Werden Mörder durch Vorschriften der Zeugen Jehovas geschützt?

 

 

In unten stehendem Artikel laufen zwei lächelnde Mörder frei herum, weil ein Zeuge Jehovas sich weigert, Beweise für ihr Verbrechen zu liefern. Dies scheint ein Muster im Hinblick darauf zu sein, wie die Zeugen Jehovas mit Verbrechen umgehen. Man beachte den folgenden an zwei Älteste geschickten Brief, in dem nach einem Geständnis von mehreren Morden im Jahre 1992 nachgefragt wurde.

 

http://www.silentlambs.org/education_de/92_murder_letter_de.htm 

 

Wie der Leser sehen kann, führte die Tatsache, dass die betreffende Person die Morde vor ihrer Taufe beging, zu einer Anweisung, keine Anzeige bei den Behörden zu erstatten. In der unten angeführten Geschichte würde, da die des Mordes Beschuldigten keine getauften Mitglieder der Versammlung waren, dies für ein Mitglied die Grundlage abgeben, neutral zu bleiben und sich nicht in die "weltlichen" Angelegenheiten von Gerichten einzumischen. Gibt es für diese Politik eine Grundlage? Das Ältestenhandbuch Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde bemerkt folgendes in Bezug auf Ungetaufte, die einen Mord oder ein anderes Verbrechen gegen einen Nichtzeugen begehen.

 

Wie durch die Bemerkungen des Paulus bezüglich Onesimus nahe gelegt, jemandem, der illegaler Tätigkeit schuldig war, ehe er die Wahrheit kennen lernte, sei es nicht erforderlich, Dinge, die vor der Taufe waren, mit den Behörden beizulegen.  Wachtturm, 15.11.1978, Seiten30-31.

 

Um klarzustellen, was die Anweisung im Ältestenbuch bedeutet, beachte man das Zitat aus dem Wachtturm-Artikel.

Aber in einigen Fällen weiß der Betreffende nicht mehr, wo überall er etwas gestohlen hat, oder er kennt nicht mehr alle Personen, die er bestohlen hat. Oder bei seinem Vergehen mag es sich um etwas handeln, was er nicht mehr gutmachen kann. Vielleicht hat er jemandes Tod verschuldet. Wie sehr ihn sein Gewissen auch plagen mag, kann er die betreffende Person nicht ins Leben zurückrufen; das kann nur Jehova (Joh. 5:28, 29). Doch wiewohl er etwas Geschehenes nicht ungeschehen machen kann, sollte er auf Gottes Barmherzigkeit vertrauen und, gestützt auf Jesu Opfer, um Vergebung bitten. Das taten, wie die Bibel zeigt, Diebe und Erpresser im ersten Jahrhundert; sie wurden ‘reingewaschen, geheiligt und im Namen Jesu Christi und mit dem Geist unseres Gottes gerechtgesprochen’ (1. Kor. 6:9, 10; 1. Petr. 4:1-4).

Wenn jemand, der früher kriminell war, den christlichen Glauben annimmt, aber vor seiner Taufe nicht mit dem Gesetz ins reine kommt, könnte seine Vergangenheit natürlich in der Öffentlichkeit bekanntwerden; er mag sogar verhaftet werden und ins Gefängnis kommen. Dadurch mag er in der Öffentlichkeit in einen schlechten Ruf kommen, und die Christenversammlung kann in ein ungünstiges Licht geraten. Aber auch Jesus wurde kritisiert, weil er mit Sündern und Steuereinnehmern aß und sie als seine Jünger annahm. Er entgegnete darauf, er sei gekommen, Sünder zu retten; er sei nicht gekommen, die Gesunden zu heilen, sondern die Kranken (Matth. 9:10-13).

So haben die Zeugen Jehovas, wie der Leser sehen kann, eine Vorschrift, um Mörder zu begrüßen und ihre Verbrechen zu vertuschen, solange sie vor ihrer Taufe als Mitglied in gutem Ansehen begangen werden  Wie der obige Artikel erklärt, glauben die Zeugen Jehovas, sie folgten Jesu Vorbild, wenn sie Mörder vor der Strafverfolgung schützten, mit ihnen äßen und sie als gebilligte Mitglieder anerkennen - im Privaten geständiger Verbrecher, die um die Taufe bitten. Dieses Angebot ist ein möglicher Grund dafür, dass die Zeugen Jehovas in dem Artikel sich weigerten, gegen den unten genannten Mörder auszusagen. Wenn sie mit Jehovas Zeugen studieren oder möglicherweise bekehrt wurden, wäre es gegen die Anweisungen der Organisation, gegen sie zu zeugen. Wenn Gesetzesbrecher getauft werden, erhalten sie einen neuen Start, und alle Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden durch die Taufe abgewaschen. Sie werden dann durch die Vorschriften der Zeugen Jehovas geschützt. Diese wenig bekannte Tatsache lässt die Organisation Mörder, Kinderschänder, illegale Ausländer, Diebe, Vergewaltiger und so gut wie jeden anderen Verbrecher verbergen.  Älteste werden regelmäßig angewiesen, solche Verbrechen zu vertuschen und die Täter zu schützen, indem sie sich auf das "Kirchenprivileg" als Grundlage berufen, die Freiheit eines Verbrechers zu schützen. Die Öffentlichkeit und die Zeugen Jehovas müssen auf diese Politik wie auch auf die Wichtigkeit hingewiesen werden, jedes frühere oder gegenwärtige verbrecherische Verhalten anzuzeigen, dessen man sich als Einzelner bezüglich eines Mitglieds der Zeugen Jehovas bewusst ist. Andernfalls könnte man jemandem, der des Mordes beschuldigt wird, Grund zum Lächeln wie auf dem unten stehenden Bild geben.

