Rudy Nolen, Esq., SBN 59808

Jonathan Saul, Esq., SBN 189271

William Brelsford, Esq., SBN 202839

NOLEN SAUL BRELSFORD

350 University Ave, Suite 280

Sacramento , California 95825

Telefon: (916) 564-9990

Fax: (916) 564-9991

Anwälte der Kläger

TREVOR L., TIM C., ANDREW C.,

und ROBERT C.

SUPERIOR COURT OF CALIFORNIA

COUNTY OF PLACER

TREVOR L., TIM C., ANDREW C., and ROBERT C.,

 

Kläger

 

gegen

 

WATCHTOWER BIBLE AND TRACT SOCIETY OF NEW YORK, INC., WATCHTOWER BIBLE AND TRACT SOCIETY OF PENNSYLVANIA, INC., CHRISTENVERSAMMLUNG DER ZEUGEN JEHOVAS, VERSAMMLUNG SUNSET DER ZEUGEN JEHOVAS, DEREK PACKOWSKI und DOES 1 bis 20,   

 

Beklagte.

__________________________________

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FALL NR.:

 

Geschworenengericht erforderlich

 

Klage auf Schmerzensgeld wegen

1.   Sexuellem Übergriff

2.   Fahrlässigkeit nach Gewohnheitsrecht

3.   Grobe Fahrlässigkeit -Vorsätzliches Fehlverhalten

4.   Verletzung der Fürsorgepflicht

5.   Vorsätzliches Herbeiführen seelischen Stresses

6.   Betrug - Vorsätzliche Falschdarstellung

7.   Betrug - Verheimlichung

8.   Verschwörung

 

TREVOR L., TIM C., ANDREW C. und ROBERT C., Kläger, in oben aufgeführter und berechtigter Klage, tragen ihre ursprüngliche Klage vor und machen geltend:

 

I

PARTEIEN

 

1.    Kläger TREVOR L., geboren am 1. September 1982, ist und war zu allen hier erwähnten Zeiten Einwohner von Placer County, Kalifornien. Zu allen relevanten Zeiten war der Kläger auch als Kind der Fürsorge der Wachtturm-Beklagten im Staate Kalifornien anvertraut.

2.    Kläger TIM C., geboren am 22. November 1977, ist und war zu allen hier erwähnten Zeiten Einwohner von Placer County, Kalifornien. Zu allen relevanten Zeiten war der Kläger auch als Kind der Fürsorge der Wachtturm-Beklagten im Staate Kalifornien anvertraut.

 

3.    Kläger ROBERT C., geboren am 18. Dezember 1980, iist und war zu allen hier erwähnten Zeiten Einwohner von Placer County, Kalifornien. Zu allen relevanten Zeiten war der Kläger auch als Kind der Fürsorge der Wachtturm-Beklagten im Staate Kalifornien anvertraut.

 

4.    Kläger ANDREW C., geboren am 30. Juli 1982, ist und war zu allen hier erwähnten Zeiten Einwohner von Placer County, Kalifornien. Zu allen relevanten Zeiten war der Kläger auch als Kind der Fürsorge der Wachtturm-Beklagten im Staate Kalifornien anvertraut.

 

5.   Beklagte WATCHTOWER BIBLE AND TRACT SOCIETY OF NEW YORK, INC., eine Körperschaft, gebildet und bestehend unter den Gesetzen des Staates New York, hat ihre Geschäfte im Staat Kalifornien durch ihre Vertreter und Alter Egos betrieben und kann verklagt werden durch ihren kalifornischen Vertreter James M. McCabe, 4817 Santa Monica Avenue, San Diego CA 92107.

 

6.   Beklagte WATCHTOWER BIBLE AND TRACT SOCIETY OF PENNSYLVANIA , eine Körperschaft, gebildet und bestehend unter den Gesetzen des Staates Pennsylvania, hat ihre Geschäfte im Staat Kalifornien durch ihre Vertreter und Alter Egos betrieben und kann verklagt werden durch ihr Büro in 1630 Spring Run Road Extension, Coraopolis, Pennsylvania 15108.

 

7.   Beklagte CHRISTENVERSAMMLUNG DER ZEUGEN JEHOVAS, eine Körperschaft, gebildet und bestehend unter den Gesetzen des Staates New York , hat ihre Geschäfte im Staat Kalifornien durch ihre Vertreter und Alter Egos betrieben und kann verklagt werden durch ihre Büros in 100 Watchtower Drive, Patterson, New York 12563-9204.

  

8.   Beklagte VERSAMMLUNG SUNSET DER ZEUGEN JEHOVAS ist ein Unternehmen mit unbekanntem rechtlichen Status mit Sitz in Rocklin, Kalifornien, und ist ermächtigt. Geschäfte im Staat Kalifornien zu betreiben.

9.   Beklagter DEREK PACKOWSKI war zur Zeit der unten ausführlicher beschriebenen Taten Einwohner von Placer County, Kalifornien. Sein gegenwärtiger Aufenthaltsort ist unbekannt.

10. Kläger machen nach bestem Wissen und Gewissen geltend, dass die Beklagten DOES 1 bis 20 einschließlich Personen oder Unternehmen oder Körperschaften sind, die in Kalifornien eingetragen sind und/oder Geschäfte treiben

11. Die wahren Namen und Stellungen, ob als Einzelne, als Körperschaft, Verbundene, oder sonst wie, der Beklagten DOES 1 bis 20 einschließlich sind den Klägern unbekannt, die daher die Beklagten unter fiktiven Namen verklagen. Die Kläger werden die Klage durch die richtigen Namen und Stellungen der jeweiligen Beklagten DOES ergänzen, wenn sie diese in Erfahrung bringen. Die Kläger machen nach bestem Wissen und Gewissen geltend, dass jeder als DOE bezeichnete Beklagte in irgendeiner Weise verantwortlich ist für die Ereignisse, Geschehnisse und/oder Vergehen und für das ungesetzliche Verhalten, das zu den in dieser Klage geltend gemachten Verletzungen und Schädigungen führte.

12.  Die Beklagten werden hier kollektiv als "WACHTTURM-BEKLAGTE" bezeichnet, und jeder ist der Vertreter und das Alter Ego jedes anderen und arbeitet als einzelnes Geschäftsunternehmen. Jeder der WACHTTURM-BEKLAGTEN handelte im Maße und Verlauf seiner Handlungsvollmacht als Vertreter, Diener und/oder Alter Ego des anderen, und jeder von ihnen beteiligte sich, schloss sich an oder verschwor sich mit den anderen Übeltätern in der Ausführung ungesetzlicher Handlungen, die in dieser Klage geltend gemacht werden.

