11.9. im Gedenken

 

Nehmt euch einen Augenblick Zeit, um derer zu gedenken, die am 11. September 2001 lebten und starben.  Wir bei Silentlambs teilen den folgenden Tribut mit denen, die sich in diesem Augenblick daran erinnern möchten.

 

Eine Missbrauchsüberlebende schrieb am Tag nach dem 11.9. das folgende Gedicht, und wir möchten es heute mit euch teilen, sechs Jahre nachdem sich das Leben so vieler für immer änderte.

 

"Als wärt ihr die Meinen"



Ich bin dir nie begegnet, doch jetzt bist du mir vertraut, ich habe dir nie die Hand gereicht, und doch bist du mein Freund.

Ich habe dich nie geküsst, und doch warst du mein Kind ... Und ich vergoss Tränen, die nie aufzuhören schienen.

Ich habe dich nie im Arm gehalten, und doch bist du mein Mann, du warst nicht meine Braut, und doch bist du meine Frau.

Ich habe nie deine Fürsorge verspürt, und doch bist du meine Mutter, die, die mir Liebe und Atem und Leben gab.

Ich habe nie deine Stärke gesucht, und doch bist du mein Vater, du bist mir Brüder, Onkel, Schwester, Kusinen, Tanten,

Wir hoffen weiter, wir suchen weiter, solange jemand von euch eine Chance hat.

Ich sang dir nie Wiegenlieder, und doch bist du mein Kind. Du bist die Großeltern, die meine Tränen abwischten,

Ich liebe dich, auch wenn ich dich niemals kenne, so als hätte ich dich die Jahre meines Lebens gekannt.

Ich sah nie dein Lächeln, bis zum September, das von Bildern starrte, die zitternde Hände hielten,

Von denen, die Gebete stammeln, magst du noch leben, unter dem Trümmern, die trotzig in den Himmel ragen.

Ich sah dich nie kämpfen, und doch bist du mein Held, denn du hast es versucht und gabst nie nach,

Dein Mut rettete so viele, die vergingen, weil du da warst, hat das Böse nicht gewonnen.

Ich habe die Türme nie berührt, doch trauere ich um sie, ich ließ mir diesen Kummer nie erträumen, doch bricht er mir das Herz,

um jeden Einzelnen, der vermisst wird, um jede Familie, die nie mehr dieselbe sein wird.

Ich konnte mir nie so einen Hass vorstellen, und doch haben wir ihn alle gesehen, ... solch edle Dinge, benutzt mit solch böser Absicht

Durch die Lüfte fliegend, drinnen solch kostbare Fracht, so viele unschuldige Leben, so viele sinnlose Tode.

Die Türme fielen, und niemand von uns konnte es aufhalten, hätten wir diese Leben retten können, wir hätten es getan.

Nun werden wir weinen mit all denen, die trauern, Trost, Liebe und Stärke geben, wie wir es tun sollten.

Und wir werden eure Namen erfahren und eure Gesichter sehen, ihr seid zwar vergangen, aber nie zurückgelassen.

Wir werden das Leben, das ihr führtet, nicht vergessen, und ich werde euch betrauern, als ob ihr die Meinen wärt.

~Lily Paige

 

Videozusammenfassungen von Tributen an den 11.9.

Original- Can’t Cry hard Enough

http://www.firehouse.com/terrorist/images/cry.html

 

Can’t Cry Hard enough

http://youtube.com/watch?v=KonFRhqbj2I&mode=related&search

 

Tribute to 911

http://youtube.com/watch?v=dspNlsBqsUk&mode=related&search

 

Tribute to 911

http://youtube.com/watch?v=GFDWeFiQ2hU&mode=related&search

 

Enya Tribute

http://youtube.com/watch?v=oJNqSsWBWxs&mode=related&search

 

Gesungen von: Victoria Williams
Geschrieben von: David Williams & Marvin Etzioni
Aus dem Album Album: Swing the Statue
p & c 1990 Rough Trade Records

 

Ich werde so mein Leben führen
Als sei jeder Tag mein letzter.
Ohne einfaches Lebewohl
Alles vergeht so schnell

Und jetzt, da ihr nicht mehr seid
Kann ich nicht innig genug weinen
Nein, ich kann nicht innig genug weinen
Dass ihr mich jetzt hörtet

Ich werde meine Augen auftun
Und zum ersten Mal sehen
Ich habe euch losgelassen
Wie ein Kind seinen Drachen steigen lässt

Dort steigt er hinauf in den Himmel
Dort fliegt er hinter den Wolken
Aus keinem Grund, einfach so
Kann ich nicht innig genug weinen
Nein, ich kann nicht innig genug weinen
Dass ihr mich jetzt hörtet

Ich werde vergebens zurückblicken
Und euch dort stehen sehen
Wenn alles, was übrig bleibt
Nur ein leerer Stuhl ist

Und jetzt, da ihr nicht mehr seid
Kann ich nicht innig genug weinen
Nein, ich kann nicht innig genug weinen
Dass ihr mich jetzt hörtet