie werde gegebenenfalls Entschädigung zahlen. Allerdings, so betonte er, läge die Hauptverantwortung für die Zahlung von Entschädigung bei den „Christlichen Brüdern" und ihren Arbeitgebern

*** g91 22. 8. S. 29 Wir beobachten die Welt ***

Pädophile Priester in Schutz genommen?

„Diözesen nehmen immer noch pädophile Priester in Schutz", lautete kürzlich eine Schlagzeile in der US-Zeitung National Catholic Reporter. Die Zeitung interviewte Jeffrey Anderson, einen Anwalt, der vorwiegend für Fälle von sexuellem Mißbrauch zuständig ist. Nach seiner Schätzung hat es seit 1985, als die Öffentlichkeit zunehmend auf Pädophilie unter Priestern aufmerksam wurde, über tausend Fälle von Kindesmißbrauch durch Geistliche gegeben. Anderson verurteilte die Reaktion der Kirche auf den Mißstand. „Es ist das ewige Lied von der Scheu vor der Verantwortung", beklagte er die Bemühungen der Kirche, die angeklagten Geistlichen in Schutz zu nehmen. „Allgemein gesagt, hält sich die Institution Kirche bewußt zurück — sowohl bei der Sorge um die Opfer als auch bei der Auseinandersetzung mit den Risiken."

*** g91 22. 10. S. 28 Wir beobachten die Welt ***

Die Quittung für das Zölibat

Priester nicht heiraten zu lassen „führt zu Vaterschaftsprozessen, Liebschaften, zur Zunahme homosexueller Betätigungen unter Geistlichen und Seminaristen, zu Vereinsamung und in manchen Fällen zu Pädophilie". Das ist gemäß dem National Catholic Reporter im wesentlichen die Warnung, die Joe Sternak, ein ehemaliger katholischer Priester von der Erzdiözese Chicago, unlängst auf einer Jahreskonferenz in Verbindung mit dem Thema Zölibat aussprach. Sternak, der zur Zeit an einem Buch über Pädophilie schreibt, wirft der Kirche vor, daß Diözesen in über 20 Bundesstaaten der USA in Fällen von Kindesmißbrauch durch Priester mit kirchlichen Spendengeldern Prozesse und außergerichtliche Beilegungen finanzieren.

*** g90 8. 11. S. 31 „Unsere Schande ist in der ganzen Welt zu sehen" ***

„Unsere Schande ist in der ganzen Welt zu sehen"

DIE New York Times vom 20. Juli 1990 brachte folgende Schlagzeile: „Kanadischer Prälat scheidet wegen Sexskandals um Geistliche aus dem Amt". Was stand im Hintergrund? Ein weiterer Fall, in dem Geistliche angeklagt wurden, weil sie Jungen sexuell mißbraucht hatten. Diesmal ereignete sich der Skandal in der kanadischen Provinz Neufundland, und es waren katholische Geistliche. Was war hier so besonders?

Die Times berichtete: „Der Erzbischof von Neufundland hat sein Amt niedergelegt, nachdem die Verantwortlichen der katholischen Kirche nichts oder nur unwirksame Schritte angesichts eines dreijährigen Skandals unternommen hatten, zu dem es gekommen war, weil katholische Priester und katholische Laien wegen sexuellen Mißbrauchs von Meßdienern, von verwaisten Jugendlichen und anderen angeklagt wurden." Ein Priester, der 1979 das erste Mal wegen schwerer Unzucht angeklagt war, wurde kürzlich zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er sich in 36 Anklagepunkten für schuldig bekannt hatte.

In der Regel werden diese Fälle vertuscht, und eine nennenswerte Disziplinarmaßnahme bleibt aus. Ein Priester wird eventuell in eine andere Gemeinde oder in eine andere Stellung versetzt, wo dann die Schlechtigkeit von neuem begangen werden kann. Aber hier fühlte sich der Erzbischof bewogen, mit folgender Erklärung aus seinem Amt zu scheiden: „Wir sind eine sündige Kirche. Wir sind nackt. Unser Zorn, unser Schmerz, unsere Angst, unsere Schande ist in der ganzen Welt zu sehen." (Vergleiche Offenbarung 17:15-18.)

Wie aus einer gerichtlichen Ermittlung hervorgeht, wurden über einen Zeitraum von 15 Jahren Anzeigen erstattet, doch Polizei und andere Behörden versäumten es, „entschieden gegen die Straftäter vorzugehen". Noch schlimmer ist, daß die Kirchenleitung nicht entschieden handelte. Ihr wurde vorgeworfen, mehr um die straffälligen Priester besorgt zu sein als um die Opfer. Was sagt denn die katholische Bibel über diese unmoralischen Praktiken?

