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Missbrauchte Lämmer Seite 1 Meldet euch Wenn ihr eure Geschichte mitteilen wollt, schickt sie an: mailto:story@silentlambs.org Abgedruckte Beiträge können auf Rechtschreibung durchgesehen und gekürzt werden.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Es scheint ein Leben lang her zu sein: Heute bin ich 47 Jahre alt. 1962, als ich fünf war, begann meine Mutter, mit einer Pionierschwester zu studieren, einer absolut wunderbaren, gütigen Frau. In unserer Familie gab es Mama, Papa, ich hatte zwei ältere Brüder, eine ältere Schwester und eine jüngere Schwester. Es gab also fünf Kinder in unserer Familie. Wir waren die Kinder zweier sehr unglücklicher Menschen. Ich nehme an, Mama suchte nach einem tieferen Sinn in ihrem Leben, und die Ansprachen, die die Zeugen halten, hören sich so wunderbar an. Aber meiner Meinung nach aus all den Jahren, und ich war mit Brüdern und Schwestern verbunden, mit dem Königreichssaal und allem, was damit zusammenhängt, muss ich doch sagen, dass das, was sie predigen und dir verheißen, mit ein paar Ausnahmen hohl und leer ist. Es ist etwa so, als wird einem alles versprochen, und währenddessen seht man die bedingungslose Liebe, das Mitgefühl und alles, was man in der Bibel liest, und es wird verdreht und gegen einen benutzt.
In unserer Familie gab es Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, meine arme ältere Schwester wurde von meinem Vater sexuell missbraucht, und meine beiden älteren Brüder zu verschiedenen Zeitpunkten. Ich selbst wurde von meinem älteren Bruder missbraucht, ich weiß nicht wie lange, vielleicht sechs Monate oder ein Jahre lang?? Ist das nicht entsetzlich, so etwas wie das passiert einem, und man kann sich nicht mehr genau erinnern, wann? Ich möchte nicht in alle Einzelheiten gehen oder meine ganze Geschichte erzählen, aber aufgrund vieler Dinge wurden mein Vater und mein jüngerer Bruder ausgeschlossen, als Folge davon wurde unsere Familie geächtet, anstatt mitfühlende Leitung zu finden und Liebe; wir waren schmutzig und wurden gemieden, stellt euch das vor.
Als ich 11 Jahre alt war, starb mein (ausgeschlossener) Vater im Alter von 45 Jahren, er musste operiert werden, es gab Komplikationen, er brauchte eine Bluttransfusion und Mama wollte nicht unterschreiben. Papa starb an einem frühen Samstagmorgen am 20. September 1969. Um noch einen Augenblick zurückzugehen: 1967 begegnete mein älterer Bruder aus einer anderen Versammlung, aus Chicago, Illinois, um genau zu sein, und seither haben wir wirklich keine ständige Beziehung mehr zu ihm, alles, was wir wissen ist, dass seine Frau und der Königreichssaal großen Einfluss auf ihn haben. Der nächste traurige Teil unserer Geschichte ist, dass an einem Freitagabend, den 13. Juli 1974, meine Mutter im Alter von 46 Jahren an einem Herzanfall starb und niemand von uns zu Hause war. Ich und meine jüngere Schwester waren in Pflegeheimen, als sie starb. Sie starb allein!
Viele Male brauchten wir Leitung und Mitgefühl und Führung, fanden aber, dass die Leute im Saal selbstgerecht, beherrschend und einfach nur böse waren. Bis heute kann ich mich an ihre Augen erinnern, sie bohren sich durch einen durch. Ich glaube, ich kannte eine Menge unglücklicher, erbärmlicher Leute in meinem Leben. Mein ganzes Leben lang wusste ich, dass es einen Gott gibt, es war allerdings nicht ihr Jehova Gott. Mein Gott war nie gemein zu mir.
Es kam die Zeit, wo ich dem jüngeren von meinen beiden älteren Brüdern, der mich missbrauchte, vergab, und wir hatten eine wirklich gute Beziehung, weil es ihm wirklich leid tat. Er starb im Alter von 48 Jahren am 20. August 2000. Wir waren sehr überrascht, dass unser ältester Bruder aus Colorado zur Beerdigung hierher nach Massachusetts kam. Was für eine wunderbare Zeit ich mit meinem Bruder hatte, der mit meinem Mann und den Kindern (seinen Nichten und Neffen) bei uns zu Hause blieb, wir waren so glücklich, zusammen zu sein. Es kam die Zeit, wo er zurück musste, wir waren traurig, redeten aber darüber, dass ich nach Colorado käme. Mein Bruder kehrte nach Hause zurück, und innerhalb einer Woche erhielt ich eine E-Mail von ihm, dass er keine Verbindung mit mir halten könne, weil seine Frau zu ihm sagte: "Erinnerst du dich nicht, was unsere Mutter mir angetan hat?" Was hat da, was meine Mutter ihr vielleicht angetan hat, damit zu tun, dass ich mit meinem Bruder Verbindung halte??? Das ist nur ein kleiner Teil von dem vielen, das ich mit den Jahren bei vielen gesehen habe, die mit Jehovas Zeugen verbunden sind, da gibt es nicht viel Liebe. Um so ehrlich zu sein, wie ich es sein kann, es gab kleine Dinge, die zwischen Mama und J. passierten, so wie es in allen Familien ist, aber als Erwachsene entschuldigt man sich, man macht es wieder gut und die Sache hat sich. Meine Schwägerin JC war in ihrem Leben zu vielen Leuten unfreundlich. Sie hat bei meinem Bruder viel Schaden angerichtet, und ich weiß nicht, ob er das jemals sehen wird. Eines der interessantesten Dinge ist, dass meine Schwestern und ich glauben, dass unser Bruder jemanden geheiratet hat, der ganz wie unsere Mutter ist. Welche Ironie!
Die Zeugen Jehovas möchten nicht, dass jemand außerhalb ihres Kreises etwas kennen lernt, denn wir könnten die WAHRHEIT als das erkennen, was sie ist. Ich habe eine höchst bemerkenswerte Beziehung zu Gott, ich habe gelinde gesagt eine gesunde, wunderbare Beziehung mit meinem Mann, mit dem ich 23 Jahre verheiratet bin, und zu meinen drei Engeln, den Kindern. Das Leben läuft gut für mich, ich fand das Paradies außerhalb der Zeugen Jehovas. Mir tun die leid, die verloren und von der Organisation unterdrückt sind, und ich bete für sie. Öffnet eure Augen und lernt fliegen.
AT -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Hallo ... ich bin Mr. X und habe eine Geschichte zu erzählen ... Ich
lebte im Einzugsbereich des Londoner Bethel und wuchs als Zeuge Jehovas
auf. Ich verbrachte eine Menge Zeit im Bethel, besonders mit den
alleinstehenden Brüdern vor und nach dem Predigtdienst. Es gab da einen
besonderen Bruder, ich kann mich nicht mehr an seinen Namen erinnern,
aber wir waren in seinem Zimmer. Ich war damals 14 Jahre alt, aber junge
naive 14 aufgrund meiner Erziehung. Jedenfalls waren wir in seinem
Zimmer, und der Bethelit wollte ein Spiel machen. Ich sagte daher: In
Ordnung. Er sagte. wir müssten unsere Kleidung ausziehen und tauschen,
um zu sehen, wie sie ausschauten. Er sagte, es sei ein lustiges Spiel.
Ich tat es also - bis auf meine Unterwäsche, worauf der Bethelit sagte:
Los und den Rest. Ich fühlte mich unbehaglich, aber ich dachte ... Na
ja, das muss ein normales Spiel sein, also tat ich es (und das zu sagen,
fällt mir sehr schwer, den bis jetzt weiß es ÜBERHAUPT NIEMAND) ... habt
also Geduld mit mir ... Er entschied, der Kleidungstausch sei langweilig
und wir sollten ein anderes Spiel machen, die Körperteile benennen. Ich
bemerkte, dass sein Zipfel größer wurde, verstand aber damals nicht,
warum. Nachdem er mich berührte, wurde ich nervös und bekam Angst und
zog mich wieder an. Ich ging nach Hause und sagte niemandem etwas und
habe es nie getan ... PUH! JETZT HABE ICH ES ... und fühle mich befreit ...
Danke, Silentlambs ... Ich bin sicher, dass ähnliche Dinge im Londoner Bethel
passiert sind, aber niemand sagt etwas ... ODER? Soweit für heute ...
JM --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich bin eine 56-jährige Frau, die im Alter von acht Jahren von einem Zeugen Jehovas vergewaltigt wurde. Ich wuchs in dieser Religion auf und lernte sie hassen, auch wenn ich zuließ, dass Mutter und Vater mich überredeten, mich mit 12 Jahren taufen zu lassen. Ich wusste immer, dass die Vergewaltigung wirklich war, und das wusste auch Mutter, obwohl ich es ihr nicht erzählte. Der Vergewaltiger war ein Mitglied der Organisation, er steckte mich mit einer Geschlechtskrankheit an und ich wurde dadurch sehr krank. Ich wuchs als rebellischer Teenager auf und war mit 17 aus dem Haus. Natürlich erhielt ich einen Gemeinschaftsentzug. Es war das Beste, was mir je passiert ist, ich ging aufs College und lernte eine Gewerbe, fand einen hilfsbereiten Ehemann und habe zwei große Söhne. Ihr Humor und ihre Liebe hat mich zu der Person gemacht, die ich bin. Auch wenn es manchmal schmerzlich ist, die Mutter nicht im Leben zu haben, sie hat so viele Dinge bei ihren Kindern verpasst, aber das ist ihre Entscheidung, diese Religion ist eine der schlimmsten, wirklich eine Sekte. Ich habe immer noch mit dem Schmerz zu tun, deine Webseite zu finden, öffnet einem wahrlich die Augen. Wir haben wirklich zu lange geschwiegen ... TS --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich wuchs als Zeugin Jehovas auf, wurde aber erst nach meiner Scheidung getauft. Ich hatte zwei Kinder, beides Jungen, die noch sehr klein waren, als ich offiziell eine Zeugin Jehovas wurde. Die meisten meiner unmittelbaren Angehörigen waren Zeugen Jehovas, außer meinem Vater. Er lehnte die Lehren ab. Jedenfalls, als meine Kinder sehr klein waren, fand ich heraus, dass einer meiner Söhne von dem Teenagersohn eines Ältesten missbraucht worden war. Der Sohn des Ältesten und die jüngere Schwester dieses Jungen hatten bei einer Gelegenheit auf meine Kinder aufgepasst. Eines Tages sagte mein zweieinhalbjähriger Sohn etwas Schockierendes zu mir. Ich wusste, dass etwas geschehen war, weil kein Kind in diesem Alter so etwas sagt oder wissen kann. Ich erzählte der Frau des Ältesten, was mein Sohn mir gesagt hatte, was der Teenagerjunge ihm angetan hatte. Der Vater, der Älteste, nahm sich den Sohn vor, und tatsächlich erzählte mir die Frau, dass er seinen Sohn mit der Faust schlage. Schließlich gab der Junge zu, dass er meinen Sohn missbraucht hatte, und erzählte seinem Vater in allen Einzelheiten, was er getan hatte. Einer der anderen Ältesten rief mich an und sagte mir, Jehova werde sich der Sache annehmen. Er sagte, ich solle keine Anzeige bei den Behörden stellen - und "die Welt weiß nicht, wie man mit solchen Situationen umgeht". Er sagte ,das sei doch bloß ein Experimentieren unter Kindern oder ein Doktorspiel. Ich sagte: "Ein 14 bis 15-jähriger Junge missbraucht einen 2-Jährigen. ist das ein Experimentieren unter Kindern?" Das Einzige, was sie taten, war, dass sie den Teenagerjungen dazu brachten, sich für den Missbrauch an meinem kleinen Sohn zu entschuldigen. Das war die Vergewaltigung eines zweieinhalbjährigen Kindes, und die Ältesten kannten alle Einzelheiten. Mit den Jahren widerte mich das an und verfolgte mich. Ich dachte ständig, wie kann dies Gottes Organisation sein, wenn solche Dinge erlaubt sind? Ich wurde untätig und entmutigt. Mein Sohn hatte Probleme, und ich fragte mich immer wieder, ob es wegen der Geschehnisse war. Ich war ein alleinstehender, geschiedener Elternteil, und das war einfach zu viel. Dann, vor ein paar Jahren, sagte mir mein Bruder, der Ältester ist, dass seine Familie soeben herausgefunden hatte, dass seine Enkelin auch von dem Sohn des Ältesten missbraucht worden war. Das war ein anderer Bundesstaat als der, in dem wir leben. Sie war erst sechs Jahre alt und benahm sich merkwürdig. Schließlich kam heraus, dass dieser 17 oder 18 Jahre alte Sohn des Ältesten sie wiederholt missbraucht hatte. Der Stiefsohn meines Bruders und seine Frau gingen zu den Ältesten ihrer Versammlung. Die Ältesten sagten dem Stiefsohn meines Bruders und seiner Frau, sie sollten die Sache fallen lassen und nicht zur Polizei gehen. Sie gingen aber doch zur Polizei, und der Kerl wurde verurteilt und ins Gefängnis geschickt. Die Leute im Königreichssaal hassten sie dafür, und viele ergriffen Partei für den Ältesten und seinen Kinderschändersohn. Mein Bruder und seine Frau und sein Stiefsohn und dessen Familie zogen schließlich aus diesem Bundesstaat weg, sie wollten einen Neubeginn, sie waren alle sehr verwundet, besonders das kleine Mädchen. Aber endlich kam der Schänder ins Gefängnis. Aber sicher nicht mit der Hilfe irgendeiner Person aus der Versammlung. Ich dachte in allen Jahren an diese Dinge, und dann sah ich das Dateline-Programm. Ich war so erregt, und das brachte alles aus unserer Erfahrung wieder ins Gedächtnis. Ich war angewidert, und erst da erkannte ich, dass ich aus dieser Organisation raus musste. Ich habe 2002 offiziell die Gemeinschaft verlassen und bin jetzt Christin und will nie mehr zurück. Ich wollte nur meine Geschichte erzählen. Ich bin sicher, dass es viele Geschichten gibt, die einem das Herz brechen. Ich bin die Art von Mensch, die für das, was sie glaubt und für recht hält, aufsteht. Ich werde auch gegen das aufstehen was ich für böse und verkehrt halte. Ich denke, die Organisation benutzt die Zwei-Zeugen-Regel, um Böses vorsätzlich zu vertuschen. Sie missbrauchen die Bibel und benutzen sie für einen Zweck, den Gott nicht beabsichtig hat. Sie sind gesetzlos, und ich möchte ihnen nicht angehören. Danke fürs Zuhören. Anonym in Illinois --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich bin keine
Zeugin Jehovas. Ehe ich diese Webseite gefunden
hatte, wusste ich sehr wenig über die Zeugen Jehovas, war ihnen aber
sicher nicht böse gesinnt. Anders als alle die von euch, die Zeugen
Jehovas waren oder vielleicht noch in dieser Glaubensgemeinschaft leben,
habe ich keinen inneren Konflikt und hoffe, dass ich für die, die dies
lesen, ein Lichtstrahl bin. Ich fühle mich gedrängt hinzuzufügen, dass ich
alle Menschen als göttliche Schöpfungen ansehe und glaube, dass wir mit
einem Verstand gesegnet sind, so dass wir einander lieben und für einander
sorgen. Ich weiß, dass ein liebevoller Gott entsetzt ist über die
Scheußlichkeiten, die Menschen gegen einander begehen.
