Ein Bruder schreibt:

Wie die Wachtturm-Gesellschaft mit der Anzeigepflicht in den USA umgeht:

 

Wenn das Gesetzt nichts anderes besagt oder ein Kind nicht in UNMITTELBARER Gefahr ist, ist in den USA folgendes augenblickliche Wachtturm-Politik: Älteste sollten nicht zu einer Anzeige raten, sie sollten aber auch nicht davon abraten.

 

Was Sorgen bereitet:

 

1.    Älteste werden nicht angewiesen, den Opfern oder ihren Eltern immer dazu zu raten, mutmaßlichen oder bekannten Kindesmissbrauch anzuzeigen. Es erfordert eine spezielle Schulung, mit allen Nuancen umzugehen, wie Kinder Vorfälle oder Dinge wahrnehmen und wie sie sich nach einem Trauma oder als Ergebnis eines Traumas äußern. Dies wird noch schwieriger, wenn man die Erinnerungen eines Erwachsenen an einen Kindheitsvorfall bewerten soll. Man muss die Erinnerung aus den Augen eines Kindes analysieren, dazu aber auch noch berücksichtigen, auf welche Art sich Menschen an Kindheitsvorfälle zu erinnern pflegen.

 

3.    Ältesten fehlen die notwendigen Ermittlungswerkzeuge, um Kinderschänder in dem Maße, wie de Gefahr es erfordert, aufzuspüren.

 

Beispielsweise haben Älteste für gewöhnlich keinen Zugang zur Vorgeschichte kriminellen Verhaltens bei Kinderschändung oder einem anderen Verbrechen; die örtliche Polizei hat diese oft - oder auch die Mittel, sie in vernünftigem Maße zu gewinnen, gewiss hat sie die meisten Möglichkeiten dazu, und das zu tun ist wichtig. Die örtliche Polizei hat auch in einer Weise, wie dies den Versammlungsältesten höchst selten bekannt ist, Mittel, um bei Nachbarn oder auf der Arbeitsstelle, wo jemandes Ruf bekannt ist, Ermittlungen anzustellen.

 

4.    Zu viele Befürchtungen bei Verkündigern, die GELEHRT und GESCHULT wurden, sich wegen Rat auf Älteste oder die Wachtturm-Gesellschaft zu verlassen, wenn es darum geht, Mitzeugen bei weltlichen Behörden anzuzeigen. Der Rat, dass wir keine Haltung dazu zeigen, ob Anzeige erstattet werden sollte oder nicht, lässt bei den Opfern Zweifel bestehen, ob sie etwas Gutes oder Schlechtes tun, wenn sie Anzeige erstatten. Sie fühlen sich in einer Zeit ohne Unterstützung, wo sie diese am meisten brauchen. (Wenn man eine Anzeige wegen Kindesmissbrauch unterstützt, unterstützt man damit noch lange keine falsche Anschuldigung.)

 

5.    Die inhärente und erhebliche Gefahr, die in Kinderschänder für die Versammlung UND die Gemeinde darstellt. Unsere bestehenden Vorschriften schützen nicht immer vor der schwerwiegenden und gerechtfertigen Drohung für Personen außerhalb der Ortsversammlung. Oft haben sie den Effekt, dass sie VERSUCHEN, die Versammlung zu schützen, aber wissentlich die übrige Gemeinde vor dem Kinderschänder schutzlos lassen. Dieses Versäumnis grenzt an moralische (nicht juristische) Mittäterschaft, wenn ein uns bekannter Täter später hingeht und ein Kind aus der Nachbarschaft missbraucht. Wir schulden es moralisch unseren Mitmenschen, dass wir ihnen die MÖGLICHKEIT geben, sich zu schützen.

 

6.    Die anhaltenden und entsetzlich schädlichen Auswirkungen von Kindesmissbrauch für Opfer. Kindesmissbrauch ist ein Schwerverbrechen und sollte dementsprechend behandelt werden. Etwas anderes zu tun ist unmoralisch.


