Erfolgreiche Pressekonferenz mit landesweiter Berichterstattung über Missbrauchsskandal bei Jehovas Zeugen

 

Wir von Silentlambs freuen uns, berichten zu können, dass die Öffentlichkeit von dem Versuch der Zeugen Jehovas informiert wurde, ihren Kindesmissbrauchsskandal wiederum zu vertuschen. Wiederum sehen wir den Missbrauch steuerfreier Spendengelder, für das weltweite Werk gedacht, zum Nutzen von Pädophilen. Die Tatsache bloßzustellen, dass die Führung durch ihre Politik weiterhin Kinderschänder schützt und von den Mitgliedern fordert, sich zu fügen oder ansonsten den Ausschluss zu riskieren, bleibt Teil des Aufklärungswerkes von Silentlambs.

 

Es ist interessant, dass Silentlambs die Unterstützung vieler Menschen in der Organisation der Zeugen Jehovas hat, da wir Anrufe erhalten, in denen wir ermuntert und unterstützt werden in unserem Aufklärungswerk. Gleichzeitig fühlen sich bestimmte Leute bedroht, und viele reagieren in negativer Weise auf unser Werk. Wir sehen dies auch in der Exzeugengemeinde und finden es interessant, wenn Personen mit persönlicher Tagesordnung, die mit den Bedürfnissen der Missbrauchsüberlebenden in Konflikt geraten, versuchen, unser Werk zu behindern.

 

Im vergangenen Monat hat Silentlambs in aller Stille daran gearbeitet, die Informationen zu beschaffen, um zu beweisen, dass sechzehn Prozesse mit Missbrauchsüberlebenden durch Vergleiche beigelegt wurden, zu denen Vertraulichkeitsabmachungen gehören, die die Opfer daran hindern, in der Lage zu sein, zu berichten, was ihnen aufgrund der Wachtturm-Politik über Missbrauch zugestoßen ist. Überdies entdeckten wir, dass ohne unser Wissen auch ein weiterer Prozess im Sommer 2006 durch Vergleich beigelegt wurde. Es waren also tatsächlich 17 Prozesse gegen die Zeugen Jehovas, die aus Spenden für das weltweite Werk bezahlt wurden. Während wir uns die Dokumentationen besorgten, kamen einige, die in der Exzeugenszene arbeiteten, auf die Idee, die Informationen zu benutzen, um von dem Missbrauchsskandal zu profitieren. Als wir eine solche Zusammenarbeit ablehnten, wurde entdeckt, dass, in offenkundiger Vergeltung, Informationen in ein öffentliches Forum durchsickerten, um einen Eindruck auf die Medien zu verhindern. Wir bei Silentlambs meinen, dass wir die vorrangige Verpflichtung gegenüber Missbrauchsüberlebenden haben, jede Information, die der Sache nützt, die Öffentlichkeit und die Zeugen Jehovas über das Thema aufzuklären, nicht gekidnappt werden darf, um damit Geld zu machen.

 

Silentlambs nahm Kontakt mit den betreffenden Personen auf und bat in aller Stille darum, dass die Informationen für ein paar Tage zugänglich würden, um den wichtigen Medien die erste Berichterstattung zu überlassen. Wir arbeiteten mit einer der größten Zeitungen in den USA an einer Exklusivberichterstattung, und wir betonten gegenüber den beteiligten Parteien, dass wir mehr Zeit brauchten, um die Geschichte zu entwickeln. Leider entschieden sie sich, nicht mitzuarbeiten, und beeinträchtigten damit die Möglichkeit, eine Exklusivgeschichte zu bringen.

 

Warum gewisse Exzeugen durch persönliche Tagesordnungen die Sache verletzen, die Öffentlichkeit aufzuklären und die Verantwortung gegenüber den Missbrauchsüberlebenden an die erste Stelle zu setzen, ist schwer zu verstehen.  Doch wir bei Silentlambs bleiben zuerst den Missbrauchsüberlebenden gegenüber loyal und lehnen die Versuche von Personen ab, die sich in erster Linie selbst befördern wollen. Es gibt viele andere Exzeugen und Zeugen, die unsere Bitte um Vertraulichkeit unterstützten, und wir schätzen ihre Mitarbeit sehr.

 

Nachdem wir die Exklusivgeschichte verloren hatten, gingen wir zur nächsten Ebene der Medien über, und das waren AP und die Pressekonferenz. Silentlambs schickte mehrere Tage im Voraus eine öffentliche Einladung heraus, um alle, die dort sein könnten, zu ermuntern, zu kommen. Ihr könnte die Presseerklärung hier lesen: http://www.silentlambs.org/nashpressconf_de.htm

