Manifest von Silentlambs

Die folgenden Ausführungen zeigen die Hauptgründe, warum ich meine, die Wachtturm-Gesellschaft habe moralische und ethische Probleme im Umgang mit Kinderschändern.

  1. Geschlossene Gesellschaft. Die Wachtturm-Organisation ist eine geschlossene Gesellschaft, die glaubt, jeder außerhalb der Organisation gehöre zu Satans Welt. Satans Welt wird vernichtet werden, wenn das Ende der Welt kommt, und dies schließt jeden ein, der nicht zum Wachtturm gehört. Die Grundlage für diese Lehre ist in Schriftstellen wie 1. Johannes 5:19 zu finden, wo es heißt: „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist.“ Dies bestätigt das Denken der Zeugen Jehovas, dass jedes Mal, wenn man sich außerhalb der Organisation befindet, jede Hilfe, die man erhält, letztlich von Satan gelenkt wird, und man misstrauisch in Bezug auf das sein sollte, was diese Welt bietet.

2.      Die Autorität der Ältesten. Von den Ältesten heißt es, sie seien Hirten der Herde. Die Herde, das ist jeder in der Versammlung, der kein Ältester ist. Dieser Gedanke wird in den Schriften der Wachtturm-Organisation ständig wiederholt. Es gebe niemanden, der besseren Rat geben könne als die Ältesten, die Hirten. Was ein Ältester sagt, wird als von höchster Autorität kommend angesehen. Wenn man gegen den Rat eines Ältesten handelte, könnte das als Abtrünnigkeit angesehen werden. Ein Beispiel: Ein Ältester gibt den Rat, nicht zu einem bestimmten Therapeuten zu gehen. Wer meint, dem nicht gehorchen zu müssen, wird unter Sanktion gestellt. Das bedeutet, er würde als schlechtes Beispiel angesehen. Ein „schlechtes Beispiel“ kann kein Hilfspionier sein, es kann auch nicht bei einer Demonstration bei der Zusammenkunft teilnehmen. Wer an diesem Punkt gegen die Sanktion rebelliert und mit anderen darüber redet, dies sei ungerecht, dem würde man den Rat geben, den Mund zu halten. Und wer diesem „Rat“ nicht folgt, mit dem kommen die Ältesten dreimal zusammen, um denselben Rat zu geben. Und wer dann immer noch nicht folgt, ohne eine angemessene Erwiderung zu geben, der wird „bezeichnet“. „Bezeichnen“ bedeutet, man wird in Kenntnis gesetzt, dass wegen der Handlungsweise eine warnende Ansprache vor der Versammlung gehalten wird. Zwar wird dein Name nicht erwähnt, aber jeder, der von deiner Handlungsweise weiß, kann keinen Umgang mehr mit dir haben – außer in den Zusammenkünften und im Predigtdienst. Und wenn du dann immer noch gegen den Rat der Ältesten redest, wird ein Rechtskomitee einberufen mit der Anklage auf „unmoralischen Lebenswandel“. Wie wird der definiert? Als „grobe Missachtung der theokratischen Ordnung“. Bei dieser Komiteesitzung muss man sich entschuldigen und sagen, man werde das nie wieder tun, sonst wird einem die Gemeinschaft entzogen. Dieses Beispiel zeigt den klassischen Wirkmechanismus für jeden, der einem Ältesten und dem Rat, den er anbietet, nicht gehorcht.

