Missbrauchte Lämmer                                                        Seite 7

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Gedichte und Gedanken

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Ich sah die Sendung und war entsetzt. Dann setzten meine Erinnerungen ein. Ich wurde im Jahr 1955 in die "Wahrheit" geboren. Als ich größer wurde, lernte ich schnell, nicht die Glaubenssätze der Zeugen Jehovas zu bezweifeln und ohne Fragen zu tun, was mir gesagt wurde. Mein Papa war immer ein Ältester, und Mama machte immer Pionierdienst, mal ja, mal nein. Von uns drei Mädchen wurde erwartet, Vorbildzeugen zu sein und für all die anderen Kinder in der Versammlung Beispiel zu geben. Mama pflegte uns Mädchen zu schlagen, womit sie gerade konnte. Das bedeutete Kleiderbügel, Gürtel, Holzlöffel, Besen, Zollstöcke oder das, was verfügbar war. Papa war immer mit seinen Ältestenpflichten beschäftigt, obwohl er uns manchmal mit einem Gürtel versohlt hat. Ich erinnere mich einmal daran, in den "Dienst" hinausgehen zu sollen, weil ich keine Lust darauf hatte, und dass mir gesagt wird, dass ich schwer versohlt würde, wenn ich mich nicht bereit machte. Das war schwer, weil ich nicht glaubte, gehen zu müssen, wenn ich nicht wirklich predigen wollte. Ich ging dann aber doch, um zu vermeiden, bestraft zu werden.

Als ich 16 war, wurde ich von einem "Weltmenschen" vergewaltigt. Die erste Frage meines Papas war: "Was hast du alleine mit ihm gemacht?", und er war ziemlich ärgerlich. Das nächste, was ich weiß: dass ich von einem Komitee aus 3 Männern verhört werde, die alle Einzelheiten wissen wollten, jedes Mal, wenn ich mit dem Typen zusammen war, und was ich tat, um ihn zu verführen und ihn dazu zu bringen, sich so zu verhalten? Sie wollten sich auch vergewissern, dass ich nicht Hurerei begangen hatte und dass ich wirklich vergewaltigt worden war. Die Polizei wurde gerufen, und der Typ wurde festgenommen. Die weitere Demütigung war, als ich zum Arzt ging. Der Arzt sagte, wenn ich schwanger sei, könne ich einen Schwangerschaftsabbruch haben. Meine Eltern waren entsetzt und bestanden darauf, dass, wenn ich es wäre, ich die Schwangerschaft fortsetzen würde. Niemand fragte mich, was ich wollte. Ich war zu entsetzt, um zu denken, dass ich mit 16 ein Kind aus einer Vergewaltigung würde aufziehen müssen, und das wäre einfach in Ordnung für meine Eltern. Glücklicherweise war ich nicht schwanger, aber ich war nach der Vergewaltigung nie mehr dieselbe. Natürlich wurde eine Sozialberatung verboten. Ich zog mich zurück, wurde deprimiert, und meine Schulnoten wurden schlechter. Ich schied aus der Schule aus und glaubte, dass das nirgendwohin führen würde, da mir beigebracht worden war, dass höhere Bildung nicht nützlich ist. Also wurde ich Pionierschwester in der Hoffnung, das würde helfen, mich wieder auf die gerade Bahn zu bringen und mir die richtige Einstellung geben, weil ich einfach keine sehr gute Tochter gewesen war und jetzt nicht mehr Jungfrau war. Mit 17 begann ich, mich mit Jungen einzulassen, und bald fand man es heraus und wies mich öffentlich zurecht. An diesem Punkt nannte mich mein Vater Schlampe und Hure und sagte, wenn ich nicht mit meinem Benehmen aufhörte, würde ich als Prostituierte enden, und dass er sich freuen würde, mir zu zeigen, wo sie alle herumstehen und was mit Frauen wie denen geschieht. Ich fragte mich, wie er wusste, wo sie waren. Schließlich wurde ich wegen Hurerei ausgeschlossen.