In bezug auf Personen, die perverse Handlungen begangen haben, heißt es in der Einheitsübersetzung: „Darum lieferte Gott sie der Unreinheit aus, so daß sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten. . . . Ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht . . . Sie erkennen, daß Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln" (Römer 1:24-32).

Was wird gemäß der katholischen Bibel reuelosen Menschen widerfahren? „Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige . . . noch Knabenschänder . . . werden das Reich Gottes erben." Für solche Personen sieht die Bibel eine Zuchtmaßnahme vor: Ausschluß aus der Christenversammlung, denn Paulus sagte: „Ich habe euch in meinem Brief ermahnt, daß ihr nichts mit Unzüchtigen zu schaffen haben sollt. . . . Habt nichts zu schaffen mit einem, der sich Bruder nennt und dennoch Unzucht treibt. . . . mit einem solchen Menschen sollt ihr nicht einmal zusammen essen . . . Schafft den Übeltäter weg aus eurer Mitte!" (1. Korinther 5:9-13; 6:9, 10, ).

*** g90 8. 12. S. 31 „Sexuelle Krise" unter der Geistlichkeit ***

„Sexuelle Krise" unter der Geistlichkeit

„EINE sexuelle Krise zerrt am Zentralnervensystem der katholischen Kirche", erklärte Jason Berry, ein Autor aus Louisiana (USA), der für seinen Artikel über Pädophilie im National Catholic Reporter mit einem Preis des katholischen Presseverbandes ausgezeichnet wurde. Berry sagte in der Washington Post über perverse sexuelle Handlungen von Geistlichen an Kindern:

„Seit 1985 werden aus ganz Amerika und Kanada zahllose Fälle von Pädophilie berichtet, in die Geistliche oder Laienbrüder verwickelt sind. Aufgrund dessen haben Diözesen in den Vereinigten Staaten hohe Einbußen durch Prozesse, und die Versicherungen decken die Schäden solcher Handlungen nicht mehr ab. Diese Änderungen erfolgten in Verbindung mit zahlreichen Berichten, aus denen hervorgeht, daß möglicherweise 10 bis 20 Prozent der US-amerikanischen Geistlichen praktizierende Homosexuelle sind."

In der Zeitung The Providence Sunday Journal (Rhode Island) hieß es: „Bischöfe in 29 Bundesstaaten . . . haben von sexuell mißbrauchten Opfern katholischer Geistlicher Schadensersatzforderungen erhalten, und die Kirche kosteten Gerichtsentscheide und Vergleiche bereits mindestens 60 Millionen Dollar." In Louisiana gestand ein Geistlicher, 35 Jungen unsittlich belästigt zu haben. Er wurde zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, doch gemäß der Zeitung stand eigentlich fest, daß „er über 10 Jahre hinweg wenigstens an 75 Kindern unzüchtige Handlungen verübt hatte". Und ein Geistlicher aus Rhode Island erklärte sich in 26 Fällen für schuldig, Jungen sexuell mißbraucht zu haben.

Bei einer Untersuchung im Covenant House, einem Asyl für Ausreißer in der Stadt New York, stellte es sich heraus, daß sich der verantwortliche Geistliche sexuellen Fehlverhaltens gegenüber einer Anzahl junger Männer und Jungen schuldig gemacht hatte. Und der katholische Erzbischof von Atlanta trat von seinem Amt zurück, nachdem bekannt geworden war, daß er zwei Jahre lang sexuelle Beziehungen mit einer unverheirateten Mutter gehabt hatte.

Einer Konferenz der US-amerikanischen Bischöfe wurde ein Bericht über die „Katastrophe" der Prozesse gegen pädophile Geistliche übergeben. Der 100seitige Bericht „beschrieb im einzelnen eine Strategie, wie die Haftung der Kirche für Rechtsfälle auf 1 Milliarde Dollar begrenzt werden kann, gestützt auf die 30 gegenwärtig anhängigen Verfahren". Die Prozesse sind von den katholischen Eltern der betroffenen Kinder angestrengt worden. Und Psychiater, die die jungen Opfer dieser Verbrechen behandeln, haben lang anhaltende, oft dauernde Schäden festgestellt.

Gottes Wort spricht von „schändlichen sexuellen Gelüsten" als Ursache dafür, daß männliche Personen ‘in ihrer Wollust zueinander entbrennen, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge treiben’, und fügt hinzu, daß es die „gerechte Verordnung Gottes" ist, „daß die, die solche Dinge treiben, den Tod verdienen" (Römer 1:26, 27, 32; siehe auch 1. Korinther 6:9, 10).