II

ZUSTÄNDIGES GERICHT

13.  Die Kläger sind in einem Maße geschädigt worden, das die minimalen rechtlichen Anforderungen dieses Gerichts überschreitet.

14.  Der Gerichtsstand ist Placer County, Kalifornien, weil die Beklagte VERSAMMLUNG SUNSET DER ZEUGEN JEHOVAS ihren Hauptgeschäftssitz in Placer County hat und die meisten der Taten oder Unterlassungen, die Anlass für die Klage sind, in Placer County, Kalifornien, stattfanden.

III

  ALLEN KLAGEPUNKTEN GEMEINSAME TATSACHEN

 

15.   Älteste, Dienstamtgehilfen, Pioniere, Handlungsbevollmächtigte, Freiwillige und andere Leiter und Vertreter der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN haben ihre Stellungen mit Kontrolle, Autorität und Führung innerhalb der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN verwendet, um Minderjährige sexuell zu missbrauchen. Sie haben Gebrauch von einer Politik gemacht und sich an einem Muster der Praxis der "Vertuschung" von Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern beteiligt. Fälle sexuellen Missbrauchs eines Mitglieds einer Versammlung der Zeugen Jehovas durch ein anderes sind den WACHTTURM-BEKLAGTEN vorgebracht worden, aber diese haben weder die zuständigen Justizbehörden, noch die Eltern der Opfer und/oder andere Personen benachrichtigt, die diesen Opfern sexuellen Kindesmissbrauchs beistehen und/oder sie schützen konnten, weil sie versuchten, die Fälle sexuellen Missbrauchs zu vertuschen und jeder möglichen rechtlichen Haftung aus dem Weg zu gehen, womit sie zuließen, dass weiterer sexueller Missbrauch an Minderjährigen begangen werden konnte, einschließlich an den Klägern.

16.   Die WACHTTURM-BEKLAGTEN wurden vom Missbrauch dieser Kläger durch den Beklagten DEREK PACKOWSKI benachrichtigt und hatten Kenntnis davon, dass der Beklagte DEREK PACKOWSKI Kinder sexuell missbrauchte, sie versäumten aber, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Kläger und anderer ihrer Fürsorge anvertraute minderjährige Kinder zu schützen und künftige Missbrauchshandlungen zu verhindern. Diese Klage fordert Schmerzensgeld für die Kläger, die Opfer dieses sexuellen Missbrauchs.

17.   Alle Absätze dieser Klage beruhen auf Information und Glauben, außer jenen Beschuldigungen, die die Kläger und ihren Rechtsberater betreffen. Information und Glauben der Kläger basieren unter anderem auf der bis heute von den Klägern und ihrem Rechtsberater geführten Untersuchung. Jede Behauptung in dieser Klage ist - oder ist wahrscheinlich - eine beweiserhebliche Stütze für eine weitere Untersuchung und Entdeckung.

18.   Die Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN ist eine hierarchische Struktur mit einer LEITENDEN KÖRPERSCHAFT, einer kleinen Gruppe von Männern, die innerhalb verschiedener Entitäten der hierarchischen Struktur wirkt und am oberen Ende einer Befehlskette sitzt, die sich über jede einzelne Mitglieds- und Beklagtenentität in der Organisation erstreckt, einschließlich über ihre weltweiten Operationen. Diese Personen und Entitäten handeln als Vertreter, Diener und Alter Egos eines jeden anderen. Die Vollmacht für jede Handlung der Organisation oder seinen Mitgliedern muss von der leitenden Körperschaft hergeleitet werden. Alle Handlungen eines Mitglieds auf jeder Ebene erfordern die Genehmigung der LEITENDEN KÖRPERSCHAFT. Mitglieder können in keinem Aspekt des Lebens unabhängig ohne ausdrückliches Einverständnis der LEITENDEN KÖRPERSCHAFT und der WACHTTURM-BEKLAGTEN handeln, sonst werden strenge Strafen verhängt.

19.   Alle WACHTTURM-BEKLAGTEN sind Handlungsbevollmächtigte und Diener von einander und sind stellvertretend für die Handlungen eines jeden haftbar. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN sind so organisiert und beherrscht, und ihre Angelegenheiten werden so geführt, dass sie Alter Egos von einander sind und als ein Gesamtgeschäftsunternehmen handeln, aber ein bloßes Instrument der LEITENDEN KÖRPERSCHAFT und voneinander sind.

20.   Durch ihre hierarchische Struktur sind die WACHTTURM-BEKLAGTEN für die Entwicklung, den Schutz und die Bestrafung ihrer Mitglieder, besonders der Kinder von Mitgliedern, verantwortlich, wobei sie eine spezielle Beziehung zwischen minderjährigen Kindern in der Organisation und den WACHTTURM-BEKLAGTEN schaffen. Alle männlichen Mitglieder, ob Älteste, Dienstamtgehilfen, Pioniere und/oder Verkündiger, werden von der LEITENDEN KÖRPERSCHAFT ernannt und ermächtigt, diese Verantwortung auszuführen

21.   Um ihre Ziele zu fördern, bevollmächtigen die WACHTTURM-BEKLAGTEN männliche Mitglieder dazu, spezielle Vertrauensbeziehungen zu Frauen, Kindern und Familien zu entwickeln und die Rolle von Beratern und Helfern für alle Probleme, die entstehen mögen, zu übernehmen, einschließlich Kindesmissbrauch. Es ist die Verantwortung der Ältesten und jener mit Verantwortung an höherer Stelle in der Befehlskette, vor allem der LEITENDEN KÖRPERSCHAFT, zu untersuchen und zu entscheiden, ob Missbrauch aufgetreten ist. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN erteilen aufgrund ihrer speziellen Beziehung zu Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch und ihren Familien Anweisungen und beraten die Opfer und ihre Familien, wie man mit sexuellem Kindesmissbrauch umgehen sollte.