Mit 18 beschloss ich, zur "Organisation" zurückzukehren. Ich traf einen netten Zeugen Jehovas und heiratete ihn, nachdem ich ihn nur 2 Monate kannte. Zwei Tage nach unserer Hochzeit schlug er mich schlimm genug, um meine Brille herunterzuschlagen und mich flach auf den Rücken zu stoßen. Die Misshandlung ging fast 10 Jahre weiter. Während dieser Ehe schlug er mich, schlug mir wiederholt ein blaues Auge und blaue Flecken, und er fuhr mit mir zum Arzt, um sich zu vergewissern, dass keine Knochen gebrochen waren. Er vergewaltigte mich. Er zwang mich dazu, mit dem Messer am Hals Sex zu haben. Einmal riss er mir meine Kleidung herunter, als ich mich nicht danach fühlte, Sex zu haben, und zwang mich dazu. Er schlug mich, als ich schwanger war. Das erste Jahr oder so war ich einfach schockiert und fürchtete mich. Dann ich wurde kühner und meldete ihn oft bei den Ältesten. Ich wurde aufgefordert, gehorsamer zu sein und fortzufahren, Jehova zu dienen. Ihm wurde gesagt, er solle aufhören, mich zu schlagen, aber das tat er nicht. Schließlich wurde ich zwei weitere Male ausgeschlossen und kam mit 25 nie mehr zurück, er wurde auch ausgeschlossen. Als ich 25 war, hatte ich 3 Kinder. Schließlich begann er, die Kinder zu schlagen. Bei jedem Kind musste ich ihm mit den Bullen drohen, wenn ich einen blauen Fleck an ihnen sah. Glücklicherweise hörte er auf, ließ es dann aber an mir aus.

Während dieser Ehe erfuhren meine Eltern von seiner Gewalttätigkeit sagten ihm nur, so dürfe er nicht handeln. Ich wurde informiert, dass ich keine Gründe für eine Scheidung trotz der Gewalttätigkeit hatte. Ich fühlte mich eingezwängt, ging aber schließlich zu einer Beratung, wo mir gesagt wurde, solange er diese Gewalttätigkeit fortsetzte, sei die Ehe nicht in Ordnung. Bald danach war ich in der Lage, mich scheiden zu lassen und aus dieser Ehe und von diesem Mann wegzukommen.

Meine Eltern halfen mir nie, nachdem ich angab, dass ich nicht daran interessiert war, jemals wieder eine Zeugin Jehovas zu sein. Meine Mama entschuldigte sich dafür, dass sie mir während dieser Ehe nicht mehr half, mit der Ausrede, sie konnten es nicht, weil ich ausgeschlossen war. Ich finde es sehr beunruhigend, dass im Namen der Religion oder Jehovas oder wessen auch immer ein Elternteil dem Kind nicht hilft, das etwas braucht. "Weltliche Leute" haben mir ständig auf vielerlei Weise geholfen, und sie waren zutiefst "christlicher" oder mit mehr Nächstenliebe erfüllt, als Jehovas Zeugen es je sind. Es ist erstaunlich, wie viele Lügen, die ich bloßgestellt habe, die ich gelehrt bekam, als ich ein gutes kleines Zeugenmädchen war. Das Leben ist jetzt gut, und ich bin eine Heidin und sehr glücklich. Danke, Herrn Bowen, für das wirkliche Ausleben der Wahrheit, und dass es keine Lügen auf der Welt geben darf. Hoffentlich ändern Ihre Bemühungen die Organisation. Kinderschänder dürfen nicht frei herumlaufen, und wie sie in den Versammlungen akzeptiert werden können, übersteigt mein Begriffsvermögen. Soweit es mich betrifft, halten Jehovas Zeugen den Kreislauf von sexuellem Missbrauch und Gewalttätigkeit durch ihre "Nichts sagen"-Einstellung aufrecht. Es macht mich sehr unruhig, dass mein Papa, der Ältester ist, Teil dieses Kreislaufs ist.

Gottes Segen für alle, die diesen religiösen Missbrauch, sexuellen Missbrauch und die Gewalttätigkeit erlitten haben. Ihr seid alle in meinen Gedanken und Gebeten.

Liebe Grüße,

SV


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Ich bin gegenwärtig keine praktizierende Zeugin Jehovas, denn als ich der Frau, die mit mir als Teenager studierte, sagte, dass ich immer noch von meinem Vater sexuell missbraucht wurde, tat sie nichts. Ich blieb für ein weiteres Jahr in einem Haus voll Missbrauch.