  1. Eine von Männern beherrschte Gesellschaft. Frauen werden in der Wachtturm-Gesellschaft als Menschen zweiter Klasse behandelt. Sie können auf der Bühne nur die Rolle von Lernenden einnehmen, einmal fünf Minuten pro Woche, und auch das können sie nur, wenn sie zusammen mit einer anderen Schwester sitzen. Die einzige Ernennung, die eine Schwester haben kann, ist die zum Pionier. Ein Pionier verbringt eine bestimmte Anzahl von Stunden im Predigtdienst. Frauen können keine Ältesten oder Dienstamtgehilfen werden. Frauen ist generell jede Verwaltungstätigkeit in der Versammlung verboten, außer es sind keine Männer dafür da. Wenn man sich zum Predigtdienst trifft und es ist kein Bruder da, muss eine Schwester aushelfen, zum Zeichen der Unterordnung aber eine Kopfbedeckung tragen.  Schwestern werden von Geburt an gelehrt, sich unterzuordnen und keine Zweifel zu hegen oder in irgendeiner Weise gegen die Führung der Brüder in der Versammlung zu rebellieren.. Wenn eine Schwester diese Vorgehensweise nicht befolgt oder für respektlos befunden wurde, kann man ihr das Etikett „Isebel-Einfluss“ anheften, und letztendlich wird man ihr dann die Gemeinschaft entziehen, weil sie sich nicht der Führung untergeordnet hat.
  2. Distanz zum wirklichen Leben. Die Weltzentrale der Wachtturm-Gesellschaft ist eine geschlossene Umgebung aus Leuten, die Vorschriften erlassen, und das sind ältere Männer, die im großen und ganzen nie Kinder hatten. Sie führen ein Anstaltsleben. Üblicherweise kochen sie nicht, putzen nicht, zahlen keine Steuern, fahren nicht selbst Autos; sie verstehen das Leben außerhalb ihrer Anstaltsumgebung nicht. Sie verstehen nur schwer die Probleme, vor denen viele im Alltagsleben stehen. Üblicherweise nehmen sie die Haltung ein, den status quo aufrecht zu erhalten und weder weitreichende Änderungen oder kleinere Anpassungen vorzunehmen. Die Einstellung ist: „Was nicht kaputt ist, muss nicht repariert werden“, und ‘wenn es kaputt ist, wollen wir es nicht wissen’.

Die geschlossene Gesellschaft, die Autorität der Ältesten, die von Männern beherrschte Gesellschaft und die Lebensfremdheit alle zusammen legen die Grundlage für ein Pädophilenparadies innerhalb der Organisation. Wir haben einen größeren Prozentsatz an Kindesmissbrauch als in den Großkirchen. Die Grundlage für diese Schlussfolgerung sind die internen Vorschriften und  das von der Organisation geschaffene Milieu, das Pädophilen erlaubt, anonym zu bleiben und so weitere mögliche Opfer zu gefährden. Es sind im folgenden die Themen und internen Vorschriften aufgeführt:

  1. Kein Verkündiger darf über einen anderen Verkündiger schlecht reden. Wenn ein Verkündiger mit jemandem ein Problem hat, wird er angewiesen, die Sache entweder zu vergessen oder auf den Schuldigen zuzugehen und zu versuchen, die Sache zu regeln. Wenn es nach zwei oder drei Versuchen keine Lösung gibt, wird die Sache den Ältesten vorgelegt, die das letzte Wort in der Sache haben. Wenn der Verkündiger der Vorschrift nicht folgt, kann er wegen Verbreitung böswilligen Geschwätzes ausgeschlossen werden.
  2. Wenn ein Kind sexuell belästigt wird, fordern die genannten Vorschriften, dass niemand sagt, wer der Pädophile ist. Man darf die Sache mit niemandem besprechen, selbst nicht mit direkten Familienangehörigen oder anderen Versammlungsgliedern, deren Kinder gefährdet sind. Niemand in der Versammlung darf in Kenntnis gesetzt werden, wer das Kind missbraucht hat.
  3. Älteste werden angewiesen, in jeder Rechtsangelegenheit absolute Verschwiegenheit zu wahren. Ältesten ist es untersagt, jemandem von einem Pädophilen zu erzählen, der die Ortsversammlung besucht. Das einzige, was auf Ortsversammlungsebene mit einem geständigen Kinderschänder getan werden kann, ist eine Ansprache unter dem Punkt „Örtliche Bedürfnisse“, dass man auf die Kinder achten sollte. Etwas anderes könnten die Ältesten auch noch tun: mit dem Pädophilen zusammenzukommen und ihm sagen, man würde sein Verhalten im Umkreis von Kindern überwachen. Er kann weder Kinder bei sich übernachten lassen, noch sie auf seinem Schoß sitzen lassen oder allein mit Kindern im Predigtdienst tätig sein. Die Ältesten haben im allgemeinen Kontakt in den Zusammenkünften oder im Predigtdienst. In der übrigen Zeit kann der Pädophile sich selbst überwachen.
  4. Es gibt drei Strafen für einen geständigen Pädophilen in der Versammlung.
    1. Man ist für Vorrechte „gestorben“. Eine Anordnung, die im Wachtturm vom 1. Januar 1997 enthalten war. Man kann dann grundsätzlich keine verantwortliche Stellung in der Versammlung einnehmen.
    2. Das Rechtskomitee, das aber nur dann einen Gemeinschaftsentzug aussprechen darf, wenn der Pädophile als reuelos angesehen wird. Die Schuld ist erwiesen aufgrund des Geständnisses oder zweier Zeugen.
    3. Wenn man in einem Bundesstaat lebt, wo eine Anzeige Pflicht ist und ein Minderjähriger behauptet, sexuell belästigt worden zu sein, könnten die Ältesten dafür sorgen, dass die Sache bei der Polizei angezeigt wird.

