Love & Norris knackt Pädophilen-Datenbank der Zeugen Jehovas!
Neuere Urteil kalifornischer Gerichte sind zugunsten von Missbrauchsopfern in diesem Bundesstaat ausgefallen. Die Anwälte der Rechtsabteilung der Zeugen Jehovas haben mit einem Antrag nach dem anderen gekämpft, um das "Kirchenprivileg" (Geistlicher-Beichtender) für Informationen zu beanspruchen, die zur möglichen Verfolgung weiterer Verbrechen gegen Kinder durch Kinderschänder unter den Zeugen Jehovas führen würden. Das nachrangige Problem ist das des Schmerzensgeldes für Opfer aufgrund von Fahrlässigkeit von Kirchenvertretern, weil sie Anschuldigungen wegen Kindesmissbrauchs nicht gemeldet und damit weitere Kinder in Gefahr gebracht haben.
In dem Urteil des Gerichts heißt es einfach, dass die Gemeinschaft sich nicht auf das "Kirchenprivileg" berufen könne, um Pädophile vor den Strafverfolgungsbehörden zu schützen. In dem Urteil hieß es weiter, Informationen aus Rechtskomiteeverhandlungen der Zeugen Jehovas wie aus bei diesen Anhörungen entstandenen Unterlagen seien nicht "privilegiert" und müssten wie jede Information, die für einen Fall wichtig ist, dem Gericht überlassen werden. Überdies muss die Rechtsabteilung alle Dokumente vorlegen, die im Zusammenhang mit ihrer Verfahrensweise bei Missbrauch stehen, und wie sie Kindesmissbrauchsanklagen untersuchen. Das Wichtigste, was im Urteil steht: "Aufzeichnungen der Rechtsabteilung oder unter ihrer Aufsicht betreffs Missbrauchsanklagen", und das meint die Pädophilen-Datenbank, über die Silentlambs i April 2002 berichtete. Dies ist das erste Urteil eines Gerichts, das die Datenbank der öffentlichen Sichtung zugänglich macht.
Dieses Urteil ist bitter, da im Jahre 2003 Vertreter
von Silentlambs in
New Hampshire beobachteten, wie Anwälte der Zeugen Jehovas das "religiöse
Recht" des verurteilten Kinderschänders Paul
Berry verteidigten, um weitere Verurteilungen und weiteres Aufkommen von
Anschuldigungen wegen Kindesmissbrauchs zu verhindern. Tausende
Dollar von Spendengelder der Zeugen Jehovas aus dem "Weltweiten Werk"
wurden ausgegeben, um die Opfer von Paul
Berry zum Schweigen zu bringen. Jedes Mal, wenn ihr etwas an die
Zeugen Jehovas spendet, wird ein Teil des Geldes für die Verteidigung
verurteilter Kinderschänder unter den Zeugen Jehovas ausgegeben. Der obige
Fall aus Kalifornien hat bis jetzt Hunderttausende Dollar an Spendengelder
verschlungen, um Missbrauchsopfer davon abzuhalten, um eine notwendige
Behandlung wegen der an ihnen begangenen Verbrechen zu erhalten. Die
religiöse Heuchelei, Artikel über Missbrauchsthemen zu schreiben, während
sie unter Zuhilfenahme des "Kirchenprivilegs" insgeheim die Pädophilen
schützen, ist weitaus schlimmer als der Missbrauchsskandal in der
katholischen Kirche.
Diesen Monat verbreiten die Zeugen Jehovas weltweit das Traktat links.
Sie verurteilen offen die katholische Kirche wegen deren
Missbrauchsskandals und benutzen das als Grundlage, um sie als "falsche
Religion" zu bezeichnen.
Erkennen die Mitglieder wirklich, dass die Anwälte ihrer
Rechtsabteilung, Älteste, Pädophile vor Gericht schützen und dazu das Geld
verwenden, das sie von Tür zu Tür
oder so
einnehmen? Wir bei Silentlambs begrüßen die Entschlossenheit und den Mut
von Missbrauchsüberlebenden, sich bei Gericht zu melden und diese
Verbrecher ihrer Strafe zuzuführen. Wir freuen uns auf den Tag, wenn
die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas dem Beispiel des Papstes der
katholischen Kirche folgt und sich für ihre Rolle bei Verfahrensweisen,
die weiter Kindern schaden, entschuldigen.
Die "Wahrheit" wird siegen, und kein noch so hoher Betrag zum Schutz von Kinderschändern wird verhindern, dass die Wahrheit in dieser Sache vor den Gerichten erkannt wird. Der Schlüssel zu dieser "Wahrheit" ist die Pädophilen-Datenbank.