Meine Großmutter von Vaters Seite war eine Gesalbte. Als ich 10 Monate alt war, starb sie und wurde mein ganzes Leben als vollkommenes Beispiel dafür dargestellt, was ein liebevoller Zeuge Jehovas ist. Ich bin dessen nicht sicher, weil sie meinen Vater aufzog und er ein Pädophiler wurde. Ich wurde sexuell missbraucht und seelisch misshandelt, bis ich 17 war. Ein Zeuge zu sein, war ein Teil meiner ganzen Kindheit, dann auch wieder nicht. Mein Vater war in der Lage, die meisten Personen in der Wahrheit fertig zu machen, als wir zu den Besprechungen kamen. Er hatte so viel Kenntnis der Wahrheit, dass sie nicht an ihm zweifelten. Er war das vollkommene Beispiel, wenn er zu den Zusammenkünften kam, um dann nach Hause zurückzukommen und die Familie zu misshandeln.

Mein Vater wurde wegen Trinkens ausgeschlossen, als ich 16 war, obwohl die Ältesten von dem Missbrauch wussten, der im Haus geschah. Es hat Jahre gebraucht, um mich von diesen kranken Leuten zu trennen.

Dann wurde mir dadurch "geholfen", dass ich nach dem Schulabschluss bei einer Frau mit fünf Kindern einzog. Diese Frau und ihre Kinder wurden als gute Mitglieder der Versammlung betrachtet. Zwei ihrer älteren Töchter waren eine ziemliche Zeitlang Hilfspioniere gewesen.

Als ich in diesem Haus war, hat mich die Mutter der Kinder so seelisch misshandelt, dass ich Jahre brauchte, um mich von der Erfahrung zu erholen. Ich kam schließlich aus dieser Situation heraus, als ich den Ältesten immer wieder von meiner Familie erzählt hatte, und wie schlecht ich auch in dieser Familie behandelt wurde.

Ich entkam der Versammlung schließlich, als ich in einem Gruppenheim im Alter von 21 endete. Ich bin nicht zurückgegangen, weil ich einfach nicht mit den Leuten umgehen kann, die unbeteiligt dastanden, als ich als Teenager und junge Erwachsener so missbraucht wurde.

KB


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Grüße! Ich bin ein Zeugin von Jehova Gott, aber ich bin fast ein Jahr lang nicht in einem Königreichssaal gewesen. Ich widmete Jehova mein Leben 17 Jahre zuvor; ich bin 36 Jahre alt. Im Jahr 1988 heiratete ich einen 'Bruder'. Unsere Ehe dauerte drei Monate. Er missbrauchte meinen damals vier Jahre alten Sohn sexuell. Als er meinen Sohn nahm und für eine Woche verschwand, rief ich die Ältesten und fragte, was ich tun sollte (ich wollte die Behörden benachrichtigen). Sie sagten, ruf NICHT die Polizei, er wird zurückkommen. Ja, er kehrte mit meinem kleinen Jungen zurück, den er sexuell missbraucht hatte. Er war selbst von einem Onkel, einem Zeugen Jehovas, missbraucht worden, als er ein kleiner Junge war. Einen Monat später zerbrach unsere Ehe, weil er Unzucht mit einer jungen Schwester beging und schließlich ausgeschlossen wurde. Ich ließ mich von ihm scheiden. Nach 9 Jahren des Alleinlebens heiratete ich wieder; dieses Mal einen Mann, der kein getaufter Zeuge war. Obwohl ich die Ermahnung des Apostels Paulus, "nur im Herrn zu heiraten", kenne, meine ich nicht, dass ich nicht sehr weit davon entfernt heiratete. Mein gegenwärtiger Mann, mit dem ich fünf Jahre verheiratet bin, hat aufmerksam zugehört und alles akzeptiert, was Jehovas Organisation uns aufgibt (keine Feiertage, rauchen usw.), außer dass er nicht verstehen kann, wie man mich seit unserer Heirat so grausam ächtet. Er ist auch auch ziemlich grausam geächtet worden. Ich glaube fest, dass mir Jehova diesen freundlichen und liebevollen Mann gab; obwohl ich zugebe, dass einige Zeiten schwierig gewesen sind, hat es hauptsächlich damit zu tun, dass wir gemieden werden und nicht die emotionale/geistliche Unterstützung von unseren Brüdern/Schwestern erhalten, die wir alle brauchen. Mein Sohn ist wegen dieses Verhaltens gestrauchelt und hat die Organisation verlassen. Ich liebe meinen Gott Jehova immer noch sehr; und ich weiß, dass dieses "System der Dinge" nicht mehr lange dauern wird. Ich hege auch die Hoffnung und bin davon überzeugt, wozu Jehova mich erwählt hat. Ich bedauere, dass Personen, die durch Unvollkommenheiten/böse Absichten anderer verletzt wurden, strauchelten, so dass sie Jehovas Organisation nicht mehr ertragen können. Aber letztlich ist es nicht Jehovas Organisation, die Leute rettet - es ist nur Jehova. Und "Jehova zu dienen" bedeutet nicht, dass du nichts unternehmen musst, um dich oder deine Lieben zu schützen - es bedeutet, darauf zu warten, dass sein Königreich und sein ernannter Herrscher, Jesus Christus, diesem widerlich kranken Systems ein Ende machen. Glauben, diesen Glauben zu haben bedeutet zu wissen, dass Jehova nicht lügen kann und dass die, die auf ungerechte Weise weitermachen, nicht an diesem wunderbaren Ort werden leben dürfen. Niemand sollte unsere Liebe von Jehova trennen dürfen ... NIEMAND! Meine Liebe geht zu allen jenen, die so schrecklich von solchen grausamen Missbräuchen betroffen worden sind. Bitte sucht SOBALD WIE MÖGLICH eine Behandlung auf! Bei posttraumatischer Stressstörung ist eine frühe Behandlung möglich.

