Das ist eine grobe Skizzierung
einer Ansprache, die dem Drama auf dem Bezirkskongress folgte.
Erkennt ihr die unterschwelligen Hinweise auf Dateline?
Notizen
zur Ansprache – Seid wie Jeremia, verkündigt furchtlos das Wort Jehovas
Seit
1919 erfahren wir Zeiten, von denen Männer der alten Zeit wie Jeremia nur träumen
konnten. Wir sind Teil von etwas Wunderbarem, Schönem, Leben Bewahrenden
geworden, ja, dass wir heute hier versammelt sind, zeigt, dass es ein geistiges
Paradies gibt, für das Jehova sorgt. Auch wenn wir diese Segnungen haben, sind
unsere Zeiten schwieriger und schlimmer als die Zeiten Jeremias. Der Grund,
warum wir verfolgt werden und Misshandlung erleiden, ist, dass die Menschen
unsere Art der wahren Anbetung nicht verstehen (Jer.15:18-19)
Es gibt
Personen, die Jehovas Volk kritisieren und lächerlich machen, und manchmal ist
der Beweggrund direkter Hass. Zusätzlich gibt es finanziellen Druck, Familien
stehen unter Beschuss, es bestehen auch gesundheitliche Probleme, und dieser
ganze Druck kann dazu führen, dass unsere Liebe zu Jehova zermürbt wird. Wie können
wir standhalten und furchtlos die gute Botschaft verkündigen? (Römer 15:4)
Unser Grund für die Hoffnung wurde von dem biblischen Drama, das ihr heute
gesehen habt, erhellt, und er ist Teil der Dinge, „die im Voraus zu unserer
Unterweisung“ geschrieben wurden. Werden
wir auf diese Unterweisung hören? Schätzen wir wirklich die Segnungen, die uns
das geistige Paradies bringt? (Hebräer
12:2)
Ob wir in
die Dinge schauen, die im Voraus geschrieben wurden, oder vorausschauen auf die
Dinge, die prophezeit wurden – jedes Mal schauen wir auf Dinge, die gegeben
wurden, um Hoffnung zu erlangen. Aus dem Beispiel Jeremias, eines treuen Mannes
der alten Zeit, können wir viele Lektionen lernen. Die Probleme, vor denen er
stand, sind den Problemen ähnlich, die wir heute erfahren. Jeremia wurde ehrlos
behandelt. Er erlitt viel Verfolgung. Es ist interessant zu bemerken, dass alle
Altersgruppen ihn hassten und sich zusammenschlossen, um mit diesem treuen
Diener Jehovas ihren Spott zu treiben.
In dem
Drama schlossen sich Älteste und kleine Buben zusammen, um den treuen Jeremia
zu verfolgen. Auch heute stehen wir vor dieser Art von Spott seitens von
Personen, die mit Jehovas Organisation verbunden sind. Erinnert euch an Urija,
einen Gefährten und Mitpropheten Jeremias. Als die Hitze aufkam, verlor er den
Glauben und die rechte Mitte, um Jehova zu gefallen. Statt dessen floh er nach
Ägypten und wurde später zurückgebracht, um hingerichtet zu werden, weil er
seine Zuteilung vernachlässigt hatte. Stellt euch vor, was Jeremia empfunden
haben mag, als er von einem Mitdiener verraten wurde. Wie betroffen wärt ihr,
wenn ein Mitverkündiger oder ein Ältester ein ähnliches Verhalten zeigen
sollte?
Ein
weiteres in dem Programm zitiertes Beispiel war Baruch. Obwohl er loyal und treu
war, verlor auch er gelegentlich die richtige christliche Mitte, aber indem er
das glaubensvoll aushielt, schaffte er es bis zum Ende. (Jer.45:3,5) Was ist mit
uns heute? Verlieren wir manchmal unseren Mittelpunkt? Fühlen wir uns müde und
seufzen? Baruch begann, einen Bequemlichkeitsbereich für sich zu schaffen. Das
war der falsche Weg, da er von Jehova wegen seiner Handlungsweise berichtigt
wurde. (Jer.45:5) Baruch wurde daran erinnert, sein Vertrauen nicht auf Menschen
zu setzen, sondern seinen Glauben an Jehova zu bewahren.
Dann war
da Jeremia. Von Anfang an war er unsicher(Jer.20:9), kein gewandter Redner, wie
konnte Jeremia weiter hin treu seinen Auftrag erfüllen? (Jer.20:11) Wir können
heute aus Jeremias Beispiel lernen, indem wir uns auf Jehova verlassen, da wir
in einem geistigen Paradies inmitten einer bösen Welt leben. Jehovas Volk steht
als Organisation vor Problemen. In
Frankreich werden die Brüder durch böswillige Propaganda verfolgt. In anderen
Gegenden gibt es Personen, die Literatur verteilen, die Jehova in Misskredit
bringt. (Jer.15:16) Wie können wir mit solcher Verfolgung fertig werden? Wir müssen
uns als so eifrig wie in Jeremias Tagen zeigen. (2. Tim. 1:7-8) Es ist wichtig,
in stürmischen Zeiten einen gesunden Sinn zu bewahren. Folgt keiner falschen
Argumentation, die euer Denken beeinflussen könnte. Jeremiah war sehr
vorsichtig in der Wahl seiner Gefährten – in seinem Beispiel steckt eine gute
Lektion. (Jer.15:17) Würde Jeremia im 21. Jahrhundert leben, welches Vertrauen
hätte er auf die Medien, auf das Fernsehen und auf weltliche Nachrichtenquellen
gesetzt? Er hätte nichts mit ihnen zu tun haben wollen, weil er gewusst hätte,
dass sie Teil der Welt Satans sind. Wäre das heute anders? Unser Los ist es,
die christliche Bruderschaft als Quell zu nutzen, auf den wir vertrauen können.
Wir wissen, was die WAHRHEIT ist, daher wollen wir entschlossen sein, uns nicht
mit denen abzugeben oder auf sie zu hören, die uns kritisieren und dabei
weltliche, von Satan kontrollierte Medien benutzen. Jehova ist stärker als
Satan, und was immer die Medien sagen, sie können nicht gegen uns gewinnen.