Ich wurde drei Jahre lang von einem geachteten Ältesten unserer Glaubensgemeinschaft sexuell missbraucht, der im Mantel eines "kühlen, unnahbaren" Mannes daherkam und für den die normalen Regeln nicht galten. Wegen seiner Rolle und meinem Respekt vor seiner Position, und weil meine Familie ihm wahrscheinlich mehr glauben würde als mir (darauf wies er ständig hin), zwang ich mich zu glauben, dass er Recht hatte und ich Unrecht, da ich dachte, wenn ich nicht so ein schlimmes Mädchen wäre, müsste ich nicht so sehr versuchen, mich selbst zu überzeugen. Ich war gerade 13 geworden und hatte seit über einem Jahr meine Periode. Eines Morgens, als sich alle für eine Wanderung vorbereiteten, schickte er nach mir und sagte mir, ich würde dableiben und sauber machen. Er hatte mir am Tag zuvor wegen eines kleinen Vorfalls einen Verweis erteilt und eine Strafe angedroht. Keine Wanderung mit Lunch, ich sollte die Toiletten sauber machen. Während ich dabei war, kam er in die Badezimmer, wütend, und sagte, dass gebrauchte Monatsbinden auf das Dach meines Schlafzimmers geworfen gefunden worden waren, und alle Mädchen würden darauf überprüft, wer seine Menstruation hatte. Ich war entsetzt darüber, aber da ich zu der Zeit nicht meine Periode hatte, war ich erleichtert, dass ich eindeutig nicht wieder bestraft würde. Er sagte, da ich bereits ein e "wilde Seite" gezeigt habe, wäre ich die erste, di überprüft würde. Ich wollte aus dem Zimmer laufen, aber ich wagte nicht, mich zu bewegen. Er sagte, ich solle mich ab der Hüfte nach unten ganz ausziehen. Ich begann zu weinen, und er sagte, er sei ein ***** und habe die Vollmacht, dies zu tun. Er hob seine Stimme und sagte: JETZT!, TU SOFORT, WAS DIR GESAGT WURDE. Mit Tränen der Demütigung und Verlegenheit tat ich es und bedeckte mein Gesicht, als ich da stand. Er sagte, die einzige Möglichkeit, um sicherzugehen, sei, nachzusehen. Ich musste mich auf den kalten Toilettenboden legen und meine Beine öffnen, damit er nachsehen konnte. Er schrie mich an, weil ich weinte, und sagte, er müsse mich so überprüfen wie ein "Arzt", weil er mir nicht vertrauen könne! Er steckte seine Finger in mich, und dann, als ich vor Schmerz aufschrie, war er auf mir und vergewaltigte mich. Danach gab es keinen Weg aus den "ärztlichen" Prüfungen mehr heraus. JEDEN SONNTAG. Das geschah mit Gewalt und endete immer damit, dass ich stundenlang allein beten musste, bevor es wiederholt und ich nach Hause geschickt wurde. Mit 17 verließ ich das Zuhause und den Bundesstaat, und seither bin ich immer fern gewesen. Ich brauchte 20 WEITERE JAHRE, bis ich mir selbst vergab und erkannte, dass ich nicht diejenige IM UNRECHT war. Bis heute lehnt es meine Familie ab, ein böses Wort gegen ihn zu hören, und ich bin ihnen entfremdet. ABER ICH BIN FREI.
DIES IST MEINE BOTSCHAFT:
Das Leben ist eine wunderbare Gabe, und draußen gibt es sehr viel Liebe.
Egal was geschehen ist, IHR SEID ZU 100% wert, zu lieben und geliebt zu
werden.
Gott wird sich mit den Menschen befassen, die uns verletzt, die unser
Vertrauen missbraucht und die Täter geschützt haben. Je älter ich werde,
umso mehr glaube ich, dass meine größte Stärke daher kommt, mich selbst
und andere zu lieben, wie es Gott tut, und das wird immer über das
Schlechte triumphieren. Ihr alle, die ihr Leid tragt, ihr seid Überlebende
und eine Inspiration. Ihr seid ein Schlag ins Gesicht all derer, die
möchten, dass ihr versagt, fallt oder gar sterbt. Glaubt an die Güte eines
jeden, und überlasst es Gott, Gerechtigkeit zu bewirken.
ACL
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich wuchs in der Wahrheit auf. Mein Vater lebte ein Jahr lang im Bethel, und seine Familie war fast seit Anbeginn in der Wahrheit (seit Ende des 19. Jahrhunderts). Meine Mutter hatte sich im Alter von 13 Jahren angeschlossen. Als ich noch ein kleines Mädchen war, gab s nichts Tröstlicheres als mein Buch mit biblischen Geschichten auf Band. Ich hatte eine Menge Alpträume, und dieses Buch war das einzige, was mir zu schlafen half. Meine Mutter war eine SEHR loyale und fromme Zeugin mit einigen seelischen Problemen. Sie sagte mir, die Alpträume würden durch Dämonen verursacht. Das hat mich noch mehr geängstigt. Mir wurde gesagt, ich solle Jehova anrufen, dann würden sie mich in Ruhe lassen. Meine Familie wurde mehr als einmal durch meine hysterischen Schreie nach Jehovas Hilfe aufgewacht. Als ich ein Kleinkind war, entblößte sich mein Vater vor mir, als ich mit seinem Bauchnabel spielte. Ich berührte ihn ... das war etwas, das ich noch nie gesehen hatte. Mutter kam mit einem Wäschekorb rein und sagte: "Geh da nicht ran, das ist Papas." Sie ging zum Wandschrank, als sei nichts Merkwürdiges passiert. Ich denke, an der Geschichte ist noch mehr dran, aber ich erinnere mich nicht mehr. Später erzählte ich meiner Mutter, woran ich mich erinnerte, ohne zu erwähnen, dass sie hereingekommen war. Sie sagte, damals hätte sie Vater mit uns allein nicht getraut, sagte aber nicht, warum. Als ich in die Grundschule kam, wurde ich ein Vorbildzeugin. Ich gab
Klassenkameraden Bücher ab und brachte es sogar fertig, ein paar
Bibelstudien zu beginnen. Ich wollte allen helfen. Doch bald entdeckt
ich, dass ich nicht einmal meinen Freundinnen, die in der Wahrheit
waren, helfen konnte. Meine beste Freundin erzählte mir, dass meine
nächste Nachbarin ihr anvertraut hätte, dass ihre Brüder sie und ihre
Schwester vergewaltigt hätten. Ich verbrachte Zeit mit diesem Mädchen
und wusste bereits Dinge, die dort sehr merkwürdig waren. Ihre Eltern
waren nie zu Hause, und ihre Brüder sollten auf uns aufpassen. Sie
gaben uns extragroße Portionen Eiskrem und alles andere, was wir wollten. Doch
al ich dort übernachtete, erwachte ich an einer anderen Stelle als dort,
wo ich zu Bett gegangen war ... Wer weiß. Was sie über ihre Brüder
erzählt hatte, wurde den Ältesten gemeldet. Es wurde nichts unternommen,
aber die Familie zog kurz danach um.
Vielleicht ein Jahr nach dem Umzug dieser Freundin lud meine Mutter eine Schwester und ihre Kinder ein, bei uns zu bleiben, während sie nach einer Wohnung suchte. Diese Schwester war Anhängerin einer kurzlebigen Bewegung, der Biokinesiologie. Sie glaubte, sie könne "Muskeltests" benutzen, um negative Einflüsse und Geister zu erkennen. Sie glaubte sogar, sie könne dadurch verborgene traumatische Erinnerungen erkennen. Während ihres kurzen Aufenthaltes wurde unser Haus von Stofftieren, Möbeln und Anne of Green Gable-Büchern gesäubert, die Dämonen enthielten und daher verbrannt werden mussten. Sie erzählte meiner Muter auch, der Grund für meine frühreife Befleckung sei sexueller Missbrauch durch Dämonen. Gegen Ende des Aufenthaltes der Frau besuchte uns der Kreisaufseher selbst und versuchte, meine Mutter und ihre Freundin zu zügeln. Nach seinem Besuch wurde meine Mutter sehr verwirrt. Schließlich entschloss sie sich zur Mitarbeit, weil "Jehova sie aus einem Grund, den er am besten weiß, ernannt hat." Meine älteste Schwester wurde ausgeschlossen, als ich 11 war. Innerhalb der nächsten zwei [Wochen] hatten meine Eltern einen Nervenzusammenbruch. Mein Vater ging 1994 mit seinem Geschäft in Konkurs, und er musste wegen manisch-depressiver Störungen ins Krankenhaus. Er hatte vor, den Mann, der für den Verlust des Unternehmens verantwortlich war, zu erschießen. Meine Mutter wurde so autodestruktiv, dass sie sich das Handgelenk aufschnitt, um während eines Streites die Aufmerksamkeit meines Vaters zu erlangen. Vater versuchte zu gehen, aber ich rief die Ältesten und sie kriegten ihn aus dem Wagen raus ... er wollte nicht, dass sie wussten, dass er zwei Kinder (meinen jüngeren Bruder und mich) bei einer Frau in diesem Zustand allein lassen wollte. Die Ältesten kamen und beteten mit meinem Vater um Kraft, mit einer labilen Frau fertig zu werden. Ihnen kam nie der Gedanke, ob sie ärztliche Hilfe brauchte oder auch nur Worte der Ermunterung. Sie hätte verbluten können. Sie sahen sie sich nie näher an, ob sie Hilfe brauchte. Ich kam zu dem Schluss, der einzige, auf den ich zählen könne, sei
Jehova. Ich wurde 1995 getauft, als ich 13 war.
Im Sommer 1998 halfen meine Eltern einer Zeugenfamilie, umzuziehen und die Mietwohnung, die sie verließen, sauber zu machen. Ich war zu Hause und erholte mich von einer Gehirnerschütterung. Der Bruder, dem sie auszuziehen halfen, kreuzte plötzlich im Haus meiner Eltern auf, wo ich alleine war. Ich werde ihn Bruder M nennen. Bruder M schneite herein und sagte, er wolle nur nachsehen, ob ich in Ordnung sei, und gab mir einen riesigen Schmatz. Ich sagte, mir gehe es gut ... aber er wollte mich nicht loslassen. E hielt mich weiter fest und hielt mich schließlich fest gegen die Theke in der Küche gedrückt. Seine Absichten waren offensichtlich, und er hinterließ auf meiner Hüfte einen blauen Fleck von seinem Penis. Mein Bruder lief die Stufen herauf, gerade als es fast schon zu spät war. Bruder M ließ mich los, ehe dir Tür aufging. Dann tat er so, als sei nichts geschehen. Ich erzählte meinen Eltern, was passiert war, und sie beschlossen,
es vor die Ältesten zu bringen Die Ältesten erzählten mir, mein Bericht
bestätigte die Klage, die eine andere Schwester vorgebracht hatte. Sie
ließen meine Eltern und mich versprechen, diskret zu sein und mit
NIEMANDEM über den Vorfall zu sprechen, nicht einmal mit engen
Freundinnen. Sie sagten, sie würden sich der Sache annehmen. Nach
ein paar Monaten war nichts geschehen. Keine Bekanntmachung ...
nichts. Bruder M kam weiter bei uns zu Hause vorbei, und meine Eltern
hatten versprochen, keine Spaltungen zu verursachen; so nahm ich eine
Dusche oder hatte eine andere Ausrede, um ihn nicht zu sehen. Bei den
Zusammenkünften kam er immer, um mich zu herzen. Eines Abends nach der
Dienstzusammenkunft lud Bruder M mich ein, zu seiner Frau zu kommen und
ihr mit dem neuen Baby zu helfen. Einer der Ältesten ergriff das Wort
und sagte, sie würden mir wirklich beistehen. Ich konnte nicht glauben,
dass er den Kerl auch noch unterstützte. Ich begann, mich ständig krank
zu fühlen, und blieb zu so vielen Zusammenkünften wie möglich zu
Hause. Ein Jahr später suchte ich nach einem Ausweg. Niemand wollte mir
etwas anbieten, wo ich bleiben konnte. Ich wollte beschützt werden.
