JEHOVAS ZEUGEN

BÜRO FÜR ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Zur sofortigen Veröffentlichung, 7. August 2001

Erklärung

Sexueller Missbrauch von Kindern ist ein schreckliches Verbrechen, das auf Dauer Narben bei den Opfern hinterlassen kann. Oft fühlen sich Kinderschänder von Organisationen angezogen, die Kinder als Mitglieder haben, was den Schutz der Kinder vor sexuellem Missbrauch zu einer komplexen und wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe macht.

Jehovas Zeugen verurteilen sexuellen Missbrauch von Kindern, und sie dulden solche Handlungen nicht bei ihren Mitgliedern. Wenn es hinreichende Beweise dafür gibt, dass jemand Kinder auf diese Weise ausgenutzt hat, mag er einen Gemeinschaftsentzug (Exkommunikation) erhalten. Ein aufrichtig bereuender früherer Kinderschänder darf vielleicht in der Glaubensgemeinschaft bleiben, aber er wird deutlich davor gewarnt, mit Kindern allein zu sein, wenn nicht ein Elternteil oder ein anderer verantwortungsbewusster Erwachsener zugegen ist. Damit unsere Kinder geschützt werden, dürfen frühere Kinderschänder auch keine verantwortlichen Stellungen in unserer Religion einnehmen.

Wenn ein Mitglied einer Versammlung des sexuellen Missbrauchs von Kindern beschuldigt wird, werden die Ältesten sofort tätig, um die Sicherheit des Opfers zu gewährleisten. Sie unternehmen auch jede Anstrengung, sich an das Gesetz zu halten, zum Beispiel dort, wo das Anzeigen eines solchen Vorfalls bei den zuständigen Behörden zur Pflicht gemacht ist. Das gilt selbst dann, wenn nur das Kind über das Fehlverhalten berichtet oder die Ältesten die Anschuldigung im Geheimen erhalten.

Das Opfer oder die Familie des Opfers darf die Sache auch bei den Behörden anzeigen. Sie haben das absolute Recht, Anzeige zu erstatten, und niemand sollte sich da einmischen. Wenn Sie mehr Informationen darüber erhalten möchten, wie wir solche Dinge melden, wenden Sie sich bitte an Mario Moreno, Rechtsabteilung der Wachtturm-Gesellschaft. (845) 509-0416 oder (845) 306-1000.

Kontakt: J. R. Brown, Leiter des Büros für Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: (718) 560-5600

Watch Tower, 25 Columbia Heights, Brooklyn, New York 11201-2483 USA.

Telefon: 718-560-5600 Fax:718-560-5619

 

 

Nun lest die PR-Erklärung vom 2. Januar 2001. Findet ihr irgendwelche Unterschiede????????????????????????????

 

JEHOVAS ZEUGEN

BÜRO FÜR ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Zur sofortigen Veröffentlichung, 2. Januar 2001

Erklärung


 

Jehovas Zeugen verabscheuen alle Formen von Bosheit, einschließlich Kindesmissbrauch. Wir billigen nicht die Taten derer, die Kinder durch dieses schreckliche Verbrechen ausbeuten, und solche Personen werden aus der Versammlung ausgeschlossen (exkommuniziert). Jemand, der als Kinderschänder bekannt ist, kommt für eine Ernennung als Kirchenältester oder in eine andere Verantwortungsstellung in irgendeiner Versammlung der Zeugen Jehovas nicht in Frage.

Wenn unsere Kirchenältesten Kenntnis von Kindesmissbrauch erlangen, halten sie sich streng an die Gesetze, die eine Anzeige zur Pflicht machen. Wir ermuntern auch Übeltäter, alles zu tun, was ihnen möglich ist, um die Sache mit den Behörden in Ordnung zu bringen. Des weiteren untersagen wir dem Opfer oder den Eltern des Opfers weder, noch raten wir ihnen davon ab, Kindesmissbrauch bei den Behörden anzuzeigen, selbst wenn der mutmaßliche Täter ein Zeuge Jehovas ist. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir diese Dinge melden, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Mario Moreno, Rechtsabteilung der Watchtower Society. (845) 509-0416 oder (845) 306-1000.

Im Mittelpunkt steht bei den Zeugen Jehovas, die überzeugenden Familienwerte der Bibel in allen Gemeinden zu erheben und willigen Personen zu helfen, Gott kennen zu lernen und ihm annehmbar zu dienen.

Kontakt: J. R. Brown, Leiter des Büros für Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: (718) 560-5600

Watch Tower, 25 Columbia Heights, Brooklyn, New York 11201-2483 USA.

Telefon: 718-560-5600 Fax:718-560-5619