JEHOVAH'S WITNESSES

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9. Mai 2002, Brief an BBC Panorama,

Warum christliche Eltern sich in ihrer Anbetung in der Versammlung sicher fühlen können
Als Antwort auf verschiedene Anfragen des britischen Nachrichtenmagazins Panorama teilen die Zeugen Jehovas ausgedehnte Einzelheiten über ihre Einstellung zu dem entsetzlichen Verbrechen des Kindesmissbrauchs mit. Sie erklären auch ihre Vorschriften, wie sie mit Anschuldigungen gegen ihre Mitglieder umgehen. Von besonderem Interesse – Lesen Sie, warum christliche Eltern sich in dem Wissen sicher fühlen können, dass man sich sehr bemüht, mögliche Kinderschänder vor einer Ernennung in verantwortungsvolle Ämter in der Versammlung der Zeugen Jehovas auszusieben.

Jehovas Zeugen und Kinderschutz in Großbritannien

Paul Gillies, Sprecher des britischen Zweiges der Zeugen Jehovas, bemerkt: „Sexueller Missbrauch von Kindern ist nicht nur eine entsetzliche Sünde, sondern auch ein Verbrechen, das bei den Opfern dauerhafte seelische Narben hinterlassen kann. Jehovas Zeugen überall verabscheuen den sexuellen Missbrauch an Kindern und werden eine Person, die eine solch widerliche Handlung begeht, nicht vor den Folgen seiner großen Sünde schützen. Das ist in Übereinstimmung mit dem in Römer 12:9 aufgezeichneten Grundsatz.“

Aus der Erkenntnis heraus, dass Religionen wegen der Art, wie sie derartig komplexe Dinge handhaben, im Rampenlicht stehen, haben die Zeugen Jehovas sichergestellt, dass die Öffentlichkeit Zugang zu detaillierten Informationen in Bezug auf die Mittel hat, wie sie mit diesen Fragen umgehen, wenn sie sich in der Versammlung stellen. Gillies erklärt: „Es ist für uns sehr wichtig zu wissen, ob ein Missbrauchsopfer sagt, sein Fall sei in unserer Religion nicht mit Einfühlungsvermögen oder Verständnis behandelt worden.“

Und Gillies fährt fort: „Die Ältesten in Großbritannien sind angewiesen, dass den weltlichen Gesetzen Gehorsam geleistet wird. Wenn die Ältesten eine Meldung erhalten, nehmen sie Kontakt mit unserem Landesbüro in London auf, damit sichergestellt wird, (1) dass das mutmaßliche Opfer und weitere mögliche Opfer vor möglichem Missbrauch geschützt werden, und (2) dass der Rat gegeben wird, das Verbrechen bei den zuständigen Behörden anzuzeigen und allen rechtlichen Erfordernissen nachzukommen. Jehovas Zeugen glauben des weiteren, dass es das unumschränkte Recht eines jeden Opfers, seiner Familie oder anderer ist, die Sache bei den Behörden anzuzeigen, wenn sie das wollen. Es gibt mit Sicherheit keine Strafen für ein Versammlungsmitglied, das einen mutmaßlichen Missbrauch bei den Behörden anzeigt.“

Kontakt innerhalb Großbritanniens: Paul Gillies, Telefon: 020 8906 2211