Ich verliebte mich in einen Mann "aus der Welt". Er war ebenso empört wie ich. Ich versuchte, die Gemeinschaft zu verlassen, und ich ging im Alter von 18 Jahren. Sie ignorierten meinen Brief und entzogen mir die Gemeinschaft, ohne mich zu benachrichtigen oder das es eine Komiteeverhandlung gab. Das war vor über fünf Jahren. Ich habe nun ein wunderbares
Verhältnis zu meiner älteren Schwester, die ich seit sechs Jahren aus
den Augen verloren hatte, als sie damals ausgeschlossen wurde. Ich habe
eine Familie, Freunde, Liebe und die Fähigkeit, für mich und andere die
Stimme zu erheben. Und das Beste dabei ... ich bin nicht alleine. Ich
fühle mit allen, deren Erfahrungen so viel schlimmer sind als diese.
LL
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Danke für deine Webseite. Es erfüllt mich sowohl mit Kummer als auch mit Trost, wenn ich weiß, wie viele andere dieselben schrecklichen Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben. Hier ist meine Geschichte. Ich wurde in der "Wahrheit" geboren und zog mit fünf Jahren von New York nach El Paso, Texas, um. Die meiste Zeit über war meine Kindheit glücklich. Außer der extremen Strenge und dass wir immer studierten und zur Kirche gingen, wuchs ich als glückliches Kind auf. Jahre später zog meine Familie, fast verarmt, zu ein paar Freunden der Familie, während wir versuchten, wieder auf die Beine zu kommen. Damals war ich neun Jahre alt. Der Vater der Familie lebte auch dort. Er war allgemeiner Pionier, etwa 70 Jahre alt und von allen, besonders den Kinder, sehr geachtet und geliebt. Wir nannten ihn "Opa", weil er wie jedermanns Großvater war. Ich dachte auch so von ihm, bis er mich bei ein paar Gelegenheiten sexuell missbrauchte. Ich erinnere mich nicht mehr, wo die anderen waren oder warum ich bei den Gelegenheiten alleine mit Opa war, aber der Schaden war da. Ich dachte daran, es meinen Eltern oder meinem Bruder zu erzählen, aber ich hatte Angst, dass ich etwas Verkehrtes tat. Mir war immer beigebracht worden, dass SEX VERKEHRT sei, aber da war nun jemand, der sehr geachtet und fast verehrt wurde und der mich missbrauchte. Das ist zu verwirrend für jedes Kind! Ich dachte, dass ich mir einredete, ich sei deshalb etwas Besonderes. So blieb ich jahrelang mit diesem Geheimnis allein. Ich begann, mich mit einem 23-jährigen Mann zu verabreden, der auch ein Zeuge Jehovas war, als ich gerade 16 war. Wir begannen Sex zu haben (Hurerei) und heirateten, als ich 18 war. Am Abend vor unserer Hochzeit vergewaltigte er mich. In den vier Jahren unserer Ehe hat er mich körperlich und seelisch misshandelt. Ich ließ mich von ihm scheiden, nachdem er ein ehebrecherisches Verhältnis gestand. Das machte es leichter für mich, denn der einzige Grund für eine Scheidung, den die Zeugen Jehovas anerkennen, ist Ehebruch oder der Tod. Nach meiner Scheidung verließ ich die Religionsgemeinschaft und begann mit einer Reihe von selbstdestruktivem Verhalten, meistens ging es um Sex oder schlechte Beziehungen. Ich heiratete weitere zwei Male, hatte eine Abtreibung und versuchte mich umzubringen. Bis jetzt bin ich nie mehr in der Lage gewesen, fest an einer Beziehung zu halten. Als ich Jahre später Opas leiblicher Enkelin gestand, dass er mir "etwas" angetan hatte, fand ich heraus, dass bekannt war, dass Papa in einem Missbrauchshaushalt aufgewachsen war und seine Töchter als Kinder missbraucht worden waren. WARUM DURFTE DIESER MANN MIT KLEINEN KINDERN ZUSAMMEN SEIN????!!!!!! WO WAR MEIN SCHUTZ????!!!! Ich zog nie eine Verbindung zwischen meinem Verhalten und dem, was geschehen war - bis neulich. Vor ungefähr viereinhalb Jahren wurde ich sehr depressiv und begann, über Papa nachzudenken. Ich konnte es nicht aus meinem Kopf kriegen. Schließlich begann ich, darüber zu schreiben. Ich schrieb über alles, woran ich mich erinnerte. Ich war wütend, entmutigt und verwirrt. Ich begann, alles zu lesen, was ich online und in Buchhandlungen über Missbrauch finden konnte. Schließlich erkannte ich, dass einiges an meinem Verhalten mit der Sexualisierung im frühen Alter zusammenhing, verbunden mit extremen Ansichten über sexuelle Gedanken oder Handlungen, wie es bei Jehovas Zeugen gelehrt wird. Vor etwa einem Jahr begann ich eine Therapie, und sie ist enorm hilfreich gewesen. Ich bin jetzt 34 und fühle mich, als hätte ich mein Leben auf die Reihe gekriegt. Ich versuche immer noch, mit dem Geschehenen fertig zu werden und eine gesunde Ansicht über Sex und meine eigene Sexualität zu entwickeln. Ich bin immer noch wütend auf Opa. Er starb vor vielen Jahren, daher kann ich ihn nicht mehr stellen. Wenn ich schreibe, fühle ich mich besser. Ich hoffe, jeder, der schlechte Erfahrungen durch Kindesmissbrauch gemacht hat, wird Hilfe erhalten und verdammt weit weg vom Schänder gelangen, egal um welchen Preis. DU BIST BESONDERS UND WICHTIG, UND NIEMAND HAT DAS RECHT, DICH ZU MISSBRAUCHEN! Du bist nicht allein, und ich fühle mit jedem Missbrauchsüberlebenden! Liebe Grüße an alle, --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Hallo, ich bin K. Ich bin 37 Jahre alt und wuchs als Zeugin Jehovas im Gebiet von Cincinnati, Ohio, auf - seit ich sechs war, bis ich mit 22 offiziell weggegangen bin. Wie so viele andere wurde ich von meinem Stiefvater missbraucht (der auch Ältester in unserer Versammlung war). Soweit ich mich erinnere, dauerte die Missbrauchsphase sieben Jahre. Es fing langsam an, aber am Ende war ich wegen Sex an so viele Männer verkauft worden und hatte zwei heimliche Abtreibungen, bis ich 17 war. Es waren körperliche und seelische Misshandlungen und sexueller Missbrauch, und als ich meinen Stiefvater deswegen konfrontierte, sagte er, das täten alle Ältesten mit ihren Töchtern. Ich wusste kaum, wie wahr das war. Als ich 19 war, machte ich ein paar Freundinnen von mir in der Versammlung auf den Missbrauch aufmerksam, und sie ermunterten mich, mit diesen Informationen zu den Brüdern zu gehen. Das widerstrebte mir, da mein Stiefvater mir immer gesagt hatte, niemand würde mir glauben. Aber jedenfalls meldete ich mich. Was dann geschah, war so entsetzlich. Zuerst wurde ich in einen Raum mit 5 oder 6 Ältesten gebracht und buchstäblich in die Ecke gedrängt, während sie mich quälten, worauf ich entschied, auch jetzt noch darüber zu reden, obwohl es so lange schon her war, und sie forderten Einzelheiten, die ich ihnen nicht nenne wollte. Schließlich brachten sie mich vor meine Mutter und meinen Stiefvater und konfrontierten ihn mit dem Missbrauch (den er natürlich abstritt) und sagten dann, es klinge wie ein Familienproblem, das gelöst werden müsse. Dann verließen sie das Haus. Meine ganze Familie und meine Unterstützer züchtigten mich. Ich hatte das Gefühl, nirgendwo sonst hingehen zu können, so versuchte ich zu bleiben und weiterzumachen. Schließlich begann ich, jedem in der Versammlung das, was passiert war, zu erzählen, und als ich es tat, hatten die Ältesten keine andere Wahl, als etwas öffentlich gegen meine Stiefvater zu unternehmen. Er wurde also öffentlich zurechtgewiesen, und ich wurde gebeten, doch bitteschön in eine andere Versammlung zu gehen. Innerhalb von sechs Monaten wurde er von einer applaudierenden, ihn beglückwünschenden Versammlung wieder aufgenommen and, und niemand wollte etwas mit mir zu tun haben, außer meine Mutter, die mich gern hätte sagen hören, dass es nicht wahr war. Unnötig zu sagen, dass ich danach einige schwere Alkohol- und Drogenprobleme hatte, sowie 14 Monate in einer psychiatrischen Klinik mit Schockbehandlung. Die Ältesten begannen, mich wegen meiner Sexvorgeschichte zu verfolgen. Sie wollten wissen, ob ich je vorehelichen Verkehr mit dem Mann hatte, den ich geheiratet hatte. Schließlich, meine ich, wurde ich wohl wegen dem ausgeschlossen, was die Ältesten glaubten, das ich getan hätte. Sie sahen nicht, dass mein Stiefvater Sex mit mir hatte, seit ich 11 Jahre alt war. Es brauchte mehrere Jahre, aber dann wurde ich wieder trocken. Ich verließ die Zeugen Jehovas und brachte mein Leben in Ordnung. Zuerst war es schwierig, und mich dazu zu bewegen, über die Einzelheiten zu reden, war der schlimmste Alptram eine Therapeuten, aber schließlich ließ ich alles raus. (Oh, und meine Mutter und mein Stiefvater wurden mittendrin bei einem Autounfall getötet.) Heute, 14 Jahre später, glaube ich, dass ich von so vielem geheilt bin und dass mich das, was ich durchgemacht habe, zu einem stärkeren Menschen gemacht hat. Ich wusste nicht, dass es diese Webseite gibt, und ich hätte gern juristisch etwas gegen die Gesellschaft oder die Versammlung oder irgendeinen unternommen, aber die Sache ist verjährt. Heute führe ich ein großartiges Leben und bin glücklich und glaube an eine höhere Macht, die die Liebe und Güte ist. Ich möchte anderen helfen, die missbraucht wurden, und augenblicklich gehe ich aufs College um selbst meinen Master als Sozialberaterin zu machen. Ich habe eine sehr positive Lebenssicht und fühle mich gesegnet, hier zu sein. Gegenwärtig überlege ich, ein Buch über mein Leben zu schreiben, und wenn das getan ist, bin ich sicher, dass die Heilung umfassend sein wird. Ich habe meinem Stiefvater vergeben ... nicht wegen ihm ... sondern wegen mir. Ich könnte keinen Hass hegen und gleichzeitig heilen Ja, ich habe immer noch Rückerinnerungen und schlechte Momente, aber ich komme da durch und erkenne, wie gesegnet ich wirklich bin. Danke für deinen Mut, diese Selbsthilfegruppe zu gründen, und ich werde auf jede Weise helfen, wie ich es kann. Grüße KG --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich glaube, vor ein paar Jahren
musstest du die Webseite ändern oder so,
denn meine Geschichte war da ... aber ich kann sie nicht finden. (Kommentar
von Silentlambs: Wir hatten einen Angriff von jemandem ,der versuchte,
die Webseite zu übernehmen, die meisten Daten wurden gelöscht, aber dank
einem Freund konnten wir 75% des Stoffs retten, aber ein Teil ging
verloren.)
Der Grund, warum ich so hartnäckig bin: Ich bin in einer Periode meines Lebens, wo ich mit der seelischen Krankheit meiner Mutter zu tun habe. Sie wurde von ihrem Stiefvater missbraucht (auch ein Zeuge Jehovas), als sie ein Kind war, und weil die Zeugen Jehovas so isoliert leben, suchte sie nie draußen Hilfe. Bis heute hat sie einen weißen Fleck von 10 Jahren in ihrer Erinnerung von 9-19. Warum er wähne ich sie? Weil die Art, wie sie behandelt wurde, eine direkte Auswirkung sie sie hatte, als es mir passierte. Meine Mutter wurde getauft, als sie 9 Jahre alt war. Ich weiß nicht
genau, wann meine Großmutter den Stiefvater meiner Mutter heiratete,
aber offensichtlich sagte er ihr während der Mittagsessenszeit, sie
solle ihn nicht ansehen oder aufhören, ihn anzusehen. Wenn ich mit ihr
spreche, sieht sie mir bis heute nicht in die Augen, und wenn ich den
Augenkontakt herstelle, sieht sie weg. Während eines Zusammenbruchs
offenbarte sie, was mit ihr geschah, als sie ein Kind war. Sie
sagte, sie sei von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht worden, und als
sie versuchte, es meiner Großmutter zu erzählen, habe sie nichts getan,
es wurde ihr gesagt, sie solle beten.
Meine Mutter heiratete meinen Vater, der kein Zeuge Jehovas war, Und
in jenen Tagen wurden die Leute ausgeschlossen, wenn sie "in der
Wahrheit" waren, aber "Weltmenschen" heirateten. Nachdem ich geboren
wurde, wurde sie von anderen Familienmitgliedern überredet, ihn zu
verlassen, und schließlich wurde sie wieder aufgenommen. Sie sagte mir,
mein Vater sei Zigaretten holen gegangen, aber nie wiedergekommen (ich
fand heraus, dass das eine Lüge war, als ich meinen Vater 25 Jahre
später wieder traf).
Ich war 8 Jahre alt, und eine Schwester bei uns um die Ecke pflegte
bei mir die Babysitterin zu machen. Freitags ging ich immer zum
Nachbarhaus nebenan, und bis heute erinnere ich mich nicht an den Grund. Doch
die Frau nebenan war immer zur Arbeit, so war ich immer in der Obhut des
Nachbarsohnes (der auch ein Zeuge Jehovas war). Und da begann es
mit dem Missbrauch. Ich erinnere mich, dass ich zu meiner Mutter ging,
und sie sagte mir (genau die Worte): "Beim nächsten Mal schreie."
Am darauf folgenden Freitag fing er wieder an. Ich versuchte, eine
Bibelstelle zu zitieren, ich versuchte ihm zu sagen, dass ich Herpes
bekäme (ich weiß nicht, wo ich das herhatte), und dann erzählte ich ihm,
meine Mutter hätte gesagt, ich sollte schreien ... worauf er mir den
Mund zuhielt. Er sagte auch, wenn ich es weitererzählte, würde ich meine
Mama verlieren und niemand würde mir je wieder glauben. Dies ging
etwa ein Jahr so und als die Babysitterin bemerkte, dass ich gegenüber
ihren Kindern sexuell ausagierte (die Kinder waren ein paar Jahre älter
als ich), wurde sie wütend und versohlte mich. Ich erinnere mich nicht
mehr, zu welcher Zeit ihr erzählte, was da vor sich ging, aber sie
kriegte es aus mir raus. Das war der Punkt, wo die Babysitterin mich so
hart versohlte, dass ich einen blauen Flecken am Hintern hatte.
