Jehovas Zeugen sind religiöse Fanatiker

 

"Die Politiker müssen einschreiten." Das sagt Mimi Jacobsen, Generalsekretärin von "Rettet die Kinder".

 

Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen untersucht den Fall der heimlichtuerischen Sekte der Zeugen Jehovas, der in der vergangenen Woche in Artikeln des Ekstra Bladet beschrieben wurde. Dies ist auch die Meinung der Generalsekretärin von "Rettet die Kinder", die von den Schlagzeilen über Geschichten in Ekstra Bladet erschüttert war, wo sich zwei Frauen meldeten und erzählten, wie sie von Mitgliedern der Sekte sexuell belästigt wurden.

 

Beispiele sammeln

 

Letztes Jahr, als ich die Neujahrsansprache des Ministerpräsidenten an die Nation hörte, wo er sagte, dass niemand in Dänemark sich dem Willen religiöser Fanatiker beugen sollte, dachte ich an Zeugen Jehovas, sagt Mimi Jacobsen. Ich weiß genau, dass Anders Fogh Rasmussen an Leute dachte, die andere als die normalen dänischen Nachnamen hatten, aber das spielt für mich keine Rolle. Mitglieder der Zeugen Jehovas gehen meiner Meinung nach weit über die Rechte ihrer Kinder hinaus, zum Beispiel, wenn sie ihnen Bluttransfusionen verweigern. Wir bei "Rettet die Kinder" haben begonnen, Geschichten über Kinder zu sammeln, deren Eltern Zeugen Jehovas sind, und die Geschichten in Ekstra Bladet sind leider ein weiteres Beweisstück, wie heimlichtuerisch die Sekte ist.

 

Über dem Gesetz

 

"Niemand in Dänemark sollte sich über das Gesetz stellen, und meiner Meinung nach ist es das, was die Zeugen Jehovas tun, wenn sie ihren Kindern eine Bluttransfusion verweigern. Wir können also über Totschlag reden, wenn ein Kind hätte gerettet werden können, wenn es eine Bluttransfusion hätte erhalten dürfen, fährt Mimi Jacobsen fort. "Es ist sehr traurig, dass die Zeugen Jehovas versuchen, ihre Kinder in der Finsternis zu halten, und darum ist es gut, dass einige den Mut haben, sich zu melden und uns zu erzählen, wem sie unterworfen waren. Ich habe mit meinen Mitarbeitern in "Rettet die Kinder" besprochen, was wir tun können, und ich hoffe, dass die Politiker auch wach werden, so dass, wie der Ministerpräsident erklärte, wir uns nicht religiösen Fanatikern beugen müssen", sagt Mimi Jacobsen.