PRESSEVERÖFFENTLICHUNG  

Montag, 12. August 

Kontakt: 

William H. Bowen: KY 270-527-5350, 270-559-5345 silentlambs.org

Barbara Anderson: TN 931-455-6910 

„Alarmschläger” von Kirchentribunal zum Schweigen gebracht 

Bowen das Recht verweigert, Beweise vorzulegen 

Heute um 13:30 Uhr informierte Dan McMullen aus Princeton, Kentucky, Vorsitzender des Berufungskomitees der Zeugen Jehovas gegen William H. Bowen, Rush Hunt aus Madisonville, Kentucky, den Anwalt Bowens, dass die Entscheidung des Gemeinschaftsentzuges aufrecht erhalten werde. Die Bekanntmachung wird am Donnerstag, den 15. August, in der Versammlung Draffenville der Zeugen Jehovas  in Benton, Kentucky, erfolgen.   

„Sie brachten keine Augenzeugen vor und benutzten einen Brief, den ich an die Zentrale schrieb, als einzigen Beweis gegen mich.“ In dem Brief wurden formale Anschuldigungen gegen die leitende Körperschaft (Führung) der Zeugen Jehovas gerichtet, Verbrechen gegen Kinder begangen zu haben. Bowen erklärt: „Ich bot schriftliche Dokumente und Aussagen von Augenzeugen beim ‚Silentlambs-Marsch’ in Brooklyn, New York, am 27. September dieses Jahres an. Aber sie weigerten sich, sich die Beweise anzuschauen oder die Augenzeugen zu hören.” 

Bowen ist der Gründer von silentlambs (www.silentlambs.org 877-wtabuse), einer Selbsthilfegruppe von Missbrauchsüberlebenden unter den Zeugen Jehovas.   

Barbara Anderson 62, aus Normandy Tennessee, wurde am 25. Juli ausgeschlossen, weil sie wie auch ihr Mann Joe zum Kindesmissbrauch ihre Stimme erhoben hatten. „Mein Sohn rief mich am Freitag an und verstieß uns beide als seine Eltern.“ Anderson klagt: „Wir werden unseren Enkel nie mehr wieder sehen.“   

Sheila Bowen, die Frau von William H. Bowen, las einen Brief an das Berufungskomitee vor, der mit der Bemerkung endete: „Ich schäme mich und es ist mir peinlich, dass die Öffentlichkeit weiß, dass ich einmal eine Zeugin Jehovas war.“ 

Jehovas haben 1 Million Mitglieder in den USA, über 15 Millionen weltweit besuchen die Gottesdienste. Es ist ihr Ziel, jedes Haus in Amerika wenigstens einmal im Jahr zu besuchen.