Pflegemutter der "sadistischen" Misshandlung schuldig

Von Richard Savill

Aktualisiert: 19:51 Uhr, 20.3.2007

http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2007/03/20/nfoster120.xml

Eine Pflegemutter wurde gestern überführt, innerhalb von 20 Jahren drei Kinder in ihrer Obhut einem Katalog "entsetzlicher" und "sadistischer" körperlicher und seelischer Misshandlungen ausgesetzt zu haben.

 

Eunice Spry: Foster mother convicted of 'cruel and sadisitic treatment'

Spry misshandelte regelmäßig Kinder

Eunice Spry, 62, eine Zeugin Jehovas, schlug die Kinder mit Stöcken und Metallstangen, zwang sie, Bleichmittel zu trinken und ihr eigenes Übergebenes und Rattenexkremente zu essen, hörte das Krongericht von Bristol.

"Die meisten Taten wurden als Bestrafungen ausgeführt; andere waren unerklärliche Taten der Grausamkeit", sagte Kronanwalt Kerry Barker.

Spry war in der Lage, ihre Misshandlungen zu vertuschen, weil die Kinder zu Hause erzogen und nicht zur Schule geschickt wurden. Sie entsetzte die Kinder mit ihren Misshandlungen auch so sehr, dass sie zu viel Angst hatten, die Behörden aufmerksam zu machen.

Spry verdeckte ihre Spuren, indem sie ihnen verbot, sich eigenmächtig von Ärzten oder Zahnärzten untersuchen zu lassen, hörte das Gericht.

Das Safeguarding Children Board  von Gloucestershire sagte, Spry "sei jemand gewesen, der andere Eltern ihre Kinder anvertrauten. Sie hat sich vorsätzlich daran gemacht, diese Eltern und alle Behörden in einer Zeitperiode von 20 Jahren zu täuschen."

Während der Beweisaufnahme leugnete Spry, die Kinder geschlagen zu haben, fügte aber hinzu, "als letztes Mittel würde ich ihnen den Hintern versohlen."

Sie wurde in 26 Fällen überführt, darunter Grausamkeiten gegenüber Kindern, ungesetzliche Verletzungen, körperliche Schädigungen, Verdrehung der Justiz und Einschüchterung von Zeugen.

Richter Simon Darwall-Smith vertagte die Urteilsverkündung auf nächsten Monat.

Während des vierwöchigen Prozesses, über den bis zu dem Urteil aufgrund rechtlicher Beschränkungen nicht berichtet werden konnte, hörten die Geschworenen einen grauenhaften Bericht, wie Spry die Kinder einem Regime von Misshandlungen unterworfen hatte.

Die drei Opfer, Opfer A, B und C genannt, sagten ihre täglichen Routinen seien unterstrichen worden durch willkürliche Akte bizarrer und sadistischer Gewalt durch ihre Pflegemutter.

Der Staatsanwalt sagte, Opfer A, heute 21 Jahre alt, sei von der Frau nach einem Autounfall in einem Rollstuhl gefangen gehalten worden. Spry hatte versucht, Opfer A davon abzuhalten, nach dem Unfall wieder zu gehen, damit sie mehr Schadensersatz erhielt, fügte Barker hinzu.

Opfer B, auch 21, sagte, ihre Pflegemutter habe geglaubt, die drei Kinder seien vom Teufel besessen. Sie sagte: "Wir hatten keine Freunde. Uns wurde gesagt, mit niemandem zu sprechen."

Opfer C, heute 18, sagte, seine Pflegemutter habe seine Hand auf eine elektrische Kochplatte gehalten, bis sie wie eine "zähflüssige Masse" aussah. Er sagte, Spry habe ihn gezwungen, so viel Abwaschwasser zu trinken, dass er es jetzt allein am Geschmack unterscheiden könne.

Opfer C erzählte dem Gericht: "Eines Sommers, als ich sieben oder acht war, mussten wir einen ganzen Monat lang hungern.

"Wir wurden in ein Zimmer eingeschlossen, ohne Kleidung und mit sehr wenig zum Essen."