Wie Abhilfe geschaffen werden kann: 

 

1.   Ändert eine einfache Sache. Schafft es ab, Verkündiger zu einer Anzeige zu ERMUNTERN, macht es vielmehr zu einem automatischen Rat in allen Fällen gemeldeten sexuellen Kindesmissbrauchs! (Das bedeutet nicht, dass die Ältesten auf einer Anzeige bestehen, es sollte den Opfern geraten werden.)

 

VERÖFFENTLICHT diesen Rat im Wachtturm, so dass alle Verkündiger und Ältesten ihn lesen und zusammen betrachten können, damit ALLE Lehrer/Diener (ernannt oder nicht; Schwester oder Bruder) in der Versammlung die Gelegenheit haben, zu SEHEN, dass man sich der Sache in fairer und sicherer Weise annimmt.

 

Tut mit sexuellem Missbrauch praktisch dasselbe, was wir bereits bei Vergewaltigung und anderen schweren Gewaltverbrechen tun, MACHT den Opfern oder den Eltern von Opfern MUT, ihre Anschuldigung der örtlichen Polizei oder dem Sozialarbeiter zu MELDEN. Natürlich bleibt es dem Opfer oder den Eltern von Opfern überlassen, diesem Rat und jedem Gesetz, das zutreffen mag, zu folgen. Älteste werden weiterhin den möglichen zutreffenden Gesetzen folgen, aber das Ermessen, zu einer Anzeige zu ERMUNTERN, fällt weg; sie werden es automatisch tun, und ALLE Verkündiger werden die Gelegenheit haben, darauf zu achten, weil sie es nach dem Lesen oder Erforschen unserer Hauptpublikation, dem Wachtturm, WISSEN.

 

2.   Nachdem für alle Augen sichtbar die Empfehlung VERÖFFENTLICHT wurde, dass Verkündiger mutmaßlichen oder bekannten sexuellen Kindesmissbrauch anzeigen sollten, sollten die Ältesten nun geschult werden, dieser gedruckten Empfehlung zu folgen UND sich immer dann daran erinnern, wenn sie solche Vorfälle der Wachtturm-Zentrale melden.

 

LASST DIE SACHE NICHT UNBESTIMMT SEIN, als ob es im Ermessen der Ältesten liege, ob sie zu einer Anzeige mutmaßlichen Kindesmissbrauchs ermutigen. Macht es automatisch! Lasst die Verkündiger wissen, dass sie unterstützt werden und nicht allein im Regen stehen.

 

LASST DIE SACHE NICHT UNBESTIMMT SEIN, dass sich Verkündiger Sorgen machen, ob es richtig ist, Kindesmissbrauch anzuzeigen. Lasst sie IN GEDRUCKTER FORM wissen, dass es ihre Entscheidung ist, dass aber dazu ermutigt wird.

 

Diese einfache Änderung der Politik, nunmehr DAZU ZU RATEN, dass Opfer oder ihre Eltern mutmaßlichen oder bekannten sexuellen Kindesmissbrauch anzeigen, reißt viele Barrieren ein, die die Justiz behindern, und ist ein Schutz vor weiterem Schaden. Ich erkenne KEINEN VERNÜNFTIGEN GRUND, warum die Politik nicht so wie hier gezeigt aussehen sollte.

 


Wie die Abhilfe sich auswirkt

1.   Es mindert die Sorgen unter den Verkündigern, ob sie wie Christen handeln, wenn sie einen Mitchristen als möglichen Kinderschänder anzeigen. (Hier geht es um mehr als um Zivilangelegenheiten, wie sie in 1. Kor, 6:1 besprochen werden. Hier geht es um eine Strafsache, die eher einer Vergewaltigung gleicht [siehe Erwachet!, 8. März 1993, Seiten 9-10, Untertitel "Dem Opfer helfen", siehe auch den Kasten auf Seite 9]).

2.   Soweit es das Gesetz zulässt, bleibt es innerhalb der Dienerschaft vertraulich, und doch verringert es die Möglichkeit, dass Gerechtigkeit und Schutz nicht Genüge getan wird.