*** g89 22. 1. S. 9-11 Die Christenheit geht den Weg Kanaans ***

Die katholische Kirche

Die katholische Kirche bringt ihr Mißfallen gegenüber der Homosexualität offen zum Ausdruck, indem sie sie als schwere Sünde brandmarkt. Doch in der Praxis nimmt sie schuldige Priester in Schutz und ermöglicht es ihnen sogar, ihre perversen Handlungen fortzusetzen. Papst Johannes Paul II. äußerte in bezug auf Homosexuelle die innigen Worte: „Sie sind im Herzen der Kirche."

Wie die unabhängige katholische Zeitung National Catholic Reporter vom 27. Februar 1987 schrieb, schätzen homosexuelle Geistliche, daß 50 Prozent der katholischen Priester in den Vereinigten Staaten homosexuell sind. Diese Zahl wird bestritten. Ein Psychologe meint, gestützt auf 1 500 Interviews, daß 20 Prozent der 57 000 katholischen Priester in den Vereinigten Staaten homosexuell seien, wohingegen laut neueren Berichten „andere Therapeuten der Ansicht sind, die wirkliche Zahl liege heute wahrscheinlich näher bei 40 Prozent".

Nur vor etwas mehr als einem Jahr enthielten die Zeitungen im ganzen Land eine Flut von Berichten über sexuelle Belästigungen von Kindern durch katholische Priester. Ein typisches Beispiel ist der folgende Bericht aus der Mercury News vom 30. Dezember 1987, einer Zeitung, die in San Jose (Kalifornien) erscheint:

„In einer Zeit des verstärkten nationalen Bewußtseins in bezug auf das Problem des Kindesmißbrauchs ignoriert und vertuscht — gemäß Gerichtsakten, internen kirchlichen Unterlagen, Behördenaussagen und Aussagen von Betroffenen — die katholische Kirche in den Vereinigten Staaten weiterhin Fälle von Priestern, die Kinder sexuell belästigen.

Die Kirche behauptet, ein Fall aus dem Jahre 1985 in Louisiana, bei dem es um einen unverbesserlichen Priester ging, der mindestens 35 Jungen belästigt hatte, habe sie gelehrt, das Problem konsequent anzupacken. Doch eine dreimonatige Untersuchung der Mercury News hat ergeben, daß die Kirche es in mehr als 25 Diözesen im ganzen Land unterlassen hat, die Behörden zu benachrichtigen, daß sie Priester in andere Gemeinden versetzt hat, über die Beschwerden von Eltern hinweggegangen ist und den möglichen Schaden für die Kinder außer acht gelassen hat. . . . Es wurden bereits Millionen von Dollar Schadenersatz an betroffene Kinder und ihre Eltern gezahlt, und laut einem kirchlichen Bericht von 1986 schätzt man, daß die Zahlungspflicht der Kirche im Laufe des nächsten Jahrzehnts eine Milliarde Dollar erreichen könnte."

Bei dem „unverbesserlichen Priester", der in der Mercury News erwähnt wurde, handelte es sich um Gilbert Gauthe. In seinem Fall wurden an Betroffene „Zahlungen in Höhe von 12 Millionen Dollar" geleistet. Seine homosexuellen Aktivitäten waren seit Jahren bekannt, doch die Diözese behandelte das Problem, indem sie ihn mindestens dreimal von einer Gemeinde in eine andere versetzte. In einem Fall „sagten die Eltern aus, Gauthe habe sich an ihrem siebenjährigen Sohn bereits an dessen erstem Tag als Ministrant vergangen und ihn dann ein Jahr lang immer wieder mißbraucht, bis der Priester versetzt worden sei".

In dem Bericht wurde auch auf den „Schaden für die Kinder" eingegangen. Manchmal ist der Schaden nicht wiedergutzumachen. Ein 12jähriger nahm sich das Leben und hinterließ eine Notiz, die besagte, es sei für ihn „nicht mehr lebenswert", nachdem er „von einem Franziskanerbruder praktisch zu einem Sexsklaven gemacht worden" sei. Ein anderer Jugendlicher, der von einem Priester belästigt worden war, erhängte sich, nachdem er zu seinem Bruder gesagt hatte: „Geh zu Vater S., und sage ihm, daß ich ihm vergebe."