Die Taten fanden in zwei Wohnungen von Spry in Gloucestershire zwischen 1986 und 2005 statt. Die Misshandlungen wurden schließlich entdeckt, nachdem eine andere Zeugin Jehovas das an den Rollstuhl gefesselte Opfer A mit Wunden am Kopf konfrontierte, die verursacht wurden, als Spry Sandpapier über ihr Gesicht rieb.

Opfer A nahm ihren Mut zusammen und zeigte ihre Pflegemutter bei der Polizei an, die dann die Opfer B und C befragte.

Barker fügte hinzu: "Das Ergebnis der Befragung war ein entsetzlicher Katalog an grausamer und sadistischer Behandlung."

Er sagte, Spry habe die Kinder regelmäßig mit einer "Vielzahl an Stöcken" auf die Fußsohlen geschlagen. Sie wurden "gestoßen, geschlagen und stranguliert", und wenn sie schrieben, wurden ihnen die Stöcke in den Hals gesteckt.

Barker sagte, Spry habe ungewöhnliche Strafen benutzt, so mussten sich die Kinder gegen eine Mauer lehnen. Wenn sie sich bewegten, wurden sie wieder mit Stöcken auf die Fußsohlen geschlagen. Volle Konservendosen ´wurden ihnen direkt ins Gesicht geworfen, und während des Badens wurden ihnen mit Gewalt die Köpfe unter Wasser gedrückt.

Opfer A war im Jahre 2000 an einem schweren Verkehrsunfall beteiligt. Ärzte sagten dem Mädchen, das unter entsetzlichen Verletzungen litt, sie sei bis zu sechs Monaten nach dem Unfall an einen Rollstuhl gefesselt. Aber medizinische Fachleute, die sie untersuchten, fanden bald heraus, dass es keine physischen Gründe gebe, warum sie nicht gehen könne. Spry lehnte eine Reihe von Tests ab, um herauszufinden, was hinter den mysteriösen Umständen steckte, und sie verhinderte vorsätzlich ihre Genesung durch den zynischen Versuch, die Schadensersatzhöhe zu maximieren, die sie von der Versicherung erhielt, hörte das Gericht.

Im Jahre 2004 floh das Kind vor seiner Pflegemutter und konnte am selben Tag laufen. Später gab sie zu, dass Spry sie seit 2000 gezwungen hatte, in dem Rollstuhl zu bleiben.

Das Gloucestershire Safeguarding Children Board sagte: "Obwohl viele verschiedene Fachleute die Kinder sahen, waren nur wenige ständig zugegen. Informationen wurden nicht weitergegeben, so dass es für jeden unmöglich war, sich ein klares Bild zu machen. Als Ergebnis einer Befragung ist es jetzt eine der bedeutsamsten Sicherungen, dass die Einrichtungen weitaus enger zusammenarbeiten und die Informationen austauschen. Dieser Fall unterstreicht die Verantwortung, die wir alle haben, gegenüber Leuten wachsam zu sein, die andere vorsätzlich über ihre wahren Motive für die Arbeit mit Kindern täuschen. Kinder zu schützen ist die Sache aller."

 

Zwei Jahrzehnte langer Missbrauch unentdeckt

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/gloucestershire/6449027.stm

 

Die Pflegekinder von Eunice Spry müssen ein Leben lang in Therapie, nachdem sie jahrelang von ihr körperlich und seelisch misshandelt und sexuell missbraucht wurden.

Eunice Spry

Spry bestritt alle Anschuldigungen und sagte, sie lebe die Kinder

Die Misshandlungen wurden zwanzig Jahre lang nicht von Gesundheitsexperten entdeckt

Bei ihrem Prozess wurde dem Gericht gesagt, dass Spry, 62, bei den Besuchen der Ärzte immer anwesend war, und vielleicht noch entscheidender, erzog die Kinder zu Hause, so dass niemand die Verletzungen sah.