Dies war einer der rechtfertigenden Augenblicke für Missbrauchsüberlebende. Seit dem Tag eins war es immer unser Anliegen zu zeigen, dass die Wachtturm-Vorschriften bei Missbrauch Kindern geschadet hatten und dass sie das Geld hatten, den Opfern Schmerzensgeld zu zahlen. Achtzehn Helfer aus fünf Bundesstaaten, einige fuhren sechs Stunden, um dort zu sein, kamen, um den juristischen Sieg für die Missbrauchsüberlebenden zu feiern. Während die Pressekonferenz dazu diente, diese Ankündigung zu verlesen, war der Hauptzweck, den Missbrauchsopfern eine Plattform zum Sprechen zu geben. Am 10. Mai 2007 unterstützte Silentlambs stolz die sechs Missbrauchsüberlebenden, die in der Lage waren, zum Mikrofon zu kommen und über ihren Missbrauch zu sprechen. Jedes von Silentlambs geförderte Ereignis hat dies immer als erstrangiges Ziel verfolgt. Jede Dokumentation, die wir unterstützt haben, gab Opfern die Fähigkeit, ihre Geschichte zu erzählen und mitzuhelfen, über die missbräuchlichen Vorschriften der Zeugen Jehovas zu sexuellem Missbrauch aufzuklären. Silentlambs hat durch interne Dokumente, als öffentlicher Sprecher für ihre PR gegenüber den Medien, durch die Aussagen Tausender von Opfer, vor den weltweiten Medien und jetzt schließlich vor Gericht gezeigt, dass die Zeugen Jehovas Tausende Kinder verletzt und dabei nur wenig oder keine Reue gezeigt haben.   

 

Wir haben Silentlambs-T-Shirts getragen und kleine Stofflämmer bei uns gehabt. Warum? Wie wir bei der Pressekonferenz erklärten, standen die Lämmer für die sechzehn Opfer, die durch die Wachtturm-Gesellschaft zum Schweigen verurteilt waren und für alle anderen, die Missbrauch erlitten und an dem Tag nicht da sein konnten. Was wird sonst noch gesagt? Ihr könnt die Presseerklärung hier lesen: http://www.silentlambs.org/pressStatement_de.htm 

Das Wetter war perfekt, und die Örtlichkeit war das Gerichtsgebäude von Davidson County. Der Hof war eine ausgezeichnete Umgebung, um mit dem Gerichtsgebäude im Hintergrund zu sprechen. Bei der Pressekonferennz waren drei Fernsehkameras und ein Reporter für AP. Die Pressekonferenz dauerte etwa dreißig Minuten, und alle, die wollten, wurden ermuntert, ihre Missbrauchsgeschichte zu erzählen. Wir schätzen sehr die Unterstützung von SNAP (Survivors Network for those Abused by Priests), da auch zwei von deren Mitgliedern über ihren Missbrauch sprachen. Wir hatten auch Überlebende aus protestantischen Religionsgemeinschaften da, die uns unterstützten. Eine Schwester war da, die hinter der Kamera stand; sie nahm die meisten der Bilder auf, die ihr hier seht, sie hatte Angst, sie würde von ihrer Versammlung angegriffen, wenn sie sie vor der Kamera sähen, und das haben wir wie bei unseren Zusammenkünften in der Vergangenheit respektiert und ihre Privatsphäre geschützt.  

Einige haben gefragt, warum in Nashville? Gegen Ende der Pressekonferenz traten wir einen neuen Feldzug los, um Lämmer und ein neues Dienstbulletin in Königreichssälen weltweit zu verteilen. In dem Bulletin heißt es auszugsweise:

 

"Silentlambs freut sich anzukündigen, Dass durch die Anstrengungen unserer Organisation vor Gericht Präzedenzfälle geschaffen wurden, um die Wachtturm-Gesellschaft zu zwingen, die Bestätigung für ihre internationale Politik, Opfer zum Schweigen zu bringen und Kindesmissbrauch zu vertuschen, zu liefern.  Im Jahr 2007 haben die Zeugen Jehovas mit sechzehn Opfern ihrer Vorschriften bei Kindesmissbrauch vor Gericht Vergleiche geschlossen, anstatt sich einer Jury zu stellen, wo die Beweise gegen sie sprechen.  Für jedes Opfer der Zeugen Jehovas in der Gegend besteht Hoffnung, Gerechtigkeit zu erlangen.  Wir ermuntern euch dringend, sich mit Silentlambs in Verbindung zu setzen, um festzustellen, ob die Wachtturm-Gesellschaft nicht mehr der Gerechtigkeit entgehen kann - in eurem Fall wie im Falle Tausender von Kindern, die durch ihre Missbrauchspolitik zu Schaden gekommen sind."

 

Im Jahr 2004 hatte Silentlambs 1000 Lämmer an Königreichssälen auf der ganzen Welt befestigt und die Mitglieder aufgefordert, Missbrauchsbeschuldigungen zuerst der Polizei zu melden. Jetzt können wir einen Schritt weiter gehen und denen helfen, die missbraucht wurden, sich zu informieren, damit die vor Gericht Gerechtigkeit finden, wenn sie durch die Wachtturm-Missbrauchspolitik zu Schaden kamen. Wir ermuntern alle, die die Missbrauchsüberlebenden unterstützen, diese Bulletins an den Königreichssälen in eurer örtlichen Gegend zu verteilen. Dadurch könntet ihr eine Zeugenfamilie wissen lassen, dass sie Hoffnung haben kann und Schmerzensgeld erhält, das bei der Heilung hilft. Ihr könnt das Bulletin hier lesen und herunterladen:

http://www.silentlambs.org/documents/slservicebulletin5-07.doc (in Englisch).