An einem Dienstagabend nach der Zusammenkunft wollten meine Mutter
und ich nach Hause, und die Babysitterin, ihre drei Kinder und die
Mutter des Jungen warteten draußen. Die Babysitterin sagte meiner
Mutter, was los war, worauf sie und meine Mutter mich die Geschichte vor
allen Versammelten noch einmal erzählen ließen. Sie beteten um
Führung und dass ich die Wahrheit sagte.
Am nächsten Tag kamen die Frau und ihr Sohn herüber, und sie sagte,
ihr Sohn sei außer sich und wolle mit den Brüdern reden. Sie war
wütend auf mich und sagte mir, ich solle vor ihm sagen, was er getan
hatte. Ich konnte es nicht und begann zuweinen. Sie fing an, mich
anzuschreien, und sagte: "Jehova wird dich die Wahrheit schon sagen
lassen." Ich konnte nicht sprechen, da ich noch mehr weinte. Sie
begann zu beten und sagte:
"Bitte vergib L, dass sie uns belogen hat." worauf sie mir beide sagten,
ich solle es nie mehr jemandem weitererzählen.
Ich weiß nicht mehr ,wie viel Zeit vergangen war, dass ich während
einer Lesestunde in der Schule saß und die Lehrerin bemerkte, dass ich
nicht richtig auf dem Stuhl saß. Ich sagte ihr, dass es weh täte, und
sie nahm mich mit in den Waschraum und sah einen blauen Flecken. Sie
rief die Polizei, und da redete ich mit einem Ermittlungsbeamten, der
mich fragte, was los sei. Ich erzählte ihm die Geschichte. Ich weiß
nicht, ob er mit dem Nachbarssohn sprach, aber ich erinnere mich, dass
meine Mutter mich wieder versohlte - auf dieselbe Seite, wo der blaue
Flecken war. Sie sagte mir, sie wolle so etwas nie mehr von mir
hören.
Wegen der Schläge, die ich von der Babysitterin bekam, schickte meine
Mutter mich zu einer anderen Babysitterin. Diesmal missbrauchte
mich auch der Enkel der Babysitterin (die auch eine Zeugin Jehovas war)
... und dies ist das erste Mal, wo ich wirklich was gesagt habe deshalb.
Eine Zeitlang war es schwer, es jemandem zu erzählen, weil ich nicht
wieder gesagt bekommen wollte, ich sei eine Lügnerin.
Aus meinen Erlebnissen mit der seelischen Krankheit meiner Muter muss
ich folgendes erzählen ... die Geschichte wiederholt sich. Bei meiner
Mutter wurde vorläufig Schizophrenie diagnostiziert, und
glücklicherweise hat es den Anschein, dass sie schließlich doch Hilfe
kriegt, anstatt (medikamentös) behandelt und entlassen zu werden. Ich
fand eine Zeitschrift voller Dokumente, die meine Mutter hatte. Als
sie ins Krankenhaus kam, hatte sie meine Geburtsurkunde, ihren
Trauschein, ihren Personalausweis und ihre Geburtsurkunde herausgelegt,
als ob sie dabei sei, ihren eigenen Tod zu planen. In dieser Zeitschrift
(oder sollte ich Aktenordner sagen?) erwähnt sie, dass im Jahre 1975
merkwürdige Dinge mit ihr zu geschehen begannen. 1976 wurde sie wegen
Kindesmord verhaftet
(Informationen darüber auf Mikrofilm in der öffentlichen Bibliothek). Anscheinend
ging der Missbrauch durch ihren Stiefvater wieder los, als sie meinen
Vater verließ. Niemand wusste, dass se schwanger war, und als sie das
Kind bekam, zerstückelte sie es ... bis heute weiß niemand, welches
Geschlecht mein Geschwister hatte.
Sie wollte nicht über den Fall sprechen, und etwa um diese Zeit bekam
meine Muter Depressionen. Das ist der Grund, warum ich sage, die
Geschichte wiederholt sich. Ich glaube, weil sie so lange mit ihrem
Schänder zusammen lebte, rechnete sie sich aus, dass auch ich ... bis
heute lebt der Mann nebenan, ebenso seine Mutter. Viele Jahre lang
bettelte und flehte ich sie an, sie solle doch umziehen, aber sie wollte
nicht. Wenn ich zu Besuch bei ihr komme, fürchte ich mich bis heue mit
jeder Faser, weil ich weiß, dass dieser Mann mit seinen Kumpeln draußen
sitzt und Bier trinkt, anzüglich zu mir grinst, und seine Freunde
versuchen, meine Telefonnummer zu kriegen. Ich glaube, als sie
versuchte, es jemandem zu erzählen, erhielt sie dieselbe Strafe wie ich
von ihr. Als du auf deinem Video "Michael Jacksons geheime Kindheit"
gesagt hast, die Leute die Leute würden nicht ermutigt, außerhalb der
Organisation Hilfe zu suchen, weil das ein "Teil der Welt Satans" sei,
sagte ich zu mir:
"Mein lieber Mann, du weißt nicht einmal die Hälfte!"
Ich sprach ein paar Mal mit meinem Vater, und er erklärte, als er um
Mutters Hand angehalten habe, sei ihm aufgefallen, dass sie sehr
verschüchtert war und Angst vor ihrem Stiefvater zu haben schien. Als
ich ihm erzählte, was mit ihr geschehen war, war er nicht überrascht.
Ich möchte nur, dass die Welt weiß, wenn einem gesagt wird, nichts zu
erzählen, dann wird damit ein Muster des Schweigens geschaffen, und in
manchen Fällen wird es noch schlimmer als das. Ich versuche auf
meine eigene Weise, mit dem, was geschah, fertig zu werden, und bis
heute bete ich, das ich nicht ende wie meine Mutter. Glücklicherweise
war ich nie der Typ, um lange zu schweigen ... Ich habe nur gewartet,
bis ich alt genug war, um keine Angst mehr zu haben.
Ich habe mit ein paar meiner Freundinnen gesprochen, und
dankenswerterweise war ich nicht in der Gefahr, dass mir wie beim ersten
Mal nicht geglaubt wurde. Es ist schön, aber gleichzeitig auch
traurig, zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Ich hoffe nur, dass es
für meine Mama nicht zu spät ist.
Als ich 13 war, beschloss ich, keine Zeugin Jehovas mehr zu sein. Ich
schrieb einen Brief an meinen Onkel, der Ältester war, und sagte es
ihm. An diesem Punkt versuchte die Familie meiner Mutters Seite, mich
mit Schuldgefühlen, Angst und Bestrafung dazu zu kriegen, wieder in die
Zusammenkünfte zu gehen Sie sagten, ich wisse nicht, was ich wolle ...
ich sei zu jung. 18 Jahre später befolge ich ihre Lehren immer noch
nicht, und habe eine brennende Abneigung gegen organisierte Religion in
all seinen Formen entwickelt. Langsam schließe ich mit der Gottheit
meinen Frieden ... aber manchmal kann ich mich nicht mit der Lehre von
einem liebevollen Gott anfreunden, und einem Gott, der zuließ, dass dies
geschah. Ich glaube nicht, dass nur die Zeugen Jehovas die ewige
Belohnung erhalten. Ich glaube, dass ich ein guter Mensch bin, und
anderen gegenüber gut zu sein reicht mir. Nach alledem bin ich
immer noch nachtragend, man hat mich von oben bis unten angesehen, und
Mama hat mich wie eine Last betrachtet ... es ist, als hätte sie mich
aus ihrer Liebe ausgeschlossen und sie über die anderen Kinder in der
Versammlung ausgegossen! Ich erinnere mich, dass dieser Bruder eine
Ansprache darüber hielt, dass man keinen Sex vor der Ehe haben solle,
weil man sonst ruiniert wäre. Meine Mutter sah mich an und nickte mit
dem Kopf. Genauso habe ich mich gefühlt ... ruiniert ... und ich
wollte nicht ruiniert sein. Ich habe meine Leute sagen hören:
"Warte auf Jehova ." ... vielleicht ist das der Grund, warum IHR
beschlossen habt zu reden ...
Ich bin keine verängstigte acht Jahre mehr alt. Nüchtern betrachtet
hat mich das Umgehen mit Mutters Krankheit dazu gebracht, mich mit
meiner eigenen Vergangenheit zu befassen. Ich kann nicht mehr ändern,
was geschehen ist, aber ich kann ändern, was als nächstes geschehen wird. Wenn
es ein Paradies oder einen Himmel gibt ... dann glaube ich, dass die von
uns, die die Hölle durchgemacht haben, dort aus der einfachen Tatsache
einen Platz verdienen, dass wir Harmagedon bereits durchlebt haben.
Grüße,
LP
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Macht ihr was mit Yahoo!? --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich bin so dankbar, dass ich auf diese Webseite gestoßen bin. Als jemand, der durch Missbrauch in der Gesellschaft sehr betroffen ist, gibt es mir etwas ein Gefühl von Befreiung, dass andere die Dinge ebenso sehen wie ich. Ich wurde, als ich jung war, von meinem Vater missbraucht. Das Gericht befand ihn für schuldig und gab das Sorgerecht meiner Mutter. Die Ältesten im Königreichssaal hatten zu der Zeit viele Zusammenkünfte mit meiner Familie und meinen entfernten Verwandten (die meisten Angehörigen sind Zeugen Jehovas), und am Ende wurde entschieden, es unter den Teppich zu kehren. Meine Familie wurde gewarnt, nicht darüber zu sprechen, sonst würde es als VERLEUMDUNG angesehen. Um meinen Vater zu schützen, baten sie meine Mutter, die Versammlung zu verlassen, sie beschuldigten sie, nur trotz ihm da zu sein. Jahre später, als ich mit ganzem Sinn und Herz studierte und versuchte, das Rechte zu tun, haben sie dasselbe mit mir getan (obwohl ich in eine andere Versammlung ging). Sie sagten, sie seien über meine "Absichten" nicht im klaren. Mein Vater ist seither ein sehr geachteter Ältester, der oft bei Bezirkskongressen auf der Bühne steht und das aufgeführte Drama leitet. Die meisten Leute wissen nicht, dass es je passierte, und wer es weiß, spricht nicht darüber. Selbst meine eigene Tante glaubt nicht dass es geschehen ist, trotz der Gerichtspapiere, die mein Onkel aufbewahrt. Meine andere Tante (die Schwester meiner Mutter) heiratete einen Mann,
der auch ein Zeuge war, er kam aus einer Zeugenfamilie. Es stellte sich
heraus, dass er entsetzlich misshandelte. Er war Borderliner mit
sadistischen Zügen gegen meine Kusine - seit ihrer Kleinkindzeit und bis
sie ein Teenager war. Er riss ihr Haare aus, schlug sie und schubste sie
in Gegenstände. Er trat und schlug nach der Familienkatze. Als ich ein
Baby war, passte meine Tante einen Tag lang auf mich auf. Meine Mutter
sagt, ich sei an dem Abend mit einem gigantischen Handabdruck auf dem Bein
nach Hause gekommen, dort wo er mich geschlagen hatte. Meine Tante ist
eine sehr passive, ruhige Person, die niemals Wellen machen möchte. Als
sie schließlich zusammenbrach und die Ältesten um Hilfe bat,
beschuldigten diese sie, Schuld zu haben. Als ich jünger war, ging ich mit der Familie meines Vaters und der Familie eines anderen Ältesten zum Camping. Er hatte einen Sohn im Teenageralter, der mit meiner Kusine befreundet war. Jungen bleiben Jungen, und eines Tages taten sie etwas Boshaftes wie Steine in Bäume zuwerfen oder etwas ähnlich Albernes. Der Vater verlor die Geduld und schleppte seinen Sohn weg und schrie ihn an und schlug ihn. Es war entsetzlich genug anzusehen, aber was noch schlimmer war, war, dass das nicht das erste Mal war. Alle wussten es. Und was tat mein Vater, der geachtete Älteste? Absolut nichts. Er stand daneben, als der Junge schrie und weinte. Die Mutter meiner Kusine sah entsetzt drein und schirmte ihren Sohn ab. Aber niemand tat etwas. Vor ein paar Jahren machte die Geschichte die Runde, dass ein Mädchen ausgeschlossen worden und enterbt worden war, weil sie mit Missbauch herausgekommen war, der in ihrer Versammlung vorgekommen war. Meine eigene Großmutter, einer der Menschen, denen ich auf dieser Welt am nächsten bin, ist eine Zeugin. Sie war entsetzt, dass dieses Mädchen mit "solchen Lügen" angekommen war, ein Versuch, den Ruf der Zeugen Jehovas schlechtzumachen. Sie war völlig im Unglauben, dass die Gesellschaft je etwas vertuschen würde.