L.C.

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Ich weiß nicht, ob ihr von mir hören wollt oder nicht, aber ich beschloss, sowieso zu schreiben. Ich habe nicht ein Leben im Dienst geführt wie du, obwohl ich auch einmal praktizierende Zeugin war. Mein früherer Mann war als Zeuge erzogen worden, war aber "weg" davon gewesen, als ich ihn traf. Ich zog damals 2 Jungen allein auf. Ich war Mitglied der Anonymen Alkoholiker geworden und versuchte, mein Leben & das Leben meiner Jungen zu wenden, als ich P traf. Er war auch Mitglied bei A.A. Ich traf ihn bei einem Treffen. Als ich P traf, wollte ich so verzweifelt, dass meine Jungen ein "normales" Leben haben, und dazu brauchten sie einen männlichen Einfluss. P hatte mir gegenüber erwähnt, dass er ein Zeuge gewesen war, aber wegen Rauchen "ausgeschlossen" worden war. Ich hatte keine Ahnung davon, was das damals bedeutete. für mich bedeutete Gott anzubeten, in die Kirche zu gehen & die Messe am Sonntag zu genießen. Ich wollte das für meine Jungen. Ich hatte keine Ahnung davon, wo ich hineinkam. P & ich lebten zusammen, dann heirateten wir. Nach der Heirat begann er, darauf zu drängen, in den Königreichssaal zurückzugehen. Ich mochte die Idee, weil ich dachte, dass es uns helfen würde, Freunde zu treffen, & den Jungen eine religiöse Grundlage zu geben. Wir begannen, zu Zusammenkünften zu gehen, aber es war nicht, wie ich gedacht hatte. Sie mieden P, ich verstand das zuerst nicht. P sagte, dass alles in Ordnung wäre, sobald er wieder aufgenommen würde. Bald war er wieder "aufgenommen", danach begann P, zu sagen: "Wenn wir nicht alle Zeugen sind, funktioniert diese Ehe nicht, es ist keine wirkliche Familie usw." Ich muss zugeben, ich wollte wirklich nicht den Zeugen angehören, ich mochte die Art, wie ich behandelt wurde, nicht, ich fühlte mich wie in einem kommunistischen Land, sehr husch, husch. Ich musste so darauf achten, was ich sagte & tat. Mir wurde gesagt, dass ich in eine gute Zeugin verwandelt würde, und ich würde ewig leben. Es war nicht das, was ich wollte, das war nicht das Leben, das ich wollte. P fuhr fort zu drängen. Wir begannen, Bibelbesprechungen in meinem Haus zu haben, in den Predigtdienst zu gehen & nur Zeugenfreunde zu haben. Ich hatte keine Freunde, ich gab die meisten meiner weltlichen Freunde auf. Ich muss jetzt zum Anfang zurückgehen, um euch zu helfen, zu verstehen, was in meiner Beziehung zu P geschah. Als wir zuerst zusammen waren, schien der eigentliche Anfang, alles, für P in Ordnung zu sein. Was ich damit meine, ist, er schien wie ein großartiger Kerl zu sein. Sogar der Gedanke daran, dass wir beide Alkoholprobleme in der Vergangenheit hatten, das A.A.-Programm & unsere Unterstützung füreinander hatten, brachte uns beide auf die richtige Spur. P hatte aufgrund von Verwendung & Missbrauch von Alkohol einige Jahre im Gefängnis verbracht. Er war jetzt 30 Jahre alt & hatte nie geheiratet, als ich ihn traf. Bitte habt Geduld mit mir, ich weiß, dass ich vor & zurück springe, aber es wird zusammenkommen. Nachdem wir heirateten, wurde P distanziert in unserer Intimität. Ich fragte, ob irgendetwas falsch war, & er sagte "Nein, ich bin nur müde." Es wurde schlechter & schlechter. Wenn ich versuchte, Verkehr mit meinem Mann zu haben, hat er mich beschuldigt, zu sexuell oder aufdringlich zu sein. Ich begann, mich zu fragen, ob dies Teil der Religion war, Sex war vielleicht auch etwas, das sie nicht mochten! Aber er sagte Nein, es hat nichts damit zu tun, & las Passagen aus der Bibel darüber, eine gute & gehorsame Ehefrau usw. zu sein. Wir zogen in ein Apartment, und P nahm dort eine Aufgabe als Wächter an. Es war ein großer Komplex und eine gute Gelegenheit, dass wir etwas Geld sparten. Mehr & mehr wurde P davon besessen, ein guter & "perfekter" Zeuge zu sein. Er hat mir in den Ohren liegen, getauft zu werden und eine gute Zeugin zu sein. Es wurde so, dass, wenn ich, "verflixt", sagte, er mich ermahnte & aufforderte, das nicht zu sagen, weil es zu nah bei "verdammt" lag. Ich strengte mich so sehr an, das zu sein, was er wollte. Ich ging zu den Zusammenkünften, hatte Studien in meinem Haus, ging in den Predigtdienst, meine Kinder waren beteiligt. Unser Intimleben wurde schlechter. P hat alle möglichen Entschuldigungen gefunden, um nicht intim mit mir zu sein. Er nannte mich eine Hure, weil ich mit ihm, meinem Mann, Liebe machen wollte. Wir waren jetzt ungefähr ein Jahr verheiratet. Ich dachte, vielleicht ein Kind zu haben, würde helfen. Ich musste ihn bitten, Verkehr mit mir zu haben, so dass ich schwanger werden konnte. Was für ein Narr ich doch war. Nun, 9 Monate später hatte ich meinen 3. Sohn. Natürlich half es unserer Situation überhaupt nicht. Es war um diese Zeit, als ich begann, mitten in der Nacht aufzuwachen. Ich bemerkte, Paul war nicht neben mir im Bett. Ich konnte sehen, dass das Fernsehen an war, und ich sah, wie P auf dem Boden unseres Schlafzimmers saß. Ich schaute über die Bettdecke, um zu sehen, was er tat. Er masturbierte zu den Mädchen im Fernseher! Ich war schockiert. Er wollte nichts mit mir zu tun haben, doch das hier tat er, und ich, seine Frau, war im Bett. Ich sagte nichts, ich dachte, dass es vielleicht nur eines jener Dinge war. Das war es nicht! Nach diesem Vorfall war ich mir mehr seines Verschwinden nachts aus unserem Bett bewusst, er machte dasselbe, was ich vorher sah. Schließlich nahm ich mich zusammen, um ihm gegenüberzutreten. Ich fragte ihn, warum er das tun und nicht bei mir sein wollte, bei seiner Frau. Ich hatte mir so oft Fragen darüber gestellt, warum er mich nicht mehr wollte. Ich dachte, dass ich es war. Ich versuchte, immer, bestmöglich auszusehen und mich gut anzuziehen & mein Gewicht zu halten. Ich gab mir selbst die Schuld. Er sagte, ich sollte aufhören, mir Sorgen darüber zu machen, es sei nur eine Phase, die er durchmachte. P sagte: "Gehen wir auf die Knie & bitten Jehova um Vergebung & Führung". Wir taten es. P fuhr fort, mich in Richtung Taufe zu drängen, er sagte, dass es bei unseren Problemen helfen würde. Er würde eine "festere" Beziehung zu mir haben, wenn ich getauft wäre. Ich gab nach & wurde schließlich getauft. Ich hatte keine Ahnung davon, welche "Hölle" vor mir lag. Die Kinder schienen sich gut zu fühlen, sie hatten Freunde gewonnen und passten sich an. P war allem Anschein nach ein guter Vater für sie. Alle, die dachten, dass sie uns kannten, sahen uns als gute "Zeugenfamilie" an, glücklich, angepasst, und als Leute, die alles richtig machten. Aber unsere Beziehung fiel auseinander. P wurde leicht wütend. Er ging sogar soweit, seine Hände um meine Kehle zu drücken, er wurde manchmal so wütend. Wir hatten jetzt kein Intimleben mehr. Ich stand nachts auf & stellte fest, dass P nicht einmal in der Wohnung war. Ich fand das zuerst nicht verdächtig, er war Wächter & musste manchmal hinausgehen, um nachts Dinge in den Gebäuden in Ordnung zu bringen. Aber als er immer häufiger verschwand, wurde ich argwöhnischer. Ich wartete eines nachts, bis ich merkte, wie er sich aus dem Bett hinaus schlich. Er ging hinaus & ich folgte ihm, um die dunklen Ecken der Wohnungsgebäude herum schlitternd. Ich sah ihn etwas versteckt in den Büschen, und er stand auf einem Rohr, das aus dem Boden heraus steckte. Ich stand da, als ich ihn in der Dunkelheit beobachtete, und fragte mich, was er tat. Dann erkannte ich, was er tat. Er masturbierte, während er in jemandes Fenster sah. Ich war schockiert, ich konnte mich nicht bewegen. Im Kopf drehte sich alles, MEIN GOTT! Welche unschuldige Person ist in diesem Zimmer? Was, wenn er erwischt würde, meine Kinder, was würde ich ihnen sagen? Wer ist dieser Mann, den ich heiratete, der diese Religion in mich hineinstopfte, bis ich würgte. Während er den Heiligen spielte. Das kann nicht wahr sein. Aber das war es. Ich rief ihn & mit einem schockierten Blick auf seinem Gesicht stand er dort. Was tust DU hier? wollte es wissen. Ich fragte ihn, warum? Was ist los? Er sagte, lass uns auf unsere Knien fallen & Jehova um Vergebung & Führung bitten und es niemandem sagen! Jehova hilft uns. Gut, ungefähr ein Jahr lang danach folgte ich ihm in allen Stunden der Nacht, nachdem er sich aus dem Bett hinaus schlich. Ich fand ihn vor jemandes Fenster, wo er masturbierte. Wir gingen dann immer nach Hause, er fiel auf seine Knie & betete. Ich kam von der Arbeit heim und fand ihn dann im Schlafzimmer mit Pornobildern. Er versuchte, in seiner kranken Perversion schlauer zu werden. Er ging in die Stadt in Peepshows. Ich fand dann die Eintrittskarten in seinen Taschen. Ich war erschöpft vor Mangel an Schlaf. Ich wollte es so verzweifelt jemandem sagen. Ich war verlegen & hatte Angst. Ich sagte es schließlich meiner Mutter, und sie war schockiert. Ich bat P während dieser Zeit, sich Hilfe zu holen. Zu einem Psychologen zu gehen. Ich bat ihn darum, mit mir oder allein zur Therapie zu gehen. Er wollte nicht. Er sagte, Jehova, würde helfen. Beten beten ... Ich vertraute niemandem in der Wahrheit. Ein Bruder, der P für eine Weile gekannt hatte, klagte konstant darüber, dass jeder ihm zu Hilfe kam und er keine Zeit für sich oder seine Familie hatte. Er klagte immer. Ich kannte nur einen Bruder, von dem ich meinte, dass ich ihm diese Geschichte auch sagen konnte. Er war Dienstamtgehilfe. Ich rief ihn an und bat ihn, in meine Wohnung zu kommen. Ich sagte ihm alles, was geschehen war, und er war sehr verständnisvoll. Er sagte, dass er natürlich zu den Ältesten würde gehen müssen, ich sagte, dass ich das verstand. Am nächsten Tag rief mich einer der Ältesten an. Sie fragten, ob P da sei. Er kam in meine Wohnung und fragte ihn, ob diese Dinge, die ich sagte, wahr waren, P gab es zu. Der Älteste sagte, dass er mit anderen Ältesten in mein Haus zurückkommen würde, um die Situation mit uns zu erörtern. 5 Älteste kamen in meine Wohnung. Wir saßen um meinen Tisch herum. Der Älteste, der erst die Woche zuvor darüber geklagt & gestöhnt hatte, wie beschäftigt er sei, war ziemlich verärgert, dass ich nicht zuerst zu ihm mit diesem Problem gekommen war! Seine Sorge galt nicht uns, sondern sein Ego war verletzt. Ein anderer Ältester, der mit den Ältesten von der Versammlung in Brooklyn gesprochen hatte, in der P aufgewachsen war, fragte: "P, warst du nicht einmal ausgeschlossen?" P antwortete: "Ja". Und das war wegen Rauchen, nicht wahr? "Ja", antwortete er. Und haben die die Ältesten dort nicht wegen der gleichen Art des Verhaltens mit dir gesprochen, als du in Brooklyn gelebt hast? Ich war entsetzt, als P mit Ja antwortete. Er hatte diesen perversen Lebensstil jahrelang gelebt, bevor ich ihn kannte und sie darüber wussten. Ich war wütend, dass niemand irgendetwas tat, dass dieses Verhalten so weiterging, ohne professionelle Hilfe, ungeprüft. P belog mich. Unsere Ehe war eine Heuchelei. All das Knien & das Beten & die Verschwiegenheit. Nach dieser Besprechung durfte P eine Zeitlang bei Zusammenkünften keine Antworten geben. Das war es. Nie kam ein einzelner Ältester zu mir & fragte er, ob ich reden wollte, oder dass er professionelle Hilfe empfahl. Es war ein Durcheinander. Ein Jahr ohne viel Schlaf hatte seinen Tribut verlangt. Ich verließ P. Später wurde ich ausgeschlossen. Ich durfte nicht bei der Hochzeit meiner eigenen Söhne dabei sein. Ich wollte Selbstmord begehen. Ich hatte einen Zusammenbruch. P starb vor einigen Jahren, er ging dazu über, wieder zu trinken. Vielleicht bin ich schwach. Vielleicht bin ich nicht des Königreichs, von dem sie sprechen, würdig. Alles, was ich sagen kann, ist dies: Wenn dieses Königreich, wovon sie sprechen, voll von den Zeugen ist, die ich gekannt habe, dann will ich nicht dort sein. Ich mache sie dafür verantwortlich, P nicht geholfen zu haben, als er ein junger Mann war. Ich mache sie dafür verantwortlich, zugelassen zu haben, dass P seine Krankheit vertuschte. Ich mache sie für den Verlust meiner Familie verantwortlich. Es hat Jahre gedauert, um mich zu erholen, ich arbeite immer noch daran. Danke fürs Zuhören, PT
PT