 

 

 

 

 

 

 

 

Als die Konferenz zu Ende war, ging eine Gruppe von etwa einem Dutzend in ein Restaurant am Ort und freute sich über ein schönes Essen zur Feier des Erfolgs des Ereignisses. Es wurde viel gelacht, und Geschichten über das Leben in der Organisation wurden erzählt. Danach verabschiedeten sich einige, während der Rest von uns beschloss, den Königreichssaalfeldzug loszutreten. Es gab auch einige Zeitungsteams, die sich an uns wandten und die uns folgen wollten, als wir Lämmer an den Saaltüren befestigten. Der erste Saal war verlassen, und wir tätigten unsere Lieferung: ein Missbrauchsopfer befestigte das erste Lamm. Der nächste Saal sah fast wie Fort Knox aus, mit einem großen Zaun um den Komplex, aber das Tor war offen, so gingen wir hinein. Nachdem wir das Lamm befestigt hatten, fuhren etwa drei Wagenladungen von Zeugen Jehovas herbei, und ein ziemlich kurzer Mann sprang aus einem der Autos. Nachdem er die anderen angewiesen hatte, nicht auszusteigen, kam er mit einem ziemlich wütenden Blick auf uns zu. "Was machen Sie hier?" fragte er.  Wir sagten, wir würden uns freuen, ihn davon in Kenntnis zu setzen, dass 16 Prozesse von der Wachtturm-Gesellschaft bezahlt worden seien und dass jeder Bruder und jede Schwester jetzt wissen könne, dass er oder sie vor Gericht gehen kann. Er ignorierte die Bemerkung und erklärte erbost: "Was lässt sie denken, dass Sie das Recht haben, ohne Einladung das Grundstück anderer zu betreten?" Wir sagten: "Ich vermute, es ist dasselbe Recht, das sie haben, wenn sie uneingeladen an den Türen von Menschen erscheinen."  Wir dachten, es sei eine ziemlich logische Antwort und dass er besonders wertschätzen würde, dass der PBS-Film "Knocking" genau dieses Thema fördere. Leider freute er sich nicht über die Bemerkung und sagte: "Verlassen Sie jetzt das Grundstück, aber ich möchte mit nur einem von den Nachrichtenteams reden, der andere muss aber gehen. Diese Argumentation entbehrt jeder Logik, aber als wir uns zum Gehen bereitmachten, lief er hinüber zur Eingangstür und riss das Lamm von der Tür, während sie ihn filmten. Er lief herüber zu uns und sagte: "Nehmen Sie das, wir wollen es nicht haben." Wir sagten: "Aber es ist eine Botschaft zum Schutz der Kinder." Er erwiderte: "Wir brauchen unsere Kinder nicht zu schützen."  Für alle Anwesenden war das das entscheidende Wort. Wir verabschiedeten uns höflich und gingen zum nächsten Königreichssaal und trafen oder sahen dort keine wütenden kleinen Männer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles in allem können wir sagen, dass das Ereignis ein großer Erfolg war, der AP-Artikel erschien in Hunderten von Zeitungen und auf Medienwebseiten im ganzen Internet. Mehrere Fernsehsender griffen die Geschichte in den Abendnachrichten im Lande auf, Court TV hatte die Berichterstattung auf ihrem Scroller und selbst mehrere Nachrichtenmedien in Europa, darunter in Frankreich, Großbritannien, Schweden, Dänemark und Deutschland. Die Geschichte war insofern bedeutsam, dass sie deutlich ins Schwarze traf. Ihr könnt die Geschichte hier lesen: http://www.silentlambs.org/APpresscoverage_de.htm

 

Wir müssen auch die PR-Abteilung der Zeugen Jehovas loben. Von ihrem Standpunkt aus gaben sie eine nichtssagende Erklärung heraus und zitierten einige Bibelstellen. Hier ist, was sie sagten:

"Wir freuen uns, dass die Gerichtsverfahren gelöst sind. Unser liebevoller himmlischer Vater stellt in seinem Wort, der Bibel klar, dass er Kindesmissbrauch verabscheut; als Organisation werden wir ständig danach streben, Familien und Versammlungen mit gesunden biblischen Lehren aufzuklären, die sie benutzen können, um Kinder vor Kinderschändern zu schützen. Und wir werden weiterhin unser Äußerstes tun, um Kinder vor diesem entsetzlichen Verbrechen und dieser Sünde zu schützen."