-K --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich bin eine 44-jährige Frau, die in der Organisation der Zeugen Jehovas aufwuchs. Ich bin jetzt ausgeschlossen und habe die meisten Kindheitserinnerungen verdrängt, was, so hat man mir gesagt, wahrscheinlich eine gute Sache ist. Kürzlich sah ich die Dokumentation "Geistige Hirten" und dachte bei mir selbst ... "Endlich ... unternimmt jemand etwas." Ich bin das jüngste von fünf Kindern. Meine Mutter, die eine extreme Alkoholikerin war, missbrauchte wenigstens einen meiner Brüder und schlug sie hart. Meine Brüder wiederum missbrauchten mich und in gewissem Ausmaß auch meine Schwester. Ich bin nicht sicher, wie jung ich beim ersten Mal war, aber ich glaube, ich war so um die acht. Sexueller Missbrauch, Schläge, wüste Beschimpfungen. Ich habe keinen Hass auf sie ... sie waren auch nur Kinder, aber ich habe mich oft gefragt, warum die Ältesten nichts unternahmen. Unsere Versammlung war in den 60er und 70er Jahren klein. Wir waren eine enge Gemeinschaft. Meine Mutter gab gern Pizzapartys, und jeder trank gern und mochte die Partys. Diese Brüder wussten, dass es so viel Probleme in unserer Familie gab. Meine Mutter erhielt eine Beratung wegen ihres Alkoholismus, und se wurde erst wieder trocken, als ich 18 war. Zu wenig ... zu spät. Manchmal wünschte ich, ich könnte mich besser an Dinge erinnern, aber am meisten wünsche ich mir, dass die Ältesten damals etwas unternommen hätten. Etwas, das das Leben dieses kleinen Mädchens verändert hätte. ich bin 5-mal verheiratet gewesen. Ich habe meine eigenen Probleme mit Stoffmissbrauch und Promiskuität. Die längste Zeit über assoziierte ich Sex mit Liebe ... wenn man Sex mit jemandem hatte, bedeutete das, dass man geliebt wurde ... und ich brauchte eine Menge Liebe. Ich war in der Reha und im psychiatrischen Krankenhaus. Jetzt ... geht es mir gut. Ich schaffte es, eine wunderbare Tochter zu erziehen, die aufs College geht, und ich bin jetzt seit 6 Jahren wieder verheiratet (ein Rekord für mich!). Ich habe jetzt ein eigenes Geschäft. Ich habe das trotz der Dinge getan, die mir angetan wurden. Ich bin stolz auf mich, dass ich nicht tot in der Gosse landete. Ich wünschte, ich könnte diesen Leuten alles nehmen, was sie haben. Ich wünschte, ich könnte wegnehmen, was diese Leute zuließen, was mir genommen wurde. Meine Mutter, die heute 84 ist, ist immer noch eine Zeugin. Sie wurde einmal wegen sexuellem Missbrauch angesprochen, und sie leugnete es kategorisch und sagte, sie erinnere sich nicht. Wahrscheinlich tut sie es auch nicht, weil sie immer betrunken war. Ich mag meine Mutter nicht ... sie ist kein guter Mensch. Ich mag diese "Brüder" nicht ... wie können die nachts schlafen? Ganz offen, ich denke auch nicht gut von ihnen. Ich entschuldige mich bei allen, die dies lesen, dass es so zusammenhanglos klingt ... es ist schwierig, 40 Jahre Empfindungen auf eine einzige Seite zu packen. Es gibt noch so vieles andere, was ich sagen möchte, aber ich werde hiermit enden: Ihr alle draußen, die ihr irgendeinen Missbrauch erlebt habt ... es ist nicht normal ... es ist nicht eure Schuld .. und jeder, der euch dem unterworfen hat, verdient seine Strafe. RJ ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich habe zwei Einzelgeschichten, die erste passierte meiner Schwester, als wir klein waren. Meine Eltern waren Zeugen Jehovas, und viele Jahre lang verstand ich nicht, warum meine Mutter mir immer gesagt hat, es sei wegen mir gewesen, dass dieser Mann aufhörte, meine Schwester zu missbrauchen. Als ich älter wurde, kam es schließlich heraus. Meine ältere Schwester und ich saßen vor der Bühne im Königreichssaal, übrigens war mein Vater Ältester, soweit ich mich zurückerinnern kann, und ich sagte meiner Mutter, dass dieser Mann da es war, der meine Schwester angefasst hat. Ich war zu jung, um mich daran zu erinnern, dass meine Schwester es mir gegenüber erwähnt hatte. Alles, was ich weiß, ist, dass wir nach Hause geschickt wurden und ich meine Vater bis zum nächsten Tag nicht sah. Ich fragte meine Schwester, als wir älter waren und auf eigenen Füßen standen, was damals passiert war. Sie sagte, der Mann sei ausgeschlossen worden und sie habe Angst, dass sie ihn wieder in einer Versammlung sehe. Ich wurde sehr ärgerlich, weil ich nicht glauben kann, dass die Versammlung in dem Wissen, dass Jehova seine Gesetze hier aus einem bestimmten Grund auf die Erde brachte, sich der Dinge auf ihre Art annehmen will. Es ist gut, sie auszuschließen, aber direkt danach sollten die Ältesten diese Leute zur Polizei mitnehmen. Meine Schwester hat viele seelische Probleme, aber stellt euch vor, sie ist immer noch Zeugin Jehovas. Ich kann es nicht erklären. OL --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich denke, was du hier getan hast, ist mutig und bewundernswert. Meine Erfahrung st eine zweifache. Ich bin 33 Jahre alt und verließ die Religion vor acht Jahren. Bei der ersten Erfahrung, die ich mitteile, geht es um einen Vorfall, der sich ereignete, als ich 14 Jahre alt war. Ich war ein neugieriger und irgendwie rebellischer Zeugen-Jehovas-Teenager und hatte Sex mit einem 16-jährigen Jungen. Irgendwie fanden meine Eltern es heraus. Ich wurde vor eine Ältestenschaft gebracht, die aus drei älteren Männern bestand. Sie gingen mit solchen Fragen vor wie: "Hat er deine Brüste berührt?", "Gab es vor dem Verkehr ein Vorspiel?". Ich schämte mich so, ich war kurz vor einem Selbstmord, aber niemand wusste es. Ich hatte mit mir selbst zu tun; es gab keine Unterstützung, nur Scham. Da ich in Gefahr stand, meine Familie und meine Freunde zu verlieren, heuchelte ich Reue uns wurde nicht ausgeschlossen. Monate danach wurde ich allerdings noch von Familie und Versammlung beschämt. Es war traumatisch. Freunde durften keinen Umgang mit mir haben, und alles, was ich hatte, war meine Musik (dafür bin ich dankbar, denn meine Wutausbrüche und die Unfähigkeit, mit dem Leben zurechtzukommen, brachten mich zu einem Psychologen, und langsam kamen die Scheußlichkeiten der Vergangenheit heraus. Zum ersten Mal erkannte ich, wie entsetzlich es für mich als 14-Jähriges Mädchen gewesen sein muss, die Fragen der älteren Männern vor meinen Eltern beantworten zu müssen. Das scheint fast verdreht zu sein. Die Scham verfolgt mich bis heute und ist etwas, womit ich noch Jahre zu tun haben werde. Bei der zweiten Geschichte geht es um sexuellen Missbrauch. In der Familie gibt es einen Onkel, der als pädophil bekannt ist. Er ist wie die meisten meiner Familie und Angehörigen Zeuge Jehovas. Er hat mehrere meiner Kusinen missbraucht, und doch unter nimmt niemand etwas. Ich fand heraus, dass meine Kusine wegen dieses Onkels in den letzten 10 Jahren zu den Ältesten ging, aber natürlich hat die Versammlung es unter den Teppich gekehrt und ist nicht zu den Behörden gegangen. Kürzlich bei einem Familienbegräbnis brüstete er sich gegenüber meiner Mutter, er habe mit meinen Schwestern, als sie vier waren und in ihrem Etagenbett lagen, "geschlafen"; das Leuchten in seinen Augen machte die Anspielung auf Sex offensichtlich. Ich fand das interessant, denn in den vergangenen drei Jahren hatte ich mit der Aufdeckung verdrängter Erinnerungen daran zu tun, sexuell missbraucht worden zu sein, als ich 4 war; natürlich dachte meine Familie, ich sei verrückt. Er gab zwar nicht zu, mich missbraucht u haben, aber ich bin sicher, dass er es war, auch wenn meine Erinnerungen vage waren. Meine Eltern haben so viel Angst, Dinge aufzurühren, sie werden damit nicht einmal zu den Ältesten gehen. Ich sagte ihnen, wenn sie nichts täten, würde ich zur Polizei gehen (was ich sowieso vorhabe). Ich mache mir Sorgen um andere Kinder, zu denen er Zugang haben mag. CR --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Jetzt scheint es so lange her zu sein. Doch ich
liege nicht im Bett und das Licht ist aus. Es ist alles so verwirrend. Ich versuche, einen klaren Gedanken zu fassen, aber das ist fast unmöglich. Als ich klein war, war mein Vater ein Trinker, der mich seelisch und körperlich misshandelt hat. Die körperlichen Misshandlungen hörten zwar auf, aber bis heute gehen die seelischen Misshandlungen weiter. Meine Mutter hat nie einen anderen geliebt. Wegen ihm wurde sie eine Zeugin Jehovas. Ich war sechs, als e zu studieren begann. In der nachfolgenden Zeit wurde er ausgeschlossen, weil er meiner Mutter untreu war. Sie jedoch ist eine gute kleine Zeugin. Ungefähr als mein zehnter Geburtstag anstand, war ich so gut, wie man als Kind von Zeugen Jehovas sein kann. Ich ragte von Haus zu Haus, bei Präsentationen und Bibeldingen heraus. Ich war bereits bei Präsentationen auf zwei Kreiskongressen und einem Bezirkskongress. Ich liebte "die Wahrheit", und sie liebte mich. In unserer Versammlung gab es eine Familie, die immer da gewesen, aber schlecht angesehen war. Irgendwann geriet die Familie in grässliche Schwierigkeiten. Einige von ihnen kamen und blieben bei uns. Insbesondere eine Person lebte ein paar Jahre bei uns. Dieser eine war allgemeiner Pionier. Er ist es, der mir mit 10 die Jungfräulichkeit nahm. Es begann alles sehr unschuldig. Es begann damit, dass er mich kitzelte, herzte oder anbot, mir beim Tischdecken zu helfen (und per Zufall gegen meine Brüste oder woandershin stieß). Ich verlor dann die Nerven, aber er würde doch nichts tun, das nicht richtig ist ... oder???? Die Geschichte entwickelte sich über Monate weiter, bis zu der entsetzlichsten Nacht, die mich fast ein Jahr lang glauben ließ, dass ich schwanger sei. Mein Leben ist seither nicht mehr dasselbe. Ich bin seitdem nicht mehr dieselbe. Ich habe überlebt, aber ich denke, es wird immer ein Kampf sein. Es endete alles nach einem Jahr spätabendlicher Widerwärtigkeiten, als ich sein Leben bedrohte. Er beendete es, indem er einem 12-jährigen Mädchen ein goldenes Halsband mit der Aufschrift "Ich liebe dich" gab. Bald zog er um in eine Stadt an der Küste. Ich habe ihn und seine Freunde (andere alleinstehende Pionierbrüder) dann immer wieder auf Kongressen gesehen. Es war fast, als wäre es nie geschehen. Ein Jahr später wurde ich im Haus meiner besten Freundin von Gefühlen über meine verlorene Unschuld überwältigt. Sie hatte von diesem und jenem gesprochen ... und ich brach in Schluchzen aus. Ich erzählte es ihr. Am nächsten Tag schrieb sie es in ihr Tagebuch. An dem Abend las ihre Mutter es. Sie sagte ihrer Tochter, ich müsse zu den Ältesten gehen, sonst täte sie es. Meine Mutter und ich gingen zu den Ältesten. Dort wurde mir gesagt, ich hätte den Bruder verführt ... Es wurde nichts unternommen. Heute ist er verheiratet und hat eine kleine Tochter. Ich mache mir große Sorgen um sie. Ich verließ die "Wahrheit" mit 16 Jahren. Heute bin ich 24 und lebe nach meinen eigenen Bedingungen. Ich betrachte mich immer noch als spirituellen, guten Menschen. Doch es gibt eine Art Verrat, die schlimmer wehtut, als mit 10 mitten in der Nacht vergewaltigt zu werden. Was wird je deswegen unternommen werden? Wie
viele andere leiden noch durch diese "geistig erleuchteten Brüder"? AW --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich wuchs als Zeugin Jehovas auf. Meine Eltern wuchsen als Zeugen Jehovas auf. Meine weitere Familie auf beiden Seiten sind Zeugen Jehovas. Gemäß dem Vorbild, das man darstellen soll, sollte dies eine "glückliche Familie" ausmachen.
In meiner Kindheit war mein Vater pervers. Er berührte mich nie wirklich, aber er entblößte sich regelmäßig, wenn wir sprachen, gegenüber mir und meinen leiblichen Schwestern und benahm sich auch in unserer Gegenwart sexuell pervers. Häufig "schlug" er uns ab meinem dritten Lebensjahr mit einem Gürtel und hinterließ blaue Flecken auf unserer Haut und Narben auf unserem Herzen.
Später fand ich heraus, dass auch sein Vater pervers war und seine eigene geistig zurückgebliebene Tochter missbrauchte und sich auch mehrmals vor Frauen in der Öffentlichkeit entblößte.
Unsere Mutter hatte Depressionen, das erkenne ich jetzt als Erwachsene, und unternahm nichts wegen seinem Verhalten. Sie wurde beschimpft und war zermürbt.
Inzwischen traten in weiteren Zeugenteilen unserer Familie vermehrt seelisch Probleme und Inzest auf, der zu einem Kind führte - im Haus meines Onkels, des Ältesten. Ich fand auch heraus, dass die Frau eines anderen Onkels missbraucht worden war, seit sie etwa 6 Jahre alt war, bis sie von ihrem Vater, einem Ältesten, verlobt wurde.
Ich weiß, was ihr jetzt denkt: das kann unmöglich wahr sein. Aber es ist wahr. Ich bin jetzt 29 Jahre alt. Endlich finde ich Frieden mit meiner Vergangenheit und mit meinem Vater und seiner Religion.
Ein paar Tage, nachdem ich 14 wurde, wurde ich getauft. Ich glaubte, das sei das Richtige. Jeder sagte das, und das war wichtig für mich. Meine Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, die Versammlung und die Ältesten - alle redeten davon. Also habe ich ihnen den Gefallen getan und ließ mich taufen.