22.   Trotz Kenntnis eines Problems mit sexuellem Missbrauch von Minderjährigen durch Leiter und andere in der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN haben die WACHTTURM-BEKLAGTEN mit absichtlicher Gleichgültigkeit und/oder leichtsinnig und/oder absichtlich das Interesse und die Sicherheit von der Fürsorge der Organisation anvertrauten Kindern missachtet. Statt Maßnahmen durchzuführen, um den sexuellen Missbrauch dieser Kinder wieder gutzumachen und zu verhindern, haben die WACHTTURM-BEKLAGTEN ein systematisches, verschwörerisches Muster und eine Praktik der Unterdrückung von Informationen betrieben, um Fälle von Kindesmissbrauch vor den Justizbehörden und ihren Mitgliedern zu vertuschen und zu verbergen, damit Personen in der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN, die sexuellen Missbrauch an Kindern begingen, geschützt werden und man einer zivilrechtlichen Haftung aus den Kindesmissbrauchsfällen entgeht. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN haben ebenso die routinemäßige Praxis geübt, geheime Archive über sexuellen Missbrauch durch Älteste, Dienstamtgehilfen, Pioniere und andere Leiter in der Organisation zu führen. Die Existenz dieser Akten und ihr Inhalt wurde nicht offen gelegt oder den Justizbehörden oder anderen zur Verfügung gestellt, um die Verbrechen dieser Leitern und anderer in der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN zu untersuchen. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN förderten diese Verschwörung von Verheimlichung und versäumten es unter anderem, Klagen über sexuelles Fehlverhalten bei den Justizbehörden anzuzeigen und Missbrauch treibende Leiter und andere zu entfernen oder ihren Zugang zu Kindern verhindern Missbrauch treibende Leiter und andere in der Organisation durften in gutem Ansehen in der Organisation bleiben und konnten weiterhin häufig und nicht überwacht Zugang zu Kindern in der Organisation haben. Zu allen relevanten Zeiten verboten die WACHTTURM-BEKLAGTEN den Opfern und/oder Klägern unter Androhung von Strafen, andere zu warnen oder über die Angelegenheit mit irgendjemandem zu sprechen. Opfer/Kläger durften mutmaßlichen Missbrauch nicht außen stehenden Behörden oder anderen Verkündigern innerhalb der Organisation melden, obwohl weltliche Gesetze und Verpflichtungen bezüglich einer Anzeige von sexuellem Missbrauch bestehen. Eine Übertretung dieser Politik würde zu schwerwiegenden Strafen führen. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN versäumten, Klägern und ihren Familien einen Hinweis oder eine Warnung über vergangenes Fehlverhalten oder Missbrauch durch Leiter und andere in der Organisation zu geben, darunter vor DEREK PACKOWSKI. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN wussten oder hatten Grund, zu wissen, dass diese Schänder fortfahren würden, Kinder sexuell zu missbrauchen.

23.   Zu allen relevanten Zeiten war der Beklagte DEREK PACKOWSKI als Kinderschänder bekannt und ein Mitglied in gutem Ansehen in der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN und ihre Vertreter kannten ihn als Kinderschänder in einer Versammlung in Des Plaines, Illinois. Trotz dieses Wissens wurde er nie bei den Behörden in Illinois oder bei den Familien der Opfer in dieser Versammlung angezeigt, um Schutz zu leisten und weitere sexuelle Missbrauchshandlungen zu verhindern.

24.   Der Beklagte DEREK PACKOWSKI und seine Familie zogen ungefähr 1984 nach Kalifornien und begannen, die Versammlung Loomis der Zeugen Jehovas zu besuchen. Aus dieser Versammlung wurde eine neue Versammlung gebildet, die Versammlung Rocklin der Zeugen Jehovas. Die Versammlung Rocklin teilte sich dann, und die neu gebildete Versammlung war die Beklagte VERSAMMLUNG SUNSET DER ZEUGEN JEHOVAS. Während er die Versammlung Loomis besuchte, und später die VERSAMMLUNG SUNSET DER ZEUGEN JEHOVAS, durfte der Beklagte DEREK PACKOWSKI ab etwa 1986 bis 1998 unüberwacht mit Kindern, einschließlich der Kläger, umgehen. Später als Dienstamtgehilfe wurde er mit einer speziellen Führungsrolle in der Organisation betraut, die weiter nicht überwachten Kontakt mit Kindern der Versammlung ermöglichte.

25.    1984, wenn nicht schon zuvor, hatten die WACHTTURM-BEKLAGTEN eine nicht vertrauliche Mitteilung erhalten, dass der Beklagte DEREK PACKOWSKI der Obhut der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN anvertraute Kinder sexuell missbrauchte. Obwohl sie davon wussten, ergriffen die WACHTTURM-BEKLAGTEN keine Maßnahmen, um den Missbrauch bei den Behörden zu melden, den Beklagten DEREK PACKOWSKI zu bestrafen oder die Mitglieder der Organisation vor dem Missbrauch durch den Beklagten DEREK PACKOWSKI zu warnen, damit sie etwas unternehmen konnten, um weitere Fälle sexuellen Missbrauchs zu verhindern. Stattdessen fuhren die WACHTTURM-BEKLAGTEN mit Kenntnis der Neigung des Beklagten DEREK PACKOWSKI fort, dem Beklagtem DEREK PACKOWSKI zu erlauben, mit der Obhut der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN anvertrauten Kindern ohne Überwachung umzugehen. Sie fuhren fort, PACKOWSKI als Mitglied in gutem Ansehen in der Organisation anzuerkennen, und ernannten ihn schließlich zum Dienstamtgehilfen.

26.   Ungefähr 1986 begann der Beklagte DEREK PACKOWSKI mit dem sexuellen Missbrauch des Klägers TIM C., der damals neun (9) Jahre alt war.

27.   Ungefähr 1986 begann der Beklagte DEREK PACKOWSKI mit dem sexuellen Missbrauch des Klägers ROBERT C., der damals sechs (6) Jahre alt war.

28.   Ungefähr 1987 begann der Beklagte DEREK PACKOWSKI mit dem sexuellen Missbrauch des Klägers ANDREW C., der damals fünf (5) Jahre alt war.   

29.   Ungefähr 1989 begann der Beklagte DEREK PACKOWSKI mit dem sexuellen Missbrauch des Klägers TREVOR L., der damals sieben (7) Jahre alt war.   