Vielleicht wäre die einfache Antwort darauf die, wenn sie das tun, warum zahlen sie dann Millionen, um Prozesse durch Vergleiche beizulegen? Eine längere Antwort mag die sein, die jemand in einem obskuren Forum gegeben hat:

“Die Wachtturm-Gesellschaft sagte folgendes als Teil ihrer Medienerklärung bezüglich der neuen multimillionenschweren Vergleiche in 16 Kindesmissbrauchsfällen:

"A
ls Organisation werden wir ständig danach streben, Familien und Versammlungen mit gesunden biblischen Lehren aufzuklären, die sie benutzen können, um Kinder vor Kinderschändern zu schützen. Und wir werden weiterhin unser Äußerstes tun, um Kinder vor diesem entsetzlichen Verbrechen und dieser Sünde zu schützen."

Gesunde biblische Lehren? Wie lobenswert, wenn die Gesellschaft danach strebt, die Zeugen Jehovas mit 'gesunden biblischen Lehren' aufzuklären, um ihre 'Kinder vor Kinderschändern zu schützen'. Wie erbärmlich ist das Versagen der Gesellschaft, dem eigenen Rat zu folgen. Die 'Zweizeugenregel' der Gesellschaft in Bezug auf Kindesmissbrauchbeschuldigungen ist die verdrehteste, pharisäerhafteste, legalistischste, härteste UNVERNÜNFTIGE biblische Lehre, die man sich denken kann.

Glaubt die leitende Körperschaft aufrichtig, Jehova und Jesus lächeln vom Himmel herab, wenn sie fanatisch einer uralten, gelöschten Regel aus 5. Mose 19:15 (ja, gemäß Wachtturm-Auslegung endete der gesamte mosaische Gesetzesbund mit Christi Tod, und dazu gehört auch 5. Mose 19:15) in Situationen folgt, bei denen es um mutmaßliche Schwerverbrechen an Kindern geht? Meint sie, Jehova sei zufrieden mit ihnen, wenn sie Jesu Ermahnung aus Matthäus 18:15-17, eine Ermahnung, die deutlich nur für STREITIGKEITEN UNTER ERWACHSENEN in der Versammlung gilt, auf Fälle anwendet, wo Kinder heimlich missbraucht werden? Ist die leitende Körperschaft geistig so blind und unvernünftig, dass sie sich vorstellt, dies sei, wie Jesus sein Wort angewandt haben wollte?? Versteht sie nichts von dem, was Jesus den Pharisäern sagte, die peinlich genau ihre obskuren Regeln anwandten, die fanatisch, legalistisch am Buchstaben des Gesetzes klebten,
während sie Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit beiseite schoben?

Die leitende Körperschaft ist tatsächlich geistig blind und hartherzig wie die Pharisäer in dieser Sache. Sie würde das Schaf, das in die Grube gefallen ist, lieber sterben sehen, als dass eine Bibelstelle verletzt ist. Sie würde die verdorrte Hand des Leprakranken lieber nicht heilen, als eine kleinliche Regel zu verletzen. Sie würde die Ehebrecherin eher steinigen, als Gnade zu erweisen. In dieser Sache hat sie die Mücke ausgesiebt und das Kamel verschluckt, sie hat Liebe und Barmherzigkeit und Gerechtigkeit zugunsten eines Festhaltens an grausamer, unvernünftiger und fehlerhafter Auslegung der Bibel pervertiert. Schaut euch nur den Schaden, die Verletzungen, und die Schande an, die sich daraus ergeben hat.

Am schlimmsten von allem, die Wachtturm-Gesellschaft rechtfertigt ihre absurde Anwendung der 'Zweizeugenregel' mit der Behauptung, das sei, was Jehova fordere, und so seien ihr die Hände gebunden. So legen sie die Schuld breit auf Gottes Schultern und waschen ihre Hände von jeder Verantwortung rein. Sie haben damit praktisch Jehova für jeden Missbrauch verantwortlich gemacht, den jemand aufgrund der rigiden 'Zweizeugenregel' erleidet. Sie haben ungezählte Schande über Jehovas Namen gebracht mit ihren pharisäerhaften, verdrehten Bibelauslegungen und ihrem groben Versagen, nach Witwen und Waisen in ihrer Not zu sehen. Sie haben Jehovas Namen durch den Schmutz gezogen mit ihrer grausamen Blutpolitik und der Zweizeugenregel. Wie viele Hunderte von Kindern sind gestorben oder haben Missbrauch erlitten auf dem Altra der rigiden, legalistischen Wachtturm-Auslegung und -politik!?

Die Wachtturm-Gesellschaft muss sicher die Notwendigkeit sehen, diesen schändlichen Wahnwitz ein für allemal zu beenden. Diejenigen unter uns, die immer noch auf eine Reform der Organisation hoffen, waren einmal stolz, dazuzugehören. Jetzt ist die leitende Körperschaft aufgerufen, sich zu demütigen und ihre fehlerhaften Auslegungen und Vorschriften zu ändern, die ungezählten Schaden verursachen und ungenannte Schande über Jehovas Namen bringen. Wenn die leitende Körperschaft sich weigert, diese korrigierenden Maßnahmen vorzunehmen, um diesen unchristlichen, schädlichen Vorschriften ein Ende zu machen, dann müssen die, die für ihre Fortdauer verantwortlich sind, aus ihren Ämtern entfernt und zur Verantwortung gezogen werden.”