3.    Diese Änderung ist vielleicht kein "Megans Gesetz", aber sie sollte doch denjenigen Angst einjagen, die als Zeugen Jehovas in Tat oder Gedanken Kinderschänder sind! Wer vielleicht fälschlich beschuldigt wird, sollte keine Angst haben, dass Älteste oder weltliche Justizbeamte kriminelles Verhalten aufdecken. Zu Unrecht des Kindesmissbrauchs Beschuldigte sollten froh sein, die Gelegenheit zu haben, ihren guten Ruf GRÜNDLICH wiederherstellen zu lassen! Argwohn und Gerücht VERGEHEN NICHT, nur weil die Polizei nicht benachrichtigt wird.

4.   Es ermächtigt Opfer und Eltern, nicht weniger zu tun als das, was wir bereits in Fällen wie Vergewaltigung empfohlen haben. Wenn wir den sexuellen Missbrauch eines Kindes nicht als GERINGERE Tat  ansehen als Vergewaltigung, warum in Gottes Namen (als Zeugen Jehovas buchstäblich) müssen wir ihn dann anders behandeln, wenn es um die ERMUNTERUNG geht, bei der Polizei Anzeige zu erstatten? In Fällen von Vergewaltigung raten wir zu einer Anzeige, ob es zwei Augenzeugen gibt ODER NICHT. Warum zweierlei Maß, wenn beide Straftaten gleich schwer und verheerend sind?

5.   Die Öffentlichkeit wird in Kenntnis gesetzt, wenn eine Untersuchung hinreichend starke Beweise bedrohlichen Strafverhaltens wie Kinderschändung ans Licht bringen sollte. Dies hilft Ältesten, Familien in der Versammlung zu schützen, ohne dass sie Vertrauliches preisgeben. Neben anderen möglichen internen Schutzmaßnahmen können Älteste die Verkündiger auch, falls notwendig, auf öffentlich zugängliches Wissen verweisen. Dies würde Ältesten helfen, private Hirtengespräche vertraulich zu halten, Versammlungen besser zu schützen und die Gemeinde eine bessere Möglichkeit haben lassen, sich vor mutmaßlichen oder bekannten Kinderschändern zu schützen.

 

So lange diese einfachen und praktischen Politikänderungen nicht vorgenommen werden, ist es unaufrichtig, wenn sich die Wachtturm-Gesellschaft auf die uralte Ausrede stützt: "Diese Ältesten haben sich nicht an die Wachtturm-Vorschriften gehalten" Die Wachtturm-Gesellschaft weiß ganz genau, dass Kindesmissbrauch ein sehrschwer handhabbares Problem ist und dass Älteste nicht geschult sind, mit der ganzen sich ergebenden Dynamik fertig zu werden. Ja, sie mögen geschult sein, insofern den moralischen Unterschied zwischen Gut und Böse zu machen, dass sie fragen: "Ist Kindesmissbrauch böse?" Sicher ist Kindesmissbrauch falsch! Aber im Grunde ist fast jeder einzelne Älteste nicht geschult, einzuschätzen, wie glaubwürdig eine Anklage wegen Kindesmissbrauchs ist, oder mit den fast automatischen seelischen und psychologischen Nachwirkungen umzugehen. Älteste sind geschult, Hilfe als Hirten zu leisten, und das bedeutet, sie können moralische Entscheidungen treffen und geistlichen Beistand und Schutz bieten, aber damit haben sie noch nicht die Werkzeuge, angemessen und genau Kindesmissbrauch einzuschätzen. Das benötigt eine spezielle Schulung, die über den pastoralen Rahmen und die Schulung als Älteste hinausgeht.