Als ich 17 war, rebellierte ich gegen alles und lief weg, um einen Mann zu heiraten, den ich kaum kannte. Ich bekam sofort zwei Kinder und erkannte, welchen entsetzlichen Fehler ich machte. Ich war von meiner Familie weg und ihnen entfremdet, weil ich einen "Ungläubigen" geheiratet hatte. Es war während dieser Zeit nach der Geburt meiner beiden Kinder, dass ich Rückblenden an meine Kindheit bekam. Erinnerungen an Dinge, die mein Vater getan hatte und von denen ich damals dachte, dass sie in Ordnung wären, es aber als Erwachsene besser wusste - diese verfolgten mich. Ich habe immer voller Tränen meine Mutter angerufen und versucht, mit ihr darüber zu reden. Sie hat mir aber immer nur gesagt, es hätte schlimmer sein können. Mein Mann war Alkoholiker und starb bei einem Autounfall, als er betrunken fuhr. Da war ich 20.
Ich war Witwe, Mutter zweier Kinder, und wurde gerade 21. Ich zog schnell zu meinen Eltern zurück, dann kaufte ich mit dem Geld, das ich von der Lebensversicherung erhalten hatte, schnell ein Haus und versuchte weiterzuleben. Ich traf einen Mann, von dem ich glaubte, dass er mich wirklich brauchte, damals ein Drogensüchtiger. Ich war nicht bereit, ihn zu heiraten, begann aber eine körperliche Beziehung mit ihm.
Ich hatte alle Verbindungen zu den Zeugen Jehovas gekappt und wurde wahrscheinlich als untätige Verkündigerin oder als jemand mit einem öffentlichen Verweis angesehen, ich weiß es nicht. Meine Mutter ging zu den Ältesten und redete mit ihnen darüber, dass ich einen Freund hatte. Die Ältesten kamen mehrmals mit mir zusammen. Ich erklärte, dass ich überhaupt nicht an Gott glaubte. Ich erging mich kurz in die Geschichte der Familie, worüber ich noch nie laut gesprochen hatte. Ich weinte. Ich war so verwirrt. Ich wollte, dass mir jemand zuhörte und mich verstand, vielleicht auch nur half, mich selbst zu verstehen. Ich wurde ausgeschlossen.
Niemand bot etwas an. Sie sahen mich nur an. Ich fühlte mich verraten. Ich fühlte mich kalt und allein. Ich schämte mich, ihnen auch nu etwas erzählt zu haben. Ich fühlte mich beschmutzter als je.
Der Mann, den ich traf, beging schließlich Suizid. Teilweise weil ich nicht mehr mit ihm ging.
Es tut auch jetzt noch weh, darüber zu reden. Von Natur aus bin ich ein sehr privater und introvertierter Mensch. Ich hänge also selten meine schmutzige Wäsche nach draußen. Heute bin ich wieder glücklich verheiratet.
Ich glaube nicht, dass alle Zeugen Jehovas sexuelle Raubtiere sind. Ich weiß nur, dass die meisten, die ich kannte, irgendwo in ihrem Leben Probleme mit der Sexualität hatten. Ich weiß nicht, ob das ein Abbild nur der Zeugen Jehovas oder doch der Gesamtgesellschaft ist.
Ich weiß, dass die Ältesten sich sehr viel Mühe gegeben haben, die Versammlung vor mir zu schützen. Inzwischen passierte nichts, als die Geschichte über den Vater meiner Tante, den Ältesten, die Runde machte, der sie die ganze Kindheit über missbraucht hatte. Er hatte eine kleine Tochter zu Hause und wurde nicht von der Liste der Ältesten gestrichen. Nun, die Geschichte machte nicht wirklich die Runde, nur unsere Familie wusste davon. Es stellt sich heraus, dass der älteste Bruder meiner Tante das Verhalten seines Vater nachgeahmt und die jüngere Schwester missbraucht hat. Der ältere Bruder hat sich schließlich gemeldet und den Ältesten das Ganze erzählt. Nichts geschah je gegen diesen Vater. Niemand sagte es der Polizei, und die anderen Ältesten strichen ihn nicht einmal als Ältesten.
Kürzlich bin ich wieder aufgenommen worden. Endlich kann ich wieder mit meiner Familie reden. Aber ich weiß, dass diese Religion nicht von Gott geleitet wird. Sie wir von einem Unternehmen geleitet, die ein führender Kopf darin ist, kostenlose Arbeit zu bekommen. Örtlich wird sie von unvollkommenen Männern geleitet, die keine Vorstellung davon haben, was sie tun, weil Gott beim Umgang mit dieser Art von Situationen nie ein solches CHAOS anrichten würde. MN ------------------------------------------------------------ Lieber Schänder, ich fühle mich so benutzt und missbraucht. Aber du sitzt erhoben und sagst, dass ich lüge. Du hast mir meine Unschuld und Kindheit genommen und mich hilflos und betäubt allein gelassen. Als Kind wurde ich von mehreren Familienmitgliedern missbraucht, die Zeugen Jehovas sind (mein Onkel, mein Bruder und mein Vater.) Mein Onkel hat mich an den Intimstellen berührt und überall geküsst. Ich flehte ihn an aufzuhören, und er lachte nur. Mein Bruder hat mich bei jeder Gelegenheit, die sich ihm bot, im Auto, im Schlafzimmer oder im Badezimmer, gegen die Wand oder auf das Bett gedrückt und mir weh getan, bis er befriedigt war. Mein Vater hat mich beschimpft und körperlich misshandelt, mein Name war nicht ???????, sondern Schlampe, Dummkopf, Narr usw. Er sagte, Frauen mögen es, geschlagen zu werden, und konnte nicht anders wenn er seine Zustände kriegte. Ich gab mir selbst die Schuld und hasste mich dafür. Ich fühlte mich wertlos und benutzt. Niemand liebte mich, ich war nichts. Aus Angst vor noch größeren Schmerzen konnte ich es niemandem erzählen, niemand würde mir glauben. Ich versuchte bei mehreren Gelegenheiten, mit jemandem zu reden, aber niemand wollte zuhören. Ich bin jetzt 20 und verarbeite allmählich, was geschah. Ich war im Alter zwischen 8 bis 15, glücklicherweise erinnere ich mich nicht an die Zeit als ich unter acht war. Manchmal meine ich, alles ist ein schlechter Traum und ich wache davon auf, aber das geschieht nie. Bis heute tut es weh, zu wissen, dass ich für den Rest meines Lebens schlimme Narben aus der Kindheit habe. Ich dachte, dass mein Leben normal sei und dies etwas sei, womit ich umgehen muss, aber das ist falsch, niemand sollte es. Dennoch, ich habe überlebt, und jetzt versuche ich, die Erinnerungen aus dem Kopf zu kriegen. Bis jetzt habe ich keine Familie außer Gott. In meinem Leben ist jetzt Unsicherheit. Ich weiß nicht, was die Zukunft mir bietet, aber ich weiß doch, dass ich nicht länger eine auf ein schändliches Geheimnis gegründete Familie unterstütze. JG ------------------------------------------------------------ Ich wurde als geächteter Mensch geboren. Meines Vaters Familie war in die "Wahrheit" gekommen, als er Teenager war, während des Zweiten Weltkriegs. Das war das kleinstädtische Amerika, wo in jedermanns Leben die Religion einen wichtigen Teil darstellte. Seine Familie war arm, aber es waren hart arbeitende Menschen. Seine Mutter (eine dominierende, kraftvolle Frau) bestand darauf, dass er nicht zur Armee ging, und damals wurde jeder, der nicht diente, weder im Kampf noch in der Etappe, ins Gefängnis gesteckt. So war mein Vater 18 Monate im Gefängnis für etwas, worüber er nur wenig wusste. Während seiner Internierung wuchs sein Hass auf die Zeugen Jehovas, und er freundete sich mit den Wachen und anderen Insassen an. Auch die Zeugen Jehovas begannen ihn zu hassen und nannten ihn Verräter und Abtrünniger. Während seines Aufenthaltes im Gefängnis wurde auch eine Geisteskrankheit diagnostiziert. Er nahm die Medizin nicht, denn damals wurden seelische Krankheiten als Charakterfehler angesehen, die man durch Gebet und ein reines, gutes Leben überwinden könne. Er kehrte nach Hause zurück, ein gehasster Mann in der Gemeinde, weil er seinem Vaterland nicht diente, und von den Zeugen Jehovas gehasst, weil er ein Abtrünniger war. Mein Vater war ein zorniger Mann; so voller Zorn, dass er trank und jeden verspottete. Er wurde ein Einzelgänger ohne Freunde. Er lernte meine Mutter per Post kennen, als er im Gefängnis war. Meine Mutter war eine sehr hübsche Frau, aber seelisch empfindlich und für Hysterie anfällig, wie sie das damals nannten. Weil mein Vater sehr gut aussah, verliebte sie sich in ihn. Es konnte keine zwei Menschen geben, die schlechter zusammengepasst hätten. Ich wurde geboren und später mein Bruder. Meine Mutter war zu depressiv, um sich um uns zu kümmern, und wir wurden bei alle möglichen Leuten untergebracht, bis meine Mutter schließlich, als ich fünf war, in die Irrenanstalt kam. Meine Eltern waren damals nicht als Zeugen Jehovas aktiv. Doch damals untätig gewesen zu sein, hatte nicht dieselben Auswirkungen wie heute. Wir wurden über Jehova belehrt, und ich erinnere mich noch deutlich, wie ich mit drei wusste, wie man betet. Ich bekannte mich als Zeugin Jehovas, auch wenn ich selten einen Fuß in einen Königreichssaal setzte. Weder die Familie noch die Zeugen Jehovas wollten viel mit unserer Familie zu tun haben, der Grund war der Zorn meines Vaters und die seelische Krankheit meiner Mutter. Sie hatten auch keine Freunde in der Gemeinde. So waren sie sehr isoliert. Erinnerungen an meinen Missbrauch begannen etwa mit drei Jahren, als mein Vater eines Abends betrunken nach Hause kam. Ich weiß nicht, wo meine Mutter war. Ich lag im Ehebett, und er musste meine Unterwäsche ausziehen und sah mich an und steckte dann seinen Finger in mich. Es fühlte sich gut an. Ich hatte keine Angst vor ihm, weil er mein Vater war. Weil es sich so gut anfühlte, nannte er mich "kleines Miststück wie meine Mutter". Ich war verblüfft und verletzt, wusste aber nicht, warum. Er bekam Reuegefühle und ging ins Badezimmer und rief aus: "Was bin ich nur für ein Mann?" Er kam zu mir und sagte, was er getan habe, sei böse, und ich dürfe es niemandem erzählen, sonst käme er ins Gefängnis. Er weinte, dass er im Gefängnis gewesen war, und er könne es nicht überleben, weder dorthin zu gehen. Er sagte, meine Mutter sei bereits im Krankenhaus, und wenn ich es erzählte, würden sie ihn auch wegbringen. Er ließ mich mit dieser schrecklichen Bürde allein. Er sagte, ich würde mich nicht daran erinnern, ich würde es vergessen. Ich erinnere mich an den Gedanken, dass "mein Vater etwas Schlimmes mit mir tat", und es fühlte sich fast an, als würde meine Seele meinen Körper verlassen. Ich sank fast zu Boden. Aber ich nahm mich zusammen und sagte: "Ich werde das vergessen", und zwang es buchstäblich aus meinem Gedächtnis. Es verging an jenem Tag nicht alles, aber ich erinnere mich, dass ich eines Tages dachte, ich bin doch glücklich und hatte Erfolg. Ich hatte es vergessen. Ich erinnere mich an den Gedanken: "Papa sagte, ich würde es vergessen, und ich habe es vergessen." Es verletzte meinen jüngeren Bruder wirklich. Er war erst drei, als meine Mutter im Krankenhaus war. Ich war fünf, und wir lebten bei Verwandten und sahen unseren Vater nur ein- oder zweimal im Monat. Die Verwandten, bei denen wir lebten, hatten keine Liebe zu uns, aber sie schlugen uns nicht. Man sagte uns, wir seien eine Last und nur bei ihnen, weil unsere Mutter verrückt sei. Heute ist mein Bruder ein kalter, seelisch distanzierter, selbstgerechter Zeuge Jehovas, der einmal sagte, das Leben eines unserer Verwandten habe keinen Wert, weil er kein Zeuge Jehovas sei. Zuhause aufwachsen machte keinen Spaß. Weinen war nicht erlaubt, wir durften auch keine Gefühle haben. Ich lernte, (seelisch) hart zu werden, und wie man überlebt. Einmal sagte ein Mädchen auf dem Nachhauseweg von der Schule zu mir: "Deine Mutter ist verrückt, und die ganze Stadt weiß es". Ich schlug ihr mit einem Buch über den Kopf. Am nächsten Tag wurde ich vom Schuldirektor verhauen. Er fragte, ob ich es wieder tun würde, und ich sagte störrisch: "Ja, wenn sie das noch einmal sagt, werde ich sie wieder schlagen". Ich war unbelehrbar, dachten sie. Ich redete zu viel und spielte nicht gut mit anderen Kindern. Die Kinder haben mir immer nur gesagt: "Du bist dämlich", "Du bist bescheuert". Ich wollte so sehr geliebt werden, aber aus irgendeinem Grund war ich nicht in Ordnung. Ich habe weder gestohlen, noch betrogen oder mich auf Kämpfe eingelassen. Ich bin sicher, dass eine Menge nur damit zu tun hatte, dass wir Zeugen Jehovas waren, denn Jahre später traf ich ein Mädchen, mit dem ich zur Schule ging, und sie erinnerte sich daran, dass ich "in einer merkwürdigen Religion" war. Ich wurde beschimpft und kritisiert. Die Lehrer damals konnten einen wirklich misshandeln, und ihnen geschah nie etwas. Meine Mutter ging am ersten Tag eines jeden neuen Schuljahres mit in die Schule und stellte sicher, dass das Jahr zur Hölle wurde. Sie sagte störrisch, sie sei eine Zeugin Jehovas, Sie sagte störrisch, sie sei eine Zeugin Jehovas, und zählte