30.   Ungefähr 1988 erwischten die Eltern eines weiteren (hier nicht genannten) Opfers von PACKOWSKI den Beklagten DEREK PACKOWSKI dabei, wie er ihr Kind sexuell missbrauchte, und machten durch ihre örtliche Versammlung in Kalifornien direkt die WACHTTURM-BEKLAGTEN darauf aufmerksam. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN haben wiesen die Opfer/Ankläger vorsätzlich angewiesen, die "Angelegenheit fallen" zu lassen, und folglich wurde die Versammlung nicht auf PACKOWSKIS Verhalten aufmerksam gemacht, dies schloss die Familien der Kläger ein, was dazu führte, dass die Kläger und ihre Familien nicht verhindern konnten, dass nach diesem Treffen/dieser Untersuchung weiterer sexueller Missbrauch gegen die Kläger begangen wurde.

31.   Gut über ein Jahrzehnt lang wussten die WACHTTURM-BEKLAGTEN oder hätten wissen sollen, dass der Beklagte DEREK PACKOWSKI Heranwachsende, die unter der Fürsorge der Organisation standen, sexuell missbrauchte und körperlich misshandelte. Dennoch fuhren die WACHTTURM-BEKLAGTEN fort, dem Beklagten DEREK PACKOWSKI zu erlauben, ohne Überwachung in ihren Versammlungen zu handeln und auch fortzufahren, die Kläger und andere unter ihrer direkten Obhut und Führung Stehende sexuell zu missbrauchen und zu misshandeln. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN versäumten, irgendjemanden davon zu benachrichtigen, dass der Beklagte DEREK PACKOWSKI Jugendliche missbrauchte oder missbraucht hatte. Sie versäumten weiter, Maßnahmen zu ergreifen, um diese jungen Opfer vor seinem Missbrauch zu schützen. Stattdessen verbargen sie diese Information wissentlich vor den Klägern und anderen. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN halfen auch, leisteten Beihilfe und billigten den Missbrauch durch das Bestrafen der Opfer, die den Missbrauch den WACHTTURM-BEKLAGTEN meldeten, wodurch der Beklagte DEREK PACKOWSKI zusätzliche Macht über sie ausübte und die Verletzungen, die sie erlitten hatten, weiter verschlimmert wurden.

32.    Die Kläger und ihre Familien suchten den Rat, den Schutz und die Führung der WACHTTURM-BEKLAGTEN. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN in ihrer Rolle als Unterstützer und Berater der Kläger und ihrer Familien wiesen sie an, das Wissen um den Beklagten DEREK PACKOWSKI innerhalb der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN zu halten und keine Klagen bei anderen Versammlungsmitgliedern oder außen stehenden Behörden laut werden zu lassen. Dadurch ließen die WACHTTURM-BEKLAGTEN zu, dass das Verhalten des Täters weiterging, und sie billigten sein abweichendes Verhalten und verursachten dadurch fortdauernden und weiteren Schaden an den Klägern.

33.   Die WACHTTURM-BEKLAGTEN haben direkt und stellvertretend voraussehbaren Schaden für die Kläger herbeigeführt, unter anderem:

a.   durch Helfen, Beihilfeleisten und Gutheißen von Kindesmissbrauch durch ihr eigenes Mitglied;

b.   Verantwortlichmachen, Demütigen, Sanktionieren und/oder Bestrafen von Opfern/Anklägern sexuellen Missbrauchs statt des Übeltäters;

c.   fahrlässiges Versäumen, sexuellen Missbrauch, darunter den Missbrauch durch den Beklagten DEREK PACKOWSKI, bei den Justizbehörden und staatlichen Kinderwohlfahrtsagenturen anzuzeigen, und die Forderung, dass Mitglieder keine Anzeige erstatten;

d.   fahrlässiges Versäumnis, die Kläger, ihre Familien und andere vor der Gefahr eines Missbrauchs durch den Beklagten DEREK PACKOWSKI zu warnen, nachdem sie von den Neigungen DEREK PACKOWSKIS, sich sexuell an der Fürsorge der WACHTTURM-BEKLAGTEN anvertrauten Kinder zu vergehen, wussten oder gewusste haben sollten;

e.   fahrlässiges Versäumnis, ihre Ältesten, Aufseher, Dienstamtgehilfen und andere ernannte Führer zu schulen, Kindesmissbrauch zu erkennen, zu untersuchen, zu verhindern und darauf zu reagieren oder Anzeige zu erstatten;

f.   fahrlässiges Versäumnis, adäquate Politiken und Verfahren zum Schutz von Kindern und anderen Mitgliedern anzunehmen und/oder solche Verfahren, die bestanden, in die Tat umzusetzen und sich daran zu halten;

g.   Versäumnis, zur Kenntnis der WACHTTURM-BEKLAGTEN gebrachte Dinge, darunter sexueller Kindesmissbrauch und/oder der Verdacht des sexuellen Kindesmissbrauchs, angemessen zu untersuchen;

h.   fahrlässiges Versäumnis, Kindesmissbrauchsopfern und ihren Familien Hilfe zu leisten, um mit dem Trauma des Missbrauchs zurechtzukommen, und die Hinderung der Kläger und ihrer Familien daran, den Missbrauch außen stehenden Behörden zu melden und äußere Hilfe zu erhalten, mit dem Trauma fertig zu werden;

j.   vor den Klägern und ihren Familien zu verbergen, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN Informationen hatten, dass der Beklagter DEREK PACKOWSKI kleine Kinder, die ihrer Fürsorge anvertraut waren, missbrauchte;

k.   fahrlässiges Versäumnis, eine Sexualtäterbewertung durchzuführen, Sexualtäterbehandlung vorzusehen und/oder eine psychiatrische Begutachtung und Behandlung des Beklagten DEREK PACKOWSKI zu erreichen, nachdem sie von seinen Neigungen wussten oder hätten wissen sollen, die Kläger und andere sexuell zu missbrauchen.

 

IV

 

KLAGEPUNKTE

 

ERSTER KLAGEPUNKT

SEXUELLER ÜBERGRIFF

 

34.    Die Kläger beziehen sich hier auf die Absätze 1 bis 33 dieser Klage und machen sie wieder geltend, als würden sie hier noch einmal aufgeführt.

35.    Die Kläger machen geltend, dass der Beklagte DEREK PACKOWSKI ohne die Zustimmung der Kläger für eine Anzahl von Jahren, 1986 beginnend, wiederholt unerlaubten, schädlichen und widerwärtigen sexuellen Kontakt mit den Personen der Kläger hatte, wie hierin beschrieben, und sexuellen Missbrauch gegenüber den Personen der Kläger im Staat Kalifornien beging, wie er in der Zivilprozessordnung, § 340.1., bezeichnet wird.

