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Selbsthilfegruppe erhebt Stimme zu Kirchenmissbrauch
2. September 2007

Story von: Jennifer Cahill

EVANSVILLE - Eine Geschichte, die an Fahrt gewinnt, ist das neuere Eingeständnis des katholischen Bischofs von Evansville, Gerald Gettlefinger, dass er Berichte über den sexuellen Missbrauch durch einen verstorbenen Priester zurückgehalten habe. Zwei Gruppen, die Opfer unterstützen und die Stimme gegen Missbrauch erheben, verteilten am Sonntagmorgen vor dert St. Benedicts-Kathedrale in Evansville Flugblätter.

Die beiden Gruppen waren 'Silentlambs' aus Paducah, KY, und SNAP, das Überlebendennetzwerk für durch Priester Missbrauchte, aus St. Louis, MO.  Sie sagen, ihr Ziel sei es, Opfer zu ermutigen, sich zu melden und Hilfe zu suchen.

Die Mitglieder der Gruppen sind alle selbst Opfer, und sie sagen, sie hätten Heilung gefunden, als sie gegen den Missbrauch ihre Stimme erhoben.  Sie verteilten am Sonntag Flugblätter in der Hoffnung, dass weitere Opfer Hilfe suchen werden, und um sie wissen zu lassen, dass es die Vertraulichkeit wahrende Gruppen gebe.  

SNAP
s nationaler Leiter David Clohessy sagte uns am Sonntag: "Kindesmissbrauch ist wie ein Krebsgeschwür, das einen still auffrisst ... innerlich. Der beste Weg, mit einem Krebs oder einer Ansteckung fertig zu werden, ist es direkt anzugehen und aufzudecken und ans Licht zu ziehen, wo eine Heilung möglich ist."

Bischof Gettlefinger meldete sich mit Informationen über früheren sexuellen Missbrauch vor etwa zwei Wochen, und seither sind mehrere weitere Opfer aufgetaucht und machen den größten Sexmissbrauchsskandal, den die Diözese Evansville je gesehen hat.

Clohessy und weitere Gruppenmitglieder glauben, dass es noch weitere Opfer gibt, und sie hoffen, dass ihre Aktion vom Sonntag den Opfern die Kraft geben wird, sich zu melden und Hilfe zu suchen.


Clohessy sagte auch, er habe Probleme mit der Art und Weise, wie Bischof Gettlefinger die neuerlichen Ankündigungen über den Sexualmissbrauch durch Monsignore Othmar Schroeder handhabte.  Weitere Gedanken Clohessys unter: Hier KLICKEN, um unser Video von 22:00 Uhr zu sehen.

 

Opfer wollen, dass die Kirche aufhört, Sexverbrechen zu vertuschen
http://www.14wfie.com/global/story.asp?s=7017742

3. September 2007 09:42 AM

Reporterin: Marianne Lyles
Medienproduzentin: Rachel Beavin

Sexmissbrauchsopfer fordern die Erzdiözese Evansville auf, aufzuhören, Sexmissbrauch zu vertuschen.

Am Sonntag standen Opfer vor der St. Benedict-Kathedrale und verteilten Flugblätter, in denen Bischof Gerald Gettelfinger aufgefordert wurde, offener über missbrauchende Priester zu sein.

Dies geschieht nur wenige Wochen, nachdem die Diözese bekannt gab, dass Monsignore Othmar Schroeder in seinen fast 30 Jahren an der Kirche von Jasper mehrere Jungen missbrauchte.

David Clohessy wurde vier Jahre lang von einem Priester aus Missouri missbraucht. Er erholte sich von dem Missbrauch und leitet jetzt das Überlebendennetzwerk von Priestern Missbrauchter, das SNAP.

Clohessy hilft anderen Opfern zu heilen, indem er sie ermuntert, sich mit ihrem Missbrauchsfall zu melden.

Indem er Flugblätter vor der St. Benedict-Kathedrale verteilt, konzentriert sich Clohessy auf die Erzdiözese Evansville und die neuerliche Bekanntmachung, dass der verstorbene Monsignore Othmar Schroeder, der dreißig Jahre lang an der Kirche zur Heiligen Familie in Jasper tätig war, Missbrauchstäter war.