Noch interessanter ist der Kommentar eines Katholiken über den Zeitungsbericht:

Auch wenn ich katholisch bin, habe ich über die Jahre viel Literatur von Ihnen entgegengenommen. Ich habe viel über die Fehler in meiner Glaubensgemeinschaft in Ihren Zeitschriften und Büchern gelesen. Zum Beispiel über das Problem mit pädophilen Priestern. (Siehe unten stehende Quellen.) Ich billige solch ein Verhalten in keiner Weise, finde es aber unglaublich heuchlerisch, dass Sie ständig mit Fingern auf andere zeigen, wenn Sie dasselbe Problem haben. (Siehe den Zeitungsartikel in der Anlage.) Eine Tatsache, die ich in Ihrer Literatur nie erwähnt gesehen habe. Zumindest hat unsere katholische Führung das Problem zugegeben. Jeder Zeuge Jehovas, mit dem ich geredet habe, wusste nichts über diese viele Millionen Dollar schweren Vergleiche. Die meisten leugneten, dass solche Dinge in "ihrer Organisation" geschähen. Ich habe dann die Zentrale in Brooklyn angerufen, um mir die Richtigkeit bestätigen zu lassen. Am Ende meines Anrufs wurde ich informiert, dass ich an den örtlichen Königreichssaal in meinem Wohngebiet schreiben könne, wenn ich wünschte, dass die Zeugen Jehovas mich nicht mehr zu Hause besuchten. Nehmen Sie diesen Brief als Ausdruck dieses Wunsches an. Ich habe nicht den Wunsch, einen heuchlerischen Esel den anderen Langohr schimpfen zu hören.

Alle folgenden Fingerzeige beziehen sich gleichfalls auch auf Ihre Kirche.

*** w98 1. 3. S. 4 Die Kirchen bekennen sich schuldig *** Mehrere Prälaten sind dem Beispiel des Papstes gefolgt. Im Dezember 1994 berichtete die italienische Zeitung Il Giornale: „Viele amerikanische Bischöfe sind im Fernsehen aufgetreten und haben öffentlich um Verzeihung gebeten." Um Verzeihung wofür? Dafür, daß sie zum Schaden vieler junger Opfer das Problem pädophiler Priester unterschätzten.

*** g97 8. 4. S. 13-14 Sexuelle Ausbeutung von Kindern Ein weltweites Problem *** In der Ausgabe vom 16. August 1993 berichtete die Zeitschrift Newsweek in dem Artikel „Priester und Mißbrauch" über den „schlimmsten Skandal in der modernen Geschichte der katholischen Kirche in den USA". Darin wurde ausgeführt: „Seit 1982 sind gegen schätzungsweise 400 Priester Anschuldigungen erhoben worden, doch einige Geistliche gehen von 2 500 Priestern aus, die Kinder oder Jugendliche belästigt haben.  . . . Der Skandal kostet die Kirche nicht nur Geld, sondern bringt sie auch in eine äußerst peinliche Lage und tastet ihre Autorität in Fragen der Moral an." Weltweit gesehen, befinden sich auch noch andere Religionsgemeinschaften in derselben Situation.

 

*** g93 8. 4. S. 31 Opfer pädophiler Priester treten an die Öffentlichkeit *** GEMÄSS der Zeitschrift U.S.News & World Report wurden „in den letzten 10 Jahren etwa 400 katholische Priester wegen sexuellen Mißbrauchs von Kindern bei kirchlichen und staatlichen Behörden gemeldet". Vor kurzem trafen sich Betroffene aus dem ganzen Land in Chicago (Illinois). Viele von ihnen sprachen offen darüber, wie sie von pädophilen Priestern mißbraucht wurden. Der NCR (National Catholic Reporter) schreibt jedoch, daß die Redner während des Treffens wiederholt einen weiteren Gedanken anklingen ließen: „Der erste Mißbrauch ist sexueller Natur; der zweite, schmerzvollere ist psychologischer Natur." Zu dem zweiten Mißbrauch kommt es, wenn die Kirche die Opfer nicht anhören will, ihre Anschuldigungen nicht ernst nimmt und die einzige Reaktion darin besteht, die beschuldigten Priester in Schutz zu nehmen. „Ob es nun berechtigt war oder nicht, sie stellten die katholische Geistlichkeit als eine irregeleitete Gruppe mit verderblichem Einfluß dar, die unbedingt ihre Privilegien und ihre Macht erhalten will, anstatt auf die Bedürfnisse der Laien einzugehen", heißt es weiter.