den Lehren alles auf, wo ich nicht mitmachen konnte. Ich war untersozialisiert, wie man heute sagt. Ich wusste nicht, wie man mit anderen Kindern umgeht. Alles, was ich wusste, war, dass ich aus irgendeinem mir unbekannten Grund ein schlimmer Mensch war, and rebellisch und wild und sozial unannehmbar. Oh, und nicht sehr gerissen. Mein Vater trank, und manchmal kam er betrunken randalierend nach Hause. Er kämpfte körperlich und verbal mit Mutter, und ich habe immer versucht, diese Kämpfe zu stoppen. Das endete damit. dass ich für meine Bemühungen Schläge bekam. Beim Abendessen redete niemand. Wir hatten alle Angst vor Vater. Es gab keine schönen Zeiten vor dem Fernseher. Keine Spiele. Ich lernte, früh in meinem Zimmer zu bleiben oder mit ihnen zu kämpfen. Manchmal kämpfte ich lieber mit ihnen. Er (Vater) lief oft nackt im Haus herum. (Er war stolz auf seine Männlichkeit.) Weil ich etwas getan hatte (die Hunde herauslassen), wurde er so wütend, dass er mich NACKT AM HELLICHTEN TAG DIE STRASSE HINUNTER jagte, während er mit einem Ledergürtel in der Luft herumfuchtelte. Ich lief buchstäblich um mein Leben. Er hat mich nicht erwischt. Ich wartete, bis es dunkel wurde, und als ich nach Hause kam, schlug er mich. Ich glaube, die Nachbarn haben solche Dinge nicht angezeigt, weil ihn niemand jemals anzeigte. Ich konnte keine Schulfreundinnen nach Hause bringen. Ich versuchte es, aber mein Vater jagte ihnen Angst ein. Er saß nackt im Wohnzimmer und keifte. Einmal schlug er mich und meine Mutter kam mit einem Fleischermesser herein. Sie sagte, wenn er mich noch einmal schlüge, würde sie ihn umbringen. Einmal versteckte ich mich mit abgeschlossener Tür im Badezimmer. Er wütete draußen und hämmerte gegen die Tür. diese Tür rettete mein Leben. Er war so betrunken und wütend, dass er mich wirklich verletzt hätte. Er hat auch meine Mutter sexuell missbraucht. Er würgte sie beim Sex. Ich konnte es in meinem Schlafzimmer hören. Ich hatte Angst und lief wieder herbei, um meine Mutter zu retten. Einmal, als ich im Bett lag, hörte ich ihn zu ihr (meiner Mutter) sagen, wenn sie sich nicht dem Würgen unterwerfe, würde er sie vor mir vergewaltigen. Ich lag im Bett und hatte Angst um meine Mutter und um mich. Ansonsten war meine Mutter sehr depressiv und schlief während des Tages, während ich in der Schule war, und ich musste mit meiner Pflicht beginnen, das Haus zu putzen, da sie das nicht tun konnte. Männer schienen meine Mutter gern zu haben, und leider benutzte sie das zu ihrem Vorteil, um an Dinge zu kommen. Ich erinnere mich, dass von Zeit zu Zeit ein Mann im Haus war, wenn mein Vater nicht zu Hause war. Als ich 11 bis 12 war, war meine Mutter sicher, dass ich schlimme Dinge mit Jungen anstellte, und sie beschuldigte mich sogar, meinen Bruder zu verführen (tatsächlich war es während dieser Zeit, dass der Vater eines Klassenkameraden versuchte, Oralsex mit mir zu machen, und es gelang ihm, seinen Finger in mich zu stecken. Es gab auch andere Väter von Freunden oder Freunde, die versuchten, mich in Sex einzuführen, als ich 12 war. Ich hatte zu viel Angst davor, und sie zwangen mich nicht). Sie nahm mich mit zu einem GYNÄKOLOGEN, um untersucht zu werden, damit sie einen "Beweis" hätte, was für eine Schlampe ich war. Ich werde nie vergessen, wie ich nackt in dem Raum stand und sie sich meinen Körper ansah. Der Arzt untersuchte dankenswerterweise nicht mit dem Finger, er sagte ihr nur, ich sei Jungfrau, und sah sie sehr feindselig an. Dann kam sie zu dem Schluss, ich wolle meinen Vater", und um sie zu zitieren: "Hol dir deinen eigenen Mann. Er gehört mir." So wurde jede natürliche Liebe, die ich für meinen Vater empfunden haben mag, als unnatürlich angesehen. Soweit ich weiß, wusste sie nie, was mein Vater mir mit drei Jahren angetan hatte. Ich sagte es ihr auch nie, denn zu der Zeit, als ich mich wieder daran erinnerte, war sie zu alt und zu krank. Während dieser Zeit gingen meine Eltern gelegentlich zu den Zusammenkünften. Ein Bibelstudium wurde mit ihnen begonnen, und sie begannen mit regelmäßigem Besuch. Ich erinnere mich nicht, dass das zu lange währte, besonders nicht bei meinem Vater, denn er hasste die Zeugen Jehovas heftig. Er hat sehr darüber geschimpft, ihr könnt also sehen, dass er keine Leute zu sich "zog". Meine Mutter studierte mit uns, und ich lernte viele Dinge aus dem alten Paradies-Buch, dem orangefarbenem. Ich liebte Jehova wirklich, aber ich konnte nicht die Geschichte verstehen, wo die Schlange auf die Schlange tritt. Weil ich diese Prophezeiung nicht verstehen konnte, beurteilte mich meine Mutter als langsam, und sie studierte mit mir und meinem Bruder zu verschiedenen Zeiten. Im Alter von 13 Jahren traf ich eine Zeugin Jehovas, die ein Studium mit mir begann. Sie war eine nette Person. Sie mochte es wirklich, mit mir zu reden, und es schien sie zu interessieren, was ich dachte. Doch sie machte klar, dass sie keine gefühlsmäßigen Ausbrüche tolerieren würde, und musste nur hart und mutig sein. So lernte ich von ihr und meinen Eltern, egal wie weh es tat, saug es auf und mach weiter. Die nächsten paar Jahre waren nicht allzu schlimm. Ich fand einige Freundinnen in der Versammlung und schien auch recht gut gemocht zu werden. Einige bezeichneten mich als "ungeschliffenen Diamanten". Ich benutzte den Königreichssaal als Flucht von zu Hause, da alles andere besser war, als dort zu leben. Und wo nun mehr Leute ins Haus kamen, missten sich mein Vater und meine Mutter zumindest den Anschein von "normal" geben, und so war mein Leben etwa vier Jahre lang erträglich. Ich war aktiv im Dienst und von älteren Zeugen Jehovas, die ich als gutes Vorbild betrachteten, gut angesehen. Ich hatte ein Gespür fürs Reden, so machte ich mich in der Predigtdienstschule gut. Ich sah, wie andere ihr Leben führten, und es war so ganz anders als meins, ich sehnte mich danach, eine von ihnen zu sein. Die Leute bemerkten, wie anders als meine Eltern ich war (gut), und dies führte dazu, dass meine Eltern mich schließlich hassten. Ich fühlte mich, als hätte ich einen Glückstreffer gelandet, ein neues Zuhause, eine neue Familie. Dann kamen Jungs in mein Leben. Offensichtlich war ich "wild auf Jungs", wie man damals sagte. Tatsächlich bin ich, ehe ich meinen Mann traf, nur mit wenigen gegangen, aber man hätte gemeint, ich hätte mit einer Menge Kerle Verabredungen gehabt, weil herumgeflüstert wurde, ich sei "wild auf Jungs". Reife Schwestern haben mir informell Rat erteilt. Eine half mir tatsächlich. Ich hatte bei einer Party einen 40-jährigen Mann kennen gelernt (eine Party für 13-20-Jährige), und er verfolgte mich. Ich war entsetzt, als er vor meinem Königreichssaal aufkreuzte. Diese Schwester wurde ihn los. Man stelle sich einen 40-Jährigen bei einer Teenagerparty vor! Ich war damals 15. Ich lernte meinen Mann durch eine Freundin auf einem Kongress kennen, und bevor wir uns trafen, waren wir ein paar Monate lang Brieffreunde. Wir begannen, miteinander zu gehen, und heirateten. Im Rückblick war alles, was ich wollte, aus dem Haus zu kommen und frei sein zu leben. Leider heiraten Menschen, die aus einem Zuhause wie ich kommen, oft Menschen, die einem ähnlich sind. So war es bei mir, aber das habe ich damals nicht erkannt. Ich war vom Regen in die Traufe gekommen. Ich muss auch erwähnen, dass meine Mutter in dieser Zeit von den Zeugen im Saal sehr schlecht behandelt wurde. Sie war sehr krank und gab ihr Bestes. Sie versuchte, in Gruppen zu kommen, die mit dem Auto in den Dienst fuhren, aber sie hatte Probleme, sich an ihre Predigt zu erinnern, und sie machten sich über sie lustig. Sie kam dann immer heim und weinte. Sie gingen auch immer aus und in Cafés, und Mutter hatte kein Geld, so dass sie entweder nach Hause gehen oder sich aus Mitleid einen ausgeben lassen musste. Ich hätte manchmal für sie weinen mögen. Ich erwähne dies heute, weil ich meiner Mutter nicht so unähnlich bin. Und wo immer du bist, Mutter, die nun gestorben ist: Ich liebe dich, und es tut mir leid, dass dein Leben so aussah.
Mein Mann und ich waren noch keine zwanzig, als wir heirateten. Ich merkte, dass mein Mann schlechte Laune hatte, aber ich war so an die Wutanfälle meines Vater gewöhnt, nun, ich habe nicht allzu viel darüber nachgedacht. Die Wutanfälle meines Mannes sahen so aus, dass er mit Möbelstücke warf und Löcher in die Wände machte. Gelegentlich hat er etwas nach mir geworfen. Er traf mich nie (manchmal war er darauf noch stolz), aber er schrie und wütete und brachte das Haus durcheinander, wenn etwas nicht so lief, wie er es wollte. Die Ältesten glaubten mir nicht, als ich ihnen davon erzählte, weil er so mild gesinnt zu sein schien. Die Zeit verging, und wir bekamen unser erstes Kind. Ich kann nicht in die Einzelheiten gehen, wie dieser nächste Vorfall sich ereignete, denn wenn ich es täte, wäre ich leicht zu identifizieren Die Kurzversion der Geschichte ist: drei Leute vergewaltigten mich. Sie stellten sicher, dass mein Mann nicht dabei war. Ich meldete es den Ältesten, aber sie nannten mich eine Lügnerin, sogar eine große Lügnerin, weil ich solch eine Geschichte erfand. Leider stimmte sie. Sie entzogen mir die Gemeinschaft und ließen diesen Mann mit einer sanften Zurechtweisung gehen, und keiner der anderen Beteiligten erhielt eine Zurechtweisung. Langer Rede kurzer Sinn -- dieser Mann vergewaltigte wieder, und diesmal entzogen sie ihm die Gemeinschaft, und er gab zu, mich vergewaltigt zu haben. Zu spät für mich allerdings, mein Leben war bereits ruiniert. Ich war bereits in Selbstverachtung und nach Zeugenmaßstäben in Promiskuität gesunken. Ich endete mit zwei weiteren Ausschlüssen. Ich war derart krank, dass ich Gedächtnislücken hatte, manchmal konnte ich nicht einmal meine eigene Familie erkennen. Ich hatte kein Selbstwertgefühl und hasste mich selbst und fühlte mich von der einzigen wirklichen Familie, die ich kannte, verlassen - der Wachtturm-Gesellschaft. Ja, sie waren meine Familie, und sie hatten mich rausgeworfen, nicht einmal, sondern dreimal. Niemand bemerkte, wie krank ich war, wie depressiv, wie sehr krank ich war. Alles, was die Zeugen Jehovas wollten, war, mich zu beschimpfen, Schlampe, Hure, Isebel. Schwein. Die Bezeichnungen waren schrecklich. Ich musste dankbar sein, wenn überhaupt jemand mit mir sprach. Die Leute fühlten sich frei, mich ins Gesicht zu beleidigen, weil ich eine Hure war. Ich muss bereit gewesen sein, mich beleidigen zu lassen, denn schließlich war ich doch eine Hure. Ich konnte nie bereuen, was ich getan hatte. Keine Strafe wart hart genug für mich. Jahrelang nahm ich dankbar die Vergebung meines Mannes an und war froh, dass ich nicht auf der Straße stand. Die Leute im Königreichssaal fühlten sich frei, hinter meinem Rücken zu reden, und niemand wollte Umgang mit uns haben. Sie sagten mir ins Gesicht, ihnen sei es egal, wenn ich wieder aufgenommen würde, sie müssten ja keinen Umgang mit mir haben. Niemals kamen Hilfsangebote. Schließlich sagte man mir, ich hätte gegen den heiligen Geist gesündigt, und es sei ihnen egal, ob ich je wieder in den Königreichssaal zurückkäme. Ich erlaubte ihnen, mich so zu degradieren. Ich hatte kein Selbstwertgefühl. Ich war dankbar für alle Brocken, die sie mir vor die Füße warfen. Wenn mich jemand anlächelte, dankte ich Jehova dafür. Ich wollte wirklich wieder in der Organisation angenommen werden, denn das war die einzige wirkliche Familie, die ich je gekannt hatte. Für eine kurze Zeit schien es, als hätten wir ein Comeback in der Organisation, sie schienen netter zu sein, und ich fühlte mich so glücklich. Aber dann begannen wir, Probleme mit den Kindern zu haben, und ich war am Ende mit meiner seelischen Gesundheit. Das alles wurde als Beweis benutzt, dass wir wirklich nicht von der richtigen Art seien, um Zeugen Jehovas zu sein, da jeder wirkliche Zeuge Jehovas diese Probleme nicht habe. Wirkliche Zeugen Jehovas hätten FREUDE und nicht die Art von Problemen, die wir hatten. In dieser Zeit versuchten wir, eine Familie großzuziehen. Aber niemand lebt im Vakuum, und die Wutanfälle meines Mannes und die Depressionen, unter denen ich litt, hinterließen ihre Zeichen auf unseren Kindern. Sie wurden jugendliche Straftäter, und dies war noch mehr Beweis für die