36.    Die Kläger machen geltend, dass jeder der WACHTTURM-BEKLAGTEN in einer Befehlskette stand und entsprechend der ihm gewährten Autorität als Vertreter und Alter Ego der LEITENDEN KÖRPERSCHAFT und voneinander handelte, von dieser Führung und der Berechtigung Gebrauch machte, den sexuellen Missbrauch des Beklagten DEREK PACKOWSKI auszuführen und/oder zu helfen, Beihilfe zu leisten, gutzuheißen, zu vertuschen oder sich zu verschwören, ihn zu vertuschen. Der Beklagte DEREK PACKOWSKI ist für den sexuellen Missbrauch an den Klägern haftbar.

37.   Als rechtliches Ergebnis des Verhaltens des Beklagten DEREK PACKOWSKI, wie oben beschrieben, haben die Kläger unter großem Schmerz gelitten und werden weiter leiden: an Sinn, Körper, Schock, seelischer Belastung, körperlichen Anzeichen seelischen Stresses, Verlegenheit, Verlust des Selbstwertgefühls, Entehrung, Demütigung und Verlust der Lebensfreude. Des weiteren waren die Kläger daran gehindert, und werden es weiter sein, ihren täglichen Verrichtungen nachzugehen und sich ganz des Lebens zu erfreuen. Die Kläger haben den Erwerb und die Erwerbsfähigkeit verloren. Die Kläger haben Ausgaben bestritten, und werden es weiter tun, für medizinische und psychologische Behandlung, Therapie und Beratung.

 

ZWEITER KLAGEPUNKT

FAHRLÄSSIGKEIT NACH GEWOHNHEITSRECHT

 

38.    Die Kläger beziehen sich hier auf die Absätze 1 bis 37 dieser Klage und machen sie wieder geltend, als würden sie hier noch einmal aufgeführt.

39.    Die Kläger machen geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTE zu allen hier erwähnten Zeiten die Pflicht übernahmen, die Kläger unter anderem vor Sexualstraftätern innerhalb der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN zu schützen. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN wussten oder hätten wissen sollen, dass die Kläger in der Gefahr standen, von ihrem eigenen Mitglied, dem Beklagten DEREK PACKOWSKI, Schaden zu erleiden, weil sie bereits von dessen sexuellen Missbrauchstaten in Des Plaines, Illinois, wussten, ehe er unüberwacht in der VERSAMMLUNG SUNSET DER ZEUGEN JEHOVAS in Rocklin, Kalifornien, agieren dufte, es aber versäumten zu handeln, um sie vor besagtem Schaden zu schützen. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN verletzten ihre Pflicht den Klägern gegenüber und verursachten dadurch großen Schaden an den Klägern.   

40.   Als rechtliches Ergebnis des Verhaltens des Beklagten, wie oben beschrieben, haben die Kläger unter großem Schmerz gelitten und werden weiter leiden: an Sinn, Körper, Schock, seelischer Belastung, körperlichen Anzeichen seelischen Stresses, Verlegenheit, Verlust des Selbstwertgefühls, Entehrung, Demütigung und Verlust der Lebensfreude. Des weiteren waren die Kläger daran gehindert, und werden es weiter sein, ihren täglichen Verrichtungen nachzugehen und sich ganz des Lebens zu erfreuen. Die Kläger haben den Erwerb und die Erwerbsfähigkeit verloren. Die Kläger haben Ausgaben bestritten, und werden es weiter tun, für medizinische und psychologische Behandlung, Therapie und Beratung.

 

DRITTER KLAGEPUNKT

GROBE FAHRLÄSSIGKEIT - VORSÄTZLICHES FEHLVERHALTEN

 

41.    Die Kläger beziehen sich hier auf die Absätze 1 bis 40 dieser Klage und machen sie wieder geltend, als würden sie hier noch einmal aufgeführt.

42.    Die Kläger machen gelten, dass das Verhalten der WACHTTURM-BEKLAGTEN, wie hier oben beschrieben, eine bewusste Gleichgültigkeit gegenüber der Sicherheit und dem Wohl der Kläger zeigt, weil die WACHTTURM-BEKLAGTEN von den gefährlichen Neigungen ihres Mitglieds, des Beklagten DEREK PACKOWSKI, wussten, jedoch versäumten, die Gesundheit, Sicherheit und das Wohl der Kinder in der Obhut und Fürsorge der WACHTTURM-BEKLAGTEN zu schützen, womit sie zuließen, dass die Kläger sexuell missbraucht wurden, was hätte vermieden werden können, wenn die WACHTTURM-BEKLAGTEN nicht dieses vorsätzliche Fehlverhalten und die grobe Fahrlässigkeit gezeigt hätten, indem sie keine Sicherungen vorsahen, die Kläger zu schützen, wodurch die WACHTTURM-BEKLAGTEN ihre Pflicht verletzten, die ihrer Fürsorge, Obhut und Überwachung anvertrauten Kinder zu schützen.

43.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die Handlungsweise der WACHTTURM-BEKLAGTEN ein vorsätzliches Fehlverhalten und grobe Fahrlässigkeit, die vorstehend beschrieben sind, darstellt, und damit erhebliche geistige, emotionale und körperliche Verletzungen aufgrund des vorstehend beschriebenen sexuellen Missbrauchs verursachte.

44.   Als rechtliches Ergebnis des Verhaltens des Beklagten, wie oben beschrieben, haben die Kläger unter großem Schmerz gelitten und werden weiter leiden: an Sinn, Körper, Schock, seelischer Belastung, körperlichen Anzeichen seelischen Stresses, Verlegenheit, Verlust des Selbstwertgefühls, Entehrung, Demütigung und Verlust der Lebensfreude. Des weiteren waren die Kläger daran gehindert, und werden es weiter sein, ihren täglichen Verrichtungen nachzugehen und sich ganz des Lebens zu erfreuen. Die Kläger haben den Erwerb und die Erwerbsfähigkeit verloren. Die Kläger haben Ausgaben bestritten, und werden es weiter tun, für medizinische und psychologische Behandlung, Therapie und Beratung.

 

VIERTER KLAGEPUNKT

VERLETZUNG DER FÜRSORGEPFLICHT

 

45.    Die Kläger beziehen sich hier auf die Absätze 1 bis 44 dieser Klage und machen sie wieder geltend, als würden sie hier noch einmal aufgeführt.