*** g92 22. 8. S. 28 Wir beobachten die Welt *** „Pädophile Priester" „Eine Flut von Kindesmißbrauchskandalen hat die katholische Kirche dazu gebracht, gegen pädophile Priester — ein Phänomen, das, wie Kritiker meinen, von der Hierarchie der Kirche lange verschwiegen wurde — umfassende Ermittlungen einzuleiten", berichtet die Herald-News von Joliet (Illinois, USA). „In den vergangenen neun Monaten wurden sieben Priester aus der Chicagoer Gegend in eine andere Gemeinde versetzt, und einer wurde aufgrund von Anzeigen bezichtigt, Kinder sexuell mißbraucht zu haben." Ein von Kardinal Joseph Bernardin gebildeter dreiköpfiger Ausschuß soll entscheiden, wie das Problem anzugehen ist, das gemäß einem Sprecher der Kirche „viel ernster ist als gedacht" und schätzungsweise Hunderte von Priestern im ganzen Land betrifft. Statt auf Abwege geratene Priester wie früher in andere Gemeinden zu versetzen, bemüht man sich nun, sie aus dem Amt zu entfernen. Einige Leute haben trotz allem noch Zweifel. „Sie erkennen nicht die volle Tragweite des psychologischen Schadens, den man erleidet, wenn man von einem Vertreter der Kirche verletzt wird, die, wie wir dachten, unsere Wert- bzw. Moralbegriffe und Grundsätze geprägt hat", sagte die Mutter eines mißbrauchten Kindes.

 

*** g91 22. 8. S. 29 Wir beobachten die Welt *** Pädophile Priester in Schutz genommen? „Diözesen nehmen immer noch pädophile Priester in Schutz", lautete kürzlich eine Schlagzeile in der US-Zeitung National Catholic Reporter. Die Zeitung interviewte Jeffrey Anderson, einen Anwalt, der vorwiegend für Fälle von sexuellem Mißbrauch zuständig ist. Nach seiner Schätzung hat es seit 1985, als die Öffentlichkeit zunehmend auf Pädophilie unter Priestern aufmerksam wurde, über tausend Fälle von Kindesmißbrauch durch Geistliche gegeben. Anderson verurteilte die Reaktion der Kirche auf den Mißstand. „Es ist das ewige Lied von der Scheu vor der Verantwortung", beklagte er die Bemühungen der Kirche, die angeklagten Geistlichen in Schutz zu nehmen. „Allgemein gesagt, hält sich die Institution Kirche bewußt zurück — sowohl bei der Sorge um die Opfer als auch bei der Auseinandersetzung mit den Risiken."

 

*** g90 8. 12. S. 31 „Sexuelle Krise" unter der Geistlichkeit *** Einer Konferenz der US-amerikanischen Bischöfe wurde ein Bericht über die „Katastrophe" der Prozesse gegen pädophile Geistliche übergeben. Der 100seitige Bericht „beschrieb im einzelnen eine Strategie, wie die Haftung der Kirche für Rechtsfälle auf 1 Milliarde Dollar begrenzt werden kann, gestützt auf die 30 gegenwärtig anhängigen Verfahren". Die Prozesse sind von den katholischen Eltern der betroffenen Kinder angestrengt worden. Und Psychiater, die die jungen Opfer dieser Verbrechen behandeln, haben lang anhaltende, oft dauernde Schäden festgestellt. Gottes Wort spricht von „schändlichen sexuellen Gelüsten" als Ursache dafür, daß männliche Personen ‘in ihrer Wollust zueinander entbrennen, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge treiben’, und fügt hinzu, daß es die „gerechte Verordnung Gottes" ist, „daß die, die solche Dinge treiben, den Tod verdienen" (Römer 1:26, 27, 32; siehe auch 1. Korinther 6:9, 10).

*** w94 1. 12. S. 6 Der Atheismus im 20. Jahrhundert *** Die Geistlichkeit verleugnet Gott auch insofern, als sie seinen Sittenmaßstäben den Rücken gekehrt hat, was beispielsweise an einer nicht enden wollenden Prozeßlawine gegen pädophile Priester deutlich wird. In der Christenheit herrschen heute die gleichen Zustände wie in Israel und Juda im Altertum. Dem Propheten Hesekiel wurde gesagt: „Das Land ist mit Blutvergießen erfüllt, und die Stadt ist voll Verkehrtheit; denn sie haben gesagt: ‚Jehova hat das Land verlassen, und Jehova sieht nicht‘ " (Hesekiel 9:9; vergleiche Jesaja 29:15). Kein Wunder, daß sich viele völlig von den Kirchen der Christenheit zurückgezogen haben. Müssen sie deshalb aber den Glauben an Gott aufgeben?