 

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Hallo, mein Name ist A, und ich lebe in Alaska. Ich war fast 10 Jahre lang Zeugin Jehovas. Dass alles änderte sich, als meine Schwester und ich beide von einem Mann missbraucht wurden, der unser Stiefvater war. Ja, die Versammlung tat nichts, um uns zu helfen, und alles, um es zu vertuschen. Sie schändeten uns, weil wir uns an das Gesetz wandten und ihn anzeigten, und nicht ein einziges Mal, bis zu diesem Tag 6 Jahre später, kamen sie, um zu sehen, wie es uns (unserer Familie) geht, und wir leben immer noch in demselben Haus. Ich denke, dass die Versammlungen der Zeugen Jehovas sich der Kinderschänder nicht schämen, sie begrüßen sie mit offenen Armen und sagen, wenn sie Gott um Vergebung bitten, sie sind gute Leute. Es ist etwas nicht in Ordnung daran, und man muss dem Einhalt gebieten, sie sind nichts als eine Gruppe von Heuchlern, die das Eine sagen und das Andere tun. Es ist nicht Gottes Wille, dass sie das vor dem Gesetz verbergen. Gott will, dass dieser Art Menschen Einhalt geboten wird. Er möchte nicht, dass seine Leute verletzt werden, und das ist das, was diese Leute mir antaten. Sie haben mich ohne Möglichkeit zu gesunden verletzt. Ich denke nicht, dass ich jemals in der Lage sein werde, darüber hinwegzukommen, was mit mir geschah oder wie ich behandelt wurde. Sie versuchten sogar, meiner Mama zu sagen, dass sie sich nicht von diesem Mann scheiden lassen konnte, der ihre eigenen Kinder missbrauchte, dass das kein biblischer Grund sei. Was für ein Haufen SCHEISSE. Ich hasse diesen Mann und werde ihn immer hassen, und ich hasse jeden, der mich geächtet hat, weil ich das Richtige getan habe!!! Ich habe mich gemeldet und wurde von ihnen bestraft, aber ihr wisst, dass ihre Zeit kommt, wenn jeder Älteste oder Versammlungsleiter für das falsche Tun bestraft wird, weil er es vertuscht. Und ich kehre nie zu einer Jehova-Versammlung zurück. Der Königreichssaal in Alaska reichte mir. Ich liebe Jehova, versteht mich nicht falsch, ich denke nur nicht, dass ich mit der Art einverstanden bin, wie Dinge von Bedeutung behandelt werden. Ich glaube, dass man Gott allein verehren kann und dass er dein Herz beurteilt. So, das war meine Geschichte (jedenfalls die Kurzversion).