Clohessy sagt: "Bischof Gettelfinger hat den Medien seit Anfang 2002 erzählt, es seien auch andere Priester, deren Namen er allerdings nicht preisgibt, wegen Missbrauchs beschuldigt worden. Und wir meinen, die Katholiken in Evansville und die Öffentlichkeit im Allgemeinen verdienen es zu wissen, wer dise gefährlichen Männer sind."

Pater Gary Hayes von St. Alphonsus in St. Joseph, Kentucky, sagt, er habe eine Frage: "Die Frage für mich ist, warum dauerte es elf Jahre, bis alles herauskam?"

Pater Gary sagt, offen zu sein sei der einzige Weg zu heilen. Er weiß es aus erster Hand, auch er wurde von Priestern missbraucht.

Aber der Missbrauch geht über die katholische Kirche hinaus, da eine Gruppe von Jehovas Zeugen Missbrauchter, Silentlambs, sich der Versammlung anschließt.

William Bowen von Silentlambs sagt, das Problem sei auch in seiner Gemeinde riesig: "Wir haben Fälle gesehen, da wurden bis zu 60 Zeugenkinder missbraucht, weil keines von ihnen als glaubwürdiger Zeuge gegen die Person, die sie missbrauchte, angesehen wurde."

Die meisten Gemeindemitglieder hatten nichts zu sagen, was sie aber sagten, war, dass sie hoffen, dass Außenstehende ihre Kirche durch Monsignore Schroeders Missbrauch nicht beflecken.

Gemeindemitglied Mark Browning ist geduldig gewesen, er sagt, er verstehe, dass Bischof Gettelfinger eine Menge um den Kopf habe. "Wenn alle von uns Mokassins trügen, wäre das keine leichte Position. Er möchte fair gegenüber allen sein, und um fair zu sein, braucht man eine Menge an Informationen."

14 News hinterließ eine Nachricht für Bischof Gettelfinger in der Erzdiözese zur Kommentierung, aber alle Anrufe wurden nicht erwidert.

 

Flugblätter gegen Missbrauch durch Priester

Berichtet von: LaTonya Stephens

http://tristatehomepage.com/content/fulltext/?cid=2567

Sonntag, 2. September 2007 @08:37pm CST

 

Missbrauchsopfer bitten andere Opfer, aus dem Schatten zu treten, damit die Diözese Evansville ihre Verantwortung anerkennt.


Die Organisation Silentlambs und das Überlebendennetzwerk von Priestern Missbrauchter sagen, neuerliche Offenbarungen von Missbrauch durch einen örtlichen Priester seien ein weiteres Beispiel für das Versagen der Kirche, die Unschuldigen zu schützen.


Sie kamen am Sonntag zur Saint Benedicts-Kathedrale und verteilten Flugblätter, in denen die Gemeindemitglieder ermuntert wurden, Missbrauchsopfer zu unterstützen und die katholische Kirche zu drängen, ehrlich über missbrauchende Priester zu sein.


David Clohessy sagt, Bischof Gettelfingers neuerliche Enthüllung von Missbrauch durch den inzwischen verstorbenen Monsignore Othmar Schroeder habe zu der Aktion Anlass gegeben.

Clohessy sagt, Bischof Gettelfinger wisse schon seit elf Jahren, dass Schroeder ein Verbrecher sei,. und habe geschwiegen.
Er sagt auch, Gettelfinger habe zugegeben, dass es noch weitere Namen gebe, die er nicht preisgegeben habe

Wer mehr über die Opfergruppe SNAP erfahren will, kann dies tun unter http://www.snapnetwork.org/.

 

Zahl der Beschuldigungen gegen Priester aus Südindiana steigt

 

Kirchenvertreter in Evansville sagen, mehr als zehn Personen hätten sch mit der Anschuldigung gemeldet, dass sie vor Jahrzehnten von einem Priester in Südindiana missbraucht worden seien.

Monsignore Othmar Schroeder starb 1988. Aber die Missbrauchsfälle wurden vor zwei Wochen von Bischof Gerald Gettelfinger im Verlauf von Predigten in einer Kirche in Jasper angebracht. Seither, sagt die katholische Diözese von Evansville, habe die Zahl der Beschuldigungen zugenommen.

