Unten ein Leserbrief, der in der Zeitung von Paducah abgedruckt wurde. Ich dachte, er könnte jetzt von Bedeutung sein, wo die Zeugen Jehovas ihre Haltung zum Kindesmissbrauch als in Ordnung verteidigen. Alles läuft auf FÜNF FRAGEN hinaus. Wenn typische Zeugen Jehovas die fünf Fragen wahrheitsgemäß beantworten können, dann sind sie gezwungen einzuräumen, dass es ein Problem gibt. Wenn sie lieber lügen, dann tragen sie durch ihre Bemühungen, die Wachtturm-Politik zu verteidigen, zum „Pädophilenparadies“ bei. Ich ermutige alle, diese Fragen weit und breit zu verteilen und fordere von Jehovas Zeugen überall, dass sie der Wirklichkeit ins Auge blicken und aufhören, eine Politik zu verteidigen, die Kinderschänder schützt. Wenn ihr auf die Titelseite meiner Website schaut, werdet ihr oben auf der Homepage den Knopf „Antwort an J. R. Brown“ sehen. Dort könnt ihr die „schriftlichen“ Antworten auf meine fünf Fragen sehen. Hier ist der Brief

 

Kürzlich wurde ich in den Medien als Geistlicher erwähnt, der von seinem Amt zurücktrat, weil er die Kirchenpolitik der Watchtower Bible and Tract Society nicht mehr gutheißen konnte, die meiner Meinung nach Pädophile in der Organisation schützt. Örtliche Wachtturm-Vertreter haben in den Ortsversammlungen der Zeugen Jehovas eine Ansprache „Örtliche Bedürfnisse“ gehalten, die im Gunde genommen von den Mitgliedern fordert:

1. Es ist den Kirchenmitgliedern verboten, mit mir über die Sache zu reden.

2. Es ist mir verboten, mit jemandem in der Kirche darüber zu sprechen, wenn ich nicht ausgeschlossen werden will.

3. Es wurde den Kirchenmitgliedern gesagt, ich sei nicht wahrheitsgemäß mit den Tatsachen umgegangen.

4. Die Kirchenmitglieder wurden angewiesen, jedem, den sie im Zeugniswerk von Haus zu Haus antreffen, zu erzählen, ich habe über die Wachtturm-Politik in Bezug auf Pädophile gelogen.

Die Frage, die beantwortet werden muss, lautet: Wer sagt die Wahrheit? Schützt die Wachtturm-Organisation Pädophile wirklich? Ich möchte Ihnen, der Öffentlichkeit, fünf einfache Fragen vorlegen, die Sie jedem Zeugen Jehovas, der ihnen begegnet, stellen können, um festzustellen, was die Wahrheit ist.

1. Sollte ein Pädophiler in Ihre Versammlung ziehen, werden Sie dann informiert?

2. Wenn ein Pädophiler Ihr Kind belästigt, dürften Sie dann andere Eltern in der Versammlung warnen?

3. Wenn ein Pädophiler leugnet, Ihr Kind missbraucht zu haben, und Sie können dafür keine zwei Augenzeugen vorbringen, würde die Kirche ihn dann bestrafen?

4. Wenn in dem Bundesstaat, in dem Sie leben, eine Anzeige, dass ein Pädophiler einen Minderjährigen belästigt hat, nicht Pflicht ist, werden dann Kirchenvertreter Anzeige erstatten?

5. Wenn Sie als Erwachsener einen Ältesten beschuldigen, er habe sie als Kind belästigt, und er leugnet das, dürfte er dann nicht mehr als Ältester dienen?

Die wahrheitsgemäße Antwort auf jede der obigen Fragen lautet „Nein“. Wenn ein Zeuge Jehovas etwas anderes sagt, sagt er nicht die Wahrheit.

Ich gründe die Antworten auf die obigen Fragen nicht auf meine Meinung, sondern auf meine persönliche Erfahrung mit der Rechts- und der Schreibabteilung der Wachtturm-Gesellschaft, auf Briefe an die Ältestenschaften und die persönliche Erfahrung derer, deren Kinder in der Wachtturm-Organisation sexuell belästigt wurden.

Wenn das die Wirklichkeit in den Versammlungen der Zeugen Jehovas ist, dann frage ich Sie, die Öffentlichkeit: Werden Pädophile in der Wachtturm-Organisation geschützt?