 

Silentlambs hat die Berichte mehrerer Opfer bemerkt, die ihren Schänder anzeigten, der aufgrund der Tatsache als Mitglied in gutem Ansehen geschützt wurde, weil er getauft wurde, nachdem er den Missbrauch beging. Ein junger Mensch, der als Mitglied der Versammlung und sogar als auf Bewährung entlassener Kinderschänder mehrere Kinder missbraucht, kann mit der "Taufe" einen Neuanfang bekommen und sogar als Ältester in Frage kommen. Das liefert noch einen Grund, dass die Organisation von Verschiedenen "Pädophilenparadies" genannt wurde, da sie ein weiteres Schlupfloch in der Organisation zeigt, wie Kinderschänder Zugang zu Kindern haben können.    

 

 

 

        

 

Zweiter Zeuge vergisst, angeklagter Mörder frei

von Hayden Mills haymills@trinidadexpress.com  

 

Donnerstag, 21. Juni 2007

http://www.trinidadexpress.com/index.pl/article_news?id=161165604

 

Freigesprochen: Don Crichlow, links, und Junior Joseph verlassen gestern das Stadtgericht von Port of Spain.

 

Zwei angeklagte Mörder, denen von der Polizei nie Fingerabdrücke abgenommen wurden, kamen gestern frei, nachdem ein zweiter Zeuge sich nicht mehr "erinnern" konnte, was während der Tat geschehen war.

 

Junior Joseph und Don Crichlow, beide aus der Laventille Extension Road, Never Dirty, Morvant, wurden gestern des Mordes an Jerome Batson am 5. Mai freigesprochen.

 

Cpl Andrew Lawrence von der Mordkommission in Arouca hatte die Männer dieses Mordes beschuldigt.

 

Jerome Batson, 22, Arbeiter aus Coconut Drive, Morvant, war auf seinem Bauplatz an der Ecke Monroe Road und Second Street Extension in San Juan, alös er mehrere Male beschossen wurde.

Die leitende Staatsanwältin Carla Brown-Antoine erschien für den Staat, während der Anwalt Richard Clarke-Wills die beiden Männer verteidigte.

 

Cody Perry aus der Cosmos Street, Chaconia Avenue, Morvant, sagte gestern vor dem leitenden Richter des 8. Magistratsgerichts von Port of Spain aus.

 

Er sagte wiederholt, er könne sich an das Geschehen nicht mehr erinnern, obwohl er vor der Polizei zwei Aussagen gemacht hatte.

 

An einem Punkt unterbrach McNicolls und sagte: "Sie sagten, sie seien ein Zeuge Jehovas."

Das bestätigte Perry, und McNicolls fügte hinzu: "Es ist wohl besser, wenn sie ihre Religionsgemeinschaft nicht enttäuschen."

 

Perry sagte dem Gericht schließlich, er wolle in der Sache nicht mehr fortfahren.

"Alles hat sich seit dieser Sache verdreht", sagte er zu Brown-Antoine.

 

Als er gebeten wurde, das zu erklären, sagte er, er habe seither nicht mehr gearbeitet, und sein Bruder Ferrance Perry sei eingesperrt und er könne ihm nicht helfen. Ferrance Perry, 23, der auch in der Cosmos Street wohnte, und Jason Batson, der 24-jährige Bruder des toten Jerome Batson, werden des Mordes an Anthoney Barker beschuldigt. Barker, 22, ein Fahrer aus der Rosewood Avenue, Coconut Drive, Morvant, wurde am 7. Mai von seinem jüngeren Bruder tot aufgefunden, zwei Tage nachdem Jerome Batson ermordet wurde. Auch er wurde erschossen. Brown-Antoine sagte dem Gericht, im Lichte dessen, was Cody Perry gesagt habe, könne sie ihn nicht weiter befragen, um den Fall fortzuführen.

 

Dasselbe musste sie am Montag tun, als Brevell George, Bauarbeiter aus der Mon Repos Road, Morvant, er erinnere sich nicht, was bezüglich Jerome Batson geschehen sei. Als am Montag die Befragung wegen des Falles Barker anstand, sagte ein weiterer Zeuge, Marley Johnson, ein Arbeitsloser aus der Rosewood Avenue, Coconut Drive, ebenfalls, er könne sich nicht erinnern, was geschehen sei.

 

Brown-Antoine sagte, se müsse sich erst die komplette Akte ansehen, um zu entscheiden, ob der Staat die Sache weiter verfolgen könne, und es wurde für Montag angesetzt.

 

Als Crichlow das Gericht verließ, sagte er, das Recht habe gesiegt, Jesus Christus sei der Herr und Gott sei groß, weil er gewusst habe, dass das Recht siegt.

 

Warum er sich geweigert habe, der Polizei seine Fingerabdrücke zu geben? Er lächelte und sagte, davon wisse er nichts.