Ältesten, dass wir schlechte Menschen waren und nicht ihrer Hilfe wert, und sie gaben auch keine Hilfe, obwohl wir sie manchmal um Hilfe bettelten. Schließlich wurden unsere Kinder mit Hilfe verschiedener weltlicher Einrichtungen und Rehabilitation und Familientherapie besser. Während dieser Zeit gab ich seelisch auf. Ich war so lange stark gewesen, ich konnte nun nicht mehr. Ich war den größten Teil zweier Jahre im Krankenhaus, stationär, Tagesklinik. Bei mir wurden eine multiple Persönlichkeit, Dissoziationsstörungen und posttraumatisches Belastungssyndrom zusammen mit Angst und Depressionen diagnostiziert. Ich hatte eine intensive Therapie und nahm selbst dann noch, monatelang, die Organisation in Schutz. VERGISS NICHT: "Bring keine Schande über die Organisation". Der Arzt, mit dem ich arbeitete, wusste, dass er gegen eine große Macht ankämpfen musste. Er musste die Mauer durchbrechen, die ich um meinen Kopf herum aufgebaut hatte, um mir erkennen helfen, was in meinem Leben geschehen war und welchen Ausweg ich sähe. Er musste mich dazu bringen, auf ihn zu hören, anstatt zu sagen: "Der Älteste Soundso sagt." Ich dachte mehr als einmal daran, mich umzubringen, und ich wusste es nicht, aber mein Arzt hatte meinen Mann gewarnt: er dachte, ich würde es versuchen. Ich sah einfach keinen Grund zu leben und hatte niemanden auf meiner Seite. Offensichtlich hatte der Gott, den ich anbetete, mich verlassen, und ich dachte, wen Er wollte, könnte Er die Zeugen Jehovas zu mir "schicken", aber Er tat es nicht. Er schickte jedoch "Weltmenschen" zu meiner Hilfe. Wäre mein Therapeut nicht gewesen, ich würde heute nicht mehr leben. So oft hatte ich eine Flasche mit Medikamenten in der Hand und war so nah dran. Wie ich überlebte, also, mein Psychiater bezeichnete sich selbst und mich als "Müllhaldenhunde" und Flussratten, irgendwie überleben wir. Um euch eine Vorstellung davon zu geben, wie krank/verwirrt ich war und wie ich keine Unterstützung von den Zeugen Jehovas hatte: Einmal war ich so verzweifelt und krank, dass ich die Polizei mit den Ältesten durcheinander brachte und die Polizei bei unseren Problemen um Hilfe bat. Ich fühlte mich erniedrigt, dass jemandem zuzugeben. So krank war ich geworden, ich konnte die Polizei nicht von den Ältesten unterscheiden. Schließlich ging es mir gut genug, um zu arbeiten zu versuchen. Ich arbeitete 10 Jahre lang, aber es war voller Probleme, und die seelischen Probleme, die ich hatte, waren zu viel. Ich hatte nur ein geringes Selbstwertgefühl, und das ist entscheidend, um eine Arbeit zu behalten. Ich war übermäßig gewissenhaft, und das schuf oft Probleme für mich. Ich war oft so sehr gestresst/ deprimiert, dass ich Schwierigkeiten hatte, Informationen zu behalten, und bekam schlechte Arbeitsbewertungen und verlor deswegen mehrere Arbeitsstellen. Schließlich musste ich aufhören zu arbeiten. In der Zeit, wo ich arbeitete, begann mein langer Weg aus der Organisation. Ich war am Anfang sehr schüchtern und bin es bis zu einem gewissen Grad noch heute. Das erste, was ich nicht mehr tat: den Leuten zu sagen, ich sei eine Zeugin Jehovas. Dann bekam ich diesen Computer und begann, die Webseiten von Exzeugen zu durchforschen. Zuerst war ich von denen, die sehr religiös waren, abgestoßen, denn das widerte mich an. Ich hatte immer noch das Denken der Zeugen Jehovas in mir. Ich fand Silentlambs, und es war diese Webseite, die mich in Gang brachte. Ich fand diese Webseite und "verlasse" die Zeugen Jehovas seither weiter in meinem Denken, weil sie mich vor so langer Zeit verlassen haben. Ich bin nicht ausgeschlossen oder habe die Gemeinschaft verlassen, aber in den acht Jahren seither habe ich im Grunde aufgehört, in den Königreichssaal zu gehen, und kein Ältester hat uns je besucht. Jehovas Zeugen können so viele Lügen über das, was sie interessiert, verbreiten, wie sie wollen, ich kenne die Wahrheit. Sie kümmern sich nicht um sie. Ich bin immer noch in Therapie und werde es wahrscheinlich noch lange sein. Mein Mann und ich mussten unsere Ehe neu aufbauen. Ich musste die Beziehung zu meinen Kindern neu aufbauen. Mein Leben ist durch die Zeugen Jehovas in Stücke geschlagen worden. Es ist eine tiefe Wunde, und sie heilt zwar, aber sie hat eine hässliche Narbe hinterlassen. ANONYM ---------------------------------------------------------------------------------------- Ich hatte keine Vorstellung, dass es auch andere gibt, deren Leben
von den Zeugen Jehovas ruiniert wurde. Ich wurde von einem "Bruder" (das
Wort der Zeugen Jehovas für einen Mann) missbraucht und auch von meinem
Stiefvater, der meine Mutter heiratete, als ich sieben war. Die
Zusammenkünfte und Bibelstudien schienen dafür den perfekten Rahmen zu
geben ... Tatsächlich hat mein Stiefvater mich an vielen Sonntagen nach
der "Versammlung" missbraucht - an denselben Tagen, wo er mir erzählt
hat, damit würde ich nicht nur Liebe gegenüber meinem Vater zeigen ...
sondern auch gegenüber meinem himmlischen Vater (Jehova) ...
Ich fühle mit euch allen mit ... und seid bitte stark.
P.D.
----------------------------------------------------------------------------------------- Ich wurde mit elf von meinem Stiefvater missbraucht, sein Name ist R V M. Ich bin jetzt 42 und habe immer damit zu kämpfen gehabt. Ich habe Angst, dass er das mit anderen tut. Meine Mutter hat sich vor 24 Jahren von ihm scheiden lassen. Danke, dass ich das erzählen durfte.
KG
----------------------------------------------------------------------------------------- Ich wurde von meinem ältern Bruder missbraucht, der Zeuge Jehovas ist. Als ich schließlich den Mut aufbrachte, zu erzählen, was geschehen war, wurde mir gesagt, es sei meine Schuld, ich sei in Wirklichkeit nicht besser als eine Hure. Ich war elf. Was mein Bruder tat, benutzte mein Stiefvater als Entschuldigung, um an mir herumzufummeln, wann immer er konnte. Meine Mutter war keinen Deut besser. Sie belog die Ältesten für meinen Bruder. Sie sagte mir, was sonst könne sie tun, sie liebe ihn zu sehr, um ihn wegen des Missbrauchs an mir in Schwierigkeiten geraten zu lassen. Als ich zwanzig wurde, bat ich die Ältesten, mich auszuschließen. Ich konnte es in einer solchen Sekte nicht eine Minute länger aushalten. Es widert mich an zu wissen, dass meine Geschichte nicht einmalig ist. Die Zeugen Jehovas sind sicher eine Gruppe, die hinter ihrer so genannten theokratischen Organisation gern Verbrecher versteckt. M.M. ------------------------------------------------------------------------------------------ Mein Vater starb, als ich sechs war. Ich wurde von meiner Mutter erbarmungslos seelisch misshandelt. Ich wurde von einem Nachbarn homosexuell vergewaltigt, als ich 12 war. Ein Kamerad von mir beging Suizid, als ich 14 war. Ich wurde aus dem College geworfen und kam mit 16 in Schwierigkeiten mit der Polizei. Ich half, die nackte Leiche meiner Mutter aus dem Haus zu bringen, als ich 17 war. Nur mein Studienleiter kreuzte beim Begräbnis auf, obwohl ich damals ein aktiver Zeuge war. Zwei Wochen später, 1980, wurde ich getauft. Ich fühlte mich deprimiert und wollte alle paar Monate alles zerstören, was ich besaß. Ich redete mit zahllosen Ältesten und Kreisaufsehern mit meinen Problemen. Niemand regte je an, dass ich professionelle Hilfe suchte, aber sie ermunterten mich, mehr zu studieren und Zeugnis zu geben. Daher kam diese merkwürdige Dichotomie von religiösem Eifer und buchstäblichem Wahnsinn.
Drei Jahre später heiratete ich eine Frau, die von ihrem Vater, einem Zeugen Jehovas, vergewaltigt worden war. Das war ein klassischer Fall, wo es nur einen Zeugen gab; Ende der Diskussion. Damals glaubte ich, naiv wie ich war, weil das die "Wahrheit" sei, müsse die Sache richtig behandelt werden. Andere Kinder waren in ständiger Gefahr, auch wenn die Familie sagte, er habe sich geändert. Ich verbrachte zahllose Stunden und redete mit der Familie, mit Ältesten und Bezirksaufsehern (der Bezirksaufseher sagte, mein Problem sei, dass ich eine Arbeit brauchte, weil ich zu der Zeit arbeitslos war), dann würde Gerechtigkeit geschehen. Ich wollte, dass die Ältesten wenigstens mit einem anderen Familienmitglied redeten, so dass es einen weiteren Zeugen gäbe (albern von mir, ich sah nicht, welche Zeitverschwendung das gewesen wäre). Ich wurde sogar falsch gegenüber ihrem Vater, so dass ich ein weiterer Zeuge für die Tat sein konnte. Das führte zwar nicht zum gewünschten Ergebnis, aber es bewies mir, dass er doch ein aktiver Pädophiler war, der nach dem nächsten Opfer suchte. Ich redete darüber, zur Polizei zu gehen, bekam aber von niemandem Unterstützung, und ich lief immer gegen die Wand von: "Die Ältesten haben die Sache behandelt, überlasse es der Hand Jehovas". Während dieser Zeit traf ich auf viele Zeugen Jehovas mit ähnlichen Geschichten. Ein besonders hässlicher Fall war der eines "Bruders", der kleine Jungen als Anhalter mitnahm (er fragte sogar mich bei einer Gelegenheit, ob ich Sex mit ihm haben wolle). Wenigstens zwei seiner Opfer sind in psychiatrischen Krankenhäusern, und einer beging Suizid. Ich flehte die Ältesten an, Eltern von Kindern zu warnen, denen er "half", aber das hätte gegen die Vertraulichkeit verstoßen. Ironischerweise tat er mehr für "vaterlose Knaben" als jeder Ältester in der Versammlung. Alles erreichte 1993 einen Höhepunkt. Ich lebte damals in der Heimatstadt meiner Exfrau (mit einigen der ursprünglichen Ältesten, die sich ihres Vaters angenommen hatten). Ich ging für einen Feiertag zurück in meine Heimatstadt. Ich besuchte einen Freund (interessanterweise auch ein Opfer von "Bruder Anhalter"). Sein Nachbar nebenan erhängte sich in der Garage (ich dachte damals, er sei es gewesen). Meine Frau und ich nahmen ihn ab. Dann versuchten mein Freund und ich, ihn zu beatmen (es braucht lange, bis man den Geruch des Erbrochenen eines anderen vergisst), aber wir fanden später heraus, dass er schon eine halbe Stunde tot war. Ich bin nicht sehr gut damit fertig geworden, und eine Woche später beging ich Ehebruch mit einer Schwester und wurde in einer Rechtskomiteeverhandlung "privat zurechtgewiesen". Es wurde keine Hilfe angeboten und auch kein Vorschlag gemacht, mir Hilfe zu holen. Eine Woche später beging ich nochmals Ehebruch mit der Schwester. Da wurde ich ausgeschlossen (etwas, das ich nie verstand, war, dass zwei Älteste lachten, als sie mir von der Entscheidung berichteten). Nebenbei, die Schwester wurde nicht ausgeschlossen. Nachdem ich ausgeschlossen war, kam die normale Ein-Wochen-Frist, bevor diese Entscheidung in der Versammlung bekannt gegeben wurde. Die Gesellschaft denkt daran, dass die Ältesten nach "Früchten, die der Reue entsprechen", suchen sollten, und das beinhaltet normalerweise das "Zeugnisgeben" und den Versammlungsbesuch. So ging ich an den meisten Tagen zum "Zeugnisgeben" und besuchte vor der Bekanntgabe alle Zusammenkünfte. Zwei Tage nach der Entscheidung ging ich ohne meine Frau zu der Gruppe, wo Vorkehrungen getroffen wurden, wo wir Zeugnis gaben usw. Der Bruder, der die Gruppe leitete, war auch einer der Ältesten im Rechtskomitee gegen mich und diese Schwester und kannte daher alle blutrünstigen Einzelheiten. Der Älteste brachte alle in Autogruppen unter und sagte diese Schwester und mir, wir sollten zusammen als Gruppe in meinem Auto fahren. Natürlich ergab es sich nicht so, aber vielleicht war das ein Beispiel für "Hirten, die die Herde kennen".
Ich ging mit meiner Frau weiter zu allen Zusammenkünften. Ich hatte ein paar Wochen vor alldem (Suizid, Ehebruch) einen Brief an die Wachtturm-Gesellschaft geschrieben wegen eines Problems, das im "Felddienst" aufgekommen war und auf das ich dem Wohnungsinhaber keine zufrieden stellende Antwort geben konnte. Die Gesellschaft schickte die Antwort an die Ältesten der Versammlung, in der ich damals war.
Die Ältesten kamen zu mir nach Hause und gaben zu erkennen, dass ich vielleicht abtrünnig war (Gespräch über das Treten einer Leiche), obwohl sie mir dann sagten, die Gesellschaft habe zu der Zeit keine Antwort (diese lahme Antwort hätten sie mir auch schreiben können, anscheinend können Älteste mit Ausgeschlossenen über geistige Dinge sprechen, wenn sie es für passend halten). Etwa einen Monat nach meinem Gemeinschaftsentzug b |