Sie schilderte sich als liebevolle und fürsorgliche Mutter und wurde als fromme Zeugin Jehovas bezeichnet

Als eines der Opfer schließlich gegenüber einem Mitglied der Kirche von ihren Erfahrungen sprach, wurden die Behörden alarmiert, und Spry wurde verhaftet.

Vor Gericht gezeigte Polizeivideos enthüllten den Schmutz, in dem die Kinder aufgezogen wurden.

Aber es war die Entdeckung von Stöcken, die die Behauptungen über den Missbrauch an ihren adoptierten Kindern stützte.

Ausgehungert und geschlagen

Die Stöcke wurden ihnen als Bestrafung den Hals hinunter gedrückt.

Ärzte fanden Narbenbildungen in ihrem Schlund, die die Behauptungen bewiesen.

Eines der Kinder, vor Gericht als Opfer A bezeichnet, wurde in der Kirche mit einem beschriebenen Blatt auf dem Rücken gesehen: "Dieses Kind ist böse. Sie nässt ein und sucht Aufmerksamkeit."

Victim A had her face rubbed with sandpaper

Ich hatte Angst vor ihrer Gewalttätigkeit und Grausamkeit, etwas, das ich als zum Leben gehörig akzeptierte

Opfer A

Zwei andere Kinder mussten hungern und wurden nackt in ein Zimmer eingesperrt

Andere mussten aus Geiz ihr eigenes Erbrochenes essen.

Sie wurden geschlagen, auch auf die Fußsohlen.

Ein Bild von Opfer A zeigte, was wie ein Ausschlag aussah, war das Ergebnis, als Eunice Spry ihr mit Sandpapier über das Gesicht rieb

Als Opfer A bei einem Autounfall verletzt wurde, sollte es innerhalb von sechs Monaten wieder gehen können, doch Spry hielt sie im Rollsuhl gefangen, um mehr Schadensersatz herauszuholen

Opfer A erklärte in einer Aussage: "Ich hatte Angst vor ihrer Gewalttätigkeit und Grausamkeit, etwas, das ich als zum Leben gehörig akzeptierte."

Ein Frösteln

Die Misshandlung an Opfer C, das Spry vor Gericht als "schwieriges Kind" bezeichnete, beinhaltete ein Beschneiden seiner Genitalien mit einem Handwerkermesser.

"Meine Pflegemutter zeigte mir nie Liebe oder Ermunterung, nur Negatives und Misshandlungen", sagte er

"Sie schloss mich einmal zusammen mit meiner Schwester für einen Monat ins Schlafzimmer ein. Ich kann mich nicht einmal erinnern, was ich angeblich falsch gemacht habe."

Eunice Spry bestritt alle Anschuldigungen und sagte, sie habe die Kinder geliebt.

Haufen von Spielen und Spielzeug im Haus legten nahe, dass sie sich um sie kümmerte.

In ihrer Verteidigung behauptete sie, die Kinder hätten die Anschuldigungen erfunden und die Idee dafür einem Buch über Kindesmissbrauch entnommen.

Police still of one of the sticks which were rammed down the children's throats

Als Strafe wurden den Kindern Stöcke in den Schlund gerammt

Die Polizei beschrieb Spry als intelligent und schlau, sie habe beim Verhör keine Emotionen gezeigt.

Det Con Victoria Martell sagte: "Die meisten Mütter, die vor solch einer Anklage stünden, hätten etwas gezeigt. Sie nicht, und das hat uns frösteln gemacht."

Der Fall stütze sich vor allem auf Indizien von forensischen Wissenschaftlern.

Staatsanwalt Kerry Barker, sagte: "Hätte die Kronanwaltschaft kein Geld für solche Fähigkeiten ausgegeben, hätten die Beschuldigungen der Opfer keine Stütze gefunden."

Der Vorsitzende des Gloucestershire Safeguarding Children Board, Jo Grills, sagte, aus diesem Fall habe man gelernt.

"Obwohl die Kinder von vielen Fachleuten gesehen wurden, waren nur wenige immer wieder anwesend.