 

*** g90 8. 11. S. 31 „Unsere Schande ist in der ganzen Welt zu sehen" *** DIE New York Times vom 20. Juli 1990 brachte folgende Schlagzeile: „Kanadischer Prälat scheidet wegen Sexskandals um Geistliche aus dem Amt". Was stand im Hintergrund? Ein weiterer Fall, in dem Geistliche angeklagt wurden, weil sie Jungen sexuell mißbraucht hatten. Diesmal ereignete sich der Skandal in der kanadischen Provinz Neufundland, und es waren katholische Geistliche. Was war hier so besonders? Die Times berichtete: „Der Erzbischof von Neufundland hat sein Amt niedergelegt, nachdem die Verantwortlichen der katholischen Kirche nichts oder nur unwirksame Schritte angesichts eines dreijährigen Skandals unternommen hatten, zu dem es gekommen war, weil katholische Priester und katholische Laien wegen sexuellen Mißbrauchs von Meßdienern, von verwaisten Jugendlichen und anderen angeklagt wurden." Ein Priester, der 1979 das erste Mal wegen schwerer Unzucht angeklagt war, wurde kürzlich zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er sich in 36 Anklagepunkten für schuldig bekannt hatte. In der Regel werden diese Fälle vertuscht, und eine nennenswerte Disziplinarmaßnahme bleibt aus. Ein Priester wird eventuell in eine andere Gemeinde oder in eine andere Stellung versetzt, wo dann die Schlechtigkeit von neuem begangen werden kann. Aber hier fühlte sich der Erzbischof bewogen, mit folgender Erklärung aus seinem Amt zu scheiden: „Wir sind eine sündige Kirche. Wir sind nackt. Unser Zorn, unser Schmerz, unsere Angst, unsere Schande ist in der ganzen Welt zu sehen." (Vergleiche Offenbarung 17:15-18.)

*** g93 8. 3. S. 28 Wir beobachten die Welt *** Die Schattenseite der Vereinigten Kirche von Kanada „Die meisten von uns würden — gutgläubig wie wir sind — niemals annehmen, daß es innerhalb der Kirche zu sexuellem Mißbrauch kommt, geschweige denn, daß Geistliche sich dessen schuldig machen", sagte Pfarrerin Sylvia Hamilton von der Vereinigten Kirche von Kanada. Sie deutete jedoch an, daß sexueller Mißbrauch „ein Hauptproblem" ist. Wie in der kanadischen Zeitung The Toronto Star zu lesen war, ist sexueller Mißbrauch „— von sexistischen Witzen bis zu aufgezwungenen sexuellen Handlungen — im Verhältnis gesehen innerhalb der Kirche genauso verbreitet wie in der weltlichen Gesellschaft, wenn nicht sogar noch weiter verbreitet". Peter Lougheed, Mitglied einer Sonderkommission der Vereinigten Kirche von Kanada, gab zu, daß „die Kirche für Frauen und andere Gemeindemitglieder noch unsicherer ist als der weltliche Arbeitsplatz". Weiter hieß es in dem Bericht: „Nachdem das Problem jahrelang geleugnet und verheimlicht wurde, kommt es jetzt wie aufsteigende Blasen in einem Morast zum Vorschein."

 

*** g93 8. 11. S. 29 Wir beobachten die Welt *** Ärger in den Kirchen „Das Problem des sexuellen Mißbrauchs in Kirchenkreisen dauert an", heißt es im Toronto Star. Häufig kommt es in Verbindung mit Kirchenführern zu Sexskandalen. Sie beschränken sich nicht auf TV-Evangelisten oder auf die katholische Kirche. Wie eine Geistliche der Heilsarmee bemerkte, komme es auch „in den Reihen der Heilsarmee, der United Church und der presbyterianischen Kirche" zu Fällen von Mißbrauch. Der anglikanische Erzbischof von York, Michael Peers, sagte, diese Art Mißbrauch sei ein „tiefverwurzeltes und finsteres" Problem der Kirche. Dem Star zufolge gab Erzbischof Peers zu, daß die Kirche in der Vergangenheit Anschuldigungen wegen sexuellen Mißbrauchs „geleugnet und dafür gesorgt hat, daß die Öffentlichkeit nicht darauf aufmerksam wurde". Timothy Bently vom Familienzentrum in Toronto soll gesagt haben, daß „die Autorität der Kirche, Geschlechtsmoral zu predigen, verlorengeht, wenn sie nicht offen und ehrlich dem ins Auge sieht, was in hohem Maße eine geistige Krise darstellt".

 

*** g92 8. 8. S. 28 Wir beobachten die Welt *** Geistlichkeit und sexueller Mißbrauch Das staatliche Fernsehen Australiens brachte kürzlich eine Dokumentation mit dem Titel „Der schlimmste Verrat". In der Sendung wurde behauptet, daß 15 Prozent der Geistlichen in Australien sexuelle Vergehen begangen hätten, von Kindesmißbrauch bis hin zur Vergewaltigung weiblicher Gemeindemitglieder. Innerhalb weniger Stunden nach der Sendung konnten sich etliche Einrichtungen, die gegründet wurden, um Beschwerden über sexuellen Mißbrauch entgegenzunehmen, vor Anrufen angeblicher Opfer nicht retten. Viele dieser Anrufer erwähnten, daß sie ihre Erfahrung seit vielen Jahren geheimgehalten haben. Eine Frau sagte, sie spreche zum ersten Mal seit 40 Jahren über das Leid, das sie in der Kindheit erfahren habe. Eine andere erzählte, daß der Geistliche, nachdem er sie als Kind mißbraucht habe, ihr mit dem Höllenfeuer gedroht hätte, falls sie es wagen sollte, mit jemandem darüber zu sprechen. Sprecher verschiedener Kirchengruppen verneinten die 15 Prozent, gaben jedoch zu, daß der sexuelle Fehltritt Geistlicher ein ernsthaftes Problem sei.