46.    Die Kläger machen geltend, dass die Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN verlangte, dass Mitglieder ihrer Organisation sich auf ihren Rat und ihre Anweisungen in allen Aspekten des Lebens verließen, die strenger Bestrafung seitens der WACHTTURM-BEKLAGTEN unterliegen, wenn die Mitglieder den Rat und die Anweisungen der WACHTTURM-BEKLAGTEN nicht befolgen. Weiter verboten die WACHTTURM-BEKLAGTEN Mitgliedern, Justiz- und andere Behörden einzuschalten, damit der sexuelle Missbrauch an ihren Kindern untersucht werde und damit weitere solche Taten verhindert und bestraft würden. Dieser von den WACHTTURM-BEKLAGTEN angenommene und festgehaltene Ansatz schuf dadurch eine spezielle Beziehung zwischen den Klägern und den WACHTTURM-BEKLAGTEN, die auf eine treuhänderische Beziehung hinauslief. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN setzten sich selbst in eine Vertrauensstellung gegenüber den Klägern, und diese Beziehung erlegte den WACHTTURM-BEKLAGTEN eine Pflicht auf, im besten Interesse der Kläger zu handeln und ihr Wohl zu schützen.

47.    Die Kläger machen weiter geltend, dass wegen dieser speziellen Beziehung die Kläger und ihre Familien ihr Vertrauen in die WACHTTURM-BEKLAGTEN setzten, dass diese nicht zulassen würden, dass den Klägern Schaden zugefügt werde, oder dass sie die Kläger vor potentiellem Schaden jeder Art nicht warnen würden. Weiter vertrauten die Kläger und ihre Familien darauf, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN die Kläger vor Schaden schützen würden.

48.   Das oben beschriebene Verhalten bildet entweder unabhängig oder gemeinschaftlich einen eine Verletzung der den Klägern von den WACHTTURM-BEKLAGTEN geschuldeten treuhänderischen Pflicht.

49.   Als rechtliches Ergebnis des Verhaltens des Beklagten, wie oben beschrieben, haben die Kläger unter großem Schmerz gelitten und werden weiter leiden: an Sinn, Körper, Schock, seelischer Belastung, körperlichen Anzeichen seelischen Stresses, Verlegenheit, Verlust des Selbstwertgefühls, Entehrung, Demütigung und Verlust der Lebensfreude. Des weiteren waren die Kläger daran gehindert, und werden es weiter sein, ihren täglichen Verrichtungen nachzugehen und sich ganz des Lebens zu erfreuen. Die Kläger haben den Erwerb und die Erwerbsfähigkeit verloren. Die Kläger haben Ausgaben bestritten, und werden es weiter tun, für medizinische und psychologische Behandlung, Therapie und Beratung. 

 

FÜNFTER KLAGEPUNKT

VORSÄTZLICHES HERBEIFÜHREN SEELISCHEN STRESSES

 

50.    Die Kläger beziehen sich hier auf die Absätze 1 bis 49 dieser Klage und machen sie wieder geltend, als würden sie hier noch einmal aufgeführt.

51.    Die Kläger machen geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN vorsätzlich, absichtlich und nach viel Überlegung ein Verhaltensmuster wie vorstehend beschrieben zeigten und beabsichtigten, Beschuldigungen, Taten und Untersuchungen zu vertuschen, die den von Kindern in ihrer Organisation einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Kläger, erlittenen sexuellen Missbrauch betreffen..

52.    Die Kläger machen weiter geltend, dass das Verhalten der WACHTTURM-BEKLAGTEN, Beschwerden über sexuellen Missbrauch durch die Kläger und andere zu unterdrücken, eine gefährliche Umgebung für die Kläger und andere schuf, wo sie nicht überwachten Aktivitäten unterworfen waren und zu welcher Zeit die Kläger und andere von Mitgliedern und Vertretern sexuell missbraucht wurden, die in gutem Ansehen bei der Organisation der WACHTTURM-BEKLAGTEN standen..

53.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN, nachdem ihnen bekannt war, dass ihre Mitglieder und Vertreter, darunter DEREK PACKOWSKI, die Kläger und andere sexuell missbrauchten, absichtlich, vorsätzlich und wohlüberlegt vorgingen, um die Kläger und ihre Familien daran zu hindern, den sexuellen Missbrauch den Justiz- oder anderen Behörden zu melden, wo die Kläger und ihre Familien hätten Hilfe erhalten können, um den fortdauernden sexuellen Missbrauch und seine bleibenden Nachwirkungen anzusprechen, zu verhindern und/oder zu lösen.

54.    Die Kläger machen weiter geltend, dass das Verhalten der WACHTTURM-BEKLAGTEN extrem und empörend war und die von jeder zivilisierte Gemeinschaft tolerierten Grenzen überschritt, weil sie vorsätzlich, absichtlich und wohlüberlegt nach einem Muster und einer Praxis handelten, Beschwerden der Kläger und ihrer Familien über von Mitgliedern und Vertretern der WACHTTURM-BEKLAGTEN zugefügten sexuellen Missbrauch zu unterdrücken. Außerdem war ihr Verhalten empörend aufgrund ihres Wissens, zugeschrieben oder sonst wie, dass ihr Mitglied, der Beklagte DEREK PACKOWSKI, andere Organisationsmitglieder in Des Plaines, Illinois, sexuell missbrauchte, und sie es dennoch unterließen, irgendwelche Schritte zu unternehmen, um den Beklagten DEREK PACKOWSKI daran zu hindern oder ihm zu verbieten, die Kläger sexuell zu missbrauchen, oder die Kläger davor zu schützen ist, vom Beklagten DEREK PACKOWSKI sexuell missbraucht zu werden.

55.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN beabsichtigten, den Klägern seelischen Stress zuzufügen, indem sie das oben beschriebene Verhalten zeigten, um zu verhindern, dem Ruf ihrer Organisation schaden und zivilrechtlicher Haftung aus dem Weg zu gehen.

56.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN leichtsinnig die Wahrscheinlichkeit missachteten, dass die Kläger seelischen Stress erleiden würden, weil sie wussten, dass die Kläger anwesend waren, als sich das Verhalten ständig und fortfahrend zeigte, die Untätigkeit seitens der WACHTTURM-BEKLAGTEN, die ihrer Fürsorge anvertrauten Kläger vor sexuellem Missbrauch zu schützen.