Informationen wurden nicht weitergegeben, so konnte sich keiner ein klares Bild machen.

Als Ergebnis einer Befragung ist es jetzt eine der bedeutsamsten Sicherungen, dass die Einrichtungen weitaus enger zusammenarbeiten und die Informationen austauschen."


Sadistische Pflegemutter "entsetzlicher Grausamkeiten" schuldig

http://www.24dash.com/communities/18176.htm

'Sadistic' foster mother Eunice Spry (Pic: PA)
Die "sadistische" Pflegemutter
Eunice Spry (Bild: PA)

Eine pflegemutter wurde heute für schuldig befunden, drei kleine Kinder einem "entsetzlichen Katalog an grausamer und sadistischer Behandlunh" unterworfen zu haben..

Eunice Spry, 62, schlug und misshandelte die in ihrer Obhut befindlichen Kinder 19 Jahre lang und ließ sie hungern.

Die fromme Zeugin Jehovas drückte mit Gewalt Stöcke in ihren Schlund und ließ sie ihr eigenes Erbrochenes und Rattenexkremente essen.

Als Strafe für Ungezogensein hat sie ihnen auf die Fußsohlen geschlagen und sie gezwungen, Abwaschwasser und Bleichmittel zu trinken

Spry, eine Säule ihrer Ortsgemeinde in Gloucestershire, leugnete hartnäckig alle Anklagen gegen sie und bestand darauf, die einzige Bestrafung, zu der sie gegriffen habe, sei ein "Schlag auf den Hintern" gewesen.

Aber die Geschworenen im Krongericht von Bristol überführten sie einer Reihe von Anklagepunkten.

Beschränkungen, über den Prozess zu berichten, wurden aufgehoben, nachdem der Schuldspruch gefallen war.

Spry wurde in insgesamt 26 Anklagepunkten für schuldig befunden. Sie reichten von ungesetzlicher Verwundung über Grausamkeit gegenüber einer unter 16 Jahre alten Person, Angriffe mit Körperverletzung, Verdrehung des Laufes dr Justiz bis zu Einschüchterung von Zeugen.

Spry, die einen hellblauen Hosenanzug trug, zeigte keine Emotionen, als der Schuldspruch gefällt wurde.

Während des vierwöchigen Prozesses hörten die Geschworenen einige entsetzliche Einzelheiten aus den Beweisen, wie Spry die Kinder einem Regime der Misshandlung unterworfen hatte.

Die drei Opfer, Opfer A, B und C genannt, sagten ihre täglichen Routinen seien unterstrichen worden durch willkürliche Akte bizarrer und sadistischer Gewalt durch ihre Pflegemutter.

Der Staatsanwalt sagte, Opfer A, heute 21 Jahre alt, sei von der Frau nach einem Autounfall in einem Rollstuhl gefangen gehalten worden. Spry hatte versucht, Opfer A davon abzuhalten, nach dem Unfall wieder zu gehen, damit sie mehr Schadensersatz erhielt

Opfer B, ebenfalls 21, erzählte, wie ihre Pflegemutter ihr an den Haaren zog und als Bestrafung ihr Gesicht in den Kot ihres Hundes drückte.

Opfer C, heute 18, sagte, seine Pflegemutter habe seine Hand auf eine elektrische Kochplatte gehalten, bis sie wie eine "zähflüssige Masse" aussah. Er sagte, Spry habe ihn gezwungen, so viel Abwaschwasser zu trinken, dass er es jetzt allein am Geschmack unterscheiden könne.

Die Taten fanden in zwei Wohnungen von Spry in Gloucestershire zwischen 1986 und 2005 statt. 

Barker hatte zu den Geschworenen gesagt: "Wenn Sie die Anklage gehört haben, ist das Wort, das in ihren Köpfen bleibt, wahrscheinlich Grausamkeit. Darum geht es in dem Fall. Es ist eine Geschichte an Grausamkeiten von Eunice Spry, die eine lange Zeit über Adoptivmutter war."