 

Es ist durchaus möglich, dass ein Wachtturm-Anwalt auf diese Empfehlung reagiert, indem er sagt, die gegenwärtige Politik LASSE eine Anzeige ZU, aber das ist etwas anderes, als darauf zu bestehen, dass Älteste die Verkündiger immer dazu ermutigen, sexuellen Kindesmissbrauch anzuzeigen. Wenn es darum geht, gibt es sicher keine veröffentlichte Erklärung für Verkündiger, und man lehrt diese Verkündiger, sich wegen Rat, wie man mit Lebenssituationen, auch moralischen, umgeht, a die Wachtturm-Gesellschaft und die örtlichen Ältesten zu wenden. Ein solcher Rat fehlt in unseren Publikationen, und örtliche Älteste sind sich selbst nicht sicher, was sie zum Thema Anzeige von Kindesmissbrauch sagen sollen. Lasst euch durch die ausweichende Sprache, was ERLAUBT ist und wozu ERMUNTERT wird, nicht zum Narren halten.


Mögliche Einwände gegen die Empfehlung

 

1. Kann ein freiwilliges Geständnis verhindern.

 

Antwort: Nein, das stimmt nicht. Freiwillige Geständnisse kommen aus Reue. Reuige sind bereit, ihr Verbrechen zuzugeben und sich den Folgen zu stellen. Wer nicht bereit ist, sich den Folgen seiner Taten zu stellen, ist nicht reumütig. Von ihm kann vernünftigerweise erst einmal nicht erwartet werden, freiwillig zu gestehen.

 

2. Kann Opfer oder Eltern daran hindern, es den Ältesten zu melden.

 

Antwort: Nein, das stimmt nicht. Älteste sollen ja nicht darauf bestehen, dass Opfer oder Eltern mutmaßlichen Kindesmissbrauch anzeigen, sie sollen nur dazu raten oder ermuntern. Das sollte klargestellt werden. Dies ist ein Schutz- und Hilfemechanismus für diejenigen, die ihn brauchen oder wünschen.

 

3. Kann eine Zusammenarbeit mutmaßlicher Kinderschänder bei unseren internen Rechtsvorgehensweisen verhindern.

 

Antwort: Nein, das stimmt nicht. Ehrliche Zusammenarbeit von Kinderschändern kommt aus Reue, nicht aus Furcht vor strafrechtlichen Konsequenzen. Beschuldigte, die unschuldig sind, haben allen Grund zur Mitarbeit. Reuelose Kinderschänder werden einer ehrlichen Mitarbeit aus dem Wege gehen. Reumütige Kinderschänder werden aus Reue mitarbeiten. IIn einigen Fällen können Älteste einem Kinderschänder helfen, zur Reue zu gelangen; auf die Reue wird Mitarbeit folgen.

 

4. Kann unnötige negative Presse über Zeugen Jehovas verursachen.

 

Antwort: Nein, das stimmt nicht. Negative Presse entsteht, wenn man Falsches tut, und nicht, wenn man das Richtige tut. Heute wächst in entwickelten Ländern die Wertschätzung für Organisationen, die aktiv für Missbrauchsopfer eintreten und warnend die Stimme erheben. Die zunehmende Erkenntnis, wie entsetzlich und lang anhaltend die Folgen von Kindesmissbrauch sind, hat die Gesellschaft gelehrt, wie gefährlich sie ist, und wie sie reagieren muss.

 

5.   In einigen Ländern kann eine Anzeige von Kinderschändern wegen entsetzlich brutaler Strafverfolgungs- oder berüchtigter Unrechtssysteme gefährlich sein.

 

Antwort: Opfer (oder die Sorgeberechtigten) sind sich dessen bewusst und können selbst abwägen, ob unter den örtlichen Umständen eine Anzeige die moralisch richtige Entscheidung ist. Überdies werden sich auch Kinderschänder dessen bewusst sein, und daher müssen sie für ihre eigenen Taten die Verantwortung tragen. Außerdem sollte der Aspekt einer Anzeige ein Gebiet sein, auf dem Älteste eigene Vorbehalte haben, gleichzeitig aber auch die Verkündiger daran erinnern, dass die Entscheidung bei ihnen liegt und die Versammlung nicht schlechter von ihnen denken wird, wenn sie jeden Schutz suchen, den ihnen das Gesetz bietet.