Schroeder war Gründungspfarrer der Kirche zur Heiligen Familie in Jasper. Er blieb 28Jahre lang, bis 1975, in der Gemeinde, dann wurde er an die Heilig-Herz-Kirche in der Nähe von Schnellville versetzt.

David Clohessy ist Leiter des Überlebendennetzwerks von Priestern Missbrauchter. Er sagt, er erwarte, dass die Zahl der Missbrauchsbeschuldigungen weiter steigen werde.

http://www.fox28.com/News/index.php?ID=24320

© 2007 The Associated Press. Alle Rechte vorbehalten. Diese Information darf nicht veröffentlicht, gesendet, umgeschrieben oder neu verteilt werden.

 

 

1. September 2007

 

Über 19 Personen sagen, verstorbener Priester aus Südindiana habe sie missbraucht

Bischof hat darum gebeten, dass das Bild des Mannes aus der Kirche, die er gegründet hat, entfernt wird.

http://www.indystar.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20070901/LOCAL/709010543/1196

von Ryan Lenz

Associated Press

 

EVANSVILLE, Ind. -- Römisch-katholische Kirchenvertreter sagten am Freitag, mehr als 10 Personen hätten sich mit der Anschuldigung gemeldet, sie seien von einem Priester im Süden von Indiana missbraucht worden.

Die Diözese von Evansville ließ verlauten, die Zahl der Beschuldigungen gegen Monsignore Othmar Schroeder, der 1988 verstarb, habe weiter zugenommen, seit Bischof Gerald Gettelfinger vor zwei Wochenenden in einer Kirche in Jasper die Missbräuche während Predigten bekannt gab.

Diözesensprecher Paul Leingang sagte, die Anschuldigungen gingen meistens gegen einen Priester in der 64-jährigen Geschichte der Diözese, aber er führte die Vertraulichkeit in der Kirche als Grund an, warum nicht weitere Zahlen genannt würden.

"Das Ständige ist die Einladung an Leute, die missbraucht wurden, sich zu melden", sagte Leingang.

Schroeder, ein früher bewunderter Priester, war der Gründungspfarrer der Kirche zur Heiligen Familie in Jasper, etwa 50 Meilen nordöstlich von Evansville. Er blieb 28 Jahre lang in der Gemeinde.

Die Anschuldigungen der letzen Wochen haben dazu geführt, dass der Bischof darum bat, dass Schroeders Bild aus der Heilige-Familie-Kirche entfernt wird und dass der Zweig der Knights of Columbus in Jasper den Namen seiner Gedächtnisfeier zu seinen Ehren ändert.

David Clohessy, Leiter des Überlebendennetzwerks von Priestern Missbrauchter, sagte, er erwarte, dass die Zahl der Missbrauchsbeschuldigungen durch Schroeder noch zunehme.

"Ich ahne, wenn sich zehn gemeldet haben, dann mag es gut weitere Dutzende geben, die noch in Scham und Verwirrung gefangen sind", sagte Clohessy. "Typischerweise meldet sich nur die Spitze des Eisbergs."

Clohessy, selbst Opfer durch Priestermissbrauch, plante einen Protest am Sonntag vor der Kathedrale von Evansville mit Flugblättern, in denen gefordert wird, dass Kirchenvertreter Einzelheiten über die "Sexualverbrechen eines pädophilen Priesters" enthüllen und andere, die von Priestern missbraucht wurden, sich melden.

Gettelfinger hat den Gemeinden in der Diözese in den vergangenen zwei Wochen gesagt, dass er von den Beschuldigungen bereits 1996 erfuhr, dass es zu der Zeit aber üblich war, den Opfern Rat zu geben und ihre Vertraulichkeit zu wahren.

Das Ausmaß des Missbrauchs scheine jedoch inzwischen "größer zu sein, als wir wussten", sagte der Bischof.

BishopAccount ability.org, eine Gruppe aus Massachusetts, die Tausende an Dokumenten über missbrauchende Priester und ihre Bischöfe gesammelt hat, führt acht Priester aus der Diözese Evansville an, die des Fehlverhaltens beschuldigt wurden, darunter zwei, die überführt wurden, Kinderpornografie gehabt zu haben.

Die Zahl ist die zweithöchste in den fünf Diözesen des Bundesstaates, an erster Stelle steht die Erzdiözese Indianapolis mit 16 Priestern, so die Buchführung der Organisation.