Die Misshandlungen wurden schließlich entdeckt, nachdem eine andere Zeugin Jehovas das an den Rollstuhl gefesselte Opfer A mit Wunden am Kopf konfrontierte, die verursacht wurden, als Spry Sandpapier über ihr Gesicht rieb.

Opfer A nahm ihren Mut zusammen und zeigte ihre Pflegemutter bei der Polizei an, die dann die Opfer B und C befragte.

Barker fügte hinzu: "Das Ergebnis der Befragung war ein entsetzlicher Katalog an grausamer und sadistischer Behandlung."

"Die meisten Taten wurden als Bestrafung ausgeführt; andere waren unerklärliche Akte der Grausamkeit."

Er sagte, die Kinder wurden regelmäßig für geringfügiges Fehlverhalten bestraft.

Barker erklärte: "Sie mussten Schweinefett essen und Abwaschwasser trinken.

"Wenn die Kinder krank waren, ließ sie sie ihr Erbrochenes und Rattenexkremente essen."

Er sagte, Spry habe die Kinder regelmäßig mit einer "Vielzahl an Stöcken" auf die Fußsohlen geschlagen. Sie wurden "gestoßen, geschlagen und stranguliert", und wenn sie schrieben, wurden ihnen die Stöcke in den Hals gesteckt.

Barker sagte, Spry habe ungewöhnliche Strafen benutzt, so mussten sich die Kinder gegen eine Mauer lehnen. Wenn sie sich bewegten, wurden sie wieder mit Stöcken auf die Fußsohlen geschlagen.

Volle Konservendosen ´wurden ihnen direkt ins Gesicht geworfen, und während des Badens wurden ihnen mit Gewalt die Köpfe unter Wasser gedrückt.

Opfer A erzählte, als sie ein kleines Mädchen war, habe ihre Pflegemutter ein Schild hinten auf dem Kleid befestigt, um sie öffentlich zu blamieren.

Auf dem Schild hieß es: "Dieses Kind ist böse. Seht es nicht an oder redet mit ihm. Sie nässt ein und sucht Aufmerksamkeit."

Opfer A war im Jahre 2000 an einem schweren Verkehrsunfall beteiligt. Ärzte sagten dem Mädchen, das unter entsetzlichen Verletzungen litt, sie sei bis zu sechs Monaten nach dem Unfall an einen Rollstuhl gefesselt. Aber medizinische Fachleute, die sie untersuchten, fanden bald heraus, dass es keine physischen Gründe gebe, warum sie nicht gehen könne. Spry lehnte eine Reihe von Tests ab, um herauszufinden, was hinter den mysteriösen Umständen steckte, und sie verhinderte vorsätzlich ihre Genesung durch den zynischen Versuch, die Schadensersatzhöhe zu maximieren, die sie von der Versicherung erhielt.

Im Jahre 2004 floh das Kind vor seiner Pflegemutter und konnte am selben Tag laufen. Später gab sie zu, dass Spry sie seit 2000 gezwungen hatte, in dem Rollstuhl zu bleiben.

Barker sagte, bei einer Gelegenheit habe Spry Kind C gezwungen, seine Hand über eine elektrische Kochplatte zu halten, was zu Blasenbildung führte.

Er fügte hinzu, dass Spry ihre mutmaßliche Missbrauchsherrschaft aufrecht erhalten konnte, weil die Kinder zu Hause unterrichtet und nicht zur Schule geschickt wurden.

Sie hat die Kinder mit ihren rituellen Misshandlungen zu entsetzt, dass sie zu sehr Angst hatten, die Behörden zu alarmieren.

Spry verwischte ihre Spuren, indem sie ihnen verbot, selbst zu Ärzten oder Zahnärzten zur Untersuchung zu gehen.

Bei den polizeilichen Verhören und im nachfolgenden Gerichtsverfahren behauptete sie weiter, sie sei unschuldig.