57.   In Folge des extremen und empörenden Verhaltens der WACHTTURM-BEKLAGTEN erlitten die Kläger und erleiden weiterhin extremen seelischen Stress, und dieses Verhalten der WACHTTURM-BEKLAGTEN war ein wesentlicher Faktor für den schweren seelischen Stress der Kläger.

58.   Als rechtliches Ergebnis des Verhaltens des Beklagten, wie oben beschrieben, haben die Kläger unter großem Schmerz gelitten und werden weiter leiden: an Sinn, Körper, Schock, seelischer Belastung, körperlichen Anzeichen seelischen Stresses, Verlegenheit, Verlust des Selbstwertgefühls, Entehrung, Demütigung und Verlust der Lebensfreude. Des weiteren waren die Kläger daran gehindert, und werden es weiter sein, ihren täglichen Verrichtungen nachzugehen und sich ganz des Lebens zu erfreuen. Die Kläger haben den Erwerb und die Erwerbsfähigkeit verloren. Die Kläger haben Ausgaben bestritten, und werden es weiter tun, für medizinische und psychologische Behandlung, Therapie und Beratung.

 

SECHSTER KLAGEPUNKT

BETRUG - VORSÄTZLICHE FALSCHDARSTELLUNG

 

 

59.    Die Kläger beziehen sich hier auf die Absätze 1 bis 58 dieser Klage und machen sie wieder geltend, als würden sie hier noch einmal aufgeführt.

60. Die Kläger machen geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN, nachdem ihnen gemeldet wurde, dass ihr Mitglied, der Beklagte DEREK PACKOWSKI, der zu allen hier erwähnten Zeiten in gutem Ansehen blieb, bereits Jugendliche missbrauchte, ehe er dies mit den Klägern tat, willentlich und absichtlich die Informationen der Kläger, ihrer Familien und von anderen Opfern in ähnlicher Lage und der Gemeinde insgesamt bei sich behielten. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN stellten gegenüber den Klägern und ihren Familien absichtlich falsch dar, dass dem Beklagten DEREK PACKOWSKI, einem Mitglied in gutem Ansehen, vertraut werden könne und und dass er mit den Klägern und anderen Kindern nicht überwacht handeln könne, und und dass sie während dieser nicht überwachten Interaktionen sicher seien. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN stellten weiter absichtlich falsch dar, dass sie im besten Interesse der Kläger und anderer ihrer Fürsorge anvertrauten Kinder handeln würden. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN versäumten zu enthüllen, dass sie von den Neigungen des in gutem Ansehen stehenden Beklagten DEREK PACKOWSKI wussten, die Kläger und andere sexuell zu missbrauchen, und dass sie nichts taten, um die Kinder ihrer Fürsorge anvertrauten Kinder einschließlich der Kläger zu schützen. Die Kläger wussten nicht von der Falschdarstellung der WACHTTURM-BEKLAGTEN, und sie waren berechtigt ihnen zu vertrauen, und vertrauten ihnen tatsächlich, was ihnen schwere Verletzungen und Schaden zufügte.

61.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN und jeder dadurch, dass sie den Beklagten DEREK PACKOWSKI als Mitglied in gutem Ansehen behielten und ihm erlaubten, unüberwacht mit den Klägern zu handeln, und dass sie gegenüber den Klägern und ihren Familien mit Klägern die Darstellung gaben, dem Beklagten DEREK PACKOWSKI könne man vertrauen, die Kläger würden durch ihn nicht sexuell missbraucht werden, in eine treuhänderische Beziehung zu allen Klägern eintraten, auf der Grundlage ihrer Anweisung und Führung, an die sich die Kläger als Mitglieder der Organisation halten mussten.

62.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN und jeder einzelne von ihnen als Treuhänder gegenüber den Klägern die Pflicht hatten, Informationen zu sammeln und zu offenbaren, die sich auf sexuelles Fehlverhalten ihres Mitgliedes, des Beklagtem DEREK PACKOWSKI, beziehen, der zu jeder hierin erwähnten Zeit den Klägern als Mitglied in gutem Ansehen vorgehalten wurde. Die WACHTTURM-BEKLAGTEN versäumten, solche Informationen den Klägern zu offenbaren, und verschworen sich später, sie vor ihnen zu verbergen.

63.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die Darstellung der WACHTTURM-BEKLAGTEN, dass der Beklagte DEREK PACKOWSKI Mitglied in gutem Ansehen sei, dem andere Mitglieder der Versammlungen einschließlich der Kläger vertrauen konnten, falsch war.

64.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN wussten, dass durch das Schützen des Beklagten DEREK PACKOWSKI und die Vorhaltung, er sei ein Mitglied in gutem Ansehen, obwohl ihnen bekannt war, dass er Kinderschänder war, und dass sie dadurch ihre anderen Versammlungsmitglieder einschließlich der Kläger absichtlich täuschten und es leichtsinnig ohne Achtung vor der Wahrheit taten.

65.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN die Absicht hatten, dass die Kläger sich auf ihre Falschdarstellungen bezüglich der Neigungen des Beklagten DEREK PACKOWSKI zu sexuellem Missbrauch und der Schändung ihrer Fürsorge anvertrauter Kinder verließen.

66.    Die Kläger machen weiter geltend, dass sie sich ganz auf die Verfälschungen der WACHTTURM-BEKLAGTEN bezüglich des Beklagten DEREK PACKOWSKI verließen und dass ihr Vertrauen ein wesentlicher Faktor war, durch den ihnen Schaden zugefügt wurde.

67.   Als rechtliches Ergebnis des Verhaltens des Beklagten, wie oben beschrieben, haben die Kläger unter großem Schmerz gelitten und werden weiter leiden: an Sinn, Körper, Schock, seelischer Belastung, körperlichen Anzeichen seelischen Stresses, Verlegenheit, Verlust des Selbstwertgefühls, Entehrung, Demütigung und Verlust der Lebensfreude. Des weiteren waren die Kläger daran gehindert, und werden es weiter sein, ihren täglichen Verrichtungen nachzugehen und sich ganz des Lebens zu erfreuen. Die Kläger haben den Erwerb und die Erwerbsfähigkeit verloren. Die Kläger haben Ausgaben bestritten, und werden es weiter tun, für medizinische und psychologische Behandlung, Therapie und Beratung.

 

SIEBTER KLAGEPUNKT

BETRUG - VERHEIMLICHUNG

 

68.    Die Kläger beziehen sich hier auf die Absätze 1 bis 67 dieser Klage und machen sie wieder geltend, als würden sie hier noch einmal aufgeführt.