Es können eine, zwei oder alle drei Direktiven, die von den örtlichen Ältesten, der Dienstabteilung oder der Rechtsabteilung der Wachtturm-Gesellschaft bestimmt werden, angewandt werden.

  1. Wenn jemand beschuldigt wird, pädophil zu sein, und er streitet die Beschuldigung ab, wird er bis zum Erweis der Schuld als unschuldig angesehen. Das wirkt sich zum Vorteil des Pädophilen aus, weil zwei Zeugen für einen Vorfall gemeint sind, nicht für zwei getrennte Vorfälle. In dem ungewöhnlichen Fall, dass ein Pädophiler von zwei Kindern in derselben Woche beschuldigt wird, kann das als Grundlage für ein Rechtskomitee angesehen werden, aber alles andere außer diesem wird es angesichts von Leugnen dem Beschuldigten erlauben, ein Unschuldiger zu bleiben. J.R.Brown von der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Wachtturm-Gesellschaft erwähnt, welche überzeugenden Beweise außer zwei Zeugen es noch gibt. Was sind überzeugende Beweise für einen Kindesmissbrauch? Beispiele: Bilder/Videos, Schwangerschaft oder ein DNA-Test. Wie oft kommt so etwas bei einer Kindesmisshandlung zum Tragen? Sehr selten.
  2. Das Opfer muss unter sehr negativen Umständen vorkommen und den Missbrauch berichten. Das Opfer wird in den hinteren Raum des Königreichssaales geladen, und dort muss es zusammen mit drei oder vier Ältesten sitzen, die Fragen über jede Einzelheit des Geschehnisses vom Stapel lassen. Wo wurdest du berührt? Wie oft? An welchen Tagen wurdest du belästigt? In welchem Zimmer des Hauses passierte das? Warum hast du das nicht schon früher erzählt? Warst du bei dem Missbrauch selber aktiv? Hast du Spaß an der Erfahrung gehabt? Warum hast du nicht geschrieen oder dem Täter gesagt, er solle aufhören? Es hat schon Fälle gegeben, da hat der Pädophile die Anschuldigung bestritten und dann stand das Opfer vor einem Rechtskomitee, weil es seine Teilnahme an einer sexuellen Erfahrung gestanden hat. In einigen Fällen hat man dem Opfer sogar die Gemeinschaft entzogen, weil es die Beschuldigung vorgebracht hat.
  3. Von den Eltern wird gefordert, sich an die Anweisungen der Ältesten zu halten und ihrem Urteil in der Sache zu vertrauen. Die „Schande“ über die Versammlung wird zu einer „Schande“ über Gott umgedreht und liefert die Grundlage, die Eltern davon abzuhalten, draußen Hilfe zu suchen.
  4. Einem geständigen oder überführten Pädophilen wird in der Wachtturm-Organisation Anonymität zugestanden. Wenn er umzieht, folgt ein Brief an die neue Versammlung. Nur die Ältesten sind in diese Information eingeweiht. Niemand in der Versammlung wird in Kenntnis gesetzt, dass es da jetzt einen Pädophilen gibt. Selbst den Frauen der Ältesten gibt man diese Information nicht.