Adrian Foster, Leiter der Kronanwaltschaft von Gloucestershire, sagte: "Das war einer der schwerwiegendsten Fälle von Kindesmisshandlung, mit denen wir es zu tun hatten. Die Kronanwaltschaft konnte bereits im frühen Stadium der Ermittlungen mit Rat zur Seite stehen, darunter bezüglich der Notwendigkeit einer umfangreichen Untersuchung und psychologischer Bericht, bevor entschieden wurde, welche Anklagepunkte Frau Spry vorgehalten würden. Durch wirkungsvolle Zusammenarbeit mit der Polizei waren wir in der Lage, die Anklage gegen sie auf festen Boden zu stellen und den Missbrauch an ihren Kindern über lange Zeit anschaulich zu schildern. Wir waren auch in der Lage, im Strafverfahren das Vertrauen der Kinder zu gewinnen, indem wir uns früh mit dem beratenden Anwalt und den Therapeuten zusammensetzten, damit sie aus ihrer Erfahrung dann vor Gericht stichfeste Beweise liefern könnten. Die Qualität dieser Beweise spiegelt sich in dem Urteil der Geschworenen heute wider."

Mary Harley, die prüfende Staatsanwältin, fügte hinzu: "Das ist ein ausgezeichnetes Beispiel, welchen Nutzen es hat, wenn in einem frühen Stadium der Ermittlungen, als Opfer A im Dezember 2004 erstmals Anschuldigungen erhob, ein Strafverfolgungsteam zusammengestellt wird.

"Dass während der gesamten Strafverfolgung immer dieselben Mitglieder im Team waren und die Kontinuität gewahrt war, sicherte die besten Beweise von Zeugen und vielen Gutachtern, die bei dem Prozess vor Gericht aufgeboten wurden."

Richter Simon Darwall-Smith vertagte den Fall für eine Vorbereitung des Verfahrensberichtes.

Spry wurde bis zur Urteilsverkündung vor dem Krongericht in Bristol zu einem Zeitpunkt, der noch festgelegt werden muss, in Haft zurückgeschickt.

Copyright Press Association 2007.

 

Kinder hielten rituelle Schläge und Demütigungen für "normal"

http://www.24dash.com/communities/18177.htm

Victim A <br/> Pic: PA/Gloucestershire Police
Opfer A
Bilder:
PA/
Polizei in Gloucestershire 

Eines der Kinder, die entsetzliche Misshandlungen durch ihre Pflegemutter über sich ergehen lassen mussten, erkannte schließlich, dass er misshandelt wurde, nachdem er den Bestseller A Child Called 'It' gelesen hatte.

Der 18-Jährige und zwei Mädchen unter der Fürsorge der Frau hatten die sadistischen Bestrafungen durch Eunice Spry bis dahin als normal und als "Routine" angesehen.

Doch Dave Pelzers entsetzliche Kurzbiografie ließ ihn zum ersten Mal denken, dass andere Kinder nicht geschlagen, ausgehungert und gedemütigt wurden wie sie.

Ihre Erfahrungen hatte eine schlagende und beunruhigende Ähnlichkeit zu Pelzers traumatischer Kindheit.

Sein Buch erzählt die Geschichte, wie er durch seine alkoholkranke Mutter unter entsetzlichen körperlichen und seelischen Misshandlungen litt.

Pelzer wurde wiederholt geschlagen, ausgehungert und fertig gemacht und schließlich gezwungen, im Keller zu leben, als er gerade einmal acht Jahre alt war, nachdem er von der Familie geächtet wurde.

Und ebenso wie die Geschwister, die vor dem Krongericht von Bristol mutig gegen Spry aussagten, wurde auch Pelzer gezwungen, sein Erbrochenes und Hundekot zu essen und Seife zu schlucken.

Die Entmenschlichung Pelzers, eines von fünf Brüdern, dauerte an, bis ihn seine Mutter nur noch als "Es" bezeichnete.

Pelzer wurde schließlich 1973 im Alter von 12 Jahren von Lehrern seiner kalifornischen Schule gerettet und in Pflege gegeben.

Die gespenstische Geschichte wurde ein unwahrscheinlicher Hit und verkaufte sich mehr als vier Millionen Mal weltweit.