A D

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Ich bin eine frühere Zeugin Jehovas, die missbraucht wurde. Ich will jedem sagen, dass DIES eine SEKTE ist, ein Hafen für Pädophile, um genau zu sein. Ich wurde jahrelang von meinem Stiefvater missbraucht. Als meine Mutter es herausfand, machte sie die Ältesten darauf aufmerksam. Sie forderten sie auf, zu vergeben, und er würde bereuen usw. ... Ich hatte Glück. Meine Mutter merkte, dass das UNSINN war! Pädophile sind krank und müssen von Kindern weg sein. Jede Organisation, die lehrt, dass sie die "WAHRHEIT" hat, und jeder andere ist "weltlich", sucht nur zu entfremden. Eine Sekte entfremdet Menschen von Familie, Freunden und der Gesellschaft. Sie versucht, Frauen unterwürfig zu machen und ihnen beizubringen, ihren Mund zu halten. Sie speien Bibelstellen aus, die sie aus dem Zusammenhang reißen, damit sie zu ihrer eigenen Tagesordnung passen. Ich habe die Artikel auf dieser Webseite gelesen, und es scheint mir, dass, obwohl die Leute vorwärts kommen, sie diese Sektenmentalität noch nicht abgeschüttelt haben. Diese Religion ist nicht die Wahrheit. Jesus hat mit Leuten aus allen Bereichen des Lebens geredeten, den Armen, den Nutten, jedem. Diese Religion bringt dir bei, nur mit Leuten in "der Wahrheit", vielmehr solchen, die auch programmiert sind, Umgang zu haben. Meine Mutter verließ die Sekte und wurde ausgeschlossen. Sogar ihre eigene Mutter weigert sich, bis zu diesem Tag mit ihr zu sprechen! Das ist nicht Liebe. Das ist böse. Seitdem haben sich mehrere von ihren früheren Schwestern gemeldet, dass ihre Kinder auch missbraucht wurden, eine von ihnen eine Ältestentochter! Alles wurde gleich behandelt, vertuscht, Friede, Freude, Eierkuchen.

Ich sage allen Frauen, wacht auf, dies ist eine SEKTE!!!! Macht euch frei, lasst euch ausschließen!!! Dies eine von MÄNNERN, PÄDOPHILEN gegründete böse Organisation!!!!!!!! Ein Gremium aller männlichen Ältesten! HA >>> SEID NICHT BLIND, KLEINE LÄMMER. JESUS UND GOTT SIND ÜBERALL UM UNS, UND SIE BILLIGEN NICHT, WIE DIESE RELIGION IHRE LEHREN VERBOGEN HAT, !!! VERLASST DIESE SEKTE JETZT >KINDERSCHÄNDER HÖREN NICHT AUF! DU MUSST IHNEN EINHALT GEBIETEN!!!!!!!!!!!!!!

VT


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