  5. Jemand, der als pädophil beschuldigt wird, kann überallhin umziehen, ohne dass ihm ein Brief folgt. Er wird als unschuldig angesehen, und niemand darf andere wegen der Anschuldigungen gegen ihn warnen. Wenn sie es trotzdem tun, dann siehe oben …
  6. Ein geständiger oder überführter Pädophiler darf allein und mit Schwestern in den Dienst von Haus zu Haus gehen. Er wird ermahnt, keine Kinder im Auto zu haben. Das betrifft aber nicht diejenigen Kinder, die er vielleicht an der Tür, im Hof oder anderswo antrifft, wohin ihn sein Dienst führt. Jemand anderer wird nie wissen, ob der Zeuge Jehovas, der an der Tür steht, pädophil ist oder nicht. Darüber hinaus ist es auch üblich, dass die Teilnehmer am Zeugniswerk vormittags eine Kaffeepause einlegen. Da sind fast immer Kinder dabei, die nicht wissen, mit wem sie frühstücken. Wieder gibt es keine Anweisungen.
  7. Bei Kreis- und Bezirkskongressen dürfen sich überführte, geständige und angeklagte Pädophile frei unter buchstäblich Hunderte von Kindern mischen, ohne dass sie überwacht werden. Für Kongresse gibt es keine Richtlinien. Zusätzlich sind die meisten Motels voller ahnungsloser Zeugen-Jehovas-Familien, die nicht darüber informiert sind, dass in den Motels, in denen sie leben, Pädophile sind, und es für diese Umgebung keine Richtlinien zur Überwachung gibt.
  8. Schnellbauprogramme, bei denen Zeugen aus dem ganzen Bundesstaat zugegen sein können, um innerhalb von vier Tagen einen Königreichssaal zu errichten. Ein angeklagter Pädophiler kann sich an einem solchen Programm beteiligen. Er wird dort auf viele Kinder aus dem ganzen Bundesstaat treffen, die wiederum nicht wissen, dass ein angeklagter Sextäter zugegen ist.
  9. Älteste haben, wenn es um die Behandlung von Fällen von Kindesmissbrauch geht, absolut keine Schulung oder Übung, keine Therapie oder soziale Beratung. Die Ältestendienstschule von 1994 dagegen aus. Es hieß: „Wir sind nur geistige Hirten.“ Es wurde zum Zuhören, zum Vorlesen einer Bibelstelle und zum Aufsagen eines Gebetes ermahnt, und das sollte reichen. Die Haltung dahinter war: Einige Dinge werden erst in der „neuen Ordnung“ gelöst, und Personen in Schwierigkeiten sollten lernen auszuharren. Verstörte Opfer sollten so mit der Sache fertig werden: die Bibel lesen, beten, regelmäßig bei den Treffen der Kirche sein und mehr am Predigtdienst teilnehmen.
  10. Wenn Opfer nicht behandelt werden und ihre Wut dann in selbstzerstörerischem Tun ausagieren, sind die Ältesten allerdings schnell dabei, ein Rechtskomitee einzuberufen, um eine Person auszuschließen, die die Versammlung durch falsches Verhalten ansteckt. Dann wird das Opfer noch einmal zum Opfer gemacht und von den Angehörigen und allen Freunden, die sie in der geschlossenen Gesellschaft der Zeugen Jehovas haben, geächtet.