Während des Prozesses wurde jedes der Kinder, die gegen Spry aussagten, gefragt, ob sie das Buch gelesen hätten, und der Teenager - bekannt als Opfer C - gab zu, dass er es gelesen habe.

"Sie mochte es wirklich nicht, dass ich solche Bücher las", erzählte er den Geschworenen.

"Ich habe es ohne ihren Segen gelesen. Ich hatte es aus ihrem Zimmer genommen."

Die Verteidigung unterstellte, die Anschuldigungen hätten eine solche Ähnlichkeit mit den von Pelzer beschriebenen, dass er das Buch nur benutzt habe, um ein "Phantasieland" voller behaupteter Grausamkeiten gegen die strenge Mutter zu schaffen.

Das wurde deutlich bestritten.

Ironischerweise war es Spry selbst, die das Buch gekauft hatte. Später erzählte sie den Geschworenen: "Ich hätte nie gedacht, dass das etwas ist, das sie interessiert."

Pelzers anschauliche Überlebensgeschichte öffnete dem Teenager aus Gloucestershire die Augen und half ihm, den eigenen furchtbaren Alptraum zu beenden.

 

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/gloucestershire/6469849.stm

Pflegemutter schuldig, Kinder misshandelt zu haben

Eunice Spry

Eunice Spry wurde in 26 Punkten für schuldig erklärt

Eine Frau, die drei Kinder in ihrer Obhut bestrafte, indem sie ihnen Stöcke den Hals hinunter rammte, ist für schuldig befunden worden, sie 20 Jahre lang misshandelt zu haben.

Eunice Spry, 62, aus Tewkesbury in Gloucestershire, wurde in 26 Anklagepunkten für schuldig erklärt un in 12 Fällen freigesprochen.

Die Staatsanwaltschaft sagte, Sprys Behandlung sei "entsetzlich" und "sadistisch" gewesen.

Detective Constable Victoria Martell sagte: "Als die Beklagte verhaftet wurde, war sie völlig ruhig ... ihr Mangel an Emotionen ließ uns frösteln."

Die Taten fanden in zwei Wohnungen von Spry in Gloucestershire zwischen 1986 und 2005 statt.

Ms Martell sagte, sie habe es "fast nicht glauben können", nachdem Opfer A im Dezember 2004 erstmals angerufen hatte.

"Ich schwitzte Blut für diese Kinder. Ich habe ohne Unterbrechung gearbeitet. Ich liebe sie. Ich liebe sie noch immer."

Eunice Spry

Sie fügte hinzu: "Als ich erstmals die Anschuldigungen hörte, war meine Reaktion fast Unglauben, aber da ich eine Anzahl von Jahren im CID gearbeitet hatte, hatte ich auch schon andere schreckliche Geschichten gehört.

"Doch als ich mit den anderen Opfern sprach und sie mir auch von ihren Erfahrungen erzählten, wurde mir wirklich bewusst, wie schrecklich ihr Leben bisher gewesen war.

"Es ist etwas Entsetzliches, die drei ihre Erfahrungen erzählen zu hören, aber sie hatten kein anderes Leben außer den Misshandlungen, mit denen sie aufwuchsen, gekannt."

Spry wurde verhaftet, als die Polizei ihr Haus im Februar 2005 durchsuchte.

Die drei wurden später, nachdem sie die Anschuldigungen erhoben hatten, von Ärzten und Spezialisten untersucht.

Sie fanden eine Reihe von Kennzeichen und ungewöhnlichen Wunden an ihren Körpern und im Schlund, die ihre entsetzlichen Geschichten bestätigten.

Man fand bei ihnen auch eine posttraumatische Belastungsstörung, Depressionen und niedriges Selbstwertgefühl, und die Mädchen hatten beide versucht, sich das Leben zu nehmen.

"Bestrafung konnte alles sein von zwangsweisem Wachbleiben des Nachts bis zu ständigen Schlägen mit Stöcken und Stangen am ganzen Körper."