 

*** g94 8. 1. S. 28 Wir beobachten die Welt *** Kirche versichert sich gegen Mißbrauchsklagen „Die katholische Kirche in Australien hat eine Versicherung in Millionenhöhe abgeschlossen, um sich gegen Klagen wegen sexuellen Mißbrauchs durch Priester abzusichern", hieß es in der in Sydney (Neusüdwales) erscheinenden Zeitung The Sunday Telegraph. „Wir geben zu, daß es weiterhin zu Fällen von sexuellem Mißbrauch kommt", sagte ein katholischer Bischof in Melbourne (Australien). Er meinte, ein solch hoher Versicherungsschutz sei für „diese Art von Vergehen" gerechtfertigt. Nach Aussagen einer Selbsthilfegruppe für Betroffene ist sexueller Mißbrauch durch Geistliche weiter verbreitet, als die Kirche es zugibt. Ein Sprecher der Gruppe sagte, seiner Ansicht nach sei die Kirche mehr darauf bedacht, die Geistlichkeit in Schutz zu nehmen, als den Opfern zu helfen. Außerdem würden die Versicherungspapiere der Kirche eigentlich die Botschaft übermitteln: „Sage niemandem die Wahrheit."

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Es hat also den Anschein, als habe dieses Aufklärungswerk eine Menge Leute zum Nachdenken über diese Probleme geführt. Das ist ein wichtiger Punkt und Zweck von Silentambs. Wir antworten immer erst auf Missbrauchsüberlebende und stehen ihnen bei der Heilung bei. In diesem Werk schützen wir auch Kinder und helfen ihren Eltern, damit sie wissen, wie sie vorbeugende Schritte in ihrem Interesse machen können.

Wir möchten allen danken, die die Silentlambs-Pressekonferenz unterstützt haben. Es war ein Augenblick der Rechtfertigung und des Feierns für alle, die Kinder lieben. Wir hoffen, dass die Zeugen Jehovas, die noch ein Gewissen haben, weiterhin fordern, dass die Vorschriften der Wachtturm-Gesellschaft bei Missbrauch geändert werden, um ihre Kinder und die Kinder, mit denen sie zu tun haben, zu schützen.  Das Ziel bleibt dasselbe wie 1992, als der leitenden Körperschaft drei Empfehlungen gegeben wurden:

Bis heute, 15 Jahre später, ist nicht eine dieser Empfehlungen befolgt worden. Wie viele Kinder sind aufgrund dessen missbraucht worden? Aus diesen Gründen werden wir weiterhin fordern, dass die Führung von ihren Verbrechen gegen Kinder Notiz nimmt und sofort die notwenigen Berichtigungen vornimmt. Ihr könnt euren Teil dazu beitragen, indem ihr an der Silentlambs-Bulletinkampagne teilnehmt und das Bulletin bei örtlichen Königreichssälen in eurer Gegend verteilt. Wir fordern auch vor der Öffentlichkeit und den Zeugen Jehovas, darüber mit dem Scheckbuch für das weltweite Werk abzustimmen. Gebt keine Spendengelder, bis die Änderungen vorgenommen wurden, um aufzuhören, Kinder in Gefahr zu bringen und Missbrauchsüberlebenden den Mund zu verbieten. Sagt euren Ältesten, dass ihr die Schweigeverpflichtungen für falsch haltet und das nichts mit dem biblischen Grundsatz zu tun hat, "Übertretungen zuzudecken". In Sprüche 28:13 heißt es: "Wer seine Übertretungen zudeckt, wird kein Gelingen haben, doch dem, der [sie] bekennt und lässt, wird Barmherzigkeit erwiesen werden." Viele Male wird diese Bibelstelle in Rechtskomiteesitzungen vorgelesen, um Personen, die Gebote übertreten, dazu bewegen, ihre Sünden zuzugeben, damit ihnen Barmherzigkeit erwiesen wird. Wie merkwürdig, dass die leitende Körperschaft das Zudecken von Übertretungen zu ihrer Politik macht, indem sie Kinder durch Schweigeverpflichtungen verletzt. Wird sie Gottes Segen haben und Erfolg damit haben, die Opfer zum Schweigen zu bringen?  Eure Bemühungen, keine Spenden mehr zu leisten und die Opfer aufmerksam machen, dass sie Gerechtigkeit finden können, kann den Verletzen helfen, Heilung zu finden.

 

 

 

Silentlambs