69.    Die Kläger machen geltend, dass sie eine treuhänderische und besondere Beziehung zu den WACHTTURM-BEKLAGTEN hatten, die einverstanden waren, auf ihr Wohl zu achten und sie vor Gefahren der Welt zu schützen, darunter vor sexuellem Missbrauch durch Kinderschänder wie oben beschrieben.

70.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN den Klägern absichtlich wichtige Fakten nicht offenbarten und behaupteten, sie seien bei dem Beklagten DEREK PACKOWSKI, einem bekannten Kinderschänder, sicher und sie könnten ohne Überwachung mit ihm zu tun haben, obwohl die WACHTTURM-BEKLAGTEN von den Neigungen des Beklagten DEREK PACKOWSKI, Kinder wie die Kläger zu belästigen und zu missbrauchen, wussten.

71.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN absichtlich versäumten, wichtige Fakten bezüglich der Neigungen des Beklagten DEREK PACKOWSKI, Kinder während unüberwachter Interaktionen sexuell zu belästigen und zu missbrauchen, zu offenbaren, etwas, das nur den WACHTTURM-BEKLAGTEN und ihren Vertretern bekannt war. Die Kläger waren nicht in der Lage, mit eigenen Mitteln herauszufinden, dass der Beklagte DEREK PACKOWSKI die Neigung hatte, Kinder sexuell zu missbrauchen. Dies erfuhren sie erst, nachdem es zu dem oben ausführlicher beschriebenen sexuellen Missbrauch gekommen war.

72.    Die Kläger machen weiter geltend, dass die WACHTTURM-BEKLAGTEN aktiv wichtige Fakten bezüglich der Neigungen des Beklagten DEREK PACKOWSKI verbargen, nämlich Kinder wie die Kläger sexuell zu belästigen und zu missbrauchen, und die Kläger daran hinderten, diese Tatsachen herauszufinden..

73.    Die Kläger machen weiter geltend, dass sie die von den WACHTTURM-BEKLAGTEN verborgenen Fakten bezüglich der Neigungen des Beklagten DEREK PACKOWSKI, sexuell Kinder die Kläger zu missbrauchen, nicht kannten.

74.    Die Kläger machen weiter geltend, dass sie sich ganz auf die Täuschung der WACHTTURM-BEKLAGTEN verließen, wie sie die Fakten verbargen, die die Neigungen des Beklagten DEREK PACKOWSKI betreffen, Kinder sexuell zu missbrauchen, und dass sie mit dem Beklagten DEREK PACKOWSKI ohne Überwachung agierten, weil sie glaubten, dass er sicher und in gutem Ansehen sei, wie die WACHTTURM-BEKLAGTEN dies übermittelten, indem sie den Beklagten DEREK PACKOWSKI als Mitglied in gutem Ansehen vorhielten.

75.    Die Kläger machen weiter geltend, dass ihnen durch die Verheimlichung dieser wichtigen Fakten, die ein wesentlicher Faktor bei der Verursachung ihres Schadens waren, von den WACHTTURM-BEKLAGTEN Schaen zugefügt wurde..   

76.   Als rechtliches Ergebnis des Verhaltens des Beklagten, wie oben beschrieben, haben die Kläger unter großem Schmerz gelitten und werden weiter leiden: an Sinn, Körper, Schock, seelischer Belastung, körperlichen Anzeichen seelischen Stresses, Verlegenheit, Verlust des Selbstwertgefühls, Entehrung, Demütigung und Verlust der Lebensfreude. Des weiteren waren die Kläger daran gehindert, und werden es weiter sein, ihren täglichen Verrichtungen nachzugehen und sich ganz des Lebens zu erfreuen. Die Kläger haben den Erwerb und die Erwerbsfähigkeit verloren. Die Kläger haben Ausgaben bestritten, und werden es weiter tun, für medizinische und psychologische Behandlung, Therapie und Beratung.

     

ACHTER KLAGEPUNKT

VERSCHWÖRUNG

 

77.    Die Kläger beziehen sich hier auf die Absätze 1 bis 76 dieser Klage und machen sie wieder geltend, als würden sie hier noch einmal aufgeführt.

78.   Die WACHTTURM-BEKLAGTEN verschworen sich in Übereinkunft miteinander und mit der Absicht, zu verbergen, zu betrügen und falsch darzustellen, wobei sie Informationen über das sexuelle Fehlverhalten ihres Mitglieds in gutem Ansehen, des Beklagten DEREK PACKOWSKI, falsch darstellten, verbargen und es versäumten, sie aufzudecken. Durch das Verbergen dieser Information handelten die WACHTTURM-BEKLAGTEN und jeder einzelne von ihnen zumindest einmal in einem Akt der Förderung der Verschwörung.

79.   Als rechtliches Ergebnis des Verhaltens des Beklagten, wie oben beschrieben, haben die Kläger unter großem Schmerz gelitten und werden weiter leiden: an Sinn, Körper, Schock, seelischer Belastung, körperlichen Anzeichen seelischen Stresses, Verlegenheit, Verlust des Selbstwertgefühls, Entehrung, Demütigung und Verlust der Lebensfreude. Des weiteren waren die Kläger daran gehindert, und werden es weiter sein, ihren täglichen Verrichtungen nachzugehen und sich ganz des Lebens zu erfreuen. Die Kläger haben den Erwerb und die Erwerbsfähigkeit verloren. Die Kläger haben Ausgaben bestritten, und werden es weiter tun, für medizinische und psychologische Behandlung, Therapie und Beratung. 

 

FORDERUNG

 

DARUM fordern die Kläger ein Urteil gegen die WACHTTURM-BEKLAGTEN und den Beklagten DEREK PACKOWSKI, einzeln und gesamtschuldnerisch wie folgt:

1. Allgemeines Schmerzensgeld gemäß Beweislage;

2. Für frühere und künftige ärztliche Kosten nach Beweislage;

3. Für früheren und künftigen Einnahmeverlust gemäß Beweislage;

4. Für vorprozessuale Ausgaben;

5. Für durch den Prozess verursachte Kosten; und

6. Für weitere Entschädigung nach Maßgabe des Gerichts.

 

Datum: _____________        NOLEN SAUL BRELSFORD

 

 

_________________________   

Rudy Nolen, Esq.,

Anwalt der Kläger.