Opfer

Spry wurde in 26 Fällen überführt, darunter Grausamkeiten gegenüber Kindern, ungesetzliche Verletzungen, körperliche Schädigungen, Verdrehung der Justiz und Einschüchterung von Zeugen.  

Während des vierwöchigen Prozesses hörten die Geschworenen, wie Spry - nach dem Gesetz Elternteil für die drei Kinder - sie einem Regime von Misshandlungen unterworfen hatte.

Die Geschworenen hörten, dass die Kinder gezwungen wurden, Bleichmittel zu trinken und ihr eigenes Erbrochenes zu essen.

Ständige Bestrafungen

Eines der Pflegekinder berichtete auf einer Pressekonferenz: "Sie hat mich immer für die einfachsten Dinge bestraft. Diese Bestrafung konnte alles sein von zwangsweisem Wachbleiben des Nachts bis zu ständigen Schlägen mit Stöcken und Stangen am ganzen Körper. Es war quälend, aber wir mussten uns daran gewöhnen. Mich hat man des Kontaktes mit anderen Kindern meines Alters beraubt. Meine Pflegemutter zeigte mir nie irgendwelche Liebe oder Ermunterung, immer nur Negatives und Misshandlungen. Sie schloss mich einmal zusammen mit meiner Schwester in ein Schlafzimmer ein. Ich kann mich nicht einmal erinnern, was ich angeblich falsch gemacht habe."

Ein weiteres Opfer von Spry, heute 21, wurde nach einem Autounfall von der Frau in einem Rollstuhl gefangen gehalten.

Verweigerte Tests

Ärzte sagten dem Mädchen, das unter entsetzlichen Verletzungen litt, sie sei bis zu sechs Monaten nach dem Unfall an einen Rollstuhl gefesselt. Aber medizinische Fachleute, die sie untersuchten, fanden bald heraus, dass es keine physischen Gründe gebe, warum sie nicht gehen könne. Spry lehnte eine Reihe von Tests ab, um herauszufinden, was hinter den mysteriösen Umständen steckte, und sie verhinderte vorsätzlich ihre Genesung durch den zynischen Versuch, die Schadensersatzhöhe zu maximieren, die sie von der Versicherung erhielt.

In einer Erklärung sagte Jo Grills vom Safeguarding Children Board von Gloucestershire, Spry "sei jemand gewesen, der andere Eltern ihre Kinder anvertrauten. Sie hat sich vorsätzlich daran gemacht, diese Eltern und alle Behörden in einer Zeitperiode von 20 Jahren zu täuschen."

Weitergabe von Informationen

"Obwohl die Kinder von vielen Fachleuten gesehen wurden, waren nur wenige immer wieder anwesend. Informationen wurden nicht weitergegeben, so konnte sich keiner ein klares Bild machen. Als Ergebnis einer Befragung ist es jetzt eine der bedeutsamsten Sicherungen, dass die Einrichtungen weitaus enger zusammenarbeiten und die Informationen austauschen."

Spry, die alle Anklagepunkte bestritt, sagte dem Gericht: "Ich schwitzte Blut für diese Kinder. Ich habe ohne Unterbrechung gearbeitet. Ich liebe sie. Ich liebe sie noch immer. Jeder, der diesen drei Kindern begegnete, hat immer gesagt, sie würden zu guten, geachteten Erwachsenen werden. Das war mein Ziel, und das habe ich für sie getan."

Das Krongericht in Bristol hörte, wie Spry ihre Spuren verwischte, indem sie den Kindern verbot, sich eigenständig von Ärzten oder Zahnärzten untersuchen zu lassen

Bei den polizeilichen Verhören und im nachfolgenden Gerichtsverfahren behauptete sie weiter, sie sei unschuldig.

Richter Simon Darwall-Smith vertagte den Fall für eine Vorbereitung des Verfahrensberichtes.

Spry wurde bis zur Urteilsverkündung vor dem Krongericht in Bristol zu einem Zeitpunkt, der noch festgelegt werden muss, in Haft zurückgeschickt.