Alle diese Dinge tragen dazu bei, dass ich überzeugt bin, dass es ein Paradies für Pädophile in der Wachtturm-Organisation gibt. Wir bekehren verstörte Menschen und nehmen sie fraglos als Mitglieder auf. Ein Pädophiler, der ein Zeuge wird, kann sich frei bewegen, wobei seine Vergangenheit ohne Kenntnis durch andere vergraben bleibt. Wenn der Pädophile dann beginnt, Kinder von Zeugen Jehovas, die man lehrt, sich völlig der Autorität der Erwachsenen unterzuordnen, zu belästigen, werden die Kinder leicht eingeschüchtert und sagen jahrelang nichts. Wenn sie dann einmal vorkommen, bestreitet der Pädophile die Anschuldigung einfach und bleibt vom Standpunkt der Versammlung aus „unschuldig“. Sollten die Dinge für den Pädophilen ungemütlich werden, kann er einfach umziehen und mit einem frischen Trupp Kinder von Neuem beginnen. Ein Zeuge vertraut dem anderen völlig, das nennt sich „geistiges Paradies“ inmitten einer bösen Welt. Ihre Kinder dürfen nur mit anderen Zeugenkindern Umgang haben. Bei einer Zusammenkunft sind nur Zeugen Jehovas zugegen. Jede außerplanmäßige Tätigkeit wird nur Zeugen Jehovas miteinander zusammenbringen. Ein typischer Pädophiler hat also ständig ein breites Spektrum von Gelegenheiten, das Vertrauen der anderen ahnungslosen Mitzeugen auszunutzen.

Handeln andere Kirchen in dieser Weise?

Haben andere Kirchenmitglieder dieselbe von Hirten dominierte Einstellung wie Jehovas Zeugen?

Gestehen andere Kirchen entlarvten Sexualtätern dieselbe Anonymität zu?

Erlassen andere Kirchen die Anweisung, dass ihre Geistlichen bei Kindesmissbrauch das letzte Wort haben sollen?

Führen andere Kirchen ihre Mitglieder zu dem Glauben, ihre Art der Untersuchung der Sache sei die beste Art und Weise, um festzustellen, ob jemand ein Verbrechen begangen hat?

Erlassen andere Kirchen die Anweisung, die beste Art und Weise, einem verstörten Menschen zu helfen, sei, ihm zu sagen, er solle ausharren und warten, bis das Königreich Gottes die Probleme löse?

Schließen andere Kirchen wegen sexuellen Missbrauchs verstörte Menschen, die selbstzerstörerische Handlungen begehen, aus der Gemeinschaft aus und lassen sie von den Menschen, die am besten in der Lage wären, ihnen zu helfen, ächten?

Fordern andere Kirchen bei sexueller Belästigung zwei Zeugen, ehe sie etwas unternehmen?

Drohen andere Kirchen den Eltern missbrauchter Kinder mit einem Gemeinschaftsentzug, falls diese andere Mitglieder, deren Kinder in Gefahr sein könnten, warnen?

Entfernen andere Kirchen ihre Geistlichen aus ihren Ämtern, wenn diese andere Eltern vor der Gefahr warnen, die von einem Pädophilen ausgehen mag?

Bieten auch andere Kirchen keinerlei Schulung darüber, wie man einem misshandelten Kind beistehen kann, sich Hilfe zu holen?

Wenn sich bei der Beantwortung dieser Fragen kein Unterschied ergibt, wie Jehovas Zeugen und andere Kirchen diese Angelegenheiten behandeln, dann gibt es bei uns denselben Prozentsatz an Kindesmissbrauch wie bei anderen Kirchen. Wenn andererseits ein Unterschied besteht, dann muss man einen höheren Prozentsatz an Kindesmissbrauch bei Jehovas Zeugen als bei den christlichen Großkirchen annehmen. 

WAS MUSS DER WACHTTURM TUN, UM DAS GESCHEHENE WIEDER IN ORDNUNG ZU BRINGEN?

1. Sich bei allen entschuldigen, die aufgrund der Wachtturm-Politik wie schweigende Lämmer gelitten haben.
2. Alle vertraulichen Versammlungsakten öffnen und alle Aufzeichnungen über pädophiles Verhalten den Behörden anzeigen.
3. Die Wachtturm-Politik so abändern, dass sexuelle Belästigung, wenn sie den Ältesten berichtet wird, sofort der Polizei zur Untersuchung angezeigt wird
.