Meine Gedanken

Instinct

15. Juli 2001, 18:47

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Ich sah vor kurzem einen Film mit dem Titel "Instinct". Es zeigte Anthony Hopkins in der Hauptrolle und erzählte die Geschichte eines Mannes, wer in die Wildnis ging, um bei den Gorillas zu leben. Die Geschichte mag zwar an den Haaren herbeigezogen gewesen sein, aber der Film bot einen Einblick, den ich mir nicht vorstellen konnte, bis ich sah, wie die Geschichte erzählt wurde. Sie erzählt von einem Mann, der hinging, um in der Wildnis zu leben, und der in einer Familie von Gorillas akzeptiert wurde, und ihr Vertrauen ging so weit, dass er sogar auf ihre Jungen aufpassen durfte. Als Teil der Gorilla-"Familie" kam er auch unter ihren Schutz vor allem, das sie auch bedrohen würde. An einem Punkt fanden Jäger die Gorillagruppe und begannen, sie zu töten, wobei diese vor Angst flüchteten. Herr Hopkins griff die Jäger mit einer Keule an, tötete ein Paar, wurde aber von ihrer Anzahl überwältigt. Wie er auf dem Boden lag und getreten und geschlagen wurde, griff der Anführer des Gorillas, ein großes Silberückenmännchen, zu seiner Rettung an. Der Gorilla wurde prompt von einem Kugelhagen durchsiebt. Wie der Gorilla da lag, trafen seine sterbenden Augen Herrn Hopkins traf, der auch dort lag, mit einem Stiefel auf seinem Kopf, verletzt, doch er erkannte, dass dieser Gorilla instinktiv gehandelt hatte, um seine Familie zu schützen, er gab sein Leben, um Herrn Hopkins zu schützen, der ein Teil der Familie des Gorillas geworden war.

Als ich diese Szene beobachtete, wurde ich mit einem großen Gefühl des Kummers erfüllt. Ich fragte mich, warum, und als ich begann, darüber nachzudenken, merkte ich, dass ich die letzten Monate nach "Instinkt" gehandelt hatte. Ich kam dazu, darüber nachzudenken, warum ich in der Situation bin, in der ich bin. Es war, weil ich von einer Gefahr für meine Familie von Brüdern und Schwestern hören begann. Viele sind Opfer der Jäger gewesen - oder sollte ich sagen: der Führer der Wachtturm-Organisation -, die keine Reue haben, außer, um das "Image" der Zeugen Jehovas um den Preis vieler Leben zu bewahren, die ihnen in den Weg kommen. Die Opfer sind entbehrlich, leicht erledigt mit einem schnellen Gemeinschaftsentzug, ganz wie eine Kugel in den Kopf, weil man den Fortschritt oder das Wohl des Ganzen im Auge hat.

Wenn die Opfer die Stimme erheben, sie sind ganz wie Herr Hopkins, der zuschlug, damit das Schlachten aufhörte. Sie werden schnell zu Boden geschlagen - von einer Macht, die sie nicht überwinden können. Ich konnte mich als das großen Silberrückenmännchen sehen, das angriff, um die zu verteidigen, die von denen geschlagen wurden, die die Oberhand haben. Ich fühle die Stiche von Kugeln, weil alles, was ich gekannt habe, weggenommen worden ist. Die Lebensweise, die Freundschaften, meine Eltern, die Achtung, usw. Ich fühle, wie mein Leben entgleitet, während meine Augen den Augen derer begegnen, die schweigend leiden, die um des Wachtturm-"Image" willen zum Schweigen gebracht worden sind. Ist es vorbei? Nicht solange der Instinkt erhalten bleibt.

Es ist der Instinkt zu kämpfen, um sein Eigen zu schützen, was aus einem macht, wer man ist. Der Instinkt heizt die Wut an, den blindwütigen Angriff gegen überwältigende Widerstände, die keine andere Lösung anbieten. Empörung gegen diese Führung, die behauptet, Gott zu verehren, würde den Schwachen erlauben, als entbehrliche Gebrauchsartikel zu leiden. Dieser Instinkt ist das, was die Motivation liefert, um nie aufzuhören, die anzugreifen, die Böses tun, solange die Kraft des Lebens in deinem Körper ist.

Also ja, es ist Kummer da, ein Verlust, eine Traurigkeit, die in den Augen derer, die leiden, zu finden ist, die Furcht in den Augen derer, die Angst zu kämpfen haben, die Kälte in den Augen derer, die es nicht kümmert, die Ignoranz in den Augen derer, die nicht verstehen, der Schmerz in den Augen derer, deren Instinkt sie dazu zwingt, bis in den Tod die zu bekämpfen, die ihr Eigen verletzen.

silentlambs