In den meisten Fällen von Sexualvergehen sind Jungen betroffen, doch auch viele Mädchen werden zu Opfern. Wie die in Cleveland erscheinende Zeitung Plain Dealer vom 19. Dezember 1987 berichtete, strengten eine 16jährige Jugendliche und ihre Eltern 1986 wegen sexueller Belästigung einen Zivilprozeß gegen sieben Priester an. Sie war schwanger geworden, und die Priester drängten sie zu einer Abtreibung. Als sie sich weigerte, wollten die Priester sie auf die Philippinen schicken, um ihre Schwangerschaft zu vertuschen. Die Kirche ist gegen Homosexualität und Abtreibung, aber anscheinend nur, solange es nicht um ihre eigenen Priester geht.

Die Zeitungen führen eine Menge einzelner Fälle von katholischen Kindern und Jugendlichen auf, die von Priestern mißbraucht wurden; sie schreiben über Prozeßkosten in Millionenhöhe, über viele Schlichtungen ohne Gerichtsverhandlung und über Versicherungsgesellschaften, die „Geistliche nicht mehr gegen Anklagen auf Belästigung versichern".

Thomas Fox, Redakteur der Zeitung National Catholic Reporter, erklärte: „Die Bischöfe haben das Problem jahrelang landesweit vertuscht." Eugene Kennedy, ehemals Priester und heute Professor für Psychologie an der Loyola-Universität, meinte: „Was sich an den Gerichten abspielt, ist nur die Spitze des Eisberges." Thomas Doyle, Dominikanerpriester und Kirchenrechtler, erklärte: „Die sexuelle Belästigung kleiner Jungen durch Priester ist, für sich gesehen, das schwerwiegendste Problem, das wir seit Jahrhunderten zu behandeln hatten."

*** g89 8. 11. S. 28 Wir beobachten die Welt ***

Sexskandal in der Kirche

„Jahrelang mißbrauchten katholische Priester und kirchliche Angestellte in neufundländischen Gemeinden wiederholt Dutzende von Kindern, zumeist kleine Jungen, von denen viele Waisen waren, die unter der Obhut der Sexualtäter standen", berichtet das kanadische Nachrichtenmagazin Maclean’s. „Doch der Skandal beschränkt sich nicht auf Neufundland. Mindestens sechs weitere Fälle sexuellen Mißbrauchs von Kindern durch katholische Geistliche sind im übrigen Kanada aufgedeckt worden und über 20 in den Vereinigten Staaten." Da die Meldungen über sexuellen Mißbrauch jeden Monat zunehmen — insgesamt 17 Priester und andere mit der Kirche Verbundene wurden bereits angeklagt —, ist das Vertrauen vieler Katholiken zu ihren Priestern erschüttert worden. Äußerst beunruhigend ist der Vorwurf, daß sexueller Mißbrauch in der Kirche nicht nur ein altes Problem ist, sondern daß er auch meist vertuscht wurde und daß der betreffende Priester lediglich in eine andere Gemeinde versetzt wurde, wo er sich mitunter das gleiche Vergehen zuschulden kommen ließ. Die Reaktion der Eltern besteht darin, daß sie ihren Söhnen nicht mehr erlauben, Ministrant zu werden, und ihre Kinder nicht einmal einen Beichtstuhl betreten lassen. „Der Talar, der einst stolz getragen wurde, ist eine Ursache für Verlegenheit und Argwohn geworden", sagte Paul Stapleton, Vizepräsident der katholischen Schulbehörde von St. John. „Die jüngsten Ereignisse umgeben alle Priester mit offenem oder heimlichem Argwohn. Die Botschaft lautet wohl: Man kann nur sich selbst und Gott trauen."

*** g82 8. 1. S. 28 Leserbriefe ***

RAUCHEN

Ich bin Agnostiker. Leider mußte ich vorzeitig in Rente gehen, weil mein Arbeitgeber seinen Angestellten das Rauchen nur in gewissen Räumen verbot, um Anlagen wie Computer zu schützen. Ich finde die Artikel, die Sie über das Rauchen gebracht haben, sehr wertvoll. Ich bin als Katholik aufgewachsen und habe große Achtung vor dem Leben. Ich bin schon lange der Überzeugung, daß das Rauchen nicht das größte Gesundheitsproblem in unserem Lande wäre, wenn mehr Geistliche und ihre Gemeinden von Nächstenliebe nicht nur reden, sondern auch entsprechend handeln würden. Die katholische Kirche ist gegen Abtreibung, Selbstmord, Kindesmißhandlung und Selbstbefleckung, ausgenommen die durch das Rauchen. Vielen Dank. Ich weiß, daß Sie Ihr gutes Werk fortsetzen.

[Hier angegebener Artikel nicht in Deutsch erschienen]