 

 6. Sexueller Kindesmissbrauch ist kein so schweres Verbrechen wie Vergewaltigung oder Mord.

 

Antwort: Kindesmissbrauchsopfer sagen etwas anderes. Einige von ihnen werden im späteren Leben so verzweifelt, dass sie Selbstmord (Suizid) begehen, um ihrem zerstörten Seelenleben zu entkommen. Wer ist für diesen Mord verantwortlich?

 


Entgegnungen auf mögliche Einwände

 

 

 7. Die Bibel rät Christen, wenn möglich die Dinge unter sich zu bereinigen.

 

Antwort: Es stimmt, dass die Bibel Christen empfiehlt, Differenzen untereinander beizulegen. Das könnte man auch auf geringe Strafsachen ausweiten. Doch einige Taten stellen eine Gefahr außerhalb der Versammlung dar, und sie gehen so weit über zivile oder moralische Fragen hinaus, dass andere seelisch oder körperlich geschädigt werden. Die Bibel gibt uns die Anweisung, unseren Nächsten wie uns selbst zu lieben. Wenn die Liebe zu einem Mitgläubigen bestimmt, dass wir ihn soweit wie möglich vor mutmaßlichen Kinderschändern schützen, warum geht unsere Liebe zum Nächsten dann nicht so weit, dass wir ihn vor einem als Schänder Beschuldigten warnen? Kinderschänder stellen für jeden eine Bedrohung dar, nicht nur für die Verkündiger in einer bestimmten Versammlung.

 8.  Eine automatische Anzeige von Kinderschändern widerspricht der biblischen Ermahnung, die Vertraulichkeit zu wahren.

 

Antwort: Gewaltverbrechen bei den zuständigen Behörden anzuzeigen ist kein Bruch der Vertraulichkeit, denn denen Informationen zukommen zu lassen, die ein Recht darauf haben, ist kein Vertrauensbruch. Gott hat die weltlichen Regierungen in relative Macht eingesetzt, damit sie bei Verbrechen handeln und Recht sprechen. Wenn wir versuchen, selbst mit Schwerverbrechen fertig zu werden, versuchen wir, uns eine Vorkehrung anzueignen, die Jehova geschaffen hat. Das ist so, als versuchten Älteste, Kinder in der Versammlung so zu bestrafen, als seien es ihre eigenen. Zugegeben, Älteste können in der Versammlung Strafen für getaufte Kinder verhängen, aber damit versuchen sie nicht, Elternstelle einzunehmen, und die Eltern können sich dann je nach Notwendigkeit selbst ihre Kinder vornehmen. Gott hat Vätern und Müttern in der Familie Autorität gegeben, und als solche respektieren wir sie. Ähnlich sind auch weltliche Mächte vor Gott verantwortlich, Schwerverbrechen zu behandeln, und sexueller Missbrauch ist ein Schwerverbrechen, dessen man sich zum Schutz aller, nicht nur der Zeugen Jehovas, annehmen muss.

 

Überdies, wenn wir manchmal Beschuldigungen wegen Kinderschändung melden, was wir tun, dann ist es schriftgemäß, Kinderschändung anzuzeigen, denn biblische Glaubenssätze behalten ihre Gültigkeit, wie immer das weltliche Gesetz aussieht.

 

9.  Wir LASSEN eine Anzeige bereits ZU (oder: Wir ERMUNTERN Bereits zu einer Anzeige, wenn das Gesetz dies fordert). 

 

Antwort: Eine Anzeige zu erlauben oder in Übereinstimmung mit dem Gesetz zu empfehlen, ist nicht dasselbe, wie IMMER zu einer Anzeige zu raten. Offen gesagt, wenn eine Anzeige in einigen Fällen biblisch ist (wo das Gesetz sie fordert), warum gibt es dann in anderen Fällen gegen